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  • Statement zu E-Zigaretten

    HAMM // Raucher, die vollständig auf E-Zigaretten umsteigen, senken ihr Risiko, tabakbedingt zu erkranken. Das hat die Deutsche Hauptstelle für Suchtfragen (DSG) jetzt in einem Positionspapier festgestellt.

    Gesamtgesellschaftlich erwachse daraus jedoch erst dann ein Vorteil, wenn viele Raucher komplett zu E-Zigaretten wechselten und keine Neukonsumenten hinzukämen. Wie es nach der aktuell vorliegenden Studienlage aussehe, sei aber eher der duale Konsum die Regel.

    Außerdem seien E-Zigaretten für Jugendliche interessante Lifestyle Produkte, die möglicherweise den Einstieg in den Tabakkonsum erleichterten. Martina Pötschke Langer, Leiterin der Arbeitsgruppe E-Zigarette der DHS, warnte vor dem intensiven Konsum. red

    (DTZ 42/16)

  • Geringerer Ertrag, aber bessere Tabakqualität

    SPEYER // Die pfälzischen Tabakanbauer haben in diesem Jahr weniger Blätter geerntet, als im Vorjahr. Dennoch zeigt sich der Landesverband zufrieden.

    Nach Angaben des Landesverbandes der Tabakpflanzer sei die Qualität aber deutlich besser. Insgesamt wurden in diesem Jahr in der Pfalz rund 1.000 Tonnen Tabak geerntet. Ein Verbandssprecher sagte, das seien etwa zehn Prozent weniger als im vergangenen Jahr. Ursache dafür seien die Wetterschwankungen in diesem Jahr gewesen.

    In der Pfalz gibt es derzeit etwa 50 Tabakanbaubetriebe. Die meisten davon in der Südpfalz, rund um Herxheim. red

    (DTZ 42/16)

  • Weniger Zigaretten versteuert

    WIESBADEN // Im dritten Quartal wurden in Deutschland 11,3 Prozent weniger Zigaretten versteuert als im Vergleichsquartal des Vorjahres. Das Statistische Bundesamt (Destatis) teilte mit, auch der Absatz von Zigarren und Zigarillos (– 21,9 Prozent) und die Menge des versteuerten Feinschnitts (– 17,4 Prozent) seien zurückgegangen. Dagegen ist im Vergleich zum Vorjahresquartal der Absatz von Pfeifentabak um 33,5 Prozent gestiegen.

    Wie schon im Vorquartal ist der Rückgang im dritten Quartal auf das Inkrafttreten der EU-Tabakrichtlinie zum 20. Mai 2016 in Deutschland zurückzuführen. Die neuen rechtlichen Bestimmungen (unter anderem die sogenannten Schockbilder) erfordern eine technische Umstellung der Produktion.

    Aus diesem Grund hatte es in den ersten Monaten 2016 eine Vorratsproduktion von Tabakwaren und damit einhergehend einen erhöhten Absatz von Steuerzeichen gegeben. In den Folgequartalen kam es nun zu einem Umkehreffekt, der zu einem Rückgang beim Bezug von Steuerzeichen führte. pi

    (DTZ 42/16)

  • Eine der mächtigsten Frauen in der Wirtschaft

    NEW YORK // Das US-Wirtschaftsmagazin Fortune hat die zehn mächtigsten Frauen der Wirtschaft außerhalb der USA gekürt.

    Alison Cooper, CEO von Imperial Brands in Großbritannien, rangiert auf dem sechsten Platz. Die 50-Jährige leitet den Tabakwarenkonzern seit 2010, der bis Februar dieses Jahres Imperial Tobacco Group hieß. Unter den Top-Ten der weiblichen Wirtschaftsgrößen sind Frauen aus der Finanzbranche sowie aus Telekommunikations- und Energiekonzernen. red

    (DTZ 41/16)

  • Habanos Day vereint Havanna-Liebhaber

    KASSEL // Etwa 300 Gäste aus Deutschland, Österreich, aber auch aus Luxemburg und Schweden trafen sich am vergangenen Wochenende zum 5. Deutschen Habanos Day im Kongress-Palais in Kassel. Schon zum Smoke-In am Vorabend der Veranstaltung waren 170 Gäste angereist.

    Samstags sorgten bekannte, aber auch neue Referenten für interessante Einblicke rund um die Zigarre und weitere Genussthemen. Dazu gehörten die Zigarrenlagerung, das Rollen von Longfillern, Reisen, Kunst, Kochen, Spirituosen und Uhren. So versuchten sich die Teilnehmer unter anderem im Zigarrendrehen oder erfuhren neue Geschmacks- und Genusserlebnisse beim Kombinieren edler Zigarren mit feinen Spirituosen-Spezialitäten.

    Im Mittelpunkt des abschließenden Abend-Events, zu dem 5th-Avenue-Geschäftsführer Heinrich Villiger die Gäste begrüßte und über aktuelle Gegebenheiten in Kuba informierte, standen zwei besondere Zigarren: „Cohiba Medio Siglo“, die anlässlich des Jubiläums zum 50jährigen-Bestehen der Marke Cohiba gerollt wurde, und „La Gloria Cubana Glorias Edición Regional 5th Avenue“. cpv

    (DTZ 41/16)

  • Lekkerland baut Gutschein-Geschäft aus

    DÜSSELDORF/FRECHEN // Ein Gutschein – online einlösbar bei mehr als 500 Geschäften. Das ist der „Wunschgutschein“ der Firma Digital Wishes. Um die innovative Geschenklösung im Gutscheinsegment einer noch breiteren Zielgruppe anbieten zu können, arbeiten die Düsseldorfer ab sofort mit Lekkerland zusammen.

    Der Coupon, den es in den Preisstufen 15 Euro, 25 Euro und 50 Euro gibt, ist eine Kombination aus Prepaid-Geschenkkarte und physischer Grußkarte. Dabei sucht nicht der Schenker im Vorfeld einen Shop aus, sondern der Beschenkte entscheidet, bei welchem Geschäft er den Gutschein online einlösen möchte.

    Für die Geschäftsbetreiber sind die Karten – wie alle e-va Produkte von Lekkerland – kostenlos bestellbar und wertlos bis sie über das Terminal aktiviert werden. Somit besteht auch kein Diebstahlrisiko. pnf

    (DTZ 41/16)

  • Breiter aufgestellt

    LUXEMBURG // Der Tabakwarenhersteller startet ab Januar 2017 in einigen europäischen Märkten, darunter auch Deutschland, den Vertrieb und den Verkauf von Zigarren. Das gab kürzlich der Vorstand von Landewyck Tobacco in Luxemburg bekannt.

    Leiter der neuen Abteilung Zigarre ist Max Leenheers, der seit Anfang 2016 zusammen mit den Luxemburgern eine Markenstrategie entwickelt und den Markteintritt vorbereitet hat.

    Martin Schuster, Inhaber von Bentley Tobacco, wird als Geschäftspartner von Landewyck Tobacco den Aufbau der Zigarrensparte vorantreiben und berichtet in seiner Funktion an Leenheers.

    Bei Landewyck Tobacco, der Konzern-Mutter von Heintz van Landewyck in Trier, will man mit diesem Schritt das Unternehmen breiter aufstellen. Dabei ist der Tabakwarenproduzent kein Neuling im Zigarren- und Zigarillogeschäft: Seit geraumer Zeit stellen die Luxemburger für internationale Dritt-Anbieter Zigarren im ungarischen Rona Újfehértó her. Außerdem haben sie in jüngster Vergangenheit erfolgreich Marken-Projekte wie Che und Bentley gestartet. red

    (DTZ 41/16)

  • Stabübergabe beim Deutschen Zigarettenverband

    BERLIN // Neuer Vorsitzender des Deutschen Zigarettenverbandes (DZV) ist Michael Kaib. Bei der Mitgliederversammlung des Industrieverbandes Ende September in Berlin wurde Kaib, Vorstandssprecher der Reemtsma Cigarettenfabriken in Deutschland und General Manager D-A-CH, einstimmig an die Verbandsspitze gewählt. Der DZV vertritt die Interessen der Industrie und der Konsumenten.

    Kaib folgt in diesem Ehrenamt turnusgemäß auf Ralf Wittenberg, General Manager von British American Tobacco in Deutschland. Zum stellvertretenden Vorsitzenden wurde George Bletsas (56) gewählt. Bletsas ist General Manager von JTI (Japan Tobacco International) in Deutschland.

    Michael Kaib dankte seinem Vorgänger und gab einen Rückblick auf dessen Amtszeit: „Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe und danke dem Vorstand für sein Vertrauen. Ralf Wittenberg danke ich herzlich für seine Leistungen für die deutsche Tabakwirtschaft und sein Engagement für eine Genussmittelregulierung mit Augenmaß“, erklärte der Chef des DZV.

    „In großer Geschlossenheit“
    Der Deutsche Zigarettenverband, so Kaib weiter, sei und bleibe die führende Stimme der deutschen Tabakwirtschaft. In großer Geschlossenheit werde die deutsche Zigarettenbranche auch die zukünftigen Herausforderungen im Interesse der Kunden und der Beschäftigten meistern. „Ich werde mich im Dialog mit unseren Partnern, Stakeholdern und der Öffentlichkeit für Maß und Mitte bei der Regulierung von Tabakprodukten einsetzen“, sagte Kaib auf der Mitgliederversammlung des Industrieverbandes. Insbesondere müsse der erfolgreiche deutsche Weg von Verhaltens- und Verhältnisprävention für einen effektiven Jugendschutz fortgesetzt werden. Der Anteil jugendlicher Raucher lag im vergangenen Jahr mit 7,8 Prozent der Unter-18-Jährigen auf einem historischen Tiefstand.

    Michael Kaib (58) ist General Manager für die Mehrländerorganisation D-A-CH und Vorstandssprecher von Reemtsma in Deutschland. Kaib ist seit 1984 in verschiedenen Positionen bei der Hamburger Reemtsma Cigarettenfabriken GmbH tätig und verfügt über beinahe drei Jahrzehnte Führungserfahrung im Zigaretten- und Tabakmarkt. red

    (DTZ 41/16)

  • Tabakanbau in der Pfalz

    LORSCH // Die Ausstellung „Tabak: Pflanzen – Pflegen – Schneiden“ ist das Spiegelbild einer Region. Seit etwa 300 Jahre wurde in Lorsch und Umgebung Tabak angebaut. Die letzte Tabakfabrik schloss dort 1980. Doch die Menschen leben mit der Tradition weiter.

    Das 2013 gegründete Lorscher Tabakprojekte rückte die Geschichte wieder in das öffentliche Bewusstsein. Im Lorscher Museumzentrum werden Werkzeuge und Kuriositäten, die zur Bearbeitung der Tabakblätter benutzt wurden sowie eine Fotodokumentation des aktuellen Tabakprojekts gezeigt.

    Bis zum 16. Oktober ist die Präsentation im Museumszentrum Lorsch, Nibelungenstraße 35 in Lorsch, dienstags bis sonntags, von 10 bis 17 Uhr geöffnet.
    red

    (DTZ 40/16)

  • Raucher Adolfs darf bleiben

    DÜSSELDORF // Der bundesweit als Raucher Adolfs bekannte Friedhelm Adolfs darf in seiner Wohnung bleiben. Das hat das Landgericht Düsseldorf entschieden.

    Die Vermieterin des 78-Jährigen hatte ihm 2013 die Wohnung gekündigt mit der Begründung, dass der Zigarettenqualm im Hausflur eine unzumutbare Belästigung der Nachbarn sei.

    Dazu hatte das Landgericht geprüft, ob gegen Mieterpflichten verstoßen worden sei. Dies wäre beispielsweise der Fall gewesen, wenn Adolfs nicht ausreichend gelüftet oder die Asche nicht entsorgt hätte, informiert das Landgericht.

    Dazu waren 13 Zeugen vernommen sowie das Treppenhaus des Wohnhauses geprüft worden. Letztlich konnte dem Beklagten nichts nachgewiesen werden. Elisabeth Stöve, Vorsitzende Richterin am Landgericht, betonte, dass es sich bei dem Urteil um eine Einzelfallentscheidung und keinen Präzedenzfall handle.

    Friedhelm Adolfs ist Medienangaben glücklich über das Urteil. Er erklärte gegenüber der Presse, dass er zunächst in seiner Wohnung bleiben und später eine neue Wohnung suchen wolle. Er will mit seiner Freundin, einer Raucherin, zusammenziehen.
    red

    (DTZ 40/16)