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  • Cannabis ist gefragt

    MAINZ // Big Tobacco steht vor einem Wandel. Neue Erzeugnisse wie E-Zigaretten und Tabak-erhitzer sorgen für Fantasie. Doch auch ein längst bekanntes Naturprodukt könnte die Umsätze der Konzerne beflügeln: Marihuana.

    Zuletzt machte die amerikanische Altria (Marlboro USA) Schlagzeilen, weil sie sich an dem kanadischen Cannabis-Farmer Cronos beteiligen will. Cronos bringt es aktuell nur auf eine Jahresproduktion von etwa zwei Tonnen. Diese Menge will Cronos mit Unterstützung eines Investors auf etwa 120 Tonnen steigern. Den weltweiten Markt schätzen Experten auf ein Gesamtvolumen von 52,5 Milliarden Dollar (gut 46 Milliarden Euro) – inklusive des illegalen Handels. Doch das könnte sich ändern: In Kanada und in neun US-Bundesstaaten ist der Konsum von Cannabis mittlerweile erlaubt. Weitere Staaten könnten demnächst noch folgen.

    Zuvor hatte Altria sich um finanzielle Beteiligungen bei den Marihuana-Spezialisten Aphria und CannTrust bemüht, die Verhandlungen nach Indiskretionen jedoch abgebrochen. Nun also wollen die Richmonder sich Cronos schnappen.

    Dabei steht Altria nicht allein. Imperial Brands etwa hatte im Sommer Anteile an Oxford Cannabinoid Technologies erworben, die im medizinischen Cannabis-Markt unterwegs ist.

    Wirklich neu sind die Begehrlichkeiten der Tabakindustrie jedoch nicht. Bis zum Verbot des Rauschmittels in den USA 1970 dachten die Großen der Branche darüber nach, ins Marihuana-Geschäft einzusteigen. So notierte der damalige Philip-Morris-Chef George Weissman: „Ich würde es nicht nutzen. Aber wir sollten ein mögliches Produkt prüfen.“

    max

    (DTZ 49/18)

  • Ist Dampf-Werbung wirklich schädlich?

    MAINZ // Das Institut für Therapie- und Gesundheitsforschung hat – gefördert durch die DAK – vor wenigen Wochen eine Untersuchung vorgelegt. Darin geht es um „Werbung für E-Zigaretten und Rauchverhalten im Kindes- und Jugendalter“. Die Krankenversicherung fasst die Ergebnisse plakativ so zusammen: „Werbung für E-Zigaretten verführt Kinder zum Rauchen.“

    In den Ergebnissen der Studie stellen die Verfasser „signifikante Zusammenhänge“ zwischen dem Konsum Jugendlicher von Zigaretten, Shisha und E-Zigaretten her. Besonders spannend allerdings ist die Schlussfolgerung der Autoren: „Eine kausale Interpretation der Studienergebnisse ist aufgrund der Anlage der Studie nicht möglich.“ Im Klartext: Es ist nicht feststellbar, ob die Jugendlichen rauchten und dampften, weil sie Werbung für E-Zigaretten gesehen hatten, oder ob ihnen die Motive auffielen, weil sie ohnehin schon Konsumenten waren. Dazu meint der Grazer E-Zigaretten-Befürworter und Hochschulprofessor Bernd Mayer: „Die Daten sagen uns nichts, was einem nicht auch der Hausverstand sagt.“ Die Ergebnisse seien vielmehr „nichtssagend“.

    Tatsächlich machen es solche Auswertungen schwieriger für die Branche. Der Wissenschaftler Konstantinos Farsalinos stellte dazu kürzlich fest: „Es gibt Organisationen, die Forschung nur unter dem Aspekt finanzieren, dass negative Ergebnisse gefunden werden.“ Diesen Vorwurf wird sich nun auch die DAK Gesundheit vorhalten lassen müssen.

    max

    (DTZ 49/18)

  • Red Kiwi startet wieder durch

    HAMBURG // Der deutsche E-Zigaretten-Pionier Red Kiwi, der vor über zehn Jahren mit Liquids und Hardware in den Markt gestartet war, hat das selbst eingeleitete Insolvenzverfahren aufgrund finanzieller Engpässe abgeschlossen.

    Das teilte das Unternehmen jetzt mit. Die mit Investoren neu gegründete Red Kiwi NTG GmbH übernimmt den Geschäftsbetrieb und alle Mitarbeiter per sofort vom durch das Gericht eingesetzten Insolvenzverwalter Rechtsanwalt Henning Sämisch aus Hamburg.

    Die Red Kiwi GmbH war nach eigenen Angaben in den vergangenen zwei Jahren „aufgrund ihrer eigenen, strengen Interpretation und Umsetzung der TPD 2-Vorschriften (Europäische Richtlinie für Tabakprodukte und E-Zigaretten) in finanzielle Schwierigkeiten geraten“. Die zwischenzeitlich auch international erfolgreiche Vermarktung von Red-Kiwi-Produkten hatte den Gründer Sven Heeder dazu veranlasst, sich intensiv mit der kritischen Situation auseinanderzusetzen und Investoren zu suchen, um die Weiterführung der Firma sicherzustellen. Mit einer schwedisch-schweizerischen Investoren-Gruppe sei dies nun – „vorerst“ – gelungen. Das Unternehmen werde derzeit durchleuchtet und neu ausgerichtet.

    Gemäß dem designierten Geschäftsführer Sven Heeder will Red Kiwi sich nun verstärkt auf die Bedürfnisse des europäischen E-Zigaretten-Fachhandels fokussieren und die Handelsmarke Red Kiwi international stärken. Einige Marktneuheiten – etwa eine neue Liquid-Linie mit attraktiven Aromen für den trendigen Cloud-Chasing-Markt oder neue Pod-Systeme – stünden bereit zur Auslieferung. Diese würden in den kommenden Wochen dem internationalen Großhandel präsentiert. Dabei wurde der Gründer Heeder durch Insolvenzverwalter Sämisch unterstützt.

    pi

    (DTZ 49/18)

  • Reemtsma verspricht Qualität

    HAMBURG // Mehr Sicherheit für Konsumenten: Das Hamburger Traditionsunternehmen Reemtsma hat ein Qualitätsversprechen für E-Liquids abgegeben und strengere Kontrollen importierter Waren aus Nicht-EU-Ländern angemahnt.

    Die E-Zigarette habe das Potenzial, deutlich weniger schädlich als die Tabakzigarette zu sein – damit dies so ist, müssten Qualität und Sicherheit von E-Zigaretten und Liquids hochwertig und für den Konsumenten verlässlich sein.

    „Die Einhaltung von Produkt- und Sicherheitsstandards ist unsere oberste Pflicht. Der Konsument hat ein Recht auf Produktsicherheit und Produkte, die dem gesetzlichen Rahmen entsprechen“, so Reemtsma-Chef Michael Kaib. „Man hört häufiger, dass niemand weiß, was in E-Zigaretten drin ist. Ein Blick in die EU-Regulierung und deutsche Gesetzgebung sagt sehr deutlich, was drin sein darf und was nicht. Wer sich daran nicht hält, muss vom Markt.“

    Reemtsma fordert die Behörden daher auf, die Qualität der E-Liquids in Deutschland regelmäßig zu kontrollieren: Es dürfe nicht sein, dass ein weniger schädliches Produkt wie die E-Zigarette für den Konsumenten unsicher werde, weil einzelne Hersteller sich nicht an vorgeschriebene Qualitätsstandards hielten. „Daher ist es wichtig, dass die Qualität der Liquids nicht nur vom Gesetzgeber vorgegeben, sondern auch kontrolliert wird“, ergänzt Kaib. Er nennt als Vorbild die regelmäßigen Kontrollen in der Lebensmittelindustrie: „Bei Schokolade wird auch überprüft, dass kein Mineralöl enthalten ist – Gleiches muss für die Reinheit der E-Liquids gelten.“

    Laut einer Untersuchung des Bundesamtes für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit entsprechen viele E-Liquids nicht den gesetzlichen Anforderungen. So weist rund jedes zweite Liquid Mängel wie zu hohen Nikotingehalt, fehlende oder unvollständige Kennzeichnung von Warnhinweisen oder Fehler bei der Beschaffenheit der Nachfüllbehälter auf.

    Das Qualitätsversprechen von Reemtsma für die E-Zigarette Myblu beinhaltet unter anderem:
    [bul]Sicherheit im Nikotinlevel: Die Reemtsma-Produkte weisen einen stabilen Nikotingehalt auf, der dem auf der Verpackung ausgewiesenen entspricht.
    [bul]Liquids enthalten kein Diacetyl und keinen Zucker (Glucose). Beide Stoffe sind in Deutschland verboten, Importe und Urlaubsmitbringsel bergen hier häufig Unsicherheiten.
    [bul]Produktion und Kontrolle der Liquids in der EU: Die Liquids werden in der EU hergestellt und vor Auslieferung kontrolliert.
    [bul]Reemtsma bietet alle Liquids auch ohne Nikotin an und unterstützt so die Wahlfreiheit des Konsumenten.
    Zudem setzt sich Reemtsma dafür ein, dass auch E-Zigaretten in hoher und sicherer Qualität angeboten werden:

    [bul]Die E-Zigarette Myblu ist frei von Weichmachern (Phthalaten). Diese können vor allem bei Billigimporten beim Kontakt mit der Mundschleimhaut unerwünschte Stoffe abgeben.

    [bul]Visueller Schutz vor „Trockendampfen“: Züge an einer E-Zigarette ohne Liquid können zu starkem Temperaturanstieg führen, bei dem Formaldehyd freigesetzt werden kann. Aufgrund des transparenten Pod-Designs der Myblu E-Zigarette und des Sichtfensters im Gerät wird dieses Risiko weitgehend eliminiert, da der Nutzer leicht erkennt, wenn sich keine Flüssigkeit im Pod befindet.

    [bul]Alle E-Zigaretten und Liquids von Reemtsma sind EUTPD-konform.

    Außerdem verweist Reemtsma auf die Bedeutung des Jugendschutzes für die E-Zigarette: „E-Zigaretten haben in den Händen von Kindern und Jugendlichen nichts zu suchen“, so Kaib. Reemtsma hat ein breites Netz an Maßnahmen entwickelt, um Jugendlichen den Zugang zu den Produkten zu verwehren.

    [bul]Online: Hier hat Reemtsma einen dreifachen Alters-Check etabliert. Vor Zugang zur Website erfolgt eine Abfrage an den User zu dessen Volljährigkeit. Später wird eine direkte Schufa-Altersabfrage durchgeführt. Ohne Schufa-Altersbestätigung erfolgt keine Freigabe der Bestellung. Ein dritter Check erfolgt bei Auslieferung: Ohne Ausweis gibt es keine Übergabe der Bestellung.

    [bul]Handel: Reemtsma bringt Händlern bei, die Tricks der Jugendlichen beim Erwerb zu erkennen und zu verhindern.

    [bul]Sanktionen: Reemtsma beendet den Vertrieb über Händler, die nachweislich an Jugendliche verkaufen.

    pi

    (DTZ 49/18)

  • Neuer Player, neue Technik

    SHENZHEN / MAINZ // E-Zigarette war gestern, heute ist die U-Zigarette angesagt? So selbstbewusst gibt sich ein chinesisches Unternehmen, das nach eigenen Angaben jetzt auch in Deutschland expandieren will.

    Der chinesische Hersteller Usonicig bietet derzeit das Gerät „Rhythm“ an, das in Deutschland für 69,95 Euro in drei Farben auf den Markt kommt. Das Modell mit der markanten, großen Feuertaste wird mit Zwei-Milliliter-Kartuschen bestückt und funktioniert mit Ultraschalltechnik. Die enthaltenen Liquids werden mithilfe von 2,4-Megahertz-Schwingungen verdampft. Dazu setzt Usonicig einen Kermaik-Chip ein, der eine Lebensdauer von 90 bis 100 Tankfüllungen haben soll, wobei eine Kartusche für bis zu 5000 Züge reicht. Der verbaute Akku leistet 1500 Milliamperestunden, das Gerät wiegt knapp 146 Gramm. max

    (DTZ 48/18)

  • Messe Nordstil punktet mit interessanten Handelsthemen

    HAMBURG // „Die richtigen Leute mit den richtigen Ideen am richtigen Ort. Mehr braucht es fast nicht, um geschäftlichen Erfolg zu kreieren“, sind sich die Veranstalter der Hamburger Lifestyle-Messe Nordstil sicher. Sie bietet vom 12. bis zum 14. Januar gleich zwei Hotspots dieser Art: das Village in der Halle A4 und die Nordlichter in der Halle A3.

    Elf Unternehmen, ein Treffpunkt: Das Village ist eine der ersten Anlaufstellen der Nordstil. Hier lockt nicht nur ein gastlicher „Marktplatz“ mit Bistro und relaxter Atmosphäre, sondern vor allem die sehr erfolgreiche Gemeinschaftsausstellung, in der ausgewählte Hersteller aus Deutschland ihre neuesten Kollektionen und Designs in einem hoch inspirierenden Produktmix präsentieren. „Im Handel geht es heute immer weniger darum, alles zu haben. Wesentlich wichtiger für das Kauferlebnis ist die schlüssige Ansprache. Im Village zeigen wir, wie Händler mit wenigen, aber richtig guten Anbietern ganz hervorragende Sortimente und Dekorationen gestalten, die beides können: ihre Kunden überraschen und binden“, sagt Christian Schmidt, Geschäftsführer der Gift Company.

    Aussteller im Village verbindet „gemeinsame DNA“
    Der Sprecher der Gruppe stellt für 2019 eine besonders attraktive Inszenierung in Aussicht, die er zusammen mit verschiedenen Partnern unter anderem aus dem Segment Papeterie umsetzt. Neben ihrem Standort verbindet die Aussteller im Village eine „gemeinsame DNA“: Sie sind inhabergeführte und handelstreue Firmen mit eigenen Entwicklungsabteilungen, die in Deutschland und in Europa produzieren. Damit sammelt das Village einen weiteren Pluspunkt. Denn das Interesse an authentischen Produkten mit nachvollziehbarer Herkunft hat sich längst zu einem breiten Konsumententrend entwickelt.

    Als Leuchtturm für alle auf der Suche nach dem gewissen Etwas hat sich das Nordlichter-Areal etabliert: Rund 40 Unternehmen präsentieren in der Halle A3 individuelle Trend- und Designprodukte für ein junges Publikum. Stylish, kreativ, persönlich: Beim Schenken gewinnt das Drumherum einen immer höheren Stellenwert. Auf diesen Trend antworten gleich mehrere spannende Nordlichter. Der dänische Verlag Collema Wrapping bringt Kunst und Design aufs Geschenkpapier. Um eine persönliche Note geht es den Berliner Designkonsorten. Ihre kreativen Stempelsets animieren dazu, Briefe und Grußkarten kinderleicht selbst zu gestalten. pi

    (DTZ 48/18)

  • US-Jugendliche rauchen eher Canabis

    NEW YORK // Einer Studie der Columbia University nach probieren Jugendliche Canabis aus, noch bevor sie Genussmittel wie Tabak und Alkohol konsumieren.

    Forscher bestätigen, dass Marihuana die beliebteste Droge unter US-amerikanischen Jugendlichen sei. Zuvor habe man vor Erreichen des Erwachsenenalters eher geraucht und Alkohol getrunken als gekifft. Dies habe sich mittlerweile ins Gegenteil umgekehrt. Laut Studie ist das Interesse junger Menschen an Tabak und Alkohol bei Jugendlichen überhaupt gesunken. red

    (DTZ 48/18)

  • Kleiner Genuss ganz groß

    MAINZ // Seit den 1970er-Jahren erfreuen sich Zigarillos großer Beliebtheit. Beim Absatz haben die Kleinen die größeren Kaliber längst hinter sich gelassen und vereinigen mehr als 90 Prozent des klassischen Zigarren- und Zigarillo-Marktes auf sich.

    Gerade in der kälteren Jahreszeit sind Zigarillos eine Alternative. „Der Winter ist eine harte Zeit für Zigarrenraucher“, heißt es im Fachhandel. Denn vielerorts herrschen in der Öffentlichkeit Rauchverbote, und selbst zu Hause werden Zigarrenliebhaber zum Rauchgenuss häufig vor die Tür geschickt. Gut, dass es da die Rillos gibt. Das sehen viele Fachhändler genauso. Mit hochwertigen Zigarillos helfen einige Tabakwarenhändler ihren Zigarrenkunden über den Winter. Und mit preisgünstigen Produkten sprechen sie Zigarettenraucher an.

    Im Zigarillo-Sonderteil der aktuellen DTZ-Ausgabe lesen Sie, welche Produkte sich besonders gut verkaufen. da

    (DTZ 48/18)

  • Personalwechsel bei 5th Avenue Products

    WALDSHUT-TIENGEN // Nach mehr als neun Jahren ging nun der Einsatz von Antonio de Dios Lorente bei 5th Avenue, dem Alleinimporteur von Habanos für Deutschland, Österreich und Polen, offiziell zu Ende. Seine Aufgaben als Repräsentant von Habanos S. A. und die kaufmännische Leitung übernimmt Barbara Leyva de la Torre.

    In ihrer langjährigen Tätigkeit in der kubanischen Tabakindustrie arbeitete sie in verschiedenen Funktionen im Finanzwesen. Von 2010 bis 2015 war Leyva als Commercial Manager beim Schweizer Habanos-Importeur Intertabak tätig. Danach hatte sie die Funktion der Stellvertretenden Direktorin für Finanzen und Zahlungsverkehr bei Habanos S. A. inne.

    Barbara Leyva hat an der Hochschule für Ökonomie in Ost-Berlin Volkswirtschaft studiert und spricht dadurch perfekt Deutsch. fnf

    (DTZ 48/18)

  • Im Amt bestätigt

    SPEYER // Der Bundesverband Deutscher Tabakpflanzer hat auf seiner Mitgliederversammlung Vorstandswahlen abgehalten. Einstimmig im Amt des Vorsitzenden bestätigt wurde Hubert Bleile (Baden-Württemberg). Zu seinen Stellvertretern wurden Rainer Heusmann (Niedersachen) und Markus Fischer (Rheinland-Pfalz) gewählt.

    Für seine langjährigen Verdienste um den deutschen Tabakanbau ehrten die Pflanzer Stefan Richter mit der Goldenen Tabakpflanze. Er wurde 1994 in den geschäftsführenden Vorstand des Landesverbandes Ostdeutscher Tabakpflanzer sowie 1997 als dessen Vorsitzender und stellvertretender Vorsitzender des Bundesverbandes Deutscher Tabakpflanzer gewählt. pi

    (DTZ 48/18)