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  • Presse-Grosso meldet Rückgänge bei Presseabsatz und -umsatz

    Einen deutlichen Absatzrückgang um 11,09 Prozent verzeichnet der deutsche Presse-Großhandel für das erste Halbjahr 2013. Das geht aus der aktuellen Erhebung des Bundesverbandes Presse-Grosso (BVPG) hervor, an der sich alle 62 Grossisten beteiligt haben. [p][/p]Im Kernsortiment Presse (also ohne Kataloge, Sammelbilder und ähnliche Produkte) fiel das Minus nicht ganz so groß aus: 1,081 Milliarden Zeitungen und Zeitschriften wurden verkauft, das entspricht einem Rückgang um 7,84 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Presse-Umsatz sank um 5,08 Prozent auf 1,166 Millionen Euro. Die Verlage haben also die Preise erhöht und so die Umsatzeinbußen verkleinert.[p][/p]

    DTZ 31/13

  • BAT in England Erster mit der E-Zigarette

    LONDON (DTZ/red). Als größtes Zigarettenunternehmen in Großbritannien will BAT die E-Zigarette „Vype“ auf den Markt bringen und ist damit erster im Königreich. Bislang wurde der Markt von kleineren Privatunternehmen beliefert, doch BAT und Reynolds haben starkes Interesse an diesem Marktsegment.[p][/p] Aktuell liegt der Marktanteil der E-Zigarette laut „Financial Times“ in Großbritannien bei etwa einem Prozent; aufgrund der spürbar geringeren Kosten gegenüber dem Zigarettenkonsum werden der elektronischen Alternative jedoch große Wachstumschancen zugesprochen. Laut Presseinformationen hat BAT im vergangenen Jahr rund 40 Millionen Pfund (46,6 Millionen Euro) in die E-Zigaretten-Firma „CN Creatives“ in Manchester investiert: „Wir wollen Marktführer werden“, wird BAT-Board-Director Kingsley Wheaton zitiert.[p][/p]

    DTZ 31/13

  • Krise verändert Italiens Tabakmarkt

    MAILAND (DTZ/mar). Die Schuldenkrise macht Italien schwer zu schaffen: 2013 wird die Wirtschaft des Landes zum zweiten Mal in Folge schrumpfen, und die Prognose der Zentralbank ist für 2014 zwar positiv, jedoch bescheiden. Demnach soll das Bruttoinlandsprodukt im nächsten Jahr um magere 0,7 Prozent wachsen.[p][/p]
    Das hat auch Auswirkungen auf den italienischen Tabakwarenmarkt: Wegen der gesunkenen Kaufkraft greifen die Raucher in Bella Italia zunehmend zu günstigen Produkten. Der Anteil von Billigzigaretten – in Italien sind das jene, die sich in der Preislage im unteren Drittel des Marktes befinden – erreichte 2012 nahezu 50 Prozent und dürfte Beobachtern zufolge 2013 weiter wachsen. [p][/p]82 Prozent der Raucher kaufen Päckchen in der Preislage von 3,80 bis 4,90 Euro, während 13 Prozent zwischen 5 und 6,50 Euro bezahlen. Nur eine kleine Minderheit liegt mit ihren Durchschnittsausgaben pro Packung darüber. Das zeigt eine Umfrage des „Istituto Superiore di Sanità“, des amtlichen Gesundheitsinstituts.[p][/p]
    DTZ 31/13

  • Rauchen auf dem Balkon in Gefahr?

    PREMNITZ (DTZ/red). Zuerst das Flugzeug, dann das Bahnabteil und der Arbeitsplatz, zuletzt die Gastronomie: Das letzte Refugium des Rauchers neben seinen eigenen vier Wänden ist die frische Luft. Und da Mieter in Brandenburg gerade diese durch den Tabakgenuss anderer gefährdet sehen, verklagen sie ihren Nachbarn, da diese auf ihrem Balkon rauchen. Die Kläger wollen damit ein Verbot erwirken. [p][/p]Laut einer Meldung des „Berliner Kuriers“ ist der Tabakkonsum der Beklagten mit „acht bis zwölf Zigaretten am Tag“ jedoch keinesfalls so hoch, dass sich die Aufregung lohnt. Dennoch soll sich jetzt der Richter am Amtsgericht mit dem Thema befassen und ein Verbot für das Rauchen auf dem Balkon verhängen: „zwischen 7 und 8 Uhr, 10 und 11 Uhr, 13 und 15 Uhr, 17 und 19 Uhr sowie 20 und 23 Uhr“, zitiert das Blatt das Begehren der sich olfaktorisch belästigt fühlenden Brandenburger; außerdem „soll das Badezimmerfenster unter Androhung von Ordnungshaft zwischen 23 und 7 Uhr geschlossen bleiben“.[p][/p] Der Zeitung liegen darüber hinaus Protokolle der Kläger vor, in denen jede Zigarette mit Uhrzeit notiert ist und Fotos „vom gefüllten Aschenbecher“ enthalten sind. Die derart ins Visier Genommenen fühlen sich ihrerseits durch diese Art der Beobachtung belästigt: „Das ist bitter, unbemerkt so ausspioniert zu werden“, wird Tabakgenießerin Ursula S. zitiert.[p][/p]DTZ 31/13

  • Weniger Kneipenumsatz wegen des Rauchverbots

    DÜSSELDORF (DTZ/red). Das seit dem 1. Mai in Nordrhein-Westfalen geltende absolute Rauchverbot hat nach Einschätzung des Hotel- und Gaststättenverbandes Dehoga direkte negative Folgen auf den Umsatz in den betroffenen Betrieben.[p][/p] Die Aussage basiert auf den Ergebnissen einer Umfrage unter Betrieben, die in erster Linie Getränke verkaufen; 500 dieser Kneipen, Bars und Diskotheken sind allein in der Landeshauptstadt Düsseldorf angesiedelt. Laut Rainer Spenke, Geschäftsführer der Dehoga Niederrhein, gaben 70 Prozent der Befragten an, seit Einführung des absoluten Rauchverbotes sei ihr Umsatz zwischen 10 und 50 Prozent gesunken. [p][/p]Für die kalte Jahreszeit werden noch drastischere Einbrüche befürchtet: „ich gehe davon aus, dass von den 500 Düsseldorfer Kneipen 200 nicht überleben werden“, zitiert die „Rheinische Post“ den Dehoga-Vorsitzenden.[p][/p]DTZ 31/13

  • Auf der Suche nach Marktnischen

    MAINZ (DTZ/fok). Der Markt für Zigarettenhülsen und -blättchen hat nach guter Entwicklung in den Vorjahren im laufenden Jahr 2013 Mühe, die problematische Absatzentwicklung in den ersten drei bis vier Monaten bis zum Jahresende wieder aufzuholen. Allerdings konnte sich die Branche mit einem Anstieg der selbstgefertigten Zigaretten um schätzungsweise 3,4 Prozent im Jahr 2012 auf sehr gute Absatzvoraussetzungen stützen. [p][/p]Branchenschätzungen gehen von einem Absatzvolumen von 25 bis 26 Mrd. Zigarettenhülsen in 2012 aus, vier Prozent mehr als im Jahr zuvor. Der Blättchenmarkt bezifferte sich diesen Schätzungen zufolge auf etwa 11,5 Mrd. Stück (plus 2 Prozent). Für 2013 hofft die Branche auf minimales Wachstum bei Hülsen und Stabilität bei Blättchen.[p][/p]

    Im Zigarettenhülsenmarkt liegt der Markenanteil bei etwas über 50 Prozent, Markenhülsen steigerten ihren Absatz leicht zu Lasten von Handelsmarken. Der Marktanteil von tabaksparenden Extrahülsen liegt bei 35 bis 40 Prozent, wächst derzeit aber nicht mehr. Beim Zubehör für Dreher erhöhte sich vor allem der Absatz von Filtern, 2012 ging dieser um ca. 10 Prozent nach oben; für 2013 wird ein Plus von 4 bis 5 Prozent erwartet. Vor allem bei Slim-Filtern sei eine kräftige Nachfragesteigerung festzustellen, ist aus der Branche zu hören.[p][/p]

    Bei der Preisentwicklung melden Hersteller Stabilität; es gebe weder Preissteigerungen noch Verschiebungen zu besonders preiswerten Produkten, eher einen leichten Trend zur Marke.[p][/p]

    Parallel zum Additivefree-Trend beim Feinschnitt suchen auch einige Hersteller von Zigarettenpapier (speziell bei Blättchen/Filtern) nach interessanten Nischen mit unbehandelten, ungebleichten Produkten. Ob diese „Pure“- oder „Organic“-Blättchen und -Filter mittelfristig eine höheren Marktanteil an sich ziehen können, muss derzeit allerdings noch abgewartet werden.[p][/p]

    DTZ 31/13

  • Neues Lotto 6aus49: mehr Gewinner und höherer Umsatz

    MÜNCHEN (DTZ/vi). Früher konnten alle Spielteilnehmer ihre Spielquittungen getrost wegwerfen, wenn sie anlässlich der letzten Ziehung nur zwei richtige Zahlen innerhalb eines Tippfelds angekreuzt hatten.

    Seit 4. Mai dieses Jahres gilt jedoch für Lotto 6aus49 ein neuer Gewinnplan, der eine feste Quote von fünf Euro bei zwei Richtigen garantiert, wenn die letzte Ziffer der siebenstelligen Losnummer der Spielquittung mit der gezogenen Superzahl übereinstimmt. Allein in Bayern sind über 1,7 Millionen Lotto-Spieler durch die Einführung der neuen Gewinnklasse 9 (Zweier plus Superzahl) zu Gewinnern geworden.

    „Es ist erfreulich, dass wir so viele zusätzliche Gewinnerlebnisse schaffen konnten“, äußert sich Erwin Horak, Präsident von Lotto Bayern, zufrieden über die positiven Auswirkungen des veränderten Gewinnplans. Dessen Erneuerung sieht höhere Gewinnwahrscheinlichkeiten in den mittleren Gewinnklassen vor, da dort die Zusatzzahl zugunsten der Superzahl abgeschafft wurde. Zusätzlich ermöglicht das neue Lotto 6aus49 schneller ansteigende Jackpots in den höchsten beiden Gewinnklassen.

    Zufrieden zeigt sich Horak auch angesichts gestiegener Umsatzzahlen: „Es ist erkennbar, dass unsere Kunden die Produktveränderungen begrüßen“, kommentiert Bayerns Lotto-Chef ein Umsatzplus bei Lotto 6aus49 von 27,67 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum des vergangenen Jahres, seitdem sich Deutschlands beliebtestes Glücksspiel im neuen Kleid präsentiert.

    (DTZ 30/13)

  • TAA plant „all in one“ Updategerät

    KÖLN (DTZ/ds). In Kooperation mit der Firma Garz & Fricke plant der Technische Automaten Ausschuss (TAA) des Bundesverbandes Deutscher Tabakwaren-Großhändler und Automatenaufsteller (BDTA) die Entwicklung einer Hardware, mit dessen Hilfe an unterschiedlichen Peripheriegeräten – wie Banknotenprüfer, Münzwechsler und GeldKarte-Terminals – sowie an diversen Automatensteuerungen – wie Sielaff Auster_E/SMC und Azkoyen Flash 1 – ein Softwareupdate durchgeführt werden kann.

    Weitere Service-Tools sollen den Funktionsumfang des Geräts erweitern. Neue Softwareversionen können problemlos und ohne Aufwand für den Anwender online in das Updategerät eingespielt werden.

    „Der größte Vorteil des ‚all in one‘ Updategerätes liegt in der Unterstützung so genannter proprietären Schnittstellen, wie wir sie bei nahezu allen im Einsatz befindlichen Banknotenprüfern und Münzwechslern vorfinden. Da hier die standardisierten Schnittstellen EVA-DTS EOP oder MDB-FTL zur Durchführung von Softwareupdates nicht zur Verfügung stehen, muss bis dato auf eine Vielzahl herstellerspezifischer Updategeräte zugegriffen werden. Dieser Umstand birgt einen hohen organisatorischen und finanziellen Aufwand, wie wir jüngst bei den Updates für die neue 5-Euro-Banknote festgestellt haben“, so Dirk Schmitz vom BDTA.

    Damit dieser Aufwand bereits bei der Einführung der neuen 10-Euro-Note reduziert werden kann, hat der TAA zunächst die Banknotenprüfer-Hersteller ICT, Crane, MEI und CoinCo gebeten, Informationen zu den Schnittstellen zur Verfügung zu stellen.

    Dazu Dirk Schmitz: „Die Informationen, die wir von den Herstellern benötigen, beinhalten unserer Meinung nach keine sensiblen Daten. Ich rechne deshalb fest mit der Unterstützung aller Hersteller.“

    (DTZ 30/13)

  • Politiker besuchten Landewyck Trier

    TRIER (DTZ/sw). Bernhard Kaster, parlamentarischer Geschäftsführer der CDU/CSU im Bundestag, Frank Walter Steinmeier, Vorsitzender der SPD-Fraktion, und Dr. Katarina Barley, Regionalpolitikerin der SPD, zählten zu bekannten Vertretern der Politik, die in den letzten Wochen zu Gast bei Landewyck Deutschland in Trier waren und sich (an verschiedenen Besuchstagen) über die Situation bei diesem wichtigen Arbeitgeber und Steuerzahler im Moselgebiet informierten.

    Hajo Fischer, Geschäftsführer Heintz van Landewyck Deutschland: „Wir freuen uns, dass ranghohe Politiker unseren Einladungen zu einem Vorort-Termin gefolgt sind.“ Kaster wie auch Steinmeier und Barley zeigten sich sehr beeindruckt von dem Unternehmen und seinen Mitarbeitern. Alle drei hatten, so Hajo Fischer, ein offenes Ohr für die großen Sorgen des Unternehmens im Falle der Umsetzung der EU-Tabakproduktrichtlinie TPD 2.

    Die Geschäftsleitung Landewyck (Petra Wagner, Ralf Götte, Jens-Peter Wichmann und Hajo Fischer) präsentierten gemeinsam mit dem Betriebsratsvorsitzenden Andreas Clemens in erster Linie die szenarischen Auswirkungen der TPD 2 auf die Wettbewerbsfähigkeit mittelständig geprägter Unternehmen. Fischer in diesem Zusammenhang: „Der Richtlinienentwurf hat planwirtschaftliche Grundzüge und wird im Falle der Umsetzung tendenziell zu monopolistisch geprägten Anbieterstrukturen führen.

    Der nicht unbedeutende Mittelstand der Branche wird es mit seinen Produkten enorm schwer haben in einem solchen Umfeld zu existieren.“ Weder Kaster, noch Steinmeier oder Barley waren sich über die Auswirkungen der regulativen Willkür der EU auf den Mittelstand der Branche im Zusammenhang mit der Tabakprodukt-Richtlinie bewusst – sagten aber zu, diese Aspekte auf jeden Fall aufgreifen zu wollen und ihren Einfluss geltend zu machen, um ungerechtfertigte Benachteiligungen und nicht zielführende Regulierungen zu verhindern.

    (DTZ 30/13)

  • Versteuerungszahlen spiegeln die Marktdelle im ersten Halbjahr wider

    WIESBADEN (DTZ/SB/fok). Im ersten Halbjahr 2013 bezifferten sich die Einnahmen aus der Tabaksteuer auf (netto) 5,722 Mrd. Euro. Das waren 2,2 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2012.

    Der zeitweilige Rückgang der Einnahmen ist gleichwohl kein „Beinbruch“, denn die beiden Vorjahre brachten ja bereits Zusatzeinnahmen für den Fiskus, die deutlich über der Ausgangsplanung des fünfstufigen Steuerkonzeptes gelegen hatten. Das eigentlich Erstaunliche an dem aktuellen Steuerrückgang ist eher der Zeitraum, in dem er eingetreten ist. Denn die moderate Steuererhöhung zum 1. Januar wurde bei absatzstarken Zigarettenmarken deutlich später auf die Kleinverkaufspreise überwälzt, der Rückgang der Banderolenbezüge und die parallel festzustellende Marktschwäche war aber von Jahresbeginn an festzustellen.

    Insofern ist die in einigen Tageszeitungen behauptet Kausalität der Steueranhebung für den Rückgang von Steuerzeichenbezug und Steuereinnahmen nicht schlüssig. Zumindest bei kurzfristiger Betrachtung, denn langfristig ist es natürlich schon wahrscheinlich, dass Absatz, Umsatz und letztlich auch die Tabaksteuereinnahmen unter dem hohen Steuerniveau in Deutschland leiden und Grenzeinkäufe wie Schmuggel befördern.

    (DTZ 30/13)