Autor: admin

  • Auf einen Rum mit dem Minister

    LEIPZIG // Nach Gesprächen mit künftigen Investoren nutzte der Vizeminister für Außenhandel und ausländische Investitionen, Antonio Luis Carricarte Corona, als Leiter einer kubanischen Wirtschaftsdelegation, die Chance für eine kleine Auszeit in der La Casa del Habano Leipzig.

    Begleitet wurde er unter anderem vom Vizepräsidenten der Handelskammer der Republik Kuba, Omar Fernández Jiménez und Pedro Abigantus León vom kubanischen Energieministerium.

    Kuba habe ein nachhaltiges Interesse, vor allem deutsche mittelständische Unternehmen aus dem produzierenden Gewerbe, für eine Ansiedlung in der Republik Kuba zu gewinnen, heißt es. Vor Ort werden mittlerweile Bedingungen geschaffen, die für Unternehmen interessante Perspektiven eröffnen. Ein Beispiel sei die Sonderwirtschaftszone von Mariel, die westlich von Havanna neben dem größten Tiefwasser- und Containerhafen Mittelamerikas liegt.

    Interessiert erkundigte sich Minister Carricarte Corona nach Besonderheiten beim Absatz kubanischer Zigarren in Deutschland und ließ sich, von Casa-Verkaufsleiter Roy Kummer, die Besonderheiten des deutschen Marktes für Tabakwaren und speziell auch der Entwicklung der La Casa del Habano Leipzig erläutern.

    red

    (DTZ 38/17)

  • Dürninger übernimmt Zigarrenhaus Anthes

    ISENBURG // Edith und Reiner Oestreich (Bild), die Inhaber des Zigarrenhauses Anthes in Neu-Isenburg bei Frankfurt, gehen in den Ruhestand. Die 67-Jährige und ihr 71-jähriger Ehemann geben ihr Geschäft Ende September an das 1747 gegründete Fachhandels-Filialunternehmen Dürninger ab.

    Edith Oestreich ist die Urenkelin von Zigarrenmacher Christian Anthes, der sich 1881 mit dem Laden als Tabakwareneinzelhändler selbstständig machte.

    Rund 30 Jahre hat das Ehepaar hinter der Ladentheke seines Fachgeschäfts gestanden. Entsprechend ihrer Devise „Klein, aber fein“ haben die beiden alle Facetten des anspruchsvollen Tabakgenusses mit einem umfangreichen Sortiment bedient. So verfügt das Fachgeschäft nicht nur über einen begehbaren Klimaraum, ist zum Beispiel Davidoff-Depositär und Habanos Specialist, sondern bietet seinen Kunden auch eine große Auswahl an Pfeifen, Tabaken, Feuerzeugen und Zubehör namhafter Marken. Und last but not least werden die Wünsche der Connaisseure durch eine Auswahl an Single-Malt-Whiskys und Rum-Spezialitäten erfüllt.

    Bevor Reiner Oestreich 1988 in die Tabakwarenbranche kam, hatte er bereits eine Karriere im Marketing und Vertrieb bei Markenartikelunternehmen hinter sich. Neben seinem Engagement für das eigene Geschäft wurde Reiner Oestreich Ende Mai des Jahres 2000 als Nachfolger von Thomas Oberheidt zum Präsidenten des Bundesverbandes des Tabakwaren-Einzelhandels (BTWE) gewählt, nachdem er zuvor vier Jahre ‧Vizepräsident war. Das Präsidenten-Amt bekleidete Oestreich acht Jahre, bis der derzeitige BTWE-Präsident Rainer von Bötticher Ende Mai 2008 zu seinem Nachfolger gewählt wurde. Oestreich stand dem Verband aber für weitere acht Jahre als Präsidiumsmitglied zur Verfügung.

    red

    (DTZ 38/17)

  • Erwin Horak verzichtet

    MÜNCHEN // Der frühere Präsident der Staatlichen Lotterieverwaltung Bayerns, Erwin Horak, wird nun doch nicht Berater des privaten Glücksspiel-Konzerns Novomatic.

    Der ehemalige Spitzenbeamte des Freistaats reagiert mit seinem Rückzug auf eine entsprechende Forderung des Bayerischen Staatsministeriums der Finanzen.

    red

    (DTZ 38/17)

  • E-Zigarette legt deutlich zu

    HAMBURG // Der E-Zigarettenmarkt in Deutschland befindet sich in einer deutlichen Wachstumsphase. Innerhalb von sechs Jahren stiegen die Umsätze von fünf Millionen Euro im Jahr 2010 auf 420 Millionen Euro im abgelaufenen Jahr. Dieser Trend setzt sich nach Prognosen des Verbands des E-Zigarettenhandels (VdeH) auch 2017 fort.

    Für das laufende Jahr rechnet der Verband mit einem weiteren Zuwachs von mehr als 40 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Markt dürfte damit auf rund 600 Millionen Euro zulegen. Diese Ergebnisse sind Teil des neuen „Faktenreport 2017“, den der VdeH vor wenigen Tagen veröffentlicht hat.

    Einen Grund für das hohe Wachstum sieht der VdeH in steigenden Konsumentenzahlen. Rund 3,7 Millionen Menschen in Deutschland nutzten aktuell regelmäßig E-Zigaretten. Innerhalb von fünf Jahren sei die Zahl der Konsumenten um rund 70 Prozent gestiegen. Nach Untersuchungen des Zentrums für Interdisziplinäre Suchtforschung (ZIS) sind 91 Prozent aller E-Zigarettennutzer ehemalige Tabakraucher.

    Das Vertrauen der Konsumenten in das Produkt E-Zigarette sei aufgrund der Veröffentlichung neuer wissenschaftlicher Ergebnisse gewachsen. In seinem Faktenreport listet der VdeH die wichtigsten Studien auf. Darunter finden sich:
    Italienische Studie: 61 Prozent ehemaliger Tabakraucher gelingt Rauchstopp mit E-Zigaretten; Cancer Research UK: Menge an nachweisbaren giftigen und krebserregenden Stoffen im Organismus von E-Zigarettennutzern deutlich geringer als bei Tabakrauchern; Frankfurter Suchtforscher fordert Anerkennung der E-Zigarette als „gesundheitsfreundlichere Substituierung der konventionellen Zigarette“.

    Die Studie des Verbandes mit 32 Seiten kann kostenlos über die Homepage des VdeH auf [link|http://www.vd-eh.de]www.vd-eh.de[/link] heruntergeladen werden.

    Kein Wunder, dass das deutschland- und weltweit zunehmende Interesse an der E-Zigarette sich auch auf der InterTabac widerspiegelt. Das Thema „E-Zigaretten“ bekommt einen eigenen Schwerpunkt in drei zusammenhängenden Messehallen. Dafür werden die Aussteller in den Hallen 2, 2N und 3A zusammengefasst.

    red

    (DTZ 38/17)

  • 50 Nationen vereint

    DORTMUND // Die weltgrößte Fachmesse für Tabakwaren und Raucherbedarf öffnet am 22. September in der Messe Westfalenhallen wieder ihre Pforten und punktet eigenen Angaben zufolge mit einem umfassenden Marktüberblick sowie mit vielen neuen Ausstellern.

    Bei keiner anderen Messe ist die Länderstatistik derart weltumspannend. Auf der InterTabac werden Aussteller aus 50 Nationen erwartet. Der Auslandsanteil beträgt 64 Prozent. Bei der InterSupply sind es sogar 76 Prozent. Voraussichtlich werden wieder mehr als 500 Aussteller auf beiden Messen vertreten sein. Etwa 80 Unternehmen sind in diesem Jahr zum ersten Mal mit einem eigenen Stand vertreten.

    red

    (DTZ 37/17)

  • Grüne fragen nach Cannabis

    BERLIN // Die Fraktion von Bündnis 90 / Die Grünen im Bundestag hat eine sogenannte „Kleine Anfrage“ an die Bundesregierung gestellt, in der sie Äußerungen der Drogenbeauftragten anlässlich der Vorstellung des „Drogen- und Suchtberichts 2017“ genauer beleuchtet wissen will.

    Die Drogenbeauftragte, Marlene Mortler (CSU), hatte sich unter anderem zur Debatte um die Legalisierung von Cannabis geäußert.

    Die Abgeordneten wollen nun unter anderem wissen, wie sich die Bundesregierung den Anstieg der Zahl der Personen erklärt, die das Rauschmittel in den vergangenen zwölf Monaten konsumiert haben. Ferner wird gefragt, ob die Bundesregierung den von Mortler behaupteten Kausalzusammenhang zwischen der Debatte um die Legalisierung und der gestiegenen Anzahl von Konsumenten ebenfalls sehe und auf welcher wissenschaftlichen Grundlage gegebenenfalls die Feststellung dieses Zusammenhangs fuße. Außerdem bitten die Fragesteller um Erläuterung, was Mortler mit dem Begriff „lifestyle-getriebene Legalisierungsdebatte“ meine.

    Mit Blick auf die neuen Tabakerhitzer – zum Beispiel Iqos von Philip Morris – fragt die Fraktion, welche Studien Grundlage der Bewertung durch das Bundesinstitut für Risikobewertung (DTZ berichtete) waren und wer diese Studien beauftragt sowie finanziert habe.

    red

    (DTZ 37/17)

  • E-Zigarette: Menthol darf bleiben

    MÜNCHEN // Dustin Dahlmann, Vorsitzender des Bündnis für Tabakfreien Genuss (BfTG) in München, hat in einem aktuellen Schreiben an die Mitglieder darauf hingewiesen, dass das geplante Mentholverbot für E-Zigaretten offenbar vom Tisch ist. Dahlmann: „Das Bundesministerium für Landwirtschaft hat fast lautlos die Tabakerzeugnisverordnung umgeschrieben.“

    Ende Oktober 2016 hatte das BfTG mit anderen Fachverbänden auf Einladung des Bundesministeriums für Landwirtschaft (BMEL) an einem Fachgespräch zum Thema „Menthol“ teilgenommen. Dabei hatten die Organisationen fachlich und wissenschaftlich gegen das Verbot von Menthol in Liquids argumentiert. Unterstützt wurden sie von Professor Bernhard Mayer, Universität Graz.

    In den Folgemonaten hatte das BMEL laut Dahlmann am Entwurf der neuen Verordnung gefeilt: „Er enthielt ein komplettes Verbot von Menthol in E-Zigaretten und Liquids – eine erhebliche Herausforderung für unsere Branche und unsere Produkte.“ Im März 2017 überwies die Bundesregierung dann den Entwurf zur weiteren Beratung an den Bundesrat. Das BfTG hatte daraufhin Kontakt zu den Fachreferenten der Bundesländer im Bundesrat aufgenommen und sie nochmals für die Belange der E-Zigarette sensibilisiert. Das Ergebnis: Die Länderkammer traf im Mai eine für die junge Branche wichtige Entscheidung. Sie forderte in ihrem Beschluss die Einführung einer Höchstmenge für Menthol anstelle eines Verbotes. Die Bundesländer stellten sich damit klar gegen die Bundesregierung. Das BMEL war zu einer Überarbeitung gezwungen.

    In den vergangenen Monaten hat das Ministerium mit Hochdruck an der Neuformulierung gearbeitet. Nach Dahlmanns Einschätzung wollte man das Thema noch vor den Bundestagswahlen endlich vom Tisch haben. Schneller als erwartet wurde so per Stellungnahme dem Bundesrat ein Kurswechsel in Sachen Mentholverbot erläutert. In der aktuellen Fassung der Tabakerzverordnung ist demnach nachzulesen: Das BMEL verzichtet auf ein Verbot von Menthol in E-Zigaretten und Liquids.

    Zum Thema Höchstmengenregelung sei, so Dahlmann, dort ebenfalls nichts mehr zu lesen.

    In dem DTZ vorliegenden Schreiben des BfTG macht Dahlmann zudem deutlich, dass E-Zigaretten und die neuen Tabakerhitzer grundlegend verschiedene Produkte seien, die auch in ihrem Risikopotenzial sehr differenziert betrachtet werden müssten.

    red

    (DTZ 37/17)

  • Kampf gegen den illegalen Handel

    LAUSANNE // Philip Morris International (PMI) hat bekannt gegeben, dass in der ersten Finanzierungsrunde von „PMI Impact“ 32 Projekte ausgewählt wurden. Ein Expertenrat hatte dafür mehr als 200 Vorschläge geprüft.

    Bei PMI Impact handelt es sich um eine globale Initiative von Philip Morris, die Organisationen beim Entwickeln und Umsetzen von Projekten zur Bekämpfung des illegalen Handels und der damit zusammenhängenden Verbrechen unterstützt.

    Die Projekte stammen von öffentlichen und privaten Organisationen aus 18 Ländern. Die Zuschüsse, die PMI Impact in der ersten Runde gewährt, belaufen sich auf rund 28 Millionen US-Dollar (rund 23,4 Millionen Euro). Insgesamt stehen 100 Millionen Dollar zur Verfügung.

    „Die kreativen Lösungen und innovativen Maßnahmen der ausgewählten Projekte können die globalen Anstrengungen gegen den illegalen Handel deutlich vorantreiben. Sie werden dazu beitragen, die tiefgreifenden Folgen der Kriminalität zu mildern“, sagt Jürgen Storbeck, Mitglied des Expertenrats.

    pi

    (DTZ 37/17)

  • Dürninger übernimmt Zigarrenhaus Anthes

    NEU-ISENBURG // Edith und Reiner Oestreich ziehen sich Ende September aus dem Tabakwarenhandel ins Privatleben zurück.

    Das Ehepaar hat das traditionsreiche Zigarrenhaus Anthes in Neu-Isenburg an das Fachhandels-Filialunternehmen Dürninger verkauft. Neben seinem Engagement für das eigene Geschäft war Reiner Oestreich (71) mehrere Jahre Präsident des Bundesverbandes des Tabakwaren-Einzelhandels (BTWE).

    red

    (DTZ 37/17)

  • TJI Campus präsentiert Industry 4.0

    MAINZ// Der TJI Campus wird dieses Jahr zum Treffpunkt der Industrie 4.0. Auf dem Kongress des Tobacco Journal International (TJI) werden vom 2. bis 3. November die Vernetzung von Menschen, Maschinen und Produkten und ihre Aspekte in der Tabakindustrie thematisiert.

    In Mainz informieren Vertreter internationaler Unternehmen über Herstellung, Daten- und Netzwerktechnik, Kostenoptimierung und Rationalisierung der Produktion. Anhand von Fallbeispielen werden neuen Trends in der Fertigungstechnologie erörtert.

    Diskutieren Sie mit und nutzen Sie die Chance, sich über aktuelle Trends der Industrie 4.0 zu informieren und erfahren Sie, was Vernetzung für die gesamte Wertschöpfungskette innerhalb der Produktion bedeutet.

    Weitere Informationen finden Sie auf [link|http://www.tji-campus.com/industry40/]„INDUSTRY 4.0: The Factory of the Future“[/link].

    red

    (DTZ 36/17)