Körber dank Tabakindustrie in der Gewinnzone

HAMBURG (DTZ/red). Maschinenbauer Körber ist besser als die Branche durch das Krisenjahr 2009 gekommen. Dabei habe vor allem geholfen, dass der Konzern in mehreren Sparten des Maschinenbaus tätig sei, teilte das Unternehmen letzte Woche mit. Von der Krise waren vor allem Werkzeugmaschinen und Maschinen für die Papierindustrie betroffen, während etwa Maschinen für die Tabakindustrie gut liefen.

Der Gruppenumsatz sank um 8,0 Prozent auf 1,6 Mrd. Euro. Der Überschuss brach um mehr als die Hälfte auf 72 Mio. Euro ein – nach 163 Mio. Euro ein Jahr zuvor. Der Auftragseingang sank um 19 Prozent auf 1,5 Mrd. Euro. Für das gesamte Jahr rechnet Vorstandschef Richard Bauer mit einem stabilen Umsatz, aber einem höheren Gewinn. Es sei gelungen, die Kosten zu reduzieren. Der Konzern baute weltweit per saldo mehr als 100 Arbeitsplätze ab und beschäftigte zum Jahresende noch knapp 9.500 Mitarbeiter.

(DTZ 19/10)

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