Blog

  • Carsten Zenner verstorben

    DÜSSELDORF // Diplom-Volkswirt Carsten Zenner, Geschäftsführer des Bundesverbandes Deutscher Tabakwarengroßhändler und Automatenaufsteller (BDTA) sowie Secretary General des Europäischen Tabakwaren-Großhandels-Verbandes (E.T.V.), ist am 30. Dezember 2017 im Alter von 52 Jahren verstorben.

    Zenner, 1965 in Düsseldorf geboren, studierte nach seiner Schulzeit in Düsseldorf an der Georg-August-Universität zu Göttingen Volkswirtschaftslehre. Im Oktober 1999 trat er, nach Tätigkeit bei der Industrie- und Handelskammer zu Köln, als Referent in den BDTA ein. Ab 2004 war er dort als Geschäftsführer tätig.

    Zu Beginn seiner Tätigkeit für den BDTA verantwortete Carsten Zenner zunächst als Referent die Koordinierung der Einführung des technischen Jugendschutzes an Zigarettenautomaten in Deutschland. 2004 wurde er zum Geschäftsführer des Verbandes ernannt und erweiterte sein Tätigkeitsspektrum um die zahlreichen regulatorischen Initiativen, die die Tabakbranche seit der Jahrtausendwende abzubilden hatte. Ab 2008 war Zenner alleiniger Geschäftsführer des BDTA, 2010 übernahm er zusätzlich die Position des Secretary General des Europäischen Tabakwaren-Großhandels-Verbandes (E.T.V.).

    Carsten Zenner vermochte durch seine ungemeine Sachkunde, seine sachliche und überzeugende Art, seine zahlreichen Gesprächspartner in Politik, Verwaltung und in Kollegen-Verbänden mitzunehmen und die wirtschaftlichen Belange der Mitgliedsunternehmen der Verbände sachgerecht und ausgewogen im Verhältnis zur gesellschaftlichen und politischen Diskussion um Tabakprodukte einzubringen.

    Carsten Zenner hat zur aufgeschlossenen Positionierung der Tabakbranche in Europa und in Deutschland hinsichtlich der Regulierung von Tabakprodukten seit der Jahrtausendwende einen erheblichen und gestalterischen Beitrag geleistet.

    Der BDTA wird Carsten Zenner ein ehrendes Angedenken bewahren. Redaktion und Mitarbeiter der Tabak Zeitung schließen sich an.

    vi

    (DTZ 02/18)

  • „Weiter Pionierarbeit leisten“

    MAINZ // Wie schon in den vergangenen Jahren hat Die Tabak Zeitung Vertreter der wichtigen Branchenverbände gebeten, für unsere Leser einen Ausblick aufs Jahr 2018 zusammenzustellen. In dieser Ausgabe finden Sie den zweiten Teil unserer kleinen Serie. Folge 2: das Bündnis für Tabakfreien Genuss (BfTG).

    Wir blicken zuversichtlich ins neue Jahr. Das Fundament hierfür haben die beim Bündnis für tabakfreien Genuss organisierten kleinen und mittelständischen Unternehmen in den letzten Jahren gelegt. Per Pionierarbeit für die E-Zigarette und mit einer Menge Mut und Tatkraft bei der Einführung innovativer Produkte in den Markt. Der Wettbewerb zwischen den Markt-Akteuren verspricht dabei, auch im nächsten Jahr lebendig zu werden – sei es im Großhandelsbereich oder bei den Herstellern von Liquids. Dass dieser Wettbewerb zwischen allen Teilnehmern – inklusive der Tabak-Industrie – gleichberechtigt abläuft, liegt aber nicht nur in ihrer Hand. Hier muss auch die Politik in Berlin und Brüssel mitgestalten.

    Ein wichtiges Thema sind die Steuern. Genauer: eine EU-Novelle für eine neue Tabaksteuerrichtlinie, die auch die E-Zigarette betreffen kann. Zum Jahresende gab es hierzu eine gute Nachricht: Wie das BfTG Anfang Dezember bei einem Gespräch in Brüssel erfahren hat, mehren sich in der EU-Kommission die Stimmen gegen eine Besteuerung der E-Zigarette in den Mitgliedstaaten im Rahmen der Novelle. Spannend wird jetzt, ob und wie die Bundesregierung die Brüsseler Empfehlung aufnehmen wird. Seit Jahren stagnieren die Einnahmen aus der Tabaksteuer. Das steigert das Risiko, dass der Blick auf die E-Zigarette gerichtet wird. Eine solche Besteuerung würde den Preis für die E-Zigarette anheben und so direkt zu Wettbewerbsnachteilen gegenüber der etablierten Tabak-Branche führen. Denn: Raucher entscheiden auch per Blick ins Portemonnaie, ob sie zur weniger schädlichen E-Zigarette wechseln sollen oder doch aus Gewohnheit beim Tabak bleiben. Das Steuerthema bleibt somit Top-Thema für das BfTG.

    Eine weitere Herausforderung könnte 2018 das politisch kontrovers diskutierte Werbeverbot für Tabak- und E-Zigaretten bleiben. Wird die neue Bundesregierung den Plan eines strikteren Werbeverbots noch einmal aufgreifen? Bislang ist das offen. Die letzte Große Koalition in Berlin war hierzu gespalten – ein Gesetzentwurf, der sich für ein Verbot aussprach, blieb auf der Zielgeraden liegen. Fest steht: Für unsere noch relativ junge Branche ist Werbung ein wichtiger Kanal, um vor allem gegenüber Rauchern eine Wahrnehmung zu den gesundheitlichen Potenzialen unseres Produkts zu schaffen. Das BfTG wird daher als Branchenverband auch 2018 mit voller Kraft gegen eine Verschärfung des Werbeverbots für E-Zigaretten argumentieren.

    Apropos Werbung: Die massive Präsenz von Heat-not-burn-Produkten wie Iqos auf Plakatwänden, in Zeitungen und weiteren Medien on- und offline ist für unsere Branche ohne Frage eine Herausforderung. Wir werden daher weiter offen kommunizieren: Heat-not-burn ist und bleibt Tabak – nur anders verpackt. Raucher, die eine Alternative zum Tabak suchen, müssten eher zur E-Zigarette wechseln. Die ist 100 Prozent tabakfrei. Und: Sie ist nachweislich die am wenigsten schädliche Alternative im Vergleich zur Tabak-Zigarette – inklusive Heat-not-burn.

    In puncto Produktinformation wird auch der Tabakwaren-Fachhandel eine tragende Rolle spielen. Dabei erkennen auch immer mehr Händler das Potenzial der E-Zigarette und nehmen das Erfolgsprodukt in ihr Portfolio auf – Tendenz steigend. Der Vorteil: Durch das Know-how der Fachhändler vor Ort werden die Kunden aus erster Hand kompetent zur E-Zigarette informiert und können so entscheiden, ob sie von der Tabak- zur E-Zigarette wechseln wollen.

    Unser Vorsatz für 2018? Weiter Pionierarbeit leisten! Mit dem Halbwissen zum Produkt aufräumen. Unsere Mitgliederbasis ausbauen. Als einziger tabakunabhängiger Verband der Branche können wir am überzeugendsten pro E-Zigarette argumentieren. Genau das werden wir mit hoher Schlagzahl 2018 weiter tun.

    pi

    (DTZ 02/18)

  • In eigener Sache

    MAINZ // Die Tabak Zeitung zieht zur Sicherung der Qualität ihren Redaktionsschluss vor. Künftig können wir Informationen nur berücksichtigen, wenn sie uns bis Mittwoch, 11 Uhr, erreichen.

    Unsere Leser erhalten DTZ wie gewohnt zum Erscheinungstermin am Freitag. Aktuelle Informationen erhalten Sie außerdem über unseren Newsletter am Donnerstag.

    Ihr DTZ-Team

  • Gilberto Oliva gestorben

    MIAMI // Der international bekannte Zigarrenhersteller Gilberto Oliva Sen. ist am 16. Dezember in Miami verstorben. Er wurde 86 Jahre alt. Der Exil-Kubaner zählt zu den großen Persönlichkeiten der Zigarrenbranche.

    Die Familie Oliva blickt auf eine lange Tradition im Zigarrengeschäft zurück. Begonnen hat alles im Jahr 1886 in der kubanischen Provinz Pinar del Rio. Dort widmete sich Melanio Oliva dem Tabakanbau.

    Sein Enkelsohn Gilberto Oliva verließ 1966 Kuba, ging zunächst nach Spanien und ließ sich dann in Nicaragua nieder. Nachdem es in dem mittelamerikanischen Land zum Bürgerkrieg kam, musste der Verstorbene erneut auswandern. Nun begann eine regelrechte Odyssee auf der Suche nach den geeigneten Plantagen.

    Am Ende landete Oliva wieder in Nicaragua, nachdem sich die Lage dort beruhigt hatte. 1995 legte er den Grundstein für die Oliva Cigar Co., die unter anderem für Marken wie „Oliva“ und „Nub“ steht, und im Sommer 2016 von dem belgischen Hersteller J. Cortès übernommen wurde. red

    (DTZ 51/17)

  • Positive Bilanz und Ausblick

    GEISENHAUSEN // Bei der Traditionsfirma Pöschl ziehen die Verantwortlichen eine positive Bilanz für das Jahr 2017.

    Das zu Ende gehende Wirtschaftsjahr werde erneut erfolgreich verlaufen, resümierte der geschäftsführende Gesellschafter Patrick Engels das 115. Jahr der Unternehmensgeschichte auf der Jahresabschlussfeier.

    In fast allen Ländern und Warengruppen konnte Pöschl insgesamt stabile Zahlen, teilweise sogar deutliche Steigerungen, verzeichnen. Hierzu gehöre auch das wachsende Absatzvolumen im Duty-free-Sektor. Pöschl sei mittlerweile an 100 Flughäfen auf vier Kontinenten vertreten.

    Der Gruppenumsatz werde voraussichtlich bei über 520 Millionen Euro liegen, der weltweite Absatz werde annähernd 6,2 Millionen Kilogramm betragen und es werde eine Produktionsmenge von über 500 Millionen Stück Zigaretten erreicht. Die Zahl der Mitarbeiter sei gruppenweit stabil bei zirka 800 Angestellten geblieben. red

    (DTZ 51/17)

  • Kommission setzt Track & Trace um

    BRÜSSEL // Die Europäische Kommission hat am 15. Dezember den Delegierten Rechtsakt sowie die Durchführungsrechtsakte zur Rückverfolgbarkeit und zum Sicherheitsmerkmal formal angenommen.

    Die Sicherheitsanforderungen des „Track & Trace“-Systems sollen für Zigaretten und Feinschnitt spätestens am 20. Mai 2019 und für alle anderen Tabakerzeugnisse spätestens am 20. Mai 2024 umgesetzt sein.

    Nach Ansicht von EU-Gesundheits-Kommissar Vytenis Andriukaitis werden sich Tabakerzeugnisse in der Europäischen Union mithilfe eines individuellen Erkennungsmerkmals für jedes Produkt in der legalen Lieferkette leicht rückverfolgen lassen. Deshalb sind unter anderem pro Packung künftig mindestens fünf Arten von Authentifizierungselementen vorgeschrieben. red

    (DTZ 51/17)

  • DTZ-Online-Team wünscht erfolgreichen Start ins neue Jahr

    MAINZ // Liebe Leser, wir freuen uns auf das branchenverbundene Wiedersehen im Jahr 2018 und empfehlen für dieses Jahr zum letzten Mal die Meldungen in unserem Newsletter.

    Ihr DTZ-Online-Team

    (DTZ 52/17)

  • Philip Morris fördert alternative Energiegewinnung

    ONNENS // Die größte Photovoltaikanlage in der Schweiz hat den Eigentümer gewechselt. Und sie sitzt bei Philip Morris auf dem Firmendach.

    Künftig betreiben die Energieunternehmen Aventron, Swiss Solar City und UBS Clean Energy Infrastructure Switzerland die Anlage.

    Eine Meldung, die auch außerhalb der Solar-Branche für Aufmerksamkeit sorgte: Das Sonnenkraftwerk ist seit Dezember 2016 auf den Lagerhallen von Philip Morris in der Schweizer Gemeinde Onnens installiert. Es habe mit einer Leistung von 8,3 Megawatt im Sommer dieses Jahres seine Kapazität bewiesen, ließen die Anlagenbetreiber mitteilen. Die Dimensionen sind enorm: Allein das Hauptgebäude hat eine Dachlänge von 450 Metern. Darauf sind 35.000 Solarpanels der neuesten Generation installiert. Die gesamte Photovoltaikanlage hat eine Fläche von 49.000 Quadratmetern, was rund sieben Fußballfeldern entspricht. Die Jahresproduktion beträgt rund acht Millionen Kilowattstunden Sonnenstrom, der rein rechnerisch für die Versorgung von rund 2000 Haushalten reicht.

    (DTZ 1/18)

  • Nächste Runde im Steuerstreit

    MAILAND // Die Befürworter einer Zusatzsteuer auf Zigaretten mit dem Zweck der Finanzierung des öffentlichen Gesundheitssektors sind in Italien erst einmal leer ausgegangen.

    Die italienische Gesundheitsministerin Beatrice Lorenzin plädiert für eine Zusatzabgabe von 1 Cent pro Zigarette, die in die Krebsforschung sowie in die Finanzierung des staatlichen Gesundheitssektors fließen soll. So könnten Zusatzeinnahmen von rund 600 Millionen Euro pro Jahr generiert werden, sagt Lorenzin. Die Durchsetzung dieser Maßnahme erweist sich allerdings als schwierig.

    Ungewissheit
    Eine entsprechende Ergänzung der fiskalischen Gesetzgebung des Landes wurde zwar durch die Ministerin im italienischen Senat eingebracht und dort einstimmig von der Gesundheitskommission zugestimmt. Doch der Vorschlag schaffte letztendlich nicht bis zur Abstimmung, er wurde unerwartet von der Tagesordnung genommen. Es ist nun völlig ungewiss, wann und ob der Entwurf der Ministerin wieder zur Abstimmung vorgelegt wird.

    Für die Befürworter der Steuererhöhung war das eine empfindliche Niederlage. Ministerin Lorenzin versucht seit geraumer Zeit, eine zweckgebundene Abgabe einzuführen, und erfährt dabei eine starke Unterstützung durch den Gesundheitssektor und die Pharmaindustrie. Ökonomen warnen dagegen, dass der Schuss nach hinten gehen könnte.

    Es droht wachsender Schwarzmarkt
    Marco Spallone von der römischen Universität LUISS zum Beispiel argumentiert, dass jede Steuererhöhung unweigerlich zu einem Anstieg des Schwarzmarktes auf der Halbinsel führen wird. Der Gesundheit der Italiener wäre es also damit keinesfalls gedient.

    Die italienischen Tabakwarenhändler oder „Tabaccai“ waren ebenfalls vehement gegen die Zusatzsteuer. Sie begrüßen allerdings eine andere Maßnahme der Regierung: Die strengere Regulierung des Verkaufs von elektronischen Zigaretten und Liquids, die Ende Dezember verabschiedet wurde.

    E-Zigaretten in offiziellen Tabakläden
    Demnach kann künftig die „Sigaretta elettronica“ samt Zubehör lediglich in offiziellen Tabakläden und in registrierten Fachgeschäften verkauft werden. Das neue Gesetz verbietet zudem den Vertrieb von Liquids über das Internet, mit oder ohne Nikotin.

    „Endlich hat die Regierung für Klarheit gesorgt und Schluss mit dem ‚wilden Westen‘ gemacht hat, ab sofort herrschten geordnete Verhältnisse“, sagt Giovanni Risso, Präsident des Tabakwarenhändlerverbandes Federazione Italiana Tabaccai (FIT). Auf Seiten der italienischen E-Zigaretten-Branche ist die Ernüchterung groß. Der Industrieverband Anafe beklagt die wachsende Bürokratie und betont, die elektronische Zigarette sei „gesünder“ als herkömmliche Produkte. mar

    (DTZ 1/18)

  • Faszination des Verbotenen

    CAMBRIDGE // Die Wirkungslosigkeit von Schockbilder auf Tabakwaren wird schon lange angezweifelt. Eine neue Studie zeigt, dass die Kritiker dieser Maßnahme Recht haben.

    Die Untersuchung der RAND Corporation malt ein neues Bild der jugendlichen Verhaltensweisen. demnach könnten Teenager durch Bildwarnhinweise in Tabakfachgeschäften eher zum Zigarettenkonsum verleitet als davon abgeschreckt werden.

    Zu diesem Schluss kommt die Studie, die Anfang Dezember 2017 in der Fachzeitschrift „Nicotine & Tobacco Research“ veröffentlicht wurde. Ein Ergebnis, das die Auftraggebern, dem Nationalen Krebsinstitut der USA und der Nahrungs- und Medikamentenbehörde FDA zumindest nachdenklich machen dürfte.

    Fragen zum Konsumverhalten
    Insgesamt nahmen 441 Jugendlichen zwischen elf und 17 Jahren am Experiment teil. Durch Fragebögen wurde im Vorfeld bereits die Einstellung der Heranwachsenden zum Thema Rauchen geklärt. Darin wurden die Probanden auch nach ihrem Konsumverhalten befragt.

    Die Mehrheit der Teenager war entschlossen, nicht mit dem Rauchen zu beginnen. Etwa 20 Prozent stuften die Studienleiter als gefährdet ein, mit dem Rauchen anzufangen. Fünf Prozent der Jugendlichen hatte bereits geraucht. Anschließend wurden die Jugendlichen zum Einkaufen in ein simuliertes Geschäft geschickt. Die eine Hälfte ging in ein Geschäft, wo in der Nähe der Tabakprodukte ein Bildwarnhinweise installiert war. Die andere Hälfte in einen Laden ohne Schockbild.

    Bereitschaft sgar gestiegen
    Das Bild war eines von neun Fotos, die die FDA zuvor für Zigarettenpackungen ausgewählt hatte. Nach dem Einkauf wurden die Probanden erneut gefragt. Dabei zeigt sich, dass bei den Teenagern, die bereits als gefährdet eingestuft worden waren, und die das Schockbild gesehen hatten, die Bereitschaft gestiegen war mit dem Rauchen zu starten oder es fortzusetzen. Auf die anderen hatten die Bilder keinen Einfluss.

    William Shadel, Hauptautor der Studie, erklärte sich dieses Verhalten durch eine sogenannte konterintuitive Wirkung. „Es ist möglich, dass gefährdete Jugendliche mit einer Abwehrhaltung auf die Poster reagierten. Sie haben die Gesundheitsrisiken, die in den Plakaten porträtiert wurden, verworfen oder heruntergespielt“, zitiert die „Deutsche Welle“ den Autor.

    Durch Schockbilder erst aufmerksam geworden
    Weiter bestehe die Möglichkeit, dass die Teenager durch das Schockbild erst auf die Wand mit den Tabakprodukten aufmerksam geworden seien. Der Gesetzgeber müsse vorsichtig sein, wenn er Bildwarnhinweis als Teil seiner Anti-Tabak-Strategie nutzte, findet Shadel. Effektiver als jedes Bild seien womöglich Warnhinweise auf jeder einzelnen Zigarette. Ein entsprechender Versuch mit 1000 16- und 24-Jährigen habe dies gezeigt. red

    (DTZ 1/18)