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  • MUT tagt in Fürth

    FÜRTH // Die diesjährige Mitgliederversammlung von MUT (Mittelständische Unternehmen der Tabakwirtschaft) findet am 25. April statt. Veranstaltungsort ist das NH-Hotel „Forsthaus“ in Fürth. Der Tagung vorgelagert ist ein Get-Togethter am Vorabend.

    Als Gastredner werden Rainer von Bötticher, Präsident des Bundesverbandes des Tabakwaren-Einzelhandels (BTWE), und Bodo Mehrlein, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Zigarrenindustrie (BdZ) erwartet. Weiterer Referent ist Franz Peter Marx. Der frühere Hauptgeschäftsführer des Verbands der deutschen Rauchtabakindustrie ist seit Jahresbeginn Berater von MUT in politischen Fragen.

    Neben den Vorträgen der drei Referenten stehen unter anderem Neuwahlen des Vorstands und des Beirats an. Horst Goetschel ist seit 1. März neben seiner Funktion als Vorsitzender auch MUT-Geschäftsführer. Diese Aufgabe lag zuvor in den Händen von Frank Hidien.

    Das Hauptaugenmerk der Netzwerker lag in den zurückliegenden Monaten auf dem Umsetzen der EU-Tabakproduktrichtlinie (TPD 2) in Deutschland. „Das war das ganz große Thema, um das sich fast alles gedreht hat“, berichtet Goetschel, und fügt hinzu: „Hier haben wir in den Regionen viel Aufklärungsarbeit betrieben und den Bundestagsabgeordneten deutlich gemacht, dass die TPD 2 mittelstandsfeindlich ist. So haben wir erfolgreich dazu beigetragen, dass die Ausnahmen, die Artikel 11 der Richtlinie für Pfeifentabak, Zigarren und Zigarillos zulässt, nach dem derzeitigen Stand der Dinge wohl auch in Deutschland gelten werden.“ da

    (DTZ 09/16)

  • Aufsteller-Verband regelt Zertifizierung neu

    LANGENFELD // Beim Verband Automaten-Fachaufsteller (VAFA) hat der Vorstand entschieden, ab 2016 auch Nicht-Mitglieder zur Zertifizierung zuzulassen. Auslöser für das neue Angebot waren Anfragen von externen Unternehmen. Der VAFA verspricht sich davon einen höheren Qualitätsstandard in der Branche.

    Grundsätzlich können ab sofort auch Nichtmitglieder eine „VAFA-ZERT“-Abnahme erhalten. Allerdings erhebt der VAFA dafür, inklusive der Vorveranstaltung, höhere Kosten als bei den seinen Mitgliedern. Das Zertifikat gilt für drei Jahre. Die Gebühren der Nachprüfung, die für jeweils drei weitere Jahre gilt, sind für Nicht-Mitglieder ebenfalls etwas höher.

    Der Verband wirbt für sein VAFA-ZERT damit, dass Automaten-Aufsteller durch die werbewirksame Zertifizierung attraktiver für Vertragspartner und Kunden werden. Die Nachfrage steige und Abschlüsse seien schneller möglich. red

    (DTZ 09/16)

  • BLD im Einsatz für die Verkaufsstellen

    FRANKFURT // Der illegale Zigarettenhandel und die Margenverschlechterungen bei Zeitschriften, Zigaretten und Feinschnitt standen im Mittelpunkt der Vorstandssitzung des Bundesverbandes der Lotto-Toto-Verkaufsstellen in Deutschland (BLD) in Frankfurt. Darüber hinaus ging es bei der Tagung um die E-Zigarette und um Verkaufsförderung für Zeitungen und Zeitschriften.

    Bei dem Treffen wurde festgestellt, dass die Aufklärungskampagne gegen den Konsum illegaler Zigaretten Wirkung gezeigt hat. Durch die vom BLD gemeinsam mit dem Forum Vernetzte Sicherheit (FVS) und der Interessengemeinschaft Tabakwirtschaft (IGT) sowie Philip Morris initiierten Aktion ist die Zahl illegaler Zigaretten laut aktuellen Erhebungen um zehn Prozent gesunken.

    In Sachen Spannenreduzierungen bei Zigaretten und Feinschnitt wurde beraten, ob und welche Aktionen der BLD starten will. da

    (DTZ 09/16)

  • Stimmt Bundesrat für längere Übergangsfrist?

    BERLIN // Über das vom Bundestag am 25. Februar verabschiedete Tabakerzeugnisgesetz muss noch der Bundesrat abstimmen.

    Seine nächste Sitzung findet am 18. März statt. Voraussichtlich wird das Gesetz dann auf der Tagesordnung stehen, ebenso wie die Tabakerzeugnisverordnung.

    Der Bundesrat ist mit verschiedenen Paragrafen des Tabakerzeugnisgesetzes nicht einverstanden. Dem Vernehmen nach hält das Gremium insbesondere die Umstellungszeit für zu knapp bemessen und will der Branche bei der Umsetzung der kombinierten Bild- und Textwarnhinweise eine längere Übergangsfrist einräumen. red

    (DTZ 09/16)

  • Wechsel in der Reemtsma-Führung

    HAMURG // Michael Kaib ist bei Reemtsma Cigarettenfabriken ab sofort neuer General Manager Deutschland sowie der Schweiz und übernimmt außerdem die Position des Vorstandssprechers. Sein Vorgänger, Luc Hyvernat, wechselt als Global Brand Director zur Imperial-Muttergesellschaft nach Bristol.

    Kaib (57) steuerte zuletzt seit Oktober 2015 als Market Manager Deutschland alle Marktaktivitäten von Reemtsma im deutschen Markt. Er ist seit 1984 in verschiedenen Positionen bei der Imperial-Tochter beschäftigt und verfügt über fast drei Jahrzehnte Führungserfahrung im Zigaretten- und Tabakmarkt. „Ich freue mich auf diese herausfordernde Aufgabe und bin stolz, in meiner neuen Funktion die Geschicke dieses dynamischen Unternehmens zu lenken. Ich übernehme die Führung eines erfolgreichen Traditionsunternehmens mit einem kraftvollen Team.“

    Sein Vorgänger, Luc Hyvernat, war seit Mai 2014 General Manager und ist jetzt in Bristol unter anderem für die internationale Marke JPS und die globalen Aktivitäten im Travel Retail und Duty-Free des Tabakkonzerns verantwortlich.
    „Mit Michael Kaib haben wir einen langjährig erfolgreichen Manager und Marktkenner aus unseren eigenen Reihen für diese Position gewinnen können. Er verfügt über profundes Wissen im deutschen Markt. Wir sind sicher, dass er diese erfolgreich in seiner neuen Position einbringen wird“, sagt Dominic Brisby, Divisional Director von Imperial Brands. „Luc Hyvernat danken wir für seinen erfolgreichen Einsatz und wünschen ihm für seine neue Aufgabe alles Gute“, so Brisby weiter. red

    (DTZ 09/16)

  • Rabenschwarzer Tag für die deutsche Tabakwirtschaft

    BERLIN // Der Deutsche Bundestag hat das Tabakerzeugnisgesetz verabschiedet. Es verpflichtet die Hersteller ab dem 20. Mai, die Verpackungen von Zigaretten und Feinschnitterzeugnissen mit Bildwarnhinweisen zu versehen.

    Die beiden führenden Verbände der Tabakwirtschaft der Deutsche Zigarettenverband (DZV) und der Verband der deutschen Rauchtabakindustrie (VdR) sprechen von einem „rabenschwarzer Tag für die deutsche Tabakwirtschaft".
    „Das neue Gesetz wird zu erheblichen Marktverzerrungen und zum Verlust von vielen Arbeitsplätzen bei einigen deutschen Herstellern führen“, sagte DZV-Geschäftsführer Jan Mücke.

    Die Verbände hatten bis zuletzt für eine Fristverlängerung um ein Jahr im Interesse der deutschen Werksstandorte gekämpft (DTZ berichtete). Ein Gutachten des Instituts für Drucktechnik der Hochschule für Technik, Wirtschaft und Kultur Leipzig (HTWK Leipzig) hatte wissenschaftlich nachgewiesen, dass die Produktionsumstellung innerhalb weniger Wochen bis zum 20. Mai technisch nicht für alle Hersteller möglich ist.
    pi

    (DTZ 08/16)

  • InterTabac wird moderner

    DORTMUND // Der Dortmunder Messeplatz wird umgebaut. Unter dem Namen „Welcome2018“ startet die Modernisierung dieses Jahr. Die InterTabac und die InterSupply werden in zwei Jahren davon profitieren, kündigt die Messeleitung an.

    Ziel der Umgestaltung sei eine moderne, zeitgemäße Einlasssituation. Das sei heute im Messegeschäft, besonders bei Fachmessen mit Besucherregistrierung, wie InterTabac und InterSupply, unverzichtbar, erklärt Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen Dortmund GmbH. Damit „erreichen wir eine umfangreiche Attraktivitätssteigerung unseres Standortes, und wir machen unser Veranstaltungsgelände fit für die Zukunft“.

    Die Neugestaltung umfasst den Bau einer rund 4.500 Quadratmeter großen Eingangshalle aus Glas vor Halle 4, in welcher der Ticketverkauf und die Besucherregistrierung wettergeschützt und in einem hellen, modernen Ambiente stattfinden können.
    Eine neue Besucherpassage bindet die Messehallen an, um zukünftig eine verbesserte und schnell erfassbare Orientierung für Besucher bieten zu können. Die Messeleitung erhofft sich dadurch eine deutliche Verbesserung bei der Verteilung der Besucherströme. Davon dürfte auch die InterSuppy in der Halle 3B profitieren, die so unmittelbar an den Eingangsbereich der InterTabac angebunden wird.

    Die wichtigsten Punkte durch „Welcome2018“ für die Besucher:
    [bul]Einheitliche, barrierefreie Besucherführung aus dem Foyer in alle maßgeblichen Messehallen hinein;
    [bul]Zeitgemäßes und zügiges Besucher-Management durch moderne Technologie;
    [bul]Mehr Aufenthaltsqualität durch zusätzliche Gastronomie-Bereiche;
    [bul]Neue Presse-Lounge für Medienvertreter.

    Für die Aussteller bedeutet die Neugestaltung:

    [bul]Zentralgelegenes „Full Service“-Büro;
    [bul]Separater Ausstellereinlass;
    [bul]Zusätzliche Konferenzräume für begleitende Meetings und Veranstaltungen;
    [bul]Neue Gestaltung des Vorplatzes.

    Der erste Teil des Projekts ist die Modernisierung des Obergeschosses im Kongresszentrum der Westfalenhallen. Im Vorjahr war bereits das Erdgeschoss überarbeitet worden, jetzt folgen die Kongressräume und Foyers im ersten Stock. Die Einrichtung wird modernisiert, das Niveau der technischen Ausstattung angehoben, und der Brandschutz optimiert. Die Arbeiten sollen bereits Ende Mai 2016 beginnen.

    InterTabac 2016
    Die InterTabac, weltweit größte Fachmesse für Tabakwaren und Raucherbedarf, ist in diesem Jahr für den 16. bis 18. September terminiert. Nach der Premiere im Vorjahr findet dieses Jahr wieder die InterSupply, Fachmesse für die Produktion von Tabakwaren, parallel zur InterTabac statt.
    pi

    (DTZ 08/16)

  • Konferenzen der Davidoff-Depositäre

    BASEL // Zwischen dem 15. und dem 17. Februar lud die Oettinger Davidoff AG mit Zentrale in Basel ihre mehr als 130 Davidoff-Fachhandels-Depositäre in Deutschland zu Treffen in Hamburg, Köln und München ein. Hintergrund der Tagungen war die Umsetzung der Tabakproduktrichtlinie (TPD 2).

    Martin Kaufmann, Senior Vice President Europe und Global Travel Retail der Oettinger Davidoff AG, sowie Alexandra Hochuli, Director Marketing Europe, und Mario Samec, Area Manager Germany, informierten gemeinsam mit Petra Lindenschmidt vom deutschen Vertriebspartner Arnold André darüber, welche Auswirkungen die Umsetzung der EU-Tabakproduktrichtlinie für die Fachhandelspartner in Deutschland hat. In diesem Zusammenhang erläuterten sie unter anderem Artikel 11 der Richtlinie. Diesem Paragraf zufolge können die Nationalregierungen Ausnahmen bei Zigarren, Zigarillos und Pfeifentabak zulassen, so dass die Erzeugnisse dieser Warengruppen nicht in vollem Umfang mit den in Artikel 9 und 10 definierten Bild- und Textwarnhinweisen versehen werden müssen.

    Des Weiteren wurden die Depositäre über die Optimierung des Sortiments informiert. Denn im Rahmen der Umstellung auf die TPD 2-Vorgaben werden diverse Produkte vom Markt genommen.
    (da)

    (DTZ 08/16)

  • „Mit Füßen getreten“

    BERLIN // Neue Aufregung für die Tabakbranche: Die EU-Kommission hat kurzfristig Vorschriften der Tabakproduktrichtlinie geändert. Dabei geht es um die Textwarnhinweise auf Verpackungen von Pfeifentabak, Zigarren und Zigarillos.

    Die Änderungen betreffen mehrere Sprachen, unter anderem neben der deutschen auch die französische, die ungarische und die slowakische. Der exportorientierte, aber in Deutschland produzierende Mittelstand sieht sich folglich gleich in mehreren Ländern vor Herausforderungen gestellt.

    Die Hersteller, die im BdZ (Bundesverband der Zigarrenindustrie) und VdR (Verband der deutschen Rauchtabakindustrie) organisiert sind, weisen in einer gemeinsamen Erklärung darauf hin, dass sie die Bundesregierung immer wieder auf den Umstand aufmerksam gemacht habe, dass durch die fehlende Umsetzung der Richtlinie noch keine Rechtssicherheit vorliege.

    Diesem Argument hätte das federführende Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft entgegnet, dass man die Anforderungen kenne und ohne Probleme mit der Umstellung der Verpackungen beginnen könne, um die Frist bis zum 20. Mai einhalten zu können.

    Bodo Mehrlein, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Zigarrenindustrie ist empört: „Die Richtlinie existiert seit 22 Monaten, und kurz vor Umsetzungsfrist werden die Textwarnhinweise korrigiert. Hier werden die Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit und die Interessen der mittelständischen Zigarrenindustrie mit Füßen getreten.“

    Die mittelständische Zigarrenindustrie muss für bis zu 3.000 verschiedene Verpackungen die Warnhinweise bis zum 20. Mai anpassen. Das Gleiche gilt für eine Vielzahl an Verpackungen für den Pfeifentabak. „Die erneuten Änderungen haben dramatische Auswirkungen für die Unternehmen“, so Michael von Foerster, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der Rauchtabakindustrie. „Es zeigt aber auch, dass sich die Unternehmen bis zur Verabschiedung des Gesetzes auf nichts verlassen können. Erst mit Rechtssicherheit können Investitionsmaßnahmen angeschoben werden.“

    Beide Verbände fordern, dass nun eine Verlängerung der Umsetzungsfrist und der Abverkaufsfrist um mindestens zwölf Monate für Zigarren, Zigarillos und Pfeifentabake zwingend geboten ist, um die Prinzipien der Rechtsstaatlichkeit wieder in Kraft zu setzen. Beide Verbandsgeschäftsführer wissen nach eigenem Bekunden bei ihrem Verlangen den Bundesrat hinter sich, der eine Fristverlängerung bereits angeregt hatte.
    pi

    (DTZ 08/16)

  • „Das verdanken wir in erster Linie unseren Mitarbeitern“

    DÜSSELDORF // Die Philip Morris GmbH (PMG) ist 2016 erneut als „Top Arbeitgeber Deutschland“ ausgezeichnet worden.

    Die renommierte Auszeichnung wurde am 18. Februar vom Top-Employer-Institut während eines Gala-Events in den Düsseldorfer Rheinterrassen überreicht.

    „Die Auszeichnung ist eine erneute Bestätigung der herausragenden Arbeitsbedingungen, die zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung der rund 2.400 Mitarbeiter der Philip Morris GmbH beitragen“, informiert das Unternehmen.

    Das unabhängige Zertifizierungsunternehmen würdige damit insbesondere die hohe Mitarbeiterorientierung in den Bereichen Vergütung, Sozialleistungen, Aus- und Weiterbildung und Karrierentwicklung – sowohl in der Münchner Verwaltung als auch in den Produktionsstätten in Berlin (Philip Morris Manufacturing GmbH) und Dresden (f6 Cigarettenfabrik GmbH & Co. KG).

    „Wir sind besonders stolz darauf, dass wir uns nun zum siebten Mal in Folge Top Arbeitergeber Deutschland nennen dürfen“, freut sich Raphael Comisetti, Director HR Germany & Austria Philip Morris GmbH. „Das verdanken wir in erster Linie unseren Mitarbeitern, die uns mit ihrer Leidenschaft und ihrer hohen Identifikation mit Philip Morris, zu dieser Zertifizierung verholfen haben.“

    Steffen Neefe, Country Manager DACH des Top Employers Institute ergänzt: „Optimale Arbeitsbedingungen führen dazu, dass sich Menschen im Privatleben sowie im Berufsleben weiterentwickeln. Unsere detaillierte Untersuchung hat ergeben, dass die Philip Morris GmbH ein herausragendes Mitarbeiterumfeld geschaffen hat und eine große Bandbreite von kreativen Initiativen bietet.“

    Das Top Employers Institut zertifiziert weltweit die führenden Leistungen in der Mitarbeiterorientierung von Unternehmen. Alle Teilnehmer durchlaufen einen einheitlichen Zertifizierungsprozess und müssen dabei die definierten und standardisierten hohen Anforderungen erfüllen, um eine Zertifizierung zu erhalten. Um die Aussagekraft und Wertigkeit des gesamten Zertifizierungsprozesses zu verstärken, wurden alle Antworten und Belege einer unabhängigen und zentralen Instanz unterzogen und eingehend geprüft.
    pi

    (DTZ 08/16)