Autor: admin

  • Briten wollen bei Rauchern sparen

    YORK // Der britische Klinikverband Vale of York Clinical Commissioning Group will Übergewichtige und Raucher nicht bedingungslos operieren.

    Wer einen Body-Mass-Index von 30 hat oder einen zu starken Tabakkonsum aufweist, könnte in Großbritannien künftig Schwierigkeiten bei einem medizinischen Eingriff bekommen, berichtet der Onlinedienst „20Minuten“. Auf diese Weise will man den Druck auf das britische Gesundheitssystem verringern. Die Richtlinien gelten nicht bei schwerwiegenden Krankheiten oder Verletzungen, heißt es.

    Es handle sich um die heftigsten Einschränkungen, die es im britischen Gesundheitswesen jemals gegeben habe, so der Berufsverband der Chirurgen. Dessen Präsident Clare Marx sagte, man müsse Raucher und Übergewichtige darin unterstützen, mit dem Rauchen aufzuhören beziehungsweise Gewicht zu verlieren.

    „Dass Patienten mit Schmerzen länger auf die Behandlung warten müssen als klinisch notwendig, kann nicht akzeptiert werden“, sagt er.

    red

    (DTZ 36/16)

  • Einigung in Reichweite

    BAYREUTH // British American Tobacco (BAT) und Arbeitnehmervertreter konnten sich Medienangaben zufolge vergangene Woche auf einen Sozialplan wegen des Stellenabbaus von 950 Mitarbeitern einigen.

    „Mit dem Betriebsrat und der Gewerkschaft NGG haben wir uns über die wesentlichen Inhalte des Sozialplans und Interessenausgleichs geeinigt. Die Verhandlungen waren sehr intensiv, aber immer sachlich und im Sinne unserer Mitarbeiter lösungsorientiert. Im Mittelpunkt stand, eine faire und insbesondere auf die erfolgreiche Weitervermittlung am Arbeitsmarkt zielende Lösung zu finden“, informiert BAT.

    Im Einzelnen sollen Fragen zum Vorruhestand, Transfergesellschaften und Abfindungen geklärt worden sein. Betriebsratschef Paul Walberer spricht in der lokalen Presse von einem Durchbruch.

    Bevor der Konzern mit weiteren Details an die Öffentlichkeit geht, sollen vorab die Mitarbeiter informiert werden.
    red

    (DTZ 36/16)

  • Tot oder lebendig?

    WORMS // Die Schockbilder auf Tabakprodukten zeigen Wirkung. Wenn auch nicht immer so, wie beabsichtigt: Immer wieder melden sich Menschen in der Öffentlichkeit, weil sie glauben, sich oder ihre Angehörigen auf den Abbildungen wiedererkannt zu haben. Netzwerk Rauchen hat sich auf die Spurensuche gemacht.

    Unter [link|https://www.ihr-uns-auch.de/index.php/2016/09/03/schockbild-gesucht-to]www.ihr-uns-auch.de [/link]sucht das Netzwerk nach den Personen, die auf den Bildwarnhinweisen abgebildet sind.

    Die unabhängige Organisation präsentiert dabei eine Thematik, die zum Teil groteske Züge annimmt: So wollen Angehörige eines verstorbenen österreichischen Nichtrauchers bereits vor Monaten diesen auf einem veröffentlichten Bildwarnhinweis erkannt haben. Auf dem gleichen Porträt glaubt jedoch auch eine Belgierin ihren verstorbenen Mann zu sehen. Schließlich hat sich ein Frührentner aus dem Saarland gemeldet, der sich selbst dort porträtiert sieht – nach einer Gehirn-OP vor 15 Jahren.

    Damit nicht genug: In Österreich haben sich zwei weitere Betroffene gemeldet. Es geht um einen 2001 an Lungenkrebs gestorbenen Ex-Gatten sowie einen lebendigen Polen. Die EU-Kommission beharrt laut Netzwerk Rauchen weiterhin darauf, ein ominöser deutscher Schauspieler sei abgebildet, dessen Identität man nicht preisgeben wolle.

    Ob das zutreffe, müsse sich noch herausstellen. Der erwähnte Pole berichtet, dass er vor ein paar Jahren in einem Wiener Krankenhaus im Koma lag und wohl währenddessen ohne sein Wissen abgelichtet worden sei – woraufhin das Gesundheitsministerium erfolglos bei ihm nachgefragt habe, ob sein Foto genutzt werden dürfe, heißt es.
    red

    (DTZ 36/16)

  • Tendence lockt mit trendigen Produkten

    FRANKFURT // Die Frankfurter Herbstmesse Tendence ist zu Ende und lockte auch in diesem Jahr wieder mit trendigen Produkten. Für den Tabakwarenfacheinzelhandel ist diese Veranstaltung trotz Branchenferne durchaus von Interesse, da sie auch zahlreiche Zusatzsortimente wie Grußkarten und Papeterie präsentiert.

    Neu in diesem Jahr war der Akzent auf dem Thema Genuss mit kulinarischen Spezialitäten und Spirituosen, von denen der Weg zur Zigarre ja bekanntlich nicht weit sei, kommentierte ein Messeverantwortlicher die neue Ausrichtung. Nach der „Gin-Welle“ werde das nächste Thema der Rum sein, vermuten Trendscouts, die den Markt für die Messe beobachten. red

    (DTZ 35/16)

  • Sesselwechsel im DKFZ

    HEIDELBERG // Martina Pötschke-Langer geht Ende August in den Ruhestand. Die Leitung der Stabsstelle Krebsprävention und des WHO-Kollaborationszentrums beim Deutschen Krebsforschungs-Zentrum (DKFZ) in Heidelberg übernimmt Ute Mons.

    Pötschke-Langer begann 1992 als wissenschaftliche Mitarbeiterin des Deutschen Krebsforschungszentrums, leitete ab 1997 die Stabsstelle Krebsprävention und ab 2002 das WHO-Kollaborationszentrums für Tabakkontrolle.

    Ihre Nachfolgerin kündigte in einem Interview in der Rhein-Neckar-Zeitung an, die Maßnahmen der DKFZ-Stabsstelle gegen den Tabak auch auf Alkoholkonsum, falsche Ernährung und mangelnde körperliche Aktivitäten auszuweiten. Die Epidemiologin arbeitete von 2007 bis 2012 in der Stabsstelle Krebsprävention mit. red

    (DTZ 35/16)

  • Ein überzeugter Genussmensch

    LANDSBERG AM LECH // Der Tabak-, Wein- und Käsehändler Medardus Wallner ist im Alter von 69 Jahren gestorben.

    Knapp 50 Jahre war der Fachhändler im Einzelhandel aktiv und seit 1980 Inhaber eines Tabak- und Feinkostgeschäfts. Die Basis für das „Zentrum Genuss“ war gelegt, sollte er später dazu sagen. Mit dem Weinhaus „Artisan du Vin“ wagte der Landberegr 2001 nur wenige Schritte vom Stammgeschäft entfernt den Schritt in die Weinbranche. Dort fanden regelmäßig Genussabende statt. Neben Tabakwaren hatte er fast 650 Weine, 600 Spirituosen inklusive einer Whiskyauswahl im Angebot.

    Medardus hat seinen ungewöhnlichen Vornamen vom Großvater geerbt: Der Heilige Medardus war der Schutzpatron der Winzer. Nomen est omen: Schon der junge Medardus soll sich dem Vernehmen nach, für Wein, Anbaugebiete, Lagen und Trauben interessiert haben.

    Seine berufliche Karriere im Einzelhandel begann Wallner mit 14 Jahren 1966 im Lebensmittelgeschäft von Max Müller in Landsberg. Schon früh erkannte er das Potenzial, dass in einem Angebot für Genuss und Lebensfreude liegt. Wallner selbst lebte es seinen Kunden vor und bekannte sich offen zu seiner Genusswelt. Zeit seines Lebens hatte er sich der Suche nach neuen Aromen, Düften und Geschmäckern verschrieben und wollte diese seinen Kunden auch präsentieren.

    Zigarrenseminare, Weinverkostungen, kulinarische Präsentationen
    In seinem Geschäft hatte Wallner den Anspruch, Genüsse in ihrer Vielfalt zu präsentieren. Ein erfolgreiches Geschäftsmodell: Zigarrenseminare, Weinverkostungen, kulinarische Präsentationen – regelmäßig hat er seinem Publikum etwas Neues geboten.

    Seine Fachkompetenz war überregional geschätzt. Wallner war als Weinexperte für Weine aus Frankreich, Deutschland und Italien bekannt. Auch beim Tabak hatte sich der Fachhändler als Davidoff-Depositär ganz dem Genuss verschrieben.

    Vor fünf Jahren musste sich Wallner einer Herzoperation unterziehen. Danach war sein Geschäft für einige Zeit geschlossen. 2015 öffnete er es wieder. Das Leben, soll Wallner gesagt haben, sei zu kurz, um schlechten Wein zu trinken. Dem Motto blieb der Genussmensch bis zum Schluss treu. red

    (DTZ 35/16)

  • Eine neue Seite für Cohiba

    WALDSHUT-TIENGEN // Cohiba feiert ihr 50jähriges Jubiläum! Aus diesem Anlass hat 5th Avenue eine neue [link|http://habanos.de/cohiba/]Internetseite [/link] gestalten lassen, die die Marke und ihre Jubiläumsprodukte in den Mittelpunkt stellt.

    Die Marke gehört weltweit zu den bekanntesten und begehrtesten Zigarrenmarken.

    Cohiba ist die Spitzenmarke der Habanos und existiert seit dem Jahr 1966. Innerhalb von nur 50 Jahren hat Cohiba den Aufstieg zu einer international bekannten und geschätzten Luxusmarke geschafft, die heute ihresgleichen sucht. 5th Avenue, Offizieller Alleinimporteur von Habanos in Deutschland, Österreich und Polen.

    http://habanos.de/cohiba/

    (DTZ 35/16)

  • Protest gegen Zucker-Steuer

    LONDON // In Großbritannien schäumt die Getränke-Industrie: Mit einer landesweiten Kampagne appelliert sie an die Regierung, die Pläne für die so genannte Zuckersteuer auszusetzen.

    Die Abgabe, die offiziell als Limonaden-Steuer bezeichnet wird, hat bereits im März für Schlagzeilen gesorgt und soll 2018 in Kraft treten. Jetzt setzt die Branche ihre Hoffnung auf Premierministerin Theresa May und ihren Finanzminister Philip Hammond, dass diese wie auch andere Pläne der ehemaligen Cameron-Regierung neu erörtert werden.

    Die Kampagne läuft unter dem Titel „Face the tax, can the tax“ (deutsch: „Schaut Euch die Fakten an, lehnt die Steuer ab“). Mit ihr wollen die Initiatoren die Öffentlichkeit aufrütteln und verweisen darauf, dass es bisher keine eindeutigen Beweise dafür gibt, dass zuckerhaltige Getränke eine Ursache für Fettleibigkeit (Adipositas) sind. Hinter der Aktion steht der Branchenverband, die British Soft Drinks Association (BSDA).

    Hintergrund ist ein Bericht in der Fachzeitschrift Oxford Economics, worin dem Vorhaben negative Prognosen attestiert werden, wie der Wegfall von rund 4000 Arbeitsplätzen, sollte die Steuer in Kraft treten.
    „Bisher gibt es weltweit keinen Beweis, dass eine derartige Maßnahme einen Einfluss auf die Gesundheit der Bevölkerung hat“, sagt Gavin Partington, Direktor der BSDA. Im Gegenteil, der Bericht zeige, dass dadurch eine ganze Branche in Misskredit gerate und diese wirtschaftlich schädige.red

    (DTZ 34/16)

  • Weniger Atemwegserkrankungen durch E-Zigarette

    GRAZ/LONDON // In einer österreichisch-englischen Studie schneidet die E-Zigarette im Vergleich zur Tabak-Zigarette besser ab.

    An der Untersuchung der Karl-Franzens-Universität in Graz und der Queen Mary University of London waren Medienabgaben zufolge 941 Raucher beteiligt. Dabei wurde das Verhalten der Teilnehmer beobachtet, die zwei Monate zuvor von der Tabak- auf die E-Zigarette umgestiegen waren: Zwei Drittel der Befragten erklärten, dass sie eine Besserung ihrer Atmungsbeschwerden feststellten.

    Die Studienleiter Peter Hajek von der Queen Mary University of London und Bernd Mayer von der Uni Graz sehen darin eine Indiz, dass „E-Zigarette nicht zu Atemwegserkrankungen führt, sondern im Gegenteil diese reduziert“. Die Wissenschaftler kündigen weitere klinische Studien an, die diese Ergebnisse untermauern sollen. Die Studie wurde in der Fachzeitschrift „Journal of Addiction Research & Therapy“ veröffentlicht. red

    (DTZ 34/16)

  • Ein Marken-Klassiker wird 70 Jahre

    BÜNDE // Gäbe es eine Volks-Zigarre, sie hieße „Handelsgold“. Über 15 Milliarden verkaufter Zigarren seit dem Marktstart in der Mitte des letzten Jahrhunderts sind ein klares Votum für die Marke.

    Das 70. Jahr des Bestehens seines Klassikers nimmt Hersteller Arnold André zum Anlass, die Geschichte der Marke Revue passieren zu lassen.

    Nach sieben Jahrzehnten ist die Markenwelt der Handelsgold auch deutlich gewachsen, sind die Zahl der Formate und die geschmackliche Vielfalt größer denn je. Die Bezeichnung „Handelsgold“ war bereits seit 1935 für André geschützt, wurde aber erst 1946 im Markt eingeführt.

    Walter André, der kreative Lenker des Familienunternehmens Arnold André, hatte 1946 eine ostwestfälische Druckerei mit der Gestaltung einer neuen Zigarrenschachtel beauftragt: Das war die Geburtsstunde der Grafik, die zwei Weltkugeln zeigt und seither mit dem Namen Handelsgold verknüpft ist. Außerdem wurde entschieden, dass alle von Arnold André hergestellten Zigarren nur noch unter dem Namen Handelsgold vertrieben werden, was sich in den folgenden Jahrzehnten zu einer Erfolgsstory entwickelte.

    Handelsgold-Preise: Nomen est omen
    Gemäß der Ursprungsidee „Qualität für jedermann, zu Preisen für jedermann“ sagte bereits der Produktname, was genau die einzelne Zigarre kostete: Handelsgold Nr. 10, zehn Pfennig. Handelsgold Nr. 15, 15 Pfennig und sogar die legendäre 100K, das Königsformat, kostete nur zehn Pfennig.

    Bundeswirtschaftsminister Ludwig Erhard, Erfinder der sozialen Marktwirtschaft und Vater des deutschen Wirtschaftswunders, war kaum ohne Zigarre zu sehen – getreu seiner Maxime „Steck dir ´ne Zigarre in den Mund, dann biste wer“. Er achtete schon von Berufs wegen auf bestes Preis-Leistungsverhältnis und rauchte, als idealer Werbe-Botschafter, Handelsgold.

    Die Erfolgsgeschichte hält bis heute an. Ein wichtiger Partner ist dabei der Tabakfachhändler und sein Geschäft. Bei ihm werden die Tabakwaren angeboten, er berät kompetent interessierte Raucher. Dort fällt die endgültige Kaufentscheidung.

    International erfolgreich

    Die unverwechselbare Markenoptik der Handelsgold ist international vertreten: Ob in Europa, Amerika, China oder in Afrika – die Handelsgold ist präsent. „Sie ist ein echter Exportschlager und eine Erfolgsidee, die von Anfang an den Geschmack und die Herzen der Menschen getroffen hat“, betont man bei Arnold André. Bisher wurde sie in über 80 Ländern über 15 Milliarden Mal verkauft. red

    (DTZ 34/16)