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  • Tabakindustrie darf TPD2 anfechten

    LONDON // Tabakkonzerne dürfen die Tabakproduktrichtlinie vor dem höchsten Europäischen Gerichtshof (EuGH) anfechten.

    Der London High Court, der Oberste Gerichtshof Großbritanniens, hat Anfang der Woche die Klage von Philip Morris International (PMI) zugelassen und damit den Weg frei gemacht, die TPD2 vor Gericht erneut zu prüfen. Unternehmen wie PMI, British American Tobacco (BAT) und Imperial Tobacco wollen, dass das EU-Gericht soll unter anderem die Rechtmäßigkeit der Richtlinie klären und ob die EU überhaupt für eine derartige Entscheidung zuständig war.
    Die TPD2 muss im Frühjahr 2016 umgesetzt werden und sieht vor, dass 65 Prozent der Packungsfläche mit Schockbildern und Warnhinweisen bedeckt sind.
    red

    (DTZ 45/14)

  • Imperial verdient weniger

    LONDON // Der britische Tabakkonzern Imperial Tobacco hat im abgelaufenen Geschäftsjahr (Ende September) weniger verdient.

    Der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn sei um fünf Prozent auf 3,03 Milliarden britische Pfund zurückgegangen, teilte der Hersteller mit. Der Umsatz ging um sechs Prozent auf 26,6 Milliarden Pfund zurück. Zur Begründung heißt es: „Die Handelsbedingungen in vielen Gebieten bleiben schwierig“, sagte Unternehmenschefin Alison Cooper. Dazu zählen politische Krisen wie der Konflikt zwischen Russland und der Ukraine.
    red

    (DTZ 45/14)

  • E-Zigarettenkonsum steigt

    HEIDELBERG // Der Konsum elektronischer Zigaretten steigt: 19 Prozent der Raucher haben sie mindestens einmal getestet – 2013 waren es noch 14 Prozent, 2012 erst sechs Prozent.

    Dies zeigt eine Studie der GfK, die im Auftrag des Deutschen Krebsforschungsinstituts (DKFZ) durchgeführt wurde. Der regelmäßige Konsum hält ist laut Umfrage noch gering. Nur 0,4 der Befragten gaben an, regelmäßig E-Zigarette zu rauchen beziehungsweise zu dampfen.
    (red)

    (DTZ 44/14)

  • Hall expandiert

    WORMS // Mit Wirkung zum 01. November 2014 übernimmt Jürgen Hall die Mehrheit der Gesellschaftsanteile an der Moeser Tabakwaren GmbH & Co. KG in Lollar.

    Die beiden Kinder von Dr. Ekkehard Moeser, Maren Messow und Dr. Martin Moeser, werden als Gesellschafter in der Gesellschaft verbleiben. So bleibt eine Verbindung zur bisherigen Eigentümerfamilie weiterhin bestehen.
    Gleichzeitig kommt es zu einer Umfirmierung der Moeser Tabakwarenvertriebs GmbH & Co. KG in die Hall Tabakwaren KG. Die Gesellschaft bleibt als Rechtsperson mit allen Rechten und Pflichten unverändert bestehen. Sie ist und bleibt registriert beim Amtsgericht Gießen unter HRA 1857.

    Organisatorisch wird der Standort in Lollar als achte Hall-Niederlassung in das Unternehmen Hall Tabakwaren vollständig integriert.

    Moeser setzt im Automatengeschäft mit rund 5.000 Automaten 38 Millionen Euro netto und im Großhandelsgeschäft rund 90 Millionen Euro netto pro Jahr um. „Mit der bisher größten Einzel-Akquisition von Hall können wir unser beständig abschmelzendes Automatengeschäft stabilisieren und unsere Position im regionalen Großhandelsgeschäft weiter ausbauen, so dass wir dadurch unser Unternehmen trotz der sich in Zukunft weiterhin verschlechternden Rahmenbedingungen für unsere Branche zukunftssicherer machen,“ so Firmeninhaber Jürgen Hall.

    Nach erfolgter Integration von Moeser erwartet Hall Tabakwaren für das Jahr 2015 einen Gesamtumsatz von 920 Millionen Euro netto.
    (red)

    (DTZ 44/14)

  • Neuer Online-Shop

    BERLIN/STUTTGART // Seit Mitte Oktober gibt es bei „Ludwig“ die tolino-eReader, nun geht die Unternehmensgruppe Dr. Eckert auch mit ihrem Online-Shop in die Offensive.

    Unter dem Motto „Wir sind da, wo SIE sind!“ können Kunden 365 Tage im Jahr rund um die Uhr auf der neuen Ludwig-Homepage www.buchhandlung-ludwig.de Bücher bestellen und dabei alle Liefer- und Versandmöglichkeiten nutzen: in der Filiale bestellen und nach Hause liefern lassen, zuhause bestellen und in der Filiale abholen oder zuhause bestellen und nach Hause liefern lassen. Und natürlich gibt es auch eBooks zum Download. Alle Bestellung liegen innerhalb von 24 Stunden abholbereit in der gewünschten Filiale oder werden zum Kunden geliefert.

    Dabei kommen dem Kunden insbesondere die langen Öffnungszeiten der Bahnhofsbuchhandlungen zugute: Lässt er sich seine Bestellung in die jeweilige Filiale liefern, kann er sein Paket in der Regel 365 Tage im Jahr von früh morgens bis zum späten Abend und auch sonn- und feiertags abholen. Es gibt keinerlei Abhängigkeiten von Paketlieferdiensten und deren Lieferzeiten, von mehr oder minder freundlichen Nachbarn oder Öffnungszeiten von Postfilialen. Auch die Abholfiliale kann frei gewählt werden. Immerhin nehmen bundesweit rund 60 Filialen der Marken „Ludwig“ und „Eckert“ an dem neuen Programm teil.

    Die Unternehmensgruppe intensiviert ihre Zusammenarbeit mit der Libri GmbH, die bereits seit 2008 besteht. Der neu gestaltete Online-Shop wird ab sofort in allen teilnehmenden „Ludwig“- und „Eckert“-Filialen offensiv beworben. Den Kunden werden die neuen Möglichkeiten auf diversen Werbemitteln präsentiert, wobei die Beratungskompetenz der Buchhändler, der Service vor Ort und der lokale Einkauf im Fokus der Kommunikation stehen.
    (red)

    (DTZ 44/14)

  • Davidoff will weitere Flagship-Stores eröffnen

    BASEL (DTZ/da). „Wir suchen weltweit und auch in Deutschland nach weiteren geeigneten Standorten für Davidoff Flagship Stores“, erklärt Hans-Kristian Hoejsgaard, CEO der Oettinger Davidoff AG.

    Nach der Umwandlung seiner Wolsdorff-Filiale in Frankfurt am Main in einen Davidoff Flagship Store will das Unternehmen auch die übrigen Davidoff Flagship Stores in Deutschland nach dem neuen internationalen Design-Konzept „Davidoff of Geneva“ – since 1911“ umgestalten. Als nächstes soll das Geschäft an der Düsseldorfer Königsallee umgebaut werden. Danach sollen die Flagship Stores in Berlin und Dresden folgen.

    Hoejsgaard zufolge wird die Zahl der Davidoff-Fachhandels-Depots in den nächsten zwei Jahren um zehn bis 15 steigen. Derzeit gibt es 120 Davidoff-Fachhandels-Depositäre. Wolsdorff-Geschäfte führt das Unternehmen 174. „Hier ist keine nennenswerte Expansion geplant“, so Hoejsgaard. Insgesamt 29 der Wolsdorff-Shops haben ein Davidoff-Depot und vier sind Davidoff Flagship Stores.
    (red)

    (DTZ 44/14)

  • Verbot gilt auch für Raucherclubs

    KARLSRUHE // Auch für öffentlich zugängliche Veranstaltungen von Raucherclubs gilt ein Rauchverbot. Das hat jetzt das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe festgestellt und die Verfassungsbeschwerde des Vereins zur „Förderung der arabischen und asiatischen Gastronomiekultur“ nicht zur Entscheidung angenommen.

    Der Verein war nach der Einführung eines totalen Rauchverbots in der bayerischen Gastronomie gegründet worden. Für einen Jahresbeitrag von einem Euro konnten die Mitglieder in seiner Shisha-Bar rauchen. Gegen den Betreiber der Shisha-Bar wurde im Mai 2011 ein Bußgeld in Höhe von 750 Euro verhängt. Der Verein legte daraufhin in Karlsruhe Beschwerde ein. Diese wurde vom Gericht jedoch wegen fehlender Erfolgsaussicht nicht zur Entscheidung angenommen.
    (red)

    (DTZ 44/14)

  • Weltgesundheitsorganisation will höhere Tabaksteuern

    MOSKAU // Um den weltweiten Tabakkonsum einzudämmen, wollen die Mitgliedsstaaten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) künftig stärker an der Steuerschraube drehen.

    Das ist eines der Ergebnisse der jüngsten Anti-Tabak-Konvention in Moskau. Die Steuersätze sollten überwacht, erhöht und jährlich angepasst werden, heißt es in Artikel 6 der Vereinbarung. Berücksichtigt werden sollten dabei nationales Einkommenswachstum und Inflationsrate.

    Um eine Substitution durch andere Tabakerzeugnisse zu verhindern, sollten zudem alle Produkte der Branche gleich besteuert werden.
    Ebenfalls vereinbart wurde auf der sechstägigen Konferenz, dass E-Zigaretten künftig stärker reguliert werden müssten. Dabei ging es um das Verbot oder das beschränken von Werbung und Sponsoring.
    red

    (DTZ 43/14)

  • US-Gouverneur droht

    RALEIGH/PARIS // Eiszeit zwischen Washington und Paris: Frankreichs will 2016 eine Einheitspackung (englisch: Plain Packaging) für Tabakprodukte einführen. Das trifft nicht zuletzt die amerikanische Zigarettenindustrie.

    Jetzt hat US-Gouverneur Pat McCrory (NorthCarolina) einen Brief an den französischen Botschafter in den USA, Gérard Araud, geschickt. Das Vorhaben der französischen Gesundheitsministerin Marisol Touraine bedrohe die Existenz von Landwirten, Herstellern und Unternehmen, schreibt McCrory darin.

    Im Gegenzug zeichnet der Politiker das Szenario einer Einheitsverpackung für Wein aus Frankreich. „Bedeutende französische Unternehmen wären verstimmt – und sie hätten Recht“, zitiert die französische Zeitung „Le Figaro“ den Republikaner. Dessen Forderung gewinnt vor dem Hintergrund der Freihandelsgespräche zwischen Washington und Brüssel an Brisanz.
    red

    (DTZ 43/14)

  • Fiskus kassiert 3,8 Milliarden

    BERLIN // Sommerzeit ist Genießerzeit. Das ist eine Erklärung dafür, dass in Deutschland im dritten Quartal des laufenden Jahres immerhin 7,4 Prozent mehr Zigarren und Zigarillos versteuert wurden als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

    Auch beim Pfeifentabak gab einen Zuwachs, diesmal um 7,7 Prozent auf 33,3 Millionen Euro Verkaufswert beziehungsweise um 15,6 Prozent auf 342 Tonnen. Kleiner Haken: Wie bereits in den vergangenen Jahren sorgt vor allem der in dieser Statistik enthaltene Wasserpfeifen-Tabak für die optisch erfreuliche Bilanz. Ebenfalls nicht schlecht sehen die Zahlen für den Feinschnitt-Absatz in der Bundesrepublik aus. Nach Verkaufswerten resultierte für dieses Segment ein Plus um 3,6 Prozent auf 952,2 Millionen Euro. Sorgenfalten dürften die Zahlen zur Zigarette den Managern der Industrie auf die Stirn treiben.

    Die Verkaufswerte gingen um 0,1 Prozent auf knapp 5,6 Milliarden zurück, das Minus bei den versteuerten Mengen lag bei 2,2 Prozent auf gut 21,5 Milliarden Stück. Insgesamt, teilte das Statistische Bundesamt mit, wurden im abgelaufenen Quartal Tabakwaren im Kleinverkaufswert von 6,8 Milliarden Euro versteuert: „Das waren 49 Millionen Euro beziehungsweise 0,7 Prozent mehr als im dritten Quartal 2013.“ Der Fiskus erzielte damit Einnahmen von gut 3,8 Milliarden Euro, gegenüber dem Vorjahresquartal ein Rückgang um 0,6 Prozent.
    red

    (DTZ 43/14)