Blog

  • Freimengen aus Osteuropa werden begrenzt

    BERLIN (DTZ/da). Laut einem Erlass des Bundesfinanzministeriums, der heute Vormittag an die Hauptzollämter erging, wird die zollfreie Einfuhr von Zigaretten durch Reisende aus mehreren EU-Staaten begrenzt.

    Statt der bislang erlaubten 800 Zigaretten dürfen Privatpersonen ab 1. Januar 2014 aus Bulgarien, Lettland, Litauen, Ungarn, Polen und Rumänien für ihren Eigenbedarf nur noch maximal 300 Stück steuerfrei nach Deutschland mitbringen.

    Jährlich werden rund 21 Mrd. Stück, also etwa ein Fünftel der in Deutschland konsumierten Zigaretten nicht in der Bundesrepublik versteuert. Dem Fiskus entgingen durch Jedermann-Einfuhren und durch Schmuggel im zurückliegenden Jahr schätzungsweise zirka vier Milliarden Euro, während der legale Handel im Inland massive Einnahmeverluste hinehmen musste.

    Der Erlass von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble dürfte dazu beitragen, den vor allem aus Polen und anderen osteuropäischen Ländern florierenden „Ameisenhandel“ mit Zigaretten einzudämmen. In Polen kostet zum Beispiel eine Stange Marlboro nur 3,34 Euro gegenüber 5,47 Euro in Deutschland (umgerechnet auf 20 Stück).

    In den genannten Ländern ist die Tabaksteuer niedriger als der von der EU festgesetzte Mindeststeuersatz für Zigaretten. Deshalb kann Deutschland die Reisefreimengen aus diesen Staaten begrenzen.

    (DTZ 49/13)

  • PMI steigt 2014 in den E-Zigaretten-Markt ein

    GRÄFELFING (DTZ/kes). Philip Morris International wird 2014 in das Geschäft mit elektronischen Zigaretten einsteigen.

    Wie dieser Schritt im Detail aussieht, steht noch nicht fest. Für das zweite Halbjahr 2014 sind zunächst Feldversuche in ausgewählten internationalen Großstädten geplant.

    Auf der Morgan Stanley Global Consumer Conference in New York lässt CEO André Calantzopoulos offen, ob sich das Unternehmen über eine Beteiligung, einen Kauf oder die Entwicklung eines eigenen Produkts in diesem Marktsegment engagiert. Insgesamt will PMI etwa 100 Millionen Dollar investieren.

    PMI forscht schon lange im Bereich so genannter „reduced-risk products“ (dt. Produkte mit verringertem Risiko), und verweist auf positive Reaktionen im asiatischen Markt. "Die erwachsenen Konsumenten sind an einem Produkt interessiert, das sie nachhaltig begeistert", sagt eine Unternehmenssprecherin.
    Für den deutschen e-Zigarettenmarkt gibt es bei PMI bislang keine Pläne.

    Auch bei Reemtsma beobachtet man die Entwicklung des elektronischen Zigaretten-Segments aufmerksam. Der Mutterkonzern Imperial Tobacco will laut CEO Alison Cooper nächstes Jahr ein „lifestyle product“ auf den Markt bringen. Das soll unter anderem bei der holländischen Imperial-Tochter Fontem Ventures in Amsterdam entwickelt werden. Das Unternehmen beschäftigt sich unter anderem auch mit der Entwicklung von elektronischen Zigaretten und plant eine entsprechende Markteinführung für 2014. Einen konkreten Zeitpunkt und ob etwaige Pläne für Deutschland existieren, konnte ein Firmensprecher auf DTZ-Anfrage allerdings nicht bestätigen.

    Bei British American Tobacco Deutschland (BAT) wird es derzeit kein Engagement im deutschen e-Zigaretten-Segment geben, informiert das Unternehmen in Hamburg. In Großbritannien ist BAT mit dem Eigenprodukt „Vype“ seit September im Handel vertreten. Mit einer Firmenbeteiligung bei Ploom hat sich Japan Tobacco International (JTI) Anteile am wachsenden US-Geschäft mit der elektronischen Zigarette gesichert. Über ein entsprechendes Engagement in Deutschland gibt es keine Angaben.

    (DTZ 48/13)

  • Volumentabak: Absatz sticht hervor

    MAINZ (DTZ/schu). Im zurückliegenden Oktober ergaben sich beim Absatz von Marken- und Handelszigaretten keine rosigen Aussichten. Der Markt schrumpft weiter. Im Segment Feinschnitt ergab sich ein differenzierteres Bild mit einem eindeutigen Sieger: dem Volumentabak.

    Im Oktober 2013 setzten die Hersteller lediglich 6,175 Mrd. Stück Zigaretten ab, was gegenüber dem Vorjahr einen Rückgang um 4,7 Prozent bedeutet. Dabei waren Markenzigaretten und Handelsbilligzigaretten gleichermaßen betroffen. Die Auslieferungen an Markenzigaretten bezifferten sich auf 5,392 Mrd. Stück (minus 4,9 Prozent), bei den Handelsmarken lag das Volumen bei 783 Mio. Stück (minus 2,4 Prozent). Kumuliert auf den Zehnmonatszeitraum 2013 entfielen 59,065 Mrd. Stück auf Auslieferungen von Markenzigaretten, gegenüber dem Vorjahreszeitraum 2012 ein Minus von 3,7 Prozent sowie 7,444 Mrd. Stück auf Handelsmarken (Vj. 2012: minus 7,9 Prozent).

    Der Absatz von Feinschnitt war vom der Negativtrend nicht gleichermaßen betroffen und lag beim Markenfeinschnitt mit gesamt 2 256 t 1,7 Prozent über dem Vorjahresmonat. Heruntergebrochen auf die Segmente wurden im Oktober 2013 638 t Volumentabak oder plus 24,1 Prozent umgesetzt, kumuliert auf den Zehnmonatszeitraum stehen plus 13,7 Prozent (6 359 t) gegenüber dem Vorjahreszeitraum 2012 zu Buche. Handelsfeinschnitt legte um 15 t oder r2,4 Prozent gegenüber Oktober 2012 zu.

    Jedoch enden hier die positiven Vorzeichen. Schnittoptimierter Feinschnitt sackte im Vergleich zum Vorjahresmonat um 12,0 Prozent (452 t) ab und steht auch im Jahresverlauf nicht gut da: minus 8,3 Prozent weniger von Januar bis Oktober 2013 (gesamt 4 447 t) als im Vorjahreszeitraum. Mit 2,3 Prozent bei ausgelieferten 1 166 t fiel das Minus beim Klassischen Feinschnitt geringer aus, der Schwund im Vergleichszeitraum liegt bei minus 3,6 Prozent (413 t weniger).

    Weiter auf Schrumpfkurs ist der Markt der Eco-Filtercigarillos. Hier lag das Auslieferungsvolumen im Oktober bei 201 Mio. Stück (minus 6,1 Prozent) und im Zehnmonatszeitraum bei 1,952 Mrd. Stück (minus 10,3 Prozent).

    (DTZ 48/13)

  • Pöschl Tabak wird Preise in 2014 anpassen

    GEISENHAUSEN (DTZ/pnf). Die Pöschl Tabak GmbH & Co. KG wird die Kleinverkaufspreise für seine Tabakprodukte auf dem deutschen Markt mit Wirkung zum 1. Januar 2014 erhöhen.

    Damit werde der Mehrbelastung aus dem nächsten Schritt der fünfstufigen Tabaksteuererhöhung sowie höheren Kosten bei der Beschaffung Rechnung getragen. Mit der Anhebung der Kleinverkaufspreise würden zudem die Margen für den Handel verbessert.

    Die ab Januar gültige Preisliste sieht moderate Anpassungen vor. So wird beispielsweise der Kleinverkaufspreis von Pueblo Feinschnitt im 30g Pouch um 20 Cent steigen, bei der 100g Dose um 60 Cent. Red Bull Halfzware und Red Bull Zware im 40g Pouch kosten anstatt bisher 4,80 Euro nun 4,95 Euro, der Preis für die 120g Red Bull Dosen geht um 60 Cent nach oben. Der Preis für Pueblo Zigaretten wird um 10 Cent auf nun 4,90 Euro erhöht. Eine Änderung der Packungsinhalte wird es nicht geben.

    Eine Anpassung der KVPs für Pfeifentabake und Schnupftabak erfolgt nicht. Wie in den letzten Jahren wird der Übergang nach Abverkauf der altpreisigen Ware fließend sein.

    Zu den Preisveränderungen erklärt die Geschäftsführung des Unternehmens: „Pöschl Tabak bekennt sich durch die Preisanpassung im Januar 2014 zu einem fairen und verantwortungsvollen Umgang mit seinen Handelspartnern und setzt damit ein klares Zeichen im Sinne nachvollziehbarer und nachhaltiger Preisgestaltung.“

    (DTZ 48/13)

  • Rauchverbote wirken sich auch bei Zigarillos aus

    BÜNDE (DTZ/da). „Der Fachhandel bleibt der wichtigste Partner beim Verkauf klassischer Zigarillos.“ Das betonen Rainer Göhner und Wiljo van Maren, die beiden Geschäftsführer von Arnold André, und Marketingleiter Peter Reiter.

    Den traditionellen Zigarillo-Markt (ohne Ecoprodukte) bezeichnen sie als rückläufig. Die Rauchverbote in Gastronomie hinterlassen auch hier ihre Spuren.

    „Klassische Zigarillos nach unserer Definition, also ohne Ecocigarillos, verlieren per Ende Oktober 2013 in etwa fünf Prozent auf dem deutschen Markt“, so Wiljo van Maren. Und er fügt erläuternd hinzu: „Durch Rauchverbote ist der Konsum mehr als früher saisonal beeinflusst. Wir hatten in diesem Jahr keinen ,vernünftigen’ Frühling und einen langen Winter. Alle Zigarillos, die Anfang des Jahres weniger geraucht wurden, wurden im Sommer nicht zusätzlich geraucht.“

    Dennoch herrscht im Fachhandel in Sachen Zigarillos kein Pessimismus vor. „Wegen der Rauchverbote in Nordrhein-Westfalen hatten wir befürchtet, dass nun im Herbst weniger Zigarillos gekauft würden, doch das ist zum Glück bislang nicht der Fall“, erkärt etwa Christina Lüdtke-Willebrand, Mitinhaberin des Fachhandelsunternehmens Linzbach in Düsseldorf. Wie viele ihrer Kolleginnen und Kollegen rückt sie 100-Prozent-Tabak-Zigarillos und Premiumzigarillos in den Fokus. „Wir richten unser Augenmerk bei Zigarillos in besonderem Maße auf diese Produkte.“

    Nichtsdestotrotz lässt sich beim Verkauf von Zigarillos generell ein Trend hin zu preisgünstigen Produkten beobachten. „Das können wir am anhaltenden Erfolg der Handelsgold Sweets Cigarillos festmachen“, berichtet Wiljo van Maren.

    Im Markt der klassischen Zigarillos mit einem Gesamtvolumen von rund einer Milliarde Stück (in 2012) dominieren nach wie vor aromatisierte Produkte mit einem Marktanteil von über 60 Prozent. Dieses vergleichsweise junge Segment, das erst in den 80-er Jahren sein Debüt feierte, erlebte durch die Einführung der Marke „Moods“ von Dannemann neue Impulse und eine massive Absatzsteigerung. Innerhalb weniger Jahre eroberte die „Moods“ nicht nur im Segment der aromatisierten Produkte, sondern über den gesamten Markt der klassischen Zigarillos hinweg die führende Position und hat diese bis heute inne.

    Der Verkauf klassischer Zigarillos ist eine der wichtigen Säulen des Fachhandels, dessen Marktanteil die Arnold André-Geschäftsführung auf knapp 30 Prozent schätzt. Außer im Fachhandel werden Zigarillos vornehmlich in Tankstellen und im Lebensmittelhandel von Rauchern gekauft. 2012 setzte der Lebensmittelhandel zirka 350 Millionen klassische Zigarillos ab. Von dieser Menge gingen rund 240 Millionen Stück auf das Konto von Discountern, allen voran auf Lidl. Siehe auch DTZ-Special „Zigarillo“ in der dieswöchigen Printausgabe der „Tabak Zeitung“.

    (DTZ 48/13)

  • Österreich: Steiermark fordert allgemeines Rauchverbot

    WIEN (DTZ/red). In Österreich steht erneut das Rauchverbot auf dem Prüfstand. Politiker aus der Steiermark fordern ein Ende der Wahlfreiheit für die Gastronomie.

    Die steirischen Politiker Hermann Schützenhöfer (ÖVP) und Markus Zelisko (SPÖ) wollen das „generelle Rauchverbot“ für Österreich ohne Ausnahmen. Ein Streitpunkt dabei ist insbesondere die Gastronomie. Dagegen lehnt die Wirtschaftskammer Österreichs (WKÖ) weitere Nachbesserungen am Tabakgesetz strikt ab.

    Bisher bestimmen die Größe des Lokals und die Anzahl der Räume, wie der Wirt sich entscheidet. Unter 50 Quadratmetern kann er wählen. Bei mehreren Räumen ist der größere für Nichtraucher bestimmt.

    In diesem Zusammenhang hat die Gastronomie mittlerweile 96 Millionen Euro in Umbaumaßnahmen für den gesetzlichen Nichtraucherschutz investiert, betont Helmut Hinterleitner, Obmann Gastronomie in der WKÖ in der Online-Ausgabe der österreichischen „Kronen Zeitung“. Der Gesetzgeber habe bereits eine klare Regelung getroffen, zu der er sich bekennen muss.

    (DTZ 47/13)

  • Prüfsiegel gegen Zigarettenschmuggel

    BRÜSSEL (DTZ/red). Der illegale Handel mit Tabakprodukten kostet die EU-Mitgliedsstaaten jährlich rund zehn Milliarden Euro. Künftig soll jede Zigarettenschachtel ein kleines Prüfsiegel bekommen, durch das sich der Weg von der Herstellung bis zum Verkauf nachprüfen lässt. Die Kosten tragen die Hersteller.

    So der Plan der Brüsseler Bürokraten, berichtet die „Wirtschaftswoche“ unter Berufung auf die neue Tabakproduktrichtline. Im Detail heißt das, die Hersteller werden verpflichtet, externe Dienstleister mit der Prüfung der Handelswege zu beauftragen.
    Ein Sprecher von EU-Gesundheitskommissar Tonio Borg bestätigte die EU-Pläne am Samstag grundsätzlich, ohne jedoch Details zu nennen.

    Gerade für die mittelständischen Tabakunternehmer würden die Kosten massiv in die Höhe getrieben und dadurch die Wettbewerbsfähigkeit gegenüber den großen Herstellern geschwächt, sagte Marc von Eicken, Geschäftsführer von Joh. Wilh. von Eicken, der Tabak Zeitung.

    (DTZ 47/13)

  • Ein Versehen: EU verbietet Schoko-Zigarette

    BRÜSSEL (DTZ/red).Wenn es um Regulierungen geht, ist die EU immer für eine Überraschung gut. Jüngstes Opfer der Brüsseler Bürokratie: die Schoko-Zigarette. Darüber waren die Parlamentarier selbst am meisten überrascht.

    Nach einem Bericht in der „Westdeutschen Allgemeine“ (WAZ) hatten die Parlamentarier vor dem Hintergrund der Tabakproduktrichtlinie „in der Flut der Anträge längst den Überblick verloren und offenbar nicht gemerkt wofür sie da stimmten.“ Auf diese Weise wurde der Abschnitt in den Änderungsantrag mit aufgenommen, wonach „imitierte Tabakerzeugnisse, die für Minderjährige attraktiv sein können und einen potenziellen Einstieg in den Konsum von Tabakerzeugnissen bieten können, verboten werden“.

    „Wir hatten das nicht auf dem Radar“, zitiert die WAZ den CDU-Abgeordneten Peter Liese. Nachdem alle wieder den Durchblick hatten, war klar, dass das Verbot des Schoko-Produkts nicht beabsichtigt war. Die Entscheidung allerdings steht. Nur der Ministerrat, der Ende des Jahres die endgültige Fassung der neuen Tabakproduktrichtlinie erarbeitet, kann die Entscheidung gegen imitierte Tabakprodukte wieder streichen.

    (DTZ 47/13)

  • Neue Allianz im Handel

    DETMOLD/BERGKAMEN (DTZ/pnf). Während der Tabakfachhandel und die Logistiker der Lieferanten die hohen Anforderungen im Jahresendspurt meistern müssen, sind die Strategen der Unternehmen bereits mit der Zukunft beschäftigt.

    Die Weichen für die kommenden Geschäftsjahre müssen gestellt werden. Zu einer sehr interessanten Allianz haben sich nun die Tabacos Verbundgruppe und die Ermuri Genuss Company eG zusammengefunden. Die Verantwortlichen Klaus Behrend, Geschäftsführer tabacos GmbH, und Cay Uwe Vinke, Vorstandsvorsitzender der Ermuri Genuss Company eG und der Ermuri Händlervereinigung eV, verkündeten die zukünftige Zusammenarbeit.

    In der Detmolder Ermuri-Zentrale, wie auch bei Tabacos in Bergkamen, sind sich die Entscheider darüber einig, einen richtigen, zukunftsweisenden Schritt getan zu haben. Ab 1. Januar 2014 wird die Ermuri, die bundesweit mehr als 1 100 Fachhandelsbetriebe bedient, Mitglied der Tabacos Verbundgruppe. Entscheidungen dieser Tragweite setzen intensive Gespräche und interne Abstimmungen voraus. Cay Uwe Vinke konnte die Gremien der Ermuri davon überzeugen, dass man als neuer Gesellschafter bei Tabacos wichtige Voraussetzungen erfüllt, die auf der Ermuri-Agenda für die nächsten Jahre weit oben stehen.

    Cay Uwe Vinke dazu: „Das kooperative Arbeiten ist seit Bestehen der Ermuri der prägende Gedanke. Wir betreten also durch den kooperativen Ansatz mit der Tabacos kein Neuland. Auch die allgemeine Marktentwicklung selbst unterstreicht die Sinnhaftigkeit dieser Zusammenarbeit.

    Wir bewegen uns ja in einem Wettbewerbsumfeld, in dem das Absatzvolumen in steigendem Maße entscheidendes Gewicht erhält. Insofern ist dieser Weg auch ein Schritt, die Wettbewerbsfähigkeit unserer Mitglieder zu stärken. Ermuri und Tabacos partizipieren gegenseitig von dieser Kooperation, zumal die Ermuri ja nicht nur ihr Absatzvolumen bei der Tabacos einbringt, sondern sich den Tabacos-Gesellschaftern auch als Bezugsquelle für RBA-Artikel etc. empfiehlt. Es entsteht also für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation.“ Das bestätigt auch Klaus Behrend, der ebenfalls die Entscheidung sehr begrüßt. Zum einen wird durch den Beitritt von Ermuri die Erfolgsgeschichte der Tabacos beeindruckend fortgeschrieben, zum anderen wertet er es als weiteren, wichtigen Schritt, in der stark globalisierten Welt mit vereinten Kräften zu bestehen. Den Industriepartnern signalisieren die neuen Partner eine faire und verantwortungsvolle Zusammenarbeit, „so wie auch in den vergangenen Jahren stets unter Beweis gestellt“, betont Klaus Behrend.

    Die Tabacos Verbundgruppe wird mit 1,25 Milliarden Euro Jahresumsatz 2013 (wie bereits gemeldet) einen neuen Rekord aufstellen. Ermuri als neuer Gesellschafter wird ab nächstem Jahr sicher mit dazu beitragen, dass der positive Geschäftsverlauf abermals eine signifikante Steigerung erleben wird.

    Die 40 Tabacos-Gesellschafter zählen mit zu den wichtigsten Handelspartnern der Industrie und bauen die Bedeutung der Verbundgruppe strategisch aus. „Ohne Weitblick und detaillierte Beurteilung von Markttrends und auch politischen Einflussfaktoren gestaltet man keine Zukunft. Die notwendige Kräftebündelung, um im Markt weiterhin zu bestehen, ist unverzichtbar. Dabei sind partnerschaftliche Fairness und auch kreative und innovative Wege Ausdruck einer gemeinsamen Strategie, die wir von unseren Partnern auf der Lieferantenseite ebenso schätzen, wie diese unsere Verlässlichkeit“, so die Unterzeichner des Gesellschaftervertrages Klaus Behrend und Cay Uwe Vinke.

    (DTZ 47/13)

  • Landewyck kündigt Preiserhöhung an

    TRIER (DTZ/pnf). Im Rahmen der bevorstehenden Tabaksteuererhöhung hat das Trierer Unternehmen Heintz van Landewyck neue Preise für sein Zigaretten- und Feinschnittsortiment angekündigt.

    Hajo Fischer, General Manager Deutschland: „Wir nehmen die Steuererhöhung zum Anlass die Kleinverkaufspreise unserer Produkte dergestalt anzupassen, dass über das gesamte Sortiment hinweg auch deutliche Margenverbesserungen für unsere Handelskunden realisiert werden.“ Der KVP für die Marke Elixyr z. B. erhöht sich um zehn Cent auf 4,60 Euro für die 19-Stück-Packung; Big Pack und Mega Pack bleiben im Preis konstant, werden aber jeweils um eine Zigarette reduziert.

    Auch im Rahmen der Tabak-Steuer-Erhöhung Januar 2013 hatte die Heintz van Landewyck GmbH Deutschland, als einer der wenigen Zigaretten und Feinschnittanbieter, eine zeitnahe und margenorientierte Preisanpassung für das gesamte Sortiment vorgenommen. Fischer hierzu: „Mit unserer Preiserhöhung im Januar 2013 waren wir im Marktumfeld über Monate ziemlich allein auf weiter Flur und haben uns damit vom Vorgehen diverser Marktteilnehmer distanziert. Geschadet hat es unseren Produkten nicht. Im Gegenteil: Die positive Resonanz auf Handelsseite hat uns in der Distribution unserer Produkte weiter vorangebracht und auch die Verbraucherakzeptanz hat uns gezeigt, dass unsere Entscheidung nicht falsch war. Wir werden daher auch jetzt die Tabaksteuererhöhung zum Anlass nehmen deutliche Margenverbesserungen für unser gesamtes Sortiment umzusetzen. Die neue Preisliste Januar 2014 wird dieser Tage an den Handel versandt.“

    (DTZ 47/13)