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  • Deutsche zählen international zu aktivsten Web-Shoppern

    BERLIN // Die Konsumenten in Deutschland kaufen immer häufiger und immer mehr in Web-Shops ein: Im vergangenen Jahr bestellten im Internet rund 44 Millionen Kunden Waren im Wert von 53 Milliarden Euro. Das geht aus einer internationalen Untersuchung hervor, in der das Online-Kaufverhalten analysiert wurde.

    Aus dem Marktbericht geht hervor, dass in diesem Jahr mit 62 Milliarden Euro Umsatz im deutschen Online-Handel gerechnet wird. Das ist ein Plus von 18 Prozent. Die Experten gehen davon aus, dass jeder Web-Kunde in Deutschland im Jahr 2016 voraussichtlich 1352 Euro für seine Einkäufe im Netz ausgeben wird – und damit rund 141 Euro (zwölf Prozent) mehr als im Vorjahr. Außerdem soll die Kaufrate auf 20 Bestellungen pro Online-Kunde steigen, der dabei durchschnittlich jeweils 68 Euro ausgibt.

    Damit gehören deutsche Online-Shopper laut der Untersuchung im internationalen Vergleich zu den aktivsten Verbrauchern im Internet. Mit den prognostizierten Ausgaben pro Kunde schließt Deutschland in diesem Jahr zu Großbritannien (1551 Euro) und Amerika (1398 Euro) auf und lässt andere europäische Länder wie Frankreich (1085 Euro) und Schlusslicht Polen (273 Euro) weit hinter sich. Von den erwarteten 62 Milliarden Euro, die die Deutschen dieses Jahr online ausgeben werden, entfällt mehr als ein Drittel (21 Milliarden Euro) auf Einkäufe über mobile Endgeräte – ein Anstieg von 45 Prozent gegenüber 2015. red

    (DTZ 11/16)

  • STG mit mehr Gewinn

    BREMEN // Die Scandinavian Tobacco Group (STG) hat jetzt die Zahlen fürs Geschäftsjahr 2015 vorgelegt. Dabei stieg der Umsatz um 9,9 Prozent auf 6,7 Milliarden Dänische Kronen (gut 900 Millionen Euro).

    Der Gewinn auf Stufe Ebitda kletterte um 5,9 Prozent auf mehr als 1,2 Milliarden Kronen, also rund 167 Millionen Euro. Aktionäre dürfen sich in der Folge auf eine um 17 Prozent wachsende Dividende von 5,00 Kronen je Titel freuen. STG-Chef Niels Frederiksen sagte dazu: „Im Jahr 2015 haben wir deutliche Fortschritte mit Blick auf das Optimieren unseres Geschäfts gemacht – und wir werden weitere Fortschritte machen. Wir haben die Produktivität erhöht und erfolgreich Synergien aus der 2014 getätigten Übernahme des belgischen Zigarren-Herstellers Verellen gezogen. Unsere finanzielle Entwicklung im abgelaufenen Geschäftsjahr unterstützt unsere Erwartungen für 2016.“

    Für die laufende Periode rechnen die Dänen mit einem organischen Umsatzwachstum von ein bis drei Prozent bei gleichzeitig verbesserter Rendite. pi

    (DTZ 11/16)

  • Stabwechsel bei JTI in Trier

    TRIER/KÖLN // Bei der deutschen Tochtergesellschaft von Japan Tobacco International (JTI) steht ein Wechsel in der Geschäftsführung an: Jürgen Rademacher, der als Geschäftsführer der JT International Germany über sieben Jahre lang die Verantwortung für den Standort Trier und drei weitere europäische JTI-Produktionsstätten getragen hat, wird zum 31. März in den Ruhestand gehen. Seine Nachfolge tritt Klaus Neureuther an, seit 2008 Personalchef bei JTI in Deutschland.

    Jürgen Rademacher kann auf eine rund 25-jährige Karriere im Tabakkonzern zurückblicken. Nach zahlreichen Positionen mit wachsender Verantwortung im In- und Ausland trat der gebürtige Sauerländer 2009 als Geschäftsführer und Werksleiter in Trier an.

    Der 60-Jährige war maßgeblich für die kontinuierliche Modernisierung und wettbewerbsfähige Aufstellung des Produktionsstandortes Trier verantwortlich. In Summe sind unter seiner Führung über 280 Millionen Euro am Standort Trier investiert worden. Darüber hinaus trug Rademacher auch die Verantwortung für die JTI-Werke in der Schweiz, auf den Kanarischen Inseln und in Andorra.

    Neureuther seit 2008 bei JTI
    Mit dem 52-jährigen Klaus Neureuther wird ein erfahrener Manager die Nachfolge von Rademacher antreten, der mit dem Standort Trier und der Zigarettenindustrie in Deutschland bestens vertraut ist. Neureuthers Karriere bei JTI begann vor elf Jahren. 2008 trat er als Personalchef und Mitglied der Geschäftsleitung an mit Zuständigkeiten für das Werk, den deutschen Markt, die Forschung und Entwicklung sowie die in Deutschland ansässigen globalen Funktionen mit insgesamt über 2000 Mitarbeitern. Als stellvertretender Vorsitzender des Arbeitgeberverbands der Zigarettenindustrie hat er maßgeblich dazu beigetragen, die Positionierung der Industrie als attraktiver Arbeitgeber festigen und auszubauen.

    Anlässlich des anstehenden Stabwechsels in der Geschäftsführung von JTI in Deutschland erklärte Bilgehan Anlas, im globalen JTI Vorstand zuständig für alle Werke weltweit: „Unser Werk in Trier ist der größte private Arbeitgeber der Region und ein wichtiger Produktionsstandort für unser international erfolgreiches Unternehmen. Jürgen Rademacher hat sich große Verdienste um den Standort Trier erworben. Zugleich hat er durch seine Verantwortung für drei weitere Werke auch seine internationalen Managementqualitäten unter Beweis gestellt. Wir sind ihm zu großen Dank verpflichtet. Zugleich freuen wir uns, dass wir mit Klaus Neureuther einen Nachfolger aus den eigenen Reihen besetzen konnten, der sowohl ein exzellenter Kenner des Trierer Werks ist als auch mit den globalen Funktionen am Standort Trier wie Forschung und Entwicklung bestens vertraut ist. Mit Klaus Neureuther sehen wir sowohl das Werk Trier als auch die anderen Standorte in seinem Verantwortungsbereich sehr gut für die Zukunft gerüstet.“

    Vom 1. April 2016 an werden der Geschäftsführung von JTI Deutschland neben Klaus Neureuther unverändert auch die beiden Geschäftsführer Georgios Bletsas (General Manager für den deutschen Markt) und Stephan Schröder (Finanzen/Controlling) angehören. pnf

    (DTZ 11/16)

  • Ausstellung um einen Tag verlängert

    FRANKFURT // Unter dem Motto „Business … driven by steam“ öffnet die „ShishaMesse meets VaporFair„ vom 15. bis zum 17. April wieder in Frankfurt ihre Tore – wegen des großen Andrangs im vergangenen Jahr diesmal um einen Tag länger.

    Rund 200 Firmen aus aller Welt zeigen in den Messehallen ihre Neuheiten und Klassiker. Die Aussteller präsentieren dem internationalen Publikum– Zutritt ist ab 18 Jahre – ihre neuesten Produkte aus den Segmenten Shisha inklusive Tabak, Zubehör und Kohle und E-Zigaretten, Liquids sowie die entsprechenden Bedarfsartikel.

    Die Frankfurter Shisha- und die Dampfer-Messe wurden im vergangenen Jahr räumlich zusammengelegt. Insgesamt ist es die vierte Veranstaltung für Wasserpfeifen-Raucher und Dampfer. Außerdem findet in diesem Jahr auf der VaporFair eine Konferenz statt, in der es unter anderem um die anstehende Umsetzung der Tabakproduktrichtlinie in gesetzliche Regularien geht, die auch E-Zigaretten betreffen. red

    (DTZ 10/16)

  • Lekkerland kämpft ums Tankstellengeschäft

    FRECHEN/BOCHUM // Das Großhandelsunternehmen Lekkerland ist von Aral informiert worden, dass der Mineralölkonzern die Zusammenarbeit mit Rewe ausbauen möchte. Hierzu haben die beiden Unternehmen bereits eine Vereinbarung unterschrieben.

    Das Format „Rewe-to-go“ soll ausgebaut werden. Über einen längeren Zeitraum soll die Belieferung der Aral-Stationen, die heute Lekkerland übernimmt, auf Rewe übergehen. „Aus unserer Sicht wird ein fließender Übergang bis Herbst 2017 nicht möglich sein“, ist sich Lekkerland-Vorstandsvorsitzender Michael Hoffmann sicher.

    Aus diesem Grund werden Lekkerland und Aral nicht nur wie vertraglich vereinbart bis September 2017 zusammenarbeiten, sondern über die Vertragslaufzeit hinaus verhandeln. Daher sei es zum jetzigen Zeitpunkt verfrüht, zu der langfristigen Entwicklung der Zusammenarbeit von Lekkerland mit Aral eine Beurteilung abzugeben, heißt es dazu aus Frechen. red

    (DTZ 10/16)

  • Bauer geht in die nächste Instanz

    HAMBURG // Die Bauer Media Group geht im Rechtsstreit mit dem Bundesverband Presse-Grosso in die nächste Runde.

    Nach dem Urteil des Bundesgerichtshofs im Oktober 2015 hat Bauer jetzt eine Beschwerde beim Bundesverfassungsgericht (BVG) eingelegt, berichtet „Horizont“. Im Kern geht es um die Frage, ob der Verband ein Verhandlungsmonopol für Preise und Konditionen hat – der Bauer-Verlag verfolgt das Ziel, mit den Grossisten direkt zu verhandeln.

    Dem Bericht zufolge dürften sich die Hamburger auf Artikel 5 des Grundgesetzes berufen, der die Pressefreiheit regelt, und damit die freie Wahl der Vertriebswege. Eine Neuaufnahme des kompletten Falls gilt als unwahrscheinlich; laut eines BVG-Sprechers liegt die Wahrscheinlichkeit bei drei Prozent.

    Trotzdem will Bauer den Rechtsweg ausschöpfen – und sei es nur, um den „atmosphärischen Druck auf die Grossisten“ aufrecht zu erhalten, heißt es in dem Bericht. red

    (DTZ 10/16)

  • Aktuelle Warnung

    MAINZ // Ein Unternehmen mit der Bezeichnung „Mulpor“ aus Uruguay versendet derzeit offenbar an Aussteller der InterTabac Briefe, mit denen die Empfänger zum Abschluss eines teuren Jahresabos getrieben werden sollen.

    Im Anschreiben ist von kostenlosen Dienstleistungen die Rede. Jeder Empfänger solle auf einem Beiblatt seine gespeicherten Daten überprüfen, um dann in einem Verzeichnis namens „International Fairs Directory“ zu erscheinen.

    Aus dem Kleingedruckten geht hervor, dass die Kunden für das Listing ein Drei-Jahres-Abo mit jährlichen Gebühren von 1212 Euro eingehen. DTZ rät dringend davon ab, das Schreiben zu beantworten. red

    (DTZ 10/16)

  • Run auf Kuba

    HAVANNA // Kubas Hauptstadt Havanna wird derzeit von Reisenden weltweit und besonders aus den USA geradezu überschwemmt. Zum XVIII. Festival del Habano reisten deshalb vom 29. Februar bis zum 4. März rund 2000 Besucher aus 60 Ländern an, mehr als je zuvor.

    Die Veranstaltung endete mit einem Gala-Abend zu Ehren der Marke Cohiba zu ihrem 50. Jubiläum. Zur Feier waren 1200 Gäste geladen, die Live-Auftritte des kubanischen Pianisten und Komponisten Chucho Valdes, der spanischen Flamenco-Sängerin Estrella Morente und des uruguayischen Sängers und Songschreibers Jorge Drexler zu sehen bekamen. Natürlich hatten die Gäste neben einem erlesenen Diner auch die Gelegenheit, exklusiv die Cohiba-Neuerscheinungen zu probieren.

    Im Jahr 2015 erwirtschafte Habanos S.A. einen Gesamtumsatz von 428 Millionen Dollar, das ist eine Steigerung um vier Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Marktanteil von 70 Prozent (ohne USA) konnte gehalten werden.

    Höhepunkt des Festivals war das 50jährige Jubiläum der Marke Cohiba. „Cohiba ist in nur 50 Jahren zu einem Symbol für Exklusivität und Innovation geworden“, erklärte Habanos-Vizepräsident Inocente Núñez Blanco. red

    (DTZ 10/16)

  • Fiskus kassiert kräftig

    BERLIN // An der Börse schwanken die Kurse wie selten zuvor. Bei den Tabaksteuereinnahmen geht es fast ebenso auf und ab.

    Vor allem bei Zigaretten zeigte sich der Februar stark, der Fiskus kassierte 27,4 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. In absoluten Zahlen waren das gut 720 Millionen Euro nach 392 Euro im Januar.

    Feinschnitt legte 2016 bereits zweimal kräftig zu: Im Januar hatte das Plus bei 24,2 Prozent zum Vorjahreszeitraum gelegen, im Februar waren es 16,8 Prozent. Unterm Strich verzeichnete das Finanzministerium im Februar einen Zuwachs um 25,3 Prozent auf 910,2 Millionen Euro. red

    (DTZ 10/16)

  • Geburtstag einer renommierten Marke

    HAVANNA // Das 28. Habanos Festival hat auf Kuba gerade seine Tore geöffnet. Auf der größten internationalen Veranstaltung für Liebhaber des feinen Tabaksgenusses spielt der 50. Jahrestag der Marke Cohiba eine wichtige Rolle. Die Macher haben sich dafür etwas Besonders einfallen lassen.

    Auf der Pressekonferenz stellte Produzent Habanos S.A. unter anderem die wichtigsten Neueinführungen für das Jahr vor, zum Beispiel die „Cosecha Reserva 2012“ der Marke Hoyo de Monterrey mit dem seltenen Vitola-Format Epicure No. 2, die „Magnum 54“ der Marke H.Upmann sowie die speziellen Gedenkausgaben „Cuaba 20 Aniversario“ und „Cohiba Medio Siglo“.

    Bevor es zur exklusivsten aller Vorstellungen auf der Pressekonferenz kam, teilten die Habanos-Vizepräsidenten Leopoldo Cintra González und Javier Terrés Ercilla mit, dass das kubanische Unternehmen im vergangenen Jahr einen Umsatz von 428 Million Dollar erzielt hat.

    Höhepunkt war die Präsentation des Cohiba-Humidors mit einer speziellen Holzverarbeitung, zu der auch mit 24 Karat vergoldete kubanische Tabakblätter gehören. Von den Klimaschränken gibt es nur 50 Stück. Sämtliche Modelle sind einzeln nummeriert und mit dem jeweiligen Namen des Eigentümers personalisiert. Jeder Humidor enthält 50 Habanos mit einer gleichnamigen Vitola, die wegen des Ringmaßes ebenfalls einzigartig ist: Es ist das Erste in der Geschichte der Habanos. red

    (DTZ 09/16)