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  • BAT zieht weltweit eine positive Bilanz für das Geschäftsjahr 2012

    HAMBURG (DTZ/fok). Nachdem kürzlich bereits der Deutschlandchef der BAT, Ad Schenk, positive Zahlen für die Entwicklung dieses Zigarettenherstellers im deutschen Markt im Jahr 2012 in einem DTZ-Interview gemeldet hatte, wurden letzte Woche auch für das weltweite Geschäft des BAT-Konzerns Zahlen vorgelegt, die sich durch starke Profitabilität auszeichnen.

    Nicandro Durante, seit zwei Jahren CEO des Gesamtunternehmens, verkündete für das Geschäftsjahr 2012 einen Anstieg der Umsätze (in konstanter Währungsumrechnung) von vier Prozent auf 15,999 Mrd. britische Pfund (18,5 Mrd. Euro). Der operative Gewinn schnellte sogar zweistellig nach oben und erhöhte sich um 15 Prozent auf 5,412 Mrd. Pfund (6,3 Mrd. Euro). Die positive Geschäftsentwicklung spiegelt sich auch in der Erhöhung der Dividenden um 7 Prozent pro Aktie wider.

    Die Umsatzsteigerung war in erster Linie getragen durch die Anhebung der Kleinverkaufspreise, die im Jahr 2012 in etlichen wichtigen Märkten, oft wegen parallel erfolgter Tabaksteuererhöhungen, realisiert wurden. Dies galt bekanntlich auch für den deutschen Markt. Besonders erfolgreich haben sich dabei die großen internationalen Marken der BAT entwickelt. Den stärksten Zuwachs weltweit hatte Lucky Strike (plus 11 Prozent) vor Pall Mall (plus 3 Prozent), Dunhill (plus 2 Prozent) und Kent (plus 1 Prozent).

    Auf der anderen Seite war die Mengenentwicklung insgesamt weltweit leicht rückläufig. Global hatte die BAT in 2012 ein Volumen von 694 Mrd. Stück Zigaretten abgesetzt; das waren 1,6 Prozent weniger als im Vorjahr. Zu der oben genannten positiven Entwicklung der operativen Gewinne trugen übrigens alle vier Welt-Regionen der BAT bei. In Westeuropa war einerseits der Zigarettenabsatz der BAT mit einem Rückgang um ca. 6 Mrd. Stück auf 129 Mrd. Stück gegenüber Vorjahr relativ kräftig ausgefallen, andererseits stieg hier aber auch der Feinschnittverkauf um acht Prozent an. In seinen Ausführungen zum deutschen Markt hebt der Geschäftsbericht hervor, dass es dort 2012 gelungen sei, den Gewinn aufgrund von gutem Kostenmanagement und höheren Preisen zu steigern.
    Nach einer Meldung des „Nordbayerischen Kuriers“ bezifferte sich das Produktionsvolumens des sehr bedeutenden BAT-Werks in Bayreuth auf etwa 50 Mrd. Stück im vergangenen Jahr. In dem Werk sind knapp 1 400 Mitarbeiter beschäftigt, 70 Prozent der Produktion gehen in den Export, vor allem nach Südeuropa.

    (DTZ 10/13)

  • Endspurt im Kampf gegen TPD2

    KÖLN (DTZ/fok). Jetzt wird es eilig: Noch bis zum 15. März läuft die Unterschriftenkampagne, mit der zahlreiche Betriebe des Tabakwaren-Einzelhandels bei Ihren Kunden Proteststimmen sammeln gegen eine überzogene Regulierung von Tabakerzeugnissen durch die überarbeitete EU-Richtlinie (TPD2).

    Dieser Protest der Bürger im Rahmen des Branchenbündnisses „Entscheiden Sie selbst“ richtet sich vor allem gegen die geplanten überdimensionierten Warnhinweise auf den Packungen. Wenn, wie geplant, nur noch ca. 20 Prozent der Packungsfläche für die Darstellung der Marken übrig bleibt, dann wird eine Differenzierung der Marken untereinander am PoS, also dort, wo erwachsene Raucher ihre Zigaretten oder ihren Feinschnitt kaufen, nahezu unmöglich.

    Auch die geplante Vereinheitlichung von Zigaretten- und Packungsformaten (z.b. keine Slims, nur noch kubische Packungen) sowie das vorgesehene Verbot etlicher Zusatzstoffe (z.B. keine Mentholzigaretten mehr) haben nur einen Effekt: Den Markencharakter der Tabakwaren zu vernichten. Der Konsum wird dadurch zwangsläufig nicht kleiner, aber er verlagert sich auf illegale Billigquellen (Schmuggel, Fälschungen & Co.) und er richtet sich künftig noch stärker auf den Preis als dominierendes Unterscheidungsmerkmal aus.

    Spätestens hier wird jedem Tabakwaren-Einzelhändler, vor allem aber den Fachhändlern klar, dass die Umsetzung der geplanten TPD2 mittel- bis langfristig ihre Existenz vernichtet. Mit der Kampagne „Dann ist der Laden weg“ haben etliche Händler seit einigen Wochen der Öffentlichkeit, ihren Kunden und der örtlichen Presse verdeutlicht, welche Auswirkungen der übertriebene Regulierungseifer der EU auf die Handels- und die Wettbewerbslandschaft in Deutschland hat. Denn mit dem abzusehenden Tod vieler Tabakwarenmarken im Falle einer Überregulierung stirbt auch der kleine selbständige Handel vor Ort, der Garant für die Markenvielfalt war und derzeit noch ist. Wichtige Nahversorgerfunktionen z.B. als Presseladen würden nutzlos verloren gehen.

    Ob der Protest der Branche Früchte zeigt, ob die Politik die Not des kleinen Handels und seiner Kunden wahrnimmt, lässt sich noch nicht sagen. Aber wir wollen, wir müssen alle gemeinsam wenigstens versuchen, die schlimmsten Auswirkungen der Überregulierung zu verhindern. Wer kurzfristig noch an der Unterschriftenaktion teilnehmen möchte, wende sich bitte an die Web-Seite [link|http://www.entscheiden-sie-selbst.de/handelsaktion.html] www.entscheiden-sie-selbst.de [/link].

    Die Unterschriften sollten spätestens bis 15. März geschickt werden an:
    Handelsaktion „Dann ist der Laden weg?!“
    20659 Hamburg

    (DTZ 10/13)

  • Museum will JTI-Spende zurückgeben

    GENF (DTZ/red/kes). Das Internationale Rotkreuz-und Rothalbmondmuseum in Genf weist eine Spende des Zigarettenherstellers Japan Tobacco International (JTI) zurück. JTI kündigt an das Geld nicht zurückzunehmen.

    Hintergrund der Spendenaktion in Höhe von umgerechnet rund 115.000 Euro, ist die aktuelle Renovierung des Museums der Hilfsorganisation. Die Einrichtung, die 1988 eröffnet wurde, wird zurzeit komplett erneuert und soll am 18. Mai 2013 neu eröffnet werden.

    Bereits im November 2012 kam es zu ersten Protesten von Anti-Tabak-Aktivisten gegen die finanzielle Unterstützung durch die Tabakindustrie. Schließlich gab Museumsdirektor Roger Mayou Mitte letzte Woche bekannt, dass seine Organisation mit der Annahme des Geldes einen Fehler gemacht habe, schreibt der Online-Dienst „Swissinfo.ch“.

    Die Renovierung des Hauses soll den Angaben zufolge insgesamt umgerechnet rund 15,3 Millionen Euro kosten. Die Ausstellungen sind unter anderem Henry Dunant, dem Gründer der Organisation, gewidmet.

    JTI wiederum will den Angaben zufolge diese „einseitige Aufkündigung“ der Zusammenarbeit nicht akzeptieren, vor allem da die Summe auf ausdrücklicher Bitte des Museums hin gespendet wurde. Offiziell ist die Zusammenarbeit des Konzerns, der seinen internationalen Hauptsitz in Genf hat, und dem Museum beendet.

    Das Rote Kreuz in Genf, das ebenfalls Spendengelder des Herstellers angenommen hatte, und im November 2012 die Unterstützung durch JTI noch begrüßte, will sich jedoch künftig auch nach neuen Geldgebern umsehen, heißt es.

    (DTZ 09/13)

  • TPD2: Eine Zumutung für ein legales Genussmittel

    WIEN (DTZ/red). Die Geduld des österreichischen Fachhandels ist ausgereizt. Mit Blick auf die geplante Verschärfung der Tabakproduktrichtlinie (TPD 2) hat der Verband der Cigarren- und Pfeifenfachhändler Österreichs (VCPÖ) die Initiative „Liebe EU, es reicht“ ins Leben gerufen um gegen die Regulierungsmaßnahmen zu protestieren.

    Am vergangenen Freitag fand die Auftaktveranstaltung der Initiative in der Tabaktrafik EKZ Traisenpark in St. Pölten statt (DTZ berichtete). Gemeinsam mit Vertretern aus der Industrie und mit Unterstützung des niederösterreichischen Landesverbandes informierte VCPÖ-Präsident Klaus W. Fischer die Kunden und appellieren an die politischen Vertreter zu handeln.

    „Wir sehen nicht tatenlos zu, wie Existenzen vernichtet und der Berufsstand der Tabaktrafikanten vernichtet werde. Wir nehmen nun unsere gewählten Vertreter in die Pflicht und fordern Unterstützung in unserem Kampf gegen die Tabakrichtlinie“, sagt Fischer. Weiter betont er: „Diese Initiative richtet sich keinesfalls gegen die EU, aber diese Richtlinie ist eine Zumutung für ein legales Genussmittel – gestern die Glühbirne, heute die Zigarette und morgen das Wasser!“

    Bereits 2010 wurde eine Million Unterschriften zu den damaligen EU-Plänen gesammelt. Kernstück der Aktion sind Postkarten, die als Zeichen des Protestes gegen die geplante Maßnahmen unterschrieben werden können und an die österreichische Bundesregierung sowie die Delegationsleiter der im EU-Parlament vertretenen österreichischen Parteien verschickt werden. Die Initiative wird den Angaben zufolge in den nächsten Wochen in Klagenfurt fortgeführt.

    (DTZ 09/13)

  • Neuer Internetauftritt gegen staatliche Bevormundung

    MÜNCHEN (DTZ/red/kes). Das Bündnis BFT, die „Bürger für Freiheit und Toleranz“, ist online neu aufgestellt: Unter [link|http://www.freiheit-toleranz.de]www.freiheit-toleranz.de[/link] geht der Verein offensiv gegen staatliche Bevormundung und Überregulierung aus Berlin und Brüssel ins Netz.

    Durch das neue Layout und eine fließende Menüführung werden Informationen und Hintergründe transparent und übersichtlich präsentiert. Der Online-Auftritt soll beides, Diskussionsforum und Rechercheplattform.
    „Speziell auf die EU-Regulierungsverfahren werden mit Argusaugen achten und die Bevölkerung informieren“, kündigt Bodo Meinsen, BFT-Vorsitzender an.

    Das Bündnis BFT, das eigenen Angaben nach ein unabhängiger Verein ist, will dadurch den direkten Kontakt zur Politik herstellen und unterstützen. Entsprechend können sich Internetnutzer gleichermaßen bei Facebook und Twitter an den Diskussionen beteiligen.

    (DTZ 09/13)

  • Volksbegehren gegen Rauchverbot

    MÜNCHEN (DTZ/red/kes). Das strikte bayerische Rauchverbot steht erneut in der öffentlichen Diskussion. Initiiert von der Bayernpartei soll die Verordnung in einem Volksbegehren auf den Prüfstand kommen.

    Unter der Überschrift „Wahlfreiheit für Gäste und Raucher“ wurden bisher 10.000 Unterschriften gesammelt, berichtet der „Nordbayerische Kurier“. Bis der Antrag auf ein Volksbegehren gemäß Art. 71 der Bayerischen Verfassung als Gesetzesvorlage allerdings in den Landtag eingebracht wird, müssen insgesamt 25.000 wahlberechtigte bayerische Bürger ihre Unterschrift abgeben.
    Die ersten Reaktionen aus der Gastronomie sind durchweg positiv, heißt es. Die befragten Wirte begrüßten die Initiative, weil seit der Einführung des strikten Rauchverbots Gäste und Umsatz ausblieben.

    Bereits 2010 engagierte sich die Bayernpartei, als einzige politische Gruppe, für das „Aktionsbündnis „Bayern sagt nein!“ für Freiheit und Toleranz“. Ziel der Initiative war die Ablehnung des Volksbegehrens „Für echten Nichtraucherschutz!“, das die ÖDP unter der Ägide von Sebastian Frankenberger ins Leben gerufen hatte und als Volksbegehren rechtsgültig wurde. Am 4. Juli 2010 fand der Volksentscheid statt, bei dem die gesetzlich erforderliche Mehrheit für den Gesetzentwurf stimmte und das strikte Rauchverbot in Bayern in Kraft trat.

    (DTZ 09/13)

  • Belastungen für Habanos und Minis Cubanos

    WALDSHUT-TIENGEN (DTZ/da). Ab dem Jahr 2014 erhöhen sich die Einfuhrzölle für Habanos und Minis Cubanos. Hintergrund ist das neue Zoll-Präferenz-Schema, demzufolge Kuba neuerdings zu den Ländern mit mittlerem bis höherem Einkommen zählt. Der Importzoll geht deshalb von derzeit neun auf 27 Prozent im nächsten Jahr nach oben.

    „Diese Steigerung lässt sich nicht komplett auf die Kleinverkaufspreise überwälzen“, sagt Christoph Puszkar, Marketingleiter von 5th Avenue. Er rechnet deshalb sowohl bei 5th Avenue als auch im Fachhandel mit Margenkürzungen.
    Das erwartet auch sein Kollege Norbert Schelkle, Marketing-Verantwortlicher für die Minis Cubanos und nationaler Key Account Manager. Er schließt ebenfalls aus, dass die dramatisch steigenden Zollkosten völlig an die Raucher weitergegeben werden können. „Deshalb müssen wir an mehreren Stellschrauben drehen, um für alle Beteiligten – Handel, Verbraucher und Importeur – das bestmögliche Ergebnis zu erzielen“, so Schelkle.

    (DTZ 09/13)

  • Boris Becker ist Stargast bei XV. Festival del Habano 2013

    HAVANNA (DTZ/pi). In wenigen Tagen beginnt das diesjährige Festival del Habano in Havanna (26.2.-2.3.2013). Erwartet wird dazu in diesem Jahr als Stargast die deutsche Tennis-Legende Boris Becker.

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    Er teilt mit den mehr als 1.500 erwarteten Gästen aus aller Welt seine Leidenschaft für die edlen, handgerollten Habanos. Entsprechend groß ist seine Vorfreude: "Es ist das erste Mal, dass ich nach Kuba fahre, von dem man mir schon viel Wunderbares erzählt hat."

    Es trifft sich dabei besonders gut, dass in diesem Jahr zwei Marken im Mittelpunkt des Festivals stehen, die auch Boris Becker bevorzugt: „Als Habanos-Liebhaber zähle ich Montecristo und Partagás zu meinen Favoriten.“

    Eine Neuheit beim XV. Festival del Habano ist eine Kochshow mit den kroatischen Chefköchen Grgur Baksic, Zoran Simunic und Pantelija Pekic, die für ihre Gerichte cubanischen Tabak als Zutat verwenden wollen. Auch kombinierte Cigarren- und Weinverkostungen stehen auf dem Festivalprogramm.

    (DTZ 08/13)

  • Viele Neuheiten auf den Frankfurter Messen

    FRANKFURT (DTZ/red.) Viele Neuheiten zeigten sowohl die Frankfurter Frühjahresmesse Ambiente als auch die parallel stattfindende Hotelmesse im Marriott, zu der die Pfeifenhersteller und -importeure am deutschen Markt einluden.

    Bei den Pfeifen geht der Trend derzeit klar zurück zur Klassik. Allzu extravagante Shapes sind derzeit eher im Freehand-Bereich zu finden, Kunden wollen offenbar eher Bent, Billard & Co. Dafür experimentiert man mit dem Thema Design und setzt mit Sonderserien auf Aktualität und Trends.

    Bei den Feuerzeugen gab es keine größeren Überraschungen: Hier setzt die Branche nach wie vor auf Qualität, was der Kunde in den verschiedenen Preissegmenten auch zu würdigen weiß. Pfiffige Ideen haben die Anbieter immer wieder bei den Raucherbedarfsartikeln: Die Accessoires von Humidor bis Aschenbecher fordern immer wieder die Kreativität heraus, was dem Handel die Möglichkeit bietet, eigene Akzente zu setzen.

    (DTZ 08/13)

  • Fiskalisch beginnt das Jahr 2013 mit „gebremstem Schaum“

    WIESBADEN (DTZ/fok). Die Tabaksteuerzahlen des Monats Januar sind traditionell nur von beschränkter Aussagekraft. Denn zum einen wirken sich fast stets jahresübergreifende Aktivitäten, wie Bildung oder Abbau von Stocks, aus, zum anderen haben natürlich auch Änderungen der Tabaksteuer, wie die aktuelle Anhebung der Tabaksteuersätze zum 1. Januar 2013, ganz erheblichen Einfluss.

    So bezifferte sich die Tabaksteuereinnahmen laut Statistischem Bundesamt im Januar 2013 auf 477,4 Mio. Euro (netto), was zwar einer Zunahme gegenüber dem (grottenschwachen) Vergleichsmonat des Vorjahres von 24,2 Prozent entspricht, andererseits aber dennoch nicht einmal die Hälfte einer normalen Monatseinnahme ausmacht.Grund ist vor allem die Besonderheit des Tabaksteuergesetzes, durch eine verkürzte Zahlungsfrist im Dezember noch möglichst hohe Beträge diesem Monat zuordnen zu können.

    Doch auch die Entscheidung großer Hersteller, trotz Steuererhöhung ihre Sortimente teilweise oder zur Gänze in den Kleinverkaufspreisen stehen zu lassen, hatte auch kräftigen Einfluss auf den Bezug von Steuerzeichen sowohl im Vorfeld als auch aktuell. Dies spiegelt sich deutlich in den Steuerzeichenbezügen im Januar wider. Bei der Zigarette beliefen sich diese auf ein Volumen von nur 4,697 Mrd. Stück. Das waren 17,8 Prozent weniger als im (ebenfalls recht schwachen) Vergleichsmonat des Vorjahres. Der Kleinverkaufswert dieser Zigaretten bezifferte sich auf 1,145 Mrd. Euro. Der parallele Wert-Rückgang von 16,8 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat signalisiert, dass hier kurzfristig noch keine Preisanpassung auf breiter Ebene aktuell ins Auge gefasst wurde.

    Auch beim Feinschnitt war im Januar 2013 der Steuerzeichenbezug relativ niedrig. Hier wurden Banderolen für 1 546,8 Tonnen bezogen, 15,8 Prozent weniger als im Januar 2012. Der Kleinverkaufswert lag mit 193,5 Mio. Euro um 12,5 Prozent niedriger, wobei hier in Relation zur Menge doch auch die Steuerüberwälzung auf die Preise sichtbar wird.

    Bei Zigarren wurden Banderolen für 319,9 Mio. Stück (minus 25,9 Prozent) im Kleinverkaufswert von 67,2 Mio. Euro (minus 21,7 Prozent) bezogen. Hier hatte es allerdings keine Tabaksteuererhöhung gegeben, die zwei kräftigen Mindeststeueranhebungen hatten in den Vorjahren stattgefunden.

    Beim Pfeifentabak waren im Januar 2013 insgesamt Banderolen für 129,3 Tonnen (plus 8,0 Prozent) im Kleinverkaufswert von 13,1 Mio. Euro (plus 1,4 Prozent) bezogen worden.

    (DTZ 08/13)