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  • TPD 2: Polen und Rumänien planen Firstverlängerungen

    BERLIN // Kurz vor der Abstimmung über den Gesetzentwurf der Bundesregierung für ein neues Tabakerzeugnisgesetz (Umsetzung der TPD 2 in deutsches Recht) im Landwirtschaftsausschuss des Bundestages hat der Deutsche Zigarettenverband (DZV) nachdrücklich eine wettbewerbsneutrale Tabakregulierung gefordert.

    „Die Umsetzung der EU-Tabakproduktrichtlinie in Deutschland mit der Einführung großflächiger Schockbilder bis zum 20. Mai ist technisch in der Kürze der Zeit nicht machbar, deshalb sollte Deutschland dem Beispiel Polens und Rumäniens folgen, die für ihre Werksstandorte Fristverlängerungen gewähren werden“, sagte DZV-Geschäftsführer Jan Mücke heute in Berlin.

    Die polnische Regierung wird Anfang März eine Verlängerung der Produktionsumstellungsfrist bis zum Februar 2017 beschließen, auch die rumänische Regierung plant eine Verlängerung der Umstellungsfrist über den 20. Mai hinaus.


    Schutz deutscher Werksstandorte

    Schon aus Gründen der Wettbewerbsneutralität und zum Schutz der deutschen Werksstandorte und deren Arbeitnehmer ist eine Fristverlängerung für die deutschen Tabakunternehmen erforderlich. Bisher haben sich alle Verbände und Unternehmen der deutschen Tabakwirtschaft für eine Fristverlängerung um ein Jahr ausgesprochen. Laut DZV hat sich lediglich der Marktführer in Deutschland, der US-amerikanische Tabakkonzern Philip Morris (PMG) gegen eine Fristverlängerung in Deutschland ausgesprochen. Nach Angaben des DZV verhält sich der Hersteller in Rumänien und Polen anders, hier fordert er gemeinsam mit der gesamten Branche Fristverlängerungen.
    Philip Morris besitzt große Werke in Krakau (Polen) und Otopeni (Rumänien) mit einer Gesamtproduktion von 75 Milliarden Zigaretten pro Jahr, die vor allem für den Export produzieren. Von diesen Standorten aus kann das Unternehmen laut DZV Ware vorproduzieren und den deutschen Markt auch für die Zeit nach dem 20. Mai beliefern und hätte aufgrund der gewährten Fristverlängerung in Rumänien und Polen keinerlei Umstellungsprobleme in Deutschland selbst.

    „CDU/CSU und SPD müssen für faire Umstellungsbedingungen für alle Unternehmensgrößen über das gesamte Produktportfolio hinweg sorgen, um für die deutschen Werksstandorte keinen Wettbewerbsnachteil im europäischen Binnenmarkt zu schaffen. Wenn Arbeitsplätze in den deutschen Werken, u.a. in Trier, Lübeck, Bayreuth oder Langenhagen durch eine zu knapp bemessene Umstellungsfrist zugunsten von Werksstandorten in Polen und Rumänien gefährdet werden, nützt das weder den Verbrauchern, noch ist es den deutschen Arbeitnehmern gegenüber fair“ erklärte der DZV-Geschäftsführer weiter.

    Erst kürzlich hatte sich auch der Bundesrat für eine Fristverlängerung stark gemacht und insbesondere im Interesse der mittelständischen Tabakunternehmen Änderungen am Gesetzentwurf verlangt. Die mittelständischen Unternehmen haben keine Werksstandorte in Polen und Rumänien und können deshalb nicht auf Werke dorthin ausweichen, um ihre Produktion umstellen zu können.
    pi

    (DTZ 08/16)

  • Branche zeigt Flagge in Frankfurt

    FRANKFURT // Die Messe Frankfurt schließt heute die Tore der Konsumgütermesse „Ambiente“. Die Anbieter von Feuerzeugen und RBA ziehen ihr Resümee: „Business as usual“ ist der Grundtenor der Aussteller.

    Das Interesse von Groß- und Fachhandel an den Neuheiten war vorhanden, wenn auch das Segment der Feuerzeuge teilweise leichte Rückgänge, wenn auch keine Einbrüche, zu verzeichnen hatte.

    Man setzt allgemein auf wertige Produkte, sowohl in Fertigung als auch in Aufmachung. Die Verpackung gewinnt an Gewicht, Qualität ist gefragt. Bedeckt hielten sich die Anbieter von Liquids für E-Zigaretten nach dem jüngsten BGH-Urteil: Man verkauft weiterhin und setzt darauf, dass der Handel keine Repressalien zu befürchten hat, wenn er das Produkt weiterhin anbietet. „Wir sind jedoch nicht die Rechtschutzversicherung des Fachhandels“, betont ein Anbieter: Die Verantwortung liege letztendlich beim Händler selbst.

    Leider nicht mehr Besucher aus dem Fachhandel konnte die parallel stattfindende „Pipe & Cigar-Show“ im Congress-Center der Messe Frankfurt verzeichnen. Hier präsentierten zahlreiche Aussteller ihre Neuheiten aus den Segmenten Pfeife, Zigarre, Tabak und RBA. Der Organisator dieser Messe, die Offenbacher Firma Kopp, steht jedoch zum Konzept und lobte die hervorragende Zusammenarbeit mit der Frankfurter Messe, die Eintrittskarten zur Verfügung gestellt und auch sonst gut auf die dreitägige Veranstaltung hingewiesen hatte. Fakt ist: Man wird auch im kommenden Jahr Präsenz zeigen, hofft auf weiteres Engagement der bestehenden Mitaussteller und noch größeres Interesse seitens der Zigarrenindustrie, um die Attraktivität der „Pipe & Cigar-Show“ noch zu steigern.
    red

    (DTZ 07/16)

  • Genusswochenende mit Zigarren

    WALDSHUT-TIENGEN/KASSEL // Am Samstag, 8. Oktober, findet der fünfte Habanos Day statt. Etwa 300 Zigarrenfans aus dem gesamten Bundesgebiet werden dazu im Kongress Palais der Documenta-Stadt Kassel erwartet.

    Beim Habanos Day dreht sich alles um die kubanische Zigarre. Wie jedes Jahr wird nachmittags ein vielfältiges Seminarprogramm geboten. Als Referenten sind Spirituosenexperte Jürgen Deibel und Marc André von der Online-Plattform „Der Humidor“ wieder mit dabei. Wer sich als Zigarrenroller versuchen möchte, kann dies unter Anleitung eines kubanischen Torcedors tun. Zigarrenkünstler Dirk Prautzsch liefert Wissenswertes aus der Blütezeit der kubanischen Tabakgeschichte. Sternekoch Markus Semmler gibt in seiner „Sinnenschule“ Tipps zur gelungenen Kombination aus Speisen, Wein und Zigarre. Der Spirituosen-Anbieter „Havana Club“ lädt zur Verkostung seiner Rumneuheiten und Jürgen Betz, Uhrmacher und Gründer der „Borgward Zeitmanufaktur“, nimmt die Teilnehmer mit zu einer Reise in das Innere der mechanischen Uhr. Der Reiseveranstalter „Latin America Tours“ gibt Tipps für den nächsten Kubaaufenthalt.

    Mit einem stimmungsvollen Abend im Beisein von Heinrich Villiger, Geschäftsführer der 5th Avenue, klingt der Habanos Day bei Cocktails, Habanos, einem karibisch angehauchten Buffet und temperamentvoller Livemusik aus Kuba aus.

    Zum ersten Mal findet am Vorabend des Habanos Day, 7. Oktober, ein „Smoke-in“ statt, zu dem alle früher Anreisenden eingeladen sind. Samstags wird für die Begleitpersonen als Alternativ-Programm eine Führung zu den Documenta-Außenwerken angeboten. Wer möchte, kann sich dieses Jahr ausschließlich für die Abendveranstaltung anmelden.

    Anmeldungen werden bis zum 9. September unter [link|http://www.habanosday.de]www.habanosday.de [/link]berücksichtigt.
    pi

    (DTZ 07/16)

  • DTV Tabak Gruppe mit Spitzenergebnis im Jubiläumsjahr

    FRECHEN // Mit einem Rekordergebnis wartet die DTV Tabakwaren-Vertriebsgesellschaft für das Jahr 2015 auf: Die 1985 gegründete Tabakwarengroßhandelsgruppe erzielte einen Gesamtumsatz von rund 3,4 Milliarden Euro. Damit konnte die DTV Tabak Gruppe im Jubiläumsjahr das Spitzenergebnis des Jahres 2014 nochmals deutlich übertreffen.

    Der Marktführer unter den Tabakwarenfachgroßhandlungen, der mehr als 15 .000 Einzelhandelsgeschäfte und Tankstellenshops mit Tabakwaren beliefert, steigerte den Großhandelsumsatz 2015 um gut vier Prozent. Auch der Automaten-Umsatz legte leicht zu. Wie es aus der DTV-Zentrale in Frechen heißt, ist die seit Jahren von der Großhandelsgruppe betriebene Konsolidierung im Automatengeschäft weitgehend abgeschlossen. DTV Tabak betreibt derzeit über 96 000 Zigarettenautomaten.
    red

    (DTZ 07/16)

  • Oettinger Davidoff beendet Zusammenarbeit mit Arnold André

    BASEL // Die Oettinger Davidoff AG wird die Zusammenarbeit mit ihrem deutschen Vertriebspartner Arnold André zum 31. Dezember beenden. Das Schweizer Unternehmen will in Zukunft mit einer eigenen Vertriebsgesellschaft in Deutschland präsent sein.

    Mit diesem Schritt setzt Oettinger Davidoff seine im 2012 eingeleitete Strategie der Fokussierung auf das Kerngeschäft, der Priorisierung der Investitionen in Kernmärkte sowie den Ausbau seiner Marken in den bedeutendsten Preiskategorien fort, informiert das Unternehmen in einer Mitteilung an die Medien. Hierzu gehört konsequenterweise eine Präsenz mit einer eigenen Tochtergesellschaft in Deutschland, einem der wichtigsten Zigarrenmärkte der Unternehmensgruppe.

    Mit Beendigung der Kooperation stellt der Zigarrenhersteller die Weichen, um seine zukünftige strategische Ausrichtung uneingeschränkt verfolgen zu können.
    „Deutschland ist einer der wichtigsten Märkte der Oettinger Davidoff AG. Deshalb wollen wir auch hier mit einer eigenen Tochtergesellschaft präsent sein, wie wir es bereits in all unseren anderen Märkten wie USA, Spanien, Frankreich und Asien sind", betont Oettinger Davidoff-CEO Hans-Kristian Hoejsgaard.

    „Wir danken Axel-Georg André, Rainer Göhner und dem ganzen Arnold André-Team für ihr Engagement während der letzten vier Jahren, mit dem sie Davidoff und alle anderen Marken aus unserem Portfolio in Deutschland vermarktet haben." Martin Kaufmann, Senior Vice President Europe & Global Travel Retail, fügt hinzu: „Die eigenständige Struktur soll es der deutschen Tochtergesellschaft ermöglichen, direkter auf Veränderungen im Markt reagieren zu können und der unverzichtbare Geschäftspartner für unsere Kunden zu sein."
    pi

    (DTZ 06/16)

  • Neuer Name

    LONDON // Der britische Zigarettenhersteller, die Imperial Tobacco Group hat Ende vergangener Woche offiziell die Umfirmierung in Imperial Brands bekannt gegeben.

    Im Internet ist das Unternehmen seit dieser Woche unter [link|http://www.imperialbrandsplc.com ]www.imperialbrandsplc.com[/link] zu erreichen. Bereits im Dezember 2015 hatte der Hersteller die Veränderung angekündigt. Zur Begründung hieß es, dass der neue Name „die Dynamik und das Marken fokussierte Geschäft besser wiedergebe“.

    (DTZ 06/16)

  • Neue Produkte bei Valora

    HAMBURG // Valora launcht in Deutschland eine neue Eigenmarke: Unter dem Namen „Cigo“ vertreibt der Konzern Zigaretten und Volumentabak. Die Tabakwaren sind bundesweit in rund 650 Verkaufsstellen des Unternehmens erhältlich.

    Zur Markteinführung bringt Valora im Bereich Zigaretten und Volumentabak die beiden Sorten „Red“ und „Blue“ heraus. In jeder Variante enthält eine Cigo-Schachtel dabei 20 Zigaretten zum Preis von 4,90 Euro. Der Volumentabak wird jeweils in 95-Gramm-Dosen zu einem Verkaufspreis von 12,95 Euro angeboten. Beim Tabak setzt das Unternehmen auf eine American-Blend-Mischung. Produziert werden die Cigo-Tabakwaren vom deutschen Tabakhersteller Von Eicken.

    Im Convenience-Bereich führt Valora mit „ok.–“ bereits seit 2012 eine eigene Marke. Cigo ist nun die zweite Eigenmarke im Portfolio des Unternehmens. „Wir überprüfen kontinuierlich, in welchen Bereichen wir ansetzen können, um unsere Konzepte weiter zu optimieren. Mit der Eigenmarke Cigo bauen wir unsere Tabakkompetenz aus: Neben hervorragender Beratung und Auswahl in unseren eigenen Stores stehen wir nun mit derselben Marke auch ganz direkt für Tabakgenuss in unseren Verkaufsstellen“, sagt Peter Obeldobel, Vorsitzender der Geschäftsführung Valora Holding Germany. „Die Cigo-Produkte stärken so unser Tabakangebot und stellen für unsere Kunden eine gelungene Alternative mit hervorragendem Preis-Leistungsverhältnis dar.“

    Logo wurde weiterentwickelt
    Der Cigo-Markenauftritt ist eine Weiterentwicklung, bei der die Flamme des bisherigen Logos aufgegriffen und in eine klare Formensprache neu übersetzt wurde. Mit dem Packaging Design wird eine Kombination aus Wertigkeit und Wiedererkennung erzielt. Begleitet wird die Produkteinführung von einer Werbekampagne am Point of Sale mit Thekendisplays und Plakaten. Neben den Kiosk-Filialen von „k kiosk“ und Cigo sowie den Convenience-Stores „U-Store“ und „ServiceStore DB“ werden auch die Bahnhofs- und Flughafenbuchhandlungen von „P & B“ (Press & Books) sowie „k presse + buch“ die Artikel führen.
    red

    (DTZ 06/16)

  • Gute Zahlen für JT Group

    TOKIO // „Solides Gewinnwachstum trotz Gegenwindes durch Währungsturbulenzen“ – so lassen sich die Zahlen des Konzerns Japan Tobacco zusammenfassen. Das Unternehmen hat jetzt seine Jahresbilanz für 2015 vorgelegt.

    Die wichtigsten Zahlen im Überblick:
    [bul]Währungsbereinigt stieg der operative Konzerngewinn gegenüber dem Vorjahr um 9,9 Prozent. Vor allem das Tabakgeschäft habe sich erfreulich entwickelt, hieß es dazu. Allerdings: In Lokalwährungen – insbesondere wegen des starken US-Dollar – resultierte ein Rückgang um 5,2 Prozent.

    [bul]Betrachtet man nur das Tabakgeschäft, so lag das Gewinnplus währungsbereinigt bei 10,8 Prozent. In Lokalwährungen resultierte dagegen ein Minus von 23,4 Prozent und in japanischen Yen ein Rückgang um 11,8 Prozent.

    [bul]Im Heimatmarkt Japan verzeichnete das Unternehmen im Tabakgeschäft ein Plus um 6,4 Prozent. Als Gründe nannte das Management verbesserte Margen sowie erfolgreiche Maßnahmen, die die heimische Wettbewerbsfähigkeit verbessert hätten.

    [bul]Für Anleger besonders interessant: Pro Aktie will das Management eine Gesamtdividende von 118 Yen (rund 0,91 Euro) ausschütten, davon 54 Yen für das erste Halbjahr 2015.

    [bul]Zugleich gab Firmenchef Mitsuomi Koizumi die Ziele für das neue Geschäftsjahr bekannt. Demnach soll der Gewinn währungsbereinigt um 7,4 Prozent zulegen, die Dividende auf 128 Yen angehoben werden. Koizumi sagte: „Das internationale Tabakgeschäft hat erneut für wachsende Gewinne der Japan Tobacco Group gesorgt. Nicht zuletzt haben wir unseren Anteil am heimischen Markt auf konstantem Niveau halten können.“ Der Konzern habe zugleich in ein gesundes, langfristiges Wachstum investiert.

    Koizumi führte weiter aus: „Obwohl wir in einem sehr schwankungsanfälligen Geschäftsfeld unterwegs sind, halten wir an unseren Prioritäten fest. Wir werden fortfahren, aktiv in unser Geschäft zu investieren, um das künftige Wachstum zu beschleunigen.“
    red

    (DTZ 06/16)

  • BGH verbietet Handel mit nikotinhaltigen Liquids

    LÜNEBURG // Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in einer Grundsatzentscheidung den Handel mit nikotinhaltigen Liquids verboten. In dem Urteil sieht der Verband des E-Zigarettenhandels (VdeH) einen Verstoß gegen den EU-Binnenhandel.

    Der Handel mit E-Zigaretten und nikotinhaltigen Liquids ist in der EU seit der Veröffentlichung der Tabakproduktrichtlinie im Mai 2014 legalisiert. Nach Inkrafttreten der Richtlinie in nationales Recht am 20. Mai, also in etwa 90 Tagen, wird der Handel in Deutschland mit E-Zigaretten und deren Liquids auch offiziell reguliert sein.

    Dac Sprengel, Vorsitzender des VdeH: „Dieses Urteil ist ein schlechter Witz. Der Bundesgerichtshof hat versäumt, den Europäischen Gerichtshof anzurufen. Dies hätten die deutschen Richter tun müssen, da ihr Urteil den EU-Binnenmarkt betrifft. Dann wäre die Sinnlosigkeit eines deutschen Alleingangs für 90 Tage klar geworden. Es geht dem BGH in seiner Begründung um anderweitigen oralen Gebrauch. Dieser wurde seinerzeit exklusiv für schwedischen Lutschtabak (Snus) definiert und nicht für die elektronische Zigarette.“

    Bis zur kurz bevorstehenden Umsetzung der Richtlinie sollten alle Stellen kühlen Kopf bewahren, so Sprengel:

    „Wir appellieren an die deutschen Behörden, von voreiligen Schritten abzusehen. Der Handel mit nikotinhaltigen Liquids ist EU-weit legalisiert. Die Behörden sollten sich nicht für einen so kurzen Zeitraum von unnötigen Bestimmungen leiten lassen.“

    Das Urteil dürfte vor diesem Hintergrund für die Händler von nikotinhaltigen Liquids folgenlos bleiben. Aufgrund der kurzen verbleibenden Zeit, werde es kaum zu Verhandlungen kommen, und hinterher können die Händler nicht mehr belangt werden.

    „Nebenbei bemerkt: Das Urteil betrifft ausschließlich Liquids, deren Nikotin aus Tabakpflanzen gewonnen wurde. Bei Nikotin aus anderen Nachtschattengewächsen wie Tomaten, Paprika und Kartoffeln greift das Urteil nicht“, resümiert der VdeH.
    pi

    (DTZ 06/16)

  • Keine E-Zigaretten an Unter-18-Jährige

    BERLIN // E-Zigaretten und E-Shishas dürfen künftig nicht mehr an Unter-18-Jährige verkauft werden. Mit dem vom Bundestag verabschiedeten Gesetzentwurf erhalten der stationäre und der Online-Handel die seit längerem geforderte Rechtssicherheit in puncto Jugendschutz.

    Mit dem Gesetzentwurf wird das bereits bestehende Abgabe- und Konsumverbot für Tabakwaren an Jugendliche auf die elektronischen Alternativen ausgedehnt. Bislang waren E-Geräte vom Verkaufsverbot ausgenommen, da sie keine Tabakbestandteile enthalten.

    Neben CDU und SPD stimmten auch die Grünen für den Gesetzentwurf der Koalition. Die Linke beklagte hingegen fehlende Präventionsansätze und eine unsachliche Gleichsetzung von Tabak- und E-Zigaretten und enthielt sich deshalb der Stimme. red

    (DTZ 05/16)