Autor: admin

  • Theo Goßner verabschiedet

    MÜNSTER // Nach mehr als sechs Jahren an der Spitze von Westlotto geht Theo Goßner Ende März in den Ruhestand. Zum Abschied sagten jetzt Mitarbeiter, Vertreter aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sowie internationale Kollegen der Eurojackpot-Kooperation dem Sprecher der Geschäftsführung auf Wiedersehen.

    Seit Januar 2010 sorgt der gebürtige Bayer dafür, dass sich das Unternehmen stetig weiterentwickelt und sich auf dem zunehmend umkämpften Glücksspielmarkt als Marktführer behauptet. So ebnete Goßner den Weg für das digitale Angebot auf www.westlotto.de und trieb gleichzeitig die Modernisierung der Ausstattung der derzeit rund 3500 Annahmestellen in Nordrhein-Westfalen (NRW) voran.

    „Sie haben entscheidenden Anteil daran, dass Lotto immer auf der Höhe der Zeit geblieben ist“, stellte NRW-Finanzminister Norbert Walter-Borjans heraus, der gleichzeitig die Bedeutung des Erhalts des Lotterie-Monopols betonte.

    Das Unternehmen lässt Goßner nur ungern ziehen. „Eigentlich hätten wir Sie nicht gehen lassen dürfen“, erklärte Michael Stölting, Vorsitzender des Aufsichtsrats von Westlotto und zuständiges Vorstandsmitglied der Gesellschafterin NRW Bank.

    Neben seiner Funktion bei Westlotto ist Goßner auch Chairman der Eurojackpot-Kooperation. Von Münster aus hat der Mitinitiator die Geschicke der europäischen Gemeinschaftslotterie seit ihrem Start im März 2012 gelenkt.

    Goßners Nachfolger als Sprecher der Westlotto-Geschäftsführung wird Andreas Kötter, der bereits Geschäftsführer des Unternehmens ist. Bereits zum 1. Januar ist Christiane Jansen als neue Geschäftsführerin berufen worden.
    vi

    (DTZ 12/16)

  • Schwarzmarkt gefährdet Jugendliche

    FRANKFURT Ab Mai müssen großformatige Schockfotos auf Zigarettenschachteln gedruckt werden. Sie sollen vor allem Jugendliche vor den Gefahren des Rauchens warnen. Doch Jugendschutz funktioniert anders und nur im autorisierten Handel, betont der Bundesverband der Lotto-Toto-Verkaufsstellen (BLD).

    Der Verband nimmt Stellung zur Entscheidung des Bundesrats, der vergangene Woche dem Gesetz zur Umsetzung der entsprechenden Tabakproduktrichtlinie zugestimmt hat.
    Darin fordert BLD die Politik auf, die organisierte Kriminalität und den illegalen Handel stärker als bisher zu bekämpfen.

    „Viel wichtiger als Schockfotos ist das persönliche Gespräch, um Jugendliche vom Rauchen abzuhalten“, sagt Günther Kraus, Geschäftsführer des BLD. „Für diese Art der Aufklärung sind alle Mitarbeiter unserer mehr als 24 000 Lotto-Toto-Verkaufsstellen unersetzlich. Unsere Händler nehmen das Thema Jugendschutz sehr ernst und achten darauf, dass Tabak und Zigaretten nicht an Minderjährige verkauft werden.

    Der Zigaretten-Schwarzmarkt mit seinen illegalen Straßenhändlern macht unsere Arbeit jedoch schnell zunichte. Da helfen auch keine Schockfotos, zumal diese bei illegal gehandelten Marken vermutlich keine Rolle spielen werden“, warnt Kraus.

    Viele gefälschte Zigaretten werden unter unhygienischen Bedingungen mit zum Teil giftigen Inhaltsstoffen hergestellt. Die kriminellen Organisationen legen keinen Wert auf Qualitätskontrollen.

    Der BLD fordert die Politiker aller Parteien auf, die organisierte Kriminalität und den illegalen Handel stärker als bisher zu bekämpfen und die Verbraucher intensiver über die Risiken des illegalen Zigarettenhandels aufzuklären.
    pi

    (DTZ 12/16)

  • Bundesrat stimmt Gruselbildern zu

    BERLIN // Der Bundesrat hat das vom Bundestag verabschiedete Tabakerzeugnisgesetz bestätigt. Das Gesetz sieht eine Reihe einschneidender Maßnahmen vor.

    So werden Raucher ab 20. Mai mit Horrobildern auf Zigarettenschachteln und Feinschnittpackungen konfrontiert. Die Schockbilder müssen zusammen mit schriftlichen Warnhinweisen 65 Prozent der Verpackung bedecken. Das Tabakerzeugnisgesetz sieht zudem unter anderem ein Verbot für Zigaretten und Feinschnitt mit einem so genannten charakteristischen Aroma vor.

    Erstmals wird auch das Inverkehrbringen nikotinhaltiger elektronischer Zigaretten und Nachfüllbehälter sowie Anforderungen an ihre Sicherheit geregelt. Für diese Artikel gelten künftig weitgehend die gleichen Werbebeschränkungen, wie sie für Tabakprodukte bereits bestehen.

    In einer begleitenden Entschließung fordert der Bundesrat die Bundesregierung auf, sich gegenüber der EU-Kommission für angemessene Übergangsfristen zur Produktionsumstellung einzusetzen. In der Branche ist man eher skeptisch, dass sich hier noch etwas zum Positiven wendet, auch wenn das dringend notwendig sei.

    Mit dem Tabakerzeugnisgesetz wird die EU-Tabakproduktrichtlinie (TPD 2) in deutsches Recht umgesetzt. Das Gesetz wird nun dem Bundespräsidenten zur Unterschrift zugeleitet und soll weitestgehend am 20. Mai in Kraft treten.

    Parallel zum Tabakerzeugnisgesetz hat der Bundesrat die Tabakerzeugnisverordnung verabschiedet.
    red

    (DTZ 12/16)

  • Bundesrat stimmt für Bildwarnhinweise

    BERLIN // Künftig sind auf Zigarettenschachteln Schockbilder neben den schriftlichen gesundheitsbezogenen Warnhinweisen abzubilden – sie müssen zusammen 65 Prozent der Verpackung bedecken. Dem entsprechenden Tabakerzeugnisgesetz stimmte der Bundesrat heute zu.

    Das Gesetz sieht zudem ein Verbot für Zigaretten und Tabak zum Selbstdrehen mit einem so genannten charakteristischen Aroma vor. Davon erfasst werden Aromastoffe oder technische Merkmale, die Geruch, Geschmack oder Rauchintensität überdecken oder verändern. Die Stoffe stehen im Verdacht, den Einstieg in den Tabakkonsum zu erleichtern.

    Zulassungsverfahren für neue Produkte
    Neuartige Tabakprodukte müssen künftig ein Zulassungsverfahren durchlaufen – davor gilt für sie ein Verkaufsverbot. Erstmals wird auch das Inverkehrbringen nikotinhaltiger elektronischer Zigaretten und Nachfüllbehälter sowie Anforderungen an ihre Sicherheit geregelt. Für sie gelten künftig weitgehend die gleichen Werbebeschränkungen, wie sie für andere Tabakerzeugnisse bereits bestehen.

    Angemessene Umsetzungsfristen gefordert
    Der Bundesrat fordert die Bundesregierung darüber hinaus in einer begleitenden Entschließung auf, sich gegenüber der europäischen Kommission für angemessene Übergangsfristen zur Produktionsumstellungen der Hersteller einzusetzen.
    Mit dem Gesetz wird die EU-Tabakproduktrichtlinie in nationales Recht umgesetzt. Es wird nun dem Bundespräsidenten zur Unterschrift zugeleitet und soll weitestgehend am 20. Mai in Kraft treten.

    Mit der begleitenden Entschließung wird sich die Bundesregierung in den nächsten Wochen befassen. red

    (DTZ 11/16)

  • Ausgezeichnete Verpackung

    FRANKFURT // Faltschachtelhersteller Metsä Board, der unter anderem für die Zigarettenindustrie produziert, ist für seine neue Verpackung des "Schweizer Messers" mit dem iF Design Award in der Sparte Verbraucher-Produkte ausgezeichnet worden. Die innovative Schachtel, die beim Öffnen den Klappmechanismus des Victorinox-Werkzeugs simuliert, bietet dem Konsumenten ein neuartiges Erlebnis.

    Die Packung hat ein konturiertes Erscheinungsbild mit präzise ausgeführten Kanten ohne Überlappungen in den Ecken und setzt sich damit von herkömmlichen biegesteifen Faltschachteln ab. Die Seitenteile können ausgetauscht und somit unabhängig vom Rest der Verpackung umgestaltet beziehungsweise in ihrem werblichen Aufdruck an den jeweiligen Zielmarkt angepasst werden. Die Box ist klebstofffrei und verkörpert auch dadurch die Ziele und Werte der Marke Victorinox in Bezug auf Nachhaltigkeit.

    Metsä Board ist ein führender europäischer Hersteller von Faltschachtelkarton und weißem Liner aus Frischholzfasern. Die leichten Kartons des Unternehmens werden so entwickelt, dass sie sich ideal für Konsumgüter-, Verkaufs- und Foodservice-Verpackungen eignen. red

    (DTZ 11/16)

  • Deutsche zählen international zu aktivsten Web-Shoppern

    BERLIN // Die Konsumenten in Deutschland kaufen immer häufiger und immer mehr in Web-Shops ein: Im vergangenen Jahr bestellten im Internet rund 44 Millionen Kunden Waren im Wert von 53 Milliarden Euro. Das geht aus einer internationalen Untersuchung hervor, in der das Online-Kaufverhalten analysiert wurde.

    Aus dem Marktbericht geht hervor, dass in diesem Jahr mit 62 Milliarden Euro Umsatz im deutschen Online-Handel gerechnet wird. Das ist ein Plus von 18 Prozent. Die Experten gehen davon aus, dass jeder Web-Kunde in Deutschland im Jahr 2016 voraussichtlich 1352 Euro für seine Einkäufe im Netz ausgeben wird – und damit rund 141 Euro (zwölf Prozent) mehr als im Vorjahr. Außerdem soll die Kaufrate auf 20 Bestellungen pro Online-Kunde steigen, der dabei durchschnittlich jeweils 68 Euro ausgibt.

    Damit gehören deutsche Online-Shopper laut der Untersuchung im internationalen Vergleich zu den aktivsten Verbrauchern im Internet. Mit den prognostizierten Ausgaben pro Kunde schließt Deutschland in diesem Jahr zu Großbritannien (1551 Euro) und Amerika (1398 Euro) auf und lässt andere europäische Länder wie Frankreich (1085 Euro) und Schlusslicht Polen (273 Euro) weit hinter sich. Von den erwarteten 62 Milliarden Euro, die die Deutschen dieses Jahr online ausgeben werden, entfällt mehr als ein Drittel (21 Milliarden Euro) auf Einkäufe über mobile Endgeräte – ein Anstieg von 45 Prozent gegenüber 2015. red

    (DTZ 11/16)

  • STG mit mehr Gewinn

    BREMEN // Die Scandinavian Tobacco Group (STG) hat jetzt die Zahlen fürs Geschäftsjahr 2015 vorgelegt. Dabei stieg der Umsatz um 9,9 Prozent auf 6,7 Milliarden Dänische Kronen (gut 900 Millionen Euro).

    Der Gewinn auf Stufe Ebitda kletterte um 5,9 Prozent auf mehr als 1,2 Milliarden Kronen, also rund 167 Millionen Euro. Aktionäre dürfen sich in der Folge auf eine um 17 Prozent wachsende Dividende von 5,00 Kronen je Titel freuen. STG-Chef Niels Frederiksen sagte dazu: „Im Jahr 2015 haben wir deutliche Fortschritte mit Blick auf das Optimieren unseres Geschäfts gemacht – und wir werden weitere Fortschritte machen. Wir haben die Produktivität erhöht und erfolgreich Synergien aus der 2014 getätigten Übernahme des belgischen Zigarren-Herstellers Verellen gezogen. Unsere finanzielle Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr unterstützt unsere Erwartungen für 2016.“

    Für die laufende Periode rechnen die Dänen mit einem organischen Umsatzwachstum von ein bis drei Prozent bei gleichzeitig verbesserter Rendite. pi

    (DTZ 11/16)

  • Stabwechsel bei JTI in Trier

    TRIER/KÖLN // Bei der deutschen Tochtergesellschaft von Japan Tobacco International (JTI) steht ein Wechsel in der Geschäftsführung an: Jürgen Rademacher, der als Geschäftsführer der JT International Germany über sieben Jahre lang die Verantwortung für den Standort Trier und drei weitere europäische JTI-Produktionsstätten getragen hat, wird zum 31. März in den Ruhestand gehen. Seine Nachfolge tritt Klaus Neureuther an, seit 2008 Personalchef bei JTI in Deutschland.

    Jürgen Rademacher kann auf eine rund 25-jährige Karriere im Tabakkonzern zurückblicken. Nach zahlreichen Positionen mit wachsender Verantwortung im In- und Ausland trat der gebürtige Sauerländer 2009 als Geschäftsführer und Werksleiter in Trier an.

    Der 60-Jährige war maßgeblich für die kontinuierliche Modernisierung und wettbewerbsfähige Aufstellung des Produktionsstandortes Trier verantwortlich. In Summe sind unter seiner Führung über 280 Millionen Euro am Standort Trier investiert worden. Darüber hinaus trug Rademacher auch die Verantwortung für die JTI-Werke in der Schweiz, auf den Kanarischen Inseln und in Andorra.

    Neureuther seit 2008 bei JTI
    Mit dem 52-jährigen Klaus Neureuther wird ein erfahrener Manager die Nachfolge von Rademacher antreten, der mit dem Standort Trier und der Zigarettenindustrie in Deutschland bestens vertraut ist. Neureuthers Karriere bei JTI begann vor elf Jahren. 2008 trat er als Personalchef und Mitglied der Geschäftsleitung an mit Zuständigkeiten für das Werk, den deutschen Markt, die Forschung und Entwicklung sowie die in Deutschland ansässigen globalen Funktionen mit insgesamt über 2000 Mitarbeitern. Als stellvertretender Vorsitzender des Arbeitgeberverbands der Zigarettenindustrie hat er maßgeblich dazu beigetragen, die Positionierung der Industrie als attraktiver Arbeitgeber festigen und auszubauen.

    Anlässlich des anstehenden Stabwechsels in der Geschäftsführung von JTI in Deutschland erklärte Bilgehan Anlas, im globalen JTI Vorstand zuständig für alle Werke weltweit: „Unser Werk in Trier ist der größte private Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Produktionsstandort für unser international erfolgreiches Unternehmen. Jürgen Rademacher hat sich große Verdienste um den Standort Trier erworben. Zugleich hat er durch seine Verantwortung für drei weitere Werke auch seine internationalen Managementqualitäten unter Beweis gestellt. Wir sind ihm zu großen Dank verpflichtet. Zugleich freuen wir uns, dass wir mit Klaus Neureuther einen Nachfolger aus den eigenen Reihen besetzen konnten, der sowohl ein exzellenter Kenner des Trierer Werks ist als auch mit den globalen Funktionen am Standort Trier wie Forschung und Entwicklung bestens vertraut ist. Mit Klaus Neureuther sehen wir sowohl das Werk Trier als auch die anderen Standorte in seinem Verantwortungsbereich sehr gut für die Zukunft gerüstet.“

    Vom 1. April 2016 an werden der Geschäftsführung von JTI Deutschland neben Klaus Neureuther unverändert auch die beiden Geschäftsführer Georgios Bletsas (General Manager für den deutschen Markt) und Stephan Schröder (Finanzen/Controlling) angehören. pnf

    (DTZ 11/16)

  • DZV: Verbraucherschutzpolitik muss zurück zum mündigen Bürger

    BERLIN // Der Deutsche Zigarettenverband (DZV) hat anlässlich des morgigen Verbraucherschutztages die Koalition aus CDU/CSU und SPD aufgefordert, den mündigen Bürger wieder in den Mittelpunkt der Verbraucherschutzpolitik zu stellen. Künftig müsse wieder das Prinzip „Informieren statt Schockieren“ gelten.

    Ende Februar hatten CDU/CSU und SPD im Deutschen Bundestag die Einführung von Schockbildern auf Zigarettenschachteln und anderen Tabakverpackungen ab 20. Mai beschlossen. Das neue Tabakerzeugnisgesetz sieht außerdem ein Verbot des Abdrucks der Teer-, Nikotin- und Kohlenmonoxidwerte vor.

    Diese sogenannten TNCO-Werte sind seit 2002 gesetzlich vorgeschrieben und werden seitdem auf jeder Zigarettenschachtel seitlich aufgedruckt. Rauchern ermöglicht diese Information bisher, eine vergleichbare Rangfolge der einzelnen Produkte im Hinblick auf deren geschmackliche Stärke aufzustellen. Begründet wurde die Verpflichtung zum Abdruck der Schadstoffwerte damals mit der Pflicht der Hersteller zur besseren Information der Verbraucher von Tabakerzeugnissen. Die auf den Packungen aufgedruckten Werte werden durch DIN ISO Normen ermittelt.

    Keine verlässliche Kennzeichnung
    „Jeder Joghurtbecher und jedes Frühstücksei werden ab 20. Mai für den Verbraucher besser gekennzeichnet sein als Tabakerzeugnisse“, kritisierte DZV-Geschäftsführer Jan Mücke. „Es ist ein unerklärlicher Widerspruch der Verbraucherschutzpolitik, wenn Raucher über die Abrauchwerte von Tabakerzeugnissen nun nicht mehr informiert werden dürfen. Was bisher zwingend gesetzlich vorgeschrieben war, wird künftig verboten sein. Das hat mit logischer Politik und verlässlicher Kennzeichnung von Produkten nichts zu tun. Das Leitmotiv einer Verbraucherschutzpolitik mit Augenmaß muss das Informieren und nicht das Schockieren sein“, sagte Mücke heute in Berlin.

    „Verbraucher sollen selbstbestimmt entscheiden können.“ Dieser Satz leitet die Vereinbarungen zwischen CDU, CSU und SPD im Koalitionsvertrag von 2013 zum Verbraucherschutz ein. Grundvoraussetzung für selbstbestimmte Entscheidungen ist die Verfügbarkeit aller erforderlichen Informationen. Aus diesem Grund werden in den unterschiedlichsten Wirtschaftsbereichen, sei es im Lebensmittelsektor, im Finanzbereich oder in der digitalen Welt, verbesserte Produktkennzeichnungen und verbraucherfreundlichere Begleitinformationen gefordert. Das genaue Gegenteil wird gegenwärtig im Tabakbereich vollzogen.

    Stattdessen Schockbilder
    Künftig ist es zudem verboten, ökologische Tabakanbaumethoden, besonders umweltfreundliches Verpackungsmaterial oder die Verwendung zusatzstofffreien Tabaks durch Hinweise auf der Zigarettenschachtel auszuloben. Statt informierte Kaufentscheidungen treffen zu können, soll der erwachsene Konsument ab Mai mit großen Schockbildern abgeschreckt werden. Der DZV lehnt staatliche Konsumlenkung und Entmündigung des Verbrauchers strikt ab und erinnert an den Ursprungsgedanken des Weltverbrauchertags. vi

    (DTZ 11/16)

  • Fiskus kassiert kräftig

    BERLIN // An der Börse schwanken die Kurse wie selten zuvor. Bei den Tabaksteuereinnahmen geht es fast ebenso auf und ab.

    Vor allem bei Zigaretten zeigte sich der Februar stark, der Fiskus kassierte 27,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. In absoluten Zahlen waren das gut 720 Millionen Euro nach 392 Euro im Januar.

    Feinschnitt legte 2016 bereits zweimal kräftig zu: Im Januar hatte das Plus bei 24,2 Prozent zum Vorjahreszeitraum gelegen, im Februar waren es 16,8 Prozent. Unterm Strich verzeichnete das Finanzministerium im Februar einen Zuwachs um 25,3 Prozent auf 910,2 Millionen Euro. red

    (DTZ 10/16)