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  • Antrittsbesuch im Landtag

    MÜNSTER // Die im Dezember 2017 gewählte neue Vorsitzende des Lotto- und Toto-Verbandes der Annahmestelleninhaber in Nordrhein-Westfalen (NRW) Heike Juckenack und der langjährige Geschäftsführer des Verbandes, Tobias Buller-Langhorst haben vor kurzem den Landtagspräsident André Kuper (CDU) in Düsseldorf getroffen.

    Juckenack, die ein Einzelhandelsgeschäftes mit Lotto-Annahmestelle in Unna betreibt, sprach sich für einen engen Schulterschluss zwischen Betreibern und Politik aus.

    Der Verband werde als Ansprechpartner zur Verfügung stehen, sagte Buller-Langhorst. „Eine der größten Herausforderungen ist die Bekämpfung illegaler Glückspielangebote. Diese schaden nicht nur den Annahmestellen und Spielern sondern auch dem Gemeinwohl“, glauben Juckenack und Buller-Langhorst, welche diesbezüglich bereits verschiedene Gespräche geführt haben.

    pi

    (DTZ 17/18)

  • Ermuri hat die Aufgaben gut gemeistert

    DETMOLD // Vor dem Hintergrund massiver Maßnahmen gegen den Tabakkonsum hat sich die Ermuri Genuss Company gut behauptet. Die mit der TPD 2 einhergehenden Herausforderungen wurden umfassend bewältigt. Die Geschäftsentwicklung ist daher nur leicht rückläufig.

    Wie der Vorstandsvorsitzende Cay Uwe Vinke und Aufsichtsratschef Dirk Quade auf der Ermuri-Generalversammlung am 22. April in Detmold bekanntgaben, verzeichnete die Fachhandelsgenossenschaft im Geschäftsjahr 2016/2017 (1. Oktober bis 30. September) im Vergleich zum Vorjahresergebnis ein Umsatzminus von 2,9 Prozent auf 124,1 Millionen Euro.

    Die Zahl der Mitglieder sank von 812 auf 791. Verantwortlich für den Umsatzrückgang war vor allem das marktkonforme Minus beim Feinschnitt. Diese Warengruppe hat einen beachtlichen Anteil am Lagergeschäft, das wiederum in starkem Maße zum Gesamtumsatz beiträgt.

    Sowohl Vinke als auch Quade machten deutlich, dass die Ermuri solide gewirtschaftet habe und für die Zukunft gerüstet sei. Die Eigenkapitalquote an der Bilanzsumme in Höhe von 13,3 Millionen Euro gaben sie mit 55,3 Prozent an, was ein guter Wert sei.

    2019 findet die Ermuri-Generalversammlung vom 22. bis zum 24. März im NH-Hotel in Bingen am Rhein statt.

    da

    (DTZ 17/18)

  • MUT-Vorstand bestätigt

    OFFENBACH // Die Mitglieder von MUT (Mittelständische Unternehmen der Tabakwirtschaft) trafen sich am 24. April zu ihrer Jahrestagung in Offenbach am Main. Auf der Tagesordnung standen auch Neuwahlen des dreiköpfigen Vorstands. Dabei wurden Horst Goetschel als Vorsitzender, Cay Uwe Vinke als stellvertretender Vorsitzender und Marco Schum für weitere zwei Jahre gewählt:

    Goetschel begrüßte als Referenten Bodo Mehrlein vom Bundesverband der Zigarrenindustrie (BdZ), Professor Wolf-Dieter Heller vom Deutschen Zigarettenverband (DZV) und den früheren VdR-Hauptgeschäftsführer und heutigen MUT-Berater Franz-Peter Marx.

    da
    (DTZ 17/18)

  • Mittelstand profitiert nicht von guter Konjunktur

    BERLIN // Die Geschäftslage und die Erwartungen im Einzelhandel sind weiterhin positiv. Im Mittelstand allerdings ist die Situation deutlich schlechter. Insgesamt wird der Umsatz im Einzelhandel 2018 nach Prognose des HDE um zwei Prozent auf 523 Milliarden Euro steigen.

    Die HDE-Konjunkturumfrage unter 1.000 Unternehmen aller Standorte, Größen und Branchen zeigt, dass mehr als zwei Drittel der größeren Unternehmen (mehr als 100 Beschäftigte) mit einem Umsatzplus in 2018 rechnen. Händler mit weniger als fünf Beschäftigten dagegen kalkulieren mehrheitlich sogar mit einem Umsatzminus. „Zwischen kleinen und großen Handelsunternehmen geht die Schere auseinander“, so HDE-Hauptgeschäftsführer Stefan Genth.

    Wachstumstreiber der Branche bleibt dagegen der Online-Handel, der um rund zehn Prozent auf 53,4 Milliarden Euro zulegen wird. Davon profitieren auch die Multichannel-Unternehmen, die auf die Kombination aus stationärem Geschäft und Online-Handel setzen. Hier erwarten 57 Prozent in 2018 bessere Geschäfte als noch im Vorjahr. Genth: „Der mittelständische Einzelhandel ist in dieser Zeit des Strukturwandels in der Branche mehr denn je auf die passenden politischen Rahmenbedingungen angewiesen.

    Die Bundesregierung muss deshalb die Kaufkraft der Verbraucher stärken und neue Belastungen für die Unternehmen vermeiden.“ Insbesondere müssten kleinere und mittlere Einkommen mutiger als bisher im Koalitionsvertrag vorgesehen entlastet werden. Entscheidend für den mittelständischen Handel ist auch, dass der Standort Innenstadt attraktiv und erreichbar für Kunden und Logistik bleibt. Fahrverbote sind kontraproduktiv.

    pi

    (DTZ 16/18)

  • Meister-Torcedor geht auf Deutschland-Tournee

    WALDSHUT-TIENGEN // Der kubanische Torcedor Dalguis Ferro Claramonte geht in diesem Jahr als erster Zigarrenroller für 5th Avenue auf [link|http://www.goo.gl/dL9QAe]Tournee [/link]
    durch die südliche Hälfte Deutschlands.

    Der 39-Jährige stammt aus der Provinz Santi Spíritu, einer Region, die große Tradition in der Zigarrenfertigung hat, seit sich dort im 19. Jahrhundert vor allem Einwanderer von den Kanaren niederließen, um in diesem Wirtschaftszweig ihr Geschäft aufzubauen. Ferro Claramonte ist seit dem Jahr 2000 in der Habanos-Manufaktur José Gonzalez Treche als Zigarrenroller beschäftigt, einer Fabrik, die sich im Ort Guayos, in der Gemeinde Cabaiguán befindet. Er rollt dort seit Jahren in der höchsten, der 9. Kategorie. So fertigte er in jüngster Zeit unter anderem Zigarren des Formats Sublime No.1, die weltweit als Cohiba Talismán der Edición Limitada 2017 Furore machten.

    Er wurde deshalb ausgewählt, nun auch im Ausland seine Fähigkeiten in der Kunst der bis heute in Kuba praktizierten, traditionellen Methode „totalmente a mano“ – vollständig von Hand – zu präsentieren. Nur in Kuba werden noch heute die Zigarren auf diese traditionelle Weise gefertigt. In den anderen Ländern formt ein Roller den Wickel der Zigarre mit Hilfe einer Vorrichtung, woraufhin ein anderer Roller dann das Deckblatt anbringt. In Kuba führt der Roller alle Arbeitsschritte selbst aus, die zur Fertigung einer Zigarre notwendig sind.

    fnf

    (DTZ 16/18)

  • „Auf dem Markt gibt es ein Überangebot an Limitadas“

    AUGSBURG // Das Fachgeschäft „No. 7“ in Augsburg ist die führende Adresse für den gehobenen Tabak- und Zigarrengenuss sowie für edle Spirituosen in der Fuggerstadt. Mitten in dem rund 150 Quadratmeter großen Ladenlokal steht der älteste begehbare Humidor Süddeutschlands. DTZ sprach mit den Firmenchefs, den Brüdern Ulrich und Philipp Mayer, über ihre Geschäftsphilosophie und Firmenpolitik bei Premiumzigarren.

    Welche Kundenklientel haben Sie für Premiumzigarren?
    Ulrich Mayer: Die Kundschaft ist bunt gemischt – sozusagen vom 18-jährigen Abiturienten bis zum Pensionär, der die 80 weit überschritten hat. Und vom Straßenkehrer bis zum Konzernchef.

    Philipp Mayer:
    Vor ein paar Tagen kam zum Beispiel ein Bauarbeiter direkt nach Feierabend im Laden vorbei und traute sich nicht, in den Humidor zu gehen, weil er schmutzige Schuhe hatte. Doch der Mann war uns natürlich genau so willkommen wie alle anderen Kunden, und wir baten ihn freundlich, den Klimaraum zu betreten. Nach der zweiten Aufforderung tat er das dann und hatte auch gleich seine Marke gefunden.

    Demnach haben Sie ein offenes Haus für alle gesellschaftlichen Gruppen?
    Ulrich Mayer: Das ist für uns selbstverständlich, ebenso wie es fester Bestandteil unserer Philosophie ist, Genuss zu vermitteln. In diesen hektischen Zeiten wollen sich die Leute etwas gönnen. Viele sagen: „Lieber ein bisschen weniger rauchen oder Alkohol trinken, dafür aber etwas richtig Gutes.“ Und genau diese Verbraucher sprechen wir mit unserem Fachgeschäfts-Konzept an. Unser Ziel ist, dass sich die Kunden wohlfühlen und genau das Passende unter einer Auswahl von rund 1100 Whisky-, Rum-, Cognac-, Gin- und anderen Spirituosen-Sorten, zirka 430 Weinen und Champagnern sowie einem vielfältigen Tabakwaren- und RBA-Angebot finden.
    Philipp Mayer: Und auch auf die eine oder andere Überraschung stoßen. Deshalb sind wir immer auf der Suche nach dem Außergewöhnlichen und Exquisiten.

    Was zum Beispiel?
    Philipp Mayer: Etwa nach Marken, die nicht überall erhältlich sind oder nach limitierten Editionen in kleinen Auflagen.

    Sind Sie ein Fan von Limitadas?
    Philipp Mayer: Das war ich anfangs. Mittlerweile sehe ich die Sache kritischer, denn auf dem Markt gibt es längst ein Überangebot. Die Inflation an Limitadas ist kontraproduktiv, denn dadurch verlieren Sondereditionen den Charakter des Besonderen. Außerdem können wir rein flächenmäßig schon gar nicht mehr alle führen. Das spielt dann langfristig den Internethändlern in die Karten und schädigt den Fachhandel.

    Von welchen Marken, die nicht überall erhältlich sind, sprechen Sie?
    Ulrich Mayer: Das Sortiment von John Aylesbury zum Beispiel. Wir sind seit vielen Jahren John-Aylesbury-Gesellschafter und können uns mit dieser Marke exklusiv in Augsburg profilieren. Darüber hinaus sind wir Habanos Specialist und Davidoff-Fünf-Sterne-Ambassador.

    Philipp Mayer: Die neue Gliederung des Davidoff-Depot-Systems in Drei-, Vier- und Fünf-Sterne-Depositäre sehen wir übrigens positiv. Als Fünf-Sterne-Ambassador können wir uns mit besonderen Spezialitäten hervortun und haben einen sechswöchigen Verkaufsvorsprung bei Neueinführungen. Im Übrigen hilft es allen, wenn die Marke durch das neue Depot-Konzept bekannter wird.

    Das Preisniveau Ihres Premiumzigarren-Sortiments liegt wohl über dem Durchschnitt?
    Ulrich Mayer: Der Verkauf von Zigarren zu Stückpreisen über zehn Euro ist bei uns tatsächlich völlig normal. Dafür haben wir eine Reihe von Stammkunden, ebenso wie Kunden, die sich mit diesen Zigarren hin- und wieder mal etwas Besonderes gönnen oder einfach nur mal probieren wollen. Deshalb kann man schon sagen, dass sich die Hauptpreislage bei uns zwischen sechs und 15 Euro bewegt.

    Was empfehlen Sie Zigarren-Neueinsteigern?
    Philipp Mayer: Es bringt nichts, wenn ich einem neuen Zigarrenraucher eine kräftige Habanos für teures Geld verkaufe, ihm diese aber zu stark ist, und er nicht mehr wiederkommt. Da empfehle ich Einsteigern doch lieber eine milde Zigarre. Und gewinne so mit der Zeit womöglich einen Stammkunden.

    Welche Rolle spielen Festanlässe, zum Beispiel Ostern, Vatertag oder Weihnachten, beim Abverkauf von Premiumzigarren?
    Ulrich Mayer: Da geht schon noch was. Am zugkräftigsten sind Geburtstage und Weihnachten, gefolgt von Hochzeiten und Junggesellenabschieden. Zu Firmenveranstaltungen wird ebenfalls so manche Zigarre verkauft. Und auch zum Vatertag deckt sich der eine oder andere mit Zigarren ein, um diese zu verschenken oder selbst zu rauchen.

    Philipp Mayer: Für die jeweiligen Feste bereiten wir kleine Geschenk-Sets vor – zum Beispiel eine Zigarrenpackung und eine Flasche Rum. Wegen der gesetzlichen Vorschriften verkaufen wir dann natürlich beide Produkte separat.

    Haben die Zigarrenliebhaber auf die größeren Warnhinweise reagiert?
    Ulrich Mayer: Am Anfang haben sich die Zigarettenraucher echauffiert, doch heute stört das niemanden mehr. Bei den Aficionados waren die größeren Warnhinweise auf den Zigarren-Packungen kein großes Thema. Premiumzigarren verkaufen wir ohnehin überwiegend stückweise im Klimaraum. Die Kunden bedauern allerdings, dass die schönen Zigarrenkisten verschandelt werden.

    Philipp Mayer: Wir bieten leere Zigarrenkisten an und bitten pro Kiste um eine Spende von einem Euro. Den Erlös erhält „Kartei der Not“, das Hilfswerk der Tageszeitung „Augsburger Allgemeine“. Im vergangenen Jahr kamen dabei mehr als 8000 Euro zusammen. Diesen Betrag erhöhten wir auf eine Spendensumme von 10 000 Euro.

    da

    Das vollständige Special Premiumzigarren finden Sie in der Printausgabe DTZ 16/18 auf den Seiten 4 bis 7.

    (DTZ 16/18)

  • Weniger Tabaksteuer

    WIESBADEN // Das schlechte Wetter insbesondere im März hat – neben Regulierung und steigendem Gesundheitsbewusstsein sowie Konkurrenz durch die E-Zigarette – den Tabakkonzernen das Geschäfts vermiest.

    Das lässt sich auch an den jüngst veröffentlichten Zahlen zur Tabaksteuer ablesen. Nach einem relativ versöhnlichen Februar ging das Steueraufkommen für Zigaretten im März um 9,0 Prozent zum Vorjahr auf knapp 787 Millionen Euro zurück. Insgesamt lagen die Einnahmen des Fiskus aus der Tabaksteuer im ersten Quartal bei etwas weniger als 2,42 Milliarden Euro und damit über alle Produktkategorien hinweg um 8,3 Prozent niedriger als noch 2016.

    Auch der Netto-Bezug von Steuerzeichen spiegelt die angespannte Situation wider. Bei Zigaretten ging er im Januar um 3,7, im Februar um 3,5 und im März um 4,4 Prozent zurück. Das entspricht Stückzahlen von 1,7, 1,4 und 1,7 Milliarden. Beim Feinschnitt fiel das Minus zuletzt prozentual sogar zweistellig aus (-15,1). Betrachtet man alle Marktbereiche, lag der Rückgang bei 4,7 Prozent.

    max

    (DTZ 16/18)

  • Facebook ertappt

    LONDON // Das „British Medical Journal“ hat sich Facebook-Seiten aus Ländern rund um den Globus angesehen. Ziel war es, Tabakwerbung zu identifizieren. Dafür hat die Redaktion mit Hilfe von Nielsen- und Ranker-Listen insgesamt 388 führende Tabakmarken zusammengestellt. 108 dieser Marken betrieben Facebook-Seiten.

    Klassische Zigaretten waren nicht darunter. Allerdings wurden sie auf vier von fünf Seiten des Fachhandels herausgehoben. Eine Altersabfrage, um Minderjährige fernzuhalten, fehlte bei 90 Prozent der Händler, 78 Prozent bei Shisha-Tabak, 62 Prozent bei E-Zigaretten und 21 Prozent der Zigarren-Seiten. „Jetzt kaufen“-Links gab es bei Wasserpfeifentabak (41), E-Zigaretten (74), rauchlosen Produkten (50) und Zigarren (31 Prozent). Gezielte Verkaufswerbung, etwa in Form von Rabatt-Coupons, fanden sich bei Shisha-Tabak (48), E-Zigaretten (76) und Zigarren (69 Prozent), jeweils bezogen auf Seiten, die von den jeweiligen Herstellern gesponsert waren. Facebook verbietet solche Aktivitäten – eigentlich.

    red

    (DTZ 16/18)

  • Brexit wird teuer

    LONDON // Der britische Zigarettenmarkt ist auf Importe aus der Europäischen Union angewiesen. Nachdem die beiden letzten Hersteller, Imperial Brands und Japan Tobacco, ihre Produktion 2017 eingestellt hatten, konsumieren die Briten vor allem Zigaretten aus Polen, Deutschland, Portugal, Tschechien, Rumänien und den Niederlanden.

    Das Marktforschungsinstitut GlobalData erwartet als Folge einen „massiven Anstieg der Einzelhandelspreise“. Damit dürften die Verkäufe bis zum Jahr 2021 um bis zu 21 Prozent sinken. Derzeit liegt der Durchschnittspreis für 20er-Packungen bei 9,60 Britischen Pfund. Europäische Institutionen rechnen mit einem Anstieg um mehr als drei auf dann durchschnittlich 12,74 Pfund (rund 14,35 Euro). Hintergrund: Großbritannien könnte Zölle in Höhe von etwa 70 Prozent auf Zigaretten erheben.

    Und die Konzerne könnten nach Ansicht von GlobalData noch höhere Einbußen hinnehmen müssen, falls die britische Regierung weitere Auflagen mit dem Hinweis auf den Gesundheitsschutz erlässt.

    red

    (DTZ 16/18)

  • Aus für Logeo

    STUTTGART // Die Geolotterie Logeo wird im Sommer eingestellt. Das hat der Aufsichtsrat der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg auf Empfehlung der Geschäftsleitung am 16. April beschlossen.

    „So charmant die Spielidee einer geobasierten Lotterie, so wenig rechnete sich dieses Produkt“, erläutert Geschäftsführer Georg Wacker, dessen Amtsvorgängerin Marion Caspers-Merk 2017 die Geolotterie nach dem Vorbild skandinavischer Länder in Baden-Württemberg einführte. Um die Gewinnschwelle zu überschreiten, hätten wöchentlich deutlich über 40 000 Spielaufträge abgegeben werden müssen. Im Durchschnitt gingen allerdings nur um die 20 000 Spielaufträge ein.

    „Aus betriebswirtschaftlichen Gründen mussten wir deshalb die Reißleine ziehen“, so Wacker, der seit Januar Geschäftsführer ist. Insgesamt seien Woche für Woche 120 000 Euro ausgeschüttet worden. Demgegenüber seien Einnahmen verbucht worden, die um die 100 000 Euro pendelten.

    Die Idee von Logeo ist es, mit den Geokoordinaten seiner Wohnadresse den garantierten Hauptgewinn von 100 000 Euro zu erzielen.

    pnf

    (DTZ 16/18)