Blog

  • E-Zigarette als Trend-Produkt

    LONDON // „Da E-Zigaretten nicht allzu stark reglementiert sind und zudem als gesündere Alternative zu herkömmlichen Tabakprodukten gesehen werden, bietet sich hier eine interessante Produktkategorie für alle Unternehmen, die weiter beim ‚Vergnügungs‘-Trend dabei sein möchten.“ Kirsty Nolan, Analystin beim britischen Marktforscher Canadean, sagt der E-Zigarette eine große Zukunft vorher.

    In einer aktuellen Studie führt sie dafür verschiedene Gründe auf. Ausgangspunkt der Analyse ist der Fakt, dass 55 Prozent aller Raucher weltweit zu Zigarette und Co. greifen, weil sie sich damit gut fühlen und Spaß haben. Diese Bedürfnisse, so Nolan, könne die E-Zigarette hervorragend befriedigen. Dies wiederum könnten die Hersteller sich zu Nutze machen. Nolan: „Als Folge wird die E-Zigarette eine wichtige Produktgruppe im Genuss-Sektor.“ Die Liquids seien einfach zu aromatisieren, die Vielseitigkeit der E-Zigarette ermutige Einsteiger, verschiedene Geschmacksrichtungen auszuprobieren.

    Weitere Vorteile sieht Canadean in der geringeren Besteuerung und daraus resultierend im meist niedrigeren Preis. Zudem sei es bei klassischen Zigaretten schwieriger, Geschmacksinnovationen zu kreieren.

    (DTZ31/16)

  • Heuvelmann steigt auf

    BRADFORD / EMMERICH// Die Zippo Manufacturing Company hat die Beförderung von Guido Heuvelmann zum Geschäftsführer von Zippo Europe bekannt gegeben. In dieser Position wird er die Leitung der europäischen Zippo Niederlassungen in Deutschland, Österreich, den Benelux-Staaten, der Schweiz, Polen, Großbritannien, Irland, Frankreich, Spanien, Portugal und Andorra verantworten.

    Heuvelmann kam 1994 als Vertriebsmitarbeiter für Deutschland und Österreich zur Zippo GmbH. In den späten 90er-Jahren wurde er zum Direktor für Vertrieb und Marketing ernannt. 2003 beaufsichtigte Heuvelmann die Erweiterung des Vertriebsgebietes der Firma auf die Benelux-Länder, und 2009 übernahm er die Position des Geschäftsführers bei der Zippo GmbH.

    Guido Heuvelmann stammt aus Emmerich in Deutschland, wo sich auch der Stammsitz der Zippo GmbH befindet. Er wählte den dualen Bildungsweg mit einer Ausbildung bei AkzoNobel und einem Studium der Volks- und Betriebswirtschaft an der Universität in Kleve.

    "Perfekte Besetzung"

    Richard Finlow, Senior Vice-President bei Zippo Global Sales, erklärt dazu: „Wir freuen uns, die umfassende Vertriebs‧ und Führungserfahrung von Guido Heuvelmann in diese Position zu bringen. Sein unternehmerischer Scharfsinn, seine Kreativität und seine Begeisterung für die Marke Zippo lassen ihn die Stelle perfekt ausfüllen. Als Geschäftsführer Zippo Europe wird er Zippo auf die nächste Entwicklungsstufe heben.“

    (DTZ 31/16)

  • Starkes Halbjahresergebnis

    LONDON // Der Konzern BAT hat in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres überraschend gute Zahlen vorgelegt. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum nahm der Absatz an Zigaretten um 3,4 Prozent auf 332 Milliarden Stück zu.

    Zugleich verwies das Unternehmen auf den Erfolg des „next generation products“ Vype: Die Marktanteile lägen bei neun Prozent in Großbritannien, acht Prozent in Deutschland und fünf Prozent in Frankreich, hieß es.

    Insgesamt stieg der Umsatz von Januar bis Ende Juni um 4,2 Prozent auf 6,67 Milliarden Pfund (fast acht Milliarden Euro), der Vorsteuergewinn erreichte 3,43 Milliarden Pfund (Vorjahreszeitraum: 3,50 Milliarden Pfund). Und der Ausblick ist positiv: BAT wird in der zweiten Jahreshälfte ein klarer Gewinner der Sterling-Schwäche sein, konstatierte ein Analyst.

    (DTZ 31/16)

  • Zigarettenabsatz in Europa stabilisiert

    BRÜSSEL // Die Europäische Kommission hat aktuelle Zahlen von Taxud und KPMG zum Zigaretten- und Feinschnittkonsum in Europa vorgelegt. Wenig erstaunlich hat der Verbrauch in den vergangenen Jahren abgenommen.

    Insgesamt lag der Absatz bei Zigaretten 2015 bei 492,7 Milliarden Stück. Spitzenreiter war dabei Deutschland mit knapp 81,3 Milliarden vor Italien (73,8 Milliarden) und Spanien (knapp 46 Milliarden). Besonders niedrig war der Verbrauch in kleinen Ländern wie Malta (knapp 0,6 Milliarden), auf Zypern (gut 1,3 Milliarden) und in Estland (1,8 Milliarden). Dabei gab es gegenüber dem Jahr 2014 europaweit ein Plus von 1,2 Prozent.

    Allerdings: Im Vergleich zum Jahr 2002, als in den EU-Ländern noch fast 778 Milliarden Zigaretten geraucht wurden – resultiert ein Rückgang von 36,7 Prozent.

    Feinschnitt als Alternative zur Markenzigarette
    Beim Feinschnitt lag der Absatz 2015 nur wenig unter 88.000 Tonnen. Auch hier lag Deutschland mit 25.500 Tonnen ganz vorn, gefolgt von Belgien mit fast 10.000 Tonnen und Frankreich (9200 Tonnen). Am wenigsten Feinschnitt wurde mit 16,6 Tonnen in Rumänien konsumiert. Auch hier der Vergleich mit dem Jahr 2000: Europaweit lag die Veränderung bei 56,3 Prozent – plus, wohlgemerkt,. Hier macht sich auch die Verschiebung hin zu günstigeren Produkten bemerkbar. max

    (DTZ 30/16)

  • Kongress zur E-Zigarette

    MAINZ/DORTMUND // Wo sind die E-Zigaretten-Märkte der Zukunft? Welche neuen Produkte kommen auf den Markt? Mit welchen Partner kann ich künftig zusammenarbeiten?

    Diese und ähnliche Fragen stellen sich die Teilnehmer am TJI Campus „E-Cig“, der am 15. September – unmittelbar vor Beginn der Fachmesse InterSupply – im Kongresszentrum der Westfalenhallen stattfindet. Zwischen 10:00 und 17:00 beschäftigen sich Branchen-Insider und Experten aus den Unternehmen mit Trends und Innovationen. Anuschka Knebel, für die Veranstalter verantwortlich für das Event: „Es freut mich besonders, dass wir zur bereits fünften Auflage unserer Campus-Reihe in Sachen Referenten noch einmal zulegen konnten.“

    Jetzt anmelden
    Der TJI Campus (früher: Tobacco Campus) wird in englischer Sprache abgehalten. Die Teilnahme kostet 690 Euro (bei Anmeldung bis zum 19. August; danach 790 Euro).

    Anmeldung und weitere Informationen unter www.tji-campus.com. red

    (DTZ 30/16)

  • FCTC Protocol mit geringer Gegenliebe

    BRÜSSEL // Die Weltgesundheitsorganisation WHO hatte sich das so schön ausgedacht: Sie helfen den EU-Behörden beim Ausarbeiten eines Programms im Kampf gegen den Tabakschmuggel.

    Immerhin sagte auch Vytenis Andriukaitis, EU-Gesundheitskommissar: „Der illegale Tabakhandel unterminiert die öffentlichen Anstrengungen, das Ausmaß des Rauchens zu verringern, weil so Produkte in den Markt kommen, die nicht mit EU-Regeln konform sind.“

    Der Schwarzmarkt für Zigaretten und Feinschnitt, hieß es aus Brüssel, sei zudem eine Geldquelle Krimineller. Trotzdem geht es mit dem gemeinsamen Einsatz gegen Schmuggel und Fälschungen nicht recht voran: Das am 24. Juni ratifizierte FCTC Protocol haben bislang gerade 18 Staaten unterzeichnet. Um wirksam zu werden, sind jedoch 40 Unterzeichner nötig. red

    (DTZ 30/16)

  • Messe mit Entspannungsfaktor

    MAINZ // Die „Whisky & Tobacco Days“ sind deutschlandweit ein Forum für Genussraucher, Fachhändler und Importeure. Geboten werden Premiumzigarren und -spirituosen, die Neuheiten in diesem Jahr und an den Messeständen eine umfangreiche Beratung – alles in einem besonderen Ambiente, das zum Verweilen einlädt. Schwerpunkt bei den Spirituosen sind Angebote überwiegend unabhängiger Abfüller.

    Die „Whisky & Tobacco Days“ findet am 29. und 30 Oktober in Hofheim im Taunus statt. Veranstaltungsort ist die Hofheimer Stadthalle. Tickets gibt es bei den Hofheimer Fachhandelsgeschäften Zigarrenhaus Knöß und True Malt Whisky Home, dem Tabakhaus Büttner in Frankfurt am Main und dem Bürgerbüro der Stadt Hofheim. Weitere Informationen: [linkn|http://whisky-tobacco.de/]www.whisky-tobacco.de[/link]. red

    (DTZ 29/16)

  • Attraktive Umsatzzuwächse

    KOBLENZ // Mit rund 375 Millionen Euro Gesamtumsatz und einem Überschuss von rund fünf Millionen Euro hat Lotto Rheinland-Pfalz das Jahr 2015 abgeschlossen. Damit setzte das Glücksspielunternehmen den Trend des Vorjahres fort.

    „Insgesamt können wir auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken“, konstatierte Lotto-Geschäftsführer Jürgen Häfner auf der Bilanz-Pressekonferenz: „2015 war ein wirtschaftlich solides Jahr mit einer Umsatzsteigerung von rund einem Prozent im Vergleich zum Vorjahr.“

    Finanz-Staatssekretär Stephan Weinberg, der erstmals in seiner neuen Funktion als Aufsichtsratsvorsitzender von Lotto Rheinland-Pfalz sprach, bestätigte: „Lotto ist ein gesundes Unternehmen und wirtschaftet erfolgreich. Es ist der beste Beweis dafür, dass sich betriebswirtschaftlicher Erfolg und soziales Engagement nicht ausschließen.“

    Wichtiger Partner Lotto Rheinland-Pfalz
    Lotto Rheinland-Pfalz werde nicht nur als Glücksspielunternehmen wahrgenommen, sondern auch als Partner des Sports, Förderer der Kultur sowie Unterstützer sozialer Initiativen und von Umweltprojekten. „Dies beeinflusst unser Image und damit auch die Akzeptanz in der Bevölkerung nachhaltig positiv“, sagte Weinberg weiter.

    Die Produkte mit den höchsten Umsatzzuwächsen waren die Lotterie Eurojackpot mit einer Steigerung von 22 Prozent sowie die Sportwette Oddset mit einem Plus von rund sechs Prozent. Die Rentenlotterie Glücksspirale legte im Vergleich zum Vorjahr rund fünf Prozent zu.

    Insgesamt erhielt das Land Rheinland-Pfalz aus der Veranstaltung der staatlichen Lotterien und Sportwetten sowie der Lotteriesteuer im Jahr 2015 rund 117 Millionen Euro – das sind etwa 34 Prozent der Umsätze: also jede Woche rund 2,2 Millionen Euro und jeden Tag 315.000 Euro.

    Viele Nutznießer
    Darüber hinaus schüttete das Unternehmen 2015 rund 3,8 Millionen Euro an die sechs Nutznießer der Lotterie Glücksspirale aus. Dies sind die Liga der Wohlfahrtsverbände, die Deutsche Stiftung Denkmalschutz, die rheinland-pfälzische Stiftung Natur und Umwelt, der Landessportbund, die Stiftung Sporthilfe Rheinland-Pfalz und der Landesmusikrat. Dazu kommen rund 200.000 Euro an die Nutznießer der Zahlenlotterie Bingo, nämlich das Entwicklungspolitische Landesnetzwerk (Elan) und die Stiftung Natur und Umwelt.

    Gewinner sind auch die Kunden von Lotto Rheinland-Pfalz: So gewannen fünf Spielteilnehmer 2015 Beträge von über einer Million Euro. Der größte Betrag mit knapp 16 Millionen Euro im Lotto „6 aus 49“ ging an einen Tipper aus der Pfalz.

    Die Internetumsätze liegen bei rund 16 Millionen Euro. „Der Auftritt im Internet ist für unser Unternehmen strategisch sehr wichtig. Zum einen sprechen wir damit die Zielgruppe der jungen Erwachsenen an und zum anderen überlassen wir das Geschäft in diesem Bereich nicht Mitbewerbern“, sagte Häfner. pi

    (DTZ 29/16)

  • Regenfälle beeinflussen Tabakernte

    SPEYER // Rund zwei Wochen später als geplant hat in der Pfalz die Tabakernte begonnen. Wegen des vielen Regens in den vergangenen Wochen rechnet der Landesverband der Tabakpflanzer mit Ernteausfällen von bis zu 20 Prozent.

    Nach Angaben des Verbandes haben in der Südpfalz die ersten der insgesamt 50 Erzeuger mit der Tabakernte begonnen. Viele Tabakpflanzen seien aber noch zu klein, um geerntet zu werden. Schuld sei der viele Regen. Die Bestände seien ungleich gewachsen, viele Pflanzen zudem von Schimmel befallen.

    Schon bei der Auspflanzung des Tabaks seien die Böden zu nass gewesen. An vielen Stellen habe nachgepflanzt werden müssen. Die gesamte Tabakernte verschiebe sich dadurch bis in den Oktober. Auf die Qualität des Tabaks wird das – laut Verband – keine Auswirkungen haben. Der Tabak aus der Pfalz wird vor allem in die USA, sowie nach Ägypten und Jordanien exportiert. vi

    (DTZ 29/16)

  • „Ich stehe für Kontinuität“

    HAMBURG // Michael Kaib, seit 30 Jahren bei Imperial und Reemtsma Cigarettenfabriken beschäftigt, hat Anfang März den Posten des Reemtsma-Vorstandssprechers übernommen. In der Tabak Zeitung spricht er über seine ersten Wochen im Amt.

    Kaib äußert sich zur Situation nach Inkrafttreten der Tabakproduktrichtlinie. Er kritisiert unter anderem die Verbotspolitik der Bundesregierung, die seiner Ansicht nach weit über die 1-zu-1-Umsetzung der EU-Vorschriften hinausgeht.

    Außerdem werden im DTZ-Gespräch die Beziehungen Reemtsmas mit dem Handel näher beleuchtet und der aktuelle Stand beim Rückverfolgbarkeitssystem, kurz: Track & Trace, erläutert, sowie die Themen Sortiments-Straffung bei Reemtsma und die Tabaksteuerpolitik erörtert.

    Auf die Frage, wie denn der Start in seine neue Aufgabe war, antwortet Kaib: „Ich bin großartig aufgenommen worden. Und ich bin sicher, dass Kontinuität und Nachhaltigkeit einem Unternehmen helfen. Und dafür stehe ich.“
    Das ausführliche Interview lesen Sie in der aktuellen Ausgabe der Tabak Zeitung. max

    (DTZ 29/16)