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  • European Golden Band Awards: Davidoff zeichnet Depositäre und Händler aus

    BASEL // Die Oettinger Davidoff AG, weltweit führender Hersteller von Premium Zigarren lädt seine erfolgreichsten europäischen Depositäre und Vertragshändler zu den zweiten European Golden Band Awards am Rande der diesjährigen InterTabac in Dortmund ein.

    Fünf Depositäre aus ganz Europa werden mit Preisen in den folgenden Kategorien ausgezeichnet: „Best Davidoff Performance“, „Best Davidoff Merchandising“, „Davidoff Depositaire of the Year“ sowie dem „Davidoff Newcomer Award“ für die jüngsten Mitglieder des europäischen Depositär-Netzwerks auf Basis ihrer Umsätze der letzten zwei Jahre und ihrer Umsetzung der Markenprogramme. Der „Zino Davidoff Legacy Award“ wird dem Depositär verliehen, der sich über Jahre stets vorbildlich für die Bedeutung von Premium Zigarren eingesetzt und in besonderem Maße leidenschaftliches Engagement für das Tabakgeschäft gezeigt hat.

    In diesem Jahr präsentiert Davidoff erstmals die neue Kategorie „Davidoff Distributor of the Year“ für den Vertriebspartner, der einen entscheidenden Beitrag zum anhaltenden Wachstum der Produktverkäufe von Davidoff leistet und kommerzielles Engagement optimal vereint. Bekannt gegeben werden die Preisträger in einer Verleihungszeremonie im Stil der Oscars am 19. September 2015 an der Dortmunder Galopprennbahn.

    „Die Golden Band Awards sind eine wundervolle Gelegenheit, diejenigen Depositäre auszuzeichnen, die den Anspruch auf Exzellenz von Davidoff am besten verkörpern, und überragende Depositäre für ihr leidenschaftliches Engagement für unser Unternehmen zu ehren”, erklärt Hans-Kristian Hoejsgaard, CEO der Oettinger Davidoff AG.
    pi

    (DTZ 33/15)

  • Reemtsma darf für Zigaretten werben

    BERLIN // Der Berliner Senat sieht keinen Anlass, Zigarettenwerbung in der Nähe von Hochschulen zu verbieten.

    Die Außenwerbung für Tabakerzeugnisse sei nach dem aktuellen Tabakgesetz nicht verboten, zitiert der „Tagesspiegel“ die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umweltschutz.

    Diese hatte auf einen Brief des Forum Rauchfrei regaliert. Die Anti-Tabak-Initiative hatte gemeinsam mit zehn Professoren aus den Bereichen Medizin und Gesundheit im Juni einen Brief an den Regierenden Bürgermeister von Berlin, Michael Müller, geschrieben und ihn öffentlich aufgefordert, die Promotionsstände von Reemtsma in Hochschulnähe zu untersagen.
    red

    (DTZ 32/15)

  • Japan Tobacco schließt Werk in Moskau

    MOSKAU // Japan Tobacco Inc. schließt sein Werk „Liggett-Ducat“ (LD) in Moskau.

    Die Produktion wird Medieninformationen zufolge noch bis Mitte 2016 laufen. Als Begründung nennt der drittgrößte Zigarettenhersteller den schrumpfenden russischen Mark. Nach Erhöhungen bei Zigarettenpreisen und Tabaksteuer sowie öffentlichen Konsumbeschränkungen gehe der Konsum zurück.
    Die Produktion wird teilweise in das JT-Werk nach St. Peterburg verlagert.
    red

    (DTZ 32/15)

  • Illegaler Zigarettenhandel in Berlin

    BERLIN // Als wichtigen, aber noch zu kleinen Schritt im Kampf gegen den illegalen Zigarettenhandel bezeichnet das Tabakunternehmen Philip Morris die 1115 aufgedeckten Fälle im Jahre 2014 in Berlin.

    Wie aus einer Antwort der Berliner Senatsverwaltung für Inneres auf eine Anfrage der CDU Fraktion im Abgeordnetenhaus hervorgeht, wurden 2014 über zwei Millionen unversteuerte oder unverzollte Zigaretten von der Berliner Polizei entdeckt und sichergestellt.

    Stacey Kennedy, Geschäftsführerin von Philip Morris International für Deutschland und Österreich, begrüßte die Ermittlungserfolge der Polizei, warnte aber davor, das Ausmaß des illegalen Zigarettenhandels zu unterschätzen: „Die Polizei leistet sehr gute Arbeit, braucht aber mehr Personal. Die Dunkelziffer beim illegalen Zigarettenhandel liegt deutlich höher. Laut unseren Berechnungen wurden in Berlin im Jahr 2014 knapp 1,2 Milliarden illegale Zigaretten geraucht. Damit beträgt die Aufklärungsquote nicht mal zwei Promille.“

    „Eine effektive Bekämpfung des illegalen Zigarettenhandels benötigt ein Engagement sowohl vonseiten der Politik als auch der Wirtschaft. Intensive Zusammenarbeit von Polizei und Zoll sowie eine Aufstockung von Personal bei den Strafverfolgungsbehörden sind notwendig, um das Problem besser in den Begriff zu bekommen. Die Bekämpfung des illegalen Zigarettenhandels in Berlin würde nicht nur höhere Steuereinnahmen für den Staat zur Folge haben, sondern auch die finanzielle Grundlage der Organisierten Kriminalität entziehen“, erklärte Stacey Kennedy.

    Philip Morris werde auch in Zukunft dazu einen eigenen Beitrag leisten und starte Mitte August eine entsprechende öffentlichkeitswirksame Aufklärungskampagne in Ost-Berlin und im Ruhrgebiet, informiert das Unternehmen.
    pi

    (DTZ 32/15)

  • Österreich: Verkaufsmonopol für E-Zigaretten ist verfassungswidrig

    WIEN // Das geplante Verkaufsmonopol für E-Zigaretten in Tabaktrafiken ist verfassungswidrig. Das hat der österreichische Verfassungsgerichtshof (VfGH) entschieden.

    Und wies damit die Argumente der Regierung zurück, die mit einem verbesserten Gesundheits- und Jugendschutz begründet wurden. Sie seien nicht so stichhaltig, dass damit der im Gesetzentwurf vorgesehene schwere Eingriff in das Recht auf Freiheit der Erwerbsausübung gerechtfertigt werden könnte, urteilten die Verfassungsrichter.

    E-Zigaretten dürfen künftig weiterhin in Spezialgeschäften verkauft werden. Eine Einschränkung auf Tabaktrafiken, wie sie durch eine Novelle des Tabakmonopolgesetzes geplant war, widerspricht der Verfassung.

    Knapp 75 Händler mit insgesamt 250 Mitarbeitern wären direkt betroffen gewesen, wenn das Gesetz am 1. Oktober in Kraft getreten wäre.
    red

    (DTZ 32/15)

  • BAT: solide Zahlen

    LONDON // Der Tabakkonzern British American Tobacco (BAT) hat im ersten Halbjahr operativ weniger verdient als im Vergleichszeitraum 2014. Unterm Strich lag der Gewinn bei 2,5 Milliarden Pfund (gut 3,5 Milliarden Euro).

    Netto erzielte das Unternehmen 2,65 Milliarden Pfund nach 1,75 Milliarden im Vorjahr. Der gestiegene Gewinn beruhte auf Effekten im Zuge der Übernahme von Lorillard durch Reynolds. Der Rückgang im operativen Bereich war in erster Linie auf Währungsschwankungen zurückzuführen.

    Zugleich wies BAT einen um sechs Prozent gesunkenen Umsatz von 6,4 Milliarden Pfund aus. Auch hier spielte die starke englische Heimwährung eine gewichtige Rolle. Insgesamt hatten Analysten mit schwächeren Zahlen gerechnet. Das Unternehmen werde im zweiten Halbjahr bessere Zahlen abliefern, hieß es zudem.
    red

    (DTZ 32/15)

  • Industrie droht Einbruch

    BERLIN // Der Teufel steckt wieder einmal im Kleingedruckten: Schon in Paragraph 1 des vorgelegten Referentenentwurfs zur Umsetzung der neuen Tabakproduktrichtlinie verbirgt sich echter Sprengstoff für die Branche.

    In dem Absatz geht es um „Begriffsbestimmungen“. Und dort findet sich der Passus, „dass die Bereitstellung von Produkten jede Abgabe eines Produktes zum Vertrieb, Verbrauch oder zur Verwendung auf dem Gemeinschaftsmarkt im Sinne einer Geschäftstätigkeit umfasst“. Im Klartext: In Deutschland hergestellte Zigaretten dürfen nicht mehr exportiert werden, wenn sie nicht deutschen Vorschriften entsprechen.

    Ausfuhr streng
    reglementiert

    Damit aber dürfen auch Produkte wie die sogenannten Click-Zigaretten, bei denen eine Kapsel im Filter beim Konsum zerdrückt wird, nicht mehr ausgeführt werden.
    Das Problem: Bislang greift in diesen Fällen der Paragraph 50 des Tabakgesetzes, der solche Exporte in bestimmten Fällen erlaubt. „Bild am Sonntag“ rechnete bereits vor, 129 Milliarden von insgesamt 172 Milliarden in Deutschland produzierter Zigaretten seien im vergangenen Jahr ins Ausland verschickt worden. Damit drohe der Industrie ein Einbruch um bis zu 72 Prozent, gemessen an der hergestellten Menge.

    Nach Informationen von DTZ hat das Bundeswirtschaftsministerium das federführende Landwirtschaftsressort gedrängt, eine entsprechende Regelung in die neue Vorlage aufzunehmen. Dazu Jan Mücke, Geschäftsführer des Deutschen Zigarettenverbandes (DZV): „Es bleibt abzuwarten, ob das Landwirtschaftsministerium dem folgt oder bei seiner wirtschaftsfeindlichen Position bleibt. Die bisher vorgelegten Referentenentwürfe atmen jedenfalls den Geist des Antitabak-Extremismus, sie verletzen das Prinzip der 1 : 1-Umsetzung von europäischen Vorgaben in deutsches Recht und haben mit einer sinnvollen Regulierung mit Augenmaß nichts zu tun.“

    Wie DTZ erfahren hat, ist die Entwurfsphase mittlerweile abgeschlossen. In den kommenden Tagen könnte damit ein neuer Referentenentwurf vorgelegt werden, der dann den Ländern und Verbänden für Stellungnahmen zugeschickt wird.
    max

    (DTZ 32/15)

  • Verkaufs-Aktion beim Fachgeschäft Stefan Meier

    FREIBURG // Das von Familie Huber geführte Fachhandelsunternehmen Stefan Meier Tabakwaren in Freiburg veranstaltet am 31. Juli und am 1. August jeweils von 11 bis 18 Uhr eine Zigarren-Probier- und Verkaufs-Aktion.

    Im Mittelpunkt steht dabei die „León Jimenes Double Maduro“. Dazu gibt es Tastings mit vier Formaten. Veranstaltungsort ist das Ladengeschäft von Familie Huber in der Rathausgasse 26 mitten in der Freiburger Altstadt.

    Die „León Jimenes Double Maduro“ mit ihrem wunderschönen dunklen und öligen Deckblatt aus in Brasilien gezogenem Cuban-Seed-Tabak ist eine Zigarre für die Liebhaber mittelkräftiger Blends. Sie ist nicht so süß wie viele andere Maduros und entwickelt ein wunderbar volles, aber nicht zu kräftiges Aroma.
    red

    (DTZ 32/15)

  • Philip Morris verklagt Australien

    PERTH / SINGAPUR // Der Streit um die Einheitspackung lodert in Australien seit ihrer Einführung im Dezember 2012. Jetzt hat Philip Morris den Fall vor ein Gericht in Singapur gebracht und Klage gegen Australien eingereicht.

    Das berichtet die australische Tageszeitung „The Western Australia“ diese Woche. In der Klageschrift heißt es, dass die Einheitspackung unter anderem das Recht am geistigen Eigentum verletzt.

    Auf umgerechnet knapp 33 Millionen Euro werden die Kosten für den australischen Steuerzahler geschätzt.

    red
    (DTZ 31/15)

  • Lotto Rheinland-Pfalz zieht eine erfolgreiche Bilanz

    KOBLENZ // Mit rund 372 Millionen Euro Gesamtumsatz und einem Bilanz-Überschuss von rund 4,2 Millionen Euro hat Lotto Rheinland-Pfalz das Jahr 2014 abgeschlossen. Damit konnte das Koblenzer Glücksspielunternehmen den positiven Trend des Vorjahres weiter fortsetzen.

    Die umsatzstärksten Produkte im vergangenen Jahr waren zum einen die Lotterie Eurojackpot mit einer Steigerung von 17 Prozent sowie die Sportwette Oddset mit einem Plus von rund 24 Prozent. Auch die Soziallotterie Glücksspirale weist mit rund vier Prozent im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung auf. Der Klassiker „Lotto 6aus49“ musste im Jahr 2014 ein leichtes Minus von rund drei Prozent hinnehmen. Dies hängt vor allem damit zusammen, dass es deutlich weniger Wochen mit Lotto-Jackpots über zehn Millionen Euro gab als noch im Vorjahr.

    „Insgesamt können wir auf ein wirtschaftlich erfolgreiches Jahr zurückblicken“, konstatierte Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner auf der Bilanz-Pressekonferenz des Unternehmens. Und so fällt der Blick auf sein erstes Jahr als Lotto-Geschäftsführer auch durchweg positiv aus: „Wir werden nicht nur als Glücksspielunternehmen wahrgenommen, sondern auch als Partner des Sports, Förderer der Kultur und Unterstützer sozialer Initiativen. Dieser Dreiklang ist es, der unser Image und damit auch die Akzeptanz in der Bevölkerung nachhaltig positiv beeinflusst.“

    Insgesamt wurden im Jahr 2014 rund 116 Millionen Euro an Lotteriesteuer und Abgaben an das Land Rheinland-Pfalz abgeführt – das sind rund 34 Prozent der Umsätze.

    red
    (DTZ 31/15)