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  • Steuern auf E-Zigaretten?

    MÜNCHEN / BRÜSSEL // E-Zigaretten und Steuern – das ist und bleibt Top-Thema des Branchenverbandes Bündnis für Tabakfreien Genuss (BfTG). Eine Gleichbehandlung mit Tabak würde den Erfolg des Produkts ein ganzes Stück nach hinten werfen, teilt das BfTG mit.

    Dabei weist der BfTG-Vorsitzende Dustin Dahlmann darauf hin, dass vor Ende 2019 – eher später – eine Besteuerung wohl nicht zu erwarten sei. Dennoch: „Mit einer Besteuerung ist nach wie vor zu rechnen.“ Umso wichtiger sei es, weitere Argumente gegen eine (zu hohe) Besteuerung in die Entscheidungsapparate in Brüssel und Berlin einzuspeisen.

    Unterdessen hat eine „Öffentliche Konsultation zu Verbrauchssteuern auf Tabakwaren und zur möglichen Besteuerung neuartiger Tabakerzeugnisse“, gemeint sind E-Zigaretten und Tabakerhitzer, der Europäischen Kommission begonnen. Diese ist auch auf Deutsch zugänglich: https://bit.ly/2MHIxNh.

    red

    (DTZ 34/18)

  • BDTA ist umgezogen

    KÖLN // Der Bundesverband Deutscher Tabakwaren-Großhändler und Automatenaufsteller (BDTA) hat seine Arbeit in einer neuen Geschäftsstelle aufgenommen. Das hat der Verband jetzt mitgeteilt.

    Die neuen, modernen Büroflächen befinden sich in der 22. Etage des Kölnturms im Kölner Mediapark, der seit 2001 das Stadtbild der Wirtschaftsmetropole Köln als höchstes Bürohochhaus und im Wortsinn überragendes Wahrzeichen prägt. Mit Besprechungsmöglichkeiten, optimaler Verkehrsanbindung und Rückgriff auf die Leistungen eines Anbieters für Full-Service-Büros werden die neuen Räumlichkeiten den modernen Anforderungen eines Wirtschaftsverbandes an einen repräsentativen Hauptsitz gerecht.

    „Die alten Räumlichkeiten entsprachen nicht mehr den aktuellen Notwendigkeiten. Arbeiten hat sich verändert, findet mobil und ‚remote‘ statt, braucht weniger Fläche, dafür aber eine starke IT-Anbindung“, erklärt Sascha Waltemate, seit 1. April Geschäftsführer des BDTA und Organisator des Umzugs, in dessen Verlauf auch der in die Jahre gekommene Server ersetzt und die IT-Ausstattung erneuert wurde. Eine Cloud-Telefonanlage sorgt nun für die Erreichbarkeit der Mitarbeiter. „Es spielt keine Rolle mehr, ob sich die Geschäftsführer in Berlin oder Brüssel aufhalten oder die Mitarbeiter im Home Office sind, ich erreiche sie immer unter ihrer Büronummer“, schwärmt der 1. Vorsitzende des BDTA, Michael Reisen.

    Zentrale Lage
    Die zentralere Lage ist für Andreas Landwehr, Hauptgeschäftsführer des BDTA, einer der wesentlichen Vorteile: „Der Hauptbahnhof ist ebenso in nächster Nähe wie die Autobahnauffahrt, Parkplätze sind in der Tiefgarage ausreichend vorhanden, was in Köln nicht ganz selbstverständlich ist. Der Flughafen lässt sich mit der S-Bahn in einer Direktverbindung erreichen“, führt der Wahl-Frankfurter, der seit 1. Juni beim BDTA ist, aus.

    Und an schönen Tagen sieht man aus den nach Norden ausgerichteten Büros bis nach Mönchengladbach – wo beide Vorsitzenden ihrem Hauptgeschäft nachgehen. „Eine direkte Sichtverbindung war für uns nicht das ausschlaggebende Kriterium“, schmunzelt der 2. BDTA-Vorsitzende Paul Heinen, „die Möglichkeit, von oben auf die JTI-Zentrale herabzublicken war da schon wichtiger.“ Tatsächlich befindet sich die ebenfalls im Mediapark gelegene Zentrale von JTI Germany fast zu Füßen des Kölnturms, so dass sich dort nun mehrere Geschäftstermine in unmittelbarer Nachbarschaft kombinieren lassen.

    pi

    (DTZ 34/18)

  • „Wir freuen uns auf alle Gäste“

    DORTMUND // Nur noch wenige Wochen bis zum Start von InterTabac und InterSupply. DTZ nahm dies zum Anlass, mit Messe-Chefin Sabine Loos zu sprechen.

    Frau Loos, was genau ist Ihre Funktion? Und wie hat Ihre „Messekarriere“ begonnen?
    Sabine Loos: Seit 1. August 2011 bin ich Hauptgeschäftsführerin des internationalen Messe-, Kongress- und Veranstaltungszentrums Westfalenhallen Dortmund. Zuvor war ich Geschäftsbereichsleiterin bei der Koelnmesse. Zu meinen Schwerpunkten gehörten unter anderem der Auf- und Ausbau neuer Veranstaltungen in Köln sowie die Etablierung neuer Projekte im Ausland, etwa in China, in Singapur und in den USA. Meine Messekarriere habe ich als Referentin und Projektleiterin in Köln begonnen.

    Die Messe Dortmund besitzt und organisiert, unter anderem, InterTabac und InterSupply. Wie hat alles begonnen?
    Loos: Am 19. und 20. August 1978 fand die erste InterTabac mit 78 Ausstellern und 1750 Besuchern statt. Die Idee damals: Entstehen sollte eine Plattform, die es dem Tabakwarenfachhandel ermöglichen würde, sich an einem Ort umfassend über neue Produkte zu informieren und verbesserte Einkaufsmöglichkeiten zu bieten. Heute ist die InterTabac längst die weltgrößte Fachmesse für Tabakwaren und Raucherbedarf. Neben dem Handel sind zahlreiche internationale Top-Entscheider und -Einkäufer vor Ort.

    Und 2015 kam die InterSupply dazu …
    Loos: Genau, die Fachmesse für die Produktion von Tabakwaren. Neben Verarbeitungs- und Logistik-Equipment für Tabak befasst sich diese Fachmesse mit allen Prozessschritten und Zulieferprodukten zur Tabakwarenherstellung, aber auch für die Produktion von E-Zigaretten.

    Die InterTabac hat eine lange Tradition. Was sind Ihrer Meinung nach die Schlüsselelemente in der Kontinuität, und was macht den Erfolg der Messe aus?
    Loos: Die InterTabac ist über lange Zeit organisch gewachsen. Sie bildet den tatsächlichen Bedarf einer Branche an Austausch und Internationalisierung ab. Diese Ausgangslage ergänzen wir um jahrzehntelange Erfahrung mit Service und passenden Messe-Dienstleistungen. In der Summe bedeutet das: eine langfristig erfolgreiche Fachmesse.

    Jeremy Booth

    (DTZ 34/18)

  • Philip Morris erweitert Netz für Raucher-Alternative

    DRESDEN // Die Dresdner Altmarkt Galerie wird um eine Attraktion reicher: Am 14. August eröffnete Philip Morris dort einen permanenten Iqos-Store. Derzeit befindet sich in der Altmarkt Galerie ein temporärer Iqos-Pop-Up-Store, der nun in das neue, dauerhafte Geschäft umzieht.

    „Wir freuen uns über die große Resonanz in Dresden. Mit einem dauerhaften Iqos-Store in prominenter, innerstädtischer Lage gehen wir einen weiteren Schritt zur Verwirklichung unserer Vision einer rauchfreien Zukunft“, sagt Markus Essing, Vorsitzender der Geschäftsführung von Philip Morris, Gräfelfing. „Unser Anspruch ist es, alle erwachsenen Raucher zum Umstieg auf potenziell risikoreduzierte Produkte zu überzeugen. Unsere Stores spielen dabei eine zentrale Rolle“, so Essing.

    Auf 55 Quadratmetern Verkaufsfläche können sich erwachsene Raucher seit dem 14. August im neuen Shop über das Heat-not-burn-Produkt informieren, verschiedene Geschmackssorten probieren und den Tabakerhitzer nebst Accessoires erwerben.

    Iqos in deutschen Großstädten

    Weitere Iqos-Läden befinden sich in Berlin, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Ingolstadt, Köln, München und Stuttgart. Außerdem bleibt auch der Iqos-Pop-Up-Store in der Dresdner f6 Cigarettenfabrik erhalten. Daneben ist das Produkt bei rund 1000 ausgewählten Tabakwaren-Fachhändlern und Tankstellen in ganz Deutschland sowie online erhältlich. Die dazu gehörenden Tabaksticks Heets können darüber hinaus flächendeckend in über 15 000 Geschäften sowie in Supermärkten gekauft werden.

    Philip Morris hat Iqos Ende Mai 2017 in Deutschland eingeführt. Unternehmensangaben zufolge sind bis Mitte 2018 weltweit bereits mehr als 5,6 Millionen Raucher zu dem Produkt gewechselt; täglich kommen mehr als 10 000 neue Iqos-Nutzer hinzu. In Europa hat sich die Zahl der Nutzer laut Philip Morris innerhalb eines Jahres vervierfacht und liegt mittlerweile bei 1,2 Millionen. Damit hält Iqos europaweit bereits einen Anteil von einem Prozent am gesamten Zigarettenmarkt.

    Bei Iqos wird Tabak auf etwa 250 bis 300 Grad Celsius erhitzt, jedoch im Unterschied zu herkömmlichen Zigaretten nicht verbrannt. Hierbei entsteht ein Dampf mit Tabakgeschmack, allerdings ohne den Zigarettenrauch-Geruch.

    Über das Unternehmen: Die 1970 in Deutschland gegründete Philip Morris GmbH ist ein Unternehmen von Philip Morris International Inc. (PMI), dem nach eigenen Angaben weltweit führenden internationalen Tabakunternehmen. Seit 1987 ist Philip Morris Marktführer auf dem deutschen Zigarettenmarkt. Der Marktanteil lag 2017 bei zirka 37 Prozent. Zu den erfolgreichsten Marken, die in Deutschland vertrieben werden, zählen Marlboro, L&M und Chesterfield sowie Iqos und die dazugehörigen Heets.

    Die Philip Morris GmbH beschäftigt in der Verwaltungszentrale in München-Gräfelfing rund 600 Mitarbeiter. In dem Berliner Werk, einer der größten Produktionsstätten von Philip Morris International in Europa, arbeiten etwa 1200 Mitarbeiter, in der Produktion in Dresden, der f6 Cigarettenfabrik GmbH & Co. KG, über 300 Beschäftigte.

    pnf

    (DTZ 33/18)

  • Arbeitsmarkt boomt weiter

    NÜRNBERG // Im zweiten Quartal 2018 gab es bundesweit rund 1,21 Millionen offene Stellen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Gegenüber dem zweiten Quartal 2017 erhöhte sich die Zahl der offenen Stellen um rund 115.000, gegenüber dem ersten Quartal 2018 um fast 25.000. Das geht aus der IAB-Stellenerhebung hervor, einer regelmäßigen Betriebsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

    In Westdeutschland waren im zweiten Quartal 2018 rund 940 000 offene Stellen zu vergeben, in Ostdeutschland gut 270.000.

    Das Verhältnis von sofort zu besetzenden offenen Stellen und sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung, die so genannte Vakanzrate, beträgt im Bundesdurchschnitt 2,8 Prozent. Auf 100 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte kommen also fast drei offene Stellen. Im Jahr 2012 waren es erst zwei offene Stellen. Die Personalnachfrage ist somit deutlich angewachsen.

    Mit 3,2 Prozent liegt die Vakanzrate im Osten Deutschlands höher als in Westdeutschland (2,7 Prozent). „Für viele Betriebe in Ostdeutschland ist es nicht einfach, ein konkurrenzfähiges Lohnniveau zu bieten. Hinzu kommt, dass die jahrzehntelange Ost-West-Abwanderung von jungen Menschen ihre Spuren hinterlassen hat“, erklärt IAB-Arbeitsmarktforscher Alexander Kubis.

    Die Zahl der Arbeitslosen je offene Stellen ist in Ostdeutschland allerdings nach wie vor größer als in Westdeutschland: In Ostdeutschland gibt es rechnerisch 2,1 Arbeitslose je offene Stelle, in Westdeutschland liegt die entsprechende Zahl wie im Bundesdurchschnitt bei 1,9.

    Das IAB untersucht mit der sogenannten IAB-Stellenerhebung viermal jährlich das gesamte Stellenangebot, also auch jene Stellen, die den Arbeitsagenturen nicht gemeldet werden. Im zweiten Quartal 2018 wurden Antworten von rund 9000 Arbeitgebern aller Wirtschaftsbereiche ausgewertet.

    pi

    (DTZ 33/18)

  • Internetspielumsätze wachsen

    STUTTGART // Die über das Internet getätigten Spielumsätze der staatlichen Glücksspielunternehmen gehen deutlich nach oben. So hat etwa Toto-Lotto Baden-Württemberg die Online-Einsätze in den vergangenen fünf Jahren mehr als verdreifacht. Waren es 2013 erst 20,6 Millionen Euro, so beliefen sich die über den Eigenvertrieb auf www.lotto-bw.de eingenommenen Spieleinsätze (inklusive Silvester-Millionen und Logeo) im Gesamtjahr 2017 auf 63,7 Millionen Euro. Das waren 18,6 Prozent beziehungsweise rund zehn Millionen Euro mehr als 2016.

    Am Gesamtumsatz der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg im Jahr 2017 in Höhe von 933,2 Millionen Euro hatte das Online-Geschäft einen Anteil von 6,8 Prozent und somit 1,2 Prozentpunkte mehr als noch im Vorjahr. Die Einsätze der gewerblichen Spielvermittler, die die Einsätze ihrer baden-württembergischen Kundschaft bei der Gesellschaft einspielen müssen, sind hierin nicht enthalten.

    Die Anzahl der Kunden, die sich auf der Website von Toto-Lotto Baden-Württemberg registriert und sich entweder in einer Annahmestelle oder auf www.lotto-bw.de identifiziert haben, belief sich Ende vergangenen Jahres auf rund 203. 000.

    Trotz des Zuwachses im Online-Geschäft bilden die rund 3200 Annahmestellen im Land nach wie vor das Rückgrat. „Sie sind die wichtigsten Säulen des Vertriebs und die ersten Ansprechpartner rund um das Thema Lotto“, betont Geschäftsführer Georg Wacker.

    red

    (DTZ 33/18)

  • Habanos erweitert Genuss-Konzepte

    HAVANNA // Vor dem Hintergrund, dass es für Aficionados immer schwieriger wird, geeignete Orte für ihren Zigarrengenuss zu finden, hat Habanos S. A. ein neues Konzept entwickelt: Zu den „La Casa del Habano“, den „Habanos Specialists“ und den „Habanos Points“ gesellen sich aktuell „Habanos Lounge“ und „Habanos Terrace“.

    Die erste offizielle Habanos Lounge weltweit wurde im Sommer vergangenen Jahres in der süditalienischen Stadt Neapel eröffnet. Im Mai 2018 folgte dann die erste Habanos Terrace, wiederum in Italien, und zwar im norditalienischen Portofino.

    In Deutschland gibt es noch keine Habanos Terrace, was aber nicht so bleiben wird. 5th Avenue Products, der Habanos-Generalimporteur für Deutschland, Österreich und Polen, hat bereits den Startschuss gegeben, um geeignete Gastro-Betriebe auszuwählen. Dabei bindet das Unternehmen Fachhändler ein, die in der Gastronomie aktiv sind.

    Eine Habanos Lounge besteht hierzulande seit Kurzem, und zwar in Bensheim an der Bergstraße. Diese Genussoase befindet sich über dem Habanos-Specialist-Geschäft von Irene Seiler. Inhaber ist Renato Lucic. Weitere Lounges werden folgen, wobei 5th Avenue eng mit dem Fachhandel zusammenarbeiten will.

    Mit dem neuen Konzept verfolgt Habanos das Ziel, Genussoasen für Zigarrenliebhaber auszuweisen oder zu schaffen. Das sollen anspruchsvolle, schöne Orte sein, an denen man eine Habano rundum genießen kann. „Dazu zählen zum Beispiel Restaurants, Bars oder Hotels in Bundesländern mit liberalem Nichtraucherschutz“, heißt es bei 5th Avenue. Der Titel einer Habanos Lounge wird dabei für Innenräume verliehen; Rauchgelegenheiten im Außenbereich erhalten die Auszeichnung Habanos Terrace.

    Kriterien für die Auszeichnung
    Um diese Titel zu bekommen, müssen Gastronomiebetriebe bestimmte Voraussetzungen erfüllen. Das wichtigste Kriterium ist, dass Zigarrenraucher willkommen sind. In Bayern, Nordrhein-Westfalen und im Saarland ist das Rauchen in der Gastronomie gesetzlich verboten. Aber selbst in jenen Bundesländern mit einer toleranteren Gesetzgebung gegenüber Rauchern kommt es nicht selten vor, dass Zigarettenraucher zwar geduldet werden, Zigarrengenießer jedoch vor die Tür geschickt werden.

    Eine weitere Voraussetzung für den Titel Habanos Lounge oder Habanos Terrace ist ein gut sortiertes und gepflegtes Zigarrensortiment. Mindestens die Hälfte des Zigarrenangebots muss aus Habanos bestehen. Die fachgerechte Lagerung der Zigarren bei 65 bis 70 Prozent relativer Luftfeuchte muss ebenfalls gegeben sein. Wichtig ist auch, dass die Wirte geschulte Mitarbeiter haben, die in der Lage sind, den Gästen bei der Auswahl und dem Service rund um die Zigarren behilflich zu sein.

    „Die Zusammenarbeit zwischen dem Fachhandel und dem Betreiber einer Habanos Lounge oder Habanos Terrace ist dabei die beste Möglichkeit, hervorragenden Zigarrenservice zu bieten, ist man bei 5th Avenue überzeugt. Der Fachhändler könne durch Sortimentsberatung, Schulung der Mitarbeiter oder durch Unterstützung beispielsweise bei Events, den Gastronomen hilfreich zur Seite stehen.

    5th Avenue wiederum stellt den Habanos Lounge- und Habanos-Terrace-Betreibern hochwertige Emaille-Schilder und Aufkleber zur Verfügung. Der Habanos-Generalimporteur wird das neue Konzept in Deutschland und Österreich umsetzen. „Dies ist ein anspruchsvolles Thema“, sagt 5th-Avenue-Geschäftsführer Heinrich Villiger. Und er fügt hinzu: „Man kann nur wünschen und hoffen, dass es auch in Zukunft noch Orte gibt, an denen Aficionados ihre Zigarren genießen können.“

    red

    (DTZ 33/18)

  • Dr. Eckert wächst weiter

    BERLIN // Die Unternehmensgruppe Dr. Eckert GmbH hat zum 1. August die PWV Presse Shops GmbH vom bisherigen Eigentümer und Geschäftsführer Jörg Weigelt übernommen. Das Unternehmen hat seinen Sitz in Berlin, besteht seit 1998 und betreibt bundesweit ein Franchise-System im Presse- und Tabakwaren-Einzelhandel, zu dem aktuell 40 Standorte gehören. Damit wächst das Gesamtfilialnetz der Unternehmensgruppe auf rund 300 Standorte.

    Torsten Löffler, Geschäftsführer der Unternehmensgruppe: „Wir freuen uns, dieses kleine, aber gesunde Unternehmen zu übernehmen, mit dem wir unser traditionelles Geschäftsfeld um ein neues Partnerschaftsmodell erweitern können. Unsere Marktposition wird durch gesundes Umsatzwachstum gestärkt werden. Unsere zentralen Strukturen, unser Know-how und unsere regionale Aufstellung passen hervorragend zu den Erfordernissen der 40 PWV-Geschäfte. Dazu kommt unsere gute Erfahrung mit unserem bereits gut eingeführten Partnerschaftsmodell Box.“

    Weiter heißt es bei der Unternehmensgruppe: „Jörg Weigelt ging es insbesondere darum, ein verlässliches Unternehmen zu finden, das Kontinuität und Fairness für seine Franchise-Partner gewährleistet.“ Die PWV Presse Shops GmbH wird als selbstständige Gesellschaft Teil der Unternehmensgruppe Dr. Eckert GmbH. Die Presse-, Tabak- und Lotto-/Toto-Shops der PWV befinden sich meist in hochfrequenten Lagen in Einkaufszentren und Vorkassenzonen etablierter SB-Warenhäuser, vorwiegend in Ostdeutschland, und haben Verkaufsflächen von 25 bis 70 Quadratmeter.

    Dr. Eckert betreibt über 200 Geschäfte in den Bereichen Presse, Buch, Tabak und Convenience: Ludwig-Bahnhofsbuchhandlungen, Pressefachgeschäfte der Marke Eckert, Tabakwarenfachgeschäfte der Marke Barbarino sowie Convenience Stores unter den Labels Adam’s, ON!Express und ServiceStore DB.

    pnf

    (DTZ 32/18)

  • Bienvenidos!

    DORTMUND // Die Internationalisierung der Fachmesse InterTabac (21. bis 23. September) schreitet nach Messeangaben weiter voran. Nachdem der Auslandsanteil unter den Fachbesuchern im vergangenen Jahr bereits 41 Prozent betrug und Menschen aus 64 Nationen auf der Leitmesse zu Gast waren, stehen 2018 die spanischsprachigen Fachbesucher besonders im Fokus.

    Erstmals wurde eine spanische Internetseite für die weltgrößte Fachmesse für Tabakwaren und Raucherbedarf eingerichtet. Die Fachbesucher können sich hier – genauso wie auf den deutschen und englischen Internetseiten der Messe – unter anderem über das Ausstellerspektrum, die Hallenbelegung und die Anreise informieren sowie Tickets kaufen. Die zusätzlichen Internetseiten ergänzen die Service-Angebote für internationale Fachbesucher der InterTabac, zu denen auch eine Online-Hilfe beim Beantragen eines Messevisums sowie Informationsstände an bestimmten internationalen Flughäfen in NRW während der Messelaufzeit gehören.

    Im vergangenen Jahr waren 12.500 Fachbesucher und 560 Aussteller auf der Messe zu Gast.

    pi

    (DTZ 32/18)

  • Red Kiwi meldet Insolvenz an

    SEEVETAL // „Wir sind auf dem richtigen Weg und sehr guter Dinge, dass wir das Unternehmen fortführen können“, sagt Sven Heeder, Gründer und Chef des norddeutschen E-Zigaretten-Spezialisten Red Kiwi. Hintergrund: Red Kiwi hat beim Amtsgericht Lüneburg einen Insolvenzantrag gestellt.

    Auch der vorläufige Insolvenzverwalter, der Hamburger Rechtsanwalt Henning Sämisch, zeigt sich verhalten optimistisch: „Die Gesellschaft hat aufgrund des Brandings, der Qualität der Produkte und der langen Marktpräsenz eine absolut gute Perspektive. So haben sich bereits mehrere Übernahmeinteressenten gemeldet. Denkbar ist auch der Erhalt des Unternehmens mittels eines von der Gesellschaft angestrebten Insolvenzplans. Das bisher gesichtete Zahlenmaterial lässt dies gut möglich erscheinen.“

    Als „Notwehr“ bezeichnet denn auch Heeder den Insolvenzantrag. In der Vergangenheit habe man Fehler gemacht, die zum Teil zu hohen Verbindlichkeiten geführt hätten. Umstrukturierungen, etwa im personellen Bereich, sowie eine neue Ausrichtung bei den angebotenen Produkten und im Vertrieb sollen Red Kiwi zurück auf den Weg in die Erfolgsspur bringen.

    Laut Heeder ist unter anderem angestrebt, sich künftig auf margenstärkere Produkte zu fokussieren. Dazu wollen die Seevetaler ihr Sortiment behutsam anpassen, ohne sich jedoch aus bestehenden Geschäftsfeldern zurückzuziehen. Neue Produkte und eine deutlich verbesserte Lieferfähigkeit sollen ebenfalls dazu beitragen, dass das Unternehmen erhalten bleibt.

    Heeder jedenfalls betont, das Red-Kiwi-Team sei an Bord und mache weiter. Auch Kunden oder Lieferanten seien bislang nicht abgesprungen. Zudem sei das Unternehmen „strukturell gesund“. Auf der InterTabac wird Heeder auch wieder anzutreffen sein – dieses Jahr allerdings nicht mit eigenem Stand.

    max

    (DTZ 32/18)