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  • Verkaufsverbot in Pubs

    DUBLIN (DTZ/kes). Die größte irische Volkspartei Fine Gael will den Zigarettenverkauf in Pubs verbieten.

    Auf dem Parteikongress in Dublin forderten die Abgeordneten Gesundheitsminister James Reilly auf, die Möglichkeiten für eine solche Maßnahme zu sondieren, schreibt die Zeitung „evening echo“. Darüber hinaus wurde innerhalb der Partei beschlossen, den Verkauf von E-Zigaretten zu steuern.

    (DTZ 10/14)

  • E-Zigaretten-Anbieter expandieren

    MAINZ (DTZ/kes). Der Markt will mehr. E-Zigarettenanbieter aus Großbritannien und Deutschland reagieren auf die wachsende Konsumentennachfrage und expandieren mit ihren Produkten in Europa.

    Das britische Unternehmen Nicolites wird künftig auch in Polen seine Produkte vor Ort vertreiben. Als Begründung gibt der Hersteller die steigende Nachfrage polnischer Verbraucher auf seiner Website an, berichtet die englische Fachzeitschrift „The grocer“.

    Händler und Distributoren vor Ort vertreiben das Produkt. Unterstützt wird der Abverkauf durch eine polnische Website. Darüber hinaus plant Nicolites weitere Vertriebskanäle in anderen europäischen Ländern aufzubauen. Aktuell sind die Briten in der Republik Irland und Portugal auf dem Markt.

    Der deutsche E-Zigarettenanbieter Red Kiwi ist der steigenden Nachfrage bereits gefolgt. „Wir erweitern seit 2012 kontinuierlich unser Geschäft“, sagt Sprecher Philip Drögemüller auf Anfrage. Dabei setzt der Marktführer (Drögemüller) aus Seevetal auf die klassische Distribution.

    „Unsere Marke wird mittlerweile in mehreren tausend Verkaufsstellen vertrieben. Internationale Handelspartner z.B. in Spanien, Frankreich, Italien, Marokko, Tunesien und Litauen vertrauen im Vertrieb der neuen Technologie auf die Red Kiwi GmbH. Weitere Markterschließungen sind geplant, denn nahezu alle internationalen Märkte haben eine stark wachsende Nachfrage im Bereich E-Zigarette.“

    In Deutschland liefert das Unternehmen an insgesamt 2.000 Verkaufsstellen im Groß- und Einzelhandel. „Das meiste wird immer noch über den klassischen Fachhandel verkauft“, sagt Drögemüller.

    (DTZ 10/14)

  • „Wirtschaftsfeindlich, Schikane, Besserwisserei“

    MAINZ (DTZ/max). Nun also ist sie weitgehend beschlossene Sache, die neue Tabakproduktrichtlinie, kurz TPD 2. Die EU-Parlamentarier jedenfalls votierten überwiegend (siehe Grafik Seite 2) für die Vorlage, jetzt muss der EU-Ministerrat – voraussichtlich noch im März – ebenfalls zustimmen. Das ist voraussichtlich nur eine Formsache.

    Die Branche zeigt sich frustriert, nachdem die monatelang versucht hatte, die Politiker mit Argumenten davon zu überzeugen, zumindest einige der geplanten Verbote und Vorschriften abzumildern. Entsprechend deutliche Worte fand denn auch Dirk Pangritz, Geschäftsführer des Deutschen Zigarettenverbands (DZV): „ Die zehn Gebote haben 279 Wörter, die Verfassung der USA hat 4 440, die Vorgänger-Richtlinie rund 5 000 und die neue Tabakproduktrichtlinie bringt es auf etwa 18 000. Mündige Bürger und die Wirtschaft brauchen so viele Vorschriften wie nötig, nicht wie möglich.“ Es zeigt sich, dass die neue Richtlinie ein wahres Bürokratiemonster ist.

    Konsument gegängeltGanz ähnlich beurteilt Bas Tonnaer, Leiter Industriepolitik bei BAT, die Lage: „Die TPD 2 greift massiv in die unternehmerische Gestaltungsfreiheit ein und ist von einem Verbraucherleitbild durchdrungen, das von Bevormundung, Gängelung und staatlicher Besserwisserei geprägt ist statt von Mündigkeit, Information und Aufklärung des Verbrauchers.“ Der Vorwurf des Niederländers an die Entscheider in Brüssel: Mit der TPD 2 hätten sie sich von der Produktregulierung basierend auf wissenschaftlich gewonnen Erkenntnissen verabschiedet und einem weltanschaulich geprägten Verständnis von Politikgestaltung zugewandt, das weit über die Tabakbranche hinausgreife.

    Branche extrem belastet
    Wenn die Tabakproduktrichtlinie laut Zeitplan (siehe Grafik) in Kraft tritt, muss sie innerhalb von zwei Jahren in nationales Recht umgesetzt werden. Das sei nicht machbar, wettert Pangritz, schon deshalb, weil die „hoch spezialisierten Maschinenhersteller doch nicht quasi über Nacht Maschinen für europaweit über 400 Produktionslinien neu entwickeln, produzieren und einbauen“ könnten. Die knappe Umsetzungsfrist sei daher ein „Ausweis eklatanter Realitätsverweigerung und Wirtschaftsfeindlichkeit“.

    Und nicht nur die Zigarettenindustrie ist betroffen. Auch für die mittelständische Zigarrenindustrie stellt die TPD 2 eine „extreme Belastung“ dar, wie Bodo Mehrlein, Geschäftsführer beim Bundesverband der Zigarrenindustrie ausführt: „Verschärfte Meldeverfahren für Zusatzstoffe, eine aufwändiges Track &Trace-System, obwohl es keinen Schmuggel bei Zigarren gibt, und deutlich rigidere Vorgaben für das Anbringen von Warnhinweisen stellen die Hersteller von Zigarren und Zigarillos vor große Herausforderungen, ohne dass dem eigentlichen Ziel des Jugendschutzes durch solche Maßnahmen gedient ist.“

    (DTZ 10/14)

  • EU-Parlament stimmt der TPD zu

    STRASSBURG (DTZ/da). Das Europäische Parlament hat am 26. Februar erwartungsgemäß der neuen EU-Tabakproduktrichtlinie (TPD 2) zugestimmt.

    Damit werden die von der EU-Kommission in Brüssel initiierten Maßnahmen zu Lasten der Raucher und der Tabakbranche immer wahrscheinlicher. Dazu zählen unter anderem Bild- und Text-Warnhinweise, die mindestens 65 Prozent der Vorder- und Rückseiten von Zigaretten- und Feinschnittpackungen einnehmen, das Verbot von Menthol-Zigaretten und Menthol-Feinschnitt (nach einer Übergangsfrist von sechs Jahren) sowie ein Track- und Trace-System, das die Rückverfolgbarkeit der Produkte über die gesamte Lieferkette bis zum Einzelhandel vorsieht.

    Sollte auch der Ministerrat am 14. März die TPD billigen, tritt die Richtlinie, nachdem sie im EU-Amtsblatt veröffentlicht worden ist (plus 20 Tage), in Kraft. Die Umsetzungsfrist in nationales Recht beträgt ab diesem Zeitpunkt gerechnet zwei Jahre. Die Industrie hat dann ein weiteres Jahr als Abverkaufsfrist.

    DTZ wird in der nächsten Ausgabe ausführlich berichten.

    (DTZ 09/14)

  • Mit der E-Zigarette dampfen, telefonieren und Musik hören

    UTRECHT (DTZ/kes). Eine für (fast) alles: Mit der Supersmoker Bluetooth lässt sich nicht nur dampfen, sondern auch telefonieren und Musik hören. Voraussetzung ist ein Mobiltelefon mit Bluetooth-Schnittstelle.

    Im unteren Bereich der Supersmoker Bluetooth befinden sich drei Knöpfe. Ist Bluetooth aktiviert, wird ein Anruf durch das Drücken des mittleren Kopfes entgegengenommen. Über das eingebaute Mikrofon und den Lautsprecher lässt sich das Telefonat führen, ohne dass das Mobiltelefon aus der Tasche geholt wird. Ein Druck auf den mittleren Knopf der elektronischen Zigarette beendet das Gespräch.

    Die übrigen zwei Knöpfe regeln die Lautstärke(laut/leise) der Musik, die vorher im Smartphone ausgewählt wurde. Bei einem eingehenden Anruf wird die Funktion unterbrochen und nach Beendigung des Gesprächs fortgesetzt.

    Das multifunktionale Gerät wird von Supersmokerclub auch in Deutschland vertrieben. Zurzeit sucht das niederländische Unternehmen deutsche Vertriebspartner bestätigt Roy Steijger von Supersmokerclub gegenüber der Tabak Zeitung (DTZ).

    Weitere Informationen gibt es unter [link|http://www.supersmokerclub.nl] www.supersmokerclub.nl [/link] oder [link|mailto:info@supersmokerclub.nl]info@supersmokerclub.nl [/link].

    (DTZ 09/14)

  • Führungswechsel bei Scandinavian Tobacco

    BREMEN (DTZ/pnf). Zum 1. März übernimmt Regis Broersma als neuer Geschäftsführer die operative Verantwortung bei der Scandinavian Tobacco Group Deutschland GmbH in Bremen. Er tritt die Nachfolge von Dirk Reinecke an.

    [pic|358|l|||Dirk Reinecke (l.) übergibt die Geschäftsführung an Regis Broersma.|||]

    „Regis kennt sich mit Tabakwaren bestens aus. Seit elf Jahren ist er für STG tätig und hat Erfahrungen in den Niederlanden, der Tschechischen Republik, den USA, in Großbritannien und zuletzt in der Konzernzentrale in Dänemark als International Marketing Direktor Cigars gesammelt. Er verfügt über profundes Management-Know-how und zeichnet sich durch eine gute Mischung von strategischem Denken und taktischer Umsetzung aus.

    Er wird zusammen mit einem sehr qualifizierten und hoch motivierten Team von Mitarbeitern die Position unseres Unternehmens auf dem deutschen Markt stärken und ausbauen“, so Dirk Reinecke, der nach neunjähriger Tätigkeit die Weichen für die Zukunft des Unternehmens gut gestellt und in guten Händen sieht.

    (DTZ 09/14)

  • Villiger behauptet sich im globalen Kampf der WHO gegen den Tabak

    PFEFFIKON (DTZ/pnf). Die Villiger Gruppe mit Stammsitz in Pfeffikon, Schweiz, schließt das Jahr 2013 mit einem leichten Absatzplus von ein Prozent ab.

    „Dieses Ergebnis ist unter den gegebenen Umständen erfreulich, doch die Aussichten sind getrübt“, heißt es bei dem Familienunternehmen. Die Steuererhöhungen der letzten 24 Monate im Segment der preiswerten Zigarillos führten in den Kernmärkten Deutschland und Frankreich zu deutlichen Absatzrückgängen, und auch das wichtigste Exportland Spanien zeigt seit der zweiten Jahreshälfte 2013 einen ersten rückläufigen Trend. Aber auch die konventionellen Zigarren verzeichnen ein Minus, das unter anderem auf die vielerorts eingeführten Rauchverbote in der Gastronomie zurückgeführt wird. Nur durch Intensivierung des Exports und neue Produkte im Zigarillosegment konnte der Absatzrückgang in der Villiger Gruppe kompensiert werden.

    Im deutschen Markt beurteilt Villiger die Entwicklung mit gemischten Gefühlen. Zwar schloss das Unternehmen besser ab als der im einstelligen Prozentbereich rückläufige Gesamtmarkt und konnte seinen Marktanteil nach eigenen Angaben sogar leicht auf 23,6 Prozent (plus 0,5 Prozent) ausbauen, dennoch ist man sehr besorgt über die aktuelle Marktentwicklung. Das „ECO“-Segment (steht für economy = günstiges Zigarillo-) weist bei einigen Industrie-Marken ein zweistelliges Minus auf, was auf die Einführung der Mindeststeuer in den letzten beiden Jahren zurückzuführen ist, welche die Konsumentenpreise um 30 bis 40 Prozent in die Höhe steigen ließen.

    Es gebe aber auch erfreuliche Entwicklungen im Hause Villiger. So wachse das Longfiller-Segment um 14 Prozent, allen voran durch die Marken „Villiger 1888“, „Hommage 1492“ und „Dominico“ sowie durch die Lancierung einiger neuer Produkte. Im einem laut Nielsen-Marktforschungsinstitute mit minus zehn Prozent zum Vorjahr stark rückläufigen Segment für Large Cigars zeigen die „Villiger Original Krummen“ (plus 19 Prozent) und die „Villiger Tubes“ (plus fünf Prozent) eine sehr erfreuliche gegenläufige Entwicklung.

    Bei den konventionellen Zigarillos haben die „Villiger Black“ und „Red Mini“ nach Unternehmensangaben die im Markt beste Absatzentwicklung (im dreistelligen Prozentbereich) und steuerten von einem Absatzrekord zum nächsten. Auch die „Villiger Premium Sweets“ verzeichne mit einem Absatzplus von 64 Prozent ein hervorragendes Ergebnis.

    Trotzdem kommt nicht wirklich Freude im Hause Villiger auf. Neben den Steuererhöhungen drohen mit der zweiten Tabakproduktrichtlinie der EU (kurz TPD 2) und dem erwarteten revidierten Schweizer Tabakgesetz weitere erhebliche Einschränkungen. „Was hier aus Brüssel auf uns zukommt, hat schon existenzbedrohende Ausmaße“, erklärt Villiger-Geschäftsführer Peter Witzke. Aufgrund der Packungsvielfalt in der Zigarrenindustrie sind die Forderungen nach noch größeren und nun sogar auf der Innenseite der Kappenschachteln und Zigarrenkistendeckeln anzubringenden Warnhinweisen „bürokratischer Unsinn“ und „reine Kostentreiber“ für den Mittelstand.

    Zur Bekämpfung des Zigarettenschmuggels soll auch die Zigarrenindustrie ein sogenanntes „Track & Trace“ (Warenrückverfolgungssystem) bis zum letzten Einzelhändler umsetzen. Dazu erklärt Witzke: „Zigarren werden nicht geschmuggelt! Aber hier werden alle Tabakprodukte über einen Kamm geschert, ohne dabei die wirklichen Probleme zu lösen. Dadurch entstehen unverhältnismäßig hohe Kosten, die für den Mittelstand schlichtweg existenzbedrohend sind.“

    (DTZ 09/14)

  • „Inter-tabac Asia“ wird verschoben

    DORTMUND (DTZ/red/da). DORTMUND (DTZ/red/da). Die von der Messe Westfalenhallen Dortmund GmbH für 27. und 28. Februar 2014 geplante Fachmesse „Inter-tabac Asia“ wird verschoben.

    Für die auf der indonesischen Insel Bali vorgesehene Tabakmesse lag die erforderliche Genehmigung gemäß der Vorschriften des zuständigen indonesischen Industrie- und Handelsministeriums zwar vor, die Polizei von Bali hat allerdings schriftlich dazu aufgefordert, die Messe nicht zu veranstalten. Vorausgegangen waren Proteste von Tabakgegnern, die für Negativschlagzeilen sorgten.

    Bereits seit Monaten machten Anti-Tabak-Aktivisten unter dem Motto „Dortmund Kills“ in Deutschland und Indonesien Front gegen die „Inter-tabac Asia“. Sie drangen zum Beispiel mit Reportern im Schlepptau ins Dortmunder Rathaus ein, um lautstark gegen die von der stadteigenen Messegesellschaft geplante „Inter-tabac Asia“ zu protestieren. Über die Aktionen der Anti-Tabak-Aktivisten berichteten mehrere Medien. Gleichzeitig stießen die Argumente der Tabakgegner auch bei verschiedenen Politikern auf offene Ohren. So sprach sich schließlich auch der Gouverneur von Bali gegen die Messe aus.

    Die Messegesellschaft erhielt die Nachricht vom Stopp über ihren Veranstaltungspartner vor Ort nicht einmal eine Woche vor dem Messestart. Bei den Westfalenhallen ist man darüber verstimmt. Pressesprecher Andreas Weber: „So geht man mit einem ausländischen Veranstalter nicht um, zumal die Begründung abenteuerliche Argumente enthält.“ Bali sei kein Tabakanbaugebiet und damit für eine Tabak-Fachmesse nicht geeignet, heißt es sinngemäß aus Indonesien. In den Augen der Messegesellschaft zeigt die gesamte Entwicklung Züge von politisch motivierter Willkür. „Diese Verschiebung hat die Branche nicht verdient“, bedauert Weber. Mit der „Inter-tabac Asia“ hätte die Messegesellschaft eine hochwertige Fachmesse nach Bali gebracht, zu der nur Fachbesucher ab 21 Jahren Zutritt bekommen hätten. Nun wird ein anderer Veranstaltungsort gesucht, um die „Inter-tabac Asia“ nachzuholen, heißt es aus Dortmund. Einen neuen Termin gibt es noch nicht.

    Bali spielt als Anbauland für Tabak zwar keine Rolle, Indonesien insgesamt aber sehr wohl. Auf Java und Sumatra wachsen zum Beispiel erstklassige Zigarrentabake. Jahrzehntelang gab es auch eine Deutsch-Indonesische Tabak-Handelsgesellschaft. In ihren Händen lag die Organisation der „Bremer Tabakbörse“, wo von 1958 bis Juni 2010 Sumatra- und Java-Tabake versteigert wurden.

    (DTZ 09/14)

  • Veränderung an der Spitze der Pöschl Tobacco Group

    GEISENHAUSEN (DTZ/pi). Mit Wirkung zum 06.02.2014 hat sich der bislang für die Bereiche Produktion, Einkauf und Technik zuständige geschäftsführende Gesellschafter, Dr. Ernst Pöschl (65), nach 36 Jahre währender Tätigkeit aus der Geschäftsführung der Pöschl Tobacco Group zurückgezogen.

    Gleichzeitig wurde seine Tochter, Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) Katharina Pöschl (35) von der Gesellschafterversammlung der Unternehmensgruppe zu seiner Nachfolgerin als für ebendiese Bereiche verantwortliche geschäftsführende Gesellschafterin bestellt.

    Patrick Engels bereits seit fünf Jahren im Amt
    Somit wurde der bereits im Jahr 2009 mit der Bestellung von Dipl.-Kfm. Patrick Engels (heute 37) zum für die Bereiche Marketing, Vertrieb, Logistik und Industriepolitik verantwortlichen geschäftsführenden Gesellschafter begonnene Wechsel in der Gruppenleitung von der dritten auf die vierte Familiengeneration erfolgreich abgeschlossen.

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    Dr. Ernst Pöschl, Dipl.-Kfm. Patrick Engels und Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) Katharina Pöschl (v.l.).

    Katharina Pöschl war nach dem erfolgreichen Studium des Wirtschaftsingenieurwesens an der Fachhochschule München zunächst bei mehreren Lebensmittelherstellern im Prozessmanagement tätig, bevor sie im Jahr 2012 als Assistentin der Geschäftsführung in das Familienunternehmen wechselte, um sich auf die Übernahme der Aufgaben ihres Vaters vorzubereiten.

    111-jährige Unternehmensgeschichte
    Die Pöschl Tobacco Group, welche sich noch immer im alleinigen Besitz der Familien Engels und Pöschl befindet, blickt auf eine über 111-jährige Unternehmensgeschichte zurück. Gegründet durch Alois Pöschl Senior am 24.12.1902 war das Unternehmen zunächst als reiner Hersteller von Schnupftabak tätig.
    Ab 1949 erweiterten die Söhne des Firmengründers, Alois Pöschl Junior (†96 in 2013) und Wilhelm Pöschl (94) die Unternehmenstätigkeit um den Bereich Rauchtabak und bauten den Vertrieb deutschlandweit aus. Im Jahr 1960 erfolgte sodann die Aufnahme des Bereichs Snuff (mentholisierter Schnupftabak nach englischer Machart) in das Portfolio, welcher im Jahr 1971 mit der Einführung des heutigen Weltmarktführers „Gletscherprise“ gipfelte.
    In der Folge baute die in den 1970er-Jahren eingetretene dritte Familiengeneration, Dr. Robert Engels (Schwiegersohn von Alois Pöschl Junior und Ehemann der Gesellschafterin Annemarie Engels) und Dr. Ernst Pöschl (Sohn von Wilhelm Pöschl), das Unternehmen national wie international weiter aus und legte mit der Gründung diverser Tochter- und Beteiligungsgesellschaften im Ausland den Grundstein für die heute weltweit agierende Pöschl Tobacco Group.

    Nach dem Tod von Dr. Robert Engels im Jahr 2009 mit nur 59 Jahren wurde mit Dipl.-Kfm. Patrick Engels als Nachfolger seines der erste Vertreter der vierten Familiengeneration in die Gruppenleitung berufen und somit der nächste Generationswechsel eingeleitet, der nun mit der Bestellung von Dipl.-Wirtsch.-Ing. (FH) Katharina Pöschl als Nachfolgerin ihres Vater erfolgreich beendet wurde.

    (DTZ 08/14)

  • Festival del Habano in Havanna und Pinar del Rio

    HAVANNA (DTZ/da). Statt zum Karneval nach Rio oder an den Rhein zum Zigarren-Festival nach Kuba: Auf der größten Karibikinsel findet vom 24. bis 28. Februar in Havanna und Pinar del Rio das XVI. Festival del Habano statt.

    Zigarren-Exporteur Habanos S. A. erwartet mindestens so viel Besucher wie 2013. Da waren es über 1 200 Gäste aus fast 80 Ländern. Allein in Begleitung von 5th Avenue, dem offiziellen Habanos-Alleinimporteur für Deutschland und Österreich, werden rund 80 Personen nach Kuba reisen. An neuen Zigarren werden auf dem Festival Varianten der Marken „Hoyo de Monterrey“, „Partagas“ und „Trinidad“ vorgestellt. Auf der Abschluss-Gala rückt die „H. Upmann No. 2 Reserva“ in den Fokus.

    (DTZ 08/14)