Kategorie: Uncategorized

  • Wasserpfeifentabak gewinnt, alle anderen verlieren

    WIESBADEN (DTZ/da). Sinkende Absätze in nahezu allen Bereichen des Tabakgenusses: Das Statistische Bundesamt (Destatis) meldet sowohl bei Zigaretten und Feinschnitt wie auch bei Zigarren und Zigarillos rückläufige Mengen für 2013. Lediglich Pfeifentabak verzeichnete Plusraten.

    Die Zahl der versteuerten Zigaretten fiel auf ein Rekordtief von 80,3 Milliarden Stück. Destatis zufolge war dies die niedrigste versteuerte Jahresmenge seit der Wiedervereinigung. Im Vergleich zu 2012 reduzierte sich die Anzahl der versteuerten Zigaretten um 2,6 Prozent.

    Beim Feinschnitt fiel das Minus noch etwas stärker aus als bei der Zigarette. Die Wiesbadener Behörde berichtet, dass die versteuerte Feinschnitt-Menge 4,4 Prozent unter dem Niveau des Vorjahres lag und ein Absatzvolumen von 25.734 Tonnen erreichte.

    Gleichzeitig ging auch der Absatz von Zigarren/Zigarillos zurück, und zwar laut Nettobezug von Steuerzeichen gegenüber dem Vorjahr um 6,2 Prozent auf rund 3,6 Mrd. Stück. Dagegen stieg im Vergleich zu 2012 die versteuerte Menge an Pfeifentabak um 16,6 Prozent auf rund 1.200 Tonnen. Dieses zweistellige Wachstum geht im Wesentlichen auf das Konto einer verstärkten Nachfrage nach Wasserpfeifentabak. Der Markt klassischer Pfeifentabake ist seit Jahren tendenziell rückläufig, heißt es beim Verband der deutschen Rauchtabakindustrie (VdR).

    Das Statistische Bundesamt sieht als Grund für die Abwärtsentwicklungen bei Zigaretten und Feinschnitt unter anderem die Tabaksteuer-Erhöhung zum 1. Januar 2013. Bis einschließlich 2015 stehen jeweils zum Jahreswechsel weitere Steuererhöhungen für Zigaretten und Feinschnitt an. Bekanntlich gab es auch zum Jahresbeginn 2014 eine Tabaksteuer-Erhöhung.

    Nach Kleinverkaufswerten wurden im vergangenen Jahr für insgesamt 24,3 Mrd. Euro versteuert. Das waren 0,3 Prozent beziehungsweise 72 Millionen Euro mehr als 2012. Dank Steuererhöhung und entsprechender Preisanpassung bewegte sich der versteuerte Verkaufswert bei Zigaretten in etwa auf dem Vorjahresniveau. Destatis berichtet über eine minimale Steigerung von 0,2 Prozent auf 20,15 Mrd. Euro. Der Kleinverkaufswert für Feinschnitt betrug 3,35 Mrd. Euro und ging damit gegenüber dem Vorjahr um 1,4 Prozent nach oben. Pfeifentabak hatte einen versteuerten Verkaufswert von 120,7 Millionen Euro (plus 15,3 Prozent). Bei Zigarren und Zigarillos fiel der Kleinverkaufswert im Vergleich zu 2012 um 4,4 Prozent auf 713,8 Millionen Euro zurück.

    Für den Fiskus blieben die Tabaksteuer-Einnahmen 2013 mit einem kleinen Minus von 0,7 Prozent auf 14,12 Mrd. Euro nahezu stabil.

    (DTZ 04/14)

  • Barbarino eröffnet neues Geschäft

    Berlin/Stuttgart (DTZ/pnf). Die Expansion der Marke „Barbarino“ der Unternehmensgruppe Dr. Eckert wird fortgesetzt: Kürzlich eröffnete die nächste Premium-Filiale im Zugangsbereich zur Haupthalle (Kuppelhalle) des Hauptbahnhofs Dresden.

    Damit ist Barbarino schon mit zwei Filialen nach dem neuen Konzept in der sächsischen Landeshauptstadt vertreten. Noch Anfang Februar wird auch die Eröffnung der neuen Barbarino-Filiale im noblen Berliner Shopping-Center „The Q“ in der Friedrichstraße folgen. Im „The Q“ zieht Barbarino – bislang im Untergeschoss – ins Erdgeschoss.

    Im Dresdener Hauptbahnhof präsentiert sich Barbarino im neuen Look: Das neue, 42 Quadratmeter große Fachgeschäft im Erdgeschoss vermittelt eine ausgesprochen hochwertige Atmosphäre. Besonderen Wert wurde auf das transparente Lichtkonzept und die repräsentativen Ausstellungsflächen gelegt, die schon vom Außenbereich her sichtbar sind.

    Barbarino am Dresdener Hauptbahnhof bietet Zigaretten, eine reichhaltige Auswahl an Zigarren im Humidor, Zigarillos und Tabakwaren sowie eine Lotto-/Toto-Annahmestelle. Filialleiterin Kirsty Kilian und ihre drei Mitarbeiter(innen) eröffneten ihr Geschäft nach dem Ausbau der Nord- und Südhalle des Hauptbahnhofs, durch den auf 14 000 Quadrametern eine Fläche für rund 40 neue Geschäfte entstanden ist.

    Über die Dr. Eckert-Gruppe
    Die Unternehmensgruppe Dr. Eckert betreibt in Deutschland mehr als 190 Geschäfte in den Bereichen Presse, Buch, Tabak und Convenience: Bahnhofsbuchhandlungen der Marke Ludwig, Pressefachgeschäfte der Marke Eckert, Tabakwarenfachgeschäfte der Marke Barbarino und Convenience Stores. Bundesweit beschäftigt die Unternehmensgruppe rund 1 250 Mitarbeiter.

    (DTZ 03/14)

  • PMI investiert 500 Millionen Euro in Italien

    NEW YORK (DTZ/red). Philip Morris International (PMI) investiert 500 Millionen Euro in eine Produktions- und eine Pilotanlage zur Herstellung „risikoarmer Tabakprodukte“ in Italien, teilt der Hersteller Ende letzter Woche mit.

    Bereits 2016 will das Unternehmen mit der Produktion und Vermarktung beginnen und rund 600 Menschen in Zola Predosa, elf Kilometer westlich von Bologna, beschäftigen.

    PMI forscht eigenen Angaben zufolge bereits über ein Jahrzehnt an der Entwicklung risikoarmer Produkte. Dieses Portfolio umfasst eine große Auswahl an Tabak- und Nicht-Tabakprodukten. Im November 2013 kündigte das Unternehmen die Einführung eines dieser „risikoarmen“ Produkte für die zweiten Jahreshälfte 2014 in ausgewählten Städten an, vor einer breiten Markteinführung 2015.

    Parallel dazu hat Philip Morris International mit dem Mutterkonzern Altria im Dezember 2013 die exklusive Vermarktung der Altria E-Zigaretten-Produkte außerhalb der USA vereinbart. Der Start in den E-Zigarettenmarkt ist für die zweite Jahreshälfte 2014 geplant, informiert der Hersteller.

    (DTZ 03/14)

  • Dr. Dirk Pangritz alleiniger DZV-Geschäftsführer

    BERLIN (DTZ/da). Dr. Dirk Pangritz ist ab sofort alleiniger Geschäftsführer des Deutschen Zigarettenverbands (DZV).

    Der zweite Geschäftsführer, Henning Finck, ist mit sofortiger Wirkung im gegenseitigen Einvernehmen aus dem Verband ausgeschieden. Der frühere BAT-Geschäftsführer Dirk Pangritz ist seit Oktober 2012 DZV-Geschäftsführer.

    (DTZ 03/14)

  • Vorsicht Abzocke!

    DORTMUND (DTZ/da). Raffinierte Abzocker wollen Ausstellern der Inter-tabac übers Ohr hauen. Wie bereits in früheren Jahren versenden sie Schreiben an Aussteller und fordern sie dazu auf, ein beiliegendes Formular auszufüllen.

    Durch den Briefkopf des Schreibens wird der Eindruck erweckt, die Dortmunder Messegesellschaft sei der Absender. Lediglich am Fuß des Schreibens taucht die Adresse eines „Expo-Guide“ mit Sitz in Mexiko auf.

    Wer den beigefügten Fragebogen ausfüllt, unterzeichnet und im beigefügten Freiumschlag zurückschickt, kann eine böse Überraschung erleben. Denn für eine Veröffentlichung im internet-basierten „Expo-Guide“ sollen stolze 1 271 Euro im Jahr berappt werden; die Vertragslaufzeit beträgt drei Jahre.

    Inter-tabac-Aussteller, die derartige Post erhalten, sollten sie direkt entsorgen.

    (DTZ 03/14)

  • Die Ermuri rückt ihre Genusskonzepte noch stärker in den Fokus

    DETMOLD (DTZ/da). „Das Jahr 2014 wird im Zeichen unserer Genusskonzepte und Eigenmarken stehen. Hier planen wir einige Neuheiten“, erklärt Cay Uwe Vinke, Vorstandsvorsitzender der Ermuri, im DTZ-Interview.

    Die Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr 2012/13 bezeichnet er als positiv. Zuversichtlich äußert sich Vinke auch über die neue Kooperation mit der Großhandelsgruppe Tabacos. Hierdurch könne auch die Wettbewerbsfähigkeit der Ermuri-Mitglieder gestärkt werden.

    DTZ: Wie war die Geschäftsentwicklung und die Mitgliederentwicklung der Ermuri im Geschäftsjahr 2012/13 (Ende September)?

    Cay Uwe Vinke: In dem abgelaufenen Geschäftsjahr 2012/13 hat sich die Ermuri weiter positiv entwickelt, der Umsatz im Lagergeschäft ist sogar zweistellig, natürlich mit unterschiedlichen Tendenzen in den einzelnen Segmenten. Diese Entwicklung ist erfreulich, insbesondere vor dem Hintergrund bundesweit sinkender Absatzstellen, was auch an der Ermuri nicht spurlos vorbeigegangen ist. Aktuell beliefert die Ermuri 1 200 Kunden, davon 916 Mitglieder mit 199 Filialen.

    Die ausgeschiedene Anzahl an Mitgliedern konnte nicht durch eine adäquate Anzahl an Neumitgliedern kompensiert werden. Der Hintergrund für diese Situation ist, dass viele Mitglieder aufgrund der zurückgehenden Margen keinen Nachfolger für ihre Standorte finden. Jedoch zeichnet sich die Tendenz ab, dass Mitglieder, die sich auf Genuss-Konzepte spezialisiert haben, hiervon weniger betroffen sind.

    DTZ: Welche Pläne haben Sie für das Jahr 2014?
    Cay Uwe Vinke: Das Jahr 2014 wird im Zeichen unserer Genusskonzepte und Eigenmarken stehen. Hier planen wir einige Neuheiten, die viele sicherlich überraschen werden.

    Für unsere Mitglieder entwickeln wir zurzeit einen neuen Bestellshop, eingebettet in ein Portal.

    DTZ: Nach einem Jahr Pause war die Ermuri 2013 wieder mit einem eigenen Messestand auf der Inter-tabac in Dortmund vertreten, allerdings nicht am angestammten Platz, sondern in der seit 2012 neu zur Inter-tabac dazu gekommenen Messehalle 6. Waren Sie mit Ihrem neuen Standort zufrieden?

    Cay Uwe Vinke: In 2012 haben wir eine erfolgreiche „Messe on the road“ durchgeführt. Die Mitglieder hatten diese seinerzeit sehr positiv aufgenommen, da wir mit dieser Art der Messe alle Mitglieder erreichten.

    Für 2013 wünschten sich jedoch viele Mitglieder auch wieder den persönlichen Kontakt auf der Messe. Die einzige Möglichkeit für einen Messestand wurde uns jedoch nur in Halle 6 angeboten, die aufgrund des Standmixes allerdings nicht auf Priorität 1 der Besuchsliste der Einzelhändler steht.

    DTZ: Neben dem neuen Standort präsentierte sich die Ermuri auf der Inter-tabac auch mit einem neuen Konzept. Dabei wurde die Ware nicht zum Anfassen ausgestellt, sondern online gezeigt. Wie kam dieses Konzept bei den Ermurianern an?

    Cay Uwe Vinke: Die Hintergründe dafür, uns nicht mit dem aus den vergangenen Jahren bekannten Messestand mit seiner aufwändigen Sortimentsdarstellung zu präsentieren, waren Beobachtungen aus der geringen Frequenz von Halle 6 in 2012 sowie die Ungewissheit über das eventuelle Rauchverbot. Hinzu kamen unsere positiven Erfahrungen beim Verkauf über Tablet-PC’s bei den Außendienstbesuchen. Die Reaktion der Mitglieder war geteilt. Mitglieder, für die der Computer zum Alltag zählt, empfanden es als angenehm, in Ruhe am Bildschirm über das Sortiment informiert zu werden. Erinnern wir uns an den alten Messestand, so war es schon schwierig, im Gedränge die richtigen Artikel auszuwählen. War ein Sortimentsbereich von einem anderen Kunden besetzt, musste man einen weiteren Anlauf nehmen.

    Es gibt aber auch eine Reihe von Mitgliedern, die die Produkte per Hand und Augenschein begutachten möchten. In der Bewertung, welche Artikel ausgestellt werden sollen, gehen die Meinungen allerdings auseinander.

    Der Trend, Produkte über den Bildschirm, wie bei Amazon oder Ebay einzukaufen, hat aber auch in unserer Branche Fuß gefasst.

    DTZ: Zum 1. Januar 2014 ist die Ermuri eine Allianz mit der Tabacos Verbundgruppe eingegangen. Was versprechen Sie sich von dieser Kooperation?

    Cay Uwe Vinke: Das kooperative Arbeiten ist seit Bestehen der Ermuri der prägende Gedanke. Wir betreten also durch den kooperativen Ansatz mit der Tabacos kein Neuland. Auch die allgemeine Marktentwicklung selbst unterstreicht die Sinnhaftigkeit dieser Zusammenarbeit. Wir bewegen uns ja in einem Wettbewerbsumfeld, in dem das Absatzvolumen in steigendem Maße entscheidendes Gewicht erhält. Insofern ist dieser Weg auch ein Schritt, die Wettbewerbsfähigkeit unserer Mitglieder zu stärken. Ermuri und Tabacos partizipieren gegenseitig von dieser Kooperation, zumal die Ermuri ja nicht nur ihr Absatzvolumen bei der Tabacos einbringt, sondern sich den Tabacos-Gesellschaftern auch als Bezugsquelle für RBA-Artikel etc. empfiehlt. Es entsteht also für alle Beteiligten eine Win-Win-Situation.

    (DTZ 03/14)

  • Politik, Praxis und Profit

    BONN (DTZ/red/da). Als Antwort auf die um sich greifende Verbotspolitik empfiehlt Willy Fischel einen „Schulterschluss der Tabakfamilie“. Gegenüber DTZ macht der Geschäftsführer des Bundesverbandes des Tabakwaren-Einzelhandels (BTWE) deutlich, wie stark gerade auch der Tabakwareneinzelhandel etwa von der EU-Tabakproduktrichtlinie betroffen ist.

    Über die TPD hinaus äußert er sich zu weiteren wichtigen Themen für den Tabakwarenhandel.

    „Als Sonderfaktor bestimmt in der Tabakbranche immer stärker die politische Großwetterlage das Geschehen“, sagt Fischel und fügt hinzu: „Was ist zu tun? Wer sich nicht durch eine überzogene Verbotspolitik wegregulieren lassen will, muss sich für den legalen Verkauf legaler Produkte einsetzen. Mit dem Schulterschluss der Tabakfamilie aus Handel und Industrie gelingt es, sich in Brüssel und Berlin Gehör zu verschaffen.“

    Im Fokus der politischen Initiativen und Aktivitäten der gesamten Tabakfamilie stehen die drohenden Auswirkungen der Tabakprodukt-Richtlinie (TPD). Der BTWE habe sich in vielen Pressekonferenzen, Einzelgesprächen mit Politkern und konzertierten Aktionen von Handel und Industrie gegen die Überregulierung aus Brüssel eingesetzt. „Ein Prozess, der – auch nach den aktuellen TPD-Verhandlungen – weitergehen wird und muss“, so Fischel.

    Zu Bedeutung und Perspektiven des Tabakwareneinzelhandels erklärt der BTWE-Geschäftsführer: „Grundsätzlich bleibt der Erhalt des tabakführenden Einzelhandels mit Presse-, Lotto und Zusatzsortimenten Nahversorger für den Verbraucher unverzichtbar. Voraussetzung dafür sind wirtschaftliche Perspektiven. Wertschöpfung hat aber auch im Tabakwaren-Facheinzelhandel nichts mehr mit Regalromantik zu tun. Die Leitplanken der Unternehmensstrategien heißen Flächenproduktivität und betriebswirtschaftliche Deckungsbeiträge.“

    Neben ausgewogenen politischen Rahmenbedingungen seien in Handel und Industrie gute Ideen und Konzepte gefragt, um den Konsumenten zu überzeugen und sich erfolgreich im Wettbewerb zu behaupten. Fischel: „Standardisierungen von Packungen, Packungsinhalten und Geschmacksrichtungen verhindern Innovationen und dünnen in unverhältnismäßiger Weise das breite und vielfältige Sortiment des Fachhandels aus. Das kostet Umsatz und Ertrag. Das bedroht rund 25 000 Arbeitsplätze in den rund 8 000 im BTWE organisierten Fachgeschäften.“

    Auch die betriebswirtschaftlichen Rahmenbedingungen sind für den tabakführenden Handel von existenzieller Bedeutung. Das fünfstufige Tabaksteuermodell habe sich bisher als Erfolgsmodell erwiesen. Der Konsument habe die Tabaksteuerschritte akzeptiert, der Absatz sei relativ stabil geblieben und Marktverwerfungen wie bei früheren überzogenen Steuerschritten seien ausgeblieben. Auch wenn in der ersten Hälfe des Jahres 2013 der Absatz von Tabakwaren zurückgegangen ist, sieht der BTWE, insbesondere bei einer weiterhin verantwortungsvollen Umsetzung der Steuerschritte durch die Industrie, Planungssicherheit für den Tabakwaren-Fachhandel.

    (DTZ 03/14)

  • Pöschl Tobacco mit neuem Rekordumsatz

    GEISENHAUSEN (DTZ/red). Die Pöschl Tobacco Group mit Firmenzentrale in Geisenhausen bei Landshut erzielte 2013 auf Basis vorläufiger Zahlen einen Umsatz von rund 465 Millionen Euro.

    „Das ist neuer Rekord“, so Patrick Engels, geschäftsführender Gesellschafter des 1902 gegründeten Familienunternehmens.

    (DTZ 02/14)

  • Fast jeder dritte Erwachsene ist ein Raucher

    BONN (DTZ/pnf). Fast jeder dritte Erwachsene in Deutschland ist Raucher.

    Laut aktuellen Daten des Gesundheitsmonitors vom Bundesverband der Arzneimittelhersteller (BAH) greifen 22 Prozent, also mehr als ein Fünftel aller Befragten regelmäßig zur Zigarette, acht Prozent rauchen gelegentlich.

    (DTZ 02/14)

  • Private Zigarettenimporte aus Polen

    BERLIN (DTZ/da). Privatpersonen dürfen weiterhin 800 Zigaretten aus Polen nach Deutschland mitbringen. Noch Anfang Dezember hatte das Bundesfinanzministerium per Erlass angekündigt, die Freimengen aus Polen sowie aus Bulgarien, Lettland, Litauen, Rumänien und Ungarn auf 300 Stück zu begrenzen.

    Für Polen wurde die Beschränkung aufgehoben, weil das Land die von der EU festgesetzte Mindest-Tabaksteuer ab Januar 2014 erreicht.

    Die Jedermann-Einfuhren aus Osteuropa werden auch im neuen Jahr zu der anhaltend großen Zahl nicht in Deutschland versteuerter Ware beitragen. Der Einkauf von Zigaretten in Polen (im Bild) wird zum Leidwesen von Fachhandel, Industrie und Fiskus weiterhin beliebt bleiben, denn der Preisabstand gegenüber Zigaretten aus Deutschland ist nach wie vor enorm.

    (DTZ 02/14)