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  • „Rekordjahr“ für Tabakwaren-Facheinzelhandel

    HAMBURG (DTZ/fnf). Seit 2002 erheben der BTWE, British American Tobacco Germany und Unternehmensberater Ralf Finken den Betriebsvergleich für den Tabakwarenfachhandel. Der BAT BTWE Betriebsvergleich 2012 zeigt wieder einmal sowohl gute als auch negative Tendenzen. Zunächst die guten: Der Rohertrag ist weiter gestiegen und das Betriebsergebnis ein großer Erfolg. Negativ bleiben hingegen die weiterhin abnehmende Kundenzahl pro Woche sowie die rückläufigen Ergebnisse im Kernsortiment Presse.

    Erfreulich ist die Entwicklung bei Zigaretten und Other Tobacco Products (OTP). Beide Segmente haben spürbar zugelegt. Sorge macht weiterhin das Pressesortiment. Nach einer leichten Erholung in den beiden vorangegangenen Jahren liegt ihr Umsatzanteil seit Erhebung des Betriebsvergleiches nun auf einem historischen Tiefstand. Bei angenommenen sechs Öffnungstagen liegt der Rohertrag im Pressesortiment bei 40 Euro täglich.

    Der RohertragDie Entwicklung des Rohertrages (Umsatz minus Wareneinsatz) ist ein wichtiges Barometer für den Geschäftserfolg und gleichzeitig eine zentrale Kennziffer der Unternehmenskalkulationen. 2012 ist der Rohertrag deutlich gestiegen und erzielte mit 22,70 Prozent einen neuen Höchstwert seit Erhebung des BAT BTWE Betriebsvergleichs. Die Ursachen liegen in den Bereichen Provisionserlöse, sonstige Sortimente und RBA. Diese haben Bestwerte erzielt und heben den Rohertrag auf die historische Marke. Einmal mehr zeigt sich, wie wichtig die ständige Erneuerung und das aktive Steuern der Geschäfte ist.

    Kosten und BetriebsergebnisDie Entwicklung der Kosten sowie das Betriebsergebnis 2012 sind die positive Botschaft des diesjährigen Betriebsvergleiches. Insgesamt hat die Branche ein sensationelles Ergebnis erzielt. Die Kosten haben sich im Vergleich zu den letzten Jahren nur in einem Bereich stark verändert. In den Lohnkosten. Diese sind in Summe stark gestiegen. Nicht jedoch prozentual. Das sehr gute Ergebnis ist also diesmal nicht einem verbesserten Kostenmanagement geschuldet, sondern einem höheren Rohertrag.

    Die betrieblichen Leistungsziffern umfassen Faktoren wie Personal- und Raumleistung oder die Kundenfrequenz. Sie geben Aufschluss über den Erfolg, den Mitarbeiter erzielen, über die Qualität der Nutzung der Flächen sowie die Entwicklung der wöchentlichen Kundenzahl. Damit sind sie eine wichtige Messlatte für Verbesserungen. Sie sind folglich zentrale Kennziffern für den Betriebserfolg.

    Die Anzahl der Wochenkunden bleibt das Sorgenkind im Tabakwarenfacheinzelhandel. Seit der Erhebung der Daten für den BAT BTWE Betriebsvergleich ist sie auf einem erneuten historischen Tiefstand gesunken und hat seit 2002 um mehr als 1 000 Kunden pro Woche abgenommen.

    Der Umsatz pro Kunde und Kaufakt ist erneut gestiegen. Die schon klassische Umsatzsteigerung auf Basis von Preiserhöhungen mal außer Acht gelassen, ergibt sich an dieser Stelle ein sehr positives Bild in der Rohertragssteigerung.

    BTWE: Appell für Erhalt der Nachhaltigkeit bei ErträgenDie positive Geschäftsentwicklung der am BAT-BTWE-Betriebsvergleich 2012 beteiligten Tabakwaren-Einzelhandelsunternehmen freut den Branchenverband BTWE ganz besonders. Geschäftsführer Willy Fischel: „Hier zeigt sich, dass der Tabakwaren-Einzelhandel in der Lage ist, mit kluger Sortimentspolitik und Optimieren der von ihm beeinflussbaren Kostenstrukturen auch existenzsichernde Betriebsergebnisse zu erwirtschaften und damit die gesellschaftlichen Nahversorgerfunktionen ebenso gut zu gewährleisten wie effiziente Distribution und wirksame Verbraucheransprache. Dazu ist aber auch ein politisches und wirtschaftliches Umfeld notwendig, das dem Handel die erforderliche Ertragskraft lässt. In 2012 war dies relativ gut gewährleistet. Im Jahr 2013 führten Marktentwicklung und preispolitische Entscheidungen im ersten Halbjahr zu Rückgängen sowohl auf Absatz- wie auch auf Ertragsseite. Inzwischen zieht das Geschäft wieder an, und wir hoffen, dass der Fachhandel die Delle im zweiten Halbjahr wieder möglichst weitgehend ausgleichen kann. Angesichts der Verunsicherung durch die Signale der politischen Landschaft – vor allem in Sachen TPD und Rauchverbote – braucht der Fachhandel aber mehr denn je den engen Schulterschluss zu seinen Partnern auf Hersteller- bzw. Lieferantenseite. Das bedeutet vor allem das Schaffen und Erhalten von Nachhaltigkeit in der Gestaltung der Vertragsbeziehungen mit ausreichenden Margen für den Handel. Die Profitabilität muss wieder in den Vordergrund rücken vor kurzfristigem Marktanteilsdenken.“

    Eine ausführlichere Darstellung des BAT BTWE Betriebsvergleichs in tabellarischer Form sowie ein ergänzendes Interview mit Unternehmensberater Ralf Finken finden Sie auf Seite 4 dieser Ausgabe.

    (DTZ 41/13)

  • Philip Morris will Stellen abbauen

    GENF (DTZ/red). Philip Morris International (PMI) plant eine Restrukturierung seiner Schweizer Unternehmen und erwägt in diesem Zusammenhang den Abbau von insgesamt 170 Stellen.

    Bis zu 140 Arbeitsplätze in Lausanne und Neuenburg wären davon betroffen, zitiert die „Neue Züricher Zeitung“ (NZZ) das Unternehmen Anfang dieser Woche. Ein Teil der Stellen wird in andere Länder verlagert.

    Ziel der Restrukturierung ist eine Neuzuteilung von Ressourcen im Bereich der globalen und regionalen Funktionen von PMI, um das langfristige Wachstum zu sichern, heißt es.

    (DTZ 40/13)

  • Es wurde geraucht und geordert

    DORTMUND (DTZ/da). Es wurde viel geraucht und kräftig geordert. Das waren zwei wichtige Ergebnisse auf der 35. Inter-tabac, die vom 20. bis 22. September 2013 in Dortmund stattfand. Die Zigarrenanbieter auf der größten internationalen Tabakmesse zeigten sich denn auch zufrieden.

    „Eine Inter-tabac ohne die Möglichkeit, Zigarren zu rauchen, das wäre so als dürfte man auf einer Süßwarenmesse keine Schokolade naschen. Ein absolutes Unding also, zum Glück blieb uns das erspart.“ Diese und ähnliche Kommentare gaben die Zigarrenhersteller und -Importeure zu dem ursprünglich der Messe drohenden Rauchverbot ab. Dank einer Ausnahmeregelung, für die sich vor allem der Dortmunder Oberbürgermeister Ullrich Sierau (SPD) eingesetzt hatte, hieß es auch auf der 35. Inter-tabac „Feuer frei“. Dagegen konnte auch das winzig-kleine Häuflein Demonstranten vor dem Haupteingang am Messesamstag nichts ausrichten.

    Während das Dutzend Tabakgegner draußen protestierte, probierte drinnen das Fachpublik in den vier Messenhallen mit Genuss Tabakwaren, allen voran Zigarren und Zigarillos, wo es in der Regel nicht nur beim Verkosten blieb. Meist wurde auch kräftig geordert. Gefragt waren dabei in besonderem Maße die Neuheiten, die auch dieses Jahr wieder in großer Zahl vorgestellt wurden.

    Das Gros der Neuheiten an „braunen Produkten“ entfiel auf Longfiller. Hier wird die „Tabak Zeitung“ in den nächsten Ausgaben noch einige Produkte vorstellen. Im Bereich der Shortfilller-Zigarren und Zigarillos war das Füllhorn neuer Produkte deutlich kleiner, doch auch hier gab es die eine oder andere interessante Offerte.

    Zigarillos und Shortfiller-Zigarren sind im Markt der „braunen Produkte“ zwar eindeutig führend, stehen aber auf der Inter-tabac meist nicht so stark im Fokus der Messebesucher. Hier war auch in diesem Jahr die Premiumzigarre wieder einer der Publikumslieblinge. Dabei führt kein Weg an der Havanna vorbei. Leider hatte Habanos S. A. die neue Ware nicht rechtzeitig liefern können. Vom gängigen kubanischen Zigarren-Sortiment wurden in Dortmund am stärksten die Preisklassen zwischen sechs und neun Euro eingekauft, gefolgt von Produkten zu Stückpreisen zwischen neun und 15 Euro. Was es bei der Havanna wohl nicht gibt, das ist ein Trend zum „short smoke“.

    Eine Tendenz hin zu kleinere Produkten haben indes verschiedene Anbieter anderer Provenienzen beobachtet. Entsprechend wurden bei ihnen für den bevorstehenden Winter wieder mehr Formate wie etwa Perla, Short Robusto oder Robusto eingekauft.

    Neben Kuba bleibt die Dominikanische Republik führend. Hier rücken kräftigere Zigarren deutlicher in den Fokus. Stark im Kommen ist Nicaragua, war in Dortmund immer wieder zu hören. Auch Honduras erfreut sich weiterhin großer Beliebtheit, während Premiumzigarren aus anderen Provenienzen wie zum Beispiel Mexiko, Kanarische Inseln oder Costa Rica (noch) Nischenprodukte sind. Auf Anerkennung stießen brasilianische Longfiller. Nicht unerheblich für den Erfolg der Brasilzigarren dürfte in diesem Zusammenhang die Preisgestaltung sein. Stückpreise jenseits der Zehn-Euro-Schwelle lassen sich wohl, abgesehen von limitierten Spezialeditionen, schwer an die Frau oder den Mann bringen. Erfolg versprechender sind KVP zwischen vier und acht Euro.

    Apropos Preislagen: Der Verkauf billiger Bundle-Ware spielte auf der Inter-tabac keine nennenswerte Rolle, wenngleich die Nachfrage außerhalb des Messegeschäftes ungebrochen hoch ist.

    Abgesehen von Havannas wurden in Dortmund über alle Provenienzen hinweg die Preislagen zwischen fünf und sieben Euro pro Stück am stärksten geordert, wenngleich die Fachbesucher bei populären Marken durchaus bereit waren, etwas tiefer in die Taschen zu greifen. Das wurde übrigens auch bei ausgefallenen Spezialitäten und limitierten Editionen beobachtet, die auch schon mal deutlich über zehn Euro kosten durften. Ansonsten ist diese Preislage eher die Domaine von Davidoff und der Habanos-Topmarken.

    Ein auf den Messefluren diskutiertes Thema war der Direktverkauf einzelner Zigarrenanbieter via Internet an Konsumenten. In der Kritik stand hier ganz aktuell die Firma Laura Chavin, die nicht in Dortmund ausstellte.

    (DTZ 39/13)

  • Warnhinweise auf Limonadenflaschen?

    AMSTERDAM (DTZ/red). „Zucker ist ein Suchtmittel“, sagt Paul van der Velpen. Deshalb muss der niederländische Verbraucher vor übermäßigem Konsum gewarnt werden, betont der Chef des Amsterdamer Gesundheitsamtes.

    Er plädiert für Warnhinweise auf Flaschen mit zuckerhaltigen Getränken. Darüber hinaus soll die Regierung über die Enführung einer Zuckersteuer nachdenken, zitieren die „DutchNews“ van der Velpen in ihrer Online-Ausgabe.

    Der Behördenchef geht noch weiter. Er erwägt gesetzliche Vorgaben wie viel Zucker der Verbraucher zu sich nehmen darf, ohne dass gesundheitliche Schäden entstehen. Parallel will er die Zuckermenge, die bei der Lebensmittelproduktion verwendet wird, genau überprüfen lassen.

    In Schulen soll der Verkauf zuckerhaltiger Getränke verboten werden, und Hersteller zuckerhaltiger Sportgetränke müssen für irreführende Anzeigen rechtlich belangt werden dürfen.

    In den Niederlanden gelten Medienangaben zufolge rund 40 Prozent der Bevölkerung als übergewichtig.

    (DTZ 38/13)

  • Fachhändler freuen sich schon auf Dortmunder Inter-tabac

    DORTMUND (DTZ/fok). Wenn am 20. bis 22. September die Dortmunder Inter-tabac die Pforten öffnet, wird in den ausgebuchten Messehallen 4, 6, 7 und 8 die weltweit größte Fachausstellung rund um den Tabakgenuss stattfinden.

    Dank massiven Einsatzes von Messeleitung und Stadt Dortmund wird auch in diesem Jahr in den Messehallen und an den Ständen das aktive Verkosten der Tabakprodukte möglich sein, eine ganz wesentliche Voraussetzung für eine erfolgreiche Durchführung der Veranstaltung gerade bei besonders geschmacksorientierten Tabakprodukten wie Zigarren und Pfeifentabaken. Insgesamt stellen 380 Aussteller ihrer Produkte und Dienstleistungen vor, über die Hälfte der Firmen kommt aus dem Ausland.

    Die Fachhändler aus Deutschland werden wieder einen beachtlichen Teil der Besucher ausmachen. Viele fiebern dem Messeereignis schon seit Wochen entgegen, denn die Kundschaft erwartet von ihren Händlern immer wieder Neuheiten und interessante Angebote. Wie eine Umfrage der Tabak Zeitung zeigt, ist das unmittelbare In-Augenschein-nehmen und Ordern von Neuheiten und attraktiven Dauersortimente zwar der Hauptgrund für den Messebesuch. Aber die Möglichkeiten des persönlichen Kontaktes mit Herstellern, Importeuren und Großhändlern und der Meinungsaustausch mit Kollegen haben ebenfalls sehr hohen Stellenwert. Dabei wird auch hervorgehoben, dass die Messe ein Aushängeschild gegenüber der Politik und der Öffentlichkeit ist, das den Zusammenhalt der Branchenunternehmen trotz heftiger Anfeindungen verdeutlicht.

    (DTZ 38/13)

  • E-Zigarette ist kein Arzneimittel

    MÜNSTER (DTZ/red). Der Handel mit E-Zigaretten ist straffrei. Das hat das Oberverwaltungsgericht Münster jetzt entschieden.

    Nikotinhaltige Flüssigkeiten, sogenannte Liquids, sind keine Arzneimittel sind, weil sie nicht zur Heilung, Linderung oder Verhütung von Krankheiten dienen, erläutert der 13. Senat des OVG hat in drei vorliegenden Fällen (Az 13 A 2448/12, 13 A 2541/12 und 13 A 1100/12).

    Die Liquids seien nicht dazu geeignet „einen dauerhaften Rauchstopp zu erzielen“, informiert das Gericht. Handel und Verkauf mit E-Zigaretten sind damit nicht strafbar.

    In diesem Zusammenhang wies das Gericht die Klagen der Stadt Wuppertal, des Landes Nordrhein-Westfalen und der Bundesrepublik Deutschland zurück.

    In allen drei Fällen hat das Gericht Revision zum Bundesverwaltungsgericht zugelassen.

    (DTZ 38/13)

  • Tickets zur Inter-tabac jetzt auch online

    DORTMUND (DTZ/fok). Erstmals bietet die Dortmunder Fachmesse Inter-tabac (20. – 22. September 2013) die Eintrittstickets für Fachbesucher auch online zum Kauf an.

    Dabei entfällt für die Online-Käufer nicht nur der Zeitaufwand für das Anstehen an der Tageskasse, sondern zusätzlich gewährt die Messegesellschaft auch einen kleinen Preisvorteil für die Online-Bucher (15,00 Euro statt 15,50 Euro bei Tageskarten, 25,00 Euro statt 26,00 Euro bei Dauerkarten). Auch Gutscheine werden für die OnlineBuchung akzeptiert.

    Für den Kauf von Eintrittskarten ist (an der Tageskasse wie auch beim Online-Erwerb) eine Legitimation durch einen Fachbesuchernachweis zu erbringen (z.B. Kopie der Handelsregistereintragung, aktuelle Lieferantenrechnung oder anderes Schriftstück, aus der die Branchenzugehörigkeit hervorgeht; Details: www. inter-tabac.de unter Besucher-Infos/Eintrittskarten).

    Weiter macht die Messegesellschaft darauf aufmerksam, dass Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren keinen Zutritt haben. Auch Hunde erhalten keinen Einlass.

    (DTZ 37/13)

  • Wechsel von Heinrich Wagner zu Peter Huissel vollzogen

    FRECHEN (DTZ/vi). Mehr als 20 Jahre hat Heinrich Wagner, Gründungsgesellschafter von DTV Tabak, im Beirat und als Beiratsvorsitzender wesentlich die Geschicke der Verbundgruppe mitbestimmt. Aus der Idee, durch den kooperativen Zusammenschluss führender regionaler Fachgroßhändler einen nationalen Fachanbieter für alle Leistungen rund um den Tabak zu formen, hat sich bis heute die umsatzstärkste europäische Fachgroßhandelsgruppe für Tabakwaren entwickelt.

    Das Wachstum ist ungebremst. In diesem Jahr hat Heinrich Wagner den Stab an Peter Huissel als Beiratsvorsitzenden der Gruppe weitergegeben.

    Als im Jahr 1985 die Verbundgruppe DTV Tabak an den Start ging, gehörte Heinrich Wagner zu den Initiatoren dieser für den Tabakwarenfachgroßhandel neuen Marketingidee. Ziel des Zusammenschlusses war es, die Leistung bereits starker und aktiver regionaler Anbieter zu einem neuen nationalen Angebot zu bündeln und sich damit als Partner für nationale Systeme zu empfehlen.

    Heinrich Wagner, der Inhaber der Großhandlung wagro in Duisburg ist, war auch der erste Geschäftsführer dieser neuen Gruppe. Es gelang mit einem eindeutigen Leistungs- und Qualitätsanspruch an die Umsetzung des Konzepts die führenden Großhandlungen in die Gruppe zu holen. Schnell wurde mit den ersten Systemkunden der Nachweis geführt, dass ein solcher Zusammenschluss und das neue Angebot genau zum richtigen Zeitpunkt kam. Trotz dann dramatischer Veränderungen des Marktes in den Jahren zwischen dem Gründungsjahr 1985 und 2012, hat die Marketingidee von DTV Tabak nichts an Aktualität verloren.

    Heinrich Wagner hat sich dabei immer als Motor für die Weiterentwicklung des Zusammenschlusses verstanden, aktiv und sehr konsequent in der Verfolgung der Ziele. 2012 lag der Umsatz der Gruppe deutlich über 3 Milliarden Euro. Die Prognosen für die Zukunft sind weiter positiv.

    Zum Profil von Heinrich Wagner gehört sein Engagement für die Einzelhandelskunden. Er hat die Verbindung von Groß- und Einzelhandel immer als eine stark partnerschaftliche gesehen. Sein Credo: Leistungen des Einzelhandels müssen von der Industrie gesehen, geschätzt und honoriert werden. Ob es der Industrie gefiel oder nicht, Heinrich Wagner war es, der sich auch als Beiratsvorsitzender von DTV Tabak für eine bessere Spanne der Händler stark machte. Immer wieder hat er Verbesserungen angemahnt. Das hat sicher seine Wirkung auf die Industrie nicht verfehlt.

    Nach mehr als 20 Jahren hat er nun sein Amt als Beiratsvorsitzender von DTV Tabak aufgegeben. Er ist weiter mit Leib und Seele dem Tabak verbunden. Seine Erfahrungen gehen nicht verloren. Er will der aktive Gesellschafter bleiben, dem seine Mitgesellschafter aktuell ihre Anerkennung für sein über zwei Jahrzehnte währendes Engagement ausgesprochen haben.

    Es war eher ein spartanisch einfaches Treffen – Wagner macht nicht viel Aufhebens um seine Person – bei dem dies im kleinen Kreis geschah. Man wollte ihm als symbolisches Dankeschön ein Geschenk überreichen. Das lehnte Heinrich Wagner kategorisch ab. Was er über 20 Jahre für die Gruppe getan habe, habe er als Pflicht, aber auch als Freude empfunden. Die Gesellschafter haben daraufhin beschlossen, Heinrich Wagner einen namhaften Betrag für ein ihm am Herzen liegendes soziales Projekt zur Verfügung zu stellen. Damit war er einverstanden und entschied sich für das Malteser Hospiz St. Raphael in Duisburg und dessen ambulanten Kinder- und Jugendhospizdienst. Dort kam das Geld gut an … typisch für Wagner, das Geld wechselte ohne viel Aufhebens und ohne Foto den Besitzer. Beim Hospiz hat man sich sehr gefreut und Heinrich Wagner war zufrieden.

    (DTZ 36/13)

  • Torsten Löffler leitet Unternehmensgruppe Dr. Eckert

    BERLIN/STUTTGART (DTZ/fnf). Mit Wirkung vom 1. September 2013 haben die Gesellschafter der Unternehmensgruppe Dr. Eckert GmbH Torsten Löffler zum Alleingeschäftsführer des Unternehmens berufen. Löffler, seit rund zwölf Jahren bei der Unternehmensgruppe Dr. Eckert GmbH, übernimmt damit künftig die Aufgaben, die bislang der geschäftsführende Gesellschafter Dr. Adam-Claus Eckert ver-antwortete.

    Dr. Adam-Claus Eckert beendete am 31. August seine Tätigkeit als Geschäftsführer und übernahm den Vorsitz des Aufsichtsrates der Unternehmensgruppe. Dr. Adam-Claus Eckert: „Nach 38 Jahren, davon 23 als Geschäftsführer unserer Unternehmensgruppe, übergebe ich meine Aufgabe an Torsten Löffler. Er ist seit vielen Jahren in leitender Position bei uns beschäftigt und dadurch bestens vorbereitet und geeignet, seine neue Aufgabe wahrzunehmen.“

    Torsten Löffler (49) sammelte nach seiner Berufsausbildung erste Vertriebserfahrungen in Einzelhandelsunternehmen der Tabakwarenbranche. Seit 2001 bei der Unternehmensgruppe Dr. Eckert GmbH, unterstützte der geprüfte IHK Controller zwischen 2004 und 2006 den damaligen Vertriebschef als Assistent der Geschäfts-leitung und übernahm von 2006 an die Vertriebsverantwortung der Unternehmensgruppe in den neuen Bundesländern. Seit Oktober 2009 leitete Löffler den gesamten Vertrieb der Unternehmensgruppe Dr. Eckert, seit Januar 2012 war er gemeinsam mit Dr. Adam-Claus Eckert deren Geschäftsführer.

    Mit mehr als 190 Einzelhandelsgeschäften der Marken Eckert, Ludwig, Barbarino und Coffee Jungle zählt die Unternehmensgruppe Dr. Eckert heute zu den deutschen Marktführern mit den Sortimentsschwerpunkten Presse, Buch, Tabakwaren, Convenience, Lotto/Toto und Postdienstleistungen.

    (DTZ 36/13)

  • „Wir wollen nicht, dass Jugendliche rauchen!“

    BERLIN (DTZ/vi). Die Nichtverfügbarkeit von Tabakwaren für Menschen unter 18 Jahren ist der Schlüssel für einen wirkungsvollen Jugendschutz. Dabei stehen Hersteller und Händler gleichermaßen in der Verantwortung.

    Der Deutsche Zigarettenverband (DZV) unterstützt den Handel bei der Erfüllung dieser gemeinsamen Verpflichtung durch die Bereitstellung von 240.000 Stoppschild-Aufklebern mit der Aufschrift „Rauchen nur ab 18“.

    Durch den täglichen Kundenkontakt kommt dem Handel eine Kernfunktion bei der Durchsetzung des Jugendschutzes zu. Mit der Anbringung der „Rauchen nur ab 18“-Aufkleber an Tür oder Fenster signalisiert der Händler seinen Kunden und der Öffentlichkeit, dass in seinem Geschäft der Jugendschutz strikt eingehalten wird. „Jugendschutz geht uns alle an. Dass die vielen Händler in Deutschland dieser Verpflichtung so verantwortungsbewusst nachkommen und auch ihre Mitarbeiter sensibilisieren, stärkt nicht nur den Jugendschutz, sondern kommt auch bei ihren Kunden gut an, die diese klare Haltung zu schätzen wissen“, so Henning Finck, Geschäftsführer des Deutschen Zigarettenverbands.

    Die „Rauchen nur ab 18“-Aufkleber bereiten jüngere Erwachsene darauf vor ihr Alter nachweisen zu müssen und halten Minderjährige davon ab, im Laden überhaupt nach Tabakwaren zu verlangen. Der Vorteil für Händler und die Angestellten: Sie sind den häufig damit verbundenen Diskussionen und Überredungsversuchen weniger ausgesetzt. Zugleich wird die strikte Einhaltung des Jugendschutzes von anderen Kunden erfahrungsgemäß honoriert. Jugendschutz rechnet sich also – ganz unabhängig von drohenden Bußgeldern bis zu 50 000 Euro bei Zuwiderhandlungen. Bei wiederholten Verstößen kann sogar die weitere Ausübung des Gewerbes untersagt werden – dies widerfuhr erst jüngst einem Gießener Tabakwarenhändler, der regelmäßig Tabakwaren ohne Ausweiskontrolle an Jugendliche verkauft hatte.

    Mit der Verteilung der Aufkleber führt der Deutsche Zigarettenverband eine Aktion seines Mitgliedsunternehmens British American Tobacco (BAT) fort, das in den vergangenen Jahren bereits „Rauchen nur ab 18“-Aufkleber an den Handel ausgeliefert hat. Die Bereitstellung neuer Aufkleber, die natürlich im Laufe der Zeit abnutzen und verbleichen, ist ein erster Schritt, jugendschutzpolitische Maßnahmen der Hersteller stärker auf Verbandsebene zu bündeln und auf diese Weise Synergieeffekte zu erzielen.

    „Bei einem so wichtigen Thema wie dem Jugendschutz sind sich unsere Mitgliedsunternehmen einig: Wir wollen nicht, dass Kinder und Jugendliche rauchen!“, stellt Henning Finck fest. Dies zeige sich auch an der konsequenten Einhaltung des DZV-Werbekodexes. Mit dieser freiwilligen Selbstverpflichtung stellen die Mitgliedsunternehmen sicher, dass sich ihre Marketingaktivitäten nicht an Kinder und Jugendliche richten. So darf etwa im direkten Umfeld von Schulen und Jugendzentren nicht auf Außenplakaten geworben oder in der Werbung dürfen nur Models eingesetzt werden, die mindestens 30 Jahre alt sind.

    Die „Rauchen nur ab 18“-Aufkleber werden in drei verschiedenen Größen geliefert und eignen sich so für die Anbringung Aufkleber an Tür, Fenster, Kasse und/oder Regal. Zusätzliche Aufkleber können jederzeit über den DZV bestellt werden: per Post: DZV, Unter den Linden 42, 10117 Berlin; per Fax: 030 / 88 66 36 111; per Internet: [link|http://www.zigarettenverband.de] www.zigarettenverband.de [/link].

    (DTZ 36/13)