Autor: admin

  • FDP: „Nichtraucherschutz schafft Probleme“

    BREMEN (DTZ/tk). Walter Forster, Inhaber der Bremer Lokale „Hemingway“ und „Tiffany“, hat dem FDP-Bundestagskandidaten Torsten Staffeldt sein Leid geklagt.

    Im Rahmen seiner Sommertour hatte Staffeldt bei Forster Station gemacht. Dabei erfuhr er, dass in den Lokalen insbesondere das Nichtraucherschutz-Gesetz zu erheblichen Umsatzeinbußen geführt habe. Torsten Staffeldt sagte dem Gastronomen Unterstützung zu: „Wir als FDP sind der Meinung, dass jeder Bürger selbst entscheiden sollte, ob er eine Raucher-Gaststätte betreten möchte oder nicht.“

    (DTZ 35/2009)

  • Steuerzeichenbezüge im Juli auf Talfahrt

    WIESBADEN (DTZ/SB/fok). Hohe Tabaksteuereinnahmen und gleichzeitig ein kräftiger Rückgang der aktuellen Steuerzeichenbezüge als Reaktion auf Preis- und Packungsumstellungen im Vormonat kennzeichnen die Tabaksteuerstatistik des Monats Juli 2009.

    Der Fiskus vereinnahmte 1,250 Mrd. Euro an Tabaksteuer (netto) und damit 6,2 Prozent mehr als im Vergleichsmonat des Vorjahres. Kumuliert für die ersten sieben Monate 2009 belaufen sich die Tabaksteuereinnahmen auf 7,201 Mrd. Euro, 2,6 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Berücksichtigt werden muss allerdings, dass die Steuerzeichenbezüge im Juni und Juli aufgrund der Preisanhebung und der folgenden neuen Mindestpackungsgröße von 19 Zigaretten zu Loadingeffekten führte, die die tatsächliche Marktsituation nur bedingt widerspiegeln.

    Als Reaktion auf diese vorauslaufende Bugwelle sind die Steuerzeichenbezüge im Juli kräftig reduziert worden. Bei der Zigarette wurden Banderolen für 7,238 Mrd. Stück bezogen. Das sind 15,7 Prozent weniger als im allerdings sehr starken Vorjahresmonat. Kumuliert für die ersten sieben Monate 2009 ergibt sich mit 52,270 Mrd. Stück ein leichtes Minus von 0,6 Prozent. Der Kleinverkaufswert der bezogenen Zigarettensteuerbanderolen lag im Juli bei 1,665 Mrd. Euro (minus 12,0 Prozent), in den ersten sieben Monaten 2009 waren es 11,710 Mrd. Euro (plus 0,9 Prozent). Beim Feinschnitt wurden im Juli 2009 für 2 202,3 Tonnen Banderolen bezogen (plus 12,2 Prozent), die einen Kleinverkaufswert von 219,3 Mio. Euro repräsentieren (plus 10,2 Prozent).

    (DTZ 35/2009)

  • Richard Burrows ist neuer BAT-Chairman

    LONDON (DTZ/pnf). Neuer Chairman beim britischen Tabakkonzern BAT Plc.: Richard Burrows wird Nachfolger von Jan du Plessis, der als Chairman zum Bergbaukonzern Rio Tinto wechselt.

    Der Ire Richard Burrows (63) kann auf langjährige Erfahrungen bei der Steuerung großer Konsummarken zurückgreifen. Über dreißig Jahre war er für den Spirituosenkonzern Irish Distillers und für Pernod Ricard in führenden Positionen erfolgreich tätig. Weniger Fortune hatte Burrows mit seinem letzten Posten als Governor der Bank of Ireland, den er niederlegte, nachdem das Institut in die Strudel der Bankenkrise geraten war.

    (DTZ 35/2009)

  • Wie steht es um die Toleranz der Politiker?

    BERLIN (DTZ/pi). Der politische Toleranzcheck des Protestportals Zigarrenplattform.de ist in Genießerkreisen mittlerweile wohlbekannt: Per Mausklick gibt das Online-Feature Auskunft über die Haltung von Parlamentariern zu den Themen Tabakgenuss und Verbotskultur. Auch im Vorfeld der Bundestagswahl können sich Freunde von Genuss und Lebensart darüber informieren, wie ihr lokaler Abgeordneter die Fragen der Zigarrenplattform beantwortet hat.

    Wie zu den Landtagswahlen in Bayern, Hessen und Sachsen wurden die Parlamentarier per Fragebogen dazu aufgefordert, Stellung zu beziehen: Was für Reaktionen hat die Einführung der Nichtraucherschutzgesetze in den Wahlkreisen der Parlamentarier ausgelöst? Wie stehen die Volksvertreter zu den Rauchverbots-Plänen der EU-Kommission? Wie wird die Tendenz zu immer mehr staatlichen Eingriffen in die private Lebensgestaltung bewertet?

    Zahlreiche Bundestagsabgeordnete haben ihre Position bereits dargelegt, darunter die Parteivorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen, Claudia Roth, FDP-Spitzenfrau Cornelia Pieper und die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing.

    (DTZ 35/2009)

  • Interview zur Flyer-Aktion von MUT

    ULM (DTZ/fok/red). Im Vorfeld der Bundestagswahl 2009 startet MUT e.V. erneut eine Flyer-Aktion. DTZ sprach darüber mit Geschäftsführer Frank Hidien.

    DTZ: Im Vorfeld der Bundestagswahlen startet MUT erneut eine Flyer-Aktion, um die Öffentlichkeit und Politik auf die berechtigten Belange der Tabakbranche und ihrer Kunden aufmerksam zu machen. Wie sieht die Aktion konkret aus?

    Frank Hidien: Wie bei den Landtagswahlen in Bayern und Hessen wird MUT die Bundestagswahl mit Flyern begleiten. Dieses Mal werden es sogar zwei ganz unterschiedlich gestaltete Flyer sein, um die Wirkung zu erhöhen. Die Auflage beträgt je 1 Million Stück und wird momentan durch über 20 unserer Mitglieder im Fachhandel und in der Gastronomie verteilt. Abweichend von früheren Flyern haben wir keine explizite Wahlempfehlung gegeben, sondern darauf hingewiesen, welche Parteien sich in der Vergangenheit deutlich negativ zu den Interessen der Tabakbranche geäußert haben. Auch wenn wir uns früher dezidiert für eine FDP ausgesprochen haben, möchte ich betonen, dass MUT nicht parteigebunden agiert, sondern beispielsweise durch unsere Wahlprüfsteine, die im Vorfeld der Bundestagswahl gestartet wurden, die Äußerungen der Parteien neutral abbilden. Unser Flyer wollen aufklären, denn welcher Wähler weiß exakt, welche Partei sich tolerant gegenüber dem Rauchen und den Erwartungen der mittelständischen Tabakwirtschaft äußert?

    (DTZ 35/2009)

  • Stanwell gewinnt Designerpreis

    BREMEN (DTZ/pi/red). Auf der Inter tabac 2008 in Dortmund präsentierte Stanwell gleich zwei preisverdächtige neue Pfeifen: die mit dem Inter tabac-Star ausgezeichnete „Blowfish“ und „Mojo“, ein modernes Shape mit haptisch interessanter Beschichtung. Dieses Produkt gewann jetzt den „red dot design award“.

    Der red dot design award ist ein international anerkannter Wettbewerb, dessen Auszeichnung, der red dot, als Qualitätssiegel für gutes Design in Fachkreisen hoch geschätzt wird. Mit mehr als 11 000 Anmeldungen aus insgesamt 61 Ländern zählt der red dot design award zu den größten Designwettbewerben weltweit.

    Seit 1955 markiert das Design Zentrum Nordrhein Westfalen international herausragendes Produktdesign mit seinem berühmten Punkt. Hersteller und Designer unterschiedlichster industrieller Produkte können sich in verschiedenen Produktkategorien um die begehrte Auszeichnung mit dem red dot bewerben.

    (DTZ 34/2009)

  • J. Cortés will auf deutschem Markt stärker Fuß fassen

    ZWEVEGEM-MOEN (DTZ/da). Eine Traditionsmarke, die in Frankreich, Spanien und den Beneluxstaaten gut bis sehr gut im Rennen liegt, will künftig auch in Deutschland stärker ins Spiel kommen. Die Rede ist von „J. Cortés“.

    Die hochwertige Shortfillermarke soll nach den Vorstellungen des gleichnamigen belgischen Zigarren- und Zigarilloherstellers, der u. a. auch die Marke „Neos“ produziert, in den nächsten Monaten überall im guten Fachhandel gelistet werden.

    „Der Fachhandel ist unser wichtigster Partner und hat absolute Priorität“, sagt J. Cort?s-Firmenchef Guido Vandermarliere. Ziel ist eine Distribution in 600 bis 700 Fachgeschäften, wie der u. a. für Deutschland zuständige Exportmanager Eduard Bouten erklärt. Dass dies in einem stagnierenden Markt letztlich Verdrängungswettbewerb bedeutet, ist den Machern aus dem flandrischen Zwevegem-Moen durchaus klar.

    Die Belgier wollen sich auf jeden Fall in Zukunft ein größeres Stück vom Kuchen abschneiden. Ihr Augenmerk richten sie auf Wettbewerber mit 100-Prozent-Tabak-Produkten holländischer Prägung. Konzentrieren will man sich voll und ausschließlich auf den Fachhandel und ihm so viel Unterstützung und Abverkaufshilfen wie irgend möglich geben.

    (DTZ 34/2009)

  • Habanos von Wirtschaftskrise unbeeindruckt WALDSHUT-TIENGEN (DTZ/pi). Im erste

    WALDSHUT-TIENGEN (DTZ/pi). Im ersten Halbjahr 2009 zeigen die Habanos-Absätze in Deutschland eine sehr erfreuliche Entwicklung. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum stiegen die Verkäufe der kubanischen Longfiller um 8,9 Prozent. Das bestätigt einen Trend, den man auch in anderen Branchen derzeit beobachten kann: Gerade in unsicheren Zeiten setzen die Verbraucher auf starke und verlässliche Marken.

    Die Habanos sind in Deutschland mit Spitzenmarken wie „Cohiba“, „Montecristo“, „Romeo y Julieta“, „Partagás“, „Hoyo de Monterrey“ oder „H. Upmann“ hervorragend aufgestellt. Im Segment der Premiumzigarren konzentrieren sich Handel und Verbraucher immer stärker auf Habanos.

    Natürlich trägt auch die Einführung innovativer, neuer Produkte zu dieser guten Entwicklung bei. Die neue Serie „Montecristo Open“, die sich vor allem an Einsteiger und Liebhaber milderer Premiumzigarren aus der Karibik wendet, wird bereits jetzt hervorragend angenommen. Das Konzept der neuen Linie geht auf und die Produkte erschließen interessante neue Zielgruppen für die Habanos.

    Doch die Stärke der weltbekannten Habanos-Marken zeigt sich auch in einem anderen Bereich: bei den Minis Cubanos. Hier liegt das Absatzplus zum Vorjahreszeitraum sogar bei fast 26 Prozent. Dieses Wachstum kommt nicht nur durch die Einführung preiswerter Produkte, wie den „Guantanamera Minis“ zustande. Auch das Top-Segment mit den ertragsstarken Marken wie etwa „Cohiba“ und „Montecristo“ legt bei den Minis Cubanos zu.

    Für das zweite Halbjahr erwartet 5th Avenue, der deutsche Generalimporteur für Habanos und Minis Cubanos, dass sich die positive Entwicklung fortsetzt.

    (DTZ 34/2009)

  • Keine Werbung für „Bio-Tabak“

    HAMBURG (DTZ/pnf). Das Hanseatische Oberlandesgericht Hamburg hat die Verwendung des Begriffes „Bio“ für die Zigarettenwerbung untersagt (Az. 3 U 199/08).

    Es folgte damit einem Urteil des Landgerichts, das zum selben Ergebnis gekommen war und einer Klage des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen stattgegeben hatte. Streitpunkt war ein Flyer der Firma Santa Fe Natural Tobacco, der eine neue Produktvariante mit Tabaken aus ökologischem Anbau mit dem Begriff „Bio-Tabak“ beworben hatte. Hierin hatten die Verbraucherzentralen einen Verstoß gegen das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb und gegen das Tabakgesetz gesehen.

    (DTZ 34/2009)

  • Gemeinsamkeiten der Branche nicht aus den Augen verlieren

    MÜNCHEN (DTZ/fok). Dr. Raman Berent, seit April 2009 als Managing Director für die Aktivitäten der Philip Morris GmbH in Deutschland und Österreich verantwortlich, sprach sich in einem Interview mit der Tabak Zeitung dafür aus, den Branchendialog zu intensivieren.

    "Wir brauchen wieder gute Strukturen in der Branche, damit Industrie und Handel die Herausforderungen gemeinsam bewältigen können. Das kann unabhängig von verbandlichen Strukturen geschehen, ohne dass ich hier Verbandsstrukturen in Frage stellen will. Philip Morris differenziert zwischen einer klaren Wettbewerbsorientierung und Branchenbereichen, für die es gilt, Gemeinsamkeiten zu entwickeln. Dabei muss es auch Kompromisse geben können. Was wir brauchen, ist der konstruktive Dialog."

    Mit der Stärkung des Premium-Produktes Marlboro (neues Packungsdesign Marlboro Gold), mit der Margenverbesserung durch den 20 Cent-Preisschritt und der Annäherung der Mindestpackungsinhalte an internationale Größen seien Dinge realisiert worden, die für Philip Morris wie für den Handel gleichermaßen gut seien, wenn man die Auswirkungen langfristig und strategisch sehe.

    (DTZ 34/2009)