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  • Das erste Davidoff-Geschäft erstrahlt wieder in altem Glanz

    BASEL // Seit Dienstag können Zigarrenliebhaber sich ein besonderes Genusserlebnis in der City von Genf gönnen. Das originale Davidoff-Geschäft von 1911, dass Dr. Ernst Schneider von Zino Davidoff 1970 übernahm, wurde nach mehreren Wochen Umbau nun wiedereröffnet.

    „Wir sind stolz darauf, die Wiedereröffnung des originalen Davidoff-Geschäfts hier in Genf im Jahr des 140. Geburtstags der Oettinger Davidoff AG zu feiern. Was die Eröffnung ganz besonders macht, ist die Tatsache, dass das 1911 gegründete Geschäft der Ursprung der ‚Davidoff of Geneva‘-Erfahrung ist, die unsere Firma geprägt hat. Es ist auch der perfekte Zeitpunkt, um Dr. Ernst Schneider und Zino Davidoff zu ehren. Im Jahr 1970 übernahm Dr. Ernst Schneider das Geschäft von Zino Davidoff und die Transaktion zwischen diesen beiden Visionären begründete den Ausgangspunkt für die weltweite Etablierung unserer Marke Davidoff “, sagte Hans-Kristian Hoejsgaard, CEO von Oettinger Davidoff.

    Die Herausforderung bei der Neugestaltung des Geschäfts habe darin bestanden, seine Geschichte zu bewahren und gleichzeitig dem Auftrag nachzukommen, Kunden weltweit zu erfreuen und zu überraschen, indem man Einkaufserlebnisse bieten.

    Das originale Davidoff-Geschäft mit seinen 100 Quadratmetern schließt einen begehbaren Humidor von 30 Quadratmetern sowie eine Einkaufs- und Zubehörabteilung von insgesamt 70 Quadratmetern ein. Der Humidor ist eine Zigarrenmanufaktur in der Dominikanischen Republik nachempfunden. Die Decke ist mit echten Tabakblättern dekoriert.

    Die Innenausstattung des Geschäfts kombiniert Edel-Hölzer mit natürlichen Materialien in Erdtönen, die an die Farbe von Zigarren erinnern. Mit Kupferakzenten und einem Light-Forest-Kronleuchter im Eingang, der tropischen Blumen ähnelt, wurde der historische Flagship Store in einen eleganten und zeitgemäßen Einkaufsraum verwandelt, der gleichzeitig Wärme ausstrahlt.

    Durch die neue Optik und Atmosphäre sei ein Ort entstanden, an dem Aficionados feinste Zigarren und limitierte Auflagen finden können, einschließlich der Masterpiece-Humidor-Kollektion „Cave de Paille“, die von der französischen Künstlerin Lison de Caunes kreiert wurde. Es ist auch der erste Laden weltweit, der über eine holografische Box verfügt – der erste Film zeigt die Kampagne der neuen „Winston Churchill"-Zigarre. red

    (DTZ 15/15)

  • MUT repräsentiert jetzt über 3000 Shops

    FÜRTH // Dass nach der Tabakbranche andere Wirtschaftszweige von Überregulierungen betroffen sein werden, davon ist der MUT-Vorsitzende Horst Goetschel überzeugt. Auf der Jahrestagung von MUT (Mittelständische Unternehmen der Tabakwirtschaft) am 23. März im fränkischen Fürth informierte er über geplante Aktionen, um den Regulierungswahnsinn für jeden deutlich sichtbar zu machen.

    Seit einem Jahr ist er nun im Amt und hat in dieser Zeit den Dialog mit verschiedenen Politikern, aber auch mit den Verbänden der Tabakwirtschaft aufgenommen. Weil Brüssel immer stärker in nationale Belange hineinregiert, hat Goetschel auch Gespräche mit dem Verband der Europäischen Tabakwarenhändler, der mehr als 110 000 Einzelhändler vertritt, geführt. Darüber hinaus suchte er den Kontakt zu Tankstellenverbänden. Schließlich liefen fast ein Viertel des Zigarettenabsatzes über die Vertriebsschiene Tankstelle, und 50 Prozent des Shopumsatzes in den Tankstellen entfielen auf Tabakwaren. Deshalb dachte Goetschel, man könne die Tankstellenverbände als Bundesgenossen in Sachen EU-Tabakproduktrichtlinie (TPD) gewinnen. Bei den beiden größten Tankstellenverbänden sei er allerdings auf taube Ohren gestoßen. Er will dennoch am Ball bleiben und nun die Verbände der Tankstellenpächter ins Boot holen.

    Erfolge konnte MUT bei der Mitgliederentwicklung vorweisen. Die Organisation hat derzeit 91 Mitglieder, die mehr als 3000 Shops repräsentieren. Als neue Mitglieder konnten DTV Tabac & Co und der Handelskonzern Valora gewonnen werden.
    Gastredner der MUT-Tagung waren Clemens Gütermann, Delegierter des Verwaltungsrats der Villiger Söhne AG, sowie Dac Sprengel, Vorsitzender des Verbandes des E-Zigarettenhandels.
    da

    (DTZ 14/15)

  • Britischer Staatssekretär fordert Hersteller-Abgabe

    LONDON // Die Entscheidung für die Einheitspackung in Großbritannien ist noch kaum verdaut, da werden neue Anti-Tabak-Forderungen an die Industrie laut.

    Paul Burstow, Staatssekretär im britischen Gesundheitsministerium und ehemaliger Gesundheitsminister (2010-2012), drängt die Regierung eine Hersteller-Abgabe einzuführen. Das Geld soll in einen Fonds einfließen, der wiederum Maßnahmen zur Eindämmung des Tabakkonsums finanzieren soll, berichtet „Politics Home“. Unabhängigen Untersuchungen, so der Online-Dienst, gehen davon aus, dass dadurch umgerechnet knapp 680 Millionen Euro generiert werden können.
    red

    (DTZ 14/15)

  • ICT und Promocigar zeichnet 5th Avenue aus

    WALDSHUT-TIENGEN // ICT und Promocigar zeichneten 5th Avenue während des „Festival del Habano“ unter allen weltweiten Exklusivdistributeuren für die „konstant sehr gute Absatzsteigerung sowie für die exzellente Zusammenarbeit in den letzten zehn Jahren“ aus.

    So konnten die Verkäufe der Minis Cubanos in dieser Zeit durchschnittlich um über vier Prozent gesteigert werden. Der Umsatz stieg im Durchschnitt sogar um sechs Prozent pro Jahr.
    „Wir sind sehr stolz diesen Preis erhalten zu haben. Er bestätigt die sehr gute Arbeit unserer Handelspartner und die unserer Mitarbeiter in diesem Segment in den letzten Jahren“, so Norbert Schelkle, bei 5th Avenue zuständig für das Marketing der Minis Cubanos. „Auch in 2015 wollen wir diesen positiven Trend fortschreiben und wieder um fünf Prozent wachsen.“

    Auf der jährlich stattfindenden Gala-Nacht im Hotel Meliá Cohiba geht es ausschließlich um die maschinell gefertigten Zigarillos und Zigarren, die zu 100 Prozent aus kubanischen Tabaken bestehen. In der Vereinigung ICT (Internacional Cubana de Tabacos) sind die kubanischen Produzenten dieser Fabrikate mit Sitz in Havanna organisiert. Weltweit werden sie vom Unternehmen Promocigar mit Sitz in Madrid vermarktet.

    5th Avenue vertreibt die „Minis Cubanos“ genannten Kubanischen Premium -Zigarillos der Marken Cohiba, Montecristo, Partagás, Romeo y Julieta sowie die Zigarren der Marke Guantanamera. Vor kurzem wurden zwei neuen Zigarillo-Linien eingeführt: Cohiba White, die mit ihrer besonders filigranen Mischung die Liebhaber leichter Zigarillos ansprechen und Partagás Series, die sich mit ihrem kräftigem, aromatischem Geschmack an den Habanos der gleichnamigen Serie orientieren und sich an Raucher mit Vorliebe für kräftige Premiumzigarillos wendet.
    pi

    (DTZ 14/15)

  • Wichtiges Geschäftsfeld

    BERGKAMEN // Die Tabacos plant, ins Systemkundengeschäft einsteigen und hat sich dafür personell verstärkt: Ab April verantwortet Andreas Kirchner als Key Accounter den nationalen Aufbau des Systemkundengeschäfts.

    Kirchner bringt über 20 Jahre Berufserfahrung mit. Mit dem Vorhaben will sich die Verbundgruppe ein weiteres wichtiges Geschäftsfeld erschließt, das aus Sicht der Tabacos in der Tabakbranche zukünftig unverzichtbar sein wird. DTZ sprach mit Andreas Kirchner.

    Herr, Kirchner, beschreiben Sie kurz Ihre Aufgaben und Ziele?
    Andreas Kirchner: Meine Aufgabe ist, die Tabacos als nationalen Systempartner im Rechnungs- und Automatengeschäft aufzubauen und alle relevanten Prozesse zu berücksichtigen, die dafür notwendig sind. Wir möchten mit unserem Angebot bestehende und neue regionale und nationale Systemkunden hinzugewinnen. Ein Vorteil bei meiner Arbeit ist, dass die Tabacos am Markt als starker und leistungsfähiger Mittler zwischen der Industrie und dem Handel wahrgenommen und akzeptiert wird.

    Wer unterstützt Sie dabei?

    Kirchner: Zusammen mit der Tabacos-Geschäftsführung werden alle notwendigen Prozesse und Maßnahmen geplant und umgesetzt. Der Einkaufs- und Aufsichtsrat sowie die Interessensgruppen innerhalb der Tabacos unterstützen mich fortlaufend bei meiner Aufgabe. Außerdem sind bei einigen Prozessen auch unsere Industriepartner eingebunden.

    Haben Sie schon Erfahrungen mit der Tabakbranche?

    Kirchner: Ich habe seit 20 Jahren im filialisierten Lebensmittel-Einzelhandel, für Baumarkt-Unternehmen, die Reisegastronomie und Kaufhaus-Konzerne sowie für Pressevertriebe und im Tabakwaren-Fachhandel die unterschiedlichsten Vertriebsaufgaben gemanagt. In dieser Zeit habe ich auch einige Verträge, zum Beispiel mit der Dohle Handelsgruppe und Hagebau, erfolgreich abgeschlossen.
    schu

    (DTZ 14/15)

  • Stefan Hörl wechselt zu Tabac & Co.

    FRECHEN // Für Kenner der Tabakbranche ist Stefan Hörl kein Unbekannter. Mit ihm holt sich DTV-Systeme-Einzelhandel einen weiteren, im Franchisegeschäft erfahrenen Experten ins Haus.

    Die Gruppe, die in Deutschland bereits mit mehr als 250 Shops eine gewichtige Rolle im Tabakwarenfachhandel spielt, will weiter wachsen. Dieses Wachstum voranzutreiben gehört zu den Aufgaben des neuen Geschäftsführers.

    Zum 1. April 2015 wird Stefan Hörl Geschäftsführer bei dem Frechener Unternehmen, das in enger Verbindung mit Deutschlands umsatzstärkster Tabakwaren-Fachgroßhandelgruppe DTV Tabak steht. Mit seiner Tätigkeit bei Tabac & Co betritt er absolut kein Neuland. Er war bereits maßgeblich beteiligt an der Entwicklung des vom DTV Tabak Gesellschafter „Tabacon“ betriebenen gleichnamigen Fachhandels-Franchisesystems.

    2010 wurde dieses System mit seinen 180 Verkaufsstellen von der Valora Retail akquiriert, zu der auch Stefan Hörl wechselte. Mit der Berufung von Stefan Hörl als Geschäftsführer gibt die DTV Gruppe gleichzeitig ein Bekenntnis ab zum weiteren Ausbau des erfolgreichen Retail-Systems Tabac & Co.
    „Unser Erfolg im Markt beruht auf qualitativem Wachstum. Neue Geschäfte werden nur an hochfrequentierten und damit zukunftssicheren Standorten eröffnet … und das mit engagierten Unternehmern, welche speziell an unserem System die offene, faire partnerschaftliche Zusammenarbeit schätzen", betont Heinz Huckebrink, derzeit noch alleiniger Geschäftsführer von DTV Systeme Einzelhandel.

    Stefan Hörl soll die Expansion weiter voranbringen und die Stellung des Unternehmens im Markt weiter festigen. Seit Gründung vor 17 Jahren verzeichnet Tabac & Co. Ergebnisse, die signifikant über der Entwicklung des Gesamtmarktes liegen. Das ist auch das Ziel für 2015.
    red

    (DTZ 14/15)

  • Premiumzigarren: Hoher Dollarkurs bereitet Sorgen

    MAINZ // Den Anbietern von Premiumzigarren bereitet der hohe Dollarkurs große Sorgen „Draghis Geldschwemme belastet auch die Einkaufspreise von Importzigarren“, bringt Steffen Rinn, Firmenchef der Don Stefano Zigarrenmanufaktur, die wachsenden Schwierigkeiten der Zigarrenanbieter durch die Geldvermehrungs-Politik des EZB-Präsidenten zum Ausdruck.

    Tatsächlich erhöhen sich seit Beginn des freien Falls des Euros auf nahezu eins zu eins zum US-Dollar die Einkaufspreise für Zigarren aus Mittelamerika und aus der Karibik dramatisch. „Kalkulationen auf der Basis 1 Euro = 1,30 US-Dollar sind mittlerweile zur Makulatur geworden“, so Rinn.

    Und bei Kohlhase & Kopp heißt es: „95 Prozent der importierten Zigarren werden auf Dollarbasis berechnet. Bei einer Euro-Abwertung von um die 30 Prozent geht das an unsere Marge.“ Deshalb stellt Daniel Kohlhase fest: „Über kurz oder lang werden wir nicht an Preiserhöhungen vorbeikommen.“ Zur Preisgestaltung erklärt Rinn: „Die Importeure müssen neue Kleinverkaufspreise festlegen, ohne hierbei die Realität des Marktes aus den Augen zu verlieren – die Kirche sollte noch im Dorf bleiben.“
    da

    (DTZ 14/15)

  • Neuer Havanna-Tempel offiziell eingeweiht

    SAARBRÜCKEN // Fachhändler Salih M. Dalay hat am 13. März offiziell seine Casa del Habanos in Saarbrücken eingeweiht. Es ist das neunte Havanna-Top-Fachgeschäft dieser Art in Deutschland und das 148. weltweit.

    Diese Zahlen nannte Heinrich Villiger auf der Eröffnungsfeier. Neben dem Geschäftsführer des deutschen, polnischen und österreichischen Habanos-Generalimporteur, 5th Avenue, würdigten auch der eigens aus Berlin zu dem Event angereiste kubanische Botschafter in Deutschland, René Juan Mujica Cantelar, sowie der saarländische Finanzminister Stephan Toscani das Engagement von Dalay als Top-Habanos-Fachhändler.

    Die Casas garantieren anspruchsvollen Zigarren-Liebhabern nicht nur die Originalität der Produkte, gelagert unter perfekten Bedingungen, sondern bieten außerdem ein vollständiges Sortiment an Habanos-Marken und -formaten. Darunter befinden sich auch exklusive Havanna-Spezialitäten und -raritäten, die sonst nicht im Fachhandel erhältlich sind. Zudem sind auch neue Produkte zuerst in den Casa del Habanos erhältlich.
    red

    (DTZ 12/15)

  • Großbritannien verbannt Markenlogos ab 2016

    MAINZ // In Großbritannien will nächstes Jahr die Einheitspackung für Tabakprodukte einführen. Mit dem sogenannten Plain Packaging verschwinden die Markenlogos von den Oberflächen der Zigaretten- und Feinschnittpackungen.

    Stattdessen werden Bild- und Textwarnhinweise knapp 65 Prozent des Äußeren bestimmen. Mit dieser Maßnahme wollen die britischen Abgeordneten vor allem den Jugendschutz stärken und potenzielle jugendliche Raucher abschrecken.

    Neben der standardisierten Verpackung, die 2016 den Markt bestimmt, sorgt das Präsentationsverbot, der Display Ban, für anhaltende Kritik im Handel und bei Herstellern. Nach einer zweijährigen Übergangsfrist ist das Gesetz ab April für den kompletten Handel gesetzlich vorgeschrieben.

    Die Industrie protestiert. British American Tobacco (BAT), Japan Tobacco International (JTI) und Imperial Tobacco kündigen rechtliche Schritte an. Sie sehen durch das Plain-Packaging-Gesetz ihre geistigen Eigentumsrechte verletzt.

    Die Kritik wächst, nachdem jetzt auch Frankreich in einem Schreiben an die EU-Kommission ankündigt, nächstes Jahr die Standard-Packung für Zigaretten einführen zu wollen. Die französische Regierung beruft sich dabei auf die Tabakproduktrichtlinie (TPD2), die den Mitgliedsstaaten erlaubt über die Richtlinie hinauszugehen.
    red

    (DTZ 12/15)

  • Methoden werden immer raffinierter

    GRÄFELFING //Das organisierte Verbrechen ist in Deutschland präsent. Das wurde bei der Vorstellung der Zollbilanz 2014 durch Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble erneut deutlich. Neben Schwarzarbeit, Produktpiraterie und Rauschgiftkriminalität bleibt der Zigarettenschmuggel weiterhin ein großes Problem.

    Insgesamt haben Zollfahnder im vergangenen Jahr rund 140 Millionen unversteuerte Zigaretten beschlagnahmt. Noch immer gilt im Zigarettenschmuggel die Faustregel: sehr hohe Gewinne bei geringem Risiko – Schwarzmarkthandel ist ein lukratives Geschäft.

    Die aktuelle Bilanz der Zollverwaltung ist deshalb besonders bemerkenswert. „Zollfahnder und Kontrolleure haben im vergangenen Jahr eine beachtliche Arbeit geleistet – das belegen die von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble vorgelegten Zahlen eindeutig“ kommentiert Werner Barth, Vorsitzender der Geschäftsführung der Philip Morris Deutschland GmbH, die Vorstellung der „Zollbilanz 2014“ in Berlin.

    Die Bilanz dokumentiert zudem: In letzter Zeit sind Zoll und Polizei mit neuen illegalen Produktionsstätten und dazu mit Schmuggelrouten aus westlichen Nachbarländern in die Bundesrepublik konfrontiert, die bislang hauptsächlich für Rauschgift genutzt wurden. „Dies zeigt einmal mehr, dass der oftmals aufwändige Kampf gegen den illegalen Zigarettenhandel mit aller Entschiedenheit fortgesetzt und auch intensiviert werden muss“, so Barth weiter. „Die organisierte Kriminalität muss nachhaltig bekämpft werden.“

    Einer der größten Aufgriffe aus dem Vorjahr verdeutlicht das neue Phänomen des Zigarettenschmuggels in West-Ost-Richtung. Im belgischen Eupen, lediglich 15 Kilometer von der deutschen Grenze entfernt, konnte der Zoll im Oktober 2014 eine illegale Zigarettenfabrik in einer alten Lagerhalle ausheben: Rund sechs Millionen Zigaretten wurden beschlagnahmt – produziert von rumänischen Arbeitskräften unter menschenunwürdigen Bedingungen ohne Tageslicht und Frischluft. Die unversteuerten Zigaretten wurden anschließend in ein Zwischenlager nach Bielefeld gebracht, wo der Zoll weitere 3,5 Millionen Zigaretten fand.
    Von dort wurden sie in ganz Nordrhein-Westfalen verkauft. Ab dem 17. März müssen sich die Hauptbeschuldigten vor dem Landgericht Paderborn verantworten.
    red

    (DTZ 12/15)