Autor: admin

  • Oettinger Davidoff beendet Zusammenarbeit mit Arnold André

    BASEL // Die Oettinger Davidoff AG wird die Zusammenarbeit mit ihrem deutschen Vertriebspartner Arnold André zum 31. Dezember beenden. Das Schweizer Unternehmen will in Zukunft mit einer eigenen Vertriebsgesellschaft in Deutschland präsent sein.

    Mit diesem Schritt setzt Oettinger Davidoff seine im 2012 eingeleitete Strategie der Fokussierung auf das Kerngeschäft, der Priorisierung der Investitionen in Kernmärkte sowie den Ausbau seiner Marken in den bedeutendsten Preiskategorien fort, informiert das Unternehmen in einer Mitteilung an die Medien. Hierzu gehört konsequenterweise eine Präsenz mit einer eigenen Tochtergesellschaft in Deutschland, einem der wichtigsten Zigarrenmärkte der Unternehmensgruppe.

    Mit Beendigung der Kooperation stellt der Zigarrenhersteller die Weichen, um seine zukünftige strategische Ausrichtung uneingeschränkt verfolgen zu können.
    „Deutschland ist einer der wichtigsten Märkte der Oettinger Davidoff AG. Deshalb wollen wir auch hier mit einer eigenen Tochtergesellschaft präsent sein, wie wir es bereits in all unseren anderen Märkten wie USA, Spanien, Frankreich und Asien sind", betont Oettinger Davidoff-CEO Hans-Kristian Hoejsgaard.

    „Wir danken Axel-Georg André, Rainer Göhner und dem ganzen Arnold André-Team für ihr Engagement während der letzten vier Jahren, mit dem sie Davidoff und alle anderen Marken aus unserem Portfolio in Deutschland vermarktet haben." Martin Kaufmann, Senior Vice President Europe & Global Travel Retail, fügt hinzu: „Die eigenständige Struktur soll es der deutschen Tochtergesellschaft ermöglichen, direkter auf Veränderungen im Markt reagieren zu können und der unverzichtbare Geschäftspartner für unsere Kunden zu sein."
    pi

    (DTZ 06/16)

  • Neuer Name

    LONDON // Der britische Zigarettenhersteller, die Imperial Tobacco Group hat Ende vergangener Woche offiziell die Umfirmierung in Imperial Brands bekannt gegeben.

    Im Internet ist das Unternehmen seit dieser Woche unter [link|http://www.imperialbrandsplc.com ]www.imperialbrandsplc.com[/link] zu erreichen. Bereits im Dezember 2015 hatte der Hersteller die Veränderung angekündigt. Zur Begründung hieß es, dass der neue Name „die Dynamik und das Marken fokussierte Geschäft besser wiedergebe“.

    (DTZ 06/16)

  • Neue Produkte bei Valora

    HAMBURG // Valora launcht in Deutschland eine neue Eigenmarke: Unter dem Namen „Cigo“ vertreibt der Konzern Zigaretten und Volumentabak. Die Tabakwaren sind bundesweit in rund 650 Verkaufsstellen des Unternehmens erhältlich.

    Zur Markteinführung bringt Valora im Bereich Zigaretten und Volumentabak die beiden Sorten „Red“ und „Blue“ heraus. In jeder Variante enthält eine Cigo-Schachtel dabei 20 Zigaretten zum Preis von 4,90 Euro. Der Volumentabak wird jeweils in 95-Gramm-Dosen zu einem Verkaufspreis von 12,95 Euro angeboten. Beim Tabak setzt das Unternehmen auf eine American-Blend-Mischung. Produziert werden die Cigo-Tabakwaren vom deutschen Tabakhersteller Von Eicken.

    Im Convenience-Bereich führt Valora mit „ok.–“ bereits seit 2012 eine eigene Marke. Cigo ist nun die zweite Eigenmarke im Portfolio des Unternehmens. „Wir überprüfen kontinuierlich, in welchen Bereichen wir ansetzen können, um unsere Konzepte weiter zu optimieren. Mit der Eigenmarke Cigo bauen wir unsere Tabakkompetenz aus: Neben hervorragender Beratung und Auswahl in unseren eigenen Stores stehen wir nun mit derselben Marke auch ganz direkt für Tabakgenuss in unseren Verkaufsstellen“, sagt Peter Obeldobel, Vorsitzender der Geschäftsführung Valora Holding Germany. „Die Cigo-Produkte stärken so unser Tabakangebot und stellen für unsere Kunden eine gelungene Alternative mit hervorragendem Preis-Leistungsverhältnis dar.“

    Logo wurde weiterentwickelt
    Der Cigo-Markenauftritt ist eine Weiterentwicklung, bei der die Flamme des bisherigen Logos aufgegriffen und in eine klare Formensprache neu übersetzt wurde. Mit dem Packaging Design wird eine Kombination aus Wertigkeit und Wiedererkennung erzielt. Begleitet wird die Produkteinführung von einer Werbekampagne am Point of Sale mit Thekendisplays und Plakaten. Neben den Kiosk-Filialen von „k kiosk“ und Cigo sowie den Convenience-Stores „U-Store“ und „ServiceStore DB“ werden auch die Bahnhofs- und Flughafenbuchhandlungen von „P & B“ (Press & Books) sowie „k presse + buch“ die Artikel führen.
    red

    (DTZ 06/16)

  • Gute Zahlen für JT Group

    TOKIO // „Solides Gewinnwachstum trotz Gegenwindes durch Währungsturbulenzen“ – so lassen sich die Zahlen des Konzerns Japan Tobacco zusammenfassen. Das Unternehmen hat jetzt seine Jahresbilanz für 2015 vorgelegt.

    Die wichtigsten Zahlen im Überblick:
    [bul]Währungsbereinigt stieg der operative Konzerngewinn gegenüber dem Vorjahr um 9,9 Prozent. Vor allem das Tabakgeschäft habe sich erfreulich entwickelt, hieß es dazu. Allerdings: In Lokalwährungen – insbesondere wegen des starken US-Dollar – resultierte ein Rückgang um 5,2 Prozent.

    [bul]Betrachtet man nur das Tabakgeschäft, so lag das Gewinnplus währungsbereinigt bei 10,8 Prozent. In Lokalwährungen resultierte dagegen ein Minus von 23,4 Prozent und in japanischen Yen ein Rückgang um 11,8 Prozent.

    [bul]Im Heimatmarkt Japan verzeichnete das Unternehmen im Tabakgeschäft ein Plus um 6,4 Prozent. Als Gründe nannte das Management verbesserte Margen sowie erfolgreiche Maßnahmen, die die heimische Wettbewerbsfähigkeit verbessert hätten.

    [bul]Für Anleger besonders interessant: Pro Aktie will das Management eine Gesamtdividende von 118 Yen (rund 0,91 Euro) ausschütten, davon 54 Yen für das erste Halbjahr 2015.

    [bul]Zugleich gab Firmenchef Mitsuomi Koizumi die Ziele für das neue Geschäftsjahr bekannt. Demnach soll der Gewinn währungsbereinigt um 7,4 Prozent zulegen, die Dividende auf 128 Yen angehoben werden. Koizumi sagte: „Das internationale Tabakgeschäft hat erneut für wachsende Gewinne der Japan Tobacco Group gesorgt. Nicht zuletzt haben wir unseren Anteil am heimischen Markt auf konstantem Niveau halten können.“ Der Konzern habe zugleich in ein gesundes, langfristiges Wachstum investiert.

    Koizumi führte weiter aus: „Obwohl wir in einem sehr schwankungsanfälligen Geschäftsfeld unterwegs sind, halten wir an unseren Prioritäten fest. Wir werden fortfahren, aktiv in unser Geschäft zu investieren, um das künftige Wachstum zu beschleunigen.“
    red

    (DTZ 06/16)

  • BGH verbietet Handel mit nikotinhaltigen Liquids

    LÜNEBURG // Der Bundesgerichtshof (BGH) hat in einer Grundsatzentscheidung den Handel mit nikotinhaltigen Liquids verboten. In dem Urteil sieht der Verband des E-Zigarettenhandels (VdeH) einen Verstoß gegen den EU-Binnenhandel.

    Der Handel mit E-Zigaretten und nikotinhaltigen Liquids ist in der EU seit der Veröffentlichung der Tabakproduktrichtlinie im Mai 2014 legalisiert. Nach Inkrafttreten der Richtlinie in nationales Recht am 20. Mai, also in etwa 90 Tagen, wird der Handel in Deutschland mit E-Zigaretten und deren Liquids auch offiziell reguliert sein.

    Dac Sprengel, Vorsitzender des VdeH: „Dieses Urteil ist ein schlechter Witz. Der Bundesgerichtshof hat versäumt, den Europäischen Gerichtshof anzurufen. Dies hätten die deutschen Richter tun müssen, da ihr Urteil den EU-Binnenmarkt betrifft. Dann wäre die Sinnlosigkeit eines deutschen Alleingangs für 90 Tage klar geworden. Es geht dem BGH in seiner Begründung um anderweitigen oralen Gebrauch. Dieser wurde seinerzeit exklusiv für schwedischen Lutschtabak (Snus) definiert und nicht für die elektronische Zigarette.“

    Bis zur kurz bevorstehenden Umsetzung der Richtlinie sollten alle Stellen kühlen Kopf bewahren, so Sprengel:

    „Wir appellieren an die deutschen Behörden, von voreiligen Schritten abzusehen. Der Handel mit nikotinhaltigen Liquids ist EU-weit legalisiert. Die Behörden sollten sich nicht für einen so kurzen Zeitraum von unnötigen Bestimmungen leiten lassen.“

    Das Urteil dürfte vor diesem Hintergrund für die Händler von nikotinhaltigen Liquids folgenlos bleiben. Aufgrund der kurzen verbleibenden Zeit, werde es kaum zu Verhandlungen kommen, und hinterher können die Händler nicht mehr belangt werden.

    „Nebenbei bemerkt: Das Urteil betrifft ausschließlich Liquids, deren Nikotin aus Tabakpflanzen gewonnen wurde. Bei Nikotin aus anderen Nachtschattengewächsen wie Tomaten, Paprika und Kartoffeln greift das Urteil nicht“, resümiert der VdeH.
    pi

    (DTZ 06/16)

  • Anziehungspunkt Ambiente

    FRANKFURT // Vom 12. bis zum 16. Februar ist die Ambiente einmal mehr der Anziehungspunkt für den internationalen Handel rund um Tisch, Küche, Haushalt, Wohnen und Schenken. Hier treffen Unternehmen und Einkäufer aus aller Welt aufeinander, um Neuheiten zu präsentieren und zu entdecken, Kontakte zu knüpfen und Geschäftsbeziehungen auszubauen. Partnerland ist in diesem Jahr Italien.

    Parallel zur Ambiente findet vom 12. bis zum 14. Februar im Congress Center der Frankfurter Messe die „Pipe & Cigar Show“ statt. Dort präsentieren namhafte nationale und internationale RBA- und Zigarren-Unternehmen dem interessierten Fachpublikum ihre Neuheiten. red

    (DTZ 05/16)

  • Habanos im Aufwind

    WALDSHUT-TIENGEN // Nach einem leichten Absatzrückgang der Habanos in Deutschland im Jahr 2014 sind die Verkäufe im vergangenen Jahr wieder gestiegen. Der Zuwachs zum Vorjahr lag bei 4,8 Prozent in Menge und bei 13,7 Prozent im Umsatz.

    Ein wichtiger Grund für die positive Entwicklung war der lang anhaltende warme Sommer. Zum Umsatzzuwachs trug besonders das neue Produktkonzept „Añejados“ von Habanos S.A. bei. Es handelt sich um handgerollte Zigarren, die Habanos nach dem Fertigen noch bis zu sieben Jahre reifen lässt. Romeo y Julieta Pirámides und Montecristo Churchills kamen 2015 auf den Markt, die „Hoyo de Monterrey Hermosos No.4“ kommt in diesen Tagen in den Handel.

    Die umsatzstärksten Marken waren Cohiba, Romeo y Julieta und Montecristo; die absatzstärkste Marke blieb Romeo y Julieta, meistverkauftes Format bleibt die Romeo y Julieta Mille Fleur gefolgt von Cohiba Siglo II und Romeo y Julieta Wide Churchill.

    Umsatz-Garanten
    Die Fachhandelskonzepte La Casa del Habano (+31,4 Prozent), Habanos Specialist (+16,7 Prozent) und Habanos Point (+23,7 Prozent) unterstützten die positive Entwicklung der Umsätze mit Habanos und Minis Cubanos im deutschen Markt.

    Positive Nachrichten auch aus den internationalen Märkten, in denen 5th Avenue die Vertriebsrechte von Habanos hat. Insgesamt stiegen die Umsätze des Generalimporteurs in allen Märkten um 8,8 Prozent, die Absätze um 2,7 Prozent.

    Die Verkäufe der kubanischen Zigarillos, Minis Cubanos genannt, zeigten 2015 erneut eine vorteilhafte Entwicklung. So konnte der Absatz um über fünf Prozent und der Umsatz um über acht Prozent gesteigert werden.

    Ausblick
    Für das Jahr 2016 rechnet 5th Avenue mit weiterem Absatzwachstum in den drei Märkten Deutschland, Österreich und Polen sowie im Duty Free-Geschäft. Neue Produkte und limitierte Zigarren-Editionen werden den Aufwärtstrend weiter unterstützen. 2016 ist außerdem das Jahr des 50jährigen Bestehens der Habanos-Marke Cohiba. Aus diesem Anlass kommen ein neues Format und zwei spezielle Humidore auf den Markt. red

    (DTZ 05/16)

  • Keine E-Zigaretten an Unter-18-Jährige

    BERLIN // E-Zigaretten und E-Shishas dürfen künftig nicht mehr an Unter-18-Jährige verkauft werden. Mit dem vom Bundestag verabschiedeten Gesetzentwurf erhalten der stationäre und der Online-Handel die seit längerem geforderte Rechtssicherheit in puncto Jugendschutz.

    Mit dem Gesetzentwurf wird das bereits bestehende Abgabe- und Konsumverbot für Tabakwaren an Jugendliche auf die elektronischen Alternativen ausgedehnt. Bislang waren E-Geräte vom Verkaufsverbot ausgenommen, da sie keine Tabakbestandteile enthalten.

    Neben CDU und SPD stimmten auch die Grünen für den Gesetzentwurf der Koalition. Die Linke beklagte hingegen fehlende Präventionsansätze und eine unsachliche Gleichsetzung von Tabak- und E-Zigaretten und enthielt sich deshalb der Stimme. red

    (DTZ 05/16)

  • Bildwarnhinweise erst später?

    BERLIN // Der Bundesrat will das Zeitfenster für den Aufdruck von Bildwarnhinweisen auf Zigaretten- und Feinschnittpackungen ausweiten. Eine entsprechende Stellungnahme beschloss die Mehrheit der Länder Ende vergangener Woche zu den Gesetzesplänen der Bundesregierung.

    In der aktuellen Vorgabe des Bundestags ist dafür der Mai 2016 vorgesehen. Die Länderkammer plädiert für eine um 15 Monate verlängerte Laufzeit.

    Der Tabakwirtschaft entstünden Probleme beim termingenauen Umsetzen der Regularien, sollte es keine längere Übergangsfrist geben, heißt es zur Begründung. Dazu gehörten unter anderem das Umstellen der Verpackungsmaschinen und der Verkauf der Altbestände. red

    (DTZ 05/16)

  • Preiserhöhung bei Teilen des Reemtsma-Sortiments

    HAMBURG // Im Hinblick auf den zum 15. Februar steigenden Mindeststeuersatz für Zigaretten passt die Reemtsma Cigarettenfabriken GmbH die Kleinverkaufspreise einiger ihrer Marken an.

    Davon betroffen sind neben der Premium-Zigarettenmarke Davidoff vor allem Traditionsmarken aus dem Zigaretten- und Feinschnittsortiment des Hamburger Unternehmens. Die Preisanpassungen erfolgen zu Ende Februar, spätestens Anfang März dieses Jahres.

    Im Segment der Fabrikzigarette (FMC, englisch: Fabric Manufactured Cigarette) geht die Preisanhebung mit der durch TPD 2 gesetzlich vorgeschriebenen Erhöhung des Mindestpackungsinhalts auf 20 Stück einher. Im Falle der Premiummarke Davidoff erhalten Konsumenten dadurch künftig 20 Stück pro Packung zum Preis von 6,00 Euro, anstatt wie bislang 19 Stück zu 5,60 Euro. Rund 30 Cent dieser Differenz entsprechen einer zusätzlichen Zigarette pro Packung. Die eigentliche Preiserhöhung im FMC-Segment liegt damit nur bei durchschnittlich zehn Cent pro Packung. Im Feinschnittsegment steigt der Kleinverkaufspreis der Reemtsma-Traditionsmarken Drum, Van Nelle und Golden Virginia im Durchschnitt um 20 Cent je 38 Gramm Inhalt.
    pi

    (DTZ 04/16)