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  • Einstiegsalter sinkt

    LONDON // Teenager sind immer jünger, wenn sie das erste Mal zur Zigarette greifen. Das zeigt eine neue Studie, für die sechs Untersuchungen mit fast 120 000 Teilnehmern aus 17 europäischen Ländern ausgewertet wurden.

    Während in den 1970er-Jahren das durchschnittliche Einstiegsalter ins Rauchen für Männer bei 18 und für Frauen bei 19 Jahren lag, ist es mittlerweile auf 16 und 15 Jahre gesunken. Der Anteil neuer, junger Raucher an der Gesamtbevölkerung liege in Nordeuropa bei etwa zwei Prozent, in anderen europäischen Regionen zwischen vier und acht Prozent, so die Autoren der Studie.

    Zugleich nehme der Anteil besonders junger Raucher zu, heißt es: Bereits vier Prozent der Zigaretten-Einsteiger seien zwischen elf und 15 Jahre alt.

    Die Folgerung der Autoren: „Der Einstieg ins Rauchen ist unter europäischen Jugendlichen immer noch unannehmbar hoch, die steigenden Zahlen unter den 15-Jährigen verdienen Aufmerksamkeit.“ Jugendliche seien besonders anfällig für Nikotinabhängigkeit und unerwünschte Tabakwirkungen.

    Interessierte können die Studie auf der Internet-Seite [link|https://medicalxpress.com/journals/plos-one/]https://medicalxpress.com/journals/plos-one/[/link] kostenlos einsehen.

    red

    (DTZ 35/18)

  • Arbeitsmarkt bleibt robust

    NÜRNBERG // Das IAB-Arbeitsmarktbarometer liegt im August bei 103,5 Punkten und damit geringfügig um 0,1 Punkte unter dem Niveau des Vormonats. Somit zeigt der Frühindikator des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) weiter gute Aussichten für den deutschen Arbeitsmarkt in den nächsten drei Monaten an.

    Die Beschäftigungskomponente des IAB-Arbeitsmarktbarometers hat sich nach vier Rückgängen in Folge stabilisiert und bleibt konstant bei 106,5 Punkten. „Der Beschäftigungsaufschwung in Deutschland geht weiter“, kommentiert Enzo Weber vom IAB. Die Rekordentwicklung sei zwar durch die Abkühlung der Konjunktur etwas gedämpft worden, der Aufwärtstrend der Beschäftigung sei aber robust.

    Die Arbeitslosigkeitskomponente gibt gegenüber dem Vormonat um 0,2 Punkte nach. Der neue Stand von 100,5 Punkten zeigt eine nach wie vor günstige, aber nicht mehr besonders starke Entwicklung der Arbeitslosigkeit an. „Die Arbeitsagenturen halten weitere leichte Rückgänge der Arbeitslosigkeit für möglich, aber ein größerer Schub ist für das zweite Halbjahr nicht zu erwarten“, so Weber.

    Das IAB-Arbeitsmarktbarometer ist ein Frühindikator, der auf einer monatlichen Umfrage der Bundesagentur für Arbeit unter allen lokalen Arbeitsagenturen basiert.

    pnf

    (DTZ 35/18)

  • „Risiko muss eine Rolle spielen“

    GRÄFELFING / LONDON // Philip Morris, Anbieter des Tabakerhitzers Iqos, weist darauf hin, dass E-Zigaretten und Tabakerhitzern eine Schlüsselrolle beim Kampf gegen das Rauchen zukommen solle. Das habe parteiübergreifend der Wissenschaftsausschuss des britischen Unterhauses gefordert.

    Im neuen Bericht „E-Zigaretten“ habe der Ausschuss den Wissensstand zur Schädlichkeit von E-Zigaretten im Vergleich zu herkömmlichen Zigaretten zusammengetragen und politische Forderungen abgeleitet. Die Produkte sollten anhand ihres Risikos im Vergleich zu Zigaretten reguliert werden – sowohl in der Werbung als auch bei der Besteuerung. Philip Morris unterstützt die Forderungen nach einer risikobasierten Regulierung – auch in Deutschland.


    Britische Diskussion

    „Wir begrüßen den Bericht des britischen Parlaments. Eine so gründliche Diskussion über die Rolle, die E-Zigaretten bei der Eindämmung des Rauchens spielen können, wünschen wir uns auch in Deutschland“, sagte Markus Essing, Vorsitzender der Geschäftsführung von Philip Morris in Deutschland. „Beim Risikopotenzial gibt es erhebliche Unterschiede zwischen Zigaretten einerseits und E-Zigaretten und Tabakerhitzern andererseits. Gemäß dem Grundsatz, Gleiches gleich und Ungleiches ungleich zu behandeln, sollte sich die Regulierung auch in Deutschland an den unterschiedlichen Produktrisiken orientieren“, so Essing. „Zentral ist, dass wir Raucher über die großen Unterschiede bei den gesundheitlichen Risiken informieren dürfen.“

    Nach Einschätzung der britischen Abgeordneten sind E-Zigaretten etwa 95 Prozent weniger schädlich als Zigaretten. Die gesundheitlichen Risiken für Raucher, die zu konventionellen Zigaretten griffen, seien größer als die Unsicherheit über den langfristigen Gebrauch von E-Zigaretten. Mit Blick auf den Jugendschutz heißt es, Befürchtungen, wonach E-Zigaretten als Einstieg ins Rauchen dienten, hätten sich nicht bestätigt.

    Das oberste Ziel müsse darin bestehen, die Zahl der Zigarettenraucher weiter zu reduzieren. E-Zigaretten seien aufgrund ihres deutlich geringeren Gesundheitsrisikos ein adäquates Mittel, um dieses Ziel zu erreichen. Von der britischen Regierung fordern die Parlamentarier, E-Zigaretten und Tabakerhitzer bei der Besteuerung gegenüber Zigaretten besserzustellen. Raucher sollten zudem über die Vorteile von E-Zigaretten besser und klarer informiert werden.

    Der Bericht basiert auf etwa 100 ausgewerteten Studien und einer Reihe öffentlicher Expertenanhörungen. Offiziell richtet sich der Bericht an die britische Regierung. Um über die Entwicklungen und neue wissenschaftliche Erkenntnis informiert zu bleiben, fordern die Ausschussmitglieder die Regierung auf, künftig jährliche Berichte zu E-Zigaretten vorzulegen und dabei auch Tabakerhitzer zu berücksichtigen.

    pi

    (DTZ 35/18)

  • Kulturgeschichte einer revolutionären Erfindung

    HANAU // Erst war es nur ein einziges, schönes Feuerzeug, das Volker Putz eher zufällig in London in die Hände fiel. Inzwischen – 25 Jahre später – nennt der passionierte Sammler über 4000 verschiedene Modelle sein Eigen und präsentiert eine Auswahl aus sämtlichen Epochen nun in einer wirklich sehenswerten Ausstellung namens „Feuer und Flamme – die ‧Kulturgeschichte des Feuerzeugs“.

    Feuer und Flamme ist der Hamburger Volker Putz bereits seit über 25 Jahren. Seit dieser Zeit begeistert er sich für Feuerzeuge mit ihren Zündmechanismen und im Wandel der Zeit. Und in diesen zweieinhalb Jahrzehnten hat er so viele Exponate zusammengetragen, dass er nun im deutschen Goldschmiedehaus eine epochenübergreifende Überblicksschau präsentiert. Gezeigt werden Stücke aus der Zeit vor Christi Geburt bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts.

    Die Zusammenstellung umfasst mehr als 400 Exponate aus der insgesamt über 4000 Stücke umfassenden Sammlung des Hamburger Kaufmanns. Diese stehen für verschiedene Mechanismen, Designs und Zeitgeschichte – alle mit viel Akribie und Interesse gesammelt. Es ist eine umfangreiche Sammlung zum Thema Feuermachen. „Ich war schon immer ein Sammler und ging gerne auf Floh- und Aktivmärkte“, erzählt Volker Putz. „Bei einem Besuch des Portobello-Markts in London vor über 25 Jahren kaufte ich zwei Art-Deco-Feuerzeuge von Dunhill aus den 20er-Jahren. Ich war sowohl von der Technik und der handwerklichen Fertigung, als auch von der Schönheit der Dekoration beeindruckt. Hierbei ist der Funke übergesprungen und eine neue Leidenschaft begann.“

    Die Ausstellung ist chronologisch aufgebaut. Sie beginnt mit dem Thema Feuerschlagen („pinken“), einer Methode zum Feuermachen, die zweitausend Jahre andauerte. Hierbei wird der Stahl an einen Feuerstein geschlagen. Der entstehende heiße Funke bringt dann Zunder zum Glimmen. Zum Feuerschlagen gehören etwa Feuerstähle, Zunderdosen oder Feuerschlagmesser.

    Die Ausstellung ist noch bis zum 6. Januar 2019 im Deutschen Goldschmiedehaus in Hanau zu sehen.

    Katrin Heß

    Den vollständigen Artikel lesen Sie in der DTZ-Printausgabe 34/18.

  • Steuern auf E-Zigaretten?

    MÜNCHEN / BRÜSSEL // E-Zigaretten und Steuern – das ist und bleibt Top-Thema des Branchenverbandes Bündnis für Tabakfreien Genuss (BfTG). Eine Gleichbehandlung mit Tabak würde den Erfolg des Produkts ein ganzes Stück nach hinten werfen, teilt das BfTG mit.

    Dabei weist der BfTG-Vorsitzende Dustin Dahlmann darauf hin, dass vor Ende 2019 – eher später – eine Besteuerung wohl nicht zu erwarten sei. Dennoch: „Mit einer Besteuerung ist nach wie vor zu rechnen.“ Umso wichtiger sei es, weitere Argumente gegen eine (zu hohe) Besteuerung in die Entscheidungsapparate in Brüssel und Berlin einzuspeisen.

    Unterdessen hat eine „Öffentliche Konsultation zu Verbrauchssteuern auf Tabakwaren und zur möglichen Besteuerung neuartiger Tabakerzeugnisse“, gemeint sind E-Zigaretten und Tabakerhitzer, der Europäischen Kommission begonnen. Diese ist auch auf Deutsch zugänglich: https://bit.ly/2MHIxNh.

    red

    (DTZ 34/18)

  • BDTA ist umgezogen

    KÖLN // Der Bundesverband Deutscher Tabakwaren-Großhändler und Automatenaufsteller (BDTA) hat seine Arbeit in einer neuen Geschäftsstelle aufgenommen. Das hat der Verband jetzt mitgeteilt.

    Die neuen, modernen Büroflächen befinden sich in der 22. Etage des Kölnturms im Kölner Mediapark, der seit 2001 das Stadtbild der Wirtschaftsmetropole Köln als höchstes Bürohochhaus und im Wortsinn überragendes Wahrzeichen prägt. Mit Besprechungsmöglichkeiten, optimaler Verkehrsanbindung und Rückgriff auf die Leistungen eines Anbieters für Full-Service-Büros werden die neuen Räumlichkeiten den modernen Anforderungen eines Wirtschaftsverbandes an einen repräsentativen Hauptsitz gerecht.

    „Die alten Räumlichkeiten entsprachen nicht mehr den aktuellen Notwendigkeiten. Arbeiten hat sich verändert, findet mobil und ‚remote‘ statt, braucht weniger Fläche, dafür aber eine starke IT-Anbindung“, erklärt Sascha Waltemate, seit 1. April Geschäftsführer des BDTA und Organisator des Umzugs, in dessen Verlauf auch der in die Jahre gekommene Server ersetzt und die IT-Ausstattung erneuert wurde. Eine Cloud-Telefonanlage sorgt nun für die Erreichbarkeit der Mitarbeiter. „Es spielt keine Rolle mehr, ob sich die Geschäftsführer in Berlin oder Brüssel aufhalten oder die Mitarbeiter im Home Office sind, ich erreiche sie immer unter ihrer Büronummer“, schwärmt der 1. Vorsitzende des BDTA, Michael Reisen.

    Zentrale Lage
    Die zentralere Lage ist für Andreas Landwehr, Hauptgeschäftsführer des BDTA, einer der wesentlichen Vorteile: „Der Hauptbahnhof ist ebenso in nächster Nähe wie die Autobahnauffahrt, Parkplätze sind in der Tiefgarage ausreichend vorhanden, was in Köln nicht ganz selbstverständlich ist. Der Flughafen lässt sich mit der S-Bahn in einer Direktverbindung erreichen“, führt der Wahl-Frankfurter, der seit 1. Juni beim BDTA ist, aus.

    Und an schönen Tagen sieht man aus den nach Norden ausgerichteten Büros bis nach Mönchengladbach – wo beide Vorsitzenden ihrem Hauptgeschäft nachgehen. „Eine direkte Sichtverbindung war für uns nicht das ausschlaggebende Kriterium“, schmunzelt der 2. BDTA-Vorsitzende Paul Heinen, „die Möglichkeit, von oben auf die JTI-Zentrale herabzublicken war da schon wichtiger.“ Tatsächlich befindet sich die ebenfalls im Mediapark gelegene Zentrale von JTI Germany fast zu Füßen des Kölnturms, so dass sich dort nun mehrere Geschäftstermine in unmittelbarer Nachbarschaft kombinieren lassen.

    pi

    (DTZ 34/18)

  • „Wir freuen uns auf alle Gäste“

    DORTMUND // Nur noch wenige Wochen bis zum Start von InterTabac und InterSupply. DTZ nahm dies zum Anlass, mit Messe-Chefin Sabine Loos zu sprechen.

    Frau Loos, was genau ist Ihre Funktion? Und wie hat Ihre „Messekarriere“ begonnen?
    Sabine Loos: Seit 1. August 2011 bin ich Hauptgeschäftsführerin des internationalen Messe-, Kongress- und Veranstaltungszentrums Westfalenhallen Dortmund. Zuvor war ich Geschäftsbereichsleiterin bei der Koelnmesse. Zu meinen Schwerpunkten gehörten unter anderem der Auf- und Ausbau neuer Veranstaltungen in Köln sowie die Etablierung neuer Projekte im Ausland, etwa in China, in Singapur und in den USA. Meine Messekarriere habe ich als Referentin und Projektleiterin in Köln begonnen.

    Die Messe Dortmund besitzt und organisiert, unter anderem, InterTabac und InterSupply. Wie hat alles begonnen?
    Loos: Am 19. und 20. August 1978 fand die erste InterTabac mit 78 Ausstellern und 1750 Besuchern statt. Die Idee damals: Entstehen sollte eine Plattform, die es dem Tabakwarenfachhandel ermöglichen würde, sich an einem Ort umfassend über neue Produkte zu informieren und verbesserte Einkaufsmöglichkeiten zu bieten. Heute ist die InterTabac längst die weltgrößte Fachmesse für Tabakwaren und Raucherbedarf. Neben dem Handel sind zahlreiche internationale Top-Entscheider und -Einkäufer vor Ort.

    Und 2015 kam die InterSupply dazu …
    Loos: Genau, die Fachmesse für die Produktion von Tabakwaren. Neben Verarbeitungs- und Logistik-Equipment für Tabak befasst sich diese Fachmesse mit allen Prozessschritten und Zulieferprodukten zur Tabakwarenherstellung, aber auch für die Produktion von E-Zigaretten.

    Die InterTabac hat eine lange Tradition. Was sind Ihrer Meinung nach die Schlüsselelemente in der Kontinuität, und was macht den Erfolg der Messe aus?
    Loos: Die InterTabac ist über lange Zeit organisch gewachsen. Sie bildet den tatsächlichen Bedarf einer Branche an Austausch und Internationalisierung ab. Diese Ausgangslage ergänzen wir um jahrzehntelange Erfahrung mit Service und passenden Messe-Dienstleistungen. In der Summe bedeutet das: eine langfristig erfolgreiche Fachmesse.

    Jeremy Booth

    (DTZ 34/18)

  • Philip Morris erweitert Netz für Raucher-Alternative

    DRESDEN // Die Dresdner Altmarkt Galerie wird um eine Attraktion reicher: Am 14. August eröffnete Philip Morris dort einen permanenten Iqos-Store. Derzeit befindet sich in der Altmarkt Galerie ein temporärer Iqos-Pop-Up-Store, der nun in das neue, dauerhafte Geschäft umzieht.

    „Wir freuen uns über die große Resonanz in Dresden. Mit einem dauerhaften Iqos-Store in prominenter, innerstädtischer Lage gehen wir einen weiteren Schritt zur Verwirklichung unserer Vision einer rauchfreien Zukunft“, sagt Markus Essing, Vorsitzender der Geschäftsführung von Philip Morris, Gräfelfing. „Unser Anspruch ist es, alle erwachsenen Raucher zum Umstieg auf potenziell risikoreduzierte Produkte zu überzeugen. Unsere Stores spielen dabei eine zentrale Rolle“, so Essing.

    Auf 55 Quadratmetern Verkaufsfläche können sich erwachsene Raucher seit dem 14. August im neuen Shop über das Heat-not-burn-Produkt informieren, verschiedene Geschmackssorten probieren und den Tabakerhitzer nebst Accessoires erwerben.

    Iqos in deutschen Großstädten

    Weitere Iqos-Läden befinden sich in Berlin, Düsseldorf, Essen, Frankfurt am Main, Hamburg, Ingolstadt, Köln, München und Stuttgart. Außerdem bleibt auch der Iqos-Pop-Up-Store in der Dresdner f6 Cigarettenfabrik erhalten. Daneben ist das Produkt bei rund 1000 ausgewählten Tabakwaren-Fachhändlern und Tankstellen in ganz Deutschland sowie online erhältlich. Die dazu gehörenden Tabaksticks Heets können darüber hinaus flächendeckend in über 15 000 Geschäften sowie in Supermärkten gekauft werden.

    Philip Morris hat Iqos Ende Mai 2017 in Deutschland eingeführt. Unternehmensangaben zufolge sind bis Mitte 2018 weltweit bereits mehr als 5,6 Millionen Raucher zu dem Produkt gewechselt; täglich kommen mehr als 10 000 neue Iqos-Nutzer hinzu. In Europa hat sich die Zahl der Nutzer laut Philip Morris innerhalb eines Jahres vervierfacht und liegt mittlerweile bei 1,2 Millionen. Damit hält Iqos europaweit bereits einen Anteil von einem Prozent am gesamten Zigarettenmarkt.

    Bei Iqos wird Tabak auf etwa 250 bis 300 Grad Celsius erhitzt, jedoch im Unterschied zu herkömmlichen Zigaretten nicht verbrannt. Hierbei entsteht ein Dampf mit Tabakgeschmack, allerdings ohne den Zigarettenrauch-Geruch.

    Über das Unternehmen: Die 1970 in Deutschland gegründete Philip Morris GmbH ist ein Unternehmen von Philip Morris International Inc. (PMI), dem nach eigenen Angaben weltweit führenden internationalen Tabakunternehmen. Seit 1987 ist Philip Morris Marktführer auf dem deutschen Zigarettenmarkt. Der Marktanteil lag 2017 bei zirka 37 Prozent. Zu den erfolgreichsten Marken, die in Deutschland vertrieben werden, zählen Marlboro, L&M und Chesterfield sowie Iqos und die dazugehörigen Heets.

    Die Philip Morris GmbH beschäftigt in der Verwaltungszentrale in München-Gräfelfing rund 600 Mitarbeiter. In dem Berliner Werk, einer der größten Produktionsstätten von Philip Morris International in Europa, arbeiten etwa 1200 Mitarbeiter, in der Produktion in Dresden, der f6 Cigarettenfabrik GmbH & Co. KG, über 300 Beschäftigte.

    pnf

    (DTZ 33/18)

  • Arbeitsmarkt boomt weiter

    NÜRNBERG // Im zweiten Quartal 2018 gab es bundesweit rund 1,21 Millionen offene Stellen auf dem deutschen Arbeitsmarkt. Gegenüber dem zweiten Quartal 2017 erhöhte sich die Zahl der offenen Stellen um rund 115.000, gegenüber dem ersten Quartal 2018 um fast 25.000. Das geht aus der IAB-Stellenerhebung hervor, einer regelmäßigen Betriebsbefragung des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).

    In Westdeutschland waren im zweiten Quartal 2018 rund 940 000 offene Stellen zu vergeben, in Ostdeutschland gut 270.000.

    Das Verhältnis von sofort zu besetzenden offenen Stellen und sozialversicherungspflichtiger Beschäftigung, die so genannte Vakanzrate, beträgt im Bundesdurchschnitt 2,8 Prozent. Auf 100 sozialversicherungspflichtig Beschäftigte kommen also fast drei offene Stellen. Im Jahr 2012 waren es erst zwei offene Stellen. Die Personalnachfrage ist somit deutlich angewachsen.

    Mit 3,2 Prozent liegt die Vakanzrate im Osten Deutschlands höher als in Westdeutschland (2,7 Prozent). „Für viele Betriebe in Ostdeutschland ist es nicht einfach, ein konkurrenzfähiges Lohnniveau zu bieten. Hinzu kommt, dass die jahrzehntelange Ost-West-Abwanderung von jungen Menschen ihre Spuren hinterlassen hat“, erklärt IAB-Arbeitsmarktforscher Alexander Kubis.

    Die Zahl der Arbeitslosen je offene Stellen ist in Ostdeutschland allerdings nach wie vor größer als in Westdeutschland: In Ostdeutschland gibt es rechnerisch 2,1 Arbeitslose je offene Stelle, in Westdeutschland liegt die entsprechende Zahl wie im Bundesdurchschnitt bei 1,9.

    Das IAB untersucht mit der sogenannten IAB-Stellenerhebung viermal jährlich das gesamte Stellenangebot, also auch jene Stellen, die den Arbeitsagenturen nicht gemeldet werden. Im zweiten Quartal 2018 wurden Antworten von rund 9000 Arbeitgebern aller Wirtschaftsbereiche ausgewertet.

    pi

    (DTZ 33/18)

  • Internetspielumsätze wachsen

    STUTTGART // Die über das Internet getätigten Spielumsätze der staatlichen Glücksspielunternehmen gehen deutlich nach oben. So hat etwa Toto-Lotto Baden-Württemberg die Online-Einsätze in den vergangenen fünf Jahren mehr als verdreifacht. Waren es 2013 erst 20,6 Millionen Euro, so beliefen sich die über den Eigenvertrieb auf www.lotto-bw.de eingenommenen Spieleinsätze (inklusive Silvester-Millionen und Logeo) im Gesamtjahr 2017 auf 63,7 Millionen Euro. Das waren 18,6 Prozent beziehungsweise rund zehn Millionen Euro mehr als 2016.

    Am Gesamtumsatz der Staatlichen Toto-Lotto GmbH Baden-Württemberg im Jahr 2017 in Höhe von 933,2 Millionen Euro hatte das Online-Geschäft einen Anteil von 6,8 Prozent und somit 1,2 Prozentpunkte mehr als noch im Vorjahr. Die Einsätze der gewerblichen Spielvermittler, die die Einsätze ihrer baden-württembergischen Kundschaft bei der Gesellschaft einspielen müssen, sind hierin nicht enthalten.

    Die Anzahl der Kunden, die sich auf der Website von Toto-Lotto Baden-Württemberg registriert und sich entweder in einer Annahmestelle oder auf www.lotto-bw.de identifiziert haben, belief sich Ende vergangenen Jahres auf rund 203. 000.

    Trotz des Zuwachses im Online-Geschäft bilden die rund 3200 Annahmestellen im Land nach wie vor das Rückgrat. „Sie sind die wichtigsten Säulen des Vertriebs und die ersten Ansprechpartner rund um das Thema Lotto“, betont Geschäftsführer Georg Wacker.

    red

    (DTZ 33/18)