Autor: admin

  • Auszubildende als Filialleiter

    BERLIN // Rund vier Wochen lang stellen sich wieder Auszubildende der Unternehmensgruppe Dr. Eckert einer spannenden Herausforderung: Eigenverantwortlich übernehmen sie ein komplettes Geschäft, gestalten gemeinsam den Filialalltag und entscheiden allein im Rahmen der Vorgaben.

    Das mit dem Futurum-Vertriebspreis ausgezeichnete Projekt „Auszubildende führen eine Filiale“ findet in diesem Jahr bereits zum zwölften Mal statt. „Mit der Azubi-Filiale möchten wir unsere jungen KollegInnen bestärken, ihren bisher erworbenen Fähigkeiten zu vertrauen und Verantwortung zu tragen“, fasst die für Aus- und Weiterbildung der Unternehmensgruppe zuständige Daniela Jobst das Projekt zusammen.

    In diesem Jahr nehmen 19 Auszubildende des dritten Lehrjahres an dem „Azubi-Projekt“ in den beiden Ausbildungsfilialen in Stuttgart-Feuerbach und Berlin-Schöneweide teil. Bereits im Juni hatten sie Team-Regeln erarbeitet und Arbeitsabläufe, Projektziele und -aufgaben definiert.

    Die Auszubildenden übernahmen dabei im Oktober alle in einer normalen Filiale anfallenden Aufgaben – von Warenbestellung und -präsentation über Regalpflege und Planung des Mitarbeitereinsatzes bis hin zur Beratung der Kunden und der eigenständigen Gestaltung von Sonderaktionen.
    pi

    (DTZ 43/16)

  • Statements zur E-Zigarette

    FRANKFURT / BERLIN // Eine neue Publikation rückt die angebliche Gefährdung der Konsumenten durch E-Zigaretten zurecht. Zugleich warnt das Bundesgesundheitsministerium vor den neuen Produkten.

    Dampfen sei nicht so unschädlich wie das Atmen frischer Waldluft, sagt Professor Heino Stöver, Leiter des Instituts für Suchtforschung an der Frankfurt University of Applied Sciences. Aber: „Es ist auch lange nicht so schädlich wie das Rauchen von Tabakzigaretten und rangiert eher im Bereich von Nikotinersatzprodukten wie Nikotinpflaster oder Nikotinkaugummi.“

    Stöver hat einen Sammelband zum Thema „Die E-Zigarette“ herausgegeben (Informationen auf www.isff.org), mit dem er unter anderem das schlechte Image dieser Produktkategorie zurechtrücken möchte, denn: „Es wäre an der Zeit, ähnlich wie in England, den Verbrauchern eine klare Orientierung an die Hand zu geben.“

    Fast zeitgleich meldete das Bundesgesundheitsministerium, eine Befragung der IFT-Gesundheitsförderung München unter Teilnehmern des Tabakentwöhnungsprogramms „Das Rauchfrei Programm“ habe gezeigt, dass Nutzer der E-Zigarette nach einem Jahr seltener rauchfrei seien (20 Prozent) als die übrigen Kursteilnehmer (39 Prozent).

    Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe erklärte dazu: „Rauchen ist das größte vermeidbare Gesundheitsrisiko. Es ist ein Erfolg, dass der Tabakkonsum bei den Jugendlichen in den letzten Jahren deutlich zurückgegangen ist.“

    Zugleich verwies das Ministerium auf eine Untersuchung des Zentrums für Interdisziplinäre Suchtforschung der Universität Hamburg (ZIS), die sich mit den Motivationen für den Umstieg auf E-Zigaretten beschäftigt hatte. Über 3300 E-Zigaretten-Konsumenten wurden befragt. Am häufigsten für den Konsum wurde der Wunsch benannt, das Rauchen von Tabakprodukten zu beenden oder eine Alternative zum Rauchen zu haben.

    Das Ministerium weiter: Qualitative Interviews des Instituts für Suchtforschung der Frankfurt University of Applied Sciences hätten gezeigt, dass nahezu keiner der befragten Jugendlichen E-Produkte täglich konsumierte. Fast alle Befragten dampften höchstens ein- bis zweimal im Monat. In einer ergänzenden Online-Befragung berichteten allerdings 71 Prozent der Jugendlichen und jungen Erwachsenen, dass sie bereits Erfahrungen mit E-Produkten gesammelt hätten.
    red/pi

    (DTZ 43/16)

  • Rauchverbot in Japan geplant

    TOKYO // In Japan gehört der Tabakkonsum noch fest zur Atmosphäre vieler Bars, Restaurants und Cafés. Das soll sich bald ändern.

    Das Gesundheitsministerium hat jetzt einen ersten Gesetzesentwurf vorgestellt, der ein Rauchverbot in Krankenhäusern, Schulen, Behörden, Sportarenen, Universitäten, Bussen und Taxis vorsieht. Bei Verstößen droht eine Geldstrafe. In Schulen und Krankenhäusern soll zudem das gesamte äußere Areal zur rauchfreien Zone erklärt werden.

    Ausnahmen soll es für Restaurants, Hotels, Flughäfen, Läden, Büros, Züge und Schiffe geben, sofern abgetrennte Raucherzimmer vorhanden sind. Die bis heute gängigen offenen Raucherabteile in vielen gastronomischen Betrieben würden jedoch kaum ausreichen. Gerade für Bars und Izakaya-Kneipen wäre ein Rauchverbot ein starker Einschnitt.

    Gesetz im nächsten Jahr?
    Noch müssen viele Details eines landesweiten Rauchverbots in öffentlichen Orten mit anderen Behörden ausgearbeitet werden. Doch die Regierung scheint aufs Tempo zu drücken. Bereits im nächsten Jahr könnte ein entsprechendes Gesetz dem Unterhaus vorgelegt werden, um noch vor den Sommerspielen 2020 in Tokio bereit zu sein. red

    (DTZ 42/16)

  • Mehr Havannas für US-Touristen

    WASHINGTON // Nach dem Ende der politischen Eiszeit zwischen den USA und Kuba haben die Vereinigten Staaten das seit über 50 Jahren bestehende Handelsembargo gegen den südlichen Nachbarn weiter gelockert. So soll unter anderem die Zusammenarbeit in der Wissenschaft, vor allem auf dem Gebiet der Medizin, ausgebaut werden. Außerdem wurde eine weitere Einschränkung aufgehoben.

    Auch US-Touristen können sich freuen: Sie dürfen künftig mehr Rum und Zigarren aus dem Inselstaat in die Vereinigten Staaten für den Eigenbedarf mitbringen. Denn die Obergrenze für Tabak und Alkohol im Wert von 100 Dollar wurde aufgehoben. In Zukunft gelten für die private Einfuhr dieser beiden Warengruppen in die USA dieselben Bestimmungen wie bei den Importen im Handgepäck aus anderen Ländern. red

    (DTZ 42/16)

  • Statement zu E-Zigaretten

    HAMM // Raucher, die vollständig auf E-Zigaretten umsteigen, senken ihr Risiko, tabakbedingt zu erkranken. Das hat die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DSG) jetzt in einem Positionspapier festgestellt.

    Gesamtgesellschaftlich erwachse daraus jedoch erst dann ein Vorteil, wenn viele Raucher komplett zu E-Zigaretten wechselten und keine Neukonsumenten hinzukämen. Wie es nach der aktuell vorliegenden Studienlage aussehe, sei aber eher der duale Konsum die Regel.

    Außerdem seien E-Zigaretten für Jugendliche interessante Lifestyle Produkte, die möglicherweise den Einstieg in den Tabakkonsum erleichterten. Martina Pötschke Langer, Leiterin der Arbeitsgruppe E-Zigarette der DHS, warnte vor dem intensiven Konsum. red

    (DTZ 42/16)

  • Geringerer Ertrag, aber bessere Tabakqualität

    SPEYER // Die pfälzischen Tabakanbauer haben in diesem Jahr weniger Blätter geerntet, als im Vorjahr. Dennoch zeigt sich der Landesverband zufrieden.

    Nach Angaben des Landesverbandes der Tabakpflanzer sei die Qualität aber deutlich besser. Insgesamt wurden in diesem Jahr in der Pfalz rund 1.000 Tonnen Tabak geerntet. Ein Verbandssprecher sagte, das seien etwa zehn Prozent weniger als im vergangenen Jahr. Ursache dafür seien die Wetterschwankungen in diesem Jahr gewesen.

    In der Pfalz gibt es derzeit etwa 50 Tabakanbaubetriebe. Die meisten davon in der Südpfalz, rund um Herxheim. red

    (DTZ 42/16)

  • Weniger Zigaretten versteuert

    WIESBADEN // Im dritten Quartal wurden in Deutschland 11,3 Prozent weniger Zigaretten versteuert als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Das Statistische Bundesamt (Destatis) teilte mit, auch der Absatz von Zigarren und Zigarillos (– 21,9 Prozent) und die Menge des versteuerten Feinschnitts (– 17,4 Prozent) seien zurückgegangen. Dagegen ist im Vergleich zum Vorjahresquartal der Absatz von Pfeifentabak um 33,5 Prozent gestiegen.

    Wie schon im Vorquartal ist der Rückgang im dritten Quartal auf das Inkrafttreten der EU-Tabakrichtlinie zum 20. Mai 2016 in Deutschland zurückzuführen. Die neuen rechtlichen Bestimmungen (unter anderem die sogenannten Schockbilder) erfordern eine technische Umstellung der Produktion.

    Aus diesem Grund hatte es in den ersten Monaten 2016 eine Vorratsproduktion von Tabakwaren und damit einhergehend einen erhöhten Absatz von Steuerzeichen gegeben. In den Folgequartalen kam es nun zu einem Umkehreffekt, der zu einem Rückgang beim Bezug von Steuerzeichen führte. pi

    (DTZ 42/16)

  • Erfolgreiche iQos in der Schweiz

    LAUSANNE // Auf dem Schweizer Testmarkt läuft iQos, das Heat-not-Burn-Produkt von Philip Morris, offenbar gut.

    In mehr als 400 Verkaufsstellen werden die Geräte und die zugehörigen Tabaksticks bereits vertrieben. Was deutsche Konsumenten bereits aus den hiesigen Geschäften kennen: Die in der Schweiz zunächst als Marlboro HeatSticks bekannten Tabakträger werden künftig als Heets angeboten. Nicholas Bumbacco, Managing Director von Philip Morris Schweiz, begründete diesen Schritt: „Es ist Zeit, dieser Kategorie rauchfreier Produkte eine eigene Identität zu verleihen.“

    Was deutsche Minz-Anhänger aufhorchen lassen wird: Bei den Eidgenossen gibt es als dritte Variante Menthol-Heets. Insgesamt sind iQos und Heets bereits in zehn Ländern weltweit erhältlich. pi

    (DTZ 41/16)

  • Breiter aufgestellt

    LUXEMBURG // Der Tabakwarenhersteller startet ab Januar 2017 in einigen europäischen Märkten, darunter auch Deutschland, den Vertrieb und den Verkauf von Zigarren. Das gab kürzlich der Vorstand von Landewyck Tobacco in Luxemburg bekannt.

    Leiter der neuen Abteilung Zigarre ist Max Leenheers, der seit Anfang 2016 zusammen mit den Luxemburgern eine Markenstrategie entwickelt und den Markteintritt vorbereitet hat.

    Martin Schuster, Inhaber von Bentley Tobacco, wird als Geschäftspartner von Landewyck Tobacco den Aufbau der Zigarrensparte vorantreiben und berichtet in seiner Funktion an Leenheers.

    Bei Landewyck Tobacco, der Konzern-Mutter von Heintz van Landewyck in Trier, will man mit diesem Schritt das Unternehmen breiter aufstellen. Dabei ist der Tabakwarenproduzent kein Neuling im Zigarren- und Zigarillogeschäft: Seit geraumer Zeit stellen die Luxemburger für internationale Dritt-Anbieter Zigarren im ungarischen Rona Újfehértó her. Außerdem haben sie in jüngster Vergangenheit erfolgreich Marken-Projekte wie Che und Bentley gestartet. red

    (DTZ 41/16)

  • Stabübergabe beim Deutschen Zigarettenverband

    BERLIN // Neuer Vorsitzender des Deutschen Zigarettenverbandes (DZV) ist Michael Kaib. Bei der Mitgliederversammlung des Industrieverbandes Ende September in Berlin wurde Kaib, Vorstandssprecher der Reemtsma Cigarettenfabriken in Deutschland und General Manager D-A-CH, einstimmig an die Verbandsspitze gewählt. Der DZV vertritt die Interessen der Industrie und der Konsumenten.

    Kaib folgt in diesem Ehrenamt turnusgemäß auf Ralf Wittenberg, General Manager von British American Tobacco in Deutschland. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde George Bletsas (56) gewählt. Bletsas ist General Manager von JTI (Japan Tobacco International) in Deutschland.

    Michael Kaib dankte seinem Vorgänger und gab einen Rückblick auf dessen Amtszeit: „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und danke dem Vorstand für sein Vertrauen. Ralf Wittenberg danke ich herzlich für seine Leistungen für die deutsche Tabakwirtschaft und sein Engagement für eine Genussmittelregulierung mit Augenmaß“, erklärte der Chef des DZV.

    „In großer Geschlossenheit“
    Der Deutsche Zigarettenverband, so Kaib weiter, sei und bleibe die führende Stimme der deutschen Tabakwirtschaft. In großer Geschlossenheit werde die deutsche Zigarettenbranche auch die zukünftigen Herausforderungen im Interesse der Kunden und der Beschäftigten meistern. „Ich werde mich im Dialog mit unseren Partnern, Stakeholdern und der Öffentlichkeit für Maß und Mitte bei der Regulierung von Tabakprodukten einsetzen“, sagte Kaib auf der Mitgliederversammlung des Industrieverbandes. Insbesondere müsse der erfolgreiche deutsche Weg von Verhaltens- und Verhältnisprävention für einen effektiven Jugendschutz fortgesetzt werden. Der Anteil jugendlicher Raucher lag im vergangenen Jahr mit 7,8 Prozent der Unter-18-Jährigen auf einem historischen Tiefstand.

    Michael Kaib (58) ist General Manager für die Mehrländerorganisation D-A-CH und Vorstandssprecher von Reemtsma in Deutschland. Kaib ist seit 1984 in verschiedenen Positionen bei der Hamburger Reemtsma Cigarettenfabriken GmbH tätig und verfügt über beinahe drei Jahrzehnte Führungserfahrung im Zigaretten- und Tabakmarkt. red

    (DTZ 41/16)