Autor: admin

  • Lekkerland kämpft ums Tankstellengeschäft

    FRECHEN/BOCHUM // Das Großhandelsunternehmen Lekkerland ist von Aral informiert worden, dass der Mineralölkonzern die Zusammenarbeit mit Rewe ausbauen möchte. Hierzu haben die beiden Unternehmen bereits eine Vereinbarung unterschrieben.

    Das Format „Rewe-to-go“ soll ausgebaut werden. Über einen längeren Zeitraum soll die Belieferung der Aral-Stationen, die heute Lekkerland übernimmt, auf Rewe übergehen. „Aus unserer Sicht wird ein fließender Übergang bis Herbst 2017 nicht möglich sein“, ist sich Lekkerland-Vorstandsvorsitzender Michael Hoffmann sicher.

    Aus diesem Grund werden Lekkerland und Aral nicht nur wie vertraglich vereinbart bis September 2017 zusammenarbeiten, sondern über die Vertragslaufzeit hinaus verhandeln. Daher sei es zum jetzigen Zeitpunkt verfrüht, zu der langfristigen Entwicklung der Zusammenarbeit von Lekkerland mit Aral eine Beurteilung abzugeben, heißt es dazu aus Frechen. red

    (DTZ 10/16)

  • Bauer geht in die nächste Instanz

    HAMBURG // Die Bauer Media Group geht im Rechtsstreit mit dem Bundesverband Presse-Grosso in die nächste Runde.

    Nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs im Oktober 2015 hat Bauer jetzt eine Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht (BVG) eingelegt, berichtet „Horizont“. Im Kern geht es um die Frage, ob der Verband ein Verhandlungsmonopol für Preise und Konditionen hat – der Bauer-Verlag verfolgt das Ziel, mit den Grossisten direkt zu verhandeln.

    Dem Bericht zufolge dürften sich die Hamburger auf Artikel 5 des Grundgesetzes berufen, der die Pressefreiheit regelt, und damit die freie Wahl der Vertriebswege. Eine Neuaufnahme des kompletten Falls gilt als unwahrscheinlich; laut eines BVG-Sprechers liegt die Wahrscheinlichkeit bei drei Prozent.

    Trotzdem will Bauer den Rechtsweg ausschöpfen – und sei es nur, um den „atmosphärischen Druck auf die Grossisten“ aufrecht zu erhalten, heißt es in dem Bericht. red

    (DTZ 10/16)

  • Aktuelle Warnung

    MAINZ // Ein Unternehmen mit der Bezeichnung „Mulpor“ aus Uruguay versendet derzeit offenbar an Aussteller der InterTabac Briefe, mit denen die Empfänger zum Abschluss eines teuren Jahresabos getrieben werden sollen.

    Im Anschreiben ist von kostenlosen Dienstleistungen die Rede. Jeder Empfänger solle auf einem Beiblatt seine gespeicherten Daten überprüfen, um dann in einem Verzeichnis namens „International Fairs Directory“ zu erscheinen.

    Aus dem Kleingedruckten geht hervor, dass die Kunden für das Listing ein Drei-Jahres-Abo mit jährlichen Gebühren von 1212 Euro eingehen. DTZ rät dringend davon ab, das Schreiben zu beantworten. red

    (DTZ 10/16)

  • Run auf Kuba

    HAVANNA // Kubas Hauptstadt Havanna wird derzeit von Reisenden weltweit und besonders aus den USA geradezu überschwemmt. Zum XVIII. Festival del Habano reisten deshalb vom 29. Februar bis zum 4. März rund 2000 Besucher aus 60 Ländern an, mehr als je zuvor.

    Die Veranstaltung endete mit einem Gala-Abend zu Ehren der Marke Cohiba zu ihrem 50. Jubiläum. Zur Feier waren 1200 Gäste geladen, die Live-Auftritte des kubanischen Pianisten und Komponisten Chucho Valdes, der spanischen Flamenco-Sängerin Estrella Morente und des uruguayischen Sängers und Songschreibers Jorge Drexler zu sehen bekamen. Natürlich hatten die Gäste neben einem erlesenen Diner auch die Gelegenheit, exklusiv die Cohiba-Neuerscheinungen zu probieren.

    Im Jahr 2015 erwirtschafte Habanos S.A. einen Gesamtumsatz von 428 Millionen Dollar, das ist eine Steigerung um vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Marktanteil von 70 Prozent (ohne USA) konnte gehalten werden.

    Höhepunkt des Festivals war das 50jährige Jubiläum der Marke Cohiba. „Cohiba ist in nur 50 Jahren zu einem Symbol für Exklusivität und Innovation geworden“, erklärte Habanos-Vizepräsident Inocente Núñez Blanco. red

    (DTZ 10/16)

  • Fiskus kassiert kräftig

    BERLIN // An der Börse schwanken die Kurse wie selten zuvor. Bei den Tabaksteuereinnahmen geht es fast ebenso auf und ab.

    Vor allem bei Zigaretten zeigte sich der Februar stark, der Fiskus kassierte 27,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. In absoluten Zahlen waren das gut 720 Millionen Euro nach 392 Euro im Januar.

    Feinschnitt legte 2016 bereits zweimal kräftig zu: Im Januar hatte das Plus bei 24,2 Prozent zum Vorjahreszeitraum gelegen, im Februar waren es 16,8 Prozent. Unterm Strich verzeichnete das Finanzministerium im Februar einen Zuwachs um 25,3 Prozent auf 910,2 Millionen Euro. red

    (DTZ 10/16)

  • MUT tagt in Fürth

    FÜRTH // Die diesjährige Mitgliederversammlung von MUT (Mittelständische Unternehmen der Tabakwirtschaft) findet am 25. April statt. Veranstaltungsort ist das NH-Hotel „Forsthaus“ in Fürth. Der Tagung vorgelagert ist ein Get-Togethter am Vorabend.

    Als Gastredner werden Rainer von Bötticher, Präsident des Bundesverbandes des Tabakwaren-Einzelhandels (BTWE), und Bodo Mehrlein, Geschäftsführer des Bundesverbandes der Zigarrenindustrie (BdZ) erwartet. Weiterer Referent ist Franz Peter Marx. Der frühere Hauptgeschäftsführer des Verbands der deutschen Rauchtabakindustrie ist seit Jahresbeginn Berater von MUT in politischen Fragen.

    Neben den Vorträgen der drei Referenten stehen unter anderem Neuwahlen des Vorstands und des Beirats an. Horst Goetschel ist seit 1. März neben seiner Funktion als Vorsitzender auch MUT-Geschäftsführer. Diese Aufgabe lag zuvor in den Händen von Frank Hidien.

    Das Hauptaugenmerk der Netzwerker lag in den zurückliegenden Monaten auf dem Umsetzen der EU-Tabakproduktrichtlinie (TPD 2) in Deutschland. „Das war das ganz große Thema, um das sich fast alles gedreht hat“, berichtet Goetschel, und fügt hinzu: „Hier haben wir in den Regionen viel Aufklärungsarbeit betrieben und den Bundestagsabgeordneten deutlich gemacht, dass die TPD 2 mittelstandsfeindlich ist. So haben wir erfolgreich dazu beigetragen, dass die Ausnahmen, die Artikel 11 der Richtlinie für Pfeifentabak, Zigarren und Zigarillos zulässt, nach dem derzeitigen Stand der Dinge wohl auch in Deutschland gelten werden.“ da

    (DTZ 09/16)

  • Aufsteller-Verband regelt Zertifizierung neu

    LANGENFELD // Beim Verband Automaten-Fachaufsteller (VAFA) hat der Vorstand entschieden, ab 2016 auch Nicht-Mitglieder zur Zertifizierung zuzulassen. Auslöser für das neue Angebot waren Anfragen von externen Unternehmen. Der VAFA verspricht sich davon einen höheren Qualitätsstandard in der Branche.

    Grundsätzlich können ab sofort auch Nichtmitglieder eine „VAFA-ZERT“-Abnahme erhalten. Allerdings erhebt der VAFA dafür, inklusive der Vorveranstaltung, höhere Kosten als bei den seinen Mitgliedern. Das Zertifikat gilt für drei Jahre. Die Gebühren der Nachprüfung, die für jeweils drei weitere Jahre gilt, sind für Nicht-Mitglieder ebenfalls etwas höher.

    Der Verband wirbt für sein VAFA-ZERT damit, dass Automaten-Aufsteller durch die werbewirksame Zertifizierung attraktiver für Vertragspartner und Kunden werden. Die Nachfrage steige und Abschlüsse seien schneller möglich. red

    (DTZ 09/16)

  • BLD im Einsatz für die Verkaufsstellen

    FRANKFURT // Der illegale Zigarettenhandel und die Margenverschlechterungen bei Zeitschriften, Zigaretten und Feinschnitt standen im Mittelpunkt der Vorstandssitzung des Bundesverbandes der Lotto-Toto-Verkaufsstellen in Deutschland (BLD) in Frankfurt. Darüber hinaus ging es bei der Tagung um die E-Zigarette und um Verkaufsförderung für Zeitungen und Zeitschriften.

    Bei dem Treffen wurde festgestellt, dass die Aufklärungskampagne gegen den Konsum illegaler Zigaretten Wirkung gezeigt hat. Durch die vom BLD gemeinsam mit dem Forum Vernetzte Sicherheit (FVS) und der Interessengemeinschaft Tabakwirtschaft (IGT) sowie Philip Morris initiierten Aktion ist die Zahl illegaler Zigaretten laut aktuellen Erhebungen um zehn Prozent gesunken.

    In Sachen Spannenreduzierungen bei Zigaretten und Feinschnitt wurde beraten, ob und welche Aktionen der BLD starten will. da

    (DTZ 09/16)

  • Stimmt Bundesrat für längere Übergangsfrist?

    BERLIN // Über das vom Bundestag am 25. Februar verabschiedete Tabakerzeugnisgesetz muss noch der Bundesrat abstimmen.

    Seine nächste Sitzung findet am 18. März statt. Voraussichtlich wird das Gesetz dann auf der Tagesordnung stehen, ebenso wie die Tabakerzeugnisverordnung.

    Der Bundesrat ist mit verschiedenen Paragrafen des Tabakerzeugnisgesetzes nicht einverstanden. Dem Vernehmen nach hält das Gremium insbesondere die Umstellungszeit für zu knapp bemessen und will der Branche bei der Umsetzung der kombinierten Bild- und Textwarnhinweise eine längere Übergangsfrist einräumen. red

    (DTZ 09/16)

  • Wechsel in der Reemtsma-Führung

    HAMURG // Michael Kaib ist bei Reemtsma Cigarettenfabriken ab sofort neuer General Manager Deutschland sowie der Schweiz und übernimmt außerdem die Position des Vorstandssprechers. Sein Vorgänger, Luc Hyvernat, wechselt als Global Brand Director zur Imperial-Muttergesellschaft nach Bristol.

    Kaib (57) steuerte zuletzt seit Oktober 2015 als Market Manager Deutschland alle Marktaktivitäten von Reemtsma im deutschen Markt. Er ist seit 1984 in verschiedenen Positionen bei der Imperial-Tochter beschäftigt und verfügt über fast drei Jahrzehnte Führungserfahrung im Zigaretten- und Tabakmarkt. „Ich freue mich auf diese herausfordernde Aufgabe und bin stolz, in meiner neuen Funktion die Geschicke dieses dynamischen Unternehmens zu lenken. Ich übernehme die Führung eines erfolgreichen Traditionsunternehmens mit einem kraftvollen Team.“

    Sein Vorgänger, Luc Hyvernat, war seit Mai 2014 General Manager und ist jetzt in Bristol unter anderem für die internationale Marke JPS und die globalen Aktivitäten im Travel Retail und Duty-Free des Tabakkonzerns verantwortlich.
    „Mit Michael Kaib haben wir einen langjährig erfolgreichen Manager und Marktkenner aus unseren eigenen Reihen für diese Position gewinnen können. Er verfügt über profundes Wissen im deutschen Markt. Wir sind sicher, dass er diese erfolgreich in seiner neuen Position einbringen wird“, sagt Dominic Brisby, Divisional Director von Imperial Brands. „Luc Hyvernat danken wir für seinen erfolgreichen Einsatz und wünschen ihm für seine neue Aufgabe alles Gute“, so Brisby weiter. red

    (DTZ 09/16)