Autor: admin

  • EU legt sich bei Bildwarnhinweisen fest

    BRÜSSEL // Die EU-Kommission hat die Bildwarnhinweise für Tabakprodukte verabschiedet, die im Zusammenhang mit der TPD 2 ab Mai 2016 vorgeschrieben werden.

    Die neuen Motive enthalten neben einer Fotografie einen Textwarnhinweis, schreibt der „Sofia Globe“. Sie sollen insgesamt 65 Prozent der Vorder- und Rückseite bedecken. Darüber hinaus haben die Kommissare auch die technischen Voraussetzungen für Layout, Design und Verpackung der kombinierten Bild- und Text-Warnhinweise unter Berücksichtigung der verschiedenen Verpackungen festgelegt.
    red

    (DTZ 42/15)

  • Informationen jederzeit abrufbereit

    MAINZ // Möchten Sie ihre DTZ-Nachrichten modern aufbereitet und jederzeit abrufbar auf Ihrem Smartphone und Tablet lesen?

    Das Angebot von digitalen Inhalten von Zeitschriften und Zeitungen nimmt zu. Darunter auch die Möglichkeit mit sogenannten Hybrid-Versionen, die herkömmliche Print- und die Digital-Ausgabe parallel zu lesen.

    Die DTZ-Newsletter-Redaktion möchte von ihren Lesern wissen, welche Option sie lieber nutzen würden:

    Würden Sie die DTZ (a) lieber als Digital-Abonnement erhalten? Das heißt, Sie lesen die Inhalte der „Tabak Zeitung“ als Pdf-Ausgabe auf ihrem mobilen Endgerät.
    Oder könnten Sie sich (b) das Hybrid-Abonnement als Alternative vorstellen? Das heißt, Sie erhalten die DTZ sowohl als digitale Pdf-Version, als auch als gedruckte Print-Ausgabe.
    Beziehungsweise (c) Sie möchten nur die gedruckte Ausgabe lesen.

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    red

    (DTZ 42/15)

  • Italien schränkt Online-Handel mit e-Zigaretten ein

    ROM // In Italien soll der Tabakkonsum im Auto künftig verboten werden, wenn Minderjährige und Schwangere anwesend sind. Doch das ist nur ein Teil des umfassenden Maßnahmen-Katalogs.

    Anfang der Woche hat die Regierung von Ministerpräsident Matteo Renzi einen entsprechenden Gesetzentwurf verabschiedet. Darin heißt es auch, dass das Rauchen im Freien vor Krankenhäusern untersagt wird, berichtet die österreichische Tageszeitung „Der Standard“ in ihrer Online-Ausgabe.
    Die Zigarettenindustrie wird verpflichtet, Bildwarnhinweise auf Packungen zu drucken. Die Geldbuße für den Verkauf von Tabakprodukten an Minderjährige soll von 1000 auf 4000 Euro angehoben werden.
    Die Regierung will, dass die automatische Alterskontrolle bei Zigarettenautomaten intensiver als bisher durchgeführt wird.
    Weiterhin soll der grenzüberschreitende Online-Handel mit Tabakwaren und elektronischen Zigaretten verboten und die Qualitätsstandards für E-Produkte strikter kontrolliert werden.
    red

    (DTZ 42/15)

  • Davidoff geht nach China

    BASEL // Oettinger Davidoff wird Zigarren und Zigarren-Accessoires künftig mit der Sparkle Roll Group in China vertreiben.

    Der Schweizer Zigarrenspezialist und das in Hongkong börsennotierte Unternehmen, das primär in Vertrieb und Verkaufsvertretung hochwertiger Konsumgüter tätig ist, gaben jetzt den Abschluss eines Aktionärsbindungsvertrags (englisch: „Sharholders Agreement“) für ein Joint Venture bezüglich Davidoff Zigarren und Zigarren-Accessoires in China bekannt.

    Die Oettinger Davidoff AG hält 49,9 Prozent und die Sparkle Roll Group Limited 50,1 Prozent am Gemeinschaftsunternehmen. Anfang dieses Jahres hatten beide Partner bereits den Abschluss für eine Rahmenvereinbarung angekündigt.
    red

    (DTZ 41/15)

  • Erste „E-Pleite“: Snoke ist insolvent

    BONN // Erste Schritte der Marktbereinigung sind derzeit bei den Anbietern von E-Zigaretten und den zugehörigen Liquids festzustellen. Getroffen hat es nun das Unternehmen Snoke aus Bonn, das den Geschäftsbetrieb mittlerweile eingestellt hat.

    In einer Mitteilung der Kanzlei, die den Insolvenzverwalter gestellt hat, heißt es dazu: Trotz intensiver Bemühungen haben sich die Hoffnungen nach einem Erhalt des insolventen Bonner E-Zigarettenherstellers Snoke GmbH & Co. KG endgültig zerschlagen. Der vom Amtsgericht Bonn bestellte Insolvenzverwalter André Dobiey aus der Kanzlei Niering Stock Tömp musste diesen Schritt im Rahmen einer Mitarbeiterversammlung in der Bonner Zentrale des Unternehmens am Mittwoch, den 30. September, mitteilen.

    „Leider haben die gravierenden Gesellschafter-Auseinandersetzungen aus dem Vorfeld der Insolvenz auch negative Auswirkungen auf die Fortführungsfähigkeit im Insolvenzverfahren gehabt. Insbesondere war es uns aufgrund ungeklärter markenrechtlicher Fragen nicht möglich, einen geordneten Unternehmensverkauf zu ermöglichen“, so der Insolvenzverwalter.

    Wie sich herausgestellt habe, seien die Markenrechte bereits im Vorfeld der Insolvenz zunächst auf ein Unternehmen in Luxemburg und sodann auf ein Unternehmen aus Hongkong übertragen worden.

    Eine geordnete Vermarktung des schuldnerischen Unternehmens auf gesicherter Rechtsgrundlage sei damit faktisch nicht mehr möglich gewesen. Überdies sei – verständlicherweise ohne eine langfristige Fortführungslösung – die Zurückhaltung auf Seiten der Handelspartner zur Abgabe neuer Bestellungen groß gewesen.

    Für eine breitere Vermarktung, der erst seit wenigen Jahren eingeführten Produkte der Schuldnerin, seien keine finanziellen Mittel vorhanden gewesen.
    Geplant sind nun, die vorhandenen Restposten, die sich weitgehend bei einem Zulieferer in der Nähe von Hannover befinden, im Rahmen eines geordneten Abverkaufs zu verwerten.
    Marktbeobachter gehen davon aus, dass in den kommenden Monaten – insbesondere nach Umsetzen der TPD2 – weitere Insolvenzen erfolgen könnten.
    red

  • Philip Morris darf weiter mit Maybe-Kampagne werben

    MÜNCHEN // Die Philip Morris GmbH (PMG) darf weiter mit der Maybe-Kampagne für ihre Zigarettenmarke Marlboro werben.

    Das Verwaltungsgericht München hat den Verbotsbescheid des Landratsamtes München aufgehoben. In der Begründung des Gerichts heißt es unter anderem, dass die Kammer allein in der Wortkombination aus „Be“ (deutsch: „sei“) und „Maybe“ (deutsch: „vielleicht“) keine „besondere Ansprache der Jugend erkennen“ könne (Az.: M 18 K 13.4844).

    „Wir begrüßen die Entscheidung des Verwaltungsgerichts sehr“, so Dorothea Misch, PMG-Sprecherin. „Wir waren immer der Überzeugung, dass sich unsere Kampagne ausschließlich an erwachsene Raucher gerichtet und sich inhaltlich an die einschlägigen gesetzlichen Vorschriften gehalten hat“, so Misch weiter.

    Der Zigarettenhersteller hatte Marlboro seit Ende 2011 mit der Maybe-Kampagne auf Plakaten, Flyern, Videos und Kino beworben. Dabei waren erwachsene Raucher parallel zu Texten wie „Don’t be a Maybe“ (frei übersetzt: „Sei nicht unentschieden“) oder einfach „Maybe“ mit durchgestrichenem „May“ – was im Englischen die Aufforderung „Sei“ stehenlässt, abgebildet.

    Das Landratsamt München hatte im Oktober 2013 die Werbe-Kampagne mit der Begründung verboten, sie sei geeignet Jugendliche zum Rauchen zu veranlassen.
    red

    (DTZ 41/15)

  • „Weitgehende Monopolisierung“

    TRIER // Die Ministerpräsidentin von Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, besuchte vor kurzem das Trierer Werk von Japan Tobacco International (JTI).

    Dabei traf Dreyer mit Geschäftsführung und Betriebsrat des Tabakspezialisten zusammen. An erster Stelle stand die Sorge vor dem Verlust von Arbeitsplätzen am Standort als Folge anstehender Regulierung.

    JTI-Gesamtbetriebsratsvorsitzender Gerd Willems: „Wir suchen den engen Schulterschluss mit der Landesregierung und Ministerpräsidentin Malu Dreyer.“ Dreyer wurde eindringlich gebeten, sich über den Bundesrat für eine 1:1-Umsetzung der Richtlinie einzusetzen, um die 1800 Arbeitsplätze des Unternehmens sowie die Arbeitsplätze zahlreicher Zulieferer nicht noch mehr zu gefährden.

    Heike Maria Lau, verantwortlich für Politik und Kommunikation bei JTI, nannte als ein Beispiel für Wettbewerbsbehinderung die deutsche Liste mit verbotenen Inhaltsstoffen. Diese sei deutlich länger als die der Richtlinie. „Damit würden Tabakprodukte in Deutschland sehr viel schlechter auf Konsumentenwünsche ausgerichtet werden können als im Ausland – ein erhöhter Anreiz für Schmuggel.“

    Hans-Josef Fischer, Geschäftsführer Landewyck Deutschland in Trier, äußerte sich: „Für traditionsreiche und erfolgreiche Mittelständler wie uns hätten ein Werbeverbot, das frühzeitige Verbot von Nischensegmenten wie Mentholprodukte wie auch weitere drohende, massive Produktions- und Vermarktungsbeschränkungen sehr weitreichende Konsequenzen für die Wirtschaftlichkeit unseres Hauses. Es kann doch nicht im Sinne der Politik sein, Gesetze zu erlassen, welche eine weitgehende Monopolisierung der Tabakbranche aktiv vorantreiben wird und gleichzeitig die Überlebensfähigkeit aller kleineren und mittelständigen Unternehmen akut gefährdet.“

    Klaus Schu, Geschäftsführer der Gewerkschaft Nahrung Genuss Gaststätten, ergänzte: „Den Industrie- und Forschungsstandort Tabak in Trier entlang der gesamten Wertschöpfungskette – vom Maschinen- und Anlagenbau, über die Produktion bis zu unternehmensnahen Dienstleistungen zu stärken und dynamische Innovationen zu fördern“, das sichere Jobs und schaffe neue qualifizierte Arbeitsplätze.
    red

    (DTZ 41/15)

  • Philip Morris darf „Maybe“-Kampagne fortsetzen

    GRÄFELFING // Das Verwaltungsgericht hat in dem Verfahren mit der Philip Morris GmbH (PMG) um die „Maybe“-Kampagne der Marke Marlboro den Bescheid des Landratsamtes München aufgehoben.
    Dem Unternehmen ist es somit erlaubt, die Kampagne fortzusetzen.

    „Wir begrüßen die Entscheidung des Verwaltungsgerichts sehr“, sagt PMG-Pressesprecherin Dorothea Misch. „Wir waren immer der Überzeugung, dass sich unsere Kampagne ausschließlich an erwachsene Raucher gerichtet und sich inhaltlich an die einschlägigen gesetzlichen Vorschriften gehalten hat“, so Misch weiter. red

    (DTZ 40/15)

  • Erfolgreiche Vapexpo in Paris

    PARIS // Auf der dritten Vapexpo in Paris herrschte eine durchweg positive Stimmung. Die Messe verzeichnete mit rund 6.500 Besuchern einen Anstieg von knapp 25 Prozent.

    Insgesamt waren zum Branchentreff, der vom 20. bis 22. September in den historischen Gebäuden La Villettte im Herzen der französischen Hauptstadt stattfand, rund 210 Austeller gekommen, was einem Plus von 70 Prozent entspricht. Knapp 53 Prozent der Aussteller kamen aus dem Ausland, darunter aus den USA, China und Deutschland. Dabei haben die E-Liquid-Hersteller mit rund 43 Prozent den übrigen Anbietern „die Schau gestohlen“, berichtet die französische Tageszeitung „La Depeche“.

    Insgesamt gehe der Aromen-Trend dieses Jahr in Richtung Müsli und Frozen Joghurt, zitiert die Zeitung Jean Moiroud, Präsident des französischen Branchenverbandes der „Fédération des professionels de la cigarette électronique“ kurz Fivape.
    red

    (DTZ 40/15)

  • Annahmestellen bleiben wichtigster Vertriebspartner für Lotto

    FRIEDRICHSHAFEN // Der Lotto-Partnertag stand unter dem Motto: „Die Annahmestelle der Zukunft“. Etwa 1.500 Besuchern aus allen Regionen Baden-Württembergs besuchten die Veranstaltung rund um das Graf-Zeppelin Haus am Bodensee.

    „Die Annahmestellen bleiben der wichtigste Vertriebsweg für Lotto Baden-Württemberg“, betonte Geschäftsführerin Marion Caspers-Merk in ihrer Eröffnungsrede. Das terrestrische Vertriebsnetz erziele auch im Zeitalter mobiler Online-Anwendungen weit über 90 Prozent der Spieleinsätze im Südwesten. „Sie bilden das Rückgrat von Lotto und stehen entscheidend für unsere Marke. Deshalb investieren wir in Sie und in die Zukunft des seriösen Glücksspiels“, erläuterte Caspers-Merk an die Vertriebspartner gewandt.

    Die Lotto-Annahmestellen setzten das erfolgreich um, was die Bürger von einem staatlichen Anbieter erwarteten. Der Partnertag solle die Wertschätzung des Unternehmens gegenüber den Vertriebspartnern zum Ausdruck bringen. „Die Veranstaltung ist ein klares Signal, dass wir auch zukünftig voll auf Sie setzen“, so die Lotto-Geschäftsführerin.

    Erstmals stellte sich die Lotto-Akademie in Friedrichshafen vor. Das Schulungszentrum in Nürnberg bietet Annahmestellen-Leitern und deren Mitarbeitern Produktschulungen, Motivationskurse und Seminare rund um das Geschäft. Die Akademie soll auf den Wandel im Einzelhandel vorbereiten und qualifizieren. Anfang 2016 wird dazu ein zweiter Stützpunkt im Raum Freiburg eröffnet.
    Auch Ilo-ProFIT, das gemeinsame Vertriebs-Tochterunternehmen der Lottogesellschaften Baden-Württemberg, Hessen, Rheinland-Pfalz und Saarland, präsentierten sich mit insgesamt 17 Partnern in Friedrichshafen. Dabei standen Tipps, Anregungen und konkrete zusätzliche Verdienstmöglichkeiten für die Annahmestellen im Fokus.

    Ebenfalls vor Ort waren verschiedene Fachbereiche aus der Stuttgarter Lotto-Zentrale. Mit der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart (eva) war einer der etablierten Schulungs- und Präventionspartner von Lotto anwesend. Ebenso präsentierte sich der Verband der Toto- und Lotto-Verkaufsstellen in Baden-Württemberg den Besuchern.
    pi

    (DTZ 40/15)