Autor: admin

  • Arbeitskreis E-Zigarette

    MAINZ/FRANFURT // Die E-Zigarette wird in Deutschland oft eher stiefmütterlich behandelt. Die Verbraucher sind schlecht informiert, der Einzelhandel zeigt verbreitet wenig Interesse, die Politiker mögen mit dem Produkt erst gar nichts zu tun haben. Das muss sich ändern!

    Die Tabak Zeitung (DTZ) und Tobacco Journal International (TJI) rufen daher einen „Arbeitskreis E-Zigarette“ ins Leben. Teilnehmen sollen Hersteller von E-Zigaretten und Liquids ebenso wie Groß- und Einzelhändler sowie andere Branchenteilnehmer, die durch die oberen Management-Ebenen vertreten sein werden.

    In den Sitzungen, die drei- bis viermal im Jahr geplant sind, soll es – ausgehend von einem kurzen Impulsvortrag – vor allem darum gehen, wie der E-Zigarette im deutschen Markt der Stellenwert verschafft werden kann, der ihr zukommt und den er in anderen Ländern bereits hat.
    Die erste Sitzung des Arbeitskreises E-Zigarette startet am 28. Mai, um 17 Uhr in Frankfurt, Holiday Inn Express Frankfurt Messe (Gutleutstr. 296, 60327 Frankfurt).

    Sie wollen bei der konstituierenden Sitzung des Arbeitskreises dabei sein? Dann melden Sie sich [link|http://www.businessinformant.de/dtz/dtz_campus_de/ ] hier [/link]an.
    pi

    (DTZ 20/15)

  • „Die Politik hat auf ganzer Linie versagt“

    HANNOVER // Am 1. Juli 2012 trat der Glücksspieländerungsstaatsvertrag in Kraft – also vor fast drei Jahren. Bekanntlich lässt er eine Teil-Liberalisierung im Bereich der Sportwetten zu, wo bundesweit bis zu 20 Konzessionen erteilt werden können. Das Problem: Es gibt viel mehr Bewerber als Konzessionen.

    Die Folge: Private Sportwetten-Firmen, die abgelehnt werden, beschreiten den Klageweg und können dabei juristische Erfolge erzielen, wie jüngst ein österreichischer Wettanbieter vor dem Verwaltungsgericht Wiesbaden.

    Annahmestellenleiter vermuten, dass das Konzessionsverfahren noch lange dauern wird. „Eigentlich war das alles vorhersehbar“, sagt Oliver Harmsen, Vorsitzender des Bundesverbandes der Lotto-Toto-Verkaufsstellen in Deutschland (BLD). „Wer die Sachlage kennt, braucht kein Hellseher zu sein, um zu wissen, dass auch der 21. Interessent klagen wird. So kann sich das Ganze über Jahre hinweg in die Länge ziehen“, befürchtet Harmsen. Er prophezeit, dass in dieser Zeit alle privaten Sportwetten-Anbieter wie bisher „fröhlich“, sprich ungehemmt und unreguliert, weiter machen, während die staatlichen Lottoverkaufsstellen die Dummen sind. „Meines Erachtens wird nämlich auch der 1001. Interessent klagen“, so der BLD-Vorsitzende.

    „Die Vergabe der Konzessionen ist zur Hängepartie geworden, weil die Politik auf ganzer Linie versagt hat“, wettert Harmsen. Je länger der Vertrieb der staatlichen Lotteriegesellschaften in diesem „politisch organisierten Chaos“ arbeiten müsste, desto schwieriger werde es, Steuern für den Staat einzunehmen. Harmsen: „Deshalb glauben wir vom BLD, dass eine völlige Freigabe der Lizenzvergabe unter bestimmten Voraussetzungen zu erfolgen hat, und dass es an der Zeit ist, endlich politisch verantwortlich zu handeln. Der Wettbewerb wird dann entscheiden wer ,am Ball’ bleibt.“
    red

    (DTZ 20/15)

  • Anregende Gespräche und eine Reihe konstruktiver Vorschläge

    MÜNCHEN / AUGSBURG // Die John Aylesbury GmbH, München, kann auf ein gutes Geschäftsjahr 2014 zurückblicken. Der Umsatz ging im höheren einstelligen Bereich nach oben. Nahezu alle Produktbereiche verzeichneten Zuwachsraten. So hatte Geschäftsführer Peter Dersche auf der Jahrestagung der renommierten Fachhandelsgruppe Ende April in Augsburg viel Positives zu berichten.

    Rund drei Viertel der insgesamt 47 Gesellschafter waren in die Fugger-Stadt angereist. Als neue Mitglieder wurden dort Elke Durek aus Berlin und Ronny Schulz aus Bremen willkommen geheißen.

    Dersche zufolge zeigten sich die Gesellschafter zufrieden mit der Kunden-Nachfrage nach John Aylesbury-Produkten. Traditionell stellen Beirat und Geschäftsführung auf den Jahrestagungen den Mitgliedern die Neuheiten vor. In Augsburg standen dabei insbesondere RBA-Verbrauchsartikel mit hohen Margen und Unikate aus dem Zigarren-Bereich im Blickpunkt des Interesses.

    Abgerundet wurde die Tagung durch ein attraktives Rahmenprogramm. Dazu zählten eine Stadtführung durch das 2000 Jahre alte Augsburg ebenso wie ein zünftiger bayerischer Abend in der ersten Augsburger Gasthaus-Brauerei und ein Galadinner im Parkhotel Schmid.
    da

    (DTZ 20/15)

  • Sesselwechsel bei Philip Morris

    MÜNCHEN // Stacey Kennedy übernimmt zum 1. Juli die Position Managing Director Germany & Austria und damit den Vorsitz der Geschäftsführung der Philip Morris GmbH in München-Gräfelfing. Sie folgt auf Werner Barth, der ab demselben Datum als Senior Vice President Marketing & Sales in Lausanne die weltweiten Marketing- und Sales-Aktivitäten von Philip Morris International (PMI) verantwortet.

    [pic|372|l|||Stacey Kennedy|||]

    Stacey Kennedy steuert in ihrer aktuellen Funktion als Area Vice President South East Europe von Belgrad aus sämtliche Aktivitäten von PMI in Südost-Europa. Für ihre neue Aufgabe wird sie nach München wechseln und berichtet zukünftig an Fred de Wilde, President EU Region.

    Ihre Laufbahn begann Stacey Kennedy 1995 bei Philip Morris USA als Territory Sales Manager. Nach verschiedenen Positionen im Sales Bereich bei PM USA kam sie 2011 zu Philip Morris International und wurde 2012 zum Vice President Sales Strategy ernannt. Seit 2013 ist sie zuständig für die Region Südost-Europa, zunächst als Managing Director Serbia & Central Europe South, bereits kurze Zeit später als Managing Director South East Europe. Ihre jetzige Funktion hat Stacey Kennedy seit Anfang 2014 inne.

    [pic|373|l|||Werner Barth|||]
    Werner Barth startete seine Karriere bei Philip Morris Deutschland 1990 als Trainee. Nach verschiedenen Stationen, darunter als Director Marketing Spain, wurde er 2004 zum Director Sales Germany & Austria ernannt. 2007 übernahm er die Position des Managing Director Benelux. Seine jetzige Funktion als Managing Director Germany & Austria hat Werner Barth seit 2011 inne.

    Für seine neue Aufgabe als Senior Vice President Marketing & Sales wird Werner Barth in das Operations Center von PMI nach Lausanne in der Schweiz wechseln. Er berichtet zukünftig an André Calantzopoulos, den CEO von Philip Morris International.

    Beiden Personalien muss noch der Aufsichtsrat zustimmen.
    red

    (DTZ 19/15)

  • Mit Volldampf voraus

    FRANKFURT // Die „ShishaMesse meets VaporFair“ lockte die Besucher am Wochenende auf das Frankfurter Messegelände.

    Die Veranstaltung versteht sich als Plattform für den Wasserpfeifen- und E-Zigarettenhandel. Nach der erfolgreichen Entwicklung im vergangenen Jahr war die Entscheidung für eine Zusammenlegung der ursprünglich getrennten Produktbereiche gefallen. Vom 2. bis 3. Mai präsentierten nationale und internationale Aussteller ihre Produkte einem Publikum, das sich in erster Linie für neue Trends bei der Wasserpfeife interessierte. Dazu gehören Produkte wie der Shisha Pen. Dieser elektronische Stift begeisterte laut Anbieter vor allem in nikotinfreien Varianten – ein wachsender Markt.
    Während die E-Zigarette auch als Alternative zur herkömmlichen Zigarette gewählt wird, sei die E-Shisha reines Vergnügen, fasst ein Anbieter zusammen.

    Für die Geschäftskunde, den klassischen „business-to-business“-Besucher, hatten die Veranstalter am Samstag zwei Stunden, von 10 bis 14 Uhr, reserviert.
    Joe/red

    (DTZ 19/15)

  • Aus Küttel Tobacco wird „Villiger – The World of Cigars“

    BERN // Villiger eröffnet seinen ersten Flagship-Store in Bern.

    Nach der bereits vor mehreren Jahren erfolgten Übernahme des Tabakwaren-Fachgeschäftes Küttel Tobacco AG in Bern durch die Villiger Söhne AG Zigarrenfabriken in Pfeffikon, erhält das Geschäft in der Spitalgass-Passage einen neuen Auftritt: Dieses wird unter dem neuen Namen „Villiger – The World of Cigars“ weitergeführt und zum ersten Flagship-Store des international tätigen Zigarrenherstellers ernannt.

    In dem großen begehbaren Humidor findet der Zigarrenliebhaber das gesamte Havanna-Kernsortiment (Habanos) sowie eine breite Auswahl von Zigarren aus Brasilien, der Dominikanischen Republik, Nicaragua und Honduras, die in diesen Ländern von Partner-Unternehmen der Villiger-Gruppe hergestellt werden.

    Dazu kommen die von Villiger in der Schweiz hergestellten Zigarren und Zigarillos und in der Tabak-Bar rund 30 Pfeifentabak-Hausmischungen, ferner Tabakpfeifen, Wasserpfeifen, Feuerzeuge, Humidore und weitere Raucher-Accessoires, Spirituosen wie Rum, Whisky und Grappa.

    Das Zigarren-Fachgeschäft wird von Antonia Lüthi und ihren beiden Assistentinnen Sandra Siegenthaler und Daniela Schwager geführt.
    red

    (DTZ 19/15)

  • Ergebnis stimmt

    FRECHEN // „Wir wollen mehr als ein Warenanbieter sein, wir wollen unseren Kunden Lösungen anbieten“, beschreibt Michael Hoffmann, Vorstandsvorsitzender bei Lekkerland, den Wandel, der sich im Unternehmen vollzieht.

    Der Großhandelskonzern arbeitet daran, bei seinen Handelspartnern als Logistiker, Lieferant und Vermarkter wahrgenommen zu werden.

    Die Strategie „Convienience 2020“ zeigt nach Konzernangaben erste Erfolge. Mit einem Umsatzwachstum von 285,2 Millionen Euro oder vier Prozent liegen die Erlöse in Deutschland bei 7,4 Milliarden Euro. Das Gesamtumsatzergebnis der Lekkerland Gruppe liegt bei knapp 12 Milliarden Euro.

    Das positive Ergebnis in Deutschland ist vor allem auf die Vertriebskanäle Tankstelle mit plus 4,9 Prozent und Systemkunden mit plus 6,6 Prozent zurückzuführen. Den größten Anteil am Erfolg trägt die Sparte Tabakwaren bei. Trotz weniger verkaufter Zigaretten wuchs der Umsatz um 4,5 Prozent auf 6,1 Milliarden Euro. Der Gesamtumsatz bei Tabakwaren gibt Hoffmann mit 9,5 Milliarden Euro an. Auch neue Produkte trugen zum Ergebnis bei. Mehr als 9000 Verkaufsstellen beliefert Lekkerland mit E-Zigaretten – Tendenz steigend.

    Um die Kosten weiter zu senken, kündigt Lekkerland an, konzernweit 300 Stellen zu streichen, aber auch 100 Arbeitsplätze in Wachstums- und kundennahen Bereichen zu schaffen.

    Für 2015 erwartet man bei Lekkerland ein stabiles operatives Ergebnis mit moderatem Umsatzwachstum. Allerdings sei ein Ergebnisrückgang als Effekt der Neuausrichtung zu erwarten.
    schu

    (DTZ 19/15)

  • Zwischen Überregulierung und Chancen

    RÖSRATH // „Total beschränkt? Fachhandel zwischen Überregulierung und Chancen“ – unter diesem Motto steht die Jahreshauptversammlung des Bundesverbandes des Tabakwaren-Einzelhandels (BTWE) am 31. Mai und 1. Juni in Rösrath bei Köln.

    Nach der Versammlung der Albert-Huhn-Dotation am Sonntag von 10 bis 12 Uhr und der sich unmittelbar anschließenden BTWE-Delegiertenversammlung startet um 14.30 Uhr der BTWE-Branchendialog mit der Begrüßung durch BTWE-Präsident Rainer von Bötticher. Im Anschluss daran steht die E-Zigarette im Fokus. Am späten Nachmittag geht es dann um die Themenbereiche Lotto und Pressehandel.

    Der zweite Teil des Branchendialogs beginnt am 1. Juni um 9 Uhr. Wichtiges Thema an diesem Tag ist die EU-Tabak-Produktrichtlinie. Darüber hinaus gibt es Informationen zur Homepage des Gütesiegels „Tabak Spezialist“, ein Fachhandelsbericht aus der Praxis für die Praxis und eine Präsentation zu Zigarrenbanderolen-Kunstwerken.

    Die Tagung wird moderiert von den BTWE-Geschäftsführern Willy Fischel und Dieter C. Rangol.
    da

    (DTZ 19/15)

  • „Solide Entwicklung“

    HAMBURG // Durchaus zufrieden zeigt sich der Zigarettenkonzern BAT mit den Ergebnissen fürs erste Quartal des laufenden Jahres: Zwar ging der Umsatz um 5,8 Prozent zurück. Allerdings war das nicht aufs operative Geschäft, sondern auf die ungünstige Wechselkursentwicklung zurückzuführen. Währungsbereinigt ergab sich für den gleichen Zeitraum ein Umsatzwachstum von 1,7 Prozent.

    BAT-Chef Nicandro Durante zeigte sich denn auch zuversichtlich für den Verlauf des Gesamtjahres: „Ich bin weiterhin sicher, dass wir auch 2015 bei konstanten Wechselkursen ein solides Gewinnwachstum erzielen, wobei das zweite Halbjahr etwas besser ausfallen wird, was vor allem an einem starken Vergleichszeitraum im ersten Halbjahr und am Timing von Preiserhöhungen liegt.“ Das betreffe auch die Länder mit rückläufigem Absatzvolumen wie Brasilien, Russland und Vietnam.

    Bei den fünf wichtigsten BAT-Marken gab es keinen einheitlichen Trend. Unterm Strich legten sie um 5,7 Prozent zu, was einem Zuwachs bei Lucky Strike und vor allem bei Rothmans lag. Von BAT hört man, der Gesamtmarktanteil in den wichtigsten Märkten habe weiter erheblich zugenommen.
    red

    (DTZ 19/15)

  • Reemtsma passt Preise im Zigarettensortiment ab Juni an

    HAMBURG // Der Hamburger Zigarettenhersteller Reemtsma erhöht ab Juni dieses Jahres die Kleinverkaufspreise seines Zigarettensortiments um durchschnittlich 20 Cent pro Packung.

    So kosten beispielsweise JPS Red und Blue im Handel zukünftig 5,20 Euro statt 5 Euro, Gauloises Blondes Rot und Blau 5,50 Euro statt 5,30 Euro oder Davidoff Classic 5,60 Euro statt 5,40 Euro. Alternativ zur Preisanpassung erfolgt bei einigen Zigarettenvarianten eine Reduzierung des Packungsinhalts um eine Zigarette. Davon betroffen sind Automatenpackungen und Großpackungsformate.

    Für den Großteil der Reemtsma-Traditionsmarken im Segment der Fabrikzigarette wurden die Kleinverkaufspreise bereits im März erstmals angehoben. Bei diesen Marken erfolgt nun ein weiterer Preisschritt in Höhe von 10 Cent pro Packung, der zu einer deutlichen Margenverbesserung beiträgt.

    „Mit dieser Preisanpassung verbessern wir die Werthaltigkeit unserer Produktpalette im gesamten Zigarettensegment. Davon profitieren alle Handelsstufen. Anstatt kurzfristige Marktanteilserfolge auf Kosten des Wirtschaftsnutzens für den Handel zu verfolgen, setzen wir unsere vernünftige und margenorientierte Preispolitik der letzten Jahre konsequent fort“, betont Michael Kaib, Director Sales & Trade Marketing der Reemtsma Cigarettenfabriken GmbH.

    Im Zuge der Preiserhöhung nimmt Reemtsma darüber hinaus die folgenden Automatenvarianten ab Juni 2015 neu in sein Cigarettenportfolio auf: JPS Red XXL-Box (28 Stück) und Gauloises Blondes Rot XXL-Box (26 Stück) zum Preis von jeweils 7,00 Euro pro Packung sowie Cabinet Würzig mit 22 Stück Inhalt zum Preis von 6 Euro pro Packung.
    red

    (DTZ 19/15)