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  • Weitere Preisschritte

    HAMBURG // Nachdem jüngst Reemtsma angekündigt hatte, die Zigarettenpreise noch einmal anzuheben, hat nach DTZ-Informationen auch BAT entsprechende Erhöhungen vorbereitet. Ging es im März für ausgewählte Marken um jeweils zehn Cent pro Packung nach oben, soll für diese nun im Juni ein weiterer Schritt um wiederum zehn Cent erfolgen.

    Nahezu alle anderen Zigaretten der Hanseaten werden entweder um 20 Cent teurer oder BAT passt den Inhalt an. Damit geben die Hamburger die zum Jahreswechsel turnusgemäß erfolgte Anhebung der Tabaksteuer nun an die Konsumenten weiter.

    Überdurchschnittlich teurer werden Pall Mall Black und Silver Edition sowie Extra Cut Black und Silver: Hier streicht BAT eine Zigarette und hebt den Preis zugleich um 20 Cent an. Stabil bleiben die Preise der Traditionsmarken HB Classic Blend und Prince Rich Taste. Gleichzeitig werden die King-Size-Varianten der Vogue (Bleue und Rouge) vom Markt genommen.
    red

    (DTZ 20/15)

  • Wiljo van Maren verlässt Arnold André

    BÜNDE // Nach fünfzehn Jahren Zugehörigkeit verlässt Geschäftsführer Wiljo van Maren auf eigenen Wunsch das Unternehmen Arnold André mit sofortiger Wirkung.

    Gemeinsam mit Rainer Göhner führte er die Geschäfte der Gesellschaft und verantwortete schwerpunktmäßig die Bereiche Vertrieb, Marketing und Finanzen / Verwaltung. Er war maßgeblich an der positiven Entwicklung des Unternehmens beteiligt und hat das fast 200 Jahre alte Familienunternehmen nachhaltig geprägt. Dazu zählt insbesondere die erfolgreiche Ausweitung des internationalen Geschäftes von Arnold André. Seine Entscheidung zum Ausstieg beruht ausschließlich auf persönlichen Gründen.
    red

    (DTZ 20/15)

  • Zwölf Mal „ON!Express“

    BERLIN/STUTTGART // Insgesamt zwölf Filialen der Unternehmensgruppe Dr. Eckert werden künftig unter der Marke „ON!Express“ geführt. Die Umstellung ist fast abgeschlossen.

    Geändert wurden Erscheinungsbild und Teile des Angebots der bislang meist unter dem Label „Coffee Jungle“ geführten Geschäfte.

    Während der Pilotphase waren mit der Marke „ON!Express“ bisher erst zwei Filialen der Unternehmensgruppe in Erscheinung getreten – am Stuttgarter Schlossplatz und in Frankenthal. Jetzt sind die Umbaumaßnahmen unter anderen an den Berliner U-Bahnhöfen Wittenau, Jakob-Kaiser-Platz, Hellersdorf, Kaulsdorf-Nord, Osloer Straße, Adenauerplatz und Frankfurter Allee sowie in Stuttgart-Zuffenhausen, Degerloch und Landau, wo es eine Shop-in-Shop-Lösung gibt, abgeschlossen.

    Zum Sortiment der neuen „ON!Express“-Filialen gehören künftig in der Regel eine Auswahl aktueller Zeitungs- und Zeitschriftentitel, Tabakwaren, Getränke und Snacks in der typischen Preisstruktur von glatt 1,- bis 5,- Euro. Wie in den Convenience-Shops der Marke „Adam’s“ stammt der Kaffee von der österreichischen Traditionsrösterei Schärf. Außerdem gibt es je nach Lage weitere Dienstleistungen wie den Fahrkartenverkauf des jeweiligen Nahverkehrssystems oder eine Lotto-/ Toto-Annahmestelle.
    pi

    (DTZ 20/15)

  • InterTabac ausgebucht

    DORTMUND // Nachdem die InterTabac in Dortmund 2014 eine Rekordgröße erreicht und fünf Messehallen belegt hatte, knüpft sie in diesem Jahr nahtlos an den Erfolg an. Bereits jetzt sind die Westfalenhallen 4, 5, 6, 7 und 8 für die Messe vom 18. bis 20. September ausgebucht.

    Im vergangenen Jahr hatte es erstmals eine Themenfläche zum Verpacken von Tabakwaren auf der Messe gegeben. Daraus ist die neue InterSupply erwachsen, die parallel in der Westfalenhalle 3B stattfindet. Diese Fachmesse bildet die komplette Prozesskette der Tabakwarenproduktion ab. Von Rohstoffen wie Tabak, Aromen, Papier und Essenzen über automatisierte Herstellungsverfahren für Tabakwaren, Wasserpfeifen und E-Zigaretten sowie Maschinen zur Be- und Verarbeitung bis hin zu Verpackungen und Verpackungsmaschinen präsentieren sich internationale Unternehmen.
    pnf

    (DTZ 20/15)

  • Arbeitskreis E-Zigarette

    MAINZ/FRANFURT // Die E-Zigarette wird in Deutschland oft eher stiefmütterlich behandelt. Die Verbraucher sind schlecht informiert, der Einzelhandel zeigt verbreitet wenig Interesse, die Politiker mögen mit dem Produkt erst gar nichts zu tun haben. Das muss sich ändern!

    Die Tabak Zeitung (DTZ) und Tobacco Journal International (TJI) rufen daher einen „Arbeitskreis E-Zigarette“ ins Leben. Teilnehmen sollen Hersteller von E-Zigaretten und Liquids ebenso wie Groß- und Einzelhändler sowie andere Branchenteilnehmer, die durch die oberen Management-Ebenen vertreten sein werden.

    In den Sitzungen, die drei- bis viermal im Jahr geplant sind, soll es – ausgehend von einem kurzen Impulsvortrag – vor allem darum gehen, wie der E-Zigarette im deutschen Markt der Stellenwert verschafft werden kann, der ihr zukommt und den er in anderen Ländern bereits hat.
    Die erste Sitzung des Arbeitskreises E-Zigarette startet am 28. Mai, um 17 Uhr in Frankfurt, Holiday Inn Express Frankfurt Messe (Gutleutstr. 296, 60327 Frankfurt).

    Sie wollen bei der konstituierenden Sitzung des Arbeitskreises dabei sein? Dann melden Sie sich [link|http://www.businessinformant.de/dtz/dtz_campus_de/ ] hier [/link]an.
    pi

    (DTZ 20/15)

  • „Die Politik hat auf ganzer Linie versagt“

    HANNOVER // Am 1. Juli 2012 trat der Glücksspieländerungsstaatsvertrag in Kraft – also vor fast drei Jahren. Bekanntlich lässt er eine Teil-Liberalisierung im Bereich der Sportwetten zu, wo bundesweit bis zu 20 Konzessionen erteilt werden können. Das Problem: Es gibt viel mehr Bewerber als Konzessionen.

    Die Folge: Private Sportwetten-Firmen, die abgelehnt werden, beschreiten den Klageweg und können dabei juristische Erfolge erzielen, wie jüngst ein österreichischer Wettanbieter vor dem Verwaltungsgericht Wiesbaden.

    Annahmestellenleiter vermuten, dass das Konzessionsverfahren noch lange dauern wird. „Eigentlich war das alles vorhersehbar“, sagt Oliver Harmsen, Vorsitzender des Bundesverbandes der Lotto-Toto-Verkaufsstellen in Deutschland (BLD). „Wer die Sachlage kennt, braucht kein Hellseher zu sein, um zu wissen, dass auch der 21. Interessent klagen wird. So kann sich das Ganze über Jahre hinweg in die Länge ziehen“, befürchtet Harmsen. Er prophezeit, dass in dieser Zeit alle privaten Sportwetten-Anbieter wie bisher „fröhlich“, sprich ungehemmt und unreguliert, weiter machen, während die staatlichen Lottoverkaufsstellen die Dummen sind. „Meines Erachtens wird nämlich auch der 1001. Interessent klagen“, so der BLD-Vorsitzende.

    „Die Vergabe der Konzessionen ist zur Hängepartie geworden, weil die Politik auf ganzer Linie versagt hat“, wettert Harmsen. Je länger der Vertrieb der staatlichen Lotteriegesellschaften in diesem „politisch organisierten Chaos“ arbeiten müsste, desto schwieriger werde es, Steuern für den Staat einzunehmen. Harmsen: „Deshalb glauben wir vom BLD, dass eine völlige Freigabe der Lizenzvergabe unter bestimmten Voraussetzungen zu erfolgen hat, und dass es an der Zeit ist, endlich politisch verantwortlich zu handeln. Der Wettbewerb wird dann entscheiden wer ,am Ball’ bleibt.“
    red

    (DTZ 20/15)

  • Anregende Gespräche und eine Reihe konstruktiver Vorschläge

    MÜNCHEN / AUGSBURG // Die John Aylesbury GmbH, München, kann auf ein gutes Geschäftsjahr 2014 zurückblicken. Der Umsatz ging im höheren einstelligen Bereich nach oben. Nahezu alle Produktbereiche verzeichneten Zuwachsraten. So hatte Geschäftsführer Peter Dersche auf der Jahrestagung der renommierten Fachhandelsgruppe Ende April in Augsburg viel Positives zu berichten.

    Rund drei Viertel der insgesamt 47 Gesellschafter waren in die Fugger-Stadt angereist. Als neue Mitglieder wurden dort Elke Durek aus Berlin und Ronny Schulz aus Bremen willkommen geheißen.

    Dersche zufolge zeigten sich die Gesellschafter zufrieden mit der Kunden-Nachfrage nach John Aylesbury-Produkten. Traditionell stellen Beirat und Geschäftsführung auf den Jahrestagungen den Mitgliedern die Neuheiten vor. In Augsburg standen dabei insbesondere RBA-Verbrauchsartikel mit hohen Margen und Unikate aus dem Zigarren-Bereich im Blickpunkt des Interesses.

    Abgerundet wurde die Tagung durch ein attraktives Rahmenprogramm. Dazu zählten eine Stadtführung durch das 2000 Jahre alte Augsburg ebenso wie ein zünftiger bayerischer Abend in der ersten Augsburger Gasthaus-Brauerei und ein Galadinner im Parkhotel Schmid.
    da

    (DTZ 20/15)

  • Sesselwechsel bei Philip Morris

    MÜNCHEN // Stacey Kennedy übernimmt zum 1. Juli die Position Managing Director Germany & Austria und damit den Vorsitz der Geschäftsführung der Philip Morris GmbH in München-Gräfelfing. Sie folgt auf Werner Barth, der ab demselben Datum als Senior Vice President Marketing & Sales in Lausanne die weltweiten Marketing- und Sales-Aktivitäten von Philip Morris International (PMI) verantwortet.

    [pic|372|l|||Stacey Kennedy|||]

    Stacey Kennedy steuert in ihrer aktuellen Funktion als Area Vice President South East Europe von Belgrad aus sämtliche Aktivitäten von PMI in Südost-Europa. Für ihre neue Aufgabe wird sie nach München wechseln und berichtet zukünftig an Fred de Wilde, President EU Region.

    Ihre Laufbahn begann Stacey Kennedy 1995 bei Philip Morris USA als Territory Sales Manager. Nach verschiedenen Positionen im Sales Bereich bei PM USA kam sie 2011 zu Philip Morris International und wurde 2012 zum Vice President Sales Strategy ernannt. Seit 2013 ist sie zuständig für die Region Südost-Europa, zunächst als Managing Director Serbia & Central Europe South, bereits kurze Zeit später als Managing Director South East Europe. Ihre jetzige Funktion hat Stacey Kennedy seit Anfang 2014 inne.

    [pic|373|l|||Werner Barth|||]
    Werner Barth startete seine Karriere bei Philip Morris Deutschland 1990 als Trainee. Nach verschiedenen Stationen, darunter als Director Marketing Spain, wurde er 2004 zum Director Sales Germany & Austria ernannt. 2007 übernahm er die Position des Managing Director Benelux. Seine jetzige Funktion als Managing Director Germany & Austria hat Werner Barth seit 2011 inne.

    Für seine neue Aufgabe als Senior Vice President Marketing & Sales wird Werner Barth in das Operations Center von PMI nach Lausanne in der Schweiz wechseln. Er berichtet zukünftig an André Calantzopoulos, den CEO von Philip Morris International.

    Beiden Personalien muss noch der Aufsichtsrat zustimmen.
    red

    (DTZ 19/15)

  • Zwischen Überregulierung und Chancen

    RÖSRATH // „Total beschränkt? Fachhandel zwischen Überregulierung und Chancen“ – unter diesem Motto steht die Jahreshauptversammlung des Bundesverbandes des Tabakwaren-Einzelhandels (BTWE) am 31. Mai und 1. Juni in Rösrath bei Köln.

    Nach der Versammlung der Albert-Huhn-Dotation am Sonntag von 10 bis 12 Uhr und der sich unmittelbar anschließenden BTWE-Delegiertenversammlung startet um 14.30 Uhr der BTWE-Branchendialog mit der Begrüßung durch BTWE-Präsident Rainer von Bötticher. Im Anschluss daran steht die E-Zigarette im Fokus. Am späten Nachmittag geht es dann um die Themenbereiche Lotto und Pressehandel.

    Der zweite Teil des Branchendialogs beginnt am 1. Juni um 9 Uhr. Wichtiges Thema an diesem Tag ist die EU-Tabak-Produktrichtlinie. Darüber hinaus gibt es Informationen zur Homepage des Gütesiegels „Tabak Spezialist“, ein Fachhandelsbericht aus der Praxis für die Praxis und eine Präsentation zu Zigarrenbanderolen-Kunstwerken.

    Die Tagung wird moderiert von den BTWE-Geschäftsführern Willy Fischel und Dieter C. Rangol.
    da

    (DTZ 19/15)

  • „Solide Entwicklung“

    HAMBURG // Durchaus zufrieden zeigt sich der Zigarettenkonzern BAT mit den Ergebnissen fürs erste Quartal des laufenden Jahres: Zwar ging der Umsatz um 5,8 Prozent zurück. Allerdings war das nicht aufs operative Geschäft, sondern auf die ungünstige Wechselkursentwicklung zurückzuführen. Währungsbereinigt ergab sich für den gleichen Zeitraum ein Umsatzwachstum von 1,7 Prozent.

    BAT-Chef Nicandro Durante zeigte sich denn auch zuversichtlich für den Verlauf des Gesamtjahres: „Ich bin weiterhin sicher, dass wir auch 2015 bei konstanten Wechselkursen ein solides Gewinnwachstum erzielen, wobei das zweite Halbjahr etwas besser ausfallen wird, was vor allem an einem starken Vergleichszeitraum im ersten Halbjahr und am Timing von Preiserhöhungen liegt.“ Das betreffe auch die Länder mit rückläufigem Absatzvolumen wie Brasilien, Russland und Vietnam.

    Bei den fünf wichtigsten BAT-Marken gab es keinen einheitlichen Trend. Unterm Strich legten sie um 5,7 Prozent zu, was einem Zuwachs bei Lucky Strike und vor allem bei Rothmans lag. Von BAT hört man, der Gesamtmarktanteil in den wichtigsten Märkten habe weiter erheblich zugenommen.
    red

    (DTZ 19/15)