Autor: admin

  • Reynolds darf Lorillard übernehmen

    WINSTON-SALEM // Der US-Zigarettenhersteller Reynolds American darf den Konkurrenten Lorillard übernehmen.

    Die US-Kartellbehörde hat den Kauf für 27 Milliarden US-Dollar (24,71 Milliarden Euro) unter Auflagen genehmigt. Demnach müssen die Hersteller unter anderem vier Zigarettenmarken verkaufen und sich aus einem Markt zurückziehen.

    Es wird erwartet, dass Reynolds „Newport“ von Lorillard übernehmen wird. Die Mentholzigarette ist US-Marktführer in ihrem Segment.
    Im Gegenzug erhält Imperial Tobacco nicht nur die die Zigarettenmarken „Winston“, „Kool“, „Salem“ und „Maverick“, sondern auch die E-Zigarette „blu eCigs“ von Reynolds. Der britische Wettbewerber expandiert in den USA.
    red

    (DTZ 22/15)

  • Ecozigarillos verlieren wie erwartet an Boden

    MAINZ // Der Markt der Ecozigarillos sinkt, ist aber nicht eingebrochen oder gar abgestürzt, wie manche dies vielleicht vermutet hatten. In den ersten vier Monaten des laufenden Jahres gingen die Auslieferungszahlen an den Handel im Vergleich zum ersten Tertial 2014 um knapp elf Prozent zurück.

    Zum 1. Januar 2015 musste die Branche eine EU-Vorschrift umsetzen, wodurch Ecozigarillos mit homogenisiertem Deckblatt wie Zigaretten besteuert werden. Damit ist der preisliche Vorteil gegenüber der Fabrikzigarette perdu. Aber die Industrie hat im vergangenen Jahr zum einen vorproduziert, und zum anderen werden nun verstärkt Ecozigarillos mit Naturdeckblatt eingeführt.

    Noch reichlich Altbestände
    Vom Gesamtabsatz im ersten Jahresdrittel in Höhe von 564,4 Millionen Stück nach 633,7 Millionen Stück im vergleichbaren Vorjahreszeitraum (ein Minus von 10,9 Prozent) waren 164,2 Millionen Stück Ecozigarillos mit Naturdeckblatt. Das entspricht einem Marktanteil von 29,1 Prozent. Mit anderen Worten: Über 70 Prozent des Marktes entfallen nach wie vor auf Produkte mit Folien-Deckblatt – es gibt demnach noch reichlich Altbestände. Nichtsdestotrotz: Die Auslieferungszahlen bei Naturdeckblatt-Ecozigarillos stiegen von Monat zu Monat an: Waren es im Januar nur sieben Millionen und im Februar erst zehn Millionen, schoss der Absatz im März auf 70 Millionen Stück in die Höhe. Im April beliefen sich die Absätze schließlich auf 77,2 Millionen Stück.

    Handelskonzerne steigen um
    Insbesondere die Handelskonzerne sind im April mit ihren Eigenmarken in dieses Segment eingestiegen, allen voran der Discounter Aldi mit „Boston“, aber auch andere Filialisten des Lebensmittelhandels, zum Beispiel Lidl mit „Goldfield“, Norma mit „Marwin“ sowie die Rewe-Gruppe mit ihren Eigenmarken „Jakordia“ und „Turbo“ (Penny).

    Auf Seiten der Industrie hat Reemtsma angekündigt, sein Filterzigarillo-Sortiment der Marken „JPS Red“, „Route 66 Original“ und „Fairwind Red“ auf Naturdeckblatt umzustellen, verbunden mit einer Erhöhung der Kleinverkaufspreise um jeweils 20 Cent pro 17er-Packung. Insgesamt aber waren die Hersteller bei den Industriemarken in Sachen Ecozigarillos mit Naturdeckblatt vergleichsweise zurückhaltend. Einige Produzenten haben im April offensichtlich sogar in starkem Maße Altware – sprich: Ecos mit Folien-Deckblatt – in den Markt geliefert, ohne mit neuer Ware präsent zu sein.

    Einige Fragezeichen
    In den kommenden Monaten dürften sich die Gewichte indes dennoch weiter in Richtung Naturdeckblatt-Produkte verschieben. Die Frage ist derzeit, ob und wann weitere Anbieter in dieses Segment einsteigen. Und noch spannender: Wie reagieren die preissensiblen Raucher? Denn sie dürften maßgeblich dafür entscheidend sein, ob der Gesamtmarkt am Ende das Vorjahresniveau ganz beziehungsweise nahezu erreichen wird oder deutlich darunter liegt. 2014 belief sich das Volumen an Ecozigarillos immerhin auf 2,275 Milliarden Stück.
    da

    (DTZ 22/15)

  • Drastischer Preiskampf

    SYDNEY // Im australischen Bundesstaat New South Wales (NSW) bahnt sich ein ungewöhnlicher Preiskampf an.

    British American Tobacco Australia will mit einem „super günstigen“ Feinschnitt den Kampf mit gefälschten und geschmuggelten Produkten aufnehmen – und erntet prompt Kritik seitens der Gesundheitslobby.

    Diese wirft dem Hersteller vor, durch die Einführung einer preisgünstigen Alternative die Nachfrage neuer Konsumenten zu wecken. Andererseits gestehen Gesundheitsexperten der Regierung ihre Machtlosigkeit gegenüber dem Tabakschmuggel öffentlich ein, berichtet der „Sydney Morning Herald".

    Der neue „sehr günstige“ Tabak soll statt bisher knapp 11 Euro künftig rund 6 Euro kosten. Herstellerangaben zufolge entspricht die darin enthaltene Feinschnittmenge durchschnittlich 25 Zigaretten.

    Seit Einführung der Einheitspackung für Tabakprodukte in Australien ist der Markt der illegalen Tabakwaren sukzessive angestiegen.
    red

    (DTZ 21/15)

  • EU gegen Schmuggler

    BRÜSSEL // Der Schmuggel von Tabakwaren innerhalb der EU ist zwischen 2006 und 2014 um 85 Prozent zurückgegangen.

    Ein Erfolg, der dank der Zusammenarbeit der EU mit Philip Morris International (PMI) zu verzeichnen ist, verkündete die Vizepräsidentin der EU-Kommission Kristalina Georgieva am Montag.

    Die Tabakabkommen der Europäer mit den vier größten Herstellern PMI, British American Tobacco, Japan Tobacco International und Imperial Tobacco Limited laufen ab Sommer 2016 aus, berichtet „narichten.at“, der Online-Dienst der „Oberösterreichischen Nachrichten“.

    Philip Morris International habe sich an einer Verlängerung interessiert gezeigt, sagte Georgieva.
    red

    (DTZ 21/15)

  • „Schmuggelzigaretten machen alles kaputt“

    FRANKENBERG // Annemarie Jach betreibt seit 25 Jahren ein Tabak- und Lottogeschäft im sächsischen Frankenberg. Als Vorsitzende des Fachverbandes Lotto-Tabak-Presseverkaufsstellen in Sachsen engagiert sie sich im Kampf gegen illegale Zigaretten aus Tschechien und Polen. „Die Schmuggelzigaretten schaden unserer heimischen Wirtschaft“, sagt sie im Interview.

    Frau Jach, Sie haben Ihren Lottoladen kurz nach der Wende eröffnet und sind damit quasi ein Stück bundesrepublikanische Geschichte: Welche Erinnerungen haben Sie an den 8. Mai 1990, als Sie Ihr Geschäft in Frankenberg eröffneten?

    Annemarie Jach: Es gab einen Riesentrubel. Alle wollten unbedingt Zeitschriften und Zeitungen aus dem Westen – wir haben in Dreierreihen direkt aus dem Ladenfenster verkauft. Erst nach ein paar Monaten wurde es etwas ruhiger, und wir kamen dazu, die Zeitungen in die Regale zu räumen. Alles um die Schloßstraße herum war damals noch relativ trist und grau. Aber auch 25 Jahre später ist nicht alles besser.

    Was meinen sie damit?
    Jach: Frankenberg hat mit enormem Leerstand zu kämpfen, das bekomme ich durch mein Engagement für die SPD im Kreistag Mittelsachsen hautnah mit. Wir kleinen Lotto- und Tabakwarenhändler haben ganz schön zu kämpfen – die Supermärkte auf der grünen Wiese sind fast alle mit Kiosken ausgestattet und ziehen uns die Kundschaft und das Geschäft aus dem Stadtkern heraus.
    Das Schlimmste aber sind die illegalen Zigaretten aus Polen und Tschechien, die hier in Grenznähe äußerst populär sind. Jede zweite in Sachsen gerauchte Zigarette ist nicht in Deutschland versteuert. Man setzt sich ins Auto, kauft drüben vier Stangen Zigaretten, geht zum Friseur, tankt das Auto voll und kauft noch im Supermarkt ein. Niemand scheint sich darum zu kümmern, dass diese Mentalität unsere gesamt heimische Wirtschaft kaputt macht.

    Inwiefern?
    Jach: Zum einen sind da die Steuerausfälle. Mit diesem Geld hätten allein in Sachsen im vergangenen Jahr 11 000 zusätzliche Lehrer eingestellt werden können. Zum anderen wird die heimische Wirtschaft durch den Verlust der Kaufkraft Richtung Polen und Tschechien ja nicht unbedingt gestärkt. Von den gesundheitlichen Risiken, die illegale Zigaretten mit sich bringen, möchte ich gar nicht sprechen. Es soll maximaler Profit generiert werden, da kümmert sich niemand mehr um die Hygiene. Zum Teil sollen schlimme Zustände in den illegalen Fabriken herrschen, und es ist ja bekannt, dass die Schmuggler auch mit Waffengeschäften und Prostitution in Verbindung gebracht werden. Auch „strahlende“ Zigaretten wurden schon gefunden. Es wäre sinnvoll und schön, wenn die Raucher dies bei der Wahl ihrer nächsten Zigaretten bedenken würden.

    Welchen Umsatz erzielen Sie in Ihrem Geschäft mit dem Verkauf von Tabakwaren?
    Jach: Lottoeinnahmen machen ungefähr 45 Prozent des Umsatzes aus, auf Tabakwaren und Zeitschriften entfallen jeweils 22 Prozent. Den Rest erwirtschafte ich beispielsweise mit dem Verkauf von Schul-Bedarf oder Geschenkartikeln.
    Wir bieten allein über 150 verschiedene Zigarettenmarken und mehr als 150 Sorten Zigarren an. Das unterstreicht ja schon die Bedeutung von Tabakwaren, und unsere Stammkunden wissen das auch zu schätzen.

    Warum engagieren Sie sich im sächsischen Fachverband Lotto-Tabak-Presseverkaufsstellen?
    Jach: Meinen Fachhandelskollegen geht es ja nicht anders als mir, und es ist wichtig, dass wir geschlossen auftreten und mit einer Stimme sprechen. Deshalb bin ich seit 2008 dabei und zudem seit diesem Jahr auch Beisitzerin im Vorstand des Bundesverbandes der Lotto-Toto-Verkaufsstellen in Deutschland (BLD). Ich will und werde den Kampf gegen die illegalen Zigaretten nicht aufgeben.
    Marc von Bandemer

    (DTZ 21/15)

  • „Kuba verändert sich jetzt rasend schnell“

    BAD WIMPFEN // Urs Portmann wird gerne als „einer der letzten alten Hasen der Schweizer Tabakbranche“ bezeichnet. Doch sein Ruf geht weit über die eidgenössischen Grenzen hinaus. Seit 45 Jahren reisen Aficionados aus aller Welt zu seinem Stammhaus nach Kreuzlingen am Bodensee, um Zigarren zu kaufen.

    Für sein Lebenswerk wurde er mit dem „Zino Davidoff Legacy Award“ und der Auszeichnung „Hombre del Habano“ geehrt. Ans Aufhören denkt der 65-jährige aber keineswegs, denn jetzt wird eines der spannendsten Kapitel Kubas geschrieben, sagt er im DTZ-Interview.


    Herr Portmann, letztes Jahr haben Sie Ihre Läden an Ihre Söhne Marc und Thomas übergeben. Haben Sie jetzt mehr Zeit als vorher?

    Urs Portmann: Nein, im Moment habe ich viel weniger Zeit. Das hat vor allem mit den Veranstaltungen zu tun. Gerade gab es eine mit 2500 Teilnehmern in St. Gallen – das war eine Riesenaufgabe. Dann halte ich bei diversen Banken Vorträge – teils über Tabak, teils über Wirtschaft. Mein Terminkalender ist ausgebucht. Trotzdem bin ich vier Tage in der Woche im Geschäft in Kreuzlingen.

    Warum ist Ihnen das wichtig?
    Portmann: Mein Sohn Marc, der das Geschäft in Kreuzlingen führt, war vorher 13 Jahre in Vaduz. Er kennt meine Kunden nicht. Und ich muss ja meine Kundschaft sorgfältig übergeben, oder? Es ist ja nicht so, dass man nur den Menschen kennt, sondern dass man auch seine Wünsche nach den Produkten einschätzen kann. Also habe ich gesagt: Ein Jahr bin ich noch dabei, danach ziehe ich mich immer mehr zurück.

    Was ist danach geplant?
    Portmann: Ich werde mehr Reisen machen, in die Länder, wo der Tabak herkommt: nach Nicaragua, in die Dominikanische Republik und so weiter. Ich werde auch die Situation auf Kuba sehr konsequent verfolgen…

    Haben Sie irgendeine Vorstellung, wohin sich das Land entwickeln könnte?

    Portmann: Meine persönliche Meinung ist die: Sobald das US-Embargo fällt, geht alles sehr schnell. Ich hoffe, dass die Kubaner auch fachlich vorbereitet sind. Sonst werden wir Europäer in Zukunft leiden. Denn ein großer Teil der Zigarren fließt ja dann in Richtung USA. Die nächste Frage wäre: Bleibt es so wie es jetzt ist, mit Habanos, mit 5th Avenue und der Intertabak? Oder kann man in Zukunft selbst Zigarren importieren, so wie es früher möglich war? Deshalb fliegen wir dieses Jahr noch drei Mal nach Kuba, um einfach die Situation richtig einzuschätzen. Wenn es dahingehend eine Veränderung gibt, möchte ich in der ersten Reihe stehen. Nach vierzig Jahren Kuba habe ich dort ein großes Netz aus Freunden und Bekannten, das möchte ich erhalten. Meine Kinder habe ich seit 15 Jahren mitgezogen, die kennen die Leute auch.


    Wie bewerten Sie die Öffnung Kubas?

    Portmann: Ich sehe es gemischt. Einerseits brauchen die Kubaner Investoren, andererseits werden sie seit 1960 mit dem Embargo unterdrückt – das muss aufhören! Es wird aber auch eine andere Wirtschaftsform, andere Arbeitsprozesse geben. Einige Kubaner werden darunter sehr leiden, andere werden die Chance ergreifen und es positiv sehen. In den letzten Jahren hat Raul Castro ja rund eine Million Staatsangestellte auf die Straße gesetzt – die brauchen einen Job. Sei es im Hotel, als Taxifahrer oder bei kleinen Fabriken. Es entsteht auch viel Neues.
    esa

    Lesen Sie das vollständige Interview in unserer aktuellen Printausgabe DTZ 21/15.

  • Weitere Preisschritte

    HAMBURG // Nachdem jüngst Reemtsma angekündigt hatte, die Zigarettenpreise noch einmal anzuheben, hat nach DTZ-Informationen auch BAT entsprechende Erhöhungen vorbereitet. Ging es im März für ausgewählte Marken um jeweils zehn Cent pro Packung nach oben, soll für diese nun im Juni ein weiterer Schritt um wiederum zehn Cent erfolgen.

    Nahezu alle anderen Zigaretten der Hanseaten werden entweder um 20 Cent teurer oder BAT passt den Inhalt an. Damit geben die Hamburger die zum Jahreswechsel turnusgemäß erfolgte Anhebung der Tabaksteuer nun an die Konsumenten weiter.

    Überdurchschnittlich teurer werden Pall Mall Black und Silver Edition sowie Extra Cut Black und Silver: Hier streicht BAT eine Zigarette und hebt den Preis zugleich um 20 Cent an. Stabil bleiben die Preise der Traditionsmarken HB Classic Blend und Prince Rich Taste. Gleichzeitig werden die King-Size-Varianten der Vogue (Bleue und Rouge) vom Markt genommen.
    red

    (DTZ 20/15)

  • Wiljo van Maren verlässt Arnold André

    BÜNDE // Nach fünfzehn Jahren Zugehörigkeit verlässt Geschäftsführer Wiljo van Maren auf eigenen Wunsch das Unternehmen Arnold André mit sofortiger Wirkung.

    Gemeinsam mit Rainer Göhner führte er die Geschäfte der Gesellschaft und verantwortete schwerpunktmäßig die Bereiche Vertrieb, Marketing und Finanzen / Verwaltung. Er war maßgeblich an der positiven Entwicklung des Unternehmens beteiligt und hat das fast 200 Jahre alte Familienunternehmen nachhaltig geprägt. Dazu zählt insbesondere die erfolgreiche Ausweitung des internationalen Geschäftes von Arnold André. Seine Entscheidung zum Ausstieg beruht ausschließlich auf persönlichen Gründen.
    red

    (DTZ 20/15)

  • „Die Politik hat auf ganzer Linie versagt“

    HANNOVER // Am 1. Juli 2012 trat der Glücksspieländerungsstaatsvertrag in Kraft – also vor fast drei Jahren. Bekanntlich lässt er eine Teil-Liberalisierung im Bereich der Sportwetten zu, wo bundesweit bis zu 20 Konzessionen erteilt werden können. Das Problem: Es gibt viel mehr Bewerber als Konzessionen.

    Die Folge: Private Sportwetten-Firmen, die abgelehnt werden, beschreiten den Klageweg und können dabei juristische Erfolge erzielen, wie jüngst ein österreichischer Wettanbieter vor dem Verwaltungsgericht Wiesbaden.

    Annahmestellenleiter vermuten, dass das Konzessionsverfahren noch lange dauern wird. „Eigentlich war das alles vorhersehbar“, sagt Oliver Harmsen, Vorsitzender des Bundesverbandes der Lotto-Toto-Verkaufsstellen in Deutschland (BLD). „Wer die Sachlage kennt, braucht kein Hellseher zu sein, um zu wissen, dass auch der 21. Interessent klagen wird. So kann sich das Ganze über Jahre hinweg in die Länge ziehen“, befürchtet Harmsen. Er prophezeit, dass in dieser Zeit alle privaten Sportwetten-Anbieter wie bisher „fröhlich“, sprich ungehemmt und unreguliert, weiter machen, während die staatlichen Lottoverkaufsstellen die Dummen sind. „Meines Erachtens wird nämlich auch der 1001. Interessent klagen“, so der BLD-Vorsitzende.

    „Die Vergabe der Konzessionen ist zur Hängepartie geworden, weil die Politik auf ganzer Linie versagt hat“, wettert Harmsen. Je länger der Vertrieb der staatlichen Lotteriegesellschaften in diesem „politisch organisierten Chaos“ arbeiten müsste, desto schwieriger werde es, Steuern für den Staat einzunehmen. Harmsen: „Deshalb glauben wir vom BLD, dass eine völlige Freigabe der Lizenzvergabe unter bestimmten Voraussetzungen zu erfolgen hat, und dass es an der Zeit ist, endlich politisch verantwortlich zu handeln. Der Wettbewerb wird dann entscheiden wer ,am Ball’ bleibt.“
    red

    (DTZ 20/15)

  • Anregende Gespräche und eine Reihe konstruktiver Vorschläge

    MÜNCHEN / AUGSBURG // Die John Aylesbury GmbH, München, kann auf ein gutes Geschäftsjahr 2014 zurückblicken. Der Umsatz ging im höheren einstelligen Bereich nach oben. Nahezu alle Produktbereiche verzeichneten Zuwachsraten. So hatte Geschäftsführer Peter Dersche auf der Jahrestagung der renommierten Fachhandelsgruppe Ende April in Augsburg viel Positives zu berichten.

    Rund drei Viertel der insgesamt 47 Gesellschafter waren in die Fugger-Stadt angereist. Als neue Mitglieder wurden dort Elke Durek aus Berlin und Ronny Schulz aus Bremen willkommen geheißen.

    Dersche zufolge zeigten sich die Gesellschafter zufrieden mit der Kunden-Nachfrage nach John Aylesbury-Produkten. Traditionell stellen Beirat und Geschäftsführung auf den Jahrestagungen den Mitgliedern die Neuheiten vor. In Augsburg standen dabei insbesondere RBA-Verbrauchsartikel mit hohen Margen und Unikate aus dem Zigarren-Bereich im Blickpunkt des Interesses.

    Abgerundet wurde die Tagung durch ein attraktives Rahmenprogramm. Dazu zählten eine Stadtführung durch das 2000 Jahre alte Augsburg ebenso wie ein zünftiger bayerischer Abend in der ersten Augsburger Gasthaus-Brauerei und ein Galadinner im Parkhotel Schmid.
    da

    (DTZ 20/15)