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  • Frohe Weihnachten und ein gutes neues Jahr 2017

    Verehrte Leserin,
    verehrter Leser,

    schon ein wenig besinnlich gestimmt, möchte das DTZ-Team heute den letzten Newsletter des Jahres nutzen, um Ihnen geruhsame Weihnachtstage und einen guten Rutsch ins Neue Jahr zu wünschen.

    Mit frischem Schwung und vielen spannenden Neuigkeiten werden wir uns auch 2017 wieder ganz in den Dienst der Tabakbranche stellen.

    Wir bedanken uns bei Ihnen für Ihr Interesse an unserem Nachrichten-Service und freuen uns, Sie auch im nächsten Jahr wieder begrüßen zu können.

    Die nächste Aussendung erhalten Sie am 3. Januar 2017.

    Ihr DTZ-Online-Team

    (DTZ 52/2016)

  • Starkes Adventsgeschäft

    BERLIN // Kleine Atempause im diesjährigen Weihnachtsgeschäft: Die Umsatzentwicklung war in den Tagen vor dem vierten Advent etwas schwächer als in der Vorwoche. Ab 17. Dezember zog das Weihnachtsgeschäft nach Aussagen des Handelsverbandes Deutschland wieder spürbar an.

    Der Innenstadthandel behauptete sich dabei angesichts eher schwacher Kundenfrequenzen gut. Bei einer HDE-Trendumfrage in rund 400 Läden waren besonders Händler von größeren Einheiten mit dem Geschäftsverlauf am vierten Adventssamstag zufrieden. „Überdurchschnittlich entwickelten sich auch die Umsätze an den Peripherien mit Fachmärkten und großflächigem Einzelhandel“, berichtet HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

    Das Weihnachtsgeschäft stand in diesem Jahr vor einem besonders langen Endspurt. „Nach dem vierten Advent stand bis zur Bescherung an Heiligabend noch fast eine Woche für den Geschenkekauf zur Verfügung“, so erklärt Genth.
    Schon in den vergangenen Jahren hat sich gezeigt, dass immer mehr Kunden ihre Weihnachtseinkäufe auf den letzten Drücker in Angriff nähmen. Insbesondere die Innenstädte erwarteten deshalb in der letzten Vorweihnachtswoche einen großen Ansturm.

    In Summe rechnete der HDE für November und Dezember im Weihnachtsgeschäft erstmals mit Umsätzen über 90 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht das einem Wachstum von 3,9 Prozent. Der Dezember könnte demnach mit einem Umsatz von über 50 Milliarden Euro der stärkste Einzelhandelsmonat aller Zeiten werden.
    pi

    (DTZ 51/16)

  • Erlebnisse gesucht

    KÖLN // Der Handel bekommt eine neue Aufgabe: Er wird zum Erlebnis-Lieferanten. Der stationäre Handel muss künftig in „Erlebnis pro Quadratmeter“ denken – und nicht mehr in Umsatz pro Quadratmeter.

    Dies belegt die Studie „Vitale Innenstädte“ des Instituts für Handelsforschung IFH. Gut ein Drittel der Käufer kommen wegen des Erlebnis-Charakters, des Ambientes und einer attraktiven Gestaltung in die Geschäfte.

    Der Wunsch der Verbraucher nach Erlebnis, Ambiente und Erlebnis-Charakter im Handel trifft noch nicht auf entsprechende Angebote. In der IFH-Studie bekamen diese Eigenschaften die schlechtesten Bewertungen. Weitere Ergebnisse: Mit zunehmender Ortsgröße sinkt die Bedeutung für die tägliche Versorgung auf zehn Prozent – Freizeitgestaltung und Stadtbummel dagegen treten als Besuchsmotive in den Vordergrund.
    red

    (DTZ 51/16)

  • TJI Campus: Update zur TPD 2

    MAINZ // Der nächste TJI Campus aus der gemeinsamen Event-Reihe von DTZ und dem Schwesterblatt Tobacco Journal International steht an: Am 23. Februar treffen sich Interessierte der Tabak- und E-Zigaretten-Branche in Mainz, um über die Auswirkungen der TPD 2 auf ihr Geschäft zu sprechen.

    Ziel ist es, den Teilnehmern einen Überblick über den Stand der nationalen Umsetzungen zu geben. Hochkarätige Referenten werden Erfahrungen, Chancen und Probleme vorstellen. Ein wichtiger Punkt ist dabei das sogenannte „Tracking & Tracing“.

    Die Teilnahme am TJI Campus in Mainz kostet 490 Euro, Frühbucher zahlen bis 31. Januar 440 Euro. Die Konferenzsprache ist Englisch. Mehr Infos [link|http://www.tji-campus.com]hier[/link].
    red

    (DTZ 51/16)

  • Geschenkpackungen erleben eine Renaissance

    HAMELN // Dagmar Neumann von der Niemeyer-Filiale in der Hamelner Galerie fällt im Weihnachtsgeschäft besonders der Kundenansturm auf. Der verteilt sich nun auf alle Werktage.

    „Gab es bisher eine Konzentration auf die zweite Wochenhälfte, so haben wir diesmal ganztägig von Montag bis Samstag viele Besucher. Das ist sicherlich eine Folge der Innenstadtlage, des unmittelbar vor uns liegenden Weihnachtsmarktes und auch der Attraktivität des Centers“, berichtet sie.

    Das Tagesgeschäft mit Tabakwaren, Lotto und Presse sei sehr konstant. Auf große Nachfrage stießen im begehbaren Klimaraum kubanische Produkte, aber auch das Davidoff-Sortiment. Speziell Geschenkpackungen erleben hier eine Renaissance und sind von zehn verschiedenen Anbietern erhältlich. Die Zigarre gelte als ideales Geschenk.

    Auch eine deutliche Belebung beim Pfeifenumsatz wird beobachtet. Der Renner ist die Pfeife „Auenland“ von Vauen zum Preis von 159 Euro. Ansonsten konzentrieren sich die bisherigen Verkäufe im Pfeifengeschäft auf Preise von 60 bis 250 Euro.

    Whisky, Rum und Obstbrände bestimmen das Spirituosensortiment. Kaufanlässe bieten sowohl Artikel für den Eigenbedarf als auch zum Verschenken. Offensichtlich verbinden Konsumenten ein gut sortiertes Tabakfachgeschäft mittlerweile mit einer großen Spirituosenauswahl, wo Kompetenz und Beratung aber auch nicht alltägliche Marken angeboten werden, heißt es in Hameln.

    Traditionell bietet die Niemeyer-Filiale eine Feuerzeuggravur unmittelbar vor Weihnachten an. Das wird von den Kunden genutzt. Das Feuerzeuggeschäft an sich wird allerdings eher als rückläufig bezeichnet und konzentriert sich wesentlich auf Zippo-Modelle.
    kdp

    (DTZ 51/16)

  • Diskussion um TPD 2

    BRÜSSEL // Eine zehnstündige Marathon-Sitzung in Brüssel hat am 12. Dezember staatliche Organisationen, Interessenvertreter und Unternehmen an einen Tisch gebracht. Thema: Wie und in welchem Rahmen soll das in der TPD 2 vorgesehene „Tracking &Tracing“ umgesetzt werden.

    Dabei ging es unter anderem um die Fragen, bis zu welcher Stufe der Wertschöpfungskette die Produkte nachverfolgt werden können müssen, mit welchen Mitteln dies geschehen soll und wieviel Zeit für die Datenübertragung die Unternehmen bekommen sollen.

    DTZ wird über die Fortschritte des Verfahrens berichten.
    red

    (DTZ 50/16)

  • Deutsche im Mittelfeld

    LUXEMBURG // Die europäische Statistikbehörde Eurostat hat die Zahl der Raucher unter die Lupe genommen. Ergebnis: EU-weit konsumieren 24,9 Prozent aller Menschen ab 15 Jahren Tabakerzeugnisse, davon 19,2 Prozent täglich.

    Am geringsten ist die Raucherquote mit 16,7 Prozent in Schweden, gefolgt von Großbritannien (17,2 Prozent) und Finnland (19,3 Prozent). Deutschland liegt in Sachen Raucherquote mit 21,7 Prozent auf dem siebten Platz.

    Die meisten Raucher im Verhältnis zur Gesamtbevölkerung weisen demnach Griechenland (32,6 Prozent) und Bulgarien (34,7 Prozent) auf. Große Unterschiede gibt es bei den Anteilen rauchender Männer und rauchender Frauen. Besonders ausgeprägt ist die Differenz in Litauen, wo 40,3 Prozent der Männer, aber nur 12,3 Prozent der Frauen rauchen; das sind 28,0 Prozentpunkte. Ähnlich deutlich ist der Unterschied in Rumänien (27,3 Prozentpunkte) und Zypern (47,7 Prozentpunkte).
    red

    (DTZ 50/16)

  • EU-Befragung zu Verbrauchssteuern

    BRÜSSEL // Seit Mitte November läuft eine öffentliche Anhörung der EU-Kommission zur Richtlinie 2011/64/EU. Damit regelt die EU Verbrauchssteuern auf Tabakerzeugnisse.

    Hintergrund der noch bis zum 16. Februar laufenden öffentlichen Befragung sind unter anderem die Einführung von Verbrauchssteuern auf neue Warengruppen, etwa E-Zigaretten, aber auch eventuelle Veränderungen, unter anderem der Steuerstrukturen, zum Beispiel bei Rauchtabak und Zigarillos (siehe auch Seite 1 der Print-Ausgabe 47/2016 der Tabak Zeitung vom 25. November unter der Überschrift „Brüssel berät wieder“).

    „Alle unmittelbar Betroffenen sollten sich mit ihrem Fachwissen an dieser für die gesamte Branche wichtigen öffentlichen Anhörung beteiligen“, empfiehlt Horst Goetschel, Vorsitzender und Geschäftsführer von MUT (Mittelständische Unternehmen der Tabakwirtschaft). Und er erläutert: „Die Ergebnisse dieser Befragung werden zu einer Weichenstellung für die zukünftige Besteuerung traditioneller und, neuer Tabakerzeugnisse´ in der EU führen.“

    Wie Goetschel weiter erklärt, wird auch MUT in Absprache mit anderen Verbänden der Tabakwirtschaft an der Befragung teilnehmen.

    [link|https://ec.europa.eu/eusurvey/runner/Tobacco_excise ]Hier[/link] geht es zur Befragung. da
    (DTZ 50/16)

  • Wachstum im „E-Geschäft“

    HAMBURG // Der E-Zigarettenmarkt wird 2016 um 45 Prozent gegenüber dem Vorjahr wachsen, 3,5 Millionen Tabakraucher sind laut Verband des E-Zigarettenhandels (VdeH) umgestiegen. Gegen Ende des Jahres ziehe der Handel zudem kräftig an: „Die E-Zigarette verkauft sich im Vorweihnachtsgeschäft sehr gut“, sagt Dac Sprengel, Vorsitzender des VdeH.

    Innerhalb eines Jahres sind die Umsätze im deutschen E-Zigarettenmarkt stark angestiegen. Der VdeH erwartet ein Umsatzwachstum von 45 Prozent auf 400 Millionen Euro. 2015 lag der Gesamtumsatz bei 275 Millionen Euro. Die Zahl der E-Zigarettennutzer wird sich von drei Millionen im Jahr 2015 auf 3,5 Millionen erhöhen, der Anteil der Gelegenheitsnutzer im Gesamtverhältnis sinken. Als Grund für das starke Wachstum gibt der Verband eine gewachsene Erkenntnis unter Tabakrauchern an, dass sie sich mit der E-Zigarette in erheblich geringerem Maße schädigten.

    Sprengel: „Die E-Zigarettenhändler beraten im Vorweihnachtsgeschäft häufig auch Verwandte und Freunde von Rauchern. Wir empfehlen für den Anfang einfach zu bedienende Geräte und E-Liquids, die den bisherigen Rauchgewohnheiten entsprechen und einen ausreichenden Nikotinanteil haben, damit der Umstieg nicht schwer fällt. Für Tabakmentholraucher gibt es eine Vielzahl von gut abgestimmten Mentholaromen. Dazu kommt ein immenses Angebot an Frucht- oder Süßaromen.

    Der VdeH bietet allen E-Zigarettennutzern eine Plattform, um ihre Erfolgsgeschichte mit der E-Zigarette zu erzählen. Die Webseite unsererfolg.org bietet vielfältige Einblicke in die Gründe für den Umstieg von der Tabakzigarette. Alle E-Zigarettennutzer sind aufgerufen, auf dieser Seite ihre Erfolgsstory zu erzählen. Somit erführen immer mehr Menschen von den Produkten.
    pi/red

    (DTZ 50/16)

  • „Wir müssen unseren Kunden Einkaufserlebnisse bieten“

    BREMEN // „Die Beratungskompetenz ist einer der großen Vorzüge des Fachhandels. Da kann der Onlinehandel nicht mithalten.“ Davon ist Martin Jonas, Inhaber und Geschäftsführer der Jonas KG mit Zentrale in Bremen, überzeugt.

    Er stößt sich allerdings daran, dass der Beratungsklau zunimmt. „Das trifft uns bei Artikeln, die nicht preisgebunden sind. Erst lassen sich die Leute in aller Ausführlichkeit von uns beraten. Dann fragen sie, ob wir das gewünschte Produkt zum Internetpreis abgeben können. Falls nicht, haben wir Pech.“ Der Kunde verlasse dann in aller Regel den Laden. Da hilft es auch nicht, darauf hinzuweisen, dass der stationäre Handel wesentlich höhere Kosten als der Onlinehandel hat, zum Beispiel für Personal, Miete und Energie. Das interessiert die Verbraucher nicht.

    Auf der anderen Seite kann man in jüngerer Vergangenheit beobachten, dass bedeutende Internethändler auch stationäre Läden eröffnen. „Nur online alleine reicht auf Dauer offenbar nicht“, schließt Jonas daraus.

    Internethandel wächst weiter
    „Der Internet-Handel wird weiter zulegen, aber auch beim E-Commerce wachsen die Bäume nicht in den Himmel“, gibt Jonas zu bedenken. Wer zusätzlich zu seinem stationären Geschäft keinen Internet-Handel betreiben will oder kann, hat nach seiner Ansicht trotzdem gute Chancen, sich zu behaupten. „Wir müssen unseren Kunden Einkaufserlebnisse bieten. Da kann der Online-Handel ebenfalls nicht mithalten.“ Und zur Erläuterung fügt Jonas hinzu: „Die Ware in die Hand nehmen, anschauen, riechen, fühlen, schmecken – das kann ich in einem Tabakwarengeschäft. Aber kein Online-Shop der Welt kann zum Beispiel einem Zigarrenliebhaber jenes Einkaufserlebnis verschaffen, das dieser in einem begehbaren Humidor hat.“ Seinen Fachhandelskollegen, die sich nicht oder noch nicht für eine Cross- oder Multi-Channel-Strategie entscheiden würden, empfiehlt er, diese großen Trümpfe auszuspielen und ihre Fachgeschäfte so gut es geht in Szene zu setzen.
    da

    (DTZ 49/16)