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  • Tendence 2014 setzt auf das Thema Zusatzsortimente

    FRANKFURT (DTZ/pi/jgw). Im Frühjahr informierte DTZ mit einer Zusammenfassung des „Branchenreports“ der Messe Frankfurt über das Thema Zusatzsortimente. Besonders die Tendence bietet sich laut Messe für einen Besuch derjenigen Fachhändler an, die auf der Suche nach einer attraktiven Sortimentserweiterung sind.

    Mit einem besonderen Angebot will die Tendence in diesem Jahr Besucher ansprechen, die ihr Geschäft auch mit Gourmetartikeln bestücken. Die Messe findet vom 30. August bis zum 2. September 2014 statt.

    „Gerade in den Wochen vor Weihnachten können Händler mit clever gewählten Zusatzsortimenten spürbare Umsatzsteigerungen generieren. Das ist die Zeit, in der Verbraucher Inspiration suchen und bereit sind, spontan Geld auszugeben“, so Nicolette Naumann, Vice President Ambiente/Tendence. Dem zur Tendence 2012 erschienenen Management Report „So schenkt Deutschland“ zufolge sind die Deutschen zu Weihnachten mit Abstand am großzügigsten, wenn es ums Schenken geht. Das Weihnachtsfest rangiert damit an der Spitze aller Schenkanlässe.

    Nicht verpassen sollten Besucher der Tendence die Präsentation „Schaufensterdekoration live. Before Christmas“ in der Halle 9.2. Hier zeigt die Visual-Merchandising-Expertin Karin Wahl Konzepte und Storytelling-Ideen für die vorweihnachtliche Gestaltung des Schaufensters und des Ladens. An allen vier Messetagen lädt Karin Wahl Besucher zu Kurzvorträgen jeweils um 11, 13 und 15 Uhr ein und zeigt, wie sich mit relativ geringem Aufwand bereits eine starke emotionale und kauffördernde Wirkung erzielen lässt.

    (DTZ 26/14)

  • Jeder zweite Automat steht in Deutschland

    MAINZ (DTZ/schu). Das Automatengeschäft stellt nach wie vor eine wichtige Vertriebsschiene für die Fabrikzigarette dar.

    In Europa haben Raucher an rund 680 000 Geräten die Gelegenheit, sich für ihren Bedarf einzudecken, wie eine Erhebung des Bundesverband Deutscher Tabakwaren-Großhändler und Automatenaufsteller (BDTA) ergab.

    Mehr als die Hälfte davon, zirka 350 000 Innen- und Außengeräte, werden hierzulande betrieben. Während allerdings in Deutschland der Anteil am Gesamt-Zigarettenabsatz zehn Prozent beträgt, liegt der Anteil in Portugal bei 50 Prozent, in Malta sogar bei 65 Prozent.

    (DTZ 26/14)

  • CSU-Minister will E-Produkte verbieten

    BERLIN (DTZ/red). Der Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft Christian Schmidt will den Verkauf von E-Shishas und E-Zigaretten an Minderjährige verbieten.

    Nach Ansicht des CSU-Politikers haben die E-Produkte nichts in den Händen von Unter-18-Jährigen zu suchen. Die süßen Aromastoffe verschleiern die potenziellen Gefahren, sagte Schmidt. Er sehe hierbei Parallelen zu Alcopops. Auch nikotinfreie E-Produkte seien gesundheitlich bedenklich.

    Anders die Grünen. Sie wollen zunächst das Risiko erforschen lassen. In der Tagesschau spricht sich der Grünen-Sprecher für Drogenpolitik Harald Terpe für eine Untersuchung der Aromen aus, bevor man sich einem Verbot anschließe.

    Für ein Verbot in Deutschland müsste auch das Jugendschutzgesetz geändert werden. Es untersagt den Verkauf von Tabakwaren an Jugendliche unter 18 Jahren – nicht den Verkauf von tabakfreien E-Produkten.

    (DTZ 26/14)

  • Studie: E-Zigaretten sind immer bekannter

    MAINZ (DTZ/red). „Haben Sie schon gedampft?“ Diese Frage stellten Forscher im Rahmen einer breit angelegten Studie mehr als 26.000 Menschen im Alter von mindestens 15 Jahren in 27 EU-Ländern.

    Es ging darum, den Bekanntheitsgrad von E-Zigaretten zu ermitteln. Das Ergebnis: Rund 20 Prozent aller Befragten –europaweit immerhin gut 29 Millionen – haben bereits mindestens einmal zur E-Zigarette gegriffen, immerhin neun Prozent nutzen die Produkte inzwischen regelmäßig. Die Untersuchung belegt zudem die Vermutung, dass die E-Zigarette im Vergleich zur herkömmlichen Zigarette als gesünder wahrgenommen wird: Der Anteil der Dampfer an der rauchenden Bevölkerung war besonders hoch bei denen, die in den zurückliegenden zwölf Monaten versucht hatten, mit dem Rauchen aufzuhören.

    In der Vermarktung allerdings sind die Anbieter vom „Gesundheitsaspekt“ abgerückt. Vielmehr werden E-Zigaretten inzwischen überwiegend als eigenständige Produktklasse beworben, die aufgrund ihrer Vielfältigkeit (Geschmacksrichtungen, Nikotingehalt und so fort) attraktiv ist. Problem für den Handel: Die Produkte bergen zwar einen höheren Beratungsbedarf; dieser wird jedoch nur unzureichend gedeckt. Deshalb wandern Kunden häufig ins Internet ab: Die Hälfte aller Zigaretten wird übers World Wide Web bestellt.

    Die Studie wurde veröffentlicht im britischen Fachmagazin „Tobacco Control“. Die Zahlen beziehen sich auf das Jahr 2012.

    (DTZ 26/14)

  • Oettinger Davidoff: Verkaufs- und Produktionsrekord

    Basel (DTZ/red/da). Die im Premiumzigarren-Geschäft neben Habanos weltweit führende Oettinger Davidoff AG mit Zentrale in Basel hat im Geschäftsjahr 2013 ihre globale Marktposition festigen und trotz einem teilweise schwierigen Marktumfeld erneut Marktanteile gewinnen können. Bedingt durch Devestitionen im Nicht-Kerngeschäft ging der Umsatz der Gruppe um zwei Prozent auf 1,206 Milliarden Schweizer Franken (989,7 Millionen Euro) zurück. Zum ersten Mal seit Bestehen der Oettinger Davidoff AG wurden hingegen mit 38,9 Millionen Stück fast 40 Millionen eigene Markenzigarren produziert, was einer Steigerung gegenüber dem Vorjahr um 24 Prozent entsprach.

    Mit zu diesem Wachstum beigetragen hat die Einführung der Premiumzigarre „Davidoff Nicaragua“. Es handele sich bei diesem Puro aus nicaraguanischen Tabaken um die erfolgreichste Produktlancierung seit der Neuausrichtung des Unternehmens nach dem im Herbst 1989 eingeleiteten Rückzug aus Kuba. Die Nachfrage habe phasenweise die budgetierte Produktion um fast das Doppelte übertroffen, was zu vorübergehenden Lieferengpässen geführt habe. Dieser Erfolg und die Neulancierung der in den USA lange Tradition aufweisenden Marke Camacho haben dazu beigetragen, dass Oettinger Davidoff das beste Jahr seiner 25-jährigen Geschichte in Nordamerika verzeichnen konnte.

    „Mit einem Umsatzzuwachs von 4,6 Prozent erzielte die Oettinger Davidoff AG mit allen von ihr vertriebenen Marken in einem um fünf Prozent rückläufigen europäischen Markt ein herausragendes Resultat“, erklärte CEO Hans-Kristian Hoejsgaard. Auch in den USA nahmen die Verkäufe in einem bescheiden wachsenden Gesamtmarkt um 6,2 Prozent zu. Sowohl in Europa als auch in den USA, den beiden größten und wichtigsten Zigarren- und Zigarillo-Märkten, hat Oettinger Davidoff damit Marktanteile gewonnen. Das Wachstum in Asien wurde hingegen in China, dem größten Absatzmarkt in Asien, von den einschränkenden staatlichen Regulierungen für Luxusprodukte erheblich belastet.
    Mit der Premiummarke Davidoff verzeichnete die Gruppe ein Wachstum von 18 Prozent in den USA, während die Marke in Europa um elf Prozent und im Travel-Retail- und Duty-Free-Geschäft sieben Prozent zulegte.

    Mit der Neuorganisation des Bereichs Großhandel und Logistik und dem Verkauf des Schweizer Zigarrenautomaten-Geschäfts der Zopag AG seien die strategischen und strukturellen Bereinigungen innerhalb der Oettinger Davidoff AG planmäßig weiter vorangetrieben worden. Die Gruppe sei nun strategisch klar auf ihr globales Kerngeschäft im Bereich Zigarren und Raucheraccessoires und in der Schweiz auf die Generalvertretungen und das Großhandelsgeschäft in der Sparte Tabak- und Süßwaren ausgerichtet. Die Ertragskraft habe sich als Ergebnis dieser Maßnahmen und zusätzlicher Kostensenkungsprogramme erneut verbessert.

    „Die 2012 eingeleitete strategische Fokussierung auf unser Zigarren-Kerngeschäft hat sich bereits im letzten Geschäftsjahr insbesondere in der Entwicklung der Verkaufszahlen der Marke Davidoff deutlich niedergeschlagen“, sagte Hoejsgaard, und fügte hinzu: „Das vergangene Jahr war das bisher erfolgreichste in der Geschichte von Davidoff mit einer Steigerung unserer weltweiten Verkäufe der Marke Davidoff um 14 Prozent im zweiten Halbjahr.“

    Veränderte Gewohnheiten in Europa, Rekordergebnisse in USA
    Die international weiter zunehmenden gesetzlichen Restriktionen in praktisch allen Märkten beeinflussen nach Beobachtung von Oettinger Davidoff das Marktverhalten. So habe sich unter anderem die Saisonalität des Konsums vor allem in Europa verändert. Es werde im Sommer mehr geraucht als früher. Ebenso kristallisiere sich ein klarer Trend zu kürzeren Zigarren heraus. Es sei darüber hinaus festzustellen, dass in den Altersgruppen zwischen 28 und 40 Jahren eine Premiumzigarre immer häufiger ebenso zum Genuss gehöre wie ein gutes Glas Wein oder gutes Essen.

    Trotz weiterer gesetzlicher Einschränkungen des Tabakkonsums in Europa und Russland sowie der staatlichen Antikorruptionsmaßnahmen in China, die sich auf die Verkäufe von Luxusgüter auswirken, rechnet CEO Hoejs- gaard im laufenden Geschäftsjahr 2014 mit einem wieder wachsenden Umsatz im Kerngeschäft und einer erneuten Verbesserung der Erträge. Diese Zuversicht basiert auf einer steigenden Nachfrage in Asien, in den USA, im Travel-Retail- und im Duty-Free-Geschäft, weiteren erwarteten Marktanteilsgewinnen in Europa sowie aufgrund der Einführung neuer Produkte.

    Ambitionierter Ausblick
    Es ist erklärtes Ziel, mit Oettinger Davidoff im laufenden Jahr auch umsatzmäßig im Kerngeschäft weiter zu wachsen. Mit einem Plus im zweistelligen Prozentbereich habe die Marke Davidoff in den ersten fünf Monaten die Basis für ein erfolgreiches Geschäftsjahr gelegt. Um das geplante Wachstum zu fördern, würden sowohl 2014 und 2015 erhebliche Mittel in die Lancierung neuer beziehungsweise in den Re‧launch bestehender Marken mit hohem Wachstumspotenzial und in den Ausbau des bestehenden Produkt-Portfolios investiert. Symbolisch für diese Initiativen stehen Hoejsgaard zufolge die Einführung der in den USA sehr erfolgreichen Zigarrenmarke Camacho in Europa und die Lancierung der ersten Davidoff-Vintage-Zigarre aus dem Jahr 2002, der teuersten bisher von Davidoff hergestellten Zigarre.

    In Frankfurt, New York und Kuala Lumpur werden beziehungsweise wurden im laufenden Jahr neue Davidoff-Flagship-Stores eröffnet. Außerdem sollen in Spanien ein eigenes Unternehmen gegründet und in Dubai ein eigenes Büro in Betrieb genommen werden, um der stark wachsenden Bedeutung dieser Regionen Rechnung zu tragen. Darüber hinaus sollen bis Ende dieses Jahres weltweit über 200 Davidoff Shop-in-Shops bestehen. Das globale Absatznetz von Oettinger Davidoff erfahre dadurch einen substanziellen Ausbau.

    (DTZ 25/14)

  • EU-Zollbehörden beschlagnahmen 816 Millionen Zigaretten

    MAINZ (DTZ/red). Die Zollbehörden der EU-Länder haben zwischen März und Dezember 2013 an der Ostgrenze der Europäischen Union rund 816 Millionen Zigaretten und 240 000 Liter Alkohol beschlagnahmt.

    Dies teilte die EU-Kommission am Montag in Brüssel mit. Die Beschlagnahme von Tabak nahm im Vergleich zum Vorjahr um 105 Prozent zu. Die Zollbehörden haben laut Kommission auf Grundlage gemeinsamer Risikokriterien verschärft kontrolliert. Die Erkenntnisse aus dem Einsatz namens „Dismantle“ sollten nun genutzt werden, um die Kontrollen des Zolls weiter zu verbessern.

    Die sichergestellten Tabakwaren stammen aus Russland, der Ukraine, Weißrussland, Bosnien-Herzegowina und Serbien sowie über den Seeweg aus Asien, dem Nahen Osten und Nordafrika.

    (DTZ 25/14)

  • Russlands Zigarettenmarkt schrumpft

    MAINZ (DTZ/red). Der russische Zigarettenmarkt wird bis Jahresende um acht bis zehn Prozent schrumpfen, prognostiziert Mitsuomi Koizumi, CEO von Japan Tobacco (JT).

    Als Gründe nennt der JT-Chef die restriktive Anti-Tabak-Gesetzgebung Russlands und eine gedämpfte Konjunkturentwicklung. Dazu zählt er auch die Tabaksteuererhöhung sowie das kürzlich in Kraft getretene Rauchverbot in Restaurants und Cafés, berichtet „The Moskow Times“.

    Für die sinkenden Umsätze macht Mitsuomi ebenso ein verändertes Konsumverhalten verantwortlich. Statt bei ihrer Marke zu bleiben, würden sich viele Raucher für preisgünstigere Zigarettenmarken entscheiden.

    (DTZ 25/14)

  • McKinsey berät Lekkerland

    FRECHEN (DTZ/red). McKinsey berät Lekkerland. Die größte Beraterfirma der Welt analysiert Struktur und Bilanzen des internationalen Großhändlers – offiziell auf der Suche nach mehr Wachstumspotenzialen.

    Nach Informationen der Lebensmittelzeitung (LZ) hält das Unternehmen auch nach strategischen Partnern, wie Rewe, Edeka oder Amazon Ausschau – ob es allerdings bereits Gespräche oder Vereinbarungen mit den genannten Branchengrößen gibt, ist offen. Allein die Tatsache, dass McKinsey die Bücher prüft, macht Branchenkenner hellhörig.

    Anfang Mai erst hatte Lekkerland seinen Geschäftsbericht 2013 präsentiert und darin das Konzept „Convenience 2020“ vorgestellt. Dass durch die Neuausrichtung Kosten entstehen und Gewinn sinken, sind kalkulierte laut Lekkerland Folgen.
    Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden Erlöse von 11,69 Milliarden Euro Umsatz gemacht. In Spanien, Belgien, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz weist der Großhändler einen Umsatz von 4,5 Milliarden Euro aus (plus ein Prozent). Gleichzeitig wickelte der Großhändler das verlustreiche Osteuropageschäft ab.

    Den Aktivitäten von Aral und Rewe, die derzeit an zehn Tankstellen das Konzept Rewe-To-Go testen, gewann Lekkerland CEO Michael Hoffmann bei der Vorstellung der Geschäftsergebnisse sogar positive Seiten ab. „Unser Vertrag mit Aral läuft bis 2017 und ich gehe fest davon aus, dass unserer Geschäftsbeziehung auch langfristig weiter besteht, betonte er.

    (DTZ 25/14)

  • Elektroauto: Lautlos liefern

    MAINZ (DTZ/max). Der Automobil-Hersteller Nissan hat jetzt sein Nutzfahrzeug e-NV200 in einer rein elektrischen Version vorgestellt.

    Als Dieselvariante ist der Transporter bereits seit einiger Zeit erhältlich. Im Vergleich zu den Konkurrenten (etwa Renault Kangoo Z.E. und Peugeot Partner EL) kommt der e-NV200 mit einem größeren Laderaumvolumen daher. Auch in Sachen Nutzlast und Beschleunigung haben die Japaner die Nase vorn. Bei einer Reichweite von bis zu 170 Kilometern ist der Wagen vor allem für das Ausliefern in Städten geeignet. Aufgrund der Schnelladefunktion sind aber auch Überlandfahrten möglich.

    Interessant wird der neue Nissan – nach dem Leaf bereits das zweite reine Elektrofahrzeug des Konzerns – nicht nur unter ökologischen, sondern auch unter ökonomischen Aspekten. Für 2,50 Euro ist eine komplette Ladung möglich, die Fahrtkosten je 100 Kilometer betragen somit gerade 1,87 Euro. Noch günstiger wird es für Bezieher von Gewerbestrom, der nur rund die Hälfte kostet. Zugleich sind nach Unternehmensangaben auch die Wartungskosten geringer, weil etwa Ausgaben für Motoröl entfallen, weniger bewegliche Teile im Fahrzeug enthalten sind und zum Beispiel die Bremsen bei Elektroautos langsamer verschleißen.

    Dass der Fahrspaß dabei nicht auf der Strecke bleiben muss, belegen erste Fahreindrücke: Der e-NV200 reiht sich trotz einer (testweisen) Zuladung von 370 Kilogramm flott in den Verkehr ein. Beim Umspringen der Ampel auf Grün kann der Wagen leicht mit ungleich PS-stärkeren Autos oder gar Motorrädern mitspurten. Dabei ist die Ausstattung gut und lässt sich durch optionale Module komfortabel erweitern.

    Kleiner Wermutstropfen: Das Grundmodell ist mit 25.058 Euro netto kein reines Schnäppchen mehr. Wer liquide Mittel sparen möchte, least den Unterbodenakku und muss dann noch 20.100 Euro plus Mehrwertsteuer berappen. Die Ausgabe rechnet sich jedoch recht schnell.
    Der e-NV200 ist ab Anfang Juli in Deutschland erhältlich, Interessenten sollten allerdings eine Lieferdauer von schon jetzt rund drei Monaten einkalkulieren.

    (DTZ 25/14)

  • Verlagerung bei Tabaksteuer

    MAINZ (DTZ/max). Der deutsche Fiskus hat bis einschließlich Mai 4,605 Milliarden Euro Tabaksteuer eingenommen. Das meldet das Statistische Bundesamt.

    Der größte Anteil entfiel dabei mit 3,855 Milliarden Euro auf Zigaretten, gefolgt von Feinschnitt mit 0,687 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr nahm das Aufkommen– trotz der zum 1. Januar angehobenen Steuersätze – etwas ab: Bei Zigaretten lag das Minus bei rund zwei Prozent. Auf Feinschnitt kassierte der Staat dagegen fast 4,6 Prozent mehr ein. Unterm Strich und unter Berücksichtigung von Zigarren/Zigarillos sowie Pfeifentabak ergab sich damit ein Rückgang um ein knappes Prozent.

    Dennoch ist die Lage so schlecht nicht. Mit Blick auf den Bezug von Steuerzeichen lässt sich feststellen: Im Mai zogen Nettovolumen und die sogenannten Kleinverkaufswerte bei allen Warenkategorien deutlich an. Die eher zurückhaltende Entwicklung im April rückt damit in den Hintergrund. Zugleich verzeichneten die Wiesbadener Statistiker einen Anstieg der durchschnittlichen Preise, vor allem bei Zigaretten. Dabei kostet ein Stück jetzt 25,50 Cent, zum Jahresbeginn waren es noch 25,37 Cent, ein Jahr zuvor 24,37 Cent (jeweils netto).

    (DTZ 25/14)