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  • Imperial Tobacco legt in Österreich zu

    WIEN (DTZ/ots). Imperial Tobacco kann in Österreich, insbesondere aufgrund der hervorragenden Ergebnisse der Marken JPS und Gauloises Blondes, auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2009 zurückblicken.

    Imperial Tobacco Austria steigerte den Umsatz auf 47 Mio. Euro und erreichte somit mehr als das Dreifache vom Umsatz des Gründungsjahrs (die österreichische Organisation startete 2006 und erwirtschaftete damals einen Umsatz von 13,8 Mio. Euro). Das bereinigte operative Ergebnis stieg 2009 überproportional auf 22,1 Mio. Euro – dies ist das Vierfache des Gründungsjahrs (2006: 5,2 Mio. Euro).

    Die Ergebnisse resultieren aus einer weiteren Steigerung des Anteils am Zigarettenmarkt, der auf 17,2 Prozent erhöht werden konnte (2008: 16,9 Prozent).

    Wiederum als Zugpferd erwies sich im vergangenen Geschäftsjahr die Zigarettenmarke JPS, deren Marktanteil weiter auf 7,5 Prozent stieg (2008: 6,5 Prozent).

    (DTZ 3/10)

  • Zwei Jahre Haft und 36 Millionen Euro Geldstrafe

    Akribischem Kriminellen wird Ordnungsliebe zum Verhängnis

    WIEN (DTZ/red). Zu zwei Jahren Haft und 36 Mio. Euro Geldstrafe wurde in Wien ein gebürtiger Deutscher verurteilt, der 600 Millionen Zigaretten von China nach Europa geschmuggelt hat. Die Geldstrafen werden wahrscheinlich in Freiheitsstrafen von 18 bzw. acht Monaten umgewandelt.

    Der Angeklagte geriet vor seiner kriminellen Karriere mit einer Elektronik-Importfirma in die Pleite. Auf einer Computermesse sei er von einem Mann angesprochen worden und begann 2005 damit, lange Zeit unentdeckt für den Auftraggeber Containerlieferungen von China nach Europa und vorwiegend nach Österreich zu organisieren.

    Scheinfirmen und Decknamen
    Mithilfe von Scheinfirmen und unter verschiedenen Decknamen wurden die als Elektronikmaterial getarnten Lieferungen eingeschleust. Das illegale Treiben flog auf, nachdem ein Schmuggeltransport in den Niederlanden abgefangen worden war.

    Ausgerechnet seine Ordnungsliebe und sein Organisationstalent wurde dem Kriminellen zum Verhängnis. Als der Zoll nach dem Fahndungserfolg das Haus des Angeklagten durchsuchte, fanden die Beamten ein umfangreiches Archiv über Delikte, an denen er beteiligt gewesen ist. Seine unzähligen Firmen verwaltete er akribisch.

    Feinsäuberliches Archiv
    In einem Büroschrank hatte jede Firma eine eigene Lade, in der alle relevanten Unterlagen und Aufzeichnungen feinsäuberlich aufbewahrt wurden.

    Zusätzlich gab es für jedes Unternehmen ein eigenes Handy, mit dem mit dem jeweiligen Auftraggeber Kontakt gehalten wurde. Auf die Rückseite des Mobiltelefons war der zugehörige Deckname geschrieben. Aus den Unterlagen ging hervor, dass in 65 Containern 600 Millionen Zigaretten eingeschmuggelt wurden, die größtenteils auf dem britischen Markt landeten.

    Vor Gericht zeigte sich der Mann geständig. Seine Auftraggeber wollte er aber nicht nennen.

    (DTZ 3/10)

  • Rauchverbot für kleine Lokale in NRW gefordert

    DÜSSELDORF (DTZ/pi). Falls die SPD bei den nordrhein-westfälischen Landtagswahlen einen Sieg erringen sollte, will sie laut einer Meldung der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“ (WAZ) das Rauchverbot auf alle Gaststätten ausdehnen.

    Das habe der SPD-Vorstand in seinem Wahlprogramm beschlossen. Für kleinere Einraumkneipen gilt derzeit in NRW kein Rauchverbot; bei größeren Gaststätten bestehen Ausnahmeregelungen. In NRW sind am 9. Mai 2010 rund 13,3 Millionen Bürger zur Wahl aufgerufen.

    (DTZ 3/10)

  • Thüringen erlaubt Rauchen in Eckkneipen

    ERFURT (DTZ/pnf). Die Landesregierung von Thüringen hat am 19. Januar 2010 beschlossen, das am 1. Juli 2008 in Kraft getretene Nichtraucherschutzgesetz des Landes zu ändern.

    Künftig soll das Rauchen in kleinen Einraumgaststätten bis zu einer Größe von maximal 75 Quadratmetern wieder erlaubt sein. Die kleinen Kneipen müssen als Raucherlokal gekennzeichnet sein, können keine in den eigenen Räumen zubereitete Speisen anbieten und dürfen Jugendlichen unter 18 Jahren keinen Zutritt gewähren.

    Auch in Spielhallen wird der Tabakgenuss in einem abgetrennten Nebenraum wieder möglich. Ausnahmen gibt es außerdem für Festzelte.

    Dem Thüringer Landtag wird der Gesetzentwurf voraussichtlich Ende Januar vorgelegt. In der Praxis ändert sich nicht viel, denn Thüringen hatte bereits nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts in Übergangsregelungen das Verbot gelockert.

    (DTZ 3/10)

  • Scandinavian Tobacco und Swedish Match wollen enger zusammenrücken

    Gemeinsame Absichtserklärung zur Gründung eines neuen Unternehmens

    KOPENHAGEN/STOCKHOLM (DTZ/red). Die Scandinavian Tobacco Group A/S (STG), S?borg bei Kopenhagen, und Swedish Match AB, Stockholm, haben eine Absichtserklärung zur Gründung eines neuen gemeinsamen weltweit tätigen Unternehmens mit Fokus auf Zigarren unterzeichnet.

    STG will sein gesamtes Tabakgeschäft (Zigarren, Pfeifen und Tabak) in die neue Firma einbringen, während Swedish Match mit Ausnahme des US-Massenzigarrengeschäfts sein komplettes Zigarrengeschäft (Premiumerzeugnisse und maschinengefertigte Produkte) sowie Pfeifentabak und Raucheraccessoires beisteuern möchte.

    An dem gemeinsamen Unternehmen wird STG einen Anteil von 51 Prozent übernehmen, Swedish Match erhält 49 Prozent. Anders Colding Friis, CEO der Scandinavian Tobacco Group, soll die Rolle des CEO übernehmen. STG wird zirka 40 Mio. Euro an Swedish Match als Ausgleich zahlen.

    (DTZ 3/10)

  • Preissenkung als Auftakt fürs Jubiläumsjahr

    WIEN (DTZ/fnf). 100 Jahre Gauloises: Imperial Tobacco Austria feiert im Jubiläumsjahr in Österreich die Zigarettenmarke mit den französischen Wurzeln.

    Das Unternehmen hat aus diesem Grund ab Anfang des Jahres in der Alpenrepublik die Preise für alle Gauloises Hartpackungen Bleu, Rouge, Jaune und Menthol um 10 Eurocent auf 3,70 Euro gesenkt. Die Gauloises Sélection Bleu und Rouge sowie die Softpacks Gauloises Blondes Bleu und Rouge bleiben im Preis gleich.

    „Geburtstagsjahr voller Überraschungen“
    „Es wird ein Geburtstagsjahr voller Überraschungen“, verspricht Jörg Glasenapp, Market Manager von Imperial Tobacco Österreich. In der ersten Jahreshälfte wird es eine spezielle Gauloises Limited Edition geben, die die Werte der Marke wie Freiheit, Nonkonformismus, Kreativität und Lebensfreude widerspiegelt.

    Wie schon in den letzten Jahrzehnten will Imperial Tobacco Austria durch marktgerecht inszenierte Angebote und Aktionen die Aufmerksamkeit auf die Gauloises lenken; unter anderem sind diverse Neueinführungen geplant.

    (DTZ 2/10)

  • Verlängert: österreichischer Großhandels-Deal

    WIEN (DTZ/ots). Der Tabakwaren-Großhandel tobaccoland in Österreich und Dannemann Cigarrenfabrik setzen ihre bewährte Kooperation weiter fort. Dazu wurde der bestehende Vertrag um drei weitere Jahre bis Ende 2012 verlängert. Tobaccoland verantwortet die österreichweite Distribution und betreut intensiv mehr als 7.300 Trafikanten.

    Manfred Knapp, General Manager von tobaccoland: „Wir sind stolz, die erfolgreiche jahrzehntelange Zusammenarbeit mit Dannemann, unserem größten Zigarillopartner, um weitere drei Jahre fortsetzen zu dürfen. Das Vertrauen unseres Partners zeigt uns, dass unsere Strategie der Betreuung für alle Industriepartner aufgeht. Die Qualitätsprodukte von Dannemann tragen zu unserer Marktführerschaft in Österreich im Zigarrenbereich bei. Besonders möchte ich die Dannemann Moods-Familie hervorheben, die wir vor vielen Jahren gemeinsam mit Dannemann erfolgreich am österreichischen Markt eingeführt haben.“

    Unter den österreichischen Top 15-Zigarillos finden sich nach Unternehmensangaben 13 Dannemann-Produkte wieder, darunter die vollständige Moods-Familie.

    (DTZ 2/10)

  • BdZ mit neuer Adresse

    BONN (DTZ/vi). Der Bundesverband der Zigarrenindustrie ist umgezogen. Die neue Adresse, übrigens in Sichtweite des alten Verbandssitzes, lautet: Gotenstraße 27, 53175 Bonn. Telefon 02 28 – 36 49 26 und Fax 02 28 – 36 16 59 sind unverändert geblieben.

    (DTZ 2/10)

  • Protestaktionen der Saar-Gastronomen

    27.000 Unterschriften gegen Gastro-Rauchverbot

    SAARBRÜCKEN (DTZ/pnf). Die saarländische Dehoga-Vorsitzende Gudrun Pink überreichte Gesundheitsminister Georg Weisweiler (FDP) 27.000 Unterschriften. Im Vorfeld einer Anhörung bekräftigte der Verband damit seine Kritik am Gesetzesentwurf der Jamaika-Koalition im Saarland.

    Mit der Unterschriftenaktion protestieren die Gastronomen gegen die geplante Verschärfung des Nichtraucherschutzes. Der von der Koalition vorgelegte Gesetzesentwurf sei ein „Existenz- und Arbeitsplatzvernichtungsgesetz“, kritisierte Pink.

    Hohe Beteiligung der Bürger an Unterschriftenaktion
    Die hohe Beteiligung der Bürger an der Unterschriftenaktion zeige, dass die Landesregierung gegen eine Vielzahl der Bürger im Saarland handeln wolle. Außerdem kritisierte Pink eine Wettbewerbsverzerrung, weil der neue Gesetzentwurf Vereinsheime und Gemeinschaftshäuser von der Rauchverbot ausnehme.

    Im Falle eines totalen Rauchverbots sei ein Umsatzverlust im Gastronomiegewerbe von mindestens 30 Prozent zu erwarten, warnte Pink. Dies könne den Verlust von etwa 1.000 Arbeitsplätzen bedeuten.

    Saarländer gegen Verschärfung der Gesetzeslage
    Die Dehoga-Präsidentin verwies zudem auf eine Meinungsumfrage des Instituts infratest dimap, nach der sich kurz vor Weihnachten 54 Prozent der wahlberechtigten Saarländer gegen eine Verschärfung der geltenden Gesetzeslage ausgesprochen hätten. Die erlaubt die Einrichtung von Raucherräumen und das Rauchen in Kneipen von unter 75 Quadratmetern Fläche. Vor allem Anhänger der SPD, der Linken und der FDP hatten sich bei der Umfrage gegen eine Verschärfung der Regelungen ausgesprochen.

    Gesundheitsminister Weisweiler stellte jedoch klar, dass die Regierung an ihrem Vorhaben festhält: „Was im Koalitionsvertrag abgeschlossen wurde, muss auch eingehalten werden.“

    (DTZ 2/10)

  • Terminvorschläge für Bayern-Volksentscheid

    [head]Terminvorschläge für Bayern-Volksentscheid[/head]

    Referendum zum Rauchverbot frühestens im Mai

    MÜNCHEN (DTZ/pnf). Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) hat auf einer Sitzung des Ministerrats mögliche Termine für einen Volksentscheid über ein totales Rauchverbot in der bayerischen Gastronomie vorgeschlagen. Genannt wurden der 9. Mai, der 20. Juni und der 4. Juli 2010.

    Nach dem Landeswahlgesetz muss ein Volksentscheid an einem Sonntag oder gesetzlichen Feiertag stattfinden.

    Inzwischen wurde das Volksbegehren, das am 3. Dezember 2009 die erforderliche Zehn-Prozent-Hürde aller stimmberechtigten bayerischen Bürger überschritten hatte, an den Landtag des Freistaates weitergeleitet.

    Koalition nimmt Entwurf nicht an
    Innerhalb von drei Monaten muss das Parlament über den Gesetzentwurf der Initiatoren des Volksbegehrens entscheiden. Lehnt der Landtag den Entwurf ab, kommt es zum Volksentscheid. Die Parteien der Regierungskoalition, CSU und FDP, hatten im Vorfeld betont, dass sie den Entwurf nicht annehmen wollen, aber auch keinen Gegenentwurf zur Wahl stellen werden. Findet die Landtagsabstimmung über den Gesetzentwurf bereits im Februar statt, wird der Volksentscheid voraussichtlich bereits im Mai durchgeführt.

    Minister Herrmann stellte klar, dass das von der Zwergpartei ÖDP initiierte Volksbegehren auch massive Auswirkungen auf das Münchner Oktoberfest hätte: „Wenn das totale Rauchverbot kommt, muss es auch in den Bierzelten auf dem Oktoberfest durchgesetzt werden.“

    (DTZ 2/10)