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  • Terrorgruppe initiiert Anti-Tabak-Kampagne

    LONDON // Der Islamischer Staat (IS) startet eine großangelegte Kampagne gegen den Tabakkonsum mit dem Hinweis, dass Rauchen tödlich sein kann.

    Vor dem Hintergrund der menschenverachtenden Aktionen der Terrorgruppe erscheine dieses Vorgehen besonders perfide, berichtet die britische Tageszeitung „The Sun“. IS-Kämpfer, die für Entführungen und Enthauptungen tausender unschuldiger Zivilisten verantwortlich seien, werden darin gedrängt, auf ihre Gesundheit zu achten.

    Mittel zum Zweck sind den Angaben zufolge beispielsweise Plakatwände, die in den von IS beherrschten Städten platziert werden, oder Fahnen, die von IS-Kämpfern, mit entsprechenden Botschaften öffentlich präsentiert werden.

    Nach Informationen der „Sun“ ist dies nicht das erste Mal, dass die Terrorgruppe eine derartige Aktion lanciere. Anfang des Jahres sei bereits eine ähnliche Anti-Tabak-Kampagne öffentlich geworden, heißt es. Darin wurde den Menschen, die im Kalifat, dem Herrschaftsbereich des Islamischen Staates leben, offiziell empfohlen, nicht mehr zu rauchen.
    red

    (DTZ 50/15)

  • Der Genuss steht im Mittelpunkt

    HAVANNA // Jahr für Jahr versammeln sich für eine Woche Aficionados aus aller Welt in Havanna und widmen sich ihrer gemeinsamen Leidenschaft – der Habano. Vom 29. Februar bis zum 4. März ist es wieder soweit, Habanos S.A. lädt zur weltweit größten Veranstaltung dieser Art nach Kuba ein.

    2015 reisten dazu mehr als 1.650 Zigarrenliebhaber aus über 60 Ländern in die kubanische Hauptstadt. Während einige Gäste dieses Event wenigstens einmal miterleben möchten, ist es für andere ganz selbstverständlich, mehrere Male oder sogar regelmäßig dabei zu sein.

    Alles dreht sich hier rund um die Habano. 2016 steht das Jubiläum einer ganz besonderen Marke im Mittelpunkt: Die Cohiba wird in diesem Jahr 50 Jahre alt.

    Das Rahmenprogramm führt die Festivalteilnehmer unter anderem auf die traditionelle Willkommensveranstaltung im historischen Holz- und Zigarrenlager im Hafen von Havanna. Hier wird die Hoyo de Monterrey Epicure No.2 Reserva vorgestellt.
    Daneben sind die Besichtigung der Plantagen in Pinar del Rio sowie ein Besuch auf der internationalen Habanos-Messe vorgesehen. Als weitere Programmpunkte sind unter anderen ein Besuch bei ausgewählten „Torcedores“ (deutsch: Zigarrenroller) sowie die Besichtigungen der berühmten Cohiba-Manufaktur „El Laguito“ geplant.

    Höhepunkt des Festivals ist die Abschlussgala. Die künstlerische Gestaltung liegt in den Händen kubanischer Musiker, Tänzer und Sänger.

    Weitere Informationen und Unterlagen zur Anmeldung finden Sie unter [link|http://www.5thavenue.de]www.5thavenue.de[/link].
    pi

    (DTZ 50/15)

  • Lekkerland leitet Reformprozess ein

    FRECHEN // Mit einer Neuorganisation der Führungsebene in Deutschland leitet der Vorstand des internationalen Großhandelsunternehmens Lekkerland AG & Co. KG eine weitere Phase der Geschäftsstrategie „Convenience 2020“ ein.

    Mit „Convenience 2020“ ist die Neuausrichtung von Lekkerland definiert, um die Kernkompetenz des Unternehmens als Service- und Großhandelspartner seiner Shop- und Tankstellenkunden auszubauen.

    Schlanke Organisation
    Die Geschäftsführung der Lekkerland Deutschland wird künftig allein von Geschäftsführer Peter Spitlbauer wahrgenommen. Der Sprecher der Geschäftsführung und zweite Geschäftsführer, Frank Fleck, wird zum 1. Januar in die Lekkerland AG & Co. KG wechseln und das neue Ressort „Corporate Strategy und Business Development“ aufbauen.
    Dieser, dem Vorstandsvorsitzenden direkt zugeordnete Bereich, soll künftig auf internationaler Ebene strategische Projekte für den Convenience-Markt initiieren und realisieren.

    Gesamtheitliche Kundenorientierung
    Eine wichtige Bedeutung im Geschäft des Großhändlers Lekkerland kommt dem Einkauf und der Warenbereichsleitung zu. Die neuen Bereiche Category Management Food & Tobacco und Food Service werden so wie der Bereich e-va (Electronic-Value-Sortimente) künftig jeweils in einer End-to-End-Struktur organisiert und direkt an den Vorstand angebunden. Dazu werden die warenbereichsbezogenen Marketingfunktionen in das Category Management integriert.

    Veränderungen auch im IT- und Personalbereich
    Auch die IT-Tochter, Lekkerland information systems GmbH, wird eine neue Führungsstruktur erhalten und künftig konsequent nach IT-Anwendungen und IT-Infrastruktur differenziert organisiert.

    Neu aufgestellt wird auch der Personalbereich von Lekkerland. Der bisherige Geschäftsführer von Lekkerland Österreich, Martin Gekeler, wechselt zum 1. Januar in die Zentrale und wird als Personalleiter für die DACH-Region – damit ist das Gebiet Deutschland (D), Österreich (A) und die Schweiz (CH) gemeint – verantwortlich sein. Er berichtet in dieser Funktion an den internationalen Bereichsleiter Human Resources, Bernhard Bingenheimer. Nachfolger von Gekeler als Geschäftsführer in Österreich wird Emmanuel Fink, der in Personalunion auch weiterhin das Ressort Vertrieb und Marketing leitet.

    Ein Personalabbau ist mit den Veränderungen nicht verbunden. Die neue Führungsstruktur wird ab dem Jahresbeginn 2016 sukzessive umgesetzt.
    pi

    (DTZ 50/51)

  • Auslieferung von Steuerzeichen zum Jahreswechsel

    BÜNDE // Für die Planung der Steuerzeichenbezüge zum Jahresende wird, wie in den vergangenen Jahren, zwischen Weihnachten und Neujahr kein Steuerzeichenversand erfolgen.

    Das teilt die Steuerzeichenstelle in Bünde mit. Aus organisatorischen Gründen wird der letzte Steuerzeichenversand 2015 von Bünde aus am 21. Dezember sein und der erste Versand im neuen Jahr am 4. Januar durchgeführt werden.

    Für den ab 15. Februar geltenden Tabaksteuertarif sind die gewichteten durchschnittlichen Kleinverkaufspreise aus 2015 Berechnungsgrundlage für die Mindeststeuer bei Zigaretten und Feinschnitt. Diese Kleinverkaufspreise werden am 4. Januar ermittelt und anschließend durch das Bundesfinanzministerium (BMF) veröffentlicht.
    red

    (DTZ 50/51)

  • Konsumgütermesse fürs Frühjahrs- und Sommergeschäft

    HAMBURG // Die „[linkn|https://nordstil.messefrankfurt.com/]Nordstil[/link]“, die vom 16. bis 18. Januar 2016 in Hamburg stattfindet, ist die regionale Orderplattform für den norddeutschen Raum.

    Die Konsumgütermesse bietet ein umfassendes Produktangebot, gegliedert in die Segmente „Einrichtung & Dekoration“, „Stil & Design“, „Geschenke & Papeterie“, „Küche & Genuss“, „Garten & Saisonales“, „Entspannung & Pflege“ sowie „Schmuck & Mode“.

    Auf der [linkn|https://nordstil.messefrankfurt.com/]Nordstil[/link] kann sich der Einzelhandel zwischen Weser, Elbe, Harz und dem Öresund für das Frühjahrs- und Sommergeschäft eindecken. red

    (DTZ 49/15)

  • Neuer Geschäftsführer bei Aral

    BOCHUM // Rolf Schanzmann ist seit kurzem neuer Geschäftsführer der Aral Mineralölvertrieb GmbH. Der 55-Jährige hat die Aufgabe von Stefan Brok übernommen. Brok, der zudem seinen Posten als Aral-Vorstandsvorsitzender an Patrick Wendeler abgetreten hat, verlässt den Mineralölkonzern zum Jahresende.

    Schanzmann ist bereits seit 37 Jahren für Aral im Einsatz. Wesentliche Stationen seiner bisherigen Laufbahn waren verschiedene leitende Funktionen im Vertrieb, Einkauf, Controlling sowie im Handels- und Großkundengeschäft. Seit 2011 führt Schanzmann das Großhandelsgeschäft von Aral in Deutschland und übernahm im vergangenen Jahr die Leitung des gesamten Handels- und Großkundengeschäfts mit Kraft- und Brennstoffen in den Ländern Deutschland, Niederlande, Österreich, Polen, Schweiz und Tschechien. red

    (DTZ 49/15)

  • Hans Bockhop verlässt Arnold André

    BÜNDE // Der seit 2012 als Direktor für Marketing und Vertrieb Deutschland verantwortliche Hans Bockhop verlässt Arnold André zum Ende des Jahres.

    Bockhop hat in seiner Zeit in Bünde gemeinsam mit seinen Teams in Vertrieb und Marketing die Erfolgsgeschichten insbesondere der Marken „Clubmaster Mini“ und „Handelsgold Sweets“ fortgeschrieben und die Marktposition des Unternehmens aus Bünde in den Premiumsortimenten verbessert. Hans Bockhop will sich 2016 neuen beruflichen Aufgaben widmen. pi

    (DTZ 49/15)

  • Spanien: Rekordmenge von 41 Tonnen Tabak sichergestellt

    SEVILLA // Spanische Fahnder haben mehr als 41 Tonnen illegalen Tabaks, der für rund vier Millionen Zigarettenpackungen gereicht hätte, beschlagnahmt. Der Fund hat nach Behördenangaben einen Marktwert von 6,6 Millionen Euro. Die Beamten nahmen im südspanischen Jaen und in Madrid elf beteiligte Zigarettenfälscher fest.

    Dies sei die größte Menge gewesen, die in Spanien jemals beschlagnahmt worden ist, heißt es in einer Stellungnahme der Polizei. Die Bandenmitglieder hätten den Tabak, der ursprünglich zu Dünger und Pflanzenschutzmitteln verarbeitet werden sollte, bei drei Firmen angekauft, und ihn stattdessen illegal als Zigarettentabak weiterverkauft.

    Der Fahndungserfolg bewahrte den Fiskus vor etwa 5,5 Millionen Euro Steuerschaden. Die Ermittler waren dem Betrug auf die Spur gekommen, nachdem legale Zigarettenhändler in Jaen darüber beklagt hatten, dass ihr Umsatz in den vergangenen Monaten um 30 Prozent zurückgegangen sei. red

    (DTZ 49/15)

  • Eindringlicher Appell an die Hüter des Koalitionsvertrags

    BERLIN // Der Verbandes der deutschen Rauchtabakindustrie (VdR) richtet einen eindringlichen Appell an die Bundesregierung, den Koalitionsvertrag auch für mittelständische Tabakunternehmen einzuhalten.

    Die Äußerungen der Bundeskanzlerin als „Wächterin des Koalitionsvertrags“ anlässlich des gestrigen Arbeitgebertages der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) dürfen nach Ansicht des Verbandes der deutschen Rauchtabakindustrie (VdR) nicht nur auf die Werkverträge beschränkt bleiben, sondern müssen, wie es der Koalitionsvertrag regelt, auch für andere Gesetze in der Umsetzung gelten. Denn: Die Bundesregierung hat in ihrem Koalitionsvertrag stets auf eine generelle 1 : 1-Umsetzung von EU-Richtlinien verwiesen, um insbesondere mittelständische Unternehmen nicht mit zusätzlichen nationalen Anforderungen zu knebeln.

    „Wir hoffen sehr, dass die Bundesregierung ihren Worten Taten folgen lässt“, sagt Michael von Foerster, Hauptgeschäftsführer im VdR. „Neben der Kanzlerin haben auch führende Politiker der CDU/CSU-Bundestagsfraktion stets auf eine 1 : 1-Umsetzung von EU-Richtlinien hingewiesen. Die mittelständische Tabakwirtschaft erwartet dasselbe im Rahmen der Umsetzung der Tabakproduktrichtlinie!“

    Massive Nachteile gegenüber EU-Wettbewerbern
    In diesen Tagen werden die Referentenentwürfe des Bundeslandwirtschaftsministeriums zur Umsetzung der EU-Tabakproduktrichtlinie diskutiert, die in vielen Punkten über die Brüsseler Vorgaben hinausgehen. Aus Sicht der mittelständischen Tabakfirmen würde das befürchtete „Draufsatteln“ durch die Bundesregierung jene vor massive Umsetzungsprobleme stellen und zu vehementen Nachteilen gegenüber europäischen Wettbewerbern, insbesondere zu großen, internationalen Konzernen, führen.

    Der Appell von Foersters an die Bundesregierung lautet daher: „Bitte nehmen Sie die Sorgen des deutschen Mittelstandes ernst und folgen Sie auch im Rahmen der Tabakregulierung ihren eigenen Worten, um faire und praxistaugliche Rahmenbedingungen für alle Marktteilnehmer zu schaffen.“ vi

    (DTZ 49/15)

  • BAT plant Hybrid-Zigarette

    LONDON // British American Tobacco (BAT) plant mit iFuse die Einführung eines neuen zigarettenähnlichen Produkts.

    Pressemeldungen zufolge kombiniert der Hersteller darin E-Zigaretten-Technologie und Tabak, um den Geschmack zu verstärken. Die neue Hybrid-Zigarette soll zunächst in einem nicht näher genannten europäischen Markt getestet werden, kündigt ein Unternehmenssprecher an. BAT wolle Rauchern mit iFuse eine attraktivere Alternative zur E-Zigarette anbieten, heißt es.

    Bei iFuse wird ein Liquid in einem Gerät, ähnlich der E-Zigarette, erhitzt. Allerdings wird der Dampf an der Spitze vor dem Mundstück durch eine kleine Menge Tabak geleitet, was den Geschmack verstärken soll. Firmenangaben zufolge ist die Hybrid-Zigarette durch diese neue Technologie weniger gesundheitsbedenklich als vergleichbare Produkte. Weiterhin sei sie leicht zu handhaben, kompakt und günstig.

    Das neue Produkt wird laut BAT den „Produkten der nächsten Generation“ (englisch: „next generation products“)zugeordnet. Der Marktanteil dieser Sparte wird aktuell auf umgerechnet rund vier Milliarden Euro beziffert. Bis 2020 rechnet der Hersteller mit einem Anstieg auf bis zu zwölf Milliarden Euro, was laut BAT allerdings nur einem Bruchteil des weltweiten Zigarettenmarktes mit knapp 639 Milliarden Euro entspreche.
    red

    (DTZ 48/15)