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  • Ehrung für Zigarrenhändler aus Leidenschaft

    DÜSSELDORF / DORTMUND // Die Auszeichnung als „Habanos Specialist des Jahres 2017“ geht an Muhammet Genc mit seiner La Casa del Habano in Düsseldorf. Dieser lebt und arbeitet seit fast 20 Jahren für die braunen Zigarren-Schönheiten aus der Karibik.

    Heinrich Villiger, Geschäftsführer von 5th Avenue, überreichte den begehrten Preis auf der diesjährigen InterTabac in Dortmund an den passionierten Fachhändler. Unter den Gästen der Preisverleihung hatte Villiger zuvor unter anderem Luis ‧Fuentes und Inocente Nuñes Blanco begrüßt. Fuentes ist Präsident von Tabacuba, jener kubanischen Pflanzer- und Produktionsorganisation, für die rund 50 000 Menschen tätig sind. Blanco wiederum ist der Co-Präsident des kubanischen Zigarrenexporteurs Habanos S. A.

    Muhammet Genc beschäftigt sich seit 1998 mit den Longfillern aus Kuba. 2001 wagte der gelernte Möbeltischler dann den Schritt in die Selbstständigkeit mit seinem ersten Zigarrengeschäft, das er „Selected Cigars“ nannte. Dort, im einstigen Ladenlokal der Düsseldorfer „Havanna Lounge“, bei der er angestellt war, machte Genc mit 28 Jahren sein Hobby zum Beruf und verkaufte Habanos und andere Zigarren sowie ausgewählte Accessoires für Zigarrenliebhaber.

    Im September 2007 eröffnete er in einem benachbarten Geschäft die erste La Casa del Habano in Düsseldorf. Da dieses Geschäft bald zu klein wurde, entschied der Fachhändler sich dafür, mit seiner Casa in die Räume des ersten Geschäfts von Selected Cigars umzuziehen. Diese baute er 2012 im Stil eines englischen Gentlemans Clubs um. Neben dem großzügigen, begehbaren Klimaraum steht den Kunden dort auch eine sehr elegante Lounge zur Verfügung, die von vielen zu den schönsten der Republik gezählt wird.

    Eine große Unterstützung für Muhammet Genc ist seine Frau Gabi. Sie war von seinem Zigarrengeschäft derart fasziniert, dass sie ein von ihr selbst aufgebautes Software-Unternehmen verkauft hat, um mit in sein Geschäft einzusteigen. Ihre Kenntnisse kommen der Casa nicht zuletzt bei der Konzeption und Pflege des Online-Shops zugute.

    Gemeinsam arbeitet das Paar seit mehreren Jahren an seiner Vision von einem perfekten Zigarrenshop in Top-Lage und mit internationalem Flair. Erst vor wenigen Wochen wurde das Geschäft auf drei Etagen erweitert. Das Ladenlokal hat damit nun eine Größe von 200 Quadratmetern, von denen die Hälfte den Havannas gewidmet ist.

    „Der Erfolg der vergangenen Jahre gibt ihnen Recht und hat die La Casa del Habano Düsseldorf inzwischen zu einer der umsatzstärksten in Deutschland gemacht“, heißt es bei 5th Avenue, dem Alleinimporteur für Havannas in Deutschland, Österreich und Polen. Muhammet Genc sei durch sein Engagement ein wahrer Botschafter der Habano geworden und damit ein würdiger „Habanos Specialist des Jahres 2017“.

    pnf

    (DTZ 39/17)

  • Ausstieg aus Vertrag

    KIEl // Der schleswig-holsteinische Landtag hat beschlossen, dem zweiten Glücksspiel-Änderungsstaatsvertrag nicht zuzustimmen.

    Nur die SPD im nördlichsten Bundesland hatte sich für den Vertrag ausgesprochen, die Landesregierung aus CDU, Grünen und FDP strebt dagegen eine – rechtlich verankerte – Ausstiegsoption an.

    Nach mühsamen Verhandlungen hatten sich die Ministerpräsidenten der Bundesländer im Oktober vergangenen Jahres auf einen neuen Glücksspiel-Änderungsstaatsvertrag geeinigt, der am 1. Januar 2018 in Kraft treten sollte.

    Drei Monate vor dem vorgesehenen Starttermin steht das Vertragswerk nun allerdings vor dem Aus. Denn Gesetzeskraft erlangen die Regelungen nur dann, wenn die Landesparlamente aller 16 Bundesländer zustimmen.

    red

    (DTZ 39/17)

  • „Lückenlose Totalüberwachung“

    DORTMUND // Uli Kotschenreuther, Chef des Großhandels-Unternehmens Akra, freute sich: Dass das Unternehmen Porsche Raucher-Accessoires wie Zigarren-Cutter und Feuerzeuge im Design des Sportwagenbauers lizensiere, zeige, dass die Tabakbranche sich wieder aus dem „Schmuddel-Image“ befreie. Tatsächlich gehen die Konsumenten entspannt mit dem Genussmittel Tabak um. Dafür droht neuer Ärger aus Brüssel und Berlin, wie die wichtigen Branchenverbände auf der InterTabac-Pressekonferenz deutlich machten.

    Stabiler Markt

    Der Markt für Tabakprodukte habe sich im ersten Halbjahr weitgehend stabil entwickelt, hieß es dort. Die deutschen Konsumenten zeigten sich bislang von den neu eingeführten Schockbildern auf den Packungen von Zigaretten und Feinschnitttabak beziehungsweise den neuen Textwarnhinweisen bei Zigarren, Zigarillos und Pfeifen- sowie Schnupftabak kaum beeindruckt. Aber: Insbesondere die mittelständische Tabakwirtschaft wird durch die deutlich gestiegenen bürokratischen Verpflichtungen vor erhebliche Probleme gestellt.

    Risiko für die Konsumgüterindustrie
    Jan Mücke, Geschäftsführer des Deutschen Zigarettenverbands (DZV), formulierte die Erwartungen der Tabakwirtschaft an die nächste Bundesregierung: „Die vergangenen beiden Jahre haben für die Branche mit der Einführung von Schockbildern, umfangreichen Zusatzstoffverboten, fehlenden Produktionsumstellungsfristen und rechtswidrigen Vorschriften für die Warenpräsentation gravierende Markteingriffe gebracht, mit deren Auswirkungen die Unternehmen der deutschen Tabakwirtschaft bis heute zu kämpfen haben. Im Interesse des Wirtschaftsstandorts Deutschland, der 100 000 Beschäftigten in der Wertschöpfungskette Tabakwirtschaft und unserer Kunden ist jetzt ein Innehalten nötig. Wir brauchen dringend ein Regulierungsmoratorium für die kommende Legislaturperiode und keine neuen Verbote und bürokratischen Lasten.“ Die neue Bundesregierung müsse die Folgen des neuen Rechtsrahmens über einen längeren Zeitraum beobachten und überdenken. Andernfalls bestehe nicht nur ein Risiko für die deutsche Tabakwirtschaft, sondern auch für andere Konsumgüterindustrien wie die Hersteller alkoholischer Getränke oder zucker-, salz- oder fetthaltiger Lebensmittel.

    Schlicht nicht finanzierbar

    Die Europäische Kommission bereitet indessen mit einem neuen Gesetzespaket einen weiteren massiven Eingriff mit schwer abschätzbaren Folgen für den Tabakmarkt vor. Am 4. September präsentierte sie ihre Pläne für ein Tracking & Tracing-System für Tabakprodukte, mit dem ab 2019 der Weg jeder einzelnen Packung über die gesamte Lieferkette, vom Hersteller bis zum Handel, erfasst werden soll. Patrick Engels, Vorsitzender des Verbands der deutschen Rauchtabakindustrie (VdR) kommentierte das Vorhaben aus Brüssel: „Das geplante Tracking & Tracing-System für Tabakwaren geht vollständig am Ziel der Schmuggelbekämpfung vorbei: Produkte wie Feinschnitt, Pfeifentabak, Zigarren und Schnupftabak werden nicht illegal gehandelt.“ Ursprüngliches Ziel sei das Bekämpfen des Schwarzmarktes gewesen, nun wolle die Kommission eine lückenlose Totalüberwachung der gesamten legalen Tabakwertschöpfungskette. Die vorgesehenen Maßnahmen reichten von Videoüberwachung in den Fabriken, über bis zu 50-stellige Packungscodes, die auf viele Verpackungsformate wie beim Schnupftabak gar nicht passten, bis hin zur Registrierung aller Herstellungsmaschinen, Lager und Verkaufsstellen einschließlich des „Kiosks um die Ecke“. Engels führte weiter aus, dass die legale Wertschöpfungskette in einem Maße überwacht werden solle, das gerade mittelständische Betriebe vor existenzielle Herausforderungen stelle.

    Die Kosten für Einrichtung und Betrieb der technisch hochkomplexen Überwachung müssten von der Tabakwirtschaft getragen werden. Gerade für kleine und mittelständische Betriebe sei dieser Eingriff aus Brüssel schlicht nicht finanzierbar.

    Verhältnismäßigkeit im Blick

    Bodo Mehrlein, Geschäftsführer des Bundesverbands der Zigarrenindustrie (BdZ), appellierte: „Die Bundesregierung darf nur Regelungen zustimmen, die einer Verhältnismäßigkeitsprüfung standhalten – dies ist bei den durch die EU vorgelegten Entwürfen nicht der Fall. Eigentlich müssten Zigarren und Zigarillos vom System der Rückverfolgbarkeit ausgenommen werden; zumindest müsste ein solches System aber die Besonderheiten der mittelständischen Zigarrenindustrie berücksichtigen und gewisse Ausnahmen enthalten.“

    Für den Handel mahnte Rainer von Bötticher, Präsident des Bundesverbands des Tabakwaren-Einzelhandels (BTWE), ein auf internationalen Standards basierendes System an, mit dem teure Sonderlösungen für das Tabaksortiment auf Handelsebene vermieden werden: „Die zu findende Systemlösung muss für alle Unternehmensgrößen kompatibel sein, um Insellösungen und Parallelstrukturen zu vermeiden. Im Idealfall sollte das offene System nicht nur tabakspezifisch, sondern produkt- und sortimentsübergreifend, national und international einsetzbar sein.“

    pi

    (DTZ 39/17)

  • TJI Campus präsentiert Industry 4.0

    MAINZ // Der TJI Campus wird dieses Jahr zum Treffpunkt der Industrie 4.0. Der Kongress des Tobacco Journal International (TJI) thematisiert vom 2. bis 3. November die Vernetzung von Menschen, Maschinen und Produkten.

    In Mainz treffen Sie Fachleute wie Maximilian Jell, Leiter Regulatory Affairs and Reduced Risk Products bei Philip Morris International. Jell wird unter anderem über die digitale Herausforderung sprechen und über die vielfältigen Möglichkeiten, die Heat-not-Burn-Produkte für Hersteller bieten.

    Diskutieren Sie mit, und nutzen Sie die Chance, sich über aktuelle Trends der Industrie 4.0 zu informieren, lassen Sie sich zeigen, was Vernetzung für die gesamte Wertschöpfungskette bedeutet.

    Weiter Informationen finden Sie im Internet auf der Homepage [link|http://www.tji-campus.com ]www.tji-campus.com [/link].

    red

    (DTZ 38/17)

  • Auf einen Rum mit dem Minister

    LEIPZIG // Nach Gesprächen mit künftigen Investoren nutzte der Vizeminister für Außenhandel und ausländische Investitionen, Antonio Luis Carricarte Corona, als Leiter einer kubanischen Wirtschaftsdelegation, die Chance für eine kleine Auszeit in der La Casa del Habano Leipzig.

    Begleitet wurde er unter anderem vom Vizepräsidenten der Handelskammer der Republik Kuba, Omar Fernández Jiménez und Pedro Abigantus León vom kubanischen Energieministerium.

    Kuba habe ein nachhaltiges Interesse, vor allem deutsche mittelständische Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe, für eine Ansiedlung in der Republik Kuba zu gewinnen, heißt es. Vor Ort werden mittlerweile Bedingungen geschaffen, die für Unternehmen interessante Perspektiven eröffnen. Ein Beispiel sei die Sonderwirtschaftszone von Mariel, die westlich von Havanna neben dem größten Tiefwasser- und Containerhafen Mittelamerikas liegt.

    Interessiert erkundigte sich Minister Carricarte Corona nach Besonderheiten beim Absatz kubanischer Zigarren in Deutschland und ließ sich, von Casa-Verkaufsleiter Roy Kummer, die Besonderheiten des deutschen Marktes für Tabakwaren und speziell auch der Entwicklung der La Casa del Habano Leipzig erläutern.

    red

    (DTZ 38/17)

  • Dürninger übernimmt Zigarrenhaus Anthes

    ISENBURG // Edith und Reiner Oestreich (Bild), die Inhaber des Zigarrenhauses Anthes in Neu-Isenburg bei Frankfurt, gehen in den Ruhestand. Die 67-Jährige und ihr 71-jähriger Ehemann geben ihr Geschäft Ende September an das 1747 gegründete Fachhandels-Filialunternehmen Dürninger ab.

    Edith Oestreich ist die Urenkelin von Zigarrenmacher Christian Anthes, der sich 1881 mit dem Laden als Tabakwareneinzelhändler selbstständig machte.

    Rund 30 Jahre hat das Ehepaar hinter der Ladentheke seines Fachgeschäfts gestanden. Entsprechend ihrer Devise „Klein, aber fein“ haben die beiden alle Facetten des anspruchsvollen Tabakgenusses mit einem umfangreichen Sortiment bedient. So verfügt das Fachgeschäft nicht nur über einen begehbaren Klimaraum, ist zum Beispiel Davidoff-Depositär und Habanos Specialist, sondern bietet seinen Kunden auch eine große Auswahl an Pfeifen, Tabaken, Feuerzeugen und Zubehör namhafter Marken. Und last but not least werden die Wünsche der Connaisseure durch eine Auswahl an Single-Malt-Whiskys und Rum-Spezialitäten erfüllt.

    Bevor Reiner Oestreich 1988 in die Tabakwarenbranche kam, hatte er bereits eine Karriere im Marketing und Vertrieb bei Markenartikelunternehmen hinter sich. Neben seinem Engagement für das eigene Geschäft wurde Reiner Oestreich Ende Mai des Jahres 2000 als Nachfolger von Thomas Oberheidt zum Präsidenten des Bundesverbandes des Tabakwaren-Einzelhandels (BTWE) gewählt, nachdem er zuvor vier Jahre ‧Vizepräsident war. Das Präsidenten-Amt bekleidete Oestreich acht Jahre, bis der derzeitige BTWE-Präsident Rainer von Bötticher Ende Mai 2008 zu seinem Nachfolger gewählt wurde. Oestreich stand dem Verband aber für weitere acht Jahre als Präsidiumsmitglied zur Verfügung.

    red

    (DTZ 38/17)

  • Erwin Horak verzichtet

    MÜNCHEN // Der frühere Präsident der Staatlichen Lotterieverwaltung Bayerns, Erwin Horak, wird nun doch nicht Berater des privaten Glücksspiel-Konzerns Novomatic.

    Der ehemalige Spitzenbeamte des Freistaats reagiert mit seinem Rückzug auf eine entsprechende Forderung des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen.

    red

    (DTZ 38/17)

  • E-Zigarette legt deutlich zu

    HAMBURG // Der E-Zigarettenmarkt in Deutschland befindet sich in einer deutlichen Wachstumsphase. Innerhalb von sechs Jahren stiegen die Umsätze von fünf Millionen Euro im Jahr 2010 auf 420 Millionen Euro im abgelaufenen Jahr. Dieser Trend setzt sich nach Prognosen des Verbands des E-Zigarettenhandels (VdeH) auch 2017 fort.

    Für das laufende Jahr rechnet der Verband mit einem weiteren Zuwachs von mehr als 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Markt dürfte damit auf rund 600 Millionen Euro zulegen. Diese Ergebnisse sind Teil des neuen „Faktenreport 2017“, den der VdeH vor wenigen Tagen veröffentlicht hat.

    Einen Grund für das hohe Wachstum sieht der VdeH in steigenden Konsumentenzahlen. Rund 3,7 Millionen Menschen in Deutschland nutzten aktuell regelmäßig E-Zigaretten. Innerhalb von fünf Jahren sei die Zahl der Konsumenten um rund 70 Prozent gestiegen. Nach Untersuchungen des Zentrums für Interdisziplinäre Suchtforschung (ZIS) sind 91 Prozent aller E-Zigarettennutzer ehemalige Tabakraucher.

    Das Vertrauen der Konsumenten in das Produkt E-Zigarette sei aufgrund der Veröffentlichung neuer wissenschaftlicher Ergebnisse gewachsen. In seinem Faktenreport listet der VdeH die wichtigsten Studien auf. Darunter finden sich:
    Italienische Studie: 61 Prozent ehemaliger Tabakraucher gelingt Rauchstopp mit E-Zigaretten; Cancer Research UK: Menge an nachweisbaren giftigen und krebserregenden Stoffen im Organismus von E-Zigarettennutzern deutlich geringer als bei Tabakrauchern; Frankfurter Suchtforscher fordert Anerkennung der E-Zigarette als „gesundheitsfreundlichere Substituierung der konventionellen Zigarette“.

    Die Studie des Verbandes mit 32 Seiten kann kostenlos über die Homepage des VdeH auf [link|http://www.vd-eh.de]www.vd-eh.de[/link] heruntergeladen werden.

    Kein Wunder, dass das deutschland- und weltweit zunehmende Interesse an der E-Zigarette sich auch auf der InterTabac widerspiegelt. Das Thema „E-Zigaretten“ bekommt einen eigenen Schwerpunkt in drei zusammenhängenden Messehallen. Dafür werden die Aussteller in den Hallen 2, 2N und 3A zusammengefasst.

    red

    (DTZ 38/17)

  • 50 Nationen vereint

    DORTMUND // Die weltgrößte Fachmesse für Tabakwaren und Raucherbedarf öffnet am 22. September in der Messe Westfalenhallen wieder ihre Pforten und punktet eigenen Angaben zufolge mit einem umfassenden Marktüberblick sowie mit vielen neuen Ausstellern.

    Bei keiner anderen Messe ist die Länderstatistik derart weltumspannend. Auf der InterTabac werden Aussteller aus 50 Nationen erwartet. Der Auslandsanteil beträgt 64 Prozent. Bei der InterSupply sind es sogar 76 Prozent. Voraussichtlich werden wieder mehr als 500 Aussteller auf beiden Messen vertreten sein. Etwa 80 Unternehmen sind in diesem Jahr zum ersten Mal mit einem eigenen Stand vertreten.

    red

    (DTZ 37/17)

  • Grüne fragen nach Cannabis

    BERLIN // Die Fraktion von Bündnis 90 / Die Grünen im Bundestag hat eine sogenannte „Kleine Anfrage“ an die Bundesregierung gestellt, in der sie Äußerungen der Drogenbeauftragten anlässlich der Vorstellung des „Drogen- und Suchtberichts 2017“ genauer beleuchtet wissen will.

    Die Drogenbeauftragte, Marlene Mortler (CSU), hatte sich unter anderem zur Debatte um die Legalisierung von Cannabis geäußert.

    Die Abgeordneten wollen nun unter anderem wissen, wie sich die Bundesregierung den Anstieg der Zahl der Personen erklärt, die das Rauschmittel in den vergangenen zwölf Monaten konsumiert haben. Ferner wird gefragt, ob die Bundesregierung den von Mortler behaupteten Kausalzusammenhang zwischen der Debatte um die Legalisierung und der gestiegenen Anzahl von Konsumenten ebenfalls sehe und auf welcher wissenschaftlichen Grundlage gegebenenfalls die Feststellung dieses Zusammenhangs fuße. Außerdem bitten die Fragesteller um Erläuterung, was Mortler mit dem Begriff „lifestyle-getriebene Legalisierungsdebatte“ meine.

    Mit Blick auf die neuen Tabakerhitzer – zum Beispiel Iqos von Philip Morris – fragt die Fraktion, welche Studien Grundlage der Bewertung durch das Bundesinstitut für Risikobewertung (DTZ berichtete) waren und wer diese Studien beauftragt sowie finanziert habe.

    red

    (DTZ 37/17)