Autor: admin

  • Erfolgreiche iQos in der Schweiz

    LAUSANNE // Auf dem Schweizer Testmarkt läuft iQos, das Heat-not-Burn-Produkt von Philip Morris, offenbar gut.

    In mehr als 400 Verkaufsstellen werden die Geräte und die zugehörigen Tabaksticks bereits vertrieben. Was deutsche Konsumenten bereits aus den hiesigen Geschäften kennen: Die in der Schweiz zunächst als Marlboro HeatSticks bekannten Tabakträger werden künftig als Heets angeboten. Nicholas Bumbacco, Managing Director von Philip Morris Schweiz, begründete diesen Schritt: „Es ist Zeit, dieser Kategorie rauchfreier Produkte eine eigene Identität zu verleihen.“

    Was deutsche Minz-Anhänger aufhorchen lassen wird: Bei den Eidgenossen gibt es als dritte Variante Menthol-Heets. Insgesamt sind iQos und Heets bereits in zehn Ländern weltweit erhältlich. pi

    (DTZ 41/16)

  • Breiter aufgestellt

    LUXEMBURG // Der Tabakwarenhersteller startet ab Januar 2017 in einigen europäischen Märkten, darunter auch Deutschland, den Vertrieb und den Verkauf von Zigarren. Das gab kürzlich der Vorstand von Landewyck Tobacco in Luxemburg bekannt.

    Leiter der neuen Abteilung Zigarre ist Max Leenheers, der seit Anfang 2016 zusammen mit den Luxemburgern eine Markenstrategie entwickelt und den Markteintritt vorbereitet hat.

    Martin Schuster, Inhaber von Bentley Tobacco, wird als Geschäftspartner von Landewyck Tobacco den Aufbau der Zigarrensparte vorantreiben und berichtet in seiner Funktion an Leenheers.

    Bei Landewyck Tobacco, der Konzern-Mutter von Heintz van Landewyck in Trier, will man mit diesem Schritt das Unternehmen breiter aufstellen. Dabei ist der Tabakwarenproduzent kein Neuling im Zigarren- und Zigarillogeschäft: Seit geraumer Zeit stellen die Luxemburger für internationale Dritt-Anbieter Zigarren im ungarischen Rona Újfehértó her. Außerdem haben sie in jüngster Vergangenheit erfolgreich Marken-Projekte wie Che und Bentley gestartet. red

    (DTZ 41/16)

  • Stabübergabe beim Deutschen Zigarettenverband

    BERLIN // Neuer Vorsitzender des Deutschen Zigarettenverbandes (DZV) ist Michael Kaib. Bei der Mitgliederversammlung des Industrieverbandes Ende September in Berlin wurde Kaib, Vorstandssprecher der Reemtsma Cigarettenfabriken in Deutschland und General Manager D-A-CH, einstimmig an die Verbandsspitze gewählt. Der DZV vertritt die Interessen der Industrie und der Konsumenten.

    Kaib folgt in diesem Ehrenamt turnusgemäß auf Ralf Wittenberg, General Manager von British American Tobacco in Deutschland. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde George Bletsas (56) gewählt. Bletsas ist General Manager von JTI (Japan Tobacco International) in Deutschland.

    Michael Kaib dankte seinem Vorgänger und gab einen Rückblick auf dessen Amtszeit: „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und danke dem Vorstand für sein Vertrauen. Ralf Wittenberg danke ich herzlich für seine Leistungen für die deutsche Tabakwirtschaft und sein Engagement für eine Genussmittelregulierung mit Augenmaß“, erklärte der Chef des DZV.

    „In großer Geschlossenheit“
    Der Deutsche Zigarettenverband, so Kaib weiter, sei und bleibe die führende Stimme der deutschen Tabakwirtschaft. In großer Geschlossenheit werde die deutsche Zigarettenbranche auch die zukünftigen Herausforderungen im Interesse der Kunden und der Beschäftigten meistern. „Ich werde mich im Dialog mit unseren Partnern, Stakeholdern und der Öffentlichkeit für Maß und Mitte bei der Regulierung von Tabakprodukten einsetzen“, sagte Kaib auf der Mitgliederversammlung des Industrieverbandes. Insbesondere müsse der erfolgreiche deutsche Weg von Verhaltens- und Verhältnisprävention für einen effektiven Jugendschutz fortgesetzt werden. Der Anteil jugendlicher Raucher lag im vergangenen Jahr mit 7,8 Prozent der Unter-18-Jährigen auf einem historischen Tiefstand.

    Michael Kaib (58) ist General Manager für die Mehrländerorganisation D-A-CH und Vorstandssprecher von Reemtsma in Deutschland. Kaib ist seit 1984 in verschiedenen Positionen bei der Hamburger Reemtsma Cigarettenfabriken GmbH tätig und verfügt über beinahe drei Jahrzehnte Führungserfahrung im Zigaretten- und Tabakmarkt. red

    (DTZ 41/16)

  • Tabakanbau in der Pfalz

    LORSCH // Die Ausstellung „Tabak: Pflanzen – Pflegen – Schneiden“ ist das Spiegelbild einer Region. Seit etwa 300 Jahre wurde in Lorsch und Umgebung Tabak angebaut. Die letzte Tabakfabrik schloss dort 1980. Doch die Menschen leben mit der Tradition weiter.

    Das 2013 gegründete Lorscher Tabakprojekte rückte die Geschichte wieder in das öffentliche Bewusstsein. Im Lorscher Museumzentrum werden Werkzeuge und Kuriositäten, die zur Bearbeitung der Tabakblätter benutzt wurden sowie eine Fotodokumentation des aktuellen Tabakprojekts gezeigt.

    Bis zum 16. Oktober ist die Präsentation im Museumszentrum Lorsch, Nibelungenstraße 35 in Lorsch, dienstags bis sonntags, von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
    red

    (DTZ 40/16)

  • Raucher Adolfs darf bleiben

    DÜSSELDORF // Der bundesweit als Raucher Adolfs bekannte Friedhelm Adolfs darf in seiner Wohnung bleiben. Das hat das Landgericht Düsseldorf entschieden.

    Die Vermieterin des 78-Jährigen hatte ihm 2013 die Wohnung gekündigt mit der Begründung, dass der Zigarettenqualm im Hausflur eine unzumutbare Belästigung der Nachbarn sei.

    Dazu hatte das Landgericht geprüft, ob gegen Mieterpflichten verstoßen worden sei. Dies wäre beispielsweise der Fall gewesen, wenn Adolfs nicht ausreichend gelüftet oder die Asche nicht entsorgt hätte, informiert das Landgericht.

    Dazu waren 13 Zeugen vernommen sowie das Treppenhaus des Wohnhauses geprüft worden. Letztlich konnte dem Beklagten nichts nachgewiesen werden. Elisabeth Stöve, Vorsitzende Richterin am Landgericht, betonte, dass es sich bei dem Urteil um eine Einzelfallentscheidung und keinen Präzedenzfall handle.

    Friedhelm Adolfs ist Medienangaben glücklich über das Urteil. Er erklärte gegenüber der Presse, dass er zunächst in seiner Wohnung bleiben und später eine neue Wohnung suchen wolle. Er will mit seiner Freundin, einer Raucherin, zusammenziehen.
    red

    (DTZ 40/16)

  • Reemtsma will Synergiepotenziale besser nutzen

    HAMBURG // Die Reemtsma Cigarettenfabriken hat die Länder Deutschland, Österreich und Schweiz (D-A-CH) zu einer von Hamburg aus gesteuerten Mehrländer-Organisation zusammengefasst. General Manager des neu geschaffenen D-A-CH-Clusters ist Michael Kaib (58), der seit März 2016 die Position des General Manager Deutschland und Schweiz innehat.

    Mit der Neubildung des Clusters (deutsch: Netzwerks) sollen die Synergiepotenziale zwischen den Märkten noch besser ausgeschöpft, vor allem aber die Vor-Ort-Betreuung der Märkte intensiviert werden. Österreich war bislang mit den Märkten Ungarn, Tschechien und Slowakei Teil des Clusters Central Europe.

    Michael Kaib: „Das neue D-A-CH-Cluster ist die konsequente Fortsetzung der Bündelung unserer Kräfte. So werden vorhandene Ressourcen auch künftig bestmöglich genutzt. Zum anderen bedienen wir auch weiterhin gezielt die lokalen Bedürfnisse in den Märkten, um dem Handel den gewohnt erstklassigen Service zu bieten, für den Reemtsma bekannt ist.“

    Neuer Market Manager Österreich und Schweiz wird Jared Wiener (45), der beide Märkte von Wien aus verantworten wird. Der gebürtige Österreicher ist seit 16 Jahren bei Reemtsma und Imperial Tobacco tätig und hatte in dieser Zeit verschiedene leitende und internationale Funktionen inne. Zuletzt war er seit Herbst 2014 als Director Product Development and Quality bei Imperial Tobacco in Hamburg tätig. Für den Schweizer Markt bleibt zudem Julia Gangloff verantwortlich, die in dieser Position an Jared Wiener berichten wird.

    Market Managerin Deutschland ist weiterhin Eva Rippelbeck (40), die diese Position im März 2016 übernommen hat und seitdem den deutschen Markt mit einem mehr als 300-köpfigen Team steuert.
    pi

    (DTZ 40/16)

  • Brasilianer trotzen E-Verbot

    BRASILIA // Der Handel mit E-Zigarette ist seit sieben Jahren in Brasilien verboten. Das ändert nichts an ihrer Beliebtheit.

    Nach dem Verbot der E-Zigarette werden die Handelsbeschränkungen nicht gelockert, berichtet das „Brasilienmagazin“ online. Die brasilianischen Gesundheitsbehörden berufen sich dabei auf fehlende Studien zur Verträglichkeit des elektronischen Produkts. Der Import von E-Zigaretten steht im größten Land Südamerikas unter Strafe.

    Aber die Nachfrage ist groß. Als Folge floriere der Schmuggel über die Nachbarländer Paraguay und Peru. Die Ware kommt zumeist aus den USA oder direkt aus China, heißt es. Die E-Zigaretten und Liquids werden in der Regel im Internet angeboten. Geliefert wird nach Vorkasse per Post.

    In den Großstädten werden elektronische Zigaretten samt Zubehör auch „unter dem Ladentisch“ im Handel angeboten, berichtet das Magazin. Die Strafverfolgung beziehungsweise die Kontrolle durch die Gesundheitsbehörde läuft eher mäßig bis gar nicht. Die Online-Shops werden den Angaben zufolge geduldet.

    E-Zigaretten-Kunden können relativ problemlos ihre Ware ordern und konsumieren. Das Produkt ist beliebt. Für viele bedeutet sie nicht nur der Ausstieg aus dem klassischen Tabakkonsum, sondern auch die kostengünstigere Variante. Hinzu kommt, dass das Rauchen in der Öffentlichkeit quasi komplett verboten ist. Das Dampfen wiederum werde toleriert. Die E-Zigarette sei mittlerweile ein „kleines Statussymbol“, schreibt das Online-Magazin.
    red

    (DTZ 39/16)

  • Kundenwünsche im Blick

    HAMBURG // „A Customer Company“ – unter diesem Motto tagte die P&B-Familie der Valora Holding Germany vor kurzem in Sonthofen. Dabei stand die Kundenkommunikation im Vordergrund.

    Zudem wurde auf die Entwicklung der Eigenmarken geschaut und im Rahmen eines Workshops die Historie des Tabaks beleuchtet.

    Auf der Tagung trafen sich Filialleiter und Ansprechpartner von P&B aus Zentral- und Außendienst. Dabei drehte sich der gemeinsame Dialog insbesondere um die Bedürfnisse der Kunden und wie man diese im Wandel der Zeit optimal bedienen kann.

    So erklärte Peter Obeldobel, Vorsitzender der Geschäftsführung Valora Holding Germany: „Den Kunden und seine Wünsche bestmöglich wahrnehmen und ihnen das kleine Glück im Alltag bescheren – darin liegt die Stärke unserer Mitarbeiter. Darauf wollen wir weiter aufbauen. Begeistern statt Zufriedenstellen: Das ist der Schlüssel zum Erfolg in unserem People Business.“

    Dass dieses Motto bereits mit viel Leidenschaft in den verschiedenen Shops gelebt wird, verdeutlichte auch die Preisverleihung „Filialleiter des Jahres 2016 in der Kategorie Bahnhofsbuchhandel“. Hier wurden Elke Steinmeier, Peggy Heising sowie Anne Mai für ihr besonderes Engagement und ihren vorbildlichen Führungsstil geehrt.
    pi

    (DTZ 39/16)

  • Über 90 Prozent der Spieleinsätze im Südwesten

    LUDWIGSBURG // Rund 2.000 Vertriebspartner besuchten am vergangenen Sonntag den dritten Partnertag von Lotto Baden-Württemberg im Ludwigsburger Forum am Schlosspark. Bei der Fachmesse gab es jede Menge Neuigkeiten rund um Lotto & Co.

    „Sie bleiben der wichtigste Vertriebsweg für Lotto Baden-Württemberg“, betonte Geschäftsführerin Marion Caspers-Merk in ihrer Eröffnungsrede an die Annahmestellen-Leiter und -Mitarbeiter gewandt. Das terrestrische Netz erwirtschafte auch im Zeitalter mobiler Online-Anwendungen über 90 Prozent der Spieleinsätze im Südwesten.

    „Analoge und digitale Welt wachsen zunehmend zusammen. Entscheidend ist, dass wir den Kunden einen hohen Servicegrad über alle Vertriebskanäle bieten“, so die Lotto-Chefin weiter. Der Lotto-Partnertag solle die besondere Wertschätzung des Unternehmens gegenüber den Vertriebspartnern zum Ausdruck bringen. „Die Veranstaltung heute ist ein klares Signal, dass wir auch zukünftig auf Sie setzen“, hob die Geschäftsführerin hervor.
    pi

    (DTZ 39/16)

  • Barbarino eröffnet Raucher-Lounge

    STUTTGART // Nahezu überall das gleiche Problem: In den Tabakwarenfachgeschäften der Marke Barbarino darf nicht geraucht werden. Das brachte den Stuttgarter Filialleiter auf eine Idee.

    In der Barbarino-Filiale gibt es ab sofort vor dem Geschäft einen Lounge-Bereich im Freien. Rund 60 Quadratmeter Fläche mit bequemen und zugleich wetterfesten Sitzgelegenheiten laden dazu ein – und das Hinweisschild: „Barbarino-Raucher Lounge – für unsere Kunden“.

    Filialleiter David Speda und seine Mitarbeiter Philippe Aichele, Andreas Eckert, Meike Horlacher und Fitore Hoti eröffneten ihre Lounge, wo demnächst regelmäßig Raucher-Events stattfinden sollen, jetzt offiziell mit dem ersten Zigarrenabend im Freien. Partner war die Firma Wolfertz, deren Repräsentant Gottfried Brückner die Barbarino-Gäste mit Zigarren verwöhnte.

    Die kommenden weniger sommerlichen Tage schrecken Speda und sein Team nicht: Für kühlere Tage gibt es Decken und im Winter Heizpilze. Und vielleicht kann dort demnächst einer der Whiskys oder die anderen hochwertigen Spirituosen verkostet werden, die bei Barbarino im Stuttgarter Milaneo in erstaunlicher Auswahl angeboten werden.
    pi

    (DTZ 39/16)