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  • Irland gegen Ausdehnung des Rauchverbots

    DUBLIN // Die irische Gesundheitsbehörde wird das Rauchverbot am Arbeitsplatz nicht auf E-Produkte ausdehnen.

    Für eine entsprechende gesetzliche Maßnahme fehle es an aussagekräftigen Beweisen, berichtet RTÉ, die öffentlich-rechtliche Rundfunkanstalt der Republik Irland. Damit liegt die Entscheidungshoheit wie mit dem Konsum von elektronischen Zigaretten umgegangen wird beim Arbeitgeber oder Geschäftsinhaber.

    Die Behörde kündigt an, für „Vaping-Shops“ und „-Cafés“ spezielle Lizenzen zu vergeben. Andere Regulierungen im Rahmen der TPD2 gelten in Irland auch für die E-Zigaretten, heißt es.
    red

    (DTZ 38/15)

  • E-Zigaretten zur Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen

    LONDON // Bei der Prävention von Herz-Kreislauf-Erkrankungen raten Europas führende Kardiologen zu unkonventionellen Methoden: Die politischen Entscheider sollten bei der kardiovaskulären Vorbeugung auch über E-Zigaretten und personalisierte Medikamente nachdenken.

    Die Präventionsbemühungen für Herz-Kreislauf-Erkrankungen (HKL-Erkrankungen) sind oft auf öffentliche Gesundheitskampagnen beschränkt, die sich auf Sport, gesunde Ernährung, weniger Alkohol oder Rauchen konzentrieren, berichtet „EuroActiv“.
    Doch bei der Prävention gehe es führenden europäischen Kardiologen zufolge auch darum, Alternativen für Raucher zu finden.

    Beim Kongress der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) in London zeigten Experten Beispiele als Denkanstoß für die politischen Entscheider für eine andere Art der Prävention.

    E-Zigaretten
    Bei der Prävention spiele Tabak eine wichtige Rolle. Nach erhöhtem Blutdruck sei Rauchen die zweithäufigste Ursache für HKL-Erkrankungen, so der Weltherzverband.
    Obwohl Rauchverbote sehr zu einer Senkung der Sterberate beigetragen hätten, sollten die politischen Entscheider jetzt auch die Option E-Zigaretten prüfen, sagte Peter Hajek, Professor für klinische Psychologie und Leiter der Abteilung Forschung, Gesundheit und Lebensweise beim Wolfson Institute of Preventive Medicine.

    Hajek prüfte die neuesten Studien zu E-Zigaretten und stellt stellt die überwiegend negative Haltung der politischen Entscheider gegenüber E-Zigaretten in Frage. E-Zigaretten seien schädlich, allerdings weitaus weniger als das traditionelle Rauchen, so Hajek. Und im Gegensatz zum weit verbreiteten Glauben gebe es auch klare Belege dafür, dass E-Zigaretten junge Leute nicht zum Rauchen verführt, behauptete er.
    „Es gibt keinen Zweifel daran, dass Raucher, die zu E-Zigaretten wechseln, die Risiken dramatisch senken. Am besten sollten sie natürlich mit dem Rauchen aufhören, aber für viele ist das nicht wirklich eine Option", sagte Hajek beim ESC-Kongress in London.

    Snus
    Hajek kritisierte die Kommission für ihr Vorgehen bei Snus, einem rauchlosen Tabakprodukt. Der Verkauf ist in der gesamten EU verboten- außer in Schweden. Dort wird das Produkt traditionell verwendet. Es sei zwar gesundheitsschädlich, werde aber für weitaus weniger schädlich gehalten als Rauchen, behauptete er.
    „Schweden ist bei den Todesfällen durch Rauchen ganz unten", sagte Hajek, unter Bezugnahme auf die Tabakstatistiken des Landes. "Man kann sich des Gedanken nicht erwehren, dass alle Länder dort wären, wo Schweden ist, hätte die EU Snus nicht verboten. Viele Lungenkrebserkrankungen hätten vermieden werden können. Das war ein sehr ernsthafter Fehler bei der Regulierung der öffentlichen Gesundheit", so Hajek. Er befürchte, etwas Ähnliches werde nun auch mit den E-Zigaretten passieren.
    pi

    (DTZ 38/15)

  • Internationaler Verpackungs- und Design Workshop in Wien

    MAINZ // Im Rahmen der TobaccoCampus Veranstaltunsgreihe des Tobacco Journal International und ihre Schwesterzeitschrift DTZ, findet der internationale Workshop „Packaging & Design in the Tobacco Industry“ vom 16. bis 17. November 2015 in Wien statt.

    Hochkarätige, internationale Experten aus Industrie und Verbänden präsentieren und diskutieren Innovationen in den Bereichen Verpackungs- und Druckmaschinen, Druckwerkzeuge und -zylinder, Faltschachteln und Karton, Packungsdesign, Track & Trace.

    Die nach wie vor bestehenden Unwägbarkeiten in der Umsetzung der Tabakproduktrichtlinie (TPD2) in puncto Verpackung werden ebenfalls angesprochen – ein hochaktuelles Thema.

    An wen richtet sich der Workshop:
    [bul]Entscheidungsträger in den Bereichen Verpackung, Design, Track & Trace, strategische Planung, Logistik, Marketing und Verkauf.
    [bul]Die Kongresssprache ist Englisch.
    [bul]Für nähere Details wenden Sie sich bitte an marion.strauss@konradin.de [link|mailto: marion.strauss@konradin.de ]marion.strauss@konradin.de [/link]
    red

    (DTZ 38/15)

  • Auszeichnung für Davidoff

    BUKAREST // Der begehrte Award des europäischen Faltschachtelverbandes (ECMA) und der europäischen Kartonhersteller (Pro Carton) wurde anlässlich der ECMA Jahrestagung, die vom 9. bis 12. September in Bukarest stattfand, verliehen. Sieger in der Kategorie Non-Food war die Davidoff Black Glidetec Packung für den armenischen Markt.

    Die Faltschachtel zeichnet sich durch den intelligenten und bequemen Mechanismus zum Öffnen und Verschließen aus. Ein kleiner Druck mit dem Finger auf das Fenster an der Vorderseite öffnet die Verpackung. Dieser Effekt mache die Verpackung zu einem Erlebnis und verleihe ihr eine Alleinstellung auf einem umkämpften Markt. „Ein prägnantes Highlight auch für verwöhnte Konsumenten“, heißt es.

    Die einhellige Meinung der Jury: „Die Davidoff-Verpackung ist überwältigend.“ Die grafische Gestaltung sei elegant, wie man es von einem Premium-Produkt erwarte. Der „Wow“-Effekt, trete ein, wenn man das Davidoff-Markenpaneel hochschiebe, um den Deckel zu öffnen, und hinunterschiebe, um ihn wieder zu schließen.
    red

    (DTZ 38/15)

  • Rauchverbot im Auto

    BERLIN // Die Bundesdrogenbeauftragte Marlene Mortler will Kinder und Jugendliche vor Tabakqualm schützen und ein Rauchverbot in Autos einführen.

    Sie werde die Prüfung eines solchen Verbots innerhalb des Kinder- und Jugendschutzes sehr begrüßen, sagte Die CSU-Politikerin im Gespräch mit der „Westdeutschen Allgemeinen Zeitung“.

    Der Vorschlag ist nicht neu. In den vergangenen Jahren wurde Medienberichten zufolge immer wieder eine entsprechende Gesetzesregelung erörtert. Bisher ohne Erfolg. Anders in Großbritannien. Dort ist ab 1. Oktober der Tabakkonsum im Auto verboten, wenn Minderjährige mitfahren.
    red

    (DTZ 37/15)

  • Nichtraucher-Aktivisten zeigen Santa Fe Natural Tobacco Company an

    HAMBURG // Das Bezirksamt Hamburg Altona hat den Zigarettenhersteller Santa Fe Natural Tobacco Company Germany angemahnt und ihm untersagt, Zigaretten mit der Bezeichnung „organic“ und „aus ökologischen Anbau“ zu vertreiben.

    Absender der Beschuldigung ist das Forum Rauchfrei, berichtet die „Hamburger Morgenpost“. In der Beschwerde gegen das Unternehmen aus Bahrenfeld heißt es, dass die Bezeichnungen den Eindruck vermitteln, der Tabak sei natürlich. Das stelle einen Verstoß gegen das Tabakgesetz dar.

    Auch in den USA protestieren Anti-Tabak-Gruppe und Gesundheitsaktivisten gegen ähnliche Bezeichnungen auf Zigarettenpackungen. In einem Brief an die US-Gesundheitsbehörde FDA fordern sie Maßnahmen gegen Reynolds American und ihre Zigarettenmarke Natural American Spirit zu ergreifen, da diese für zusatzstofffreien und organischen Tabak werben, schreibt das „Wall Street Journal“.
    red

    (DTZ 37/15)

  • Mac Baren Tobacco Company expandiert

    SVENDBORG // Die Mac Baren Tobacco Company expandiert in den USA und kauft die Pfeifentabaksparte der Imperial Tobacco Group (ITG).

    Das teilt das dänische Unternehmen diese Woche mit. Mit diesem Schritt soll das Kerngeschäft Pfeife und Feinschnitt gestärkt werden, heißt es. „Wir konzentrieren uns auf Nischensparten, in denen wir uns entwickeln und wachsen können“, sagt Per Buch, CEO der Mac Baren Tobacco Company. Demgegenüber sei das Pfeifengeschäft für Imperial Tobacco ein Nicht-Kerngeschäft, da das britische Unternehmen sich in erster Linie auf Zigaretten konzentriere.

    Die Transaktion werde die Mac-Baren-Produktion in Svendborg zwischen 25 und 30 Prozent ankurbeln, betonen die Dänen. Als Folge werde auch die Anzahl der Mitarbeiter in Produktion und Verkauf wachsen.
    red

    (DTZ 37/15)

  • Paris verteilt 15.000 Taschenaschenbecher

    PARIS // Die französische Hauptstadt räumt diesen Sommer auf. Bürgermeisterin Anne Hidalgo startet das ehrgeizige Projekt zur Beseitigung der Zigarettenabfälle.

    Ab 1. Oktober werden Bußgelder bis 68 Euro fällig, wenn Tabakreste ohne die entsprechende Vorrichtung entsorgt werden.
    Die Stadtverwaltung von Paris schätzt, dass knapp 350 Tonnen Zigaretten jedes Jahr auf den Straßen der französischen Hauptstadt entsorgt werden. Diese gelangen über natürlich Erosion auch in das Grundwasser.

    Die Aktion wird von zahlreichen öffentlichen Institutionen und Universitäten unterstützt. red

    (DTZ 35/15)

  • Wiener Gastronom gründet Partei

    WIEN // Noch gibt es weder ein konkretes Wahlprogramm, noch Details zu den Mitgliedern – fest steht nur: Am 11. Oktober werden die Wähler die Möglichkeit haben, ihr Kreuz auch bei WwW zu setzen – der neuen Liste „Wir wollen Wahlfreiheit“ von Gastwirt Heinz Pollischansky.

    „Wir wollen nach Schweizer Modell die Politik so steuern, dass der Bürger immer wieder das Recht hat, schneller als alle fünf Jahre in die Politik einzugreifen und seinen Willen kundzutun“, erklärte Pollischansky, der auch von der Initiative Pro Rauchen unterstützt wird.

    Erklärtes und einziges Wahlziel ist laut Pollischansky, eine direkte Demokratie nach Schweizer Vorbild zu etablieren: Ab einer gewissen Zahl an Unterschriften soll eine Volksabstimmung verpflichtend werden. Die Bevölkerung, so Pollischansky, möchte bei vielen Angelegenheiten mitreden, werde aber oft nicht gehört. Er könne sich Volksabstimmungen grundsätzlich zu jedem Thema vorstellen, auch zu solchen, die er persönlich nicht befürworte. Es gehe vielmehr um die Möglichkeit der Mitbestimmung.

    „Bei uns ist nicht ein Thema im Fokus, sondern alle Themen, bei denen sich die Bürger nicht gut aufgehoben fühlen. Eines der Themen, die die Österreicher derzeit bewegt, sind die zunehmenden Restriktionen gegen Raucher.

    (DTZ 35/15)

  • Schottischer Händlerverband kritisiert Werbe-Restriktionen

    EDINBURGH // Die schottische Regierung plant weitreichende Einschränkungen für elektronische Zigaretten. Im Gespräch ist auch ein Werbeverbot.

    Der schottische Händlerverband die Scottish Grocers Federation (SGF) ist alarmiert. Sie kritisieren, dass entsprechende Vorschläge ohne wissenschaftlich fundierte Beweise beschlossen werden. Dagegen sprechen sich die Händler für ein Mindestalter beim E-Zigarettenverkauf aus. red

    (DTZ 36/15)