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  • Strebt EU gläserne Fabrik an?

    BRÜSSEL // Die Europäische Kommission hat am 4. September ihre Entwürfe zu den Durchführungsrechtsakten der Artikel 15 und 16 der EU-Tabakproduktrichtlinie (TPD 2) veröffentlicht. Die beiden Artikel betreffen die Umsetzung eines EU-weiten Track & Trace-Systems für Tabakwaren.

    Ziel ist die Schmuggelbekämpfung, indem die Tabakwaren-Erzeugnisse über die gesamte Lieferkette erfasst werden – vom Hersteller bis zum Einzelhändler.

    Die Kommission strebt eine lückenlose Kontrolle der Produktions- und Logistikprozesse durch unabhängige Dritte an. Dazu zählen unter anderem Anti-Manipulationsvorrichtungen in der Produktionslinie, zum Beispiel durch Videoüberwachung. Alle Wirtschaftsbeteiligten in der Lieferkette inklusive ihrer Lagerstätten, Produktionsmaschinen und Verkaufsstellen sollen sich vorab registrieren. Sämtliche Packungen müssen mit einzigartigen Packungscodes versehen werden. Diese Codes müssen von Herstellern und Händlern – sofern sie Waren umpacken – jeweils für Einzelpackungen und aggregierte Packungen (Gebinde, Versandkartons, Paletten) bei einem unabhängigen Dritten beantragt werden. Darüber hinaus sieht der EU-Entwurf Datenbanken vor, die von weiteren unabhängigen Dritten betrieben und in denen die Track & Trace-Daten gespeichert werden. Sämtliche Kosten soll die Tabakwirtschaft tragen.

    Der Warenein- und -ausgang sowie das Umladen müssen innerhalb der gesamten Lieferkette erfasst werden. Zudem werden fünf Sicherheitsmerkmale auf der Packung vorgeschrieben, sofern diese sich nicht bereits auf dem Steuerzeichen befinden.

    In der Tabakbranche wird im Zusammenhang dieser als viel zu komplex angesehenen Überwachungsmaßnahmen bereits von der „gläsernen Fabrik“ und Totalüberwachung gesprochen. Der EU gehe es letztlich nicht um die Bekämpfung von Schmuggel und Schwarzmarkt, sondern um eine lückenlose Kontrolle der gesamten Wertschöpfungskette, so die Kritik. Stellungnahmen zu den Entwürfen der EU-Kommission sind bis zum 2. Oktober möglich. Die Stellungnahmen werden von der EU-Kommission veröffentlicht.

    da

    (DTZ 36/17)

  • TJI Campus präsentiert Industry 4.0

    MAINZ// Der TJI Campus wird dieses Jahr zum Treffpunkt der Industrie 4.0. Auf dem Kongress des Tobacco Journal International (TJI) werden vom 2. bis 3. November die Vernetzung von Menschen, Maschinen und Produkten und ihre Aspekte in der Tabakindustrie thematisiert.

    In Mainz informieren Vertreter internationaler Unternehmen über Herstellung, Daten- und Netzwerktechnik, Kostenoptimierung und Rationalisierung der Produktion. Anhand von Fallbeispielen werden neuen Trends in der Fertigungstechnologie erörtert.

    Diskutieren Sie mit und nutzen Sie die Chance, sich über aktuelle Trends der Industrie 4.0 zu informieren und erfahren Sie, was Vernetzung für die gesamte Wertschöpfungskette innerhalb der Produktion bedeutet.

    Weitere Informationen finden Sie auf [link|http://www.tji-campus.com/industry40/]„INDUSTRY 4.0: The Factory of the Future“[/link].

    red

    (DTZ 36/17)

  • „1. Cigarrentag“ in Bünde

    BÜNDE // Mit der Themenwoche „175 Jahre Zigarrenstadt“ und „Erster Deutscher Cigarrentag“ präsentierte sich die ostwestfälische Stadt Bünde.

    Die Geschichte ihrer Industrialisierung und der Tabakindustrie – speziell der Zigarre – lässt sich bis ins Jahr 1842 zurückverfolgen. Ein idealer Anlass, das Ereignis als „Erlebnis für die Sinne“ durchzuführen.

    Eröffnung und Start der Festwoche standen ganz im Zeichen des „1. Deutschen Cigarrentags“ auf dem Bünder Museumsareal und einer Begrüßung durch Bürgermeister Wolfgang Koch und der Zigarrenhersteller, die heute Bünde prägen.

    Der „Cigarrentag“ war mit 150 Teilnehmern ausgebucht. So stellte Tabakfachhändler Pfeifen Pollner Wein und Zigarren vor. Daneben gab es Betriebsführungen bei Schuster und Woermann. Arnold André verband die Zigarre mit außergewöhnlichen Spirituosen. Bentley präsentierte sich in der Tabaklounge, und ein Biersommelier wusste Erstaunliches über Zigarre und Bier zu berichten. Daneben vermittelte das Deutsche Tabak- und Zigarrenmuseum mit Führungen Wissen von den Mayas bis in die heutige Zeit.

    DTZ wird in der nächsten Print-Ausgabe (DTZ 37/17) umfassend berichten.

    kdp

    (DTZ 36/17)

  • EU: Kosten aufrechnen

    BRÜSSEL // Die möglichen Verluste der Tabakindustrie aufgrund von Gesundheitswarnungen oder Einheitsverpackungen müssen gegen die Kosten aufgerechnet werden, die die Behandlung tabakbedingter Krankheiten verursacht. Das sagte eine Sprecherin der EU-Kommission gegenüber dem Portal „Euractiv.com“.

    Die TPD 2 beinhaltet strikte Vorschriften für die Verpackungen von Tabakwaren. So müssen Warnhinweise und -bilder 65 Prozent der Verpackungsoberfläche ausmachen. Darüber hinaus steht es den Mitgliedstaaten frei, weitere Maßnahmen zu ergreifen. Frankreich, Ungarn, Irland, Slowenien und Großbritannien haben Einheitsverpackungen geplant oder bereits eingeführt.

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und andere Organisationen vertreten die Ansicht, Einheitsverpackungen seien ein gutes Mittel, um den Tabakkonsum zu verringern. Die Hersteller sehen das naturgemäß anders. So erklärte Ben Townsend, Vizechef der Europa-Division von Japan Tobacco International (JTI), gegenüber „Euractiv“, die Idee der Einheitsverpackung würde nicht funktionieren. In Australien, dem ersten Land, das solche Verpackungen verpflichtend gemacht hatte, sei der Rückgang der Raucherzahlen ins Stocken geraten, seit das Gesetz vor vier Jahren erlassen wurde.

    Als Einheitsverpackungen in Großbritannien eingeführt wurden, versuchte die Tabakindustrie dies zu stoppen, indem sie auf das geistige Eigentum an den Packungsdesigns und den Marken verwies. Die Gerichte entschieden aber gegen die Zigarettenfirmen.

    In Irland häuften sich Presseberichte über „Drohungen“ der Industrie, laut denen sich Einheitsverpackungen negativ auf die irische Wirtschaft auswirken würden. In Irland dürfen ab 30. September alle Tabakprodukte nur noch in standardisierten Verpackungen verkauft werden. Auch das irische Gesundheitsministerium argumentiert, die Einheitsverpackungen würden Tabakprodukte weniger attraktiv machen. Zudem würden Warnungen deutlicher sichtbar werden, und die Verpackung könne nicht über die schädigende Wirkung von Tabak hinwegtäuschen.

    Auf Nachfrage von „Euractiv“ erklärte die Europäische Kommission, Einheitsverpackungen gingen nicht mit „Kosten“ für die europäische Wirtschaft einher. „Die möglichen Verluste der Tabakindustrie oder niedrigere Steuereinnahmen für Staaten aufgrund von Gesundheitswarnungen oder Einheitsverpackungen müssen gegen die Kosten aufgerechnet werden, die die Behandlung von tabakbedingten Krankheiten verursacht“, sagte eine Sprecherin gegenüber „Euractiv“. Die Behandlung solcher Krankheiten koste EU-weit jedes Jahr 25,3 Milliarden Euro. Dazu kämen weitere 8,3 Milliarden Schaden aufgrund von Fehlzeiten und Frührente aufgrund von Tabak-Erkrankungen.


    red

    (DTZ 36/17)

  • Regionalisierung und E-Paper machen den Unterschied

    WIEN // Die Österreichische Auflagenkontrolle (ÖAK) hat die Print-Auflagenzahlen für das erste Halbjahr 2017 vorgelegt, meldet der Mediendienst „Meedia“. Im Vergleich zu Deutschland geht es insbesondere den Tageszeitungen und den Wochenmagazinen recht gut.

    Selbst das auflagenstärkste Boulevard-Blatt „Krone“ habe nur knapp zwei Prozent seiner Auflage eingebüßt.

    Die „Krone“ verkaufte sich im ersten Halbjahr 2017 knapp 738  000-mal. Das sind im Vergleich zum Vorjahreszeitraum zirka nur 14  000 Exemplaren weniger. In Deutschland schnitten Publikationen wie die „Bild“-Zeitung und „Express“deutlich schlechter ab. Der Erfolg der „Krone“ dürfte in der Regionalisierung und dem hohen Abonnenten-Anteil liegen, heißt es bei Meedia.

    Andere große Tageszeitungen Österreichs wie die „Kleine Zeitung“ (–  0,3 Prozent), die „OÖNachrichten“ (–  1,7 Prozent) und die „Salzburger Nachrichten“ (–  0,4 Prozent) haben vergleichsweise wenig verloren. Die überregionalen Titel „Kurier“ und „Standard“ büßten mit drei Prozent beziehungsweise 2,5 Prozent etwas mehr ein, dafür legt „Die Presse“ um knapp ein Prozent zu. Gründe sieht Meedia in den gestiegenen E-Paper-Abo-Zahlen der Tageszeitungen.

    red

    Lesen Sie den vollständigen Artikel in Ausgabe DTZ 35/17 auf Seite 6.

    (DTZ 35/17)

  • Neu bei Landewyck

    TRIER // Mit Wirkung zum 30. Juni hat Christian Greiveldinger, neben seinem Mandat als Geschäftsführer (CEO) der Lande-wyck Tobacco S. A. Luxemburg, auch sein Mandat als Mit-Geschäftsführer der deutschen Tochtergesellschaft, der Heintz van Landewyck GmbH Trier, niedergelegt.

    Neben den Trierer Geschäftsführern Hans-Josef „Hajo“ Fischer und Stefan Blattner wurde jetzt Jan Vandenneucker vom Aufsichtsrat der Muttergesellschaft zum Mit-Geschäftsführer der Heintz van Landewyck GmbH Trier berufen. Jan Vandenneucker ist zudem seit 1. Juli CEO der Landewyck-Gruppe mit Sitz in Luxemburg.

    Hauptgeschäftsführer der Heintz van Landewyck GmbH bleibt unverändert Hajo Fischer, der diese Position am Trierer Standort seit 2005 innehat.

    Hajo Fischer zum Führungswechsel: „Wir verabschieden Christian Greiveldinger mit großer Achtung, Anerkennung und Respekt. Gleichzeitig begrüßen wir herzlich Jan Vandenneucker in der Gruppe. Ich bin davon überzeugt, dass sich die gute Zusammenarbeit und das länderübergreifende, gemeinsame Wirken mit ihm erfolgreich fortsetzen wird.

    Landewyck Cigars in Deutschland

    Unter dem Dach der Landewyck Tobacco S.A. Luxemburg ist für Oktober der deutschlandweite Vertrieb von Landewyck Cigars geplant. Mit einer eigenen, separaten Vertiebsmannschaft, unter der Leitung des Sales-Verantwortlichen Hatto Spehr, startet die auf Zigarren und Zigarillos spezialisierte Außendienstmannschaft mit dem Verkauf der Produkte.

    Hatto Spehr berichtet in seiner Funktion direkt an Max Leenheers, Head of Cigars der Landewyck Group: „Das Landewyck Cigars-Team agiert am deutschen Markt eigenständig. Landewyck garantiert dadurch den Zigarren- & Zigarillo-Kunden wichtiges produktspezifisches Know-How in sämtlichen Prozessen des Vertriebs. Am Ende des Tages haben wir somit zwei sehr kompetente und unabhängig voneinander agierende Field-Sales Teams.“, so Petra Wagner, Director Marketing & Sales bei Heintz van Landewyck Deutschland in Trier.

    Der Versand der Produkte sowie die Rechnungsstellung erfolgt, im Auftrag von Landewyck Cigars, über die Heintz van Landewyck GmbH. Das neue Landewyck Cigars-Portfolio besteht aus Produkten der Marken Bentley, Che, CLE und Patoro.

    pi

    (DTZ 35/17)

  • Arbeitsmarkt sehr stark

    MAINZ // Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist im August zum dritten Mal in Folge gefallen. Gegenüber dem Vormonat gab der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) um 0,2 auf 103,6 Punkte nach. Die Arbeitslosigkeit wird in den kommenden Monaten kaum noch sinken.

    Die Aussichten für die Entwicklung der Arbeitslosigkeit haben sich seit dem Frühjahr abgeschwächt. So sank die Arbeitslosigkeitskomponente des IAB-Arbeitsmarktbarometers gegenüber dem Vormonat um 0,3 auf 100,4 Punkte und liegt damit noch leicht im positiven Bereich. Dabei spielt eine wichtige Rolle, dass viele Flüchtlinge in den kommenden Monaten ihre Integrations- und Sprachkurse beenden.

    „Angesichts der vielen Arbeitsmarkteintritte von Flüchtlingen wird die Arbeitslosigkeit zunächst nicht mehr wesentlich sinken. Danach kann der Trend weitergehen, der Arbeitsmarkt läuft grundsätzlich sehr gut“, sagt Enzo Weber vom IAB, der für die weitere Zukunft „exzellente Perspektiven“ am Arbeitsmarkt sieht.

    pi

    (DTZ 35/17)

  • Philip Morris spielt fair

    BERLIN // Das Internetportal abgeordnetenwatch.de, das sich für mehr Transparenz der Politik gegenüber den Bürgern einsetzt, hat die Parteispenden großer Unternehmen unter die Lupe genommen.

    Befragt wurden die 30 Dax-Konzerne sowie 30 weitere Gesellschaften und Verbände. Ergebnis: Längst nicht alle spielen mit offenen Karten. Gar nicht beantwortet haben die Fragen des Portals unter anderen Deutsche Bank, Lufthansa und ThyssenKrupp. Nicht konkret wurden auch auf Nachfrage Deutsche Börse, Telekom, BayWa und weitere.

    Positiv hebt abgeordnetenwatch.de dagegen vor allem Volkswagen und Philip Morris hervor. Der Münchner Tabakkonzern hat zwar offenbar nicht auf die Anfrage geantwortet, veröffentlicht aber auf seiner Homepage Spenden- und Sponsoringausgaben. Philip Morris spendete 2016 rund 68.000 US-Dollar (rund 57.000 Euro) an CDU / CSU, SPD und FDP. Im Jahr zuvor förderte das Unternehmen mehrere Partei-Events. Neuere Zahlen liegen nicht vor.

    red

    (DTZ 35/17)

  • So rauchen die Europäer

    BRÜSSEL // Seit einigen Tagen ist es verfügbar, das „Eurobarometer 458“. Hinter der eher kryptischen Bezeichnung verbirgt sich ein umfangreiches Handbuch, das die Einstellungen der Bürger zu Tabakprodukten und zur E-Zigarette beleuchtet.

    Laut Europäischer Kommission ist es das allgemeine Ziel der Befragung, die Prävalenz und das Muster der Nutzung von Tabak- und elektronischen Zigaretten, die Exposition gegenüber Rauch an öffentlichen Orten, die Motivation für das Rauchen und mögliche Maßnahmen gegen das Rauchen zu beurteilen. Dabei haben die EU-Statistiker eine stabile Nutzung von E-Zigaretten (2,0 Prozent) und keine Abnahme der Raucherquote in der EU (26 Prozent) seit 2014 feststellen können. Zugleich weisen die Forscher darauf hin, dass – immer bezogen auf die gesamte Europäische Union – der Anteil der Raucher im Alter zwischen 15 und 24 Jahren von 25 Prozent im Jahr 2014 auf 29 Prozent im Jahr 2017 gestiegen sei.

    Junges Segment E-Zigarette
    Besonders interessant sind die Ergebnisse zum noch jungen Segment E-Zigarette. Laut Studie nutzen zwei Drittel der Befragten Dampfer ihre E-Zigarette täglich, 20 Prozent gaben an, mindestens einmal pro Woche zu diesem Produkt zu greifen. Zu den intensiven Nutzern zählen vor allem Menschen über 25 Jahre, die überwiegend männlich sind und einer beruflichen Beschäftigung nachgehen. Der Anteil von Menschen, die im Management oder zumindest im Büro arbeiten oder selbstständig sind, ist dabei besonders hoch.

    Zu den beliebtesten Liquids gehören Fruchtaromen wie Kirsche oder Erdbeere (47 Prozent), gefolgt von Tabak (36 Prozent) und Minze oder Menthol (22 Prozent). Dabei liegt die Präferenz vieler Frauen auf Tabaknoten (44 Prozent), während 53 Prozent der Männer eher auf Fruchtiges stehen. Und: 61 Prozent der Dampfer wollen damit weg von der Tabakzigarette kommen.

    red

    (DTZ 35/17)

  • Sesselwechsel bei Davidoff

    BASEL // Nach zehnjähriger Zugehörigkeit zum Verwaltungsrat der Oettinger Davidoff AG wird sich Andreas Schmid (60), Präsident und Mitaktionär der Gesellschaft, aus dem Gremium zurückziehen, um sich auf seine weiteren Mandate für verschiedene global tätige Unternehmen und seine eigenen unternehmerischen Tätigkeiten zu konzentrieren. Der Verwaltungsrat der Oettinger Davidoff AG hat Domenico Scala (52) zum neuen Präsidenten ernannt.

    Mit dieser Meldung überraschte der Schweizer Zigarrenspezialist vor wenigen Tagen viele Beobachter. So vieles war bei den Baslern in Bewegung, etwa die Installation der neuen Deutschland-Tochter und der Wandel des Depot-Systems. Umso überraschender jetzt der Weggang von CEO Hans-Kristian Hoejsgaard und von Verwaltungsratschef Andreas Schmid, der – anders als der Aufsichtsratschef in Deutschland – eine durchaus prägende Management-Funktion innehatte. Die Schweizer Zeitung „Blick“ meldet, Hoejsgaard gehe „offenbar aus eigener Entscheidung“ – eine weitere Stellungnahme aus dem Unternehmen gab es bis Redaktionsschluss nicht.

    Nun also übernehmen zwei neue Steuerleute das Ruder. In der Schweiz besonders bekannt ist Domenico Scala. Er war unter anderem Finanzchef des Eidgenössischen Agrarchemie-Unternehmens Syngenta sowie als Vorstandschef von Nobel Biocare, dem weltgrößten Hersteller von Zahnimplantaten.

    Bis Mitte 2016 leitete Scala zudem die unabhängige Audit & Compliance-Kommission der Fifa. Aktuell ist Scala zudem Verwaltungsratspräsident von Basilea Pharmaceutica und des Research-Instituts BAK Basel Economics, Präsident der Beratungsgesellschaft Basel Area und in verschiedenen weiteren Beiräten tätig.

    Die Oettinger Davidoff AG teilt ferner mit, dass im Rahmen der laufenden Verjüngung der operativen Führung der Verwaltungsrat zudem den bisherigen fürs operative Geschäft zuständigen Vorstand der Gruppe, Beat Hauenstein (50), zum CEO ernannt hat. Hauenstein tritt die Nachfolge von Hans-Kristian Hoejsgaard (59) an, der sich entschieden hat, das Unternehmen nach siebenjähriger Tätigkeit zu verlassen. Hoejsgaard werde sich künftig seinen Verwaltungsrats- und Beratungsmandaten außerhalb des Unternehmens widmen, hieß es. Der Verwaltungsrat danke Andreas Schmid und Hans-Kristian Hoejsgaard für ihre langjährige und erfolgreiche Arbeit für das Unternehmen und wünsche beiden beruflich wie privat alles Gute, schließt die Mitteilung.

    pi

    (DTZ 35/17)