Autor: admin

  • Kongress zur E-Zigarette

    MAINZ/DORTMUND // Wo sind die E-Zigaretten-Märkte der Zukunft? Welche neuen Produkte kommen auf den Markt? Mit welchen Partner kann ich künftig zusammenarbeiten?

    Diese und ähnliche Fragen stellen sich die Teilnehmer am TJI Campus „E-Cig“, der am 15. September – unmittelbar vor Beginn der Fachmesse InterSupply – im Kongresszentrum der Westfalenhallen stattfindet. Zwischen 10:00 und 17:00 beschäftigen sich Branchen-Insider und Experten aus den Unternehmen mit Trends und Innovationen. Anuschka Knebel, für die Veranstalter verantwortlich für das Event: „Es freut mich besonders, dass wir zur bereits fünften Auflage unserer Campus-Reihe in Sachen Referenten noch einmal zulegen konnten.“

    Jetzt anmelden
    Der TJI Campus (früher: Tobacco Campus) wird in englischer Sprache abgehalten. Die Teilnahme kostet 690 Euro (bei Anmeldung bis zum 19. August; danach 790 Euro).

    Anmeldung und weitere Informationen unter www.tji-campus.com. red

    (DTZ 30/16)

  • FCTC Protocol mit geringer Gegenliebe

    BRÜSSEL // Die Weltgesundheitsorganisation WHO hatte sich das so schön ausgedacht: Sie helfen den EU-Behörden beim Ausarbeiten eines Programms im Kampf gegen den Tabakschmuggel.

    Immerhin sagte auch Vytenis Andriukaitis, EU-Gesundheitskommissar: „Der illegale Tabakhandel unterminiert die öffentlichen Anstrengungen, das Ausmaß des Rauchens zu verringern, weil so Produkte in den Markt kommen, die nicht mit EU-Regeln konform sind.“

    Der Schwarzmarkt für Zigaretten und Feinschnitt, hieß es aus Brüssel, sei zudem eine Geldquelle Krimineller. Trotzdem geht es mit dem gemeinsamen Einsatz gegen Schmuggel und Fälschungen nicht recht voran: Das am 24. Juni ratifizierte FCTC Protocol haben bislang gerade 18 Staaten unterzeichnet. Um wirksam zu werden, sind jedoch 40 Unterzeichner nötig. red

    (DTZ 30/16)

  • Messe mit Entspannungsfaktor

    MAINZ // Die „Whisky & Tobacco Days“ sind deutschlandweit ein Forum für Genussraucher, Fachhändler und Importeure. Geboten werden Premiumzigarren und -spirituosen, die Neuheiten in diesem Jahr und an den Messeständen eine umfangreiche Beratung – alles in einem besonderen Ambiente, das zum Verweilen einlädt. Schwerpunkt bei den Spirituosen sind Angebote überwiegend unabhängiger Abfüller.

    Die „Whisky & Tobacco Days“ findet am 29. und 30 Oktober in Hofheim im Taunus statt. Veranstaltungsort ist die Hofheimer Stadthalle. Tickets gibt es bei den Hofheimer Fachhandelsgeschäften Zigarrenhaus Knöß und True Malt Whisky Home, dem Tabakhaus Büttner in Frankfurt am Main und dem Bürgerbüro der Stadt Hofheim. Weitere Informationen: [linkn|http://whisky-tobacco.de/]www.whisky-tobacco.de[/link]. red

    (DTZ 29/16)

  • Attraktive Umsatzzuwächse

    KOBLENZ // Mit rund 375 Millionen Euro Gesamtumsatz und einem Überschuss von rund fünf Millionen Euro hat Lotto Rheinland-Pfalz das Jahr 2015 abgeschlossen. Damit setzte das Glücksspielunternehmen den Trend des Vorjahres fort.

    „Insgesamt können wir auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken“, konstatierte Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner auf der Bilanz-Pressekonferenz: „2015 war ein wirtschaftlich solides Jahr mit einer Umsatzsteigerung von rund einem Prozent im Vergleich zum Vorjahr.“

    Finanz-Staatssekretär Stephan Weinberg, der erstmals in seiner neuen Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender von Lotto Rheinland-Pfalz sprach, bestätigte: „Lotto ist ein gesundes Unternehmen und wirtschaftet erfolgreich. Es ist der beste Beweis dafür, dass sich betriebswirtschaftlicher Erfolg und soziales Engagement nicht ausschließen.“

    Wichtiger Partner Lotto Rheinland-Pfalz
    Lotto Rheinland-Pfalz werde nicht nur als Glücksspielunternehmen wahrgenommen, sondern auch als Partner des Sports, Förderer der Kultur sowie Unterstützer sozialer Initiativen und von Umweltprojekten. „Dies beeinflusst unser Image und damit auch die Akzeptanz in der Bevölkerung nachhaltig positiv“, sagte Weinberg weiter.

    Die Produkte mit den höchsten Umsatzzuwächsen waren die Lotterie Eurojackpot mit einer Steigerung von 22 Prozent sowie die Sportwette Oddset mit einem Plus von rund sechs Prozent. Die Rentenlotterie Glücksspirale legte im Vergleich zum Vorjahr rund fünf Prozent zu.

    Insgesamt erhielt das Land Rheinland-Pfalz aus der Veranstaltung der staatlichen Lotterien und Sportwetten sowie der Lotteriesteuer im Jahr 2015 rund 117 Millionen Euro – das sind etwa 34 Prozent der Umsätze: also jede Woche rund 2,2 Millionen Euro und jeden Tag 315.000 Euro.

    Viele Nutznießer
    Darüber hinaus schüttete das Unternehmen 2015 rund 3,8 Millionen Euro an die sechs Nutznießer der Lotterie Glücksspirale aus. Dies sind die Liga der Wohlfahrtsverbände, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die rheinland-pfälzische Stiftung Natur und Umwelt, der Landessportbund, die Stiftung Sporthilfe Rheinland-Pfalz und der Landesmusikrat. Dazu kommen rund 200.000 Euro an die Nutznießer der Zahlenlotterie Bingo, nämlich das Entwicklungspolitische Landesnetzwerk (Elan) und die Stiftung Natur und Umwelt.

    Gewinner sind auch die Kunden von Lotto Rheinland-Pfalz: So gewannen fünf Spielteilnehmer 2015 Beträge von über einer Million Euro. Der größte Betrag mit knapp 16 Millionen Euro im Lotto „6 aus 49“ ging an einen Tipper aus der Pfalz.

    Die Internetumsätze liegen bei rund 16 Millionen Euro. „Der Auftritt im Internet ist für unser Unternehmen strategisch sehr wichtig. Zum einen sprechen wir damit die Zielgruppe der jungen Erwachsenen an und zum anderen überlassen wir das Geschäft in diesem Bereich nicht Mitbewerbern“, sagte Häfner. pi

    (DTZ 29/16)

  • Regenfälle beeinflussen Tabakernte

    SPEYER // Rund zwei Wochen später als geplant hat in der Pfalz die Tabakernte begonnen. Wegen des vielen Regens in den vergangenen Wochen rechnet der Landesverband der Tabakpflanzer mit Ernteausfällen von bis zu 20 Prozent.

    Nach Angaben des Verbandes haben in der Südpfalz die ersten der insgesamt 50 Erzeuger mit der Tabakernte begonnen. Viele Tabakpflanzen seien aber noch zu klein, um geerntet zu werden. Schuld sei der viele Regen. Die Bestände seien ungleich gewachsen, viele Pflanzen zudem von Schimmel befallen.

    Schon bei der Auspflanzung des Tabaks seien die Böden zu nass gewesen. An vielen Stellen habe nachgepflanzt werden müssen. Die gesamte Tabakernte verschiebe sich dadurch bis in den Oktober. Auf die Qualität des Tabaks wird das – laut Verband – keine Auswirkungen haben. Der Tabak aus der Pfalz wird vor allem in die USA, sowie nach Ägypten und Jordanien exportiert. vi

    (DTZ 29/16)

  • „Ich stehe für Kontinuität“

    HAMBURG // Michael Kaib, seit 30 Jahren bei Imperial und Reemtsma Cigarettenfabriken beschäftigt, hat Anfang März den Posten des Reemtsma-Vorstandssprechers übernommen. In der Tabak Zeitung spricht er über seine ersten Wochen im Amt.

    Kaib äußert sich zur Situation nach Inkrafttreten der Tabakproduktrichtlinie. Er kritisiert unter anderem die Verbotspolitik der Bundesregierung, die seiner Ansicht nach weit über die 1-zu-1-Umsetzung der EU-Vorschriften hinausgeht.

    Außerdem werden im DTZ-Gespräch die Beziehungen Reemtsmas mit dem Handel näher beleuchtet und der aktuelle Stand beim Rückverfolgbarkeitssystem, kurz: Track & Trace, erläutert, sowie die Themen Sortiments-Straffung bei Reemtsma und die Tabaksteuerpolitik erörtert.

    Auf die Frage, wie denn der Start in seine neue Aufgabe war, antwortet Kaib: „Ich bin großartig aufgenommen worden. Und ich bin sicher, dass Kontinuität und Nachhaltigkeit einem Unternehmen helfen. Und dafür stehe ich.“
    Das ausführliche Interview lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Tabak Zeitung. max

    (DTZ 29/16)

  • Philip Morris verliert Klage gegen Uruguay

    MAINZ // Die strengen Anti-Raucher-Gesetze Uruguays waren der Auslöser: Vor sechs Jahren hatte Philip Morris vor dem Internationalen Schiedsgerichtshof ICSID in Washington dagegen Klage eingereicht.

    Der bei der Weltbank angesiedelte ICSID wies diese nun zurück. Das US-Unternehmen hatte 2010 Schadenersatz in Höhe von 25 Millionen Dollar von dem südamerikanischen Land gefordert. Auslöser waren die strengen Anti-Tabak-Gesetze, die das Rauchen in Restaurants und auf öffentlichen Plätzen untersagten sowie die Vorgabe, Zigarettenpackungen mit großen Bild- und Textwarnhinweisen zu bedrucken.

    red

    (DTZ 28/16)

  • TPD 2-Vorgaben wirbeln denZigarettenabsatz kräftig durcheinander

    WIESBADEN // Nach einem Plus von 22 Prozent im ersten Vierteljahr 2016 wurden im zweiten Quartal 15,4 Prozent weniger versteuerte Zigaretten produziert. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) in Wiesbaden weiter mitteilt, gab es auch bei Feinschnitt sowie bei Zigarren und Zigarillos Rückgänge in der Menge.

    Der Fiskus nahm ebenfalls weniger ein.
    Gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum ging die versteuerte Menge an Zigaretten um 15,4 Prozent auf 17,255 Milliarden Stück zurück; der versteuerte Verkaufswert sank um 12,1 Prozent auf 4,736 Milliarden Euro. Das deutliche Minus erklärt sich laut Destatis durch die Umsetzung der EU-Tabakproduktrichtlinie (TPD 2) zum 20. Mai. Die neuen rechtlichen Bestimmungen, die unter anderem Warnhinweise mit Schockbildern vorsehen, erforderten eine technische Umstellung der Produktion. Aus diesem Grund kam es in den ersten Monaten des laufenden Jahres zu einer Vorratsproduktion von Zigaretten und damit einhergehend zu einem erhöhten Absatz von Steuerzeichen. Im zweiten Quartal gab es den Umkehreffekt und einen Rückgang. Fasst man die ersten sechs Monate zusammen, so lag der Nettobezug an Steuerzeichen allerdings mit 36,908 Milliarden Zigaretten um 402 Millionen Stück über dem ersten Halbjahr 2015.

    Beim Feinschnitt weist Destatis für das zweite Quartal 2016 ein leichtes Minus der versteuerten Menge von 0,4 Prozent auf 6418 Tonnen aus. Der Verkaufswert stieg im selben Zeitraum um 3,7 Prozent auf 951,7 Millionen Euro. Zigarren und Zigarillos verzeichneten gegenüber dem zweiten Quartal des vergangenen Jahres in der Menge ein Minus von 8,3 Prozent auf 645 Millionen Stück, und beim versteuerten Verkaufswert eine minimale Steigerung von 0,4 Prozent auf 152,8 Millionen Euro. Hier wird die Versteuerungsstatistik allerdings bereits schon seit mehreren Jahren durch die Ecozigarillos verfälscht.

    Ähnlich verhält es sich beim Pfeifentabak, wo das Bild durch den Wasserpfeifentabak verzerrt wird. Die ausgewiesene Steigerung von 50,2 Prozent auf 634 Tonnen in der Menge und von 67,6 Prozent auf 67,2 Millionen Euro im Wert gehen ausschließlich auf das Konto von Shisha-Tabak.
    Insgesamt wurden im zweiten Quartal 2016 Tabakwaren im Kleinverkaufswert von 5,9 Milliarden Euro versteuert. Das waren 600 Millionen Euro oder 9,1 Prozent weniger als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.

    Nicht nur die Tabakbranche, sondern auch der Fiskus verliert durch die TPD  2: Er verbuchte im zweiten Quartal Einnahmen an Tabaksteuern in Höhe von 4,138 Milliarden Euro nach 5,913 Milliarden Euro im ersten Vierteljahr 2015. Von Januar bis Juni spülte die Tabaksteuer knapp 6,858 Milliarden Euro in den Staatssäckel und damit fast 1,28 Milliarden Euro weniger als in den ersten sechs Monaten des vergangenen Jahres. TPD  2 könnte dem deutschen Staat bis zum Ende des Jahres ein ordentliches Loch in die Kasse reißen.
    da

    (DTZ 28/16)

  • Landewyck passt Sortiment an

    TRIER // Bei Landewyck in Trier sind die Wochen seit dem 20. Mai, dem Stichtag für die Umsetzung der EU-Tabakproduktrichtlinie (TPD 2), ruhig und ohne Komplikationen verlaufen. Grund dafür war laut Firmenangaben eine vorausschauende Planung auf allen Ebenen und in sämtlichen Bereichen. So stellten die Landewycker Handel und Presse zum Beispiel bereits vor dem 20. Mai sogenannte Produkt-Icons zur Verfügung. Die Umsetzung der TPD 2 führt aber auch an der Mosel zu Anpassungen im Bereich der Produktnamen (Stichwort: Re-Naming).

    „Wir sind dieses Thema bereits vor geraumer Zeit sehr behutsam angegangen und kommunizieren die neuen Produktbezeichnungen vollumfänglich in unserer neuen Gesamtpreis- und GTIN-Liste“, sagt Stefan Wirtz, Marketing-Leiter bei Landewyck Deutschland, und fügt hinzu: „Die wichtigste Änderung betrifft die Fargo-Tabake. Diese werden zukünftig glasklar und eindeutig erkennbar als Fargo Stopf-Dose und Stopf-Beutel auftreten.“

    In der ab sofort erhältlichen aktuellen Gesamtpreis- und GTIN-Liste sind damit – neben den neuen Produktbezeichnungen – auch alle Preis-Änderungen der letzten Monate einheitlich zusammengefasst. Die Abkürzung GTIN steht übrigens für Global Trade Item Number, womit jene Identifikationsnummer gemeint ist, mit der Produkte und Packstücke weltweit eindeutig identifiziert werden können.

    Ergänzend hat Landewyck die Kleinverkaufspreise einiger Zigarettenprodukte angepasst. So beträgt der neue KVP für das 25-er-Afri-Softpack fortan 6,40 statt 6,20 Euro. Ebenso gibt es neue Preise bei der Austin-Familie und bei der Che, während die Inhalte gleich bleiben. Demgegenüber werden je eine Zigarette bei den Elixyr Goa’s aus den Packungen genommen.

    Im Bereich Feinschnitt werden Maya Red- und Blue-RYO in der 30-Gramm-Packung auf jeweils 4,20 Euro angehoben, und es gibt Inhaltskorrekturen bei den beiden Elixyr Volumentabaken. Neu im Sortiment: Elixyr Purple. Zu Inhalts-Reduzierungen kommt es auch beim Fargo-Volumentabak, wo die Fargo Stopf-Dose Gelb neu ist, sowie beim Ducal Big Cut (neu: Ducal Cut) und bei der Hausmarke Van Landewyck, mit dann 30 Gramm Inhalt pro Pouch.

    „Wir stehen seit jeher für eine margen- und handelsorientierte Preispolitik – die aktuellen Preis- und Inhaltskorrektur tragen dieser Vorgehensweise nachhaltig Rechnung“, betont Petra Wagner, Director Marketing & Sales bei Landewyck Deutschland. Die neupreisige und inhaltsreduzierte Ware fließt nach Abverkauf der Restbestände ab Juli sukzessive in den Markt.
    pnf

    (DTZ 28/16)

  • BAT will 950 Arbeitsplätze in Bayreuth streichen

    BAYREUTH // Dem Werk von British American Tobacco (BAT) in Bayreuth steht ein einschneidender Umbruch bevor. Hintergrund ist eine strategische Überprüfung der Produktionskapazitäten in Westeuropa.

    Der britische Tabakkonzern hat angekündigt, dass von Bayreuth, wo BAT seine weltweit größte Produktionsstätte betreibt, die Zigarettenherstellung verlagert wird. Die Belegschaft wird den Angaben zufolge von derzeit rund 1400 auf später noch etwa 370 Mitarbeiter reduziert. Diese Stellen bleiben für die Feinschnittproduktion erhalten.

    Die Zigaretten sollen laut BAT an Standorten in Rumänien, Kroatien, Ungarn oder Polen gefertigt werden. Im polnischen Augustów hat BAT eine große Produktionsstätte nahe der Grenze zu Weißrussland aufgebaut.

    „Die Entscheidung, die Zigarettenfertigung in Bayreuth einzustellen, ist das Ergebnis einer sorgfältigen Analyse der Produktionskapazitäten in Westeuropa. Wir sind uns der Konsequenzen dieser Entscheidungen bewusst, aber in Anbetracht der aktuellen Marktbedingungen sind diese schmerzhaften Anpassungen notwendig, um sicherzustellen, dass British American Tobacco wettbewerbsfähig bleibt. Gleichzeitig haben wir es geschafft, für den Standort eine Zukunftsperspektive zu entwickeln“, erklärte Ralf Wittenberg, Sprecher der deutschen Geschäftsführung.

    Im Jahr 2015 hat das Unternehmen in Westeuropa 23 Milliarden Zigaretten weniger verkauft als im Jahr 2011. Dies entspricht einem Rückgang von 17 Prozent. Das herausfordernde wirtschaftliche Umfeld in Verbindung mit massiver Tabakregulierung und zahlreichen Tabaksteuererhöhungen in einigen Ländern haben dazu geführt, dass der Absatz versteuerter Zigaretten in Westeuropa in den vergangenen Jahren stark eingebrochen und der Konsum von nichtversteuerten Zigaretten angestiegen ist.

    In der Spitze produzierte das Werk in Oberfranken 53 Milliarden Zigaretten im Jahr, rund ein Drittel für den deutschen Zigarettenhandel und den Rest für den Export vor allem in das europäische Ausland.

    Die Maßnahme soll bis 2018 abgeschlossen sein. Der Personalabbau soll sozialverträglich gestaltet werden. Laut Medienberichten will BAT über Abfindungen und eine Vorruhestandsregelung möglichst viele Mitarbeiter zum freiwilligen Ausscheiden aus dem Unternehmen bewegen.

    Das 1902 gegründete Unternehmen British American Tobacco ist heute das weltweit zweitgrößte private Tabakunternehmen. Die Firmengruppe ist in rund 180 Ländern vertreten. Allein in Europa betreibt BAT acht Produktionsstätten.

    Zu den bekanntesten Marken des Konzerns gehören Lucky Strike, Pall Mall, Dunhill und HB. HB war bis in die 80er Jahre die bekannteste Zigarettenmarke Deutschlands.
    red

    (DTZ 28/16)