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  • Zigarettenindustrie überzeugt als „Top Arbeitgeber Deutschland 2014“

    MAINZ (DTZ/kes). Philip Morris, British American Tobacco und Japan Tobacco International sind „Top Arbeitgeber Deutschland 2014“. Die Auszeichnung wird bundesweit unter 125 Unternehmen verliehen.

    Mit diesem Siegel zertifiziert das internationale Top Employer Institute Arbeitgeber mit optimalen Arbeitsbedingungen, die zur persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung der Mitarbeiter beitragen.

    Zum neunten Mal in Folge wurde British American Tobacco (BAT) ausgezeichnet und belegte in diesem Jahr Platz zwei im bundesweiten Ranking. „Die Auszeichnung von unabhängiger Seite als Nummer Zwei unter den Top Arbeitgebern 2014 ist für uns eine wichtige Anerkennung und Bestätigung, auch weiterhin zu den attraktivsten Arbeitgebern in Deutschland zu gehören“, so Leif Lümkemann, Human Resources Director BAT.

    „Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und sind stolz, diese bereits das fünfte Jahr in Folge zu erhalten“, bestätigt Werner Barth, Managing Director Philip Morris International in Gräfeling. „Unseren Erfolg verdanken wir unseren Mitarbeitern, deren Know-how, Leidenschaft und Begeisterung.“

    Das Gütesiegel Top Arbeitgeber wird seit 2003 vom Top Employer Institute, einer unabhängigen Organisation, die Unternehmen in den Bereichen Personalführung und –strategie identifiziert, vergeben.

    Die Top Employer Institute (ehemals Corporate Research Foundation (CRF)) wurde 1991 als gemeinsame Initiative von Akademikern, Wirtschaftsjournalisten, Berufsverbänden, Forschungseinrichtungen und internationalen Verlagen gegründet. Das Forschungsunternehmen wurde mit dem Ziel ins Leben gerufen, eine unabhängige Instanz für die Bewertung und Anerkennung von Personalentwicklung zu schaffen.

    (DTZ 11/14)

  • JTI Germany ist neues Mitglied im VdR

    BONN (DTZ/pi). „Wir freuen uns mit JTI Germany ein neues Mitglied in unseremVerband aufzunehmen, dass in den vergangenen Jahren seine deutschlandweiten Aktivitäten im Bereich Feinschnitt deutlich ausgebaut hat“, sagt Franz Peter Marx, Hauptgeschäftsführer im VdR.

    „Durch die industriepolitisch breite Aufstellung und internationale Erfahrung ist JTI Germany ein willkommenes Mitglied in der „Feinschnitt-Familie“ des VdR. Der VdR vertritt damit rund 90 Prozent der am Markt tätigen wesentlichen Hersteller, Importeure und Exporteure von Feinschnitttabaken. Mit Blick auf die zahlreichen gegenwärtigen und zukünftigen Herausforderungen der Tabakwirtschaft freuen wir uns über einen weiteren starken Partner an der Seite“, ergänzt Marx.

    Auch JTI Germany begrüßt den Beitritt. „Der VdR ist für uns durch seine hohe Bandbreite an nationalen und internationalen Aktivitäten und seinen jahrzehntelangen Erfahrungsschatzeine entscheidende Repräsentanz in allen industriepolitischen Themen rund um Feinschnitttabake“, sagt Conrad Politt, VicePresident und Head of Consumer & Trade Marketing von JTI Germany. „Wir freuen uns auf eine gute Partnerschaft zum Wohle der gesamten „Feinschnitt-Familie“ des VdR.“

    (DTZ 11/14)

  • Urs Portmann ist „Habanos Man of the Year 2014“

    HAVANNA (DTZ/pnf). Der Fachhandelsunternehmer Urs Portmann aus Kreuzlingen in der Schweiz wurde, wie in der DTZ-Printausgabe vom 7. März bereits kurz berichtet, in Havanna zum „Habanos Man of the Year 2014“ ausgezeichnet.

    Der Zigarren-Detailhändler setzte sich dabei gegen die nominierten Generalimporteure aus Mexico und Zypern durch. Geehrt wurde er auf der Abschlussgala des „Festival del Habano“ in der Kategorie „Business“. Vor dem Hintergrund der Geschäftsübergabe an seine Söhne ist es die kubanische Auszeichnung für sein Lebenswerk.

    Der von der kubanisch-spanischen Zigarrenexportorganisation Habanos S.A. in Havanna verliehene Award bedeutet Urs Portmann viel, wird er doch nur einmal im Leben an einen Mann oder eine Frau vergeben.

    Urs Portmann hat 1970 sein Tabakfachgeschäft in Kreuzlingen eröffnet. Er war der weltweit erste Davidoff-Depositär, wofür ihm im September 2013 in Dortmund der „Zino Davidoff Legacy Award“ verliehen wurde.

    Heute beschäftigt er in seinen Fachgeschäften in Kreuzlingen, St.Gallen und Vaduz mehr als 20 Mitarbeiter.

    „Die Auszeichnung verstehe ich als Dank, den ich nicht alleine verdiene“, sagt Urs Portmann zu seiner Auszeichnung als „Hombre del Habano“. „Hinter meinem Erfolg stehen meine Familie, gute Freunde und leidenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.“ Seine Söhne übernehmen in diesem Jahr das Geschäft in der zweiten Generation.

    (DTZ 11/14)

  • Zigarettenauslieferungen: Stagnation im Februar

    MAINZ (DTZ/da). Nachdem im Januar noch ein Plus von 5,1 Prozent verzeichnet wurde, gingen die Zigaretten-Auslieferungen im Februar gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat minimal (minus 0,26 Prozent) auf ein Niveau von 5,663 Milliarden Stück zurück.

    Eine leichte Steigerung von 0,62 Prozent auf 5,038 Mrd. Stück gab es bei Markenzigaretten, während das Volumen an Handelsmarken im Vergleich zum Februar 2013 um 6,8 Prozent auf 625 Millionen Stück sank.

    Kumuliert für Januar und Februar 2014 lag die Auslieferungsmenge bei 11,654 Milliarden Stück und damit 2,4 Prozent über dem Vergleichszeitraum des Vorjahres. Etwas besser schnitten Markenzigaretten ab: Hier stiegen die Auslieferungen an den Handel um 3,7 Prozent auf 10,341 Mrd. Stück. Die kumulierten Zahlen für Handelsmarken weisen hingegen einen Rückgang von 6,7 Prozent auf 1,313 Milliarden Stück aus.

    Auch Feinschnitt büßte Absatz ein. Hier gingen die Gesamt-Auslieferungen an den Handel im Februar gegenüber dem vergleichbaren Vorjahresmonat um 2,9 Prozent auf 1 970 Tonnen zurück. Klassischer Feinschnitt verlor 1,1 Prozent auf 990 Tonnen und schnittoptimierter Feinschnitt 15,6 Prozent auf 396 Tonnen. Beim Volumentabak hielt die Aufwärtsentwicklung mit einer Steigerung von 4,3 Prozent auf 584 Tonnen an.

    Beim Feinschnitt-Gesamtabsatz ergab sich kumuliert für Januar und Februar gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum ein Minus von 4,5 Prozent auf 4 013 Tonnen.

    (DTZ 11/14)

  • Bauer-Verlag gewinnt gegen Presse-Grosso

    DÜSSELDORF (DTZ/kes). Bauer hat sich durchgesetzt. Das Oberlandesgericht (OLG) Düsseldorf gab dem Verlag Recht und lehnte in seinem Urteil vergangene Woche die Berufung des Bundesverbandes Presse-Grosso gegen ein vorinstanzliches Urteil im Streit mit der Bauer Media Group ab.

    Künftig dürfen die Hamburger direkt mit einzelnen Grossisten verhandeln. Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass die Vereinigung der Pressegroßhändler mit den Verlagen keine einheitlichen Konditionen für die 65 Grossisten mehr aushandeln darf. Darüber hinaus sind individuelle Verhandlungen der einzelnen Verbandsmitglieder mit Bauer zulässig.

    „Es ist gut, dass wir jetzt endlich faire und angemessene Handelsspannen pro Grosso-Gebiet aushandeln können“, sagte Andreas Schoo, Konzerngeschäftsleiter der Bauer Media Group. „Damit können wir beginnen, den deutschen Pressevertrieb modern und marktwirtschaftlich zu organisieren.“

    Eine Revision gegen das Urteil (Az.: VI-U (Kart) 7/12) hat das OLG nicht zugelassen, allerdings steht dem Grosso das Rechtsmittel der Nichtzulassungsbeschwerde beim Bundesgerichtshof zu, was der Verband angesichts „der übergeordneten und grundsätzlichen Bedeutung der Rechtsfragen“ wahrnehmen wird, sagt der Vorsitzende des Bundesverbandes Frank Nolte. „Wir werden uns weiter dafür einsetzen.“

    Das Presse-Grosso sieht durch die Düsseldorfer Entscheidung die Pressevielfalt in Deutschland gefährdet. „Das Urteil ist für unseren Berufsstand und die Printbranche insgesamt sehr enttäuschend“, kommentiert der Vorsitzende des Bundesverbandes Frank Nolte. Sollte es bei dem Urteil bleiben, werde es künftig keine bundeseinheitliche Konditionstabelle mehr geben, was den Marktzugang für kleine und mittlere Verlage sowie für die Titel mit kleinen und mittleren Auflagen deutlich erschweren dürfte. „Das Grosso ist zum flächendeckenden Vertrieb – auch von unwirtschaftlichen Titeln an unwirtschaftliche Verkaufsstellen – verpflichtet“, so Nolte.

    Die Verlegerverbände BDZV und VDZ wollen am zentralen Verhandlungsmandat des Grossos festhalten. In einer gemeinsamen Pressemitteilung bedauern sie, dass das Urteil die Besonderheiten des Pressevertriebs verkennt.

    (DTZ 10/14)

  • Österreich: Zigaretten, Alkohol und Auto fahren teurer

    WIEN (DTZ/red/kes). Seit 1. März sind Zigaretten, Alkohol und Auto fahren in Österreich teurer. Grund ist das Steuerpaket der Regierung.

    Austria Tabak (JT) erhöht die Zigarettenpreise um 20 Cent pro Packung. Marktführer Philip Morris zieht nach und hat die Preise zum 3. März um rund 20 bis 25 Cent erhöht.

    Die wiedereingeführte Schaumweinsteuer gilt für Champagner, Sekt und Prosecco Spumante. Hier werden pro Liter ein Euro oder 75 Cent pro Flasche fällig. Für Autobesitzer steigt ab März die Versicherungssteuer. Damit werden leistungsstarke Auto stärker belastet, als schwach motorisierte. Bei 105 PS müssen jährlich 45 Euro, bei 147 PS sind es bereits 80 Euro zusätzlich.

    (DTZ 10/14)

  • Verkaufsverbot in Pubs

    DUBLIN (DTZ/kes). Die größte irische Volkspartei Fine Gael will den Zigarettenverkauf in Pubs verbieten.

    Auf dem Parteikongress in Dublin forderten die Abgeordneten Gesundheitsminister James Reilly auf, die Möglichkeiten für eine solche Maßnahme zu sondieren, schreibt die Zeitung „evening echo“. Darüber hinaus wurde innerhalb der Partei beschlossen, den Verkauf von E-Zigaretten zu steuern.

    (DTZ 10/14)

  • E-Zigaretten-Anbieter expandieren

    MAINZ (DTZ/kes). Der Markt will mehr. E-Zigarettenanbieter aus Großbritannien und Deutschland reagieren auf die wachsende Konsumentennachfrage und expandieren mit ihren Produkten in Europa.

    Das britische Unternehmen Nicolites wird künftig auch in Polen seine Produkte vor Ort vertreiben. Als Begründung gibt der Hersteller die steigende Nachfrage polnischer Verbraucher auf seiner Website an, berichtet die englische Fachzeitschrift „The grocer“.

    Händler und Distributoren vor Ort vertreiben das Produkt. Unterstützt wird der Abverkauf durch eine polnische Website. Darüber hinaus plant Nicolites weitere Vertriebskanäle in anderen europäischen Ländern aufzubauen. Aktuell sind die Briten in der Republik Irland und Portugal auf dem Markt.

    Der deutsche E-Zigarettenanbieter Red Kiwi ist der steigenden Nachfrage bereits gefolgt. „Wir erweitern seit 2012 kontinuierlich unser Geschäft“, sagt Sprecher Philip Drögemüller auf Anfrage. Dabei setzt der Marktführer (Drögemüller) aus Seevetal auf die klassische Distribution.

    „Unsere Marke wird mittlerweile in mehreren tausend Verkaufsstellen vertrieben. Internationale Handelspartner z.B. in Spanien, Frankreich, Italien, Marokko, Tunesien und Litauen vertrauen im Vertrieb der neuen Technologie auf die Red Kiwi GmbH. Weitere Markterschließungen sind geplant, denn nahezu alle internationalen Märkte haben eine stark wachsende Nachfrage im Bereich E-Zigarette.“

    In Deutschland liefert das Unternehmen an insgesamt 2.000 Verkaufsstellen im Groß- und Einzelhandel. „Das meiste wird immer noch über den klassischen Fachhandel verkauft“, sagt Drögemüller.

    (DTZ 10/14)

  • „Wirtschaftsfeindlich, Schikane, Besserwisserei“

    MAINZ (DTZ/max). Nun also ist sie weitgehend beschlossene Sache, die neue Tabakproduktrichtlinie, kurz TPD 2. Die EU-Parlamentarier jedenfalls votierten überwiegend (siehe Grafik Seite 2) für die Vorlage, jetzt muss der EU-Ministerrat – voraussichtlich noch im März – ebenfalls zustimmen. Das ist voraussichtlich nur eine Formsache.

    Die Branche zeigt sich frustriert, nachdem die monatelang versucht hatte, die Politiker mit Argumenten davon zu überzeugen, zumindest einige der geplanten Verbote und Vorschriften abzumildern. Entsprechend deutliche Worte fand denn auch Dirk Pangritz, Geschäftsführer des Deutschen Zigarettenverbands (DZV): „ Die zehn Gebote haben 279 Wörter, die Verfassung der USA hat 4 440, die Vorgänger-Richtlinie rund 5 000 und die neue Tabakproduktrichtlinie bringt es auf etwa 18 000. Mündige Bürger und die Wirtschaft brauchen so viele Vorschriften wie nötig, nicht wie möglich.“ Es zeigt sich, dass die neue Richtlinie ein wahres Bürokratiemonster ist.

    Konsument gegängeltGanz ähnlich beurteilt Bas Tonnaer, Leiter Industriepolitik bei BAT, die Lage: „Die TPD 2 greift massiv in die unternehmerische Gestaltungsfreiheit ein und ist von einem Verbraucherleitbild durchdrungen, das von Bevormundung, Gängelung und staatlicher Besserwisserei geprägt ist statt von Mündigkeit, Information und Aufklärung des Verbrauchers.“ Der Vorwurf des Niederländers an die Entscheider in Brüssel: Mit der TPD 2 hätten sie sich von der Produktregulierung basierend auf wissenschaftlich gewonnen Erkenntnissen verabschiedet und einem weltanschaulich geprägten Verständnis von Politikgestaltung zugewandt, das weit über die Tabakbranche hinausgreife.

    Branche extrem belastet
    Wenn die Tabakproduktrichtlinie laut Zeitplan (siehe Grafik) in Kraft tritt, muss sie innerhalb von zwei Jahren in nationales Recht umgesetzt werden. Das sei nicht machbar, wettert Pangritz, schon deshalb, weil die „hoch spezialisierten Maschinenhersteller doch nicht quasi über Nacht Maschinen für europaweit über 400 Produktionslinien neu entwickeln, produzieren und einbauen“ könnten. Die knappe Umsetzungsfrist sei daher ein „Ausweis eklatanter Realitätsverweigerung und Wirtschaftsfeindlichkeit“.

    Und nicht nur die Zigarettenindustrie ist betroffen. Auch für die mittelständische Zigarrenindustrie stellt die TPD 2 eine „extreme Belastung“ dar, wie Bodo Mehrlein, Geschäftsführer beim Bundesverband der Zigarrenindustrie ausführt: „Verschärfte Meldeverfahren für Zusatzstoffe, eine aufwändiges Track &Trace-System, obwohl es keinen Schmuggel bei Zigarren gibt, und deutlich rigidere Vorgaben für das Anbringen von Warnhinweisen stellen die Hersteller von Zigarren und Zigarillos vor große Herausforderungen, ohne dass dem eigentlichen Ziel des Jugendschutzes durch solche Maßnahmen gedient ist.“

    (DTZ 10/14)

  • EU-Parlament stimmt der TPD zu

    STRASSBURG (DTZ/da). Das Europäische Parlament hat am 26. Februar erwartungsgemäß der neuen EU-Tabakproduktrichtlinie (TPD 2) zugestimmt.

    Damit werden die von der EU-Kommission in Brüssel initiierten Maßnahmen zu Lasten der Raucher und der Tabakbranche immer wahrscheinlicher. Dazu zählen unter anderem Bild- und Text-Warnhinweise, die mindestens 65 Prozent der Vorder- und Rückseiten von Zigaretten- und Feinschnittpackungen einnehmen, das Verbot von Menthol-Zigaretten und Menthol-Feinschnitt (nach einer Übergangsfrist von sechs Jahren) sowie ein Track- und Trace-System, das die Rückverfolgbarkeit der Produkte über die gesamte Lieferkette bis zum Einzelhandel vorsieht.

    Sollte auch der Ministerrat am 14. März die TPD billigen, tritt die Richtlinie, nachdem sie im EU-Amtsblatt veröffentlicht worden ist (plus 20 Tage), in Kraft. Die Umsetzungsfrist in nationales Recht beträgt ab diesem Zeitpunkt gerechnet zwei Jahre. Die Industrie hat dann ein weiteres Jahr als Abverkaufsfrist.

    DTZ wird in der nächsten Ausgabe ausführlich berichten.

    (DTZ 09/14)