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  • Striktes Anti-Tabak-Gesetz tritt in Russland in Kraft

    MOSKAU (DTZ/red). In Russland ist Anfang Juni ein striktes Anti-Tabak-Gesetz in Kraft getreten, das das Rauchen auf öffentlichen Plätzen, in der Gastronomie, am Arbeitsplatz verbietet.

    Darüber hinaus ist die Darstellung des Rauchens auch in Filmen und Theaterstücken verboten, sofern es nicht „untrennbarer Bestandteil der künstlerischen Handlung“ ist, berichtet „Der Westen“. Weiterhin ist Tabakwerbung aus der Öffentlichkeit künftig verbannt. Bei Verstößen werden Geldbußen für Privatpersonen von umgerechnet rund 105 Euro und für Unternehmen etwa 3.150 Euro fällig.

    Das Gesetz wurde bereits 2013 im Parlament verabschiedet, allerdings mit verschiedenen Übergangsfristen, die nun abliefen, sodass die Regelung erst jetzt vollständig in Kraft tritt.

    Experten bezweifeln Medienberichten zufolge die Wirksamkeit der eingeführten Maßnahmen.

    (DTZ 23/14)

  • Führungswechsel bei Philip Morris Austria

    WIEN (DTZ/red). Christine Schwall ist die neue Geschäftsführerin von Philip Morris Austria. Seit 1. Juni hat sie die Geschäftsleitung von Alexander Ott übernommen.

    Schwall hat ihre Karriere 1993 als Sales-Trainee bei Philip Morris International (PMI) begonnen. In den folgenden 21 Jahren hat sie sich als umfassende und angesehene Experten in der Tabakbranche etabliert. Sie leitete die Verkaufsteams von Schweden (2005 bis 2007) und Deutschland (2008 bis 2011) und war zuletzt Geschäftsführerin der Philip Morris International Baltikum (Estland, Lettland und Litauen).

    „Ich freue mich sehr darauf, der noch jungen aber höchst erfolgreichen Geschichte der Philip Morris International hier in Österreich noch weitere Erfolgskapitel hinzuzufügen. Ohne Zweifel gibt es viele offene Fragen und Probleme, die die Branche momentan beschäftigen und die es zu lösen gilt. Ich aber voller Zuversicht und Tatendrang, dass ich mit meinem Team diese offenen Baustellen anpacken und vor allem im konstruktiven und positiven Dialog mit unseren Partnern allen voran den Tabaktrafikanten, auch meisten werde“, erklärte sie.

    Alexander Ott übernahm 2013 als erster Geschäftsführer die zu diesem Zeitpunkt neu gegründete Philip Morris Austria. Während der letzten eineinhalb Jahre gelang ihm und seinem Team Firmenangaben zufolge die erfolgreiche Positionierung und weitere Stärkung des jungen Unternehmens als Marktführer. Ott übernimmt ab 1. Juni die Position des Director Sales der Philip Morris International Niederlassung in den Benelux Staaten.

    (DTZ 23/14)

  • Blauer Dunst auf dem Rhein

    KÖLN (DTZ/jgw). Zu einem besonderen Frühlings-Smokertreff hatte der Kölner Fachhändler Peter Heinrichs seine Kundschaft eingeladen: Mit einem Schiff der Köln-Düsseldorfer-Flotte ging es zwei Stunden rheinauf- und abwärts.

    Schon zuvor – und natürlich auch noch danach – konnten die rund 400 Gäste an Bord der „Loreley“ rauchen und die angebotenen Zigarren, Tabake, Spirituosen und Pfeifen in Augenschein nehmen sowie käuflich erwerben. Bestes Wetter, angenehme Temperaturen, kulinarische Köstlichkeiten und viel blauer Dunst machten diesen Smokertreff für viele Teilnehmer zu einem so unvergesslichen Erlebnis, dass bereits am Abend Forderungen nach einer Wiederholung laut wurden.

    Peter Heinrichs war zufrieden: mit dem Feedback, dem Verlauf und auch mit den getätigten Umsätzen. Diese stehen nach Aussage des umtriebigen Fachhändlers indes nicht im Vordergrund: Die Smokertreffs erfüllen laut Heinrichs vor allem den Zweck der Kundenbindung.

    (DTZ 23/14)

  • Weichenstellung für erfolgreiche Zukunft

    LÜBECK (DTZ/pi). Seit 35 Jahren produziert die Zigarrenmanufaktur Charles Fairmorn in der Dominikanischen Republik handgemachte Premium-Zigarrenprodukte für den nationalen und internationalen Markt. Mit einer Eingliederung des Unternehmens in das Traditionshaus der Joh. Wilh. von Eicken GmbH können Know-How, Verwaltung und vorhandene Vertriebsstrukturen ab sofort optimal gebündelt werden und ebnen laut Unternehmen den Weg für eine erfolgreiche Zukunft.

    Der erste gemeinsame Erfolg, der Relaunch der Zigarrenmarke „Don Antonio“ mit innovativen Konzepten, hat in den vergangenen Monaten für eine Markterweiterung gesorgt. Die Marke wird exklusiv durch die Joh. Wilh. von Eicken GmbH vertrieben und soll zu einer breiten globalen Marke ausgebaut werden. „Premium Zigarren in der Qualität, wie sie Charles Fairmorn herstellt, sind eine hervorragende Ergänzung für unser Produktportfolio“, betont Geschäftsführer Marc von Eicken und plant, das Segment der „Handmade Premium Cigars“ zukünftig noch weiter auszubauen.

    (DTZ 23/14)

  • Oliver Engels ist neuer Geschäftsführer Marketing bei BAT

    HAMBURG (DTZ/red). Oliver Engels, seit Anfang des Jahres von Unilever zu British American Tobacco in London gewechselt, ist seit 1. Juni Geschäftsführer Marketing bei British American Tobacco in Deutschland.

    Er folgt damit auf Karen Pascha, die im April in Mutterschutz ging. Engels hat seine Karriere 1996 bei Unilever in Hamburg als Management-Trainee begonnen. Er verfügt über eine langjährige Erfahrung im Marketing unter anderen in den Bereichen Sales, Brand Marketing und Innovation Marketing und Innovation Marketing und dies sowohl in Deutschland als auch in den USA.

    „Ich freue mich sehr auf meine neue Herausforderungen und Aufgaben, ein tolles Team und faszinierende Marken“, sagte Oliver Engels in einer ersten Stellungnahme.

    (DTZ 23/14)

  • Preissenkung verärgert Trafikanten

    WIEN (DTZ/red). In Österreich haben die vier großen Produzenten die Preise für Zigaretten deutlich gesenkt – zum Teil 40 Cent pro Packung.

    Imperial Tobacco hat Medienberichten zufolge den Preis pro Packung Gauloises um 40 Cent auf 4,20 Euro gesenkt. British American Tobacco (BAT) zog nach und verbilligte Lucky Strike von 4,50 auf 4,20 Euro.

    Austria Tabak reagierte auf das Markt- und Preisverhalten von Marktteilnehmer Philip Morris. Seit 5. Mai reduzierte die Tochtergesellschaft von JTI bei seinen Marken Camel Natural Flavor, Camel Blue Soft Pack und Memphis Classic, Green & White von zehn und 20 Cent vor. Marktführer Philip Morris vergünstigte das Softpack seiner Marke Marlboro auf 4,50 Euro. Die Hartpackung kostet entsprechend 4,90 Euro.

    Die Trafikanten protestieren den Angaben zufolge energisch gegen diese Preispolitik. Er würde eine „Strafsteuer“ für Konzerne begrüßen, die Zigaretten verbilligt anbieten, wird Trafikanten-Obmann Peter Trinkl in der österreichischen Presse zitiert.

    (DTZ 22/14)

  • Von China nach Amerika

    NEW YORK (DTZ/red). US-amerikanische E-Zigaretten-Hersteller wollen ihre Liquid-Produktion künftig von China in hoch automatisierte Werke in den USA verlagern.

    Hintergrund sind nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters nicht nur die geplanten staatlichen Regulierungen der FDA, sondern auch die „Sorge der Konsumenten, dass die Qualität der Produkte stimmt“, zitiert die Agentur Bonnie Herzog von der Bank Wells Fargo. Die Analystin erwartet, dass weitere Produktionen in die USA verlegt werden.

    Als im April die FDA, die US-Behörde für Lebensmittelüberwachung (englisch Food and Drug Administration) einen Normen-Katalog für E-Produkte, die in die USA importiert werden, zusammenstellte, gewann diese Entwicklung erst an Fahrt. Künftig sind die Hersteller aufgefordert sich bei der Behörde registrieren zu lassen und eine Liste der Inhaltsstoffe ihrer Produkte anzumelden.

    Die gängige Praxis sieht zurzeit so aus, dass E-Zigaretten-Hersteller ihre Liquids in den USA produzieren lassen, um sie anschließend nach China zu verschicken, wo das batteriebetriebene Gerät montiert wird. Und auch künftig werde die Batterie- und Geräte-Montage in der Volksrepublik durchgeführt, heißt es – aus Kostengründen.

    Allein Reynolds American produziert seine E-Zigarette Vuse komplett in den USA. Aktuell ist die E-Zigarette in Colorado und Utah im Handel; ab Sommer ist der landesweite Verkauf geplant.

    Marktteilnehmer Lorillard Inc. lässt seine E-Zigarette Blu in China montieren, die Liquids allerdings in den Vereinigten Staaten produzieren. Blu gehört zu den Top-Marken im E-Geschäft und hält laut Reuters über die Hälfte der US-Marktanteile.

    Auch die Altria Group setzt auf die USA, wenn es um die Liquid-Produktion geht. Für die E-Zigarette Mark Ten werden die Liquids in Richmond, Virginia, hergestellt. Der landesweite Vertrieb der E-Zigarette soll im Sommer starten.

    (DTZ 22/14)

  • Reynolds und Lorillard planen Megafusion

    NEW YORK (DTZ/red). Die Spekulation, dass die US-Zigarettenhersteller Reynolds American und Lorillard fusionieren wollen, hält sich hartnäckig.

    Nach Informationen des „Wall Street Journal“ (WSJ) wird bereits seit Jahresbeginn über eine potenzielle Übernahme von Lorillard, der Nummer drei des US-Zigarettenmarktes durch Reynolds, der Nummer zwei, spekuliert. Durch die Fusion würde ein neuer mächtiger Konkurrent zum Marktführer Altria entstehen.

    Mit von der Partie ist auch British American Tobacco (BAT). Der britische Konzern ist mit 42 Prozent an Reynolds beteiligt und nimmt den Angaben zufolge entsprechend Einfluss auf die Transaktion.
    Die Analystin Bonnie Herzog von der Bank Wells Fargo hält einen Zusammenschluss der Konzerne für „90 Prozent wahrscheinlich“, heißt es.

    In den USA dominiert Altria den Markt mit einem Anteil von 51 Prozent, gefolgt von Reynolds mit 25 Prozent und Lorillard mit 15 Prozent. Die restlichen Prozente verteilen sich auf Imperial Tobacco und kleinere Anbieter.


    E-Zigaretten

    Reynolds American ( Camel, Pall Mall) und Lorillard (Mentholzigarette Newport) sind beide mit eigenen Marken im boomenden E-Zigarettengeschäft engagiert. Mit Blu hält Lorillard über die Hälfte der US-Marktanteile; Reynolds will ab Sommer den Vertrieb seiner E-Zigarettenmarke Vuse landesweit ausbauen. Eine Fusion würde einen neuen Riesen im E-Zigarettenmarkt entstehen lassen.

    Reynolds investiert in neue E-Zigaretten-Produktion

    Da passt es gut ins Bild, dass Reynolds eine neue Produktionsanlage für seine elektronische Zigarette Vuse plant. Insgesamt 200 neue Arbeitsplätze sollen in einem neuen Werk in North Carolina entstehen. Mit der Multi-Millionen-Dollar-Investition entstseht eine der modernsten Produktionsanlagen für E-Zigaretten, heißt es. Reynolds-Chefin Susan Cameron betont, dass „der Heimatstaat North Carolina durch die gut ausgebildeten Fachkräfte der perfekte Standort für die neue Anlage“ ist.

    (DTZ 22/14)

  • Tagroko trotzt den Widrigkeiten

    DRESDEN (DTZ/schu). Die Wirtschaftsbedingungen 2013 machten die Arbeit für Takroko-Geschäftsführer Frank Wenk nicht leichter, doch schloss die Gesellschaft das Jahr mit einer Jahresrückvergütung von 362.669 Euro ab.

    Für den Aufsichtsratsvorsitzenden Tobias Malte Kaiser, der nach sieben Jahren turnusmäßig ausschied, wurde Günter Boldhaus einstimmig als neues Mitglied in den Aufsichtsrat gewählt. Zum Vorsitzenden wurde Marco Lasch berufen, Stellvertreter ist Axel Dobewall. Drei Gesellschafter-Abgängen steht ein Neueintritt gegenüber bei jetzt 85 Mitgliedern.

    (DTZ 22/14)

  • BDTA zeigt sich handlungsfähig und gesprächsbereit

    DRESDEN (DTZ/schu). Der „Worst case“ trat am Abend vor der BDTA-Tagung ein: Referentin Ulrike Ackermann musste wegen Krankheit passen. Ein wichtiger Programmpunkt in der Mitglieder-Jahresversammlung des Bundesverbandes Deutscher Tabakwaren-Großhändler und Automatenaufsteller drohte auszufallen. Doch hatte das Team um Geschäftsführer Carsten Zenner einen blendenden Einfall: Der BDTA-Bevollmächtigte Professor Reinhard Pauling, der den Verband in EU-Angelegenheiten unterstützt, sprang nach der Pause mit einem Vortrag über die politische Landschaft in der Europäischen Union ein.

    Handlungsfähig bleiben und gesprächsbereit sein, sind die starken Seiten des BDTA. Am Beispiel der verabschiedeten Tabakproduktrichtlinie festgemacht: Die sei zwar im Endeffekt so gekommen, wie man dies nach der Vorlage des Kommissionsentwurfes Ende 2012 befürchten musste, bedauerte der Vorsitzende Michael Reisen, doch habe sich der BDTA und der Europäische Tabakwaren Großhandelsverband (ETV) erfolgreich in dem Beratungsprozess der Kommission zu diesem Entwurf behaupten und so ein mögliches Verbot von Zigarettenautomaten und ein drohendes „Display Ban“ abwenden können. Der BDTA werde sich auch weiterhin als konstruktiver und glaubwürdiger Ansprechpartner im Rahmen der Umsetzung der EUTPD gegenüber der deutschen Administration darstellen und einsetzen.

    Dies gelte auch für den Dialog der beiden Handelsverbände BTWE und BDTA mit dem Tabaksteuerreferat über die Entwicklungen im Tabakwarenmarkt unter dem Dach des mehrstufigen Tabaksteuermodells, so Reisen. Im Zusammenhang mit der am 1.1.2014 in Kraft getretenen Tabaksteuererhöhung für Zigarette und Feinschnitt appellierte Michael Reisen an die Hersteller: „Wir hoffen weiter auf vernünftige, herstellerindividuelle Entscheidungen für den Markt“.

    Zenner unterrichtete über die Arbeit des Verbandes, die sich im vergangenen Jahr hauptsächlich um die TPD gedreht hatte. Er informierte über die Umsetzungs- und Übergangsfristen und den aktuellen Stand im Verfahren der Rückverfolgbarkeit, den er mit „nichts Genaues weiß man noch nicht, aber der Countdown bis 20. Mai 2019 ist gestartet“ zusammenfasste.

    (DTZ 22/14)