Autor: admin

  • Höhere Tabaksteuer wird jetzt durchgereicht

    MÜNCHEN (DTZ/red). Die ersten kleineren Preiserhöhungen am Zigarettenmarkt hat es bereits gegeben. Jetzt dreht der erste Konzern an der Preisschraube. Zum 19. Mai hebt Philip Morris die Preise für das Zigarettensortiment an. Der Konzern hat den Handel bereits per Schreiben (liegt DTZ vor) über die Änderungen informiert.

    Immerhin viereinhalb Monate werden die Münchner nach der routinemäßigen Tabaksteuererhöhung zum Jahreswechsel dann gewartet haben, bevor sie im Mai die höhere fiskalische Belastung an den Konsumenten durchreichen. Damit Händler sich rasch mit den neuen Preisen vertraut machen können, stellt Philip Morris ihnen eine neue Preisliste zur Verfügung. Das Unternehmen weist dabei darauf hin, dass der bislang ausgewiesene Rabatt „Abzüge für Händler und Großverteiler“ künftig bereits in den Fabrikpreisen enthalten sei. Finanziell ändere sich für den Handel dadurch nichts.

    Erhöhungen im Detail

    Die Preisanpassungen erfolgen entweder um ein Erhöhen pro Packung um 20 Cent oder durch ein Reduzieren des Packungsinhaltes um eine Zigarette. Bei einigen Produkten, so der Konzern, gebe es dadurch Anpassungen der Produktpalette: Bei den Marken L&M sowie Chesterfield gibt es künftig nur noch Packungen mit 19 Stück für 5,00 Euro; die OP-Varianten 19 Stück/4,80 Euro und 20 Stück/5,00 Euro entfallen. Zudem werden Marlboro Red und Gold in der XXL-Box auch als AP-Variante mit 26 Stück für 7,00 Euro erhältlich sein. Die Chesterfield Menthol AP L-Box mit 20 Stück für 5,00 Euro wird vom Markt genommen, dafür können Automaten dann mit der OP-Box mit 19 Stück für 5,00 Euro bestückt werden.

    Wie üblich werden die Händler nach dem Abverkauf der Produkte mit alten Preisen fließend mit der neu ausgezeichneten Ware eingedeckt. Die Packungen sind dann mit einem blauen Klebeband versehen, auf den schwarz der Schriftzug „New Price“ – bei Gebinden „NP“ – gedruckt ist.


    Kein Kommentar

    Das Unternehmen hält sich mit Stellungnahmen zu den Preiserhöhungen zurück. Auch von DTZ befragte Wettbewerber gaben keinen Kommentar ab.

    (DTZ 15/14)

  • Raucher verklagen New York City

    NEW YORK CITY (DTZ/red/kes). Die New Yorker Bürgerinitiative Clash protestiert gegen das E-Zigarettenverbot auf öffentlichen Plätzen der Millionenmetropole. Die Gruppe Citizens lobbying against smoker harassment (Clash) kennt sich im Kampf für mehr Raucherrechte aus.

    Im Oktober 2013 hatte der Oberste Gerichtshof ihrem Einspruch Recht gegeben und ein Rauchverbot für öffentliche Parks, historische Sehenswürdigkeiten, Schwimmbäder und Spielplätze des US-Bundesstaates aufgehoben.
    Was für herkömmliche Tabakprodukte möglich war, will Clash für die elektronischen Varianten wiederholen.

    Obwohl Raucher und Dampfer (Eigenbezeichnung der E-Zigarettenkonsumenten, Anmerk. d. Red) innerhalb der Interessengruppe nicht immer an einem Strang ziehen, eint sie das aktuelle Projekt, bestätigt Audrey Silk, Gründer von Clash. Die Gruppe zählt eigenen Angaben zufolge inzwischen rund 2.000 Mitglieder, die mehrheitlich in sozialen Netzwerken wie Facebook organisiert sind.

    (DTZ 14/14)

  • Gesundheitsministerin will E-Zigaretten verbieten

    (DTZ/red). Die israelische Gesundheitsministerin Ja’el German plant ein Werbe- und Verkaufsverbot für elektronische Zigaretten.

    Als Begründung nennt sie auch den wachsenden Konsum der E-Produkte an Schulen, berichtet die „Times of Israel“. Das Gesundheitsministerium wird bis zum 26. April Vorschläge und Reaktion zum Thema sammeln, heißt es.

    (DTZ 14/14)

  • Prominente Persönlichkeiten und edle Havannas

    BAD WIMPFEN (DTZ/pnf). Seit vielen Jahren erfreuen sich die Gäste der Verleihung des Deutschen Medienpreis am Genuss edler Habanos. Auch in diesem Jahr präsentierte das Bad Wimpfener Fachhandelsunternehmen Cigardeluxe mit Unterstützung von 5th  Avenue handgerollte Longfiller aus Kuba im Zigarren-Kabinett des Veranstaltungsorts „Medici” in Baden-Baden.

    Mit dem Deutschen Medienpreis werden Personen geehrt, die Gesellschaft oder Politik prägend beeinflussen. Zu den Preisträgern zählten bisher unter anderem Helmut Kohl, Nelson Mandela, François Mitterrand, Yassir Arafat, Yitzhak Rabin, Kofi Annan, König Juan Carlos von Spanien, der Dalai Lama und George Clooney. In diesem Jahr ging der Medienpreis an die niederländische Königin Máxima, die mit ihrem Gatten, König Willem-Alexander, angereist war.

    Leider ließen sich die königlichen Hoheiten nicht von Fachhändler Jochen Klenk zum Genuss einer Zigarre überreden. Viele der anwesenden Gäste – vom Vorstand eines Dax-Unternehmens über bekannte Fernsehmoderatoren, Schauspieler, Sportler bis hin zum Spitzenpolitiker – ließen sich dagegen nicht lange bitten und frönten dem edlen Rauchgenuss. Besonders begeistert war Star-Pianist Lang Lang, der auch die Fingerfertigkeiten der Zigarrenrollerin Rosa Arredondo bewunderte.

    Für das leibliche Wohl sorgte Harald Wohlfahrt mit seinem Team vom Drei-Sterne-Restaurant „Traube Tonbach“ aus Baiersbronn im Schwarzwald.

    (DTZ 14/14)

  • Eurojackpot: Gewinn-Topf wächst weiter

    MÜNSTER (DTZ/vi). Die Ziehung der Lotterie Eurojackpot am vergangenen Freitag hatte schon historische Dimensionen. Denn der größte bisher jemals in Deutschland zur Ausspielung anstehende Lotterie-Jackpot war mit 47 Millionen Euro auch gleichzeitig der aktuell höchste Jackpot in der deutschen Lotteriegeschichte.

    Da dieser Rekord-Jackpot nicht „geknackt“ wurde, wächst der Eurojackpot in der Gewinnklasse 1 am heutigen Freitag auf voraussichtlich 56 Millionen Euro. Hierzu Axel Weber, Sprecher von Eurojackpot: „Mit Eurojackpot haben wir in Deutschland etwas Einmaliges geschafft. Mit dieser neuen Rekord-Jackpothöhe werden nun auch viele Tipper auf Eurojackpot aufmerksam, die vorher illegal im ausländischen Internet gespielt haben.“ Auch bei den anderen teilnehmenden europäischen Partnern steigt die Nachfrage deutlich an. Besonders Tippgemeinschaften aus Büros und Vereinen haben aktuell Hochkonjunktur. „Bei so einer Menge Geld im Jackpot reicht es ja auch für mehrere Tipper, um in den Euro-Millionen-Genuss zu kommen“, so Weber.

    (DTZ 14/14)

  • Marlboro ist bekannteste Zigarettenmarke Deutschlands

    HAMBURG (DTZ/red). Das Hamburger Marktforschungsinstitut mafo.de hat in einer Umfrage Raucher danach befragt, wie sie deutsche Zigarettenmarken einschätzen. Das Ergebnis: Mit einem Score-Wert von 9,9 (maximal 10,0) ist Marlboro die bekannteste Marke.

    Auch in Sachen Markenimage (Score-Wert 6,1), Claimstärke (5,7) und Differenzierungsstärke (6,7) schnitt die Nummer 1 von Philip Morris sehr gut ab. Das ergab einen Gesamtwert von 6,5 Punkten. Die Befragten assoziierten Marlboro demnach mit Begriffen wie „innovativ“, „Qualität“, „modern“, „natürlich“, „attraktiv“ oder „dynamisch“.
    Auf dem zweiten Platz des mafo.de-Rankings landete Lucky Strike vor JPS. Es folgten Pall Mall, Camel, gleichauf Gauloises und West, L&M, HB und R1. Bis auf Reemtsmas R1, die in diesem Jahr seit bereits 30 Jahren am Markt ist, erzielten alle Marken überdurchschnittliche Score-Werte. Das gilt auch für den Klassiker HB (Launch 1955), der laut der Umfrage zwar als wenig modern, dafür aber als besonders ehrlich wahrgenommen wird.

    (DTZ 14/14)

  • Kiffen für das Bruttoinlandsprodukt

    MÜNCHEN (DTZ/red). Die Wirtschaftsleistung von Drogendealern und Zigarettenschmugglern soll in das Bruttoinlandsprodukt (BIP) eingerechnet werden.

    Die EU will es so und für den Staat hat die neue Berechnungsmethode einen positiven Nebeneffekt, berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ (SZ). Das Statistische Bundesamt rechne mit einem Plus von bis zu drei Prozent, zusätzlich zu den Prognosen von zwei Prozent Wachstum für 2014.

    Laut Informationen der SZ hätten die EU-Mitglieder schon lange mit diesen Faktoren gerechnet und diese Einnahmen ihrer Wirtschaftsleistung zugerechnet – offiziell wird diese Praxis ab September 2014 in den 28 Mitgliedsstaaten eingeführt.

    (DTZ 13/14)

  • Europäische Industriekompetenz versus chinesische Handarbeit

    WIESBADEN (DTZ/schu). Eine Ausfallrate von 20 Prozent, wie sie auf dem E-Zigaretten-Kongress (Tobacco Campus) genannt wurde, führt auf Dauer sicherlich dazu, dass viele interessierte Kunden sich wieder von der E-Zigarette abwenden.

    China gehört aktuell zu den Hauptproduzenten, zirka 85 Prozent der E-Zigarettenkomponenten kommen von dort. Herstellungsprozess: von Hand. Eine mögliche Antwort darauf, wie das Qualitätsniveau bei E-Zigarettenbauteilen und Liquidkartuschen verbessert werden kann, stellte die Itm Group auf dem Tobacco Campus vor. Der niederländische Zulieferer für die Zigarettenindustrie testet in Kürze einen Prototyp für das Abfüllen von Liquids und will die Anlage im September einem breiten Publikum vorführen.

    „Ist die Qualität schlecht, ist es auch das Image“
    Die Abfüll- und Verschließanlage soll in der Lage sein, bis zu 2 500 Einheiten in der Minute abzufüllen. Es können sowohl Ein- als auch Mehrwegkartuschen gefüllt werden. Außerdem arbeitet die Itm Group daran, die Anlage kundenspezifischen Anforderungen anzupassen. Itm, nach eigenen Angaben führend in der Herstellung von Zigaretten, Feinschnitt und Zigarren, verspricht hohe Produktqualität und -sicherheit. Die Rückverfolgbarkeit (Track & Trace) sei ebenfalls bis ins Kleinste gewährleistet.

    „Ist die Qualität schlecht, ist es auch das Image“, gibt Jeroen Slubbe zu bedenken. Der Itm-Geschäftsführer, zuständig für Zigarette und OTP, sieht den Qualitätsvorsprung darin, die Komponenten der E-Zigarette technisch zu unterfüttern.

    (DTZ 13/14)

  • Special Premiumzigarre

    MAINZ (DTZ/da). Vor mehr als 20 Jahren erlebten Premiumzigarren in den USA einen regelrechten Boom. Filmstars und „Sternchen“ ließen sich mit Churchills, Doppelcoronas und anderen „großen Kalibern“ im Mund ablichten. Der Stoff, aus dem die karibischen Longfiller-Träume sind, stammt bis heute überwiegend aus der Dominikanischen Republik, aber auch aus anderen Ländern wie etwa Honduras, Nicaragua oder Mexiko.

    Wegen des US-Embargos gegen Kuba sind Habanos in den USA nicht erlaubt, werden aber unter der Hand nach Einschätzung von Experten millionenfach verkauft. Ein paar Jahre später schwappte die Welle in etwas abgeschwächter Form nach Europa herüber und sorgte in verschiedenen Ländern für eine Zigarren-Renaissance. In Europa und natürlich auch in Deutschland spielt die Havanna eine sehr große Rolle. Für den Zigarrenexporteur Habanos S. A. ist Europa der wichtigste Abnehmer, wobei Spanien, Frankreich, Deutschland und die Schweiz führend sind. Auch für die Anbieter dominikanischer Premiumzigarren ist Deutschland ein bedeutender Markt. Darüber, welche der beiden Longfiller-Provenienzen bei den Aficionados in Deutschland beliebter ist, lässt sich trefflich streiten.

    Beide rangeln schon seit Jahren um die Spitzenposition. Nach der Dom. Rep. und Kuba stehen Honduras und Nicaragua ganz oben auf der Liste der Lieferländer für Longfiller-Zigarren. Premiumzigarren aus anderen Regionen sind derzeit eher noch Nischenprodukte, obgleich die Zigarrenherstellung in Mexiko und den Kanarischen Inseln ebenfalls Tradition hat. Und auch das klassische Zigarrenland Brasilien, das bei Shortfillern einen sehr guten Ruf genießt, versucht bei Longfillern mit attraktiven Produktofferten zu punkten. Nichtsdestotrotz heißen die vier großen Zigarrenländer für Longfiller: Dominikanische Republik, Kuba, Honduras und Nicaragua. Diese vier rückt „Die Tabak Zeitung“ in ihrer aktuellen Printausgabe in den Fokus des „DTZ-Specials Premiumzigarre“.

    (DTZ 13/14)

  • Ministerium bleibt zuständig

    BERLIN (DTZ/max). Die ersten 100 Tage der neuen Bundesregierung sind vorbei. Doch immer noch sind einige Zuständigkeiten unklar. Immerhin: „Es ist klar, dass der Bereich des gesundheitlichen Verbraucherschutzes im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft verbleibt“, heißt es aus der Hauptstadt.

    Allerdings werde immer noch über Details verhandelt (bis Redaktionsschluss dieser Zeitung). Mit der Klärung der Grundsatzfrage jedoch ist auch ersichtlich: Das Thema „Tabak“ wird auch künftig im Landwirtschaftsministerium behandelt, die Verlagerung ins Justizministerium ist vom Tisch. Offen bleibt, wie das zuständige Referat künftig bezeichnet wird, wahrscheinlich bleibe es bei der aktuellen Benennung, so die Aussage aus Berlin.

    (DTZ 13/14)