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  • Kampf gegen illegalen Handel in der EU

    GRÄFELFING // Die Reaktionen auf PMI Impact haben alle Erwartungen übertroffen. Das gab Philip Morris International (PMI) bekannt. Die neue internationale Initiative dient der Finanzierung von Projekten, die sich der Bekämpfung von Schmuggel und der damit verbundenen Kriminalität widmen.

    Insgesamt stellt PMI für die ersten drei Runden 100 Millionen US-Dollar, umgerechnet knapp 90 Millionen Euro, bereit. In der ersten Runde wurden bereits für über 200 Projekte Finanzierungsanträge eingereicht.

    Innovative und nachhaltige Lösungen
    Alvise Giustiniani, bei PMI für die Bekämpfung des illegalen Handels verantwortlich, erklärte: „Wir freuen uns, dass die Initiative PMI Impact gut angenommen wurde. Das zeigt uns, dass viele Organisationen erkennen, wie wichtig es ist, gegen den illegalen Handel in seinen vielfältigen Ausprägungen vorzugehen. Unter Führung eines Sachverständigenrates wird PMI Impact Mittel für die Umsetzung der besten Vorschläge mit innovativen und nachhaltigen Lösungsansätzen zur Verfügung stellen.“

    Die Mitglieder des Sachverständigenrats wählen die Projektvorschläge aus, die sich für eine finanzielle Förderung eignen. Einen Schwerpunkt der Anträge bildeten neben gezielten Maßnahmen auch Projekte aus den Bereichen Forschung und Aufklärung.

    Illegaler Handel im Fokus
    In der ersten Finanzierungsrunde von PMI Impact stehen Projekte im Mittelpunkt, die der Bekämpfung des illegalen Handels und der damit verbundenen Kriminalität in der Europäischen Union dienen.
    Im nächsten Schritt prüft und bewertet der Sachverständigenrat die vorgeschlagenen Projekte. Bewerber, die diese Stufe erfolgreich durchlaufen, werden eingeladen, ihre vollständig ausgearbeiteten Konzepte einzureichen. Das Auswahlverfahren wird im zweiten Quartal 2017 abgeschlossen.

    Mehr Informationen über PMI Impact sind online [link|http://www.pmi-impact.com/]hier[/link] erhältlich.
    pi

    (DTZ 38/16)

  • Wettanbieter distanziert sich vom „Kaiser“

    MÜNCHEN // In einer Mitteilung an die Medien betont Lotto Bayern, dass es im Zusammenhang mit der WM 2006 keine vertraglichen Beziehungen von Oddset beziehungsweise der Lotterieverwaltung zu Franz Beckenbauer gab.

    „Dementsprechend gab es auch keine Honorarvereinbarungen und keine Honorarzahlung. Vertragspartner von Herrn Beckenbauer war der DFB“, informiert die staatliche Lotteriegesellschaft.

    Die Lotterieverwaltung hatte den Angaben zufolge im August 2004 einen Vertrag „Nationaler Förderer“ für die Fußball WM 2006 abgeschlossen. Hauptverhandlungspartner auf Seiten des DFB war Theo Zwanziger, informiert Lotto Bayern. „Inhalt des Vertrages war insbesondere das übliche Sponsorenpaket.“ Der Vertrag lief demnach bis zum 30. September 2006.

    Hinzukomme, dass bereits 2002 von allen Bundesländern ein Staatsvertrag geschlossen worden sei. Damit sollten, so die Mitteilung, dem DFB zur Ausrichtung der Fußball WM 2006 in Deutschland Mittel aus den Oddset-Sportwetten zur Verfügung gestellt werden. „Die Höhe der Mittel richtete sich nach dem wirtschaftlichen Erfolg von Oddset: Das erklärt die Tätigkeit von Franz Beckenbauer als Werbefigur für Oddset. Das Werbehonorar erhielt Herr Beckenbauer vom DFB“, betont Lotto Bayern.

    Lotto Bayern ist Koordinator der bundesweiten Oddset-Kooperationsgemeinschaft.

    red

  • Besitzerwechsel in Nürnberg

    NÜRNBERG // Die in zentraler Lage am Nürnberger Hauptmarkt gelegene Casa del Habano bekommt einen neuen Besitzer: Friedmar Müller, der bisherige Betreiber, übergibt die Genuss-Oase mit Fachgeschäft, Bar und Lounge an den früheren 5th-Avenue-Außendienstmitarbeiter Jürgen Haase.

    Dieser war zuvor in Bayern für den deutschen, österreichischen und polnischen Habanos-Alleinimporteur tätig. Weiterhin im Besitz von Familie Müller bleibt das Fachhandelsunternehmen Michel-Cigarren mit fünf Filialen im Nürnberger Hauptbahnhof. Eine dieser Filialen ist ein Habanos-Point- und John-Aylesbury-Fachgeschäft.
    da

    (DTZ 38/16)

  • Habanos Specialist des Jahres 2016

    DORTMUND // Felix Spohn und sein Team vom Kölner Fachgeschäft ZigarrenWelt wurde als „Habanos Specialist des Jahres 2016“ ausgezeichnet. Diesen Preis vergibt der deutsche, österreichische und polnische Habanos-Alleinimportuer 5th Avenue Products seit zehn Jahren an Fachhändler, die sich in besonderer Weise für die Havanna engagieren.

    Die Auszeichnung nahm Felix Spohn aus den Händen von Heinrich Villiger, dem Inhaber der Villiger-Gruppe und 5th Avenue-Geschäftsführer, entgegen. Zu der Preisverleihung hatte 5th Avenue im Rahmen der Geburtstagsfeier für die Marke „Cohiba“ auf der InterTabac in Dortmund eingeladen. Die „Cohiba“ feiert 2016 das Jubiläum zum 50-jährigen Bestehen.
    da

    (DTZ 38/16)

  • Gemeinsame Schlagkraft im Vertrieb stärken

    BÜNDE/LUXEMBURG // Vor einem Jahr haben Bentley Tobacco und Landewyck eine engere Kooperation vereinbart. Eines der Ziele war es, die jeweiligen Stärken für die Entwicklung und Positionierung innovativer Produkte zu bündeln. Beide Partner gehen nun den nächsten Schritt und stärken die gemeinsame Schlagkraft im Vertrieb.

    Zum einen übernimmt Landewyck ab sofort den internationalen Vertrieb für das gesamte Produktsortiment von Bentley Tobacco. Zum anderen ist für Deutschland ab Januar 2017 ein gemeinsamer Vertrieb geplant, der den erfolgreichen Weg der bisherigen PCB Tobacco – der gemeinsamen Vertriebsgesellschaft für Premiumprodukte von Patoro AG (Olten/Schweiz), CLE Cigars (Miami/USA) und Bentley Tobacco (Bünde/Deutschland) – aufnimmt.

    Mit einem Sortiment verschiedener Zigarillo-Produkte von Landewyck und den Premium-Zigarren der Marken CLE/Eiroa/Asylum, Patoro und Bentley steht dem Fachhandel ein starker Partner zur Seite.

    „Damit setzen die beiden Traditionshäuser ihre jeweiligen Kompetenzen künftig noch fokussierter zur Stärkung der Marke Bentley Tobacco ein: Bentley Tobacco selbst steht federführend für die Marken- und Produktentwicklung, Landewyck bringt insbesondere die Erfahrung in Vertrieb, Produktion und Organisation ein“, informieren beide Unternehmen.
    pi

    (DTZ 38/16)

  • InterTabac bleibt die Leitmesse der Branche

    DORTMUND // „Die InterTabac war einmal mehr der Treffpunkt der internationalen Tabakbranche, und die InterSupply hat sich erfreulich weiter entwickelt“, zieht Sabine Loos, Hauptgeschäftsführerin der Westfalenhallen Dortmund GmbH, eine erste Bilanz nach drei Fachmessetagen. Insgesamt 11.700 internationale Fachbesucher kamen vom 16. bis 18. September in die Messe Westfalenhallen Dortmund.

    Der Auslandsanteil war wie im Vorjahr ausgesprochen hoch, die Zufriedenheit von Besuchern und Ausstellern auch. Die InterTabac bleibt die weltgrößte Messe ihrer Art und die Leitmesse der Branche.

    Produktgruppen, die bei den Fachbesuchern auf besonders großes Interesse stießen, waren in diesem Jahr unter anderem: Zigarren, Zigarillos und Zigaretten, Raucherbedarfsartikel, E-Zigaretten und E-Shishas, Feinschnitt und Zigarettenpapier. Das ergab die Besucherbefragung durch ein unabhängiges Messe-Marktforschungsinstitut. Das Angebotsspektrum der 521 Aussteller – davon 442 auf der InterTabac – bewerteten die Fachbesucher mit „gut“.

    Auf der InterSupply galt das Interesse der Fachbesucher vor allem Rohtabak, Verpackungen, Aromen und Zusatzstoffen sowie Maschinen zur Herstellung von Tabakwaren. Die neue Fachmesse entwickelt sich von Jahr zu Jahr weiter. Nachdem die Ausstellerzahl im Vergleich zum Vorjahr bereits auf 79 gestiegen war, besuchten in diesem Jahr etwa die Hälfte der InterTabac-Besucher auch die InterSupply.
    pi

    (DTZ 38/16)

  • Keine Honorarzahlungen von Oddset an Beckenbauer

    MÜNCHEN // In einer Mitteilung an die Medien betont Lotto Bayern, dass es im Zusammenhang mit der WM 2006 keine vertraglichen Beziehungen von Oddset beziehungsweise der Lotterieverwaltung zu Franz Beckenbauer gab.

    „Dementsprechend gab es auch keine Honorarvereinbarungen und keine Honorarzahlung. Vertragspartner von Herrn Beckenbauer war der DFB", informiert die staatliche Lotteriegesellschaft.

    Die Lotterieverwaltung hatte den Angaben zufolge im August 2004 einen Vertrag „Nationaler Förderer“ für die Fußball WM 2006 abgeschlossen. Hauptverhandlungspartner auf Seiten des DFB war Theo Zwanziger, informiert Lotto Bayern. „Inhalt des Vertrages war insbesondere das übliche Sponsorenpaket." Der Vertrag lief demnach bis zum 30. September 2006.

    Hinzukomme, dass bereits 2002 von allen Bundesländern ein Staatsvertrag geschlossen worden sei. Damit sollten, so die Mitteilung, dem DFB zur Ausrichtung der Fußball WM 2006 in Deutschland Mittel aus den Oddset-Sportwetten zur Verfügung gestellt werden. „Die Höhe der Mittel richtete sich nach dem wirtschaftlichen Erfolg von Oddset: Das erklärt die Tätigkeit von Franz Beckenbauer als Werbefigur für Oddset. Das Werbehonorar erhielt Herr Beckenbauer vom DFB", betont Lotto Bayern.

    Lotto Bayern ist Koordinator der bundesweiten Oddset-Kooperationsgemeinschaft.

    red

    (DTZ 37/16)

  • Ein unmoralisches Verbot

    CANBERRA // In einem öffentlichen Brief kritisiert eine Gruppe internationaler Wissenschaftlern die australische Regierung und ihre Maßnahmen gegen E-Zigaretten.

    Dabei geht es den vierzig Akademikern, die zum Teil auch aus Australien kommen, darum, die Bedeutung der E-Zigaretten als weniger gesundheitsschädliche Alternative zur herkömmlichen Tabak-Zigarette hervorzuheben, berichtet das britische Online-Portal „Skynews“. In ihrem Schreiben an die Therapeutic Goods Administration (TGA) bezeichnen sie das Verbot als „diskriminierend“ und „unmoralisch“. Die TGA ist als Regulierungsbehörde für medizinische Produkte und Geräte dem australischen Gesundheitsministerium zugeordnet.

    „Ich kann der Logik nicht folgen, warum Nikotin in einer Tabakzigaretten weiter verfügbar ist, während Nikotin in E-Liquids gesetzlich verboten ist“, sagt Professor Ann MacNeill vom Kings College London.

    In Australien sind E-Zigaretten-Geräte gesetzlich erlaubt; der Verkauf und der Besitz von Nikotin-Liquids sind allerdings verboten.
    red

    (DTZ 37/16)

  • Plain packaging für Softdrinks?

    AUCKLAND // Wissenschaftler der University of Auckland fordern die Einführung von Einheitspackungen und Warnhinweisen für Limonade und Softdrinks in Neuseeland.

    Sie berufen sich auf ihre Studie, bei der sie den Konsum zuckerhaltiger Getränke bei Jugendlichen untersucht hat. Dazu haben die Forscher das Verhalten von rund 600 junge Menschen zwischen 13 bis 24 Jahren beim Konsum von Softdrinks in einheitlicher Verpackungen kombiniert mit Warnhinweisen beobachtet.

    Die Ergebnisse sprächen für entsprechende Maßnahmen, betont Studienleiterin Dr. Ni Mhurchu: Knapp zwei Drittel der Jugendlichen und jungen Erwachsenen hätten während der Studie ihren Konsum reduziert.
    red

    (DTZ 37/16)

  • Österreichischer E-Zigarettenanbieter zieht US-Großauftrag an Land

    HALL // Der E-Zigarettenhersteller Von Erl. hat in den USA einen Großauftrag in Millionen-Höhe an Land gezogen.

    „Für das kommende Jahr wurden mit vier Großhändlern Verträge mit einem Marktvolumen von über zehn Millionen Euro unterzeichnet“, sagte Günter Höfert, CEO des E-Zigaretten- und Liquidproduzenten den Medien.

    Dieser Markteintritt sei zukunftsweisend, betonte Höfert. In den USA seien E-Zigaretten in der öffentlichen Wahrnehmung „viel positiver verankert“. Die Branche sei dort weiter entwickelt.

    Für das Unternehmen war es den Angaben zufolge wichtig, dass das Produktportfolio bis 8. August platziert werden konnte. Ab diesem Stichtag sind in den USA für alle Markteinführungen mehrjährige und damit sehr teure Zulassungsverfahren erforderlich (DTZ berichtete).

    Die Tiroler E-Produkte hat eigenen Angaben zufolge seine Produkte auch vor kurzem in den kanadischen Markt erfolgreich eingeführt, bestätigt Günter Höfert. Das gesamte Marktvolumen des Unternehmens, einschließlich Europa und Asien, liegt im kommenden Jahr bei über 20 Millionen Euro, sagt er. Im vergangenen Jahr konnte Von Erl. einen Umsatz von rund 2,5 Millionen Euro verzeichnen.
    red

    (DTZ 37/16)