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  • BAT Germany erreicht Platz eins als „Top Arbeitgeber Deutschlands“

    HAMBURG (DTZ/pi). Zum 8. Mal in Folge wurde British American Tobacco Germany als „Top Arbeitgeber Deutschland“ ausgezeichnet und belegt in diesem Jahr Platz eins im deutschlandweiten Vergleich von 118 Unternehmen.

    Seit 2006 wurde BAT jedes Jahr mit dem Top Arbeitgeber-Award ausgezeichnet. Erneut verbesserte das Unternehmen die Ergebnisse der Vorjahre und erreichte eine Topplatzierung in gleich drei der insgesamt fünf Kategorien, und zwar in „Primäre Benefits“ (Platz eins), „Karrieremöglichkeiten“ (Platz eins) sowie „Unternehmenskultur Management“ (Platz zwei).

    „Die Auszeichnung als 'Top Arbeitgeber Deutschland 2013' freut uns sehr und positioniert uns im Wettbewerb als attraktiven Arbeitgeber. Besonders erfreut uns die wiederholte Auszeichnung in der Kategorie 'Unternehmenskultur Management'“, so Leif Lümkemann, Director Human Resources.

    Das Gütesiegel „Top Arbeitgeber “ wurde 2013 zum zehnten Mal vom CRF Institute, einer unabhängigen Organisation, die Top Performer in den Bereichen Personalführung und -strategie identifiziert, vergeben. Nur die Unternehmen, die die strengen Kriterien der Untersuchung erfüllen, erhalten nach einem vertieften Fragebogen- und Auditprozess die Zertifizierung „Top Arbeitgeber“.

    Für seine familienfreundliche Personalpolitik wurde BAT Germany zudem 2007 von der gemeinnützigen Hertie-Stiftung mit dem Grundzertifikat „berufundfamilie“ ausgezeichnet und 2010 rezertifiziert. Mit der Unterzeichnung der Charta der Vielfalt verpflichtet sich BAT außerdem, ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unabhängig von Geschlecht, Nationalität oder ethnischer Herkunft gleichermaßen wertschätzt. Darüber hinaus beteiligt sich das Unternehmen an der Initiative Fair Company und lebt eine faire Behandlung von Studierenden sowie Hochschulabsolventen.

    (DTZ 11/13)

  • Japan startet Aktienverkauf

    TOKIO (DTZ/red). Die japanische Regierung kündigt den Verkauf von Teilen ihrer Beteiligung an Japan Tobacco für diesen Freitag an. Die Transaktion soll umgerechnet rund 6 Mrd. Euro in die Staatskasse spülen.

    Der Erlös soll für den Wiederaufbau der durch das Erdbeben und den Tsunami vor zwei Jahren verwüsteten Regionen verwendet werden, berichtet das „Wallstreet Journal“.

    Mit dem Verkauf der Anteile diese Woche und dem Aktienrückkauf im vergangenen Monat verringere die Regierung ihre Beteiligung am Zigarettenhersteller auf 33 Prozent von ursprünglich 50 Prozent. Die japanische Regierung sei gesetzlich verpflichtet mindestens ein Drittel der ausgegebenen Aktien zu halten, heißt es.

    (DTZ 11/13)

  • Bundesregierung stellt Schockfotos in Frage

    BERLIN (DTZ/pnf). Die schwarz-gelbe Regierungskoalition zeigt sich gegenüber den EU-Plänen zur Verschärfung der Tabakproduktrichtlinie skeptisch.

    „Bild am Sonntag“ stellte in ihrer Ausgabe vom letzten Wochenende heraus, dass Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) zwar die Zahl der Raucher reduzieren wolle, gleichzeitig aber bezweifle, ob größere Warnhinweise oder Ekelfotos auf den Packungen den Tabakkonsum tatsächlich einschränkten.

    Die Zeitung zitiert einen Ministeriumssprecher mit den Worten: „Bisher sind diese Maßnahmen umstritten, deshalb ist es jetzt an der EU-Kommission, die Wirksamkeit neuer Warnhinweise zu untermauern.“ Allerdings widersprach Aigner im Nachgang anderen Pressemeldungen, wonach sie grundsätzlich gegen Bildwarnhinweise auf den Zigarettenpackungen sei. Sie stimme vielmehr mit der Position von Gesundheitsminister Daniel Bahr (FDP) überein, dass größere Warnhinweise oder Schockbilder in Betracht kommen könnten, doch sei eben der Nachweis ihrer effektiven Wirksamkeit auf den Konsum vorher zu erbringen.

    Das Wirtschaftsministerium unter Minister Rösler hatte sich im Vorfeld gegen eine Bevormundung der Verbraucher durch Brüssel ausgesprochen und gilt als Gegner massiver Eingriffe der EU in die Markenrechte und Packungsgestaltungen. Auch Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) wird nachgesagt, dass sie gegenüber TPD2 erhebliche Vorbehalte hat.

    Da die Bundesregierung bisher aber noch nicht zu einer einheitlichen Position gekommen ist, stellt sich nach wie vor die Frage, ob Deutschland sich den TPD-kritischen Mitgliedstaaten anschließt und auf substanzielle Änderungen der Richtlinie, vor allem bei den markenkillenden übergroßen Warnhinweisen hinwirken wird.

    (DTZ 11/13)

  • BAT Schweiz lagert Automatengeschäft aus

    LAUSANNE (DTZ/fnf/fok). Die Deutsche Post DHL wird künftig eine umfassende Zusammenarbeit mit der Vending-Tochter von British American Tobacco Switzerland eingehen. Wie BAT Switzerland meldet, soll die DHL Supply Chain künftig für den Betrieb und Unterhalt der Zigarettenautomaten von BAT Vending (BATV) S. A. in der Schweiz verantwortlich sein.

    Konkret umfasst dies die Dienstleistungen Beschaffung, Auffüllung, Wartung, Geldentnahme und -entsorgung sowie Ersatzteilmanagement. Außerdem übernimmt DHL die Betriebsliegenschaften von BAT Vending. Die insgesamt 8 000 Zigarettenautomaten bleiben Eigentum von BAT Vending, welches auch weiterhin die Kundenbetreuung sicherstellt.
    BAT Switzerland hat ihre Automaten-Sparte erst 2006 erworben, als sie den größten Schweizer Zigarettenautomatenaufsteller Restomat erwarb und in BAT Vending umfirmierte.

    Die 100-prozentige BAT-Tochter beschäftigt derzeit mehr als 100 Mitarbeiter an elf Standorten. Sechs dieser Mitarbeiter werden von BAT Switzerland übernommen, der Großteil wechselt hinüber zum neuen Dienstleister DHL. Die neue Regelung wird am 1. April 2013 in Kraft treten.

    Die DHL Supply Chain hofft auf weitere Aufträge in anderen Automatenbranchen.

    (DTZ 11/13)

  • Werbeverbot für Junkfood

    TORONTO (DTZ/red). Die kanadischen Provinz Ontario will Junkfood-Anzeigen und Werbung für Schnellimbissketten, die sich gezielt an Kinder unter zwölf Jahren richten, verbieten.

    Das geht aus einem Bericht hervor, der Anfang dieser Woche in Toronto der Öffentlichkeit vorgestellt wurde, schreibt die kanadische Tageszeitung „Global News“ in ihrer Online-Ausgabe. Ziel der Maßnahme sei die Bekämpfung der Fettsucht bei Kindern.

    Vor diesem Hintergrund sollen auch Schnellimbissketten die Kalorienanzahl ihrer Gerichte offen anzeigen, betont ein von der Regierung eingesetzte Gremium in dem Bericht.

    Dies seien nur einige der Vorschläge mit denen Ontario gegen Übergewicht und die sogenannte Adipositas (Fettsucht) bei Minderjährigen vorgehen will. Die Anzahl der Betroffenen ist in Ontario in den letzten 30 Jahren um 35 Prozent gestiegen. 2004 waren rund 27,5 Prozent der Kinder zwischen zwei und 17 Jahren übergewichtig oder fettleibig.

    Insgesamt hat die Provinz im vergangenen Jahr umgerechnet rund 3,4 Milliarden Euro für die Behandlung von an Adipositas erkrankten Menschen aufgewendet, heißt es.

    Nach der Tabakbranche, steht die Lebensmittelindustrie nicht nur in Kanada verstärkt in der Kritik der Öffentlichkeit. Im US-Bundesstaat New York tritt nächste Woche eine Verordnung in Kraft, die den Verkauf von Limonade haltigen Getränken in Restaurants nur noch in Gefäßen mit weniger als 473 Millilitern Volumen gestattet. Der Disney-Konzern will Medienberichten zufolge ab 2015 die Junkfood-Werbung komplett von seinen TV-Kanälen, Webseiten und Radioprogrammen verbannen.

    (DTZ 10/13)

  • Großbritannien ringt mit Schmuggelflut

    LONDON (DTZ/red). Die Zahlen sind alarmierend. In London stammt jede dritte konsumierte Zigarette aus illegalen Quellen. In Großbritannien insgesamt ist jede vierte Zigarette Schmuggelware.

    Die Angaben sind das Ergebnis einer Untersuchung, die vom Schweizer Marktforschungsunternehmen MSIntelligence im Auftrag der Tabakindustrie durchgeführt wurde.

    Drahtzieher der kriminellen Handlungen ist das organisierte Verbrechen, das den Zigarettenschmuggel als eine blühende und einträgliche Einnahmequelle nutzt, sagt Will O’Reilly, ein ehemaliger Scotland Yard-Mitarbeiter. Kein Wunder, die Gewinnmarge sei enorm, sagt er. In China beispielsweise produzieren illegale Hersteller ein Päckchen Zigaretten für umgerechnet 23 Cent und verkaufen es in England für rund 5,80 Euro.

    Grundlage der Untersuchungen sind über 12.000 weggeworfene Zigarettenpackungen, die in 105 britischen Städten gesammelt und ausgewertet wurden.

    Das Ergebnis ist ernüchternd. Allein im vergangenen Jahr ist die Anzahl, der nach Großbritannien geschmuggelten Zigaretten um zehn Prozent angestiegen. Dabei ist London einsamer Spitzenreiter. In der Hauptstadt sind 35 Prozent der konsumierten Zigaretten illegal.

    Durch den schwunghaften Handel mit geschmuggelter und gefälschter Ware gehen dem britischen Steuerzahler jedes Jahr umgerechnet rund 4,2 Mrd. Euro verloren, heißt es.

    (DTZ 10/13)

  • BAT zieht weltweit eine positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2012

    HAMBURG (DTZ/fok). Nachdem kürzlich bereits der Deutschlandchef der BAT, Ad Schenk, positive Zahlen für die Entwicklung dieses Zigarettenherstellers im deutschen Markt im Jahr 2012 in einem DTZ-Interview gemeldet hatte, wurden letzte Woche auch für das weltweite Geschäft des BAT-Konzerns Zahlen vorgelegt, die sich durch starke Profitabilität auszeichnen.

    Nicandro Durante, seit zwei Jahren CEO des Gesamtunternehmens, verkündete für das Geschäftsjahr 2012 einen Anstieg der Umsätze (in konstanter Währungsumrechnung) von vier Prozent auf 15,999 Mrd. britische Pfund (18,5 Mrd. Euro). Der operative Gewinn schnellte sogar zweistellig nach oben und erhöhte sich um 15 Prozent auf 5,412 Mrd. Pfund (6,3 Mrd. Euro). Die positive Geschäftsentwicklung spiegelt sich auch in der Erhöhung der Dividenden um 7 Prozent pro Aktie wider.

    Die Umsatzsteigerung war in erster Linie getragen durch die Anhebung der Kleinverkaufspreise, die im Jahr 2012 in etlichen wichtigen Märkten, oft wegen parallel erfolgter Tabaksteuererhöhungen, realisiert wurden. Dies galt bekanntlich auch für den deutschen Markt. Besonders erfolgreich haben sich dabei die großen internationalen Marken der BAT entwickelt. Den stärksten Zuwachs weltweit hatte Lucky Strike (plus 11 Prozent) vor Pall Mall (plus 3 Prozent), Dunhill (plus 2 Prozent) und Kent (plus 1 Prozent).

    Auf der anderen Seite war die Mengenentwicklung insgesamt weltweit leicht rückläufig. Global hatte die BAT in 2012 ein Volumen von 694 Mrd. Stück Zigaretten abgesetzt; das waren 1,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Zu der oben genannten positiven Entwicklung der operativen Gewinne trugen übrigens alle vier Welt-Regionen der BAT bei. In Westeuropa war einerseits der Zigarettenabsatz der BAT mit einem Rückgang um ca. 6 Mrd. Stück auf 129 Mrd. Stück gegenüber Vorjahr relativ kräftig ausgefallen, andererseits stieg hier aber auch der Feinschnittverkauf um acht Prozent an. In seinen Ausführungen zum deutschen Markt hebt der Geschäftsbericht hervor, dass es dort 2012 gelungen sei, den Gewinn aufgrund von gutem Kostenmanagement und höheren Preisen zu steigern.
    Nach einer Meldung des „Nordbayerischen Kuriers“ bezifferte sich das Produktionsvolumens des sehr bedeutenden BAT-Werks in Bayreuth auf etwa 50 Mrd. Stück im vergangenen Jahr. In dem Werk sind knapp 1 400 Mitarbeiter beschäftigt, 70 Prozent der Produktion gehen in den Export, vor allem nach Südeuropa.

    (DTZ 10/13)

  • TPD2: Eine Zumutung für ein legales Genussmittel

    WIEN (DTZ/red). Die Geduld des österreichischen Fachhandels ist ausgereizt. Mit Blick auf die geplante Verschärfung der Tabakproduktrichtlinie (TPD 2) hat der Verband der Cigarren- und Pfeifenfachhändler Österreichs (VCPÖ) die Initiative „Liebe EU, es reicht“ ins Leben gerufen um gegen die Regulierungsmaßnahmen zu protestieren.

    Am vergangenen Freitag fand die Auftaktveranstaltung der Initiative in der Tabaktrafik EKZ Traisenpark in St. Pölten statt (DTZ berichtete). Gemeinsam mit Vertretern aus der Industrie und mit Unterstützung des niederösterreichischen Landesverbandes informierte VCPÖ-Präsident Klaus W. Fischer die Kunden und appellieren an die politischen Vertreter zu handeln.

    „Wir sehen nicht tatenlos zu, wie Existenzen vernichtet und der Berufsstand der Tabaktrafikanten vernichtet werde. Wir nehmen nun unsere gewählten Vertreter in die Pflicht und fordern Unterstützung in unserem Kampf gegen die Tabakrichtlinie“, sagt Fischer. Weiter betont er: „Diese Initiative richtet sich keinesfalls gegen die EU, aber diese Richtlinie ist eine Zumutung für ein legales Genussmittel – gestern die Glühbirne, heute die Zigarette und morgen das Wasser!“

    Bereits 2010 wurde eine Million Unterschriften zu den damaligen EU-Plänen gesammelt. Kernstück der Aktion sind Postkarten, die als Zeichen des Protestes gegen die geplante Maßnahmen unterschrieben werden können und an die österreichische Bundesregierung sowie die Delegationsleiter der im EU-Parlament vertretenen österreichischen Parteien verschickt werden. Die Initiative wird den Angaben zufolge in den nächsten Wochen in Klagenfurt fortgeführt.

    (DTZ 09/13)

  • Belastungen für Habanos und Minis Cubanos

    WALDSHUT-TIENGEN (DTZ/da). Ab dem Jahr 2014 erhöhen sich die Einfuhrzölle für Habanos und Minis Cubanos. Hintergrund ist das neue Zoll-Präferenz-Schema, demzufolge Kuba neuerdings zu den Ländern mit mittlerem bis höherem Einkommen zählt. Der Importzoll geht deshalb von derzeit neun auf 27 Prozent im nächsten Jahr nach oben.

    „Diese Steigerung lässt sich nicht komplett auf die Kleinverkaufspreise überwälzen“, sagt Christoph Puszkar, Marketingleiter von 5th Avenue. Er rechnet deshalb sowohl bei 5th Avenue als auch im Fachhandel mit Margenkürzungen.
    Das erwartet auch sein Kollege Norbert Schelkle, Marketing-Verantwortlicher für die Minis Cubanos und nationaler Key Account Manager. Er schließt ebenfalls aus, dass die dramatisch steigenden Zollkosten völlig an die Raucher weitergegeben werden können. „Deshalb müssen wir an mehreren Stellschrauben drehen, um für alle Beteiligten – Handel, Verbraucher und Importeur – das bestmögliche Ergebnis zu erzielen“, so Schelkle.

    (DTZ 09/13)

  • John Dalli klagt gegen EU-Kommission

    BRÜSSEL (DTZ/red). Der ehemalige EU-Gesundheitsminister hat Klage vor dem Europäischen Gerichtshof eingereicht. In dem Schriftsatz fordert er seinen Rücktritt „mit sofortiger Wirkung für nichtig zu erklären“.

    Die Klage liegt bereits seit 24. Dezember 2012 vor, bestätigt jetzt das Amtsblatt der Europäischen Union (Rechtssache T-562/12).

    Dalli hatte seinen Rücktritt erklärt, nachdem Kommissionspräsident José Manuel Barroso ihn mit belastenden Erkenntnissen des Europäischen Amts für Betrugsbekämpfung Olaf konfrontiert hatte. Dalli selbst sieht sich jedoch als Opfer einer Intrige, die die Beeinflussung der verschärften Tabakproduktrichtlinie (TPD 2) zum Ziel hatte.

    In der Klage beanstandet er die „mündliche Entscheidung des Präsidenten der Europäischen Kommission vom 16. Oktober 2012“ und fordert einen finanziellen Ausgleich für „immateriellen und materiellen“ Schaden. Als Begründung führt er ein insgesamt rechtswidriges Vorgehen Barrosos an.

    (DTZ 08/13)