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  • MUT-Tagung

    WETTENBERG (DTZ/fh). Am 17. März 2014 findet in Wettenberg bei Gießen die jährliche Mitgliederversammlung von MUT (Mittelständische Unternehmen der Tabakwirtschaft) statt.

    Auf der Tagesordnung stehen die Neuwahlen für Vorstand und Beirat. Ferner wird Klaus W. Fischer, Präsident des VCPÖ (Verband der Cigarren- & Pfeifenfachhändler Österreichs) ein Referat halten. In einem weiteren Vortrag wird Rechtsanwalt Axel Heim auf das Volksbegehren in Nordrhein-Westfalen eingehen. MUT unterstützt das Aktionsbündnis, welches das alte Nichtraucherschutzgesetz wieder einführen möchte. Darüber hinaus wird Heim auf die gesetzlichen Bestimmungen eingehen, denen Internet-Anbieter aus der Tabakbranche unterliegen.

    Am Abend zuvor treffen sich die Teilnehmer zu einem informellen Abendessen. Willkommen sind nicht nur Mitglieder, sondern auch Freunde und Interessenten an einer Mitgliedschaft bei MUT. Nähere Informationen bei der MUT-Geschäftsstelle, Frank Hidien, Tel. 0731-53096, hidien@mut4all.de.

    (DTZ 05/14)

  • Eine neue Allianz mit Potenzial

    BERGKAMEN/DETMOLD (DTZ/da). Zwischen der tabacos Großhandelsgruppe und der Ermuri besteht seit Jahresbeginn 2014 eine Allianz. DTZ sprach mit Ermuri-Vorstandsvorsitzender Cay Uwe Vinke und tabacos Geschäftsführer Klaus Behrend über die Hintergründe und die Ziele der neuen Kooperation im Tabakwaren-Fachhandel.

    DTZ: Seit 1. Januar 2014 besteht eine Allianz zwischen der Ermuri und der tabacos Verbundgruppe. Auf welche Geschäftsfelder und Produktgruppen erstreckt sich die Kooperation?
    Klaus Behrend: Wir freuen uns mit der Ermuri einen weiteren, sehr leistungsstarken Gesellschafter in unserer Verbundgruppe begrüßen zu dürfen. Für die Ermurianer, die bedeutende Säule des deutschen Tabakwarenfacheinzelhandels, werden sich die Vorteile dieser Kooperation in den verschiedenen Bereichen ergeben. Die langjährige Fokussierung der tabacos Verbundgruppe auf die Produkte des OTP-Bereichs und hier speziell auf die Wachstumssegmente spielt dabei eine wichtige Rolle.

    DTZ: Die Ermuri Genuss Company eG wurde bis Ende 2013 von einer Reihe mittelständischer Unternehmen aus der Tabakwirtschaft beliefert. Ändert sich etwas an den Verträgen beziehungsweise der Zusammenarbeit mit diesen Firmen durch die Allianz mit der tabacos Verbundgruppe?
    Cay Uwe Vinke: In der Zusammenarbeit mit den Lieferanten wird sich durch den Anschluss an die tabacos Verbundgruppe nichts nach außen Spürbares verändern, lediglich in der internen Abwicklung werden organisatorische Anpassungen notwendig. Dieses geschieht zurzeit individuell mit jedem Lieferanten.

    DTZ: Welche Auswirkungen hat die neue Allianz mit der tabacos Verbundgruppe für die Ermurianer?
    Cay Uwe Vinke: Die tabacos Verbundgruppe ist ja ein Zusammenschluss von 40 Großhändlern, die wiederum Einzelhändler beliefern. In der Belieferung der Ermurianer durch die Ermuri-Zentrale in Detmold ergeben sich also keine Änderungen. Positiv wird sich sicherlich das Angebotsverhalten ändern, da die Mitglieder zukünftig auch an allen Aktionen teilnehmen können, die über die tabacos Verbundgruppe vermarktet werden.

    DTZ: Durch die Mitgliedschaft der Ermuri Händlervereinigung eV mit ihren mehr als 1 100 Fachhandelsbetrieben steigt die Kundenzahl der tabacos-Gesellschafter kräftig an. Wie viele Kunden beliefert die tabacos Verbundgruppe damit insgesamt?
    Klaus Behrend: Die tabacos Verbundgruppe betreut und beliefert bundesweit über 13 500 Absatzstellen. Hierzu zählen neben Tabakwarenfacheinzelhändlern auch Tankstellen, Convenience-Shops, Kioske und weitere Nahversorger.

    DTZ: Wie erfolgt die Warendistribution für die Ermuri-Zentrale und tabacos-Gesellschafter?
    Klaus Behrend: Aktuell ergeben sich in diesem Bereich keine wesentlichen Änderungen. Die momentanen Lieferwege werden vorerst beibehalten, d. h. die überwiegende Mehrzahl der Hersteller liefert direkt an das Ermuri-Lager. Wo jedoch eine alternative Lieferlogistik sinnvoll ist, steht das Lager unserer Verbundgruppe jederzeit zur Verfügung.

    DTZ: Die tabacos Verbundgruppe hat im vergangenen Jahr einen Rekordumsatz von 1,25 Mrd. Euro erzielt. Mit welchem Umsatz rechnen Sie im Jahr 2014?
    Klaus Behrend: Wir legen alles daran, unseren Wachstumskurs auch im neuen Jahr fortzusetzen und erwarten für 2014 einen Gruppenumsatz von etwa 1,4 Mrd Euro. Damit werden wir erneut unsere Marktbedeutung ausbauen.

    DTZ: Auf der einen Seite sorgt die Ermuri für Absatzvolumen bei der tabacos Verbundgruppe, auf der anderen Seite empfiehlt sich die Ermuri den 40 tabacos-Gesellschaftern für RBA-Artikel. Welche Vorzüge sehen Sie dadurch für die tabacos Verbundgruppe und ihre Gesellschafter auf der einen Seite sowie für die Ermuri und ihre Mitglieder auf der anderen Seite?
    Klaus Behrend: Die Ermuri und die tabacos Verbundgruppe sind eine strategische Kooperation eingegangen. Positive Effekte stehen hierbei für beide Seiten immer im Vordergrund. Neben den Vorteilen, die sich oftmals bereits aufgrund der Größe ergeben, hat sich gezeigt, dass der kombinierte Ausbau der Leistungsfähigkeit auf Gesellschafter- und Gruppenebene eine entscheidende Erfolgskomponente darstellt. Unsere Entwicklung der vergangenen Jahre bestätigt diese Einschätzung. Erste Erfolge unserer noch jungen Kooperation zeichnen sich bereits ab. Zum Wohle der Ermurianer und der tabacos-Gesellschafter werden Herr Vinke und ich weiter die verschiedenen Bereiche unserer Zusammenarbeit auf Entwicklungspotenziale ausloten. Der Sortimentsbereich wird hierbei sicher eine Rolle spielen. Die Zukunft verspricht einiges.

    (DTZ 05/14)

  • TPD überschattet alles

    BONN (DTZ/vi/da). Der Verband der deutschen Rauchtabakindustrie e. V. (VdR) hat sich im vergangenen Jahr intensiv mit der EU-Tabakproduktrichtlinie auseinandergesetzt. TPD 2 dürfte auch 2014 eine Kernaufgabe der Verbandsarbeit sein, ist Franz Peter Marx, Hauptgeschäftsführer im VdR, überzeugt.

    „Wir blicken auf ein bewegtes Jahr 2013 zurück“, sagt Marx. „Prägend waren allem voran die Beratungen zur Tabakproduktrichtlinie, die als Richtlinienvorschlag der EU-Kommission am 19. Dezember 2012 veröffentlich wurde und fast auf den Tag ein Jahr später am 17. Dezember 2013 mit dem jüngsten Ergebnis der Trilogverhandlungen unter Lettischer Ratspräsidentschaft, seine vorläufig finale Fassung gefunden hat.“

    Nahezu in Vergessenheit sei geraten, dass der Richtlinienvorschlag in seiner offiziellen Begründung auf Artikel 114 des AEUV (Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union) gestützt sei, der im Wesentlichen das „Funktionieren des Binnenmarktes“ als Rechtsgrundlage beinhalte. „Anstatt das Funktionieren des freien Binnenmarkts für Tabakerzeugnisse zu stärken, war die Diskussion um Bildwarnhinweise, Inhaltsstoffe etc. weniger von Sachlichkeit und inhaltlicher Auseinandersetzung geprägt als von politischen Emotionen und Angriffen. Die Attacken richteten sich gegen Hersteller, Händler und Konsumenten sowie gegen einzelne Abgeordnete des Europäischen Parlaments, die sich für praktikable Regulierungen bei Feinschnitt, Pfeifentabak, Kau- und Schnupftabak ausgesprochen haben“, erklärt Marx.

    In diesem Szenario sei es für den VdR eine Herausforderung gewesen, auf die Besonderheiten der VdR-Mitgliedsfirmen und deren weites Produktportfolio hinzuweisen und sich politisch und medial angemessenes Gehör zu verschaffen. „Vor dem Hintergrund des jüngsten Dokumentes der Lettischen Ratspräsidentschaft sind mit Blick auf die Etikettierung, die Regulierung der Inhaltsstoffe, des Verfahrens zu Tracking & Tracing und der weiterhin unklaren Übergangsfristen noch viele offene Fragen vor einer finalen Verabschiedung durch das Europäische Parlament und den EU-Ministerrat zu klären“, berichetet Marx. Verbunden mit den Vorbereitungen für die nationale Umsetzung werde dies für 2014 eine Kernaufgabe der Verbandsarbeit bilden.

    Zu der am 1. Januar 2014 erfolgten vierten von fünf Stufen einer Tabaksteuererhöhung für Zigaretten und Feinschnitt sagt der Hauptgeschäftsführer im VdR: „Das Fünf-Stufenmodell der kleinen Schritte kann bislang als Erfolgsmodell gewertet werden, da es zu keinen Marktverwerfungen zwischen den einzelnen Produktkategorien, namentlich zwischen der Fabrikzigarette und Feinschnitt, gekommen ist.“ Trotz der regelmäßigen Tabaksteueranhebungen habe in einem national tendenziell rückläufigen Tabakmarkt das Tabaksteueraufkommen seit 2010 deutlich gesteigert und auch 2013 auf historisch hohem Niveau (zirka 14,1 Mrd. Euro) stabilisiert werden können. Marx: „Damit hat sich gezeigt, dass planbare, moderate Tabaksteuerschritte – unter angemessener Berücksichtigung der unterschiedlichen Belastungsfähigkeit der verschiedenen Produktkategorien – für Industrie und Handel sowie den Gesetzgeber Planungssicherheit und ein moderates Wachstum bei den Tabaksteuereinnahmen verschaffen. Moderate Steuerschritte sollten zudem verhindern, dass Konsumenten verstärkt auf nicht in Deutschland versteuerte Tabakwaren – legal oder illegal – ausweichen.“

    Die bislang erzielten fiskalischen Erfolge bei der Tabaksteuerpolitik sieht der VdR als ein Modell für die Zukunft. Unter Berücksichtigung der berechtigten Bestrebungen, zum Beispiel beim Jugendschutz, sollten weitere gesetzgeberische Maßnahmen bei Tabaksteuern, Produktregulierung (Umsetzung der TPD in deutsches Recht), Restriktionen bei Tabakwerbung und Nichtraucherschutz stets im Dialog mit den betroffenen Wirtschaftskreisen erörtert werden, um Rechtssicherheit und Planbarkeit zu erhalten.

    (DTZ 05/14)

  • Hall Tabakwaren bleibt auf Expansionskurs

    MÖNCHENGLADBACH (DTZ/pnf). Die Mönchengladbacher Tabakwarengroßhandlung Hall Tabakwaren übernimmt zum 1. Februar 2014 die Josef Kirchhoff oHG in Hagen. Der Großhandels-Jahresumsatz liegt bei rund 34 Millionen Euro (netto). Das Unternehmen wird in die Hall Niederlassung Hilden integriert.

    Bereits 2004 wurde das Automatengeschäft der Firma Kirchhoff übernommen. „Insofern war es für uns ein konsequenter Schritt, nun auch das Großhandelsgeschäft aufgrund der guten Erfahrungen mit Hall Tabakwaren bei der damaligen Abwicklung für Unternehmen und Mitarbeiter zu verkaufen“, so Norbert und Franz-Josef Kirchhoff. „Wir freuen uns, dass wir mit dieser Akquisition unsere Marktbedeutung in dieser Region weiter festigen können.“ sagt Firmeneigentümer Jürgen Hall.

    (DTZ 05/14)

  • e-Zigaretten-Kongress in Wiesbaden

    MAINZ (DTZ/wmc). Regulierung, Teststandards, Qualitätskontrolle und throat hit (dt. „Treffer im Hals“, umschreibt das Geschmacksempfinden beim Dampfen im Vergleich zu einer konventionellen Zigarette) stehen als Themen auf der Agenda beim internationalen Workshop „Die Zukunft der e-Zigarette“ am 17. und 18. März in Wiesbaden.

    Dieser Workshop ist weltweit die erste Veranstaltung, die die Brücke zwischen Wissenschaft und Marketing bei e-Zigaretten schlägt. Ein Muss, da die Regulierung auf technischen Standards beruht, die wiederum das Marketing betreffen. Die Coresta (Cooperation Centre for Scientific Research Relative to Tobacco), ein internationaler wissenschaftlicher und technischer Verband, arbeitet gegenwärtig an den weltweiten Teststandards für e-Zigaretten. Der aktuelle Stand wird auf dem internationalen Workshop präsentiert.

    Ebenfalls auf dem Workshop vertreten sind global führende Unternehmen aus den Bereichen Qualitätskontrolle und Testlabors sowie Aroma und Geschmacksstoffe. Aus Sicht des Marketings präsentieren Vertreter der wichtigsten Märkte (USA, UK, Deutschland und Frankreich) ihre nationalen Szenarien. Auch die Option Medizinprodukte wird nicht außer Acht gelassen und von einem renommierten Spezialisten (emergo) unter die Lupe genommen.

    Der Workshop bietet ausreichend Möglichkeit für intensives Networking – eine einmalige Chance, sich mit weltweit anerkannten Experten auszutauschen. Weitere Infos hier: [link|http://www.businessinformant.de/tji/tji_campus_de/index.php] hier.[/link]

    (DTZ 04/14)

  • Tabakanbau in Simbabwe wächst um 24 Prozent

    HARARE (DTZ/red/kes). Mit dem Export von luftgetrocknetem Tabak (engl. flue-cured tobacco) hat Simbabwe 2013 rund 769 Millionen US-Dollar eingenommen. Größte Importnation war wiederholt die Volksrepublik China, vor Südafrika und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

    Insgesamt wurden 137 Millionen Kilogramm (137.000 Tonnen) Tabak im vergangenen Jahr auf den Auktionen zu einem Durchschnittspreis von 5,69 Dollar pro Kilogramm (2012: 6,12 Dollar) versteigert. Das Interesse an der Tabakproduktion im afrikanischen Land steigt, meldet das Tobacco Industry and Marketing Board (TIMB). Für die aktuelle Saison haben sich rund 85.006 Tabakbauern (2013: 64.757 Pflanzer) eingetragen, was einem Plus von 24 Prozent entspricht.
    Die Republik exportiert Tabak in rund 50 Länder, darunter Belgien, Großbritannien, USA, die Niederlande, Turkei, Ungarn und in die Schweiz.

    (DTZ 04/14)

  • Zahl der Raucher steigt weltweit trotz Rückgang der Raucherquote

    BAYREUTH (DTZ/red). Weltweit ist der prozentuale Anteil der Bevölkerung, die jeden Tag raucht, gesunken. Die Zahl der Raucher insgesamt ist aufgrund des hohen Bevölkerungswachstums jedoch gestiegen.

    Das sind die Forschungsergebnisse des Institute for Health Metrics and Evaluation (IHME) der Universität in Washington. Das Forscherteam um Professor Alan Lopez von der University of Melbourne hat in seiner Studie den „Raucheranteil und Zigarettenkonsum" in 187 von 194 Ländern bzw. Staaten weltweit zwischen 1980 bis 2012 untersucht.

    Das stetige Bevölkerungswachstum zwischen 1980 und 2012 hat laut Studie zu einem Anstieg zwischen 1980 und 2012 der täglichen Raucher von 41 Prozent bei Männern und sieben Prozent bei Frauen geführt. 2012 war der Raucheranteil in allen Ländern außer Schweden bei Männern höher als bei Frauen.

    Die Zahl der Zigaretten, die weltweit täglich konsumiert werden, beläuft sich mittlerweile auf sechs Billionen Stück (6.000 Milliarden). In 75 Ländern konsumierten demnach Raucher 2012 durchschnittlich über 20 Zigaretten pro Tag.

    (DTZ 04/14)

  • Prozess um elektrische Zigarette

    OELDE/MINDEN (DTZ/red/kes). Fallen elektrische Zigaretten unter das NRW-Nichtraucherschutzgesetz? Diese Frage wird das Verwaltungsgericht in Minden voraussichtlich im ersten Halbjahr 2014 klären. Damit steht der Konsum von e-Zigaretten in Gaststätten, in Spielhallen und anderen öffentlichen Gebäuden in Nordrhein-Westfalen auf dem Prüfstand.

    Bisher gibt es keine rechtskräftige Aussage zu diesem Thema. Aktuell wird ein vergleichbarer Fall vor dem Verwaltungsgericht in Köln verhandelt. Hier klagen Gastwirte gegen ein Verbot von e-Zigaretten. Man beobachte den Kölner Prozess, sagt ein Sprecher des Gerichts in Minden auf Anfrage der Tabak Zeitung.

    In Minden stehen die Stadt Rheda-Wiedenbrück als Kläger und die Gebrüder Gauselmann Oelde GmbH als Beklagte vor Gericht. Die Kommune hatte den Automatenaufsteller zur Durchsetzung des NRW-Rauchverbots von e-Zigaretten in seinen Spielhallen aufgefordert. Im Gegensatz zur herkömmlichen Zigarette bei der Tabak verbrannt wird, sieht man bei Gauselmann für die elektrische Zigarette keinen Handlungsbedarf, da hier eine Flüssigkeit verdampfe. „Bei einer e-Zigarette entsteht kein richtiger Qualm“, sagt Mario Hoffmeister, Sprecher der Gauselmann AG gegenüber den Medien.

    Die rot-grüne Landesregierung hatte das Rauchverbot in Nordrhein-Westfalen zum 1. Mai 2013 verschärft und damit beispielsweise abgetrennt Raucherräume ausgeschlossen. Gesundheitsministerin Barbara Steffens (Grüne) vertritt Medieninformationen zufolge den Standpunkt, dass das gesetzlich Rauchverbot auch für e-Zigaretten gilt.

    (DTZ 04/14)

  • Rauchverbot: hohe Verluste

    ESSEN (DTZ/red). Das seit 1. Mai 2013 geltende totale Rauchverbot in der nordrhein-westfälischen Gastronomie stößt den Wirten bitter auf. Sie klagen über kräftige Umsatzeinbußen.

    Laut Angaben des nordrhein-westfälischen Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga verzeichneten 81 Prozent der Schankbetriebe Umsatzeinbußen. Bei über der Hälfte davon gingen die Einnahmen sogar um mehr als 30 Prozent zurück, berichtet die „Neue Ruhr Zeitung“. „Der angekündigte Ansturm neuer Nichtrauchergruppen ist weitestgehend ausgeblieben“, stellt NRW-Dehoga-Hauptgeschäftsführer Klaus Hübenthal fest.

    (DTZ 04/14)

  • Reemtsma mit neuer Vertriebsstruktur

    HAMBURG (DTZ/da). Die Reemtsma Cigarettenfabriken GmbH will noch näher dran sein am Markt. „Konsumentenwünsche verändern sich rasant und der Wettbewerbsdruck ist hoch“, sagt Michaela Pax, Channel Managerin Convenience/Tobacconists, im DTZ-Interview.

    Diesen Veränderungen will das Unternehmen mit einer stärkeren Spezialisierung seines Außendienstes Rechnung tragen. Der Dialog mit dem Handel soll ausgebaut und die vorhandenen Beziehungen zum Handel gestärkt werden.

    Ihre Kollegin Stefanie Birtel, Sales Operations Managerin, erklärt: „Wo immer es geht, möchten wir in Zukunft Synergieeffekte nutzen und externe Dienstleister wie Agenturen oder auch den Außendienst des Tabakwarengroßhandels einbinden.“ Weil die Fragen und Anforderungen sich voneinander unterscheiden, hat Reemtsma Fachleute für die unterschiedlichen Vertriebskanäle. „So können wir individueller und zielgerechter mit den Handelspartnern im jeweiligen Kanal und im jeweiligen Gebiet agieren“, erläutert Pax.

    Die Neuausrichtung bringt viele Veränderungen mit sich. Es sei möglich, dass ein Händler nicht mehr von seinem gewohnten Reemtsma-Außendienst-Mitarbeiter betreut werde und gerade auch zu Beginn der neuen Arbeitsweise Besuchsfrequenzen noch nicht wie geplant erreicht würden.

    (DTZ 04/14)