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  • Menschen, Markt und Marken

    RÖSRATH (DTZ/da). Der Zufall wollte es, dass just am vergangenen Sonntag, als in vielen EU-Mitgliederländern das neue Europäische Parlament gewählt wurde, die Jahrestagung des Bundesverbandes des Tabakwaren-Einzelhandels (BTWE) stattfand.

    Kein Zufall war es indes, dass an diesem 25. Mai und am folgenden Tag beim BTWE-Branchendialog unter dem Motto „Menschen, Markt und Marken“ die EU-Politik eines der Hauptthemen war. Dabei ging es jedoch weniger um die Europa-Wahlen als vielmehr um die neue Tabakproduktrichtlinie, kurz TPD 2, die am 20. Mai in Kraft getreten ist. Weiterer Themenschwerpunkt der Tagung waren Trends und Entwicklungen im Einzelhandel.
    In Europa sei viel von Demokratie und Freiheit die Rede, erklärte BTWE-Präsident Rainer von Bötticher. Aus seiner Sicht gerate die Demokratie der europäischen Staaten zunehmend unter die Räder. „Statt in Berlin, London oder Paris wird immer mehr in Brüssel entschieden und das nicht nur zum Guten“, so der BTWE-Präsident. Er ist überzeugt davon, dass Brüssel nach der Tabakbranche weitere Branche mit Richtlinien überziehen will.

    Im Hinblick auf das derzeit brandheiße Eisen Preisgestaltung bei der Zigarette erinnerte der BTWE-Präsident die Hersteller daran, dass die Tabaksteuer eine Verbrauchssteuer ist, die der Konsument zu zahlen habe und nicht die Industrie und der Handel. Er appellierte an die betreffenden Industrieunternehmen, Umsicht, Einsicht und Vernunft zu zeigen und ihre Verantwortung den nachgelagerten Wertschöpfungsstufen gegenüber auch margenpolitisch zu leben.

    Veranstaltungsort der BTWE-Tagung war auch in diesem Jahr wieder das Geno-Hotel in Rösrath bei Köln. Dort trafen sich am Mittag des 25. Mai die BTWE-Delegierten zu ihrer Mitgliederversammlung. Dabei wurden Vorstand und Geschäftsführung Entlastung erteilt. Bei den anstehenden Präsidiums-Nachwahlen wurde Johannes Lomberg aus Eitorf bei Siegen als Nachfolger von Adam-Claus Eckert zum 2. Vizepräsident gewählt.

    Tabak-Spezialist versus Convenience-Shop

    Am Nachmittag ging es unter der Moderation von BTWE-Geschäftsführer Willy Fischel um das Thema „Tabak-Spezialist versus Convenience-Shop“. Unternehmensberater Ralf Finken stellte die Frage: „Hat das Tabakwarensortiment aus betriebswirtschaftlicher Sicht noch eine Zukunft? Oder anders gesagt: „Die Sortimentswahrheit.“ Er verdeutlichte, dass Tabakwaren nach wie vor Hauptumsatzträger und Frequenzbringer im Tabakwarenhandel sind.

    Nach Ansicht von Torsten Löffler, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe Dr. Eckert, ist das das Drei-Säulenmodell „Tabakwaren, Presse, Lotto“ in seiner Urform nur begrenzt zukunftsorientiert. Das Unternehmen hat deshalb neue Konzepte mit Convenience-Charakter entwickelt.

    Thomas Vollmer, Geschäftsführer der Wolsdorff Tobacco GmbH, hingegen betonte: „Unser Kerngeschäft sind Tabakwaren und bleiben es.“ Als Zusatzsortimente nannte er Presseerzeugnisse und Getränke sowie Dienstleistungen (Lotto, Post etc.). Ein Conveniencegeschäft werde Wolsdorff nicht.

    Zu der anschließend von Klaus Peter Will moderierten Talkrunde mit Finken, Löffler und Vollmer gesellten sich John-Aylesbury-Geschäftsführer Peter Dersche und Heinz Huckebrink, Geschäftsführer der DTV Einzelhandelssysteme, dazu. Auch für die 48 Gesellschafter der John-Aylesbury-Gruppe sind Convenience-Produkte kein Thema. Als Zusatzsortiment würden Spirituosen bei fast allen Mitgliedern angeboten, wie Dersche sagte. Laut Huckebrink ist das Unternehmen DTV-Einzelhandelssysteme auch erfolgreich im Conveniencebereich tätig. Von ganz entscheidender Bedeutung sei der Standort. Wichtig sei außerdem, dass der Händler ein Faible für das im Laden neu angebotene Sortiment haben sollte.


    Megatrends im Handel

    „Megatrends im Handel“ beleuchtete Unternehmensberater Ulrich Eggert. Er warf die Frage auf: „Erleben wir derzeit eine Handelsrevolution ohne absehbares Ende?“

    Zum traditionellen BTWE-Treff zwischen Handel und Industrie ging es am Sonntag Abend nach Köln. Das gesellige Beisammensein fand diesmal im „Landhaus Kuckuck“ statt.

    Kein Rauchverbot auf der Inter-tabac
    Nach der Begrüßung und Grundsatzrede von BTWE-Präsident Rainer von Bötticher am nächsten Morgen informierte Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen Dortmund, über den aktuellen Stand der Dinge zur Inter-tabac. Schon jetzt sei die weltweit größte Branchenmesse, die vom 19. bis 21. September 2014 in Dortmund veranstaltet wird, ausgebucht. Die Frage, ob auf der Inter-tabac geraucht werden darf, beantwortete Loos mit einem klaren „Ja“.

    Die Stunde Null nach TPD
    Nähere Erläuterungen zur EU-Tabakproduktrichtlinie gaben Dirk Pangritz, Geschäftsführer des Deutschen Zigarettenverbands (DZV), und Matthias Heddenhausen, Referent Industriepolitik des DZV. Bei der Umsetzung in deutsches Recht erhoffen sie sich, dass die vorhandenen Spielräume genutzt werden und dass es keine Verschärfungen oder Verknüpfungen mit sachfremden Themen gibt.


    „Die Stunde Null nach TPD“ hieß das Thema, mit dem sich Repräsentanten der Zigarettenindustrie auseinandersetzten. Die Frage lautete: „Wie sieht die Antwort der Industrie auf die TPD-Einschränkungen bei Warenpräsentation, Sortiment, Vertrieb und Marketing aus?“ Dazu referierte Heike Maria Lau, Bereichsleiterin Politik & Kommunikation von JT International Germany, über die Rückverfolgbarkeit der Produkte und die damit einhergehenden Änderungen durch TPD 2 und Handlungsoptionen der Industrie, während sich Birgit Carlson, Trade Marketing Manager Reemtsma, mit dem Thema „Markenpräsenz am POS“ befasste.

    Thomas Schreyer, Head of Channel Management British American Tobacco (Germany), zeigte „Perspektiven nach harter Regulierung“ auf. In diesem Zusammenhang berichtete er über Erfahrungen aus jenen Ländern, in denen es bereits Warnhinweise mit Horrorbildern gibt.

    Unter der Überschrift „Die Zeit nach TPD“ beschäftigte sich Frank Oesterhelweg, Manager Corporate Affairs Philip Morris, unter anderem mit dem Trend zu risikoreduzierten Tabakprodukten.

    (DTZ 22/14)

  • Russischer Zoll stoppt Schmuggel-Drohne

    KALININGRAD (DTZ/red/kes). Russische Zollbehörden verhindern den Weiterflug einer Drohne, die Schmuggelzigaretten geladen hatte.

    In der russischen Exklave Kaliningrad – zwischen Polen und Litauen an der Ostsee – wurde die illegale Fracht quasi vom Himmel geholt. Das unbemannte Fluggerät kam aus Litauen und hatte zehn Kilogramm Tabak geladen, informiert der russische Zoll. Diese Art des Schmuggel-Vertriebs wird nach Informationen der russischen Staatssicherheit FSB von kriminellen Vereinigungen in Russland und Litauen auch zum Schmuggel anderer Ware genutzt.

    (DTZ 21/14)

  • Entwicklung der Quartalszahlen im Pressehandel weiter negativ

    KÖLN (DTZ/red). An den Polkappen schmelzen langsam aber sicher die Eismassen und – scheinbar ebenso unaufhaltsam – schmelzen Absatz und Umsatz im Pressegroßhandel.

    Im ersten Quartal 2014 sank der Umsatz im Geschäft mit Zeitungen und Zeitschriften um 6,3 Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahresquartal und erreichte 564 Millionen Euro, wie der Bundesverband Presse-Grosso kürzlich in Köln mitteilte. Der Absatz von Presse-Produkten sei im gleichen Zeitraum um 7,9 Prozent auf 510 Millionen Exemplare zurückgegangen. Eine negative Entwicklung im Geschäft mit Presse-Erzeugnissen, die die vergangenen Jahre fortschreibt.


    Hoffen auf die Weltmeisterschaft

    Bezieht man die pressenahen Artikel wie Sammelbilder und Kataloge in die Betrachtung ein, verlief die Umsatzentwicklung nur unwesentlich besser: Der Gesamtumsatz in dieser Sparte lag im ersten Quartal 2014 mit 582 Millionen Euro tendenziell etwas höher – doch waren das 5,2 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum.

    Die Daten basieren auf einer Erhebung des Bundesverbandes Presse-Grosso, an der sich alle 59 Pressegrossisten in Deutschland beteiligt haben. Eine grundlegende Trendwende ist nicht in Sicht, heißt es aus dem Verband. Allein das Geschäft mit den Klebebildchen zur bevorstehenden Fußball-Weltmeisterschaft in Brasilien könnte für einen glimpflicheren Geschäftsverlauf im zweiten Quartal 2014 sorgen, meinen Branchenkenner.

    (DTZ 21/14)

  • Liberale fordern Prüfung des NRW-Rauchverbots

    DÜSSELDORF (DTZ/pi). Vor einem Jahr hat die rot-grüne Landesregierung in Nordrhein-Westfalen das strikte Rauchverbot verabschiedet. Ein Jahr später zeigt sich, dass die Maßnahme in der Bevölkerung „ keine Akzeptanz“ findet, sagt die gesundheitspolitische Sprecherin der FDP-Landesfraktion Susanne Schneider.

    „Umfragen zeigen, dass das strikte Rauchverbot mehrheitlich abgelehnt wird und Ausnahmen erwünscht sind.“ Das Gesetz muss aus Sicht der FDP zügig einer umfassenden Evaluation unterzogen werden. SPD und Grüne haben den Angaben zufolge die FDP-Initiative abgelehnt.

    Die Vielfalt der Gastronomielandschaft nimmt laut Schneider ab. Kleine Eckkneipen verschwinden allmählich. Sie spricht sich für eine tolerante Bürgergesellschaft und für das Recht auf Selbstbestimmung aus. „Wir wollen keinen Staat, der uns vorschreibt, wie wir unsere Leben zu leben haben“, erklärt Schneider.

    (DTZ 21/14)

  • GES feiert erfolgreichstes Geschäftsjahr der Firmengeschichte

    NÜRNBERG (DTZ/pi). Die GES, der Großeinkaufsring des Süßwaren- und Getränkehandels eG, erzielte 2013 ein Ergebnis nach Steuern von elf Millionen Euro. Das ist den Angaben zufolge der höchste Wert seit ihrer Gründung im Jahr 1950.

    Es wurden zehn Millionen Euro und damit nochmals um 500 Tausend Euro mehr als im Vorjahr an die Mitglieder ausgeschüttet. Mit rund eine Millionen Euro werden die Ergebnisrücklagen Firmenangaben zufolge weiter gestärkt.

    „Die Rekordwerte der Vorjahre konnten nochmals deutlich gesteigert werden. Die in unserem Geschäftsbericht veröffentlichte Vermögensaufstellung hat sich binnen Jahresfrist um eine weitere Million auf jetzt über 27 Millionen Euro erhöht“, führen die GES-Vorstände Ulrich Berklmeir, Alexander Berger und Holger von Dorn aus. „Erfolg lässt sich durch Zahlen belegen. Unsere Lieferanten, Mitglieder und Kreditversicherer wissen, dass sie sich auf uns verlassen können. Das stellen wir Jahr für Jahr unter Beweis und halten Wort“, so die GES-Vorstände.

    Umsätze wachsen auf 1,020 Milliarden Euro
    Auch die Umsätze konnten 2013 mit jetzt 1,020 Milliarden Euro weiter zulegen. Mit Ausnahme der Energydrinks hatten alle Warengruppen der GES Zuwächse. Die größten Lieferanten waren in den einzelnen Segmenten Radeberger (75,6 Millionen Euro, plus vier Prozent), Gerolsteiner (19,1 Millionen Euro, plus vier Prozent) und Haribo (9,1 Millionen Euro, plus 27 Prozent). In der Spirituose hat Diageo mit einem Verrechnungsumsatz von 62,7 Millionen Euro (plus 13 Prozent) die Firma Pernod Ricard überholt. Auch beim Wein konnten die Umsätze um sechs Prozent gesteigert werden.

    Prognose weiter positiv
    Die Prognosen der GES sind auch für das Jahr 2014 positiv. „Unser Kapital hat sich in den letzten acht Jahren um acht Millionen Euro erhöht. Diese Entwicklung setzt sich auch 2014 fort. Mit dem Abschluss einer Kreditversicherung im Jahr 2013 haben wir zusätzlich nicht nur einen doppelten, sondern einen dreifachen Boden eingezogen“, führt Ulrich Berklmeir, seit 2006 im Vorstand der GES, weiter aus.

    Die [link|http://www.ges-eg.de]GES Großeinkaufsring des Süßwaren- und Getränkehandels eG [/link] ist ein Verbund mit derzeit 825 mittelständischen Getränkefachgroßhändlern und filialisierten Getränkemarktbetreibern, Conviniencefachgroßhändlern und Automatenbetreibern aus dem gesamten Bundesgebiet. Für die Direktbezüge der angeschlossenen Fachhändler übernimmt die GES eG die Zahlungsgarantie und Zentralregulierung. Darüber hinaus werden ergänzende und unterstützende Vermarktungs- und Dienstleistungen erbracht, die zur Stärkung des Fachgroßhandels beitragen, heißt es.

    (DTZ 21/14)

  • Zigaretten- und Zigarrenabsatz steigt

    WIESBADEN (DTZ/kes). Im April 2014 geht es mit den Tabaksteuereinnahmen wieder aufwärts. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes (Destatis) verbuchte der Fiskus gegenüber dem Vorjahreszeitraum ein Plus um 4,5 Prozent auf 1,256 Milliarden Euro.

    Einen Zuwachs gibt es bei der Zigarette. Im April stiegen die Einnahmen (netto) um 3,9 Prozent auf 1,079 Milliarden Euro, was einem Plus um 3,9 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Bei Zigarren und Zigarrillos registriert das Destatis im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einen deutlichen Zuwachs um 27,6 Prozent auf 11,957 Millionen Euro. Ähnlich stark zeichnet sich die Entwicklung beim Pfeifentabak ab, der – dank des Wasserpfeifentabaks – ein deutliches Plus von 23,5 Prozent auf 2,611 Millionen Euro generiert und damit den bisher positiven Jahrestrend fortsetzt. Auch der Feinschnitt verzeichnet eine ähnlich erfreuliche Marktentwicklung ab. Er legte um 6,8 Prozent auf 163 Millionen Euro im April 2014 zu.

    (DTZ 21/14)

  • Tabak-Export erreicht Rekordniveau

    HYDERABAD (DTZ/red). Indiens Tabak-Export hat die Eine-Milliarde-Dollar-Grenze im Geschäftsjahr (Ende März) 2014 geknackt.

    Hintergrund sind ein starker Dollar und die weltweit große Nachfrage bestimmter Sorten, wie Flue-cured Virginia (FCV) Tabak.

    Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat Indien für 1,001 Milliarden US-Dollar, umgerechnet 728 Millionen Euro, Tabak exportiert, was einem Zuwachs von 22 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht (2013: rund 665 Millionen Euro).

  • Plain Packaging treibt Pharma-Branche Sorgenfalten ins Gesicht

    HONGKONG (DTZ/red). Die staatliche Regulierungswut gegenüber der Tabakbranche treibt auch Vertretern der Pharma-, Nahrungsmittel-und Getränkeindustrie die Sorgenfalten ins Gesicht. Sie fürchten einen Dominoeffekt für ihre Branchen.

    Auf der Jahrestagung der International Trademark Association (INTA), die noch bis zum 14. Mai in Hongkong stattfindet, wird der Rückgang des Tabakkonsums durch Plain Packaging (deutsch Einheitspackung) bezweifelt. Ein Grund ist unter anderen das Fehlen wissenschaftlicher Beweise, berichtet die „World Intellectual Property Review" (WIPR).

    Die Referenten der INTA-Tagung prophezeien im Gegenteil eine Kettenreaktion für die Pharma-, Konsumgüter- und Genussmittelbranche. „Die Geschichte hat gezeigt, dass das, was zuerst den Tabak trifft, letztlich auch anderen (Produkten) widerfahren wird“, zitiert WIPR Ronald van Tuijl, IP Trademarks Director bei Japan Tobacco International (Schweiz).

    (DTZ 20/14)

  • Millionen-Investition in Trier

    TRIER (DTZ/red). Japan Tobacco International (JTI) baut ein neues Hochregallager für Rohtabak in Trier. Das Investitionsvolumen liegt im zweistelligen Millionen-Bereich.

    Am Standort Tier will JIT künftig unabhängiger von der Rohstoffanlieferung sein. Das Unternehmen möchte größere Tabakbestände in den Fabriken lagern, um das Risiko von Produktionsausfällen zu minimieren.

    Die Rohtabak-Lagerkapazität in Trier beträgt zurzeit rund 5.000 Tonnen. Diese sichern die Produktion für einen Monat. Im neuen Lager können 27.000 Tonnen gelagert werden und somit die Produktion von fünf Monaten sichern. Etwa 250 Karton im Gesamtgewicht von 50 Tonnen können den Angaben zufolge in einer Stunde ein- oder ausgelagert werden. Die Inbetriebnahme des neuen Lagers ist für Anfang 2015 geplant.

    (DTZ 20/14)

  • Bayern will E-Zigarette erst ab 18 zulassen

    MÜNCHEN (DTZ7red). Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml plädiert dafür, den Verkauf von nikotinhaltigen E-Produkten an Unter-18-Jährige zu verbieten.

    Der Verkauf dieser Produkte an Minderjährige ist bislang nicht verboten, unabhängig davon wie die Zusammensetzung der jeweiligen Inhaltsstoffe ist.
    „Die Gefahr von E-Shishas darf nicht unterschätzt werden. Diese harmlose wirkenden Mini-Wasserpfeifen können gesundheitsschädigende Stoffe enthalten“, sagt Huml. Bayern setzet sich beim „Bund dafür ein, die gegenwärtige Gesetzeslücke zu schließen“, betont sie.

    (DTZ 20/14)