Autor: admin

  • Verlagerung bei Tabaksteuer

    MAINZ (DTZ/max). Der deutsche Fiskus hat bis einschließlich Mai 4,605 Milliarden Euro Tabaksteuer eingenommen. Das meldet das Statistische Bundesamt.

    Der größte Anteil entfiel dabei mit 3,855 Milliarden Euro auf Zigaretten, gefolgt von Feinschnitt mit 0,687 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr nahm das Aufkommen– trotz der zum 1. Januar angehobenen Steuersätze – etwas ab: Bei Zigaretten lag das Minus bei rund zwei Prozent. Auf Feinschnitt kassierte der Staat dagegen fast 4,6 Prozent mehr ein. Unterm Strich und unter Berücksichtigung von Zigarren/Zigarillos sowie Pfeifentabak ergab sich damit ein Rückgang um ein knappes Prozent.

    Dennoch ist die Lage so schlecht nicht. Mit Blick auf den Bezug von Steuerzeichen lässt sich feststellen: Im Mai zogen Nettovolumen und die sogenannten Kleinverkaufswerte bei allen Warenkategorien deutlich an. Die eher zurückhaltende Entwicklung im April rückt damit in den Hintergrund. Zugleich verzeichneten die Wiesbadener Statistiker einen Anstieg der durchschnittlichen Preise, vor allem bei Zigaretten. Dabei kostet ein Stück jetzt 25,50 Cent, zum Jahresbeginn waren es noch 25,37 Cent, ein Jahr zuvor 24,37 Cent (jeweils netto).

    (DTZ 25/14)

  • Rauchverbot für Frauen unter 40

    MOSKAU (DTZ/red). Die Kommunistische Partei (KP) Russlands hat in der Duma, dem Unterhaus des russischen Parlaments, einen Gesetzentwurf vorgelegt, der Frauen unter 40 Jahren das Rauchen verbietet.

    In der Vorlage, die aus der Feder des Abgeordneten Iwan Nikitschuk stammt, wird zudem der Verkauf von Tabakwaren an Frauen unter 40 Jahren verboten, berichtet die deutsche Online-Ausgabe der russischen Nachrichtenagentur Ria Novosti.

    Auch ältere Frauen – wobei der Alter nicht präzisiert wird – sollen nach Vorstellung der KP ihren Tabakkonsum einschränken. Sie dürfen laut Entwurf nicht im Beisein ihrer minderjährigen Kinder rauchen. Zur Einhaltung schlägt Nikitschuk die Einführung von Bußgeldern vor.

    Starken Gegenwind erhält der KP-Vorschlag seitens des Gesundheitsausschusses in der Duma. Der Vorsitzende Sergej Kalaschnikow bezeichnet die Pläne als „verbrecherisch“, zitiert ihn Ria Novosti. Das geplante Gesetz plane eine Ausgrenzung der Frau und sei „unzurechnnungsfähig“, sagte Kalaschanikow. Seiner Einschätzung zufolge, habe das Gesetz in der Duma keine Chance.

    (DTZ 24/14)

  • Imperial geht mit Logista an die spanische Börse

    LONDON/MADRID (DTZ/red). Der britische Zigarettenproduzent Imperial Tobacco Group bereitet die Börsenzulassung für seine europäische Logistik-Sparte, die spanische Logista, an der Madrider Börse vor.

    Im Rahmen des Börsengangs werde das Tochterunternehmen Altadis einen Anteil der Logista-Aktien an Investoren veräußern, informiert die Nummer vier im weltweiten Ranking der Tabakkonzerne. Der Mehrheitsanteile bleiben im Besitz von Imperial, berichtet RTE News, die Online-Ausgabe des irischen Fernsehsenders RTE.

    Die spanische Logista ist den Angaben zufolge der führende Zigarettengroßhändler für Spanien, Frankreich, Italien und Portugal. Die Nummer eins im Bereich Zigarettenvertrieb arbeitet sowohl für Imperial als auch für andere Zigarettenunternehmen und betreut über 300.000 Abnahmestellen.

    (DTZ 24/14)

  • Pfeifen-Special 2104: Ein Plädoyer für das Pfeiferauchen

    MAINZ (DTZ/jgw). Alles muss größer werden. Und vor allem schneller: Wer sich heute einen Computer oder ein Mobiltelefon kauft, der muss sich sputen, um es vor dem Veralten zum Laufen zu bringen – schwupps: Schon ist eine neue Version auf den Markt, die alles noch besser kann. Und vor allem schneller – womit sie übrigens auch mit größeren Schritten ihrer Entsorgung entgegenläuft. Denn schon lauert ja das Update. Man merkt, dass man sich, folgt man diesem Wahnsinn, schnell in einem Teufelskreis befindet, in dem sich die Katze schmerzhaft in den eigenen Schwanz beißt. Und doch funktioniert diese Entwicklung wie am Schnürchen.

    Entschleunigung tut also Not! Doch wie fängt man damit an und schafft es, auch mit gedrosseltem Tempo erfolgreich zu sein, also Strecke zu machen? Einer von sinnvollerweise vielen kleinen Schritten könnte das Pfeiferauchen sein, wenn man es als Zeremonie begreift und als puren Genuss betreibt. Das Pfeifen-Special 2014 liefert in diesem Jahr zu diesen Überlegungen den argumentativen Unterbau.

    (DTZ 24/14)

  • Lizenz für die Deutsche Sportlotterie

    KREFELD (DTZ/pnf). Die gemeinnützige Deutsche Sportlotterie (DSL) zugunsten einer besseren sozialen Absicherung von Spitzensportlern ist genehmigt und wird im August oder September ihren Spielbetrieb aufnehmen.

    Das Glücksspielkollegium hat in seiner Sitzung am 4. Juni der Lizenzerteilung zugestimmt. Ein kleines Team um die Ideengeber, den Krefelder Unternehmer Gerald Wagener und Diskus-Olympiasieger Robert Harting, hat das Projekt in den vergangenen eineinhalb Jahren entwickelt.

    Gründungsgesellschafterin der DSL ist auch Lotto Hessen. Deren Geschäftsführer Heinz-Georg Sundermann hatte sich bereits bei der Vorstellung der Idee durch Gerald Wagener davon begeistern lassen und vertritt die bisher einzige beteiligte Gesellschaft des Deutschen Lotto- und Toto-Blocks. Als weitere Lotteriegesellschaft könnte Lotto Rheinland-Pfalz folgen, denn auch das rheinland-pfälzische Finanzministerium hat einen Antrag für die neue Lotterie gestellt. Lotto Hessen wird bei der DSL verantwortlich für die Durchführung sein und auch im Vertrieb eng mit der DSL zusammenarbeiten.

    Nach dem positiven Votum des Finanzministeriums Rheinland-Pfalz sprachen sich die Vertreter der Aufsichtsbehörden für den Antrag auf Erteilung einer Genehmigung aus. „Wir sind erleichtert, dass sich die Antragsbehörden nicht vom politischen Lobbyismus gegen uns beeinflussen ließen“, sagte DSL-Geschäftsführer Wagener. Unter anderem hatte sich der Schatzmeister des Deutschen Fußball-Bundes, Reinhard Grindel, öffentlich gegen diese Form der Unterstützung des olympischen Amateursports ausgesprochen.

    Mit den Erträgen aus der Sportlotterie soll die bestehende direkte Sportlerförderung ergänzt werden. Deutsche Spitzensportler sollen in der Vorbereitung auf Olympische und Paralympische Spiele bessere Bedingungen im internationalen Vergleich erhalten und zusätzlich versichert werden. Außerdem sollen die Nationale Anti Doping Agentur unterstützt und Sportvereine am Lotterieumsatz beteiligt werden.

    Ein Los der Deutschen Sportlotterie kostet 2,50 Euro. Von jedem eingenommenen Euro sollen gut 30 Cent unmittelbar an die Sportler gehen. Als Hauptpreis sind 500000 Euro vorgesehen.

    (DTZ 24/14)

  • Striktes Anti-Tabak-Gesetz tritt in Russland in Kraft

    MOSKAU (DTZ/red). In Russland ist Anfang Juni ein striktes Anti-Tabak-Gesetz in Kraft getreten, das das Rauchen auf öffentlichen Plätzen, in der Gastronomie, am Arbeitsplatz verbietet.

    Darüber hinaus ist die Darstellung des Rauchens auch in Filmen und Theaterstücken verboten, sofern es nicht „untrennbarer Bestandteil der künstlerischen Handlung“ ist, berichtet „Der Westen“. Weiterhin ist Tabakwerbung aus der Öffentlichkeit künftig verbannt. Bei Verstößen werden Geldbußen für Privatpersonen von umgerechnet rund 105 Euro und für Unternehmen etwa 3.150 Euro fällig.

    Das Gesetz wurde bereits 2013 im Parlament verabschiedet, allerdings mit verschiedenen Übergangsfristen, die nun abliefen, sodass die Regelung erst jetzt vollständig in Kraft tritt.

    Experten bezweifeln Medienberichten zufolge die Wirksamkeit der eingeführten Maßnahmen.

    (DTZ 23/14)

  • Führungswechsel bei Philip Morris Austria

    WIEN (DTZ/red). Christine Schwall ist die neue Geschäftsführerin von Philip Morris Austria. Seit 1. Juni hat sie die Geschäftsleitung von Alexander Ott übernommen.

    Schwall hat ihre Karriere 1993 als Sales-Trainee bei Philip Morris International (PMI) begonnen. In den folgenden 21 Jahren hat sie sich als umfassende und angesehene Experten in der Tabakbranche etabliert. Sie leitete die Verkaufsteams von Schweden (2005 bis 2007) und Deutschland (2008 bis 2011) und war zuletzt Geschäftsführerin der Philip Morris International Baltikum (Estland, Lettland und Litauen).

    „Ich freue mich sehr darauf, der noch jungen aber höchst erfolgreichen Geschichte der Philip Morris International hier in Österreich noch weitere Erfolgskapitel hinzuzufügen. Ohne Zweifel gibt es viele offene Fragen und Probleme, die die Branche momentan beschäftigen und die es zu lösen gilt. Ich aber voller Zuversicht und Tatendrang, dass ich mit meinem Team diese offenen Baustellen anpacken und vor allem im konstruktiven und positiven Dialog mit unseren Partnern allen voran den Tabaktrafikanten, auch meisten werde“, erklärte sie.

    Alexander Ott übernahm 2013 als erster Geschäftsführer die zu diesem Zeitpunkt neu gegründete Philip Morris Austria. Während der letzten eineinhalb Jahre gelang ihm und seinem Team Firmenangaben zufolge die erfolgreiche Positionierung und weitere Stärkung des jungen Unternehmens als Marktführer. Ott übernimmt ab 1. Juni die Position des Director Sales der Philip Morris International Niederlassung in den Benelux Staaten.

    (DTZ 23/14)

  • Blauer Dunst auf dem Rhein

    KÖLN (DTZ/jgw). Zu einem besonderen Frühlings-Smokertreff hatte der Kölner Fachhändler Peter Heinrichs seine Kundschaft eingeladen: Mit einem Schiff der Köln-Düsseldorfer-Flotte ging es zwei Stunden rheinauf- und abwärts.

    Schon zuvor – und natürlich auch noch danach – konnten die rund 400 Gäste an Bord der „Loreley“ rauchen und die angebotenen Zigarren, Tabake, Spirituosen und Pfeifen in Augenschein nehmen sowie käuflich erwerben. Bestes Wetter, angenehme Temperaturen, kulinarische Köstlichkeiten und viel blauer Dunst machten diesen Smokertreff für viele Teilnehmer zu einem so unvergesslichen Erlebnis, dass bereits am Abend Forderungen nach einer Wiederholung laut wurden.

    Peter Heinrichs war zufrieden: mit dem Feedback, dem Verlauf und auch mit den getätigten Umsätzen. Diese stehen nach Aussage des umtriebigen Fachhändlers indes nicht im Vordergrund: Die Smokertreffs erfüllen laut Heinrichs vor allem den Zweck der Kundenbindung.

    (DTZ 23/14)

  • Weichenstellung für erfolgreiche Zukunft

    LÜBECK (DTZ/pi). Seit 35 Jahren produziert die Zigarrenmanufaktur Charles Fairmorn in der Dominikanischen Republik handgemachte Premium-Zigarrenprodukte für den nationalen und internationalen Markt. Mit einer Eingliederung des Unternehmens in das Traditionshaus der Joh. Wilh. von Eicken GmbH können Know-How, Verwaltung und vorhandene Vertriebsstrukturen ab sofort optimal gebündelt werden und ebnen laut Unternehmen den Weg für eine erfolgreiche Zukunft.

    Der erste gemeinsame Erfolg, der Relaunch der Zigarrenmarke „Don Antonio“ mit innovativen Konzepten, hat in den vergangenen Monaten für eine Markterweiterung gesorgt. Die Marke wird exklusiv durch die Joh. Wilh. von Eicken GmbH vertrieben und soll zu einer breiten globalen Marke ausgebaut werden. „Premium Zigarren in der Qualität, wie sie Charles Fairmorn herstellt, sind eine hervorragende Ergänzung für unser Produktportfolio“, betont Geschäftsführer Marc von Eicken und plant, das Segment der „Handmade Premium Cigars“ zukünftig noch weiter auszubauen.

    (DTZ 23/14)

  • Oliver Engels ist neuer Geschäftsführer Marketing bei BAT

    HAMBURG (DTZ/red). Oliver Engels, seit Anfang des Jahres von Unilever zu British American Tobacco in London gewechselt, ist seit 1. Juni Geschäftsführer Marketing bei British American Tobacco in Deutschland.

    Er folgt damit auf Karen Pascha, die im April in Mutterschutz ging. Engels hat seine Karriere 1996 bei Unilever in Hamburg als Management-Trainee begonnen. Er verfügt über eine langjährige Erfahrung im Marketing unter anderen in den Bereichen Sales, Brand Marketing und Innovation Marketing und Innovation Marketing und dies sowohl in Deutschland als auch in den USA.

    „Ich freue mich sehr auf meine neue Herausforderungen und Aufgaben, ein tolles Team und faszinierende Marken“, sagte Oliver Engels in einer ersten Stellungnahme.

    (DTZ 23/14)