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  • BAT setzt neue Schwerpunkte

    LONDON // British American Tobacco (BAT) stoppt die Vermarktung von Voke. Stattdessen will sich der Hersteller verstärkt auf die Entwicklung der Next Generation Products, zu denen auch die E-Zigarette gezählt wird, konzentrieren.

    Zum Jahresbeginn kündigten die Briten auf ihrer Homepage den Rückzug aus dem Geschäft mit dem Nikotin-Inhalator an. 2014 hatte der Konzern als erster Tabakhersteller sogar in Großbritannien die medizinische Zulassung für das Produkt erhalten. Voke hätte als Tabak-Ersatzprodukt verschrieben werden können.

    Alle Markenrechte gehen zurück an den ursprünglichen Inhaber, das britische Unternehmen Kind Consumer, laut BAT.
    red

    (DTZ 02/17)

  • Gizeh baut Führungsspitze aus

    GUMMERSBACH // Gizeh Raucherbedarf hat Jörg Dißmann, 39, und Lars Oberndorf, 36, zum Jahresanfang in die Geschäftsführung unter dem Vorsitz von Christian Hinz berufen. Beide waren bisher als Prokuristen im Unternehmen tätig.

    Das Wachstum des Unternehmens des Zigarettenpapierherstellers in den vergangenen Jahren, trug zu dieser Entscheidung bei. „Zahlreiche neue und starke Produkte haben unser Unternehmen größer werden lassen. Es ist Zeit, die Führung an dieses Wachstum anzupassen und die Verantwortung auf mehrere starke Schultern zu verteilen“, erläutert Hinz.

    Er führt die Geschäfte bereits seit 2009. Hinz, der weiter alleiniger Geschäftsführer für die Standorte in Bremen, Österreich und Frankreich bleibt, verantwortet als Vorsitzender der Geschäftsführung die übergeordneten strategischen Themen in den Bereichen Märkte und Politik.
    Jörg Dißmann ist künftig als Geschäftsführungsmitglied für Strategie, Marketing, Logistik und kaufmännische Aufgaben zuständig, Lars Oberndorf für den Vertrieb in Deutschland und Österreich sowie den Export.

    Christian Hinz freut sich über die Entscheidung der holländischen Muttergesellschaft Mignot & De Block. Mit Dißmann und Oberndorf stehen ihm zwei erfahrene Kollegen zur Seite, mit denen er schon lange erfolgreich zusammenarbeitet.
    pi

    (DTZ 02/17)

  • Von der Freiheit der Produzenten und Konsumenten

    BERLIN // Das von Philip Morris International prophezeite „Ende der Tabakzigarette“ sieht der Deutscher Zigarettenverband (DZV) nicht als ein realistisches Szenario für die Zukunft an.

    „Die klassische Zigarette ist und bleibt mit Abstand das beliebteste Tabakerzeugnis der Deutschen“, sagt Jan Mücke DZV-Geschäftsführer gegenüber der Tabak Zeitung (DTZ). „Wir rechnen mit der Fortsetzung des langfristigen Trends eines geringen Absatzrückgangs zwischen ein und zwei Prozent jährlich“, so Mücke weiter. Neuartige Alternative Erzeugnisse, wie Heat-not-burn-Produkte und E-Zigaretten werden nach Einschätzung des DZV das Angebot ergänzen, den klassischen Tabak aber nicht ersetzen.

    Insofern sei die Debatte um das „Ende der Tabakzigarette“ wohl eher eine Marketingidee, um neue Produkte in hochregulierten Märkten überhaupt bekannt machen zu können.

    „Falls sich Philip Morris International aber tatsächlich vom klassischen Tabak verabschieden möchte, stehen die Mitgliedsunternehmen des DZV bereit, diese Marktanteile zu übernehmen und bewährte Marken unter ihrem Dach fortzuführen“, so Mücke.

    Auch in diesem Jahr werde die Auseinandersetzung für die deutsche Tabakwirtschaft hautpsächlich auf im politisch-regulativen Gebiet stattfinden. Der DZV werde alles daran setzen, dass es weder in der zu Ende gehenden noch in der kommenden Legislaturperiode ein Totalwerbeverbot für Tabakerzeugnisse geben wird.

    „Die Freiheit des Konsumenten korrespondiert mit der Freiheit der Produzenten, für ihre Erzeugnisse auch werben zu können. Dieser marktwirtschaftliche Grundkompass muss auch künftig gelten“, betont Mücke. „Wir lehnen jede weitere regulative Verschärfung in diesem Bereich ab, dem Jugendschutz wird in Deutschland durch die Selbstregulierung der Branche in beispielgebender Weise Rechnung getragen“, so der Verbandschef. Das beweise der Rückgang des Tabakkonsums bei Kindern und Jugendlichen auf nur noch 7,8 Prozent der Unter-18-Jährigen in Deutschland.

    In Sachen Steuern sei die Politik gefragt, für verlässliche Marktverhältnisse zu sorgen. „Steuerschocks nützen niemandem, das wissen alle aus leidvoller Erfahrung. Wir setzen deshalb für die Zukunft auf die Fortsetzung einer maßvollen und planbaren Steuerpolitik. Langfristige Verlässlichkeit in der Steuerpolitik ist das beste Mittel gegen den Schmuggel, der das Geschäftsmodell der Hersteller und des Handels bedroht“, sagt Mücke.
    red

    (DTZ 02/17)

  • „Die Tabakqualität wird jeden Tag aufs Neue kontrolliert“

    MAINZ // Die Redaktion erreichte der Brief eines Pfeifenrauchers, der sich über Dinge beschwerte, die er angeblich in einem Pfeifentabak des Unternehmens Scandinavian Tobacco Group (STG) gefunden hat, und die dort definitiv nicht hineingehören. DTZ konfrontierte das dänische Traditionsunternehmen mit dieser Reklamation und unterhielt sich hierfür mit dem Produktionsleiter für Pfeifentabak bei STG, Troel Juul Mikkelsen.


    DTZ:
    Herr Mikkelsen, unter welcher Maxime steht Ihre Arbeit bei der Scandinavian Tobacco Group?
    Troel Juul Mikkelsen: Während der ganzen Zeit, in der ich schon im Bereich Pfeifentabak tätig bin, hat die Produktion von qualitativ hochwertigem Tabak immer die höchste Priorität gehabt. Um diese zu garantieren, gibt es in unserer Manufaktur Qualitätssicherungsmethoden. Die Qualität des Tabaks wird jeden Tag aufs Neue kontrolliert, bevor er verpackt wird. Überprüft werden unter anderem Feuchtigkeit, Schnitt, Aroma, Farbe, Stiele und Degradation. Dazu wird jede Mischung mit Mischungen aus vorheriger Produktion verglichen. Während des Produktionsprozesses führen unsere erfahrenen Mitarbeiter regelmäßige Kontrollen hinsichtlich unserer Prozessstandards durch. Stichprobenartig werden Rauchtests durchgeführt.

    DTZ: Tabak wird ja für den weltweiten Versand und Konsum produziert. Gibt es für verschiedene Länder eigentlich auch verschiedene Qualitätsanforderungen?
    Mikkelsen: Nein. Unsere hochwertigen Pfeifentabake werden alle in der gleichen Produktion in Assens hergestellt. So können wir die Produkte regelmäßig kontrollieren und weltweit eine einheitliche Qualität garantieren.


    DTZ:
    Hin und wieder erreichen uns Fragen von Lesern, die behaupten, ein bestimmter Pfeifentabak habe im Laufe der Zeit seinen Geschmack geändert. Kann das sein?
    Mikkelsen: Um die hohe Qualität unserer Produkte und somit auch ihren Geschmack beizubehalten, verändern wir unsere Prozesse und Rezepturen nicht. Tabak ist, wie Sie wissen, ein Naturprodukt und viele Mischungen werden in kleineren Schnittpartien größtenteils noch von Hand aufbereitet. Die dabei verwendeten Rohtabake fallen aufgrund klimatischer Bedingungen von Ernte zu Ernte unterschiedlich aus. Um dennoch zu garantieren, dass jede Schnittwarenpartie in Duft, Aroma und Geschmack der Originalmischung entspricht, setzt sich eine Tabakspezialität aus vielen verschiedenen Mischungskomponenten zusammen, die je nach Ernteergebnis entsprechend den Qualitätsanforderungen variiert werden. Kleinere optische Abweichungen zwischen den einzelnen Aufbereitungspartien können somit nicht gänzlich ausgeschlossen werden.
    jgw

    Lesen Sie das vollständige Interview in der Printausgabe DTZ 01/17 auf Seite 7.
    (DTZ 01/17)

  • British American Tobacco führt neue Verwaltungseinheit ein

    HAMBURG // Ab dem 1. Januar werden Deutschland, Österreich und die Schweiz zu einer neu geschaffenen DACH Area unter der Leitung Deutschlands zusammengeführt.

    Area Director DACH wird Ralf Wittenberg, 51, seit Januar 2014 Sprecher der Geschäftsführung von British American Tobacco in Deutschland. Dazu Ralf Wittenberg: „Die DACH Area ist eine konsequente und logische Entwicklung. Die Märkte Deutschland, Schweiz und Österreich vereint ein nachhaltiges Marktanteils- und Gewinnwachstum. DACH ermöglicht uns, einen klaren Fokus auf den Markt zu richten, indem wir marktübergreifende Synergien nutzen und Ressourcen sowie Fähigkeiten maximieren. Im Mittelpunkt stehen dabei stets unsere Konsumenten und Handelspartner, die weiterhin auf die Qualitätsstandards der British American Tobacco Gruppe vertrauen können.“
    red

    (DTZ 01/17)

  • Davidoff startet mit eigener Vertriebsgesellschaft in Deutschland

    HAMBURG // Pünktlich zum Jahresbeginn 2017 startete die neue Vertriebsgesellschaft der Oettinger Davidoff AG (ODAG), Davidoff of Geneva Germany GmbH (DOGG), ihr operatives Geschäft mit den Marken Davidoff, Griffin’s, Camacho, Avo, Zino Platinum, Zino, Private Stock und Cusano in Deutschland.

    Damit beendet das weltweit zu den führenden Herstellern von Premiumzigarren zählende Unternehmen mit Hauptsitz in Basel, Schweiz, die fünfjährige Zusammenarbeit mit dem bisherigen Vertriebspartner Arnold André und stellt die Weichen, um seine zukünftige strategische Ausrichtung uneingeschränkt verfolgen zu können.

    „Deutschland ist einer der wichtigsten Märkte der Oettinger Davidoff AG. Um gezielter, schneller und maßgeschneidert die Bedürfnisse unserer Kunden und Konsumenten bedienen zu können, gehen wir ab Januar mit einer eigenen Tochtergesellschaft zu Markte. Zudem wird dies den Ausbau unserer Marken in den bedeutendsten Preiskategorien ermöglichen“, erklärt Martin Kaufmann, Senior Vice President Europe & Global Travel Retail.

    Die neue Tochtergesellschaft in Deutschland hat ihren Sitz in Hamburg und wird von Olaf Ruf geleitet, der in seiner Funktion als General Manager für alle Unternehmensbelange verantwortlich ist. Das neue Team der Davidoff of Geneva Germany GmbH hat 17 Mitarbeiter, die zumeist über langjährige Erfahrung in der Tabak- und Zigarrenbranche verfügen.

    „Wir sind hochmotiviert und freuen uns auf den Dialog sowie die gemeinsamen erfolgreichen Geschäfte. Um die kundenorientierte Betreuung und Unterstützung auf der Fläche rund um das Oettinger Davidoff-Sortiment sicherzustellen, werden sieben Außendienstmitarbeiter für den Fachhandel und zwei Außendienstmitarbeiter für den Bereich Horeca im Einsatz sein“, erklärt Olaf Ruf.
    fnf

    (DTZ 01/17)

  • Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2017

    Verehrte Leserin,
    verehrter Leser,

    schon ein wenig besinnlich gestimmt, möchte das DTZ-Team heute den letzten Newsletter des Jahres nutzen, um Ihnen geruhsame Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr zu wünschen.

    Mit frischem Schwung und vielen spannenden Neuigkeiten werden wir uns auch 2017 wieder ganz in den Dienst der Tabakbranche stellen.

    Wir bedanken uns bei Ihnen für Ihr Interesse an unserem Nachrichten-Service und freuen uns, Sie auch im nächsten Jahr wieder begrüßen zu können.

    Die nächste Aussendung erhalten Sie am 3. Januar 2017.

    Ihr DTZ-Online-Team

    (DTZ 52/2016)

  • Starkes Adventsgeschäft

    BERLIN // Kleine Atempause im diesjährigen Weihnachtsgeschäft: Die Umsatzentwicklung war in den Tagen vor dem vierten Advent etwas schwächer als in der Vorwoche. Ab 17. Dezember zog das Weihnachtsgeschäft nach Aussagen des Handelsverbandes Deutschland wieder spürbar an.

    Der Innenstadthandel behauptete sich dabei angesichts eher schwacher Kundenfrequenzen gut. Bei einer HDE-Trendumfrage in rund 400 Läden waren besonders Händler von größeren Einheiten mit dem Geschäftsverlauf am vierten Adventssamstag zufrieden. „Überdurchschnittlich entwickelten sich auch die Umsätze an den Peripherien mit Fachmärkten und großflächigem Einzelhandel“, berichtet HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

    Das Weihnachtsgeschäft stand in diesem Jahr vor einem besonders langen Endspurt. „Nach dem vierten Advent stand bis zur Bescherung an Heiligabend noch fast eine Woche für den Geschenkekauf zur Verfügung“, so erklärt Genth.
    Schon in den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass immer mehr Kunden ihre Weihnachtseinkäufe auf den letzten Drücker in Angriff nähmen. Insbesondere die Innenstädte erwarteten deshalb in der letzten Vorweihnachtswoche einen großen Ansturm.

    In Summe rechnete der HDE für November und Dezember im Weihnachtsgeschäft erstmals mit Umsätzen über 90 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Wachstum von 3,9 Prozent. Der Dezember könnte demnach mit einem Umsatz von über 50 Milliarden Euro der stärkste Einzelhandelsmonat aller Zeiten werden.
    pi

    (DTZ 51/16)

  • Erlebnisse gesucht

    KÖLN // Der Handel bekommt eine neue Aufgabe: Er wird zum Erlebnis-Lieferanten. Der stationäre Handel muss künftig in „Erlebnis pro Quadratmeter“ denken – und nicht mehr in Umsatz pro Quadratmeter.

    Dies belegt die Studie „Vitale Innenstädte“ des Instituts für Handelsforschung IFH. Gut ein Drittel der Käufer kommen wegen des Erlebnis-Charakters, des Ambientes und einer attraktiven Gestaltung in die Geschäfte.

    Der Wunsch der Verbraucher nach Erlebnis, Ambiente und Erlebnis-Charakter im Handel trifft noch nicht auf entsprechende Angebote. In der IFH-Studie bekamen diese Eigenschaften die schlechtesten Bewertungen. Weitere Ergebnisse: Mit zunehmender Ortsgröße sinkt die Bedeutung für die tägliche Versorgung auf zehn Prozent – Freizeitgestaltung und Stadtbummel dagegen treten als Besuchsmotive in den Vordergrund.
    red

    (DTZ 51/16)

  • TJI Campus: Update zur TPD 2

    MAINZ // Der nächste TJI Campus aus der gemeinsamen Event-Reihe von DTZ und dem Schwesterblatt Tobacco Journal International steht an: Am 23. Februar treffen sich Interessierte der Tabak- und E-Zigaretten-Branche in Mainz, um über die Auswirkungen der TPD 2 auf ihr Geschäft zu sprechen.

    Ziel ist es, den Teilnehmern einen Überblick über den Stand der nationalen Umsetzungen zu geben. Hochkarätige Referenten werden Erfahrungen, Chancen und Probleme vorstellen. Ein wichtiger Punkt ist dabei das sogenannte „Tracking & Tracing“.

    Die Teilnahme am TJI Campus in Mainz kostet 490 Euro, Frühbucher zahlen bis 31. Januar 440 Euro. Die Konferenzsprache ist Englisch. Mehr Infos [link|http://www.tji-campus.com]hier[/link].
    red

    (DTZ 51/16)