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  • 100 Millionen zur Bekämpfung von Schmuggel und Kriminalität

    LAUSANNE // Philip Morris International Inc. (PMI) startet die Initiative „PMI Impact”. Damit unterstützt Philip Morris International die Bekämpfung von Schmuggel und der damit verbundenen Kriminalität.

    Das Kernstück der Aktion bildet ein Komitee aus externen Experten wie zum Beispiel Suzanne Hayden, ehemalige Oberstaatsanwältin des US-Justizministeriums, und Luis Moreno Ocampo, ehemaliger erster Oberstaatsanwalt des Internationalen Strafgerichtshofes.

    Die insgesamt sieben Mitglieder des Komitees genießen laut Philip Morris International einen hervorragenden Ruf auf den Gebieten Recht, Antikorruption und Strafverfolgung. Sie haben die Aufsicht über die finanziellen Mittel zur Förderung innovativer Wege in den drei wichtigsten Bereichen der Bekämpfung von Schmuggel und damit verbundener Kriminalität: Forschung, Bildung und Maßnahmen gegen den illegalen Handel.

    In den nächsten Monaten wird „PMI Impact“ den Angaben zufolge ein Antragsmodell für Finanzierungsvorschläge definieren. Vorschläge können von privaten, öffentlichen oder Nicht-Regierungs-Organisationen eingereicht werden. PMI hat 100 Millionen Dollar für die Finanzierung der ersten drei Runden zugesagt.

    André Calantzopoulos, Chief Executive Officer von PMI: „Fortschritte gegen den illegalen Handel erfordern Ideen, Ressourcen und Maßnahmen – deshalb können wir es kaum erwarten, PMI IMPACT zu starten. Unser besonderer Dank gilt den renommierten Experten, die sich bereit erklärt haben, diese Maßnahme zu unterstützen. Wir freuen uns auf viele Reaktionen und zahlreiche Einreichungen. Parallel dazu kontrolliert PMI weiterhin seine eigene Lieferkette und unterstützt internationale Protokolle gegen illegalen Handel.”
    red

    (DTZ 22/16)

  • Suchtmediziner im Kreuzfeuer der Kritik

    BERLIN // Die E-Zigarette ist für viele Raucher eine Alternative zu herkömmlichen Tabakprodukten. Allerdings wird sie als Entwöhnungshilfe von Medizinern häufig abgelehnt. Die Gründe sind laut einem Bericht in der „Süddeutschen Zeitung“ (SZ) oft fragwürdig.

    Der Artikel thematisiert die Verbindungen von Suchtmedizinern zur Pharmaindustrie. Vor diesem Hintergrund fordert der DZV die Offenlegung aller Interessenkonflikte beim Deutschen Krebsforschungszentrum (DKFZ) und dem Wissenschaftlichen Aktionskreis Tabakentwöhnung (WAT).

    In der Ausgabe vom 18. Mai hatte die SZ über enge geschäftliche Verbindungen von Suchtmedizinern des WAT und dem Pharmakonzern Novartis berichtet. Danach wurde der WAT nach Angaben der PR‐Firma Klinksiek im Auftrag von Novartis Consumer Health gegründet. Novartis stellt Suchtentwöhnungsprodukte her.
    Seit 2013 will der WAT mit Klagen auf dem Rechtsweg erreichen, dass die Nikotinersatztherapie und psychotherapeutische Entwöhnungskurse künftig von den Krankenkassen bezahlt werden. Er lehnt in Übereinstimmung mit dem DKFZ den Einsatz von elektronischen Zigaretten zur Tabakentwöhnung ab.

    Hinzukomme, dass die Leiterin des „WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle“ beim DKFZ, Dr. Martina Pötschke‐Langer auch wissenschaftliches Mitglied der Novartis‐Gründung WAT ist. Weiterhin veröffentlicht das DKFZ in Zusammenarbeit mit WAT einen regelmäßigen Newsletter zur Tabakentwöhnung.

    DZV‐Geschäftsführer Jan Mücke zeigt sich empört über die Verflechtungen zwischen dem DKFZ, dem Wissenschaftlichen Aktionskreis Tabakentwöhnung (WAT) und der Pharmaindustrie. „Wissenschaftliche Einrichtungen zur Tabakkontrolle und Suchtmedizin müssen jeden Anschein von Interessenskonflikten vermeiden. Ich fordere deshalb volle Transparenz über die Zusammenarbeit von DKFZ, WAT und Pharmaindustrie. Die wissenschaftliche Bewertung von risikoreduzierten Erzeugnissen für Raucher, wie der elektronischen Zigarette, muss völlig frei von wirtschaftlichen Erwägungen der Pharmaindustrie erfolgen“, sagte Mücke.
    pi

    (DTZ 22/16)

  • Ukrainische Botschaft schmuggelte Zigaretten aus EU

    MAINZ // Der Plan ging nicht auf: Mitarbeiter der ukrainischen Botschaft in der Slowakei wollten Zigaretten im Diplomatengepäck aus der EU in die Ukraine schmuggeln. An der Grenze wurden sie jedoch vom Zoll gestoppt.

    Der VW-Transporter war vergangene Woche an der slowakisch-ukrainischen Grenze aufgefallen. In den Begleitpapieren der Botschaft hieß es, dass die Fracht durch Diplomatenstatus geschützt sei und keinerlei Zollkontrolle unterliege.

    Dennoch wurde das Fahrzeug von Mitarbeitern des ukrainischen Geheimdienstes SBU geöffnet. Sie entdeckten etwa 60.000 Zigarettenschachteln im Wert von rund 20.000 Euro.
    red

    (DTZ 21/16)

  • Neue Namen für Marke und Hersteller

    HAMBURG // Namenswechsel: Aus Natural American Spirit wird American Spirit. Gleichzeitig arbeiten die Teams des Herstellers Santa Fe Natural Tobacco Company (SFNTC) und Japan Tobacco International (JTI) künftig enger zusammen.

    Das verkündete der Hersteller diese Woche und verwies außerdem darauf, dass man das Potenzial der JTI-Marke noch besser nutzen wolle.

    Aus Eigentums- und Namensverpflichtungen firmiert SFNTC: Germany GmbH zum 1. Juni in die True Spirit Tobacco Company Germany GmbH um. Vor dem Hintergrund des Tabakerzeugnisgesetzes wird auch der Markenname Natural American Spirit in American Spirit umbenannt. Der neue Name wird nach dem Abverkauf der aktuellen Ware mit dem Verkauf der neuen TPD 2-Ware im Markt effektiv, teilt das Unternehmen mit.
    pi

    (DTZ 21/16)

  • Richter geben grünes Licht für Schockbilder

    KARLSRUHE // Das Bundesverfassungsgericht hat einen Eilantrag gegen die EU-Tabakrichtlinie (TPD 2) abgelehnt. Ein Hersteller hatte gegen eine Verfassungsbeschwerde dagegen eingelegt.

    Die Richtlinie sieht unter anderem sogenannte Schockbilder auf mindestens 65 Prozent der Vorder- und Rückseite von Zigarettenschachteln vor. Darüber hinaus verbietet das Gesetz ab 2020 den Zusatz bestimmter Aromen wie Menthol. Die Richter lehnten es ab, das Tabakerzeugnisgesetz außer Kraft zu setzen.

    Der Hersteller sah darin seine Unternehmens- und Meinungsfreiheit verletzt. Mit dem Eilantrag in Karlsruhe wollte er die Umsetzung stoppen. Die Richter begründen ihre Ablehnung damit, dass das neue Gesetz hilft, den EU-Binnenmarkt zu harmonisieren und den Abbau von Markthemmnissen abbaut. Ein weiteres Ziel sei der Gesundheitsschutz, „und damit ein überragend wichtiges Gemeinwohlziel von Verfassungsrang“. Dadurch seien Eingriffe in die Rechte der Hersteller gerechtfertigt.

    Der Hersteller habe nicht darlegen können, dass ihm „nicht wieder gutzumachende und existenzbedrohende Schäden drohen“.

    In Großbritannien waren Philip Morris International (PMI), British American Tobacco (BAT), Imperial Tobacco und Japan Tobacco International (JTI) mit ihrem Antrag, die Umsetzung der TPD 2 zu stoppen, vor Gericht gescheitert. JTI kündigte Einspruch gegen die Gerichtsentscheidung an.
    red

    (DTZ 21/16)

  • Tillich besucht f6 Cigarettenfabrik

    DRESDEN // Der Termin hatte Symbol-Charakter: Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) hat am vergangenen Freitag, 20. Mai, die f6 Cigarettenfabrik GmbH & Co. KG in Dresden besucht. Am selben Tag ist das Tabakerzeugnisgesetz in Kraft getreten.

    Das Werk ist eine von zwei Produktionsstätten der Philip Morris GmbH in Deutschland. Es zählt den Angaben zufolge durch kontinuierliche Investitionen zu den spezialisiertesten Fertigungs-Standorten für Dreh- und Stopftabak in Deutschland.

    Größte Einzelinvestition in Dresden seit 1990
    Philip Morris hat alleine in den letzten zwölf Monaten rund 30 Millionen Euro in den Standort Dresden investiert. Dies ist die größte Investition seit der Übernahme der Vereinigten Zigarettenfabriken Dresden GmbH im Jahr 1990 durch die Philip Morris GmbH.
    Damit erfüllt das Dresdner Werk gleichzeitig sämtliche Vorgaben der EU-Tabakprodukt-Richtlinie (TPD), die als Tabakerzeugnisgesetz in Deutschland umgesetzt wird.

    Bei seinem Rundgang durch das Werk informierte sich Tillich im Gespräch mit Mitarbeitern und Management über die modernisierten Produktions- und Verpackungslinien für Dreh- und Stopftabake. Diese machen rund 90 Prozent der Produktion in Dresden aus. Knapp zwei Drittel davon werden für den Export hergestellt, hauptsächlich für Italien, Frankreich und die Benelux-Staaten.

    Ministerpräsident Stanislaw Tillich: „Die High-Tech Fertigung und die Kompetenz der Mitarbeiter sind beeindruckend die − f6 Cigarettenfabrik ist ein Aushängeschild für die Wirtschaftskraft des Standorts Sachsen. Die Investitionen von Philip Morris sind ein klares Bekenntnis für die annähernd 400 Beschäftigten, für Dresden und für den Freistaat.“

    Stacey Kennedy, Philip Morris Managing Director für Deutschland: „Die Vorgaben der EU-Tabakprodukt-Richtlinie bringen Veränderungen und Herausforderungen − aber auch Chancen mit sich. Die Investitionen in unser Werk in Dresden unterstreichen einmal mehr unser Engagement für Sachsen, für die Stadt und unsere Mitarbeiter vor Ort. Trotz verschärfter Regulierung für die Industrie sehen wir uns jetzt gut aufgestellt, um auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu sein.“
    red

    (DTZ 21/16)

  • E-Verbot aufgehoben

    NOTTINGHAM // Verbote müssen nicht immer endgültig sein. Ein Beweis dafür ist die Entscheidung des The Nottingham University Hospital Trusts, den Konsum von elektronischen Zigaretten auf ihrem Gelände wieder zuzulassen.

    Die britische Klinik-Gruppe hatte erst vor zwei Jahren ein Verbot für E-Produkte in ihren Gebäuden und auf den angeschlossenen Flächen ausgesprochen. Hintergrund dieser Entscheidung ist der Bericht von Public Health England. Darin plädieren die staatlichen englischen Gesundheitsexperten für die E-Zigarette als Alternative zu herkömmlichen Tabakprodukten.
    Dr. Stephan Fowlie, Medizinischer Direktor der Klinik-Gruppe betont: „Wir haben die Pflicht, unseren Patienten und Mitarbeitern zu helfen, eine gesunde Lebensweise anzustreben. Daher können wir die potenziellen Vorteile der E-Zigarette als Nikotin-Ersatz-Therapie nicht ignorieren.“

    Das Rauchen von Tabakprodukten ist in den Kliniken und auf dem Gelände der Krankenhäuser des Nottingham University Hospital Trust weiterhin untersagt.

    red
    (DTZ 20/16)

  • Registrieren ist Pflicht

    BELFAST // Ab 1. Juli gilt für den Tabakfachhandel in Nordirland eine Registrierungspflicht. Nur eingetragene Händler dürfen ab dem Stichtag Zigaretten und andere Tabakprodukte verkaufen. Andernfalls droht ein Bußgeld.

    Gesetzliche Grundlage ist der Tobacco Retailer Act. Wer sich bis dahin nicht unter www.tobaccoregisterni.gov.uk angemeldet hat, verkauft illegal Tabakwaren, was wiederum von staatlichen Behörden entsprechend geahndet wird. Neben Geldstrafen drohen auch Gerichtsverfahren.

    Das Register ist eine Maßnahme der Regierung in Nordirland, um den Tabakkonsum von Kindern und Jugendlichen zu reduzieren.
    red

    (DTZ 20/16)

  • Stühlerücken bei Woermann Cigars

    RÖDINGHAUSEN/BÜNDE // Peter Wörmann, Gesellschafter und Geschäftsführer von Woermann Cigars, übernimmt zum 1. Juli nach 15 Jahren wieder selber die Führung und Verantwortung für den Vertrieb in Deutschland. Thomas Strickrock, 51, scheidet zum 30. Juni als Gesellschafter und Geschäftsführer aus. Er übernimmt ab 1. Juli die Position des Vertriebsdirektors Deutschland bei Arnold André – The Cigar Company, Bünde.

    Arnold André-Geschäftsführer Rainer Göhner freut sich über den neuen Mann an der Vertriebsspitze: „Durch die guten Beziehungen zu unserem Nachbarn Woermann Cigars haben wir früh von der veränderten personellen Situation erfahren. Da war für uns sofort klar, dass wir diesen erfahrenen Mann für unser Management-Team gewinnen wollen."

    Wörmann und Strickrock wiederum betonen, „dass es keine wirtschaftlichen und auch keine persönlichen Missstände sind, die zu dieser Trennung führen".

    Vielmehr weiß Strickrock heute schon, dass sein einziger Sohn (22 Jahre) auf Grund seiner beruflichen Ausrichtung nicht als Nachfolger zur Wahl stehen wird und die Möglichkeit umso wahrscheinlicher ist, dass einer der drei Söhne von Peter Wörmann einmal das Unternehmen weiter führt. So lag es nah, dass Wörmann die Geschäftsanteile zurückkauft, um für die Zukunft wieder zu 100 Prozent alles im Familienbesitz zu haben.

    Strickrock betont, dass er sich diese Entscheidung nicht einfach gemacht hat, da eine Nachfolgeregelung nicht in den nächsten acht bis zehn Jahren angestanden hätte. „Doch in der heutigen Zeit muss jeder auch die langfristigen Unternehmensausrichtungen und Ziele im Auge behalten.“

    Wörmann wird somit ab 1. Juli die Führung der Außendienstmannschaft und die Betreuung der Großkunden selber übernehmen. Unterstützung bekommt er dabei von seinen langjährig tätigen Mitarbeitern im Verkaufsinnendienst und einer weiteren Arbeitskraft als Geschäftsführungsassistenz.

    „Ich freue mich auf diese Aufgabe und werde trotzdem die Produktion unserer hochwertigen Produkte nicht aus den Augen verlieren,“ sagt Peter Wörmann.

    pi
    (DTZ 20/16)

  • Rauchverbot im Namen der Tiere

    SAN FRANCISCO // Raucher müssen künftig auf ihren Genuss in der Natur rund um San Francisco verzichten. Die Gesundheit der dort lebenden Tiere geht vor. Das hat der Verwaltungsrat der US-Metropole beschlossen.

    Damit reagiert er Medienberichten zufolge auf eine Initiative der Parkverwaltungen und der Umweltgruppe Save the Bay (deutsch: Rettet die Bucht).

    Von der Maßnahme, die etwa 65 Parks betrifft, versprechen sich die Verantwortlichen vor allem eine Reduzierung der Zigarettenabfälle in den Parks, was gleichzeitig die Gesundheit der Besucher und die der Tiere schütze. Einzige Ausnahme bilden die Camping-Plätze, hier ist Rauchen noch erlaubt.

    Die Bucht von San Francisco, kurz Bay Area genannt, ist eine Metropolregion mit insgesamt sieben Millionen Einwohnern, in der neben San Francisco auch andere Städte wie San Jose angesiedelt sind.
    red

    (DTZ 19/16)